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Sprichworte von Ethnien in Sambia

Sprichworte der Kaonde

Die Kaonde ist ein Bantuvolk im Nordwesten von Sambia mit kleinen Teilen in der angrenzenden Demokratischen Republik Kongo, welches von den Lunda im Kongo abstammt. In ihrem Siedlungsgebiet im Nordwesten Sambias gelten sie als Hauptethnie. Der dortige Kupferabbau und Kupferverarbeitung in der eisenzeitlichen Frühgeschichte wird ihnen zuschreiben. Ihre Sprache ist ChiKaonde gehört zu den Niger-Kongo-Sprachen. Zeitweise wurden die Kaonde Opfer von Überfällen der Lunda, die sie als Sklaven verkaufen wollten.
Die Kaonde leben bei Mumbwa, Kasempa und Solwezi auf der bewaldeten Hochebene des Sambesiquellgebietes auf 1.220 m Höhe. In Sambia leben 248.000 Kaonde und ca. 36.000 im Kongo. Die Mädchen werden meist vor ihrer Geschlechtsreife mit mit acht bis dreizehn Jahren verheiratet.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kaonde

Bäume, die zusammenstehen, streifen einander.
(Für Menschen, die zusammenleben, ist es normal, das sie sich auch streiten.)

Das Essen eines Sängers sollte im Mund scharf sein.

(Das bedeutet, Wohlstand hängt von harter Arbeit ab.)

Das Herz deines Freundes ist eine Wildnis.
(Das bedeutet, man kann die Gedanken eines anderen nicht wissen.)

Der Mund bringt den Kopf in Schwierigkeiten.
Der Mund ist die primäre Ursache unserer Probleme.
(Man sollte sich vorher überlegen, was man sagt.)

Ein Arm folgt einem anderen Arm.
(Das bedeutet, wenn einem in Notzeiten geholfen wurde, wird man dem anderen in dessen Notzeiten ebenso helfen.)

Eine Kalebasse*1 wird zuerst von innen gereinigt.
(Man sollte zuerst sein eigenes Haus in der Ordnung bringen, bevor man von anderen verlangen kann, dasselbe zu tun.)

Ein Hund, der stiehlt, hinterlässt seine Welpen einen schlechten Namen.

Ein Mutterleib ist eine Brücke.
(Das bedeutet, in jeder Familie oder Gemeinschaft gibt es gute und schlechte Mitglieder und man sollte nicht alle oder die Familie als Ganzes verurteilen, wenn einer schlecht ist.)

Ein Seil, das für eine lange Zeit gezogen wird, bricht.

Knie beim Essen mit älteren, bleib stehen, wenn du nichts hast.
(Man lernt viele Dinge von älteren, wenn man bescheiden, aber nicht, wenn man unhöflich ist.)

Schultern können nicht über den Kopf gehen.
(Das bedeutet, die Jungen sollen die Autorität der Alten nicht ignorieren.)

Wenn du isst, denke daran, Tembwe zu loben, denn er ist der Besitzer des Fleisches.
(Das bedeutet, man soll anderen danken, mit deren Hilfe man im Leben Erfolg gehabt hat.)

Wenn du wüsstest, was ein Huhn frisst, würdest du das Huhn essen?

Woher das Geschenk kommt, gibt es Hunger.
(Wenn man Lebensmittel bekommt, schließt man daraus, dass es dort genügend gibt. Es kann aber auch sein, dass es das Letzte gewesen ist, was sie hatten. Das bedeutet, man soll jedes Geschenk wert schätzen.)

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Lamba Sprichworte in Sambia

Lamba ist eine Sprache in Sambia, die mit Bemba verwandt ist. Sie wird von ca. 210.000 Menschen in Nord-Sambia bis zum Südrand der Demokratischen Republik Kongo als Muttersprache gesprochen. Es ist eine von bis zu 78 lokalen Sprachen in Sambia.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lamba

Das Schicksal bläst ohne Schmiedeblasebalg.

Die Autorität ist in der Hand.

Ein böser Nachbar verweigert dir das Bier und lässt dich im Schlafen sterben.

Lange Federn haben bedeutet nicht, hoch zu fliegen.

Man gibt seinem Kind bei der Rückkehr keine Anweisungen, sondern wenn es aufbricht.

Was man nicht alleine isst, wird man essen, wenn es mit anderen Lebensmitteln gemischt wird.

Wenn das Feuer hier durchgegangen ist, wird es nicht zurückkommen.

Wenn der Wurm in eine Frucht hineingeht, ist die ganze Frucht verdorben.

Wer Alkohol getrunken hat, schläft ein; er kann keine Bananenstaude niederschießen.
(Das bedeutet, Betrunkene sind verpflichtet, ruhig zu bleiben, um Beleidigungen oder Provokationen gegenüber anderen zu vermeiden.)

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Sprichworte der Lozi
Flagge vom Barotseland
Wappen vom Barotseland
Flagge vom Barotseland
Flagge vom Barotseland
Die Lozi (auch Lotse, Malozi, Silozi, Kololo, Barotose, Rotse, Rozi, Rutse oder Tozvi) sind ein Volk mit ca 600.000 Mitgliedern, das überwiegend im westlichen Sambia und in geringerem Maße in Angola und Namibia lebt. Die Lozi sprechen Silozi, eine Bantu-Sprache. Das Wort Lozi bedeutet in der Makololo Sprache „Ebene“, in Bezug auf das Barotseland und dem Sambesi in und um das die meisten Lozi leben.
Die Lozi kamen im 17. Jahrhundert als Aalui aus der heutigen Demokratischen Republik Kongo an den Fluss Kabompo, wo dieses Volke heute noch lebt. Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten einige 300 Kilometer weiter an den Sambesi, wo sie die Makololo unterwerfen und das Königreich Barotse gründeten. Ihre Gesellschaft gliederte sich in drei Stände: den Mitgliedern des königlichen Hofes, die für die Einhaltung der Riten und die Annahme der Tribute unterworfener Stämme zuständig waren, die Gebietshäuptlinge, die als Richter und Tributbeamte vor Ort wirkten, und die Offiziere, die in unterworfenen Orten die Ordnung aufrechterhielten.
Das Lozi Königreich Barotsoland bestand von etwa 1835 bis 1890, danach als britisches Protektorat bis 1964. Heute ist das Gebiet ein Teil Sambias mit beträchtlicher Autonomie. Am 26. März 2012 erklärte es sich für unabhängig, weil die neue Regierung Sambias das Autonomieabkommen von 1964 nicht eingehalten hätten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lozi_(Volk)
           https://de.wikipedia.org/wiki/Barotseland
 
Eine Kuh findet ihre eigenen Hörner nicht schwer.

Ein Finger kann keine Laus zerdrücken.
(Ähnliche Sprichwörter in vielen afrikanischen Ländern. Es bedeutet, dass man etliches nicht alleine vollbringen kann, sondern nur mit anderen zusammen.)

Sie schätzen mich nur, wenn es um harte Arbeit geht, aber vergessen mich, wenn das Essen fertig ist.
(Mit dem Sprichwort wird beklagt, das viele Menschen nur dann geschätzt werden, wenn man deren Hilfe braucht. Wenn es einem gut geht, kennt man plötzlich keinen mehr. Alle Menschen sollten wertgeschätzt werden, egal ob sie einem im Augenblick etwas nützen, gebraucht werden oder nicht.)

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Sprichworte der Luvale

Die Luvale (auch Lovale, in Angola Luena oder Lwena) sind ein matrilineares Bantuvolk, das im Westen Sambias, besonders bei der Stadt Zambezi am Fluss Sambesi, die zuvor Balovale hieß, lebt (auch im Osten Angola). Die Sprache Luvale ist in Sambia als Regionalsprache für pädagogische und administrative Zwecke anerkannt und wird von fast 200.000 Menschen gesprochen.
Das Siedlungsgebiet der Luvale liegt meist in Grasebenen an Flüssen und Seen, die in der Regenzeit überflutet werden und deshalb in der Trockenzeit gutes Weideland für Rinder ist. Daneben betreiben die Frauen der Dorfgemeinschaften mit dem Anbau von Mais, Kassave, Erdnüsse, Maniok, Kohl und Zuckerrohr eine Subsistenzwirtschaft. Die Männer gehen zusätzlich zur Jagd, Fischfang und Honigsuche für die Weinproduktion und haben Kleintierzuchten.
Die Luvale haben eine matrilinearer Sozialorganisation mit bevorzugter virillokaler Residenz (die Ehefrau zieht zur Familie des Mannes). Die Kinder werden aber der Matrilineale der Frau zugerechnet. Bei Scheidungen nimmt die Frau ihre Kindern ins Dorf ihrer Eltern mit zurück. Die Familie des Chiefs oder Dorfvorstehers muss direkt von der ältesten Frau der angesehensten Mutterlinien abstammen. Die Luvale haben nur lokale Häuptlinge, keinen Oberhäuptling oder gemeinsame Führung.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Luvale

Brennholz zum Kochen eines Elefanten wird von den Elefanten selbst gesammelt.

Das Aufstellen eines Bienenkorbs ist geduldig sein, Bienen betreten den Bienenstock nicht nachts.
(Erfolg und Reichtum kommt nicht über Nacht. Man muss geduldig sein und auf guten Rat hören, um Erfolg zu haben.)

Die Schlange beißt sich selbst, weil ihr Loch blockiert ist.
(In scheinbar ausweglosen Situationen schadet man sich oft selbst.)

Du solltest sorgfältig nachdenken, vor dem Handeln.
(Vergleichbare deutsche Sprichwörter: Erst besinn's, dann beginn's. oder Erst denke, dann handle.)

Ein Busch wird als Busch bekannt werden, auch wenn ein Elefant dort stirbt.

Eine kleine Verlegenheit verursacht eine große.

Es ist mein kleiner Baum, den ich trage, wenn er wächst, wird er mich tragen.
(Eltern sorgen für ihre Kinder. Wenn die Kinder groß geworden sind kümmern sie sich um die alt gewordenen Eltern.)

Hättest du ein Tuch, um das Baby auf dem Rücken tragen, wäre das Kind nicht heruntergefallen.

(Wenn jemand unvorsichtig oder fahrlässig etwas macht, ohne die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, passieren Fehler und Unglücke und verderben alles.)

Wenn ein einfaltiger Mensch etwas findet, findet er es für diejenigen mit Äxten.
(Das bedeutet, wenn jemand nicht die nötigen geistigen oder finanzzielen Mittel hat, wird er nicht erfolgreich sein, auch wenn er theoretische die Möglichkeiten dazu bekommen könnte.)

Wir gingen als Makishi*2, wir kehren als Menschen zurück.

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Sprichworte der Mambwe

Die Mambwe sind eine bantusprachliche Ethnie im Bezirk von Mbala im Nordosten von Sambia. Ihre Sprache heist ebenfalls Mambwe und wird auch von den Lungu gesprochen. Die Zahl der Sprecher wurde 1993 in Sambia auf 262.000 geschätzt. Die Mambwe sind als Händler in Städten und auf den Märkten des Copperbelt bekannt. Ihr Nachnamen unterscheiden sich für Männer und Frauen, indem sie den Präfixe „Si“ für männlich und „Na“ weiblich Nachnamen voranstellen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mambwe_(Volk)
          https://en.wikipedia.org/wiki/Mambwe_people

Der Gast isst, was seine Gästgeber essen.

Der im Netz gefangene Fisch beginnt nachzudenken.

Die Mähne des Löwen ist sichtbar, die des Menschen ist im Innern.

Eine einzelne Hand kann keinen Baumstamm heben.

Ein feiger Mann erinnert sich an die Tat, wenn er im Bett ist.

Man kann den Hunger tagsüber ertragen, aber nicht nachts.

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Sprichworte der Nyanja

Die Nyanja sind eine Ethnie in Sambia und gehört zur Volksgruppe der Chewa. Die Chewa gehören zu den Bantu Völkern. Die Chewa verteilen sich auf die Länder Sambia, Malawi und Mosambik. In Sambia gehören die Nyanja-Chewa mit 7,4 % der Bevölkerung zu den acht größten Ethnien des Landes. Ihre Sprache ChiNyanja (Chichewa) ist in Ost-Sambia eine regionale Minderheitensprache.

An einem Tag kann eine Maus nicht verfaulen.
(Das bedeutet, dass es nicht schlimm sein soll, etwas auf den nächsten Tag zu verschieben.)

Blick auf das, was unten richtig ist, falls die, die oben sind, kommen sollten.
(Auch einfache Dinge, die gut sind, verdienen Anerkennung und Vertrauen.)

Dem Kind des Freundes wird gesagt, „wasch deine Hände“ deinem „iss du“.
(Man sollte Fremde Kinder, die von einem abhängig sind, nicht gegenüber den eigenen benachteiligen. Man sollte alle gleich behandeln und keines bevorzugen.)

Eine feige Krähe starb an Altersschwäche.
(Das bedeutet, man sollte bei allem, was man tut, vorsichtig sein sollten, um mögliche Schwierigkeiten zu vermeiden.)

Ein Fingernagel kann keine Laus zerquetschen.
(Manches kann man nicht allein vollbringen, sondern nur zusammen mit anderen.)

Ein junges Krokodil wächst nicht in einem Teich.
(Das bedeutet, man sollte nicht nur eine Sache versuchen, sondern mehrere, um mehr Erfahrungen zu sammeln.)

Ein Mensch, der nicht ging, gebar ein Kind, das ging.
(Ein unkooperativer Mensch, der nicht mit anderen zusammenarbeitet, kann dadurch auch Konsequenzen für seine Kinder herbeiführen.)

Ein Narr schlug eine Trommel, die Klugen tanzten.
(Man sollte auf keinen wegen seines Aussehens herabsehen. Jeder hat andere Fähigkeiten, die man nur erkennen muss.)

Ein zarter Bambus kann nicht unbedingt erwünscht sein (beim Bauen).
(Zarter frischer Bambus sieht gut aus, ist für den Hausbau wegen seiner mangelnden Stabilität aber völlig ungeeignet, das haus würde zusammenbrechen. Genauso sehen für einen verheirateten Mann jünger und hübsche Frauen anziehend aus. Wenn der Mann sich mit anderen hübschen Frauen befassen würde, bricht die beste Ehe zusammen, egal welche Ausreden er hätte. Treue und andauerndes Vertrauen ist die beste Voraussetzung für eine gute dauerhafte Ehe, genau wie stabiler ausgereifter Bambus für ein gutes Haus.)

Grünes Gras tötete eine Ziege.
(Das bedeutet, man sollte Extreme und Übertreibungen vermeiden.)

Wenn du die Flecken eines Perlhuhns siehst, wirf das Rebhuhn weg.
(Man sollte nicht alte Sachen wegwerfen oder den Arbeitsplatz aufgeben, nur weil man hofft, etwas möglicherweise besseres zu finden. Erst sollte man wirklich etwas besseres haben, bevor man altes wegtut.)

Wenn du hässlich bist, lerne (gut) zu tanzen.

Wenn du keine Zähne hast, zerbreche nicht den Ton Kochtopf.
(auch Sprichwort der Chewa in Malawi und Sprichwort in Mosambik und Simbabwe. Dieses Sprichwort bedeutet, Eifersucht oder Gier zahlt sich nicht aus. Bevor es Eisentöpfe gab, wurde in Tontöpfen gekocht. In einem Dorf hatte nur noch eine Frau ohne Zähne einen Topf, alle anderen waren zerbrochen. Alle liehen sich den Topf, um ihren noch jungen Mais zu kochen. Da er jung noch weich war, konnte auch die Frau ohne Zähne ihn essen. Als später der Mais reif und hart war, konnte man ihn nur noch Braten, aber er blieb hart und man brauchte gute Zähne, ihn zu essen. Weil die Frau ohne Zähne den harten Mais nicht mehr essen konnte, wollte sie , dass die anderen ihren Mais auch nicht mehr zubereiten konnten. Da ihr Topf der letzte im Dorf war, zerbrach sie ihn, damit auch die anderen nicht essen konnten. Da kam ein Junge von außerhalb und brachte der Frau jungen weichen Mais mit. Da sie ihren Topf zerbrochen hatte, konnte sie jetzt trotzdem nichts essen, da sie ihren Topf absichtlich zerbrochen hatte, hat sie sich damit selbst geschadet.)

Wenn ein Kind aufwächst, wo es immer tanzen kann, soll man das nicht versagen.
(Oft erben die Kinder die Anlagen der Eltern. Vergleichbare deutsche Sprichwörter: Wie der Vater, so der Sohn; wie die Mutter, so die Tochter. und Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.)

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Sprichworte der Tonga

Die Tonga (auch Batonga) sind eine bantusprachige Ethnie im Süden Sambias und in einigen Nachbarländern. Lange lebten sie isoliert in der unzugänglichen breiten Talsohle des Sambesi. Erst nach 1955 wurden sie infolge des Baus der Kariba-Talsperre in die höher gelegene Savanne umsiedeln mussten. Von den geschätzten 1,5 Millionen Tonga leben 1,38 Mill. in Sambia, meist als Subsistenzbauern.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tonga_(Ethnien)

Ein Küken des Vogels lernt, wie man fliegt.
(Die Kinder lernen von den Eltern alles, bis sie alt genug sind und gelernt haben, für sich selbst zu sorgen.)

Es dauert mehr als einen Tag, das ein Elefant zu verrottet.

Junge wachsende Stecklinge weisen auf eine gute Ernte von Maniok.
(Das bedeutet, wenn Kinder gut erzogen werden und viel lernen, werden sie später erfolgreiche Erwachsene, die ihr Auskommen haben und ihren Beitrag zur Gesellschaft beitragen.)

Morgen bringt viele Dinge.

Weisheit kann sogar von einem kleinen Ameisenhaufen herkommen.

Wer fragt, wird nicht durch Pilze vergiftet werden.

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*1 Kalebasse - Aus der ausgehöhlten und getrockneten Hülle des Flaschenkürbisses wird die Kalebasse als Gefäß zur Aufbewahrung und zum Transport von Flüssigkeiten hergestellt. Der Flaschenkürbiss ist eine der ältesten Kulturpflanzen weltweit und in vielen Kulturen seit Urzeiten bekannt.

*2 Makishi - Das „Makishi Festival“ ist das Ende des „kumukanda“, des Übergangs vom Jugendlichen zum Mann.. Ca. alle 5 Jahre werden Jugendliche einer Altersgruppe für 1-2 Monate in den Busch gebracht, um sich den Riten des Übergangs in die Männlichkeit unterziehen. Sie lernen Fähigkeiten zum Überleben und etwas über Frauen und wie man ein guter Ehemann wird.