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Sprichworte aus Kamerun
Flagge Kamerun
Wappen Kamerun
                        Flagge von Kamerun                                        Wappen von Kamerun

Kamerun ist ein Land in Zentralafrika am Atlantischen Ozean an der Bucht von Bonny. Die portugiesischen Seefahrer landeten als erste Europäer 1472 erstmals an der Küste Kameruns. Sie gaben einem Fluss den Namen Camarões nach einem Schwarm der Garnele Lepidophthalmus turneranus, den sie dort vorfanden. Später wurde der Name für das ganze Land übernommen.

Ab 1520 begannen die Portugiesen einen Handel mit Elfenbein und Zuckerrohr. 1868 errichtete das Hamburger Handelshauses Woermann an der Mündung des Wuri Handelsniederlassungen. Am 14. Juli 1884 schloss der deutsche Generalkonsul Gustav Nachtigal als Kaiserlicher Kommissar mit mehreren regionalen Herrschern Schutzverträge ab und proklamierte damit die sogenannte deutsche „Schutzherrschaft“ über Kamerun als Deutsche Kolonie. Die faktische Inbesitznahme des Hinterlandes vollzog sich allerdings erst in den folgenden 30 Jahren und war bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges noch nicht endgültig abgeschlossen. Im Ersten Weltkrieg konnte sich die zahlenmäßig und materiell unterlegene Schutztruppe nur zwei Jahre in Kamerun halten. 1916 ergab sich die letzte Garnison in Mora (Nordkamerun) der britischen Kolonialarmee.

1919 ging Kamerun offiziell an den Völkerbundes, der die Verwaltung an Großbritannien und Frankreich gab. Frankreich erhielt vier Fünftel, Großbritannien den Rest. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden beide Völkerbundmandate durch die UNO in Treuhandmandate umgewandelt. Im französischen Treuhandgebiete kam es häufig zu Unruhen und Unabhängigkeitskämpfen. Am 1. Januar 1960 erhielt das französische Kamerun nach einer Volksabstimmung und dem Auslaufen des UN-Mandats die Unabhängigkeit und nannte sich Ost-Kamerun. Der Norden des britischen Mandats-Treuhandsgebietes hatte bei einer vorangegangenen Volksabstimmung für den Anschluss an Nigeria gestimmt, der südliche Teil entschied sich für einen Anschluss an den Staat Kamerun (1. Oktober 1961).

Am 1. September 1966 wurde die Einheitspartei Union Nationale Camerounaise (UNC) gegründet, die seit 1985 Rassemblement démocratique du Peuple Camerounais bzw. Cameroon People’s Democratic Movement (RDPC) genannt wird. Erst 1992 erfolgten die ersten freien Wahlen mit mehreren Parteien, bei denen die RDPC erneut gewann.

Wegen der französischen und englischen Verwaltung vor der Selbstständigkeit sind die beiden Sprachen auch Amtssprachen geworden und die meisten Sprichworte sind in diesen Sprachen verbreitet.

Wahlspruch von Kamerun:  „Frieden, Arbeit, Vaterland“

   Quelle:  
http://de.wikipedia.org/wiki/Kamerun

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Alle Nasen schauen nach unten.

Alle Stärke wird nur durch Hindernisse erkannt, die sie überwältigen muss.


Anderer Leute Sachen ordnen ist nicht ratsam.

An einer Verwünschung stirbt kein Elefant.

Ausdauer übertrifft Stärke.

Beim Reisen finde man die Weisheit.

Besser ein Fehler am Anfang verbessern als am Ende.

Besser wenig als zu wenig.

Borgen ist die Erstgeburt der Armut.

Brennholz ist nicht ohne Ameisen.

Das beste Mittel gegen Sterben ist Gebären.


Das Herz des weisen Mannes ruht still wie klares Wasser.


Das Leiden ist eine Schule der Weisheit.

Das viele Stehen hat die Füße der Henne klein gemacht.
(Das bedeutet, man muss arbeiten und etwas tun, durch Nichtstun und Herumstehen erreicht man nichts und verbraucht, was man hat.)

Das Wasser, um das du nur gebettelt hast, stillt deinen Durst nicht.


Der Bach lässt sich nicht beraten, darum ist sein Lauf krumm.

Der Fluss, der donnert, nimmt keine Menschen mit.


Der Gast, der den Topf zerbrochen hat, wird nicht vergessen.

Derjenige, der Wasser holen geht, fährt nicht fort, Schlamm zu trinken.

(Sprichwort auch in Ghana.)

Der Mensch ist die Medizin des Menschen.

(Sprichwort in verschiedenen Ländern Afrikas.)

Der Regen fällt nicht nur auf ein Dach.


Der Reiche lässt den Hut auf dem Kopfe.

Der Reichtum eines Mannes ist ihm vielleicht überlegen.

Der Topf kocht, aber der Teller wird gepriesen.

Der Weg zur Geliebten ist dornenlos.


Der Wind hilft den Menschen, ohne Axt Holz zu suchen.

Die Arznei gegen Hass ist Trennung.

Die Augen sind wahrhaft gleichberechtigt im Kopf, aber die Hand geht zu dem, in das etwas geflogen ist.


Die Dummheiten des Mannes sind nicht so bekannt wie die der Frau.


Die einen Elefanten verzehrten und damit fertig wurden, wie ist es da mit der Zwergantilope?
(Das Sprichwort bedeutet, wenn man sich großer oder schwerer Aufgaben (der Elefant) als gewachsen gezeigt hat, wird man auch mit kleinen Anforderungen (eine Zwergantilope) fertig.)


Die Erde ist das, was lange lebt.


Die Hyäne geht nicht mit der Ziege auf Wanderschaft.

Die Kalebasse*1 von einem Glücklichen wächst immer im Gestrüpp.

(Sprichwort der Bamileke)

Die Liebe ist ein Esel, der von allen Halteseilen befreit ist.


Die rastlose Fliege fällt in die Grütze.


Die Spuren des Elefanten löschen die von der Antilope.

Die Tränen der Waisen rinnen im Inneren.
(Mafa Sprichwort in Kamerun und Nigeria)

Die Wahrheit existiert jenseits der Berge, um sie zu erkennen, muss man reisen.

Die, welche in der Jugendzeit gewesen sind, sind nicht auch im Alter.

(Jede Zeit ist anders, und die Menschen ändern sich wie die Zeiten.)

Die, welche Reichen folgen, werden satt an Essen, aber auch an Mühen.


Die, welche schelten, kämpfen nicht.


Die Wespe hat ihre Kraft vom Nest.


Die zum Tanz einladen, haben noch keine Reue.

Du kommst mit einer Katze und nennst es ein Kaninchen.


Egal wie schnell ein Mann ist, er kann seinen Schatten nicht überholen.


Egal wie wenig du an den Elefanten denkst, kannst du nicht sagen, dass er keinen Topf füllen wird.

Ein einzelner Armreif klappert nicht.

Ein Elefant wird bis zum Dach des Hauses reichen.

Einer, der keine Mittel hat (eine Frau zu kaufen), schmäht leicht die Frauen.

Eine schöne Frau ist wie eine riesige Palme, man muss sie erklettern, ohne nach unten zu schauen.


Eines Mannes Narrheit wird nicht so allgemein bekannt wie die einer Frau.

Eines Mannes Reichtum kann ihm überlegen sein.

Ein Fragender ist nie unwissend.
Ein kleines Eichhörnchen kann eine große Nuss tragen.
Ein Freund ist mehr wert als ein Bruder.

Ein Gebäude aus Sand fällt, während du es baust.


Ein hübscher Vogel setzt sich nicht in die Ecke.

Ein Hund bewahrt nie das Fleisch.

Ein Kirschenjahr, ein fröhliches Jahr;
ein Pflaumenjahr, ein stummes Jahr.


Ein kleiner Habicht kann einen großen Hahn davontragen.

Ein kleines Band hält ein großes Päckchen zusammen.

Ein kleines Eichhörnchen kann eine große Nuss tragen.

Ein Mann kann einen Krieg auslösen, aber man braucht zwei, um Frieden zu machen.

Ein Mund, der Salz gegessen hat, kann Ungesalzenes nicht mehr essen.

Ein schwatzender Vogel baut kein Nest.


Ein Stein macht noch keinen Flur.

Ein Vogel, der es erlaubt, sich fangen zu lassen, wird einen Weg zum Entkommen finden.

Ein Vogel, der singt, baut kein Nest.

Ein zu reicher Fang schädigt das Netz.

Er fiel wie die Mutterbrust.
(Das bedeutet, beim Älterwerden verlassen einen Menschen immer mehr die Kräfte und man erholt sich immer weniger von der Arbeit oder Unglücken. Genauso senkt sich die Brust der Frauen beim Älterwerden und hebt sich nicht mehr.)


Er hielt die Maus in einer Basttasche gefangen.

(Wenn man etwas mit unzureichenden Mitteln erreichen will oder einen wesentlich stärkeren Gegner bekämpfen werden solche Unternehmungen sicher nicht gelingen.)

Er nahm den Hund und den Acker.

(Das bedeutet, ein Mann hat sich eine Frau genommen ohne den Preis (in Form eines Ackers) dafür an die Brauteltern zu bezahlen.)


Er nahm eine Kokosnuss weg und pflanzte sie hinter dem Haus.

(Das bedeutet, dass ein Verbrechen oder sonstige böse Tat trotz ihrer Verheimlichung früher oder später herauskommt. Genauso wie die gestohlene Kokosnuss, die heimlich hinterm Haus versteckt wurde. Sie schlägt Wurzeln und wächst zum Baum und wird dadurch für jeden sichtbar.)

Es ist besser, das Opfer des Unrechts zu sein, als selbst ungerecht zu sein.


Es ist leicht, ein Kanu über einen schleimigen Grund zu schieben.
(Manche versuchen durch „einschleimen“ vorwärts zu kommen und Karriere zu machen.)

Es regnet auf alle Dächer.


Existieren heißt: Ahnen haben.
Freiheit ist nicht in zwei Höfen.
(Die ganze Freiheit, tun und lassen können, was man will, hat man nur im eigenen Haus. In jedem anderen Haus hat man weniger Freiheiten, da der jeweilige Hausherr das Sagen hat.)

Friedfertigkeit ermüdet den Streit.


Große Probleme haben Lösung mit den alten Männern.

(Das Sprichwort bedeutet, das die Älteren durch ihre Erfahrungen und Wissen schwierige Probleme besser und schneller lösen können als junge unerfahrene Menschen. Die Älteren haben Lösungen für Probleme, bei denen die Jüngeren scheitern würden.)

Hat man einen Starken gereizt, so ist sein Zorn wie ein Feldbrand, der nicht gelöscht wird.


Hätte ein Haus nur Stützpfosten, so gäbe es weder Wände noch den Firstbalken.


Im Herzen bewegen sich immer Gedanken.


Indem er wiederholt versucht, lernt der Affe, wie man vom Baum springt.
(ähnlich auch in Buganda und Elfenbeinküste)

Jeder intelligente Mensch ignoriert seine Unwissenheit.

Jeder kluge Mann ist ein Nichtwisser, der seine Unwissenheit missbraucht.

Jedes Kind ist ein Zeichen der Hoffnung für diese Welt.

Klatsch und Lügen sind Geschwister.

Lange Lianen genügen nicht, um eine Hütte zu bauen, es braucht auch kurze, um die Winkel zu vollenden.

Man darf den Läusen seinen Kopf nicht lassen.
(Sprichwort der Bamileke)

Man muss den Baum biegen, solange er jung ist.
(In Deutschland: Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.)

Man zündete ihm Feuer auf dem Kopfe an.
(Wenn jeman trotz Warnung etwas verbotenes oder böses tut, muss er nachher auch die Folgen ( Feuer auf dem eigenen Kopf) ertragen und aushalten.)

Mit Fristgeben gedeiht der Handel.


Mit Lügen kannst du eine Frau bekommen, aber sie nicht behalten.

Niemand hasst andere, wenn er ihn schlecht versteht.

Niemand ist ohne Kenntnis außer dem, der keine Fragen stellt.

Nur der Geduldige wird Sieger.


Ohne Messer bekommst du den Kern nicht.

Säe keine Erdnüsse aus, wenn ein Affe zuschaut.
(auch Sprichwort in Nigeria)

Schönheit ist eine leere Kalebasse.

Selbst mit 9 Frauen kann man das Kind nicht in einem Monat machen.

Sie ist ähnlich einer (wie eine) Straße - schön, aber krumm.

Trete nicht auf den Schwanz des Hundes, dann beißt er dich nicht.


Was die Ohren hindert zu wachsen ist, dass sie jeden Tag etwas hören müssen, was sie nie zuvor gehört haben.


Wenn das Auge gesehen hat, fragt der Mund nach.


Wenn das Herz voll ist, erzählt der Mund nur davon.

Wenn der Affe zuschaut, pflanze ich keine Erdnüsse.
(Sprichwort der Tiv in Nigeria und Kamerun)


Wenn der Kampf morgen ist, warum solltest du deine Faust heute ballen?


Wenn der Mensch den Tod sehen würde, könnte er ihm schnell entfliehen.

Wenn der Panther wüsste, wie sehr er gefürchtet ist, würde er weit mehr Unheil vollbringen.


Wenn die Anliegen der Leute so zahlreich sind wie die Beine des Tausendfüßlers, so kommt kein rechtes Gespräch zustande.

Wenn die Erde sich dreht, drehst du mit ihr.

Wenn du Fragen stellst, kannst du die Antworten nicht vermeiden.

Wenn du nicht auf den Schwanz des Hundes trittst, wird er dich nicht beißen.

Wenn du nicht studiert hast, reise.

Wenn jeder tanzen wird, wer wird dann zuschauen?

Wenn Liebe eine Krankheit ist, ist Geduld das Heilmittel.

Wenn man ertrinkt, hält man sich an allem fest, sogar an einer Schlange.

Wenn nichts dich je verletzt hat, wirst du niemals Voraussicht haben.

Wer einmal von einer Schlange gebissen wurde, hat Angst vor jedem Stückchen Schnur.

Wer Fragen stellt, kann die Antworten nicht vermeiden.

Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.

Wer gelobt wird, der wird bucklig.

Wer Kinder hat, hat auch Segen.

Wer kühn vorwärts geht, ignoriert, was dahinter geschieht.

Wer nicht weiß, dass sein Bett kaputt ist, schläft gut.

Wissen ist besser als Reichtum.

Zwei Brüste reichten aus, um einen Mann zu ernähren.

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Sprichworte der Duala

Die Duala sind eine Kameruner Bantu-Volksgruppe mit etwa 400.000 Angehörigen. Sie leben in der Littoral-Region entlang der Küste und bilden einen Teil der Küstenbantu (Sawa). Ihre Sprache heißt ebenfalls Duala. Ab dem 16. Jahrhundert dominierten die Duala den lokalen Handel mit den Europäern und unternahmen viele Handelsreisen ins Landesinnere und bis nach Calabar, wodurch ihre Sprache die Funktion einer Verkehrssprache zwischen unterschiedlichen Sprachgemeinschaften bekam. Das änderte sich erst, als Kamerun deutsche Kolonie wurde.
Die Duala führen ihre Herkunft auf einen Mann namens Mbedi zurück, welcher in einem Gebiet gelebt hat, das Bakota genannt wird und sich im heutigen Gabun und der Republik Kongo befindet. Seine Söhne, Ewale und Dibombo, wanderten in den Norden aus. Ewales Volk wurde zu den Duala, und Dibongos Volk zu den Limba. Die Volksgruppen der Bakoko und Bassa wurden von den Dualad im 17. und im frühen 18. Jahrhundert ins Landesinnere vertrieben, als die Duala an der Küste siedelten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Deutsche und Briten die Führung im Handel mit den Duala übernommen. 1840 und 1841 unterzeichneten die Duala-Könige als erste die Anti-Sklaverei-Verträge mit den Europäern. Als Gegenleistung wurden diese Herrscher jährlich mit Textilien, Waffen, Alkohol und anderen Geschenken beliefert.
1884 unterzeichnete der deutsche Entdecker Gustav Nachtigal Land-Cessationsverträge mit den Duala-Königen Akwa, Bell, und Deido und Kamerun wurde deutsche Kolonie. 1918 verlor Deutschland den Ersten Weltkrieg, und die deutschen Kolonien wurden zu Mandaten des Völkerbundes und Frankreich der neue Verwalter der Duala-Territorien.          Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Duala_(Volk)

Brich mir das Herz nicht! Wenn die Ehe gestorben ist, ist dann ein Mensch gestorben?

Das Ächzen hilft niemandem etwas.

Das einzige Kind wird nicht verkauft.

Das Finden ist nicht verboten.

Das Kücklein fällt sich im Hühnernest nicht zu Tode.

Das verwundete Tier geht nicht mehr mit den anderen Tieren.

Der Angehörige des Toten achtet nicht auf den Verwesungsgeruch.

Der Bauch erzählt keine Geschichte.

Der Besitzer des Leoparden fürchtet sich nicht vor ihm.

Der Speer der Verwandtschaft durchlöchert leicht das Auge.

Der untere Teil des Kanus erzählt nicht, was er im tiefen Strudel gesehen hat.

Der Wind kommt immer vom Westen.

Die Fußsohle der Fliege weigert sich nicht, auf jemand zu treten, wer es auch sei.

Die Mühe bleibt nicht in den Armen liegen. Man vergisst sie, sobald sie vorüber ist

Die Schande hat das Flußpferd ins Wasser getrieben.

Die Schildkröte weint um der Höhe willen, die Riesenschlange um der Arme willen.
(Jeder weint um das, was er nicht hat.)


Die Stimme eines Alten ist scharf wie die Zähne der großen Ameise.

Eine geizige Mutter verweigert ihrem Kinde nichts.

Ein einziger Fehler tötet den Menschen nicht.

Ein Kriegsgesicht erkennt das andere nicht wieder.

Ein ungeduldiger Gast bekommt leicht ein kleines Huhn aufgetischt.

Ein wahres Wort ist niemals frech.

Ist der Kopf ab, ist es auch mit dem Träumen vorbei.


Mit einem Tragkorb geht man nicht auf Raub aus.


Ob du gut warst oder schlecht, du musst eben sterben.


Tropfen um Tropfen füllt den Krug.

Wenn die Antilope alt wird, wird sie von ihren Jungen gesäugt.

Wenn du den Seewind kennst, kann dich der Landwind betrügen?

Wenn du gelobt wirst, wirst du bucklig.


Wer ein Gewehr bei sich trägt, bekommt sicher kein Wild zu Gesicht.


Wo Leute anwesend sind, ertrinkt kein Kind.

Zartes Anfassen hat die Engerlinge aus der Höhle gezogen.

Zuerst kommt die Armut, nicht der gute Tag.

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*1Kalebasse: Aus der ausgehöhlten und getrockneten Hülle des Flaschenkürbisses wird die Kalebasse als Gefäß zur Aufbewahrung und zum Transport von Flüssigkeiten hergestellt. Der Flaschenkürbiss ist eine der ältesten Kulturpflanzen weltweit und in vielen Kulturen seit Urzeiten bekannt.