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Chinesische Sprichworte
A bis D
Flagge der Volksrepublik China
Wappen der Volksrepublik China
Flagge der Volksrepublik China
Wappen der Volksrepublik China

Ab dreißig ändert sich das Gesicht.

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

Achtsamkeit auf geringfügige Dinge ist die Wirtschaftskunst der Tugend.

Achtzehn göttinnengleiche Töchter sind einem buckligen Sohn nicht gleichwertig.


Adler fliegen alleine, Schafe gehen in Herden.

(Die starken dulden meist keinen neben sich, die schwachen sind auf den Schutz und die Hilfe von anderen angewiesen.)

Alle Dinge der Vergangenheit starben gestern, alle Dinge der Zukunft wurden heute geboren.

Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen.


Alle Flüsse laufen ins Meer, und doch ist das Meer nicht voll.

Alle Gelehrten sind Brüder.


Alle guten Worte dieser Welt stehen in Büchern.


Alle hundert Li ändern sich die Sitten, alle zehn Li ändern sich die Bräuche.


Alle hundert Li ist der Himmel ein anderer.


Alle Irrtümer haben nur eine Zeit, nach hundert Millionen Schwierigkeiten, Spitzfindigkeiten und Ränken ist die kleinste Wahrheit doch immer noch, was sie war.


Alle Krähen unter dem Himmel sind schwarz.


Alle Krebse haben den gleichen Gang.

Alle Männer können ein Lager herrichten, aber um ein Heim zu schaffen, bedarf es einer Frau.


Alle Menschen innerhalb der vier Meere sind Brüder.

Alle Raben sind schwarz und alle Gutsherren böse.


Alle Raben unter dem Himmel sind schwarz.

Aller Anfang ist schwer.
(Sprichwort auch in Deutschland.)


Alle Menschen haben Gesichter, so wie alle Bäume eine Rinde.

Den Menschen bedeutet das Gesicht soviel wie dem Baum die Borke.

Menschen brauchen ein Gesicht, Bäume eine Rinde.


Alle sagen, sie seien gut, aber wer kann das Geschlecht einer Krähe bestimmen?


Alles kann man durch Höflichkeit bekommen.


Alle Sünden kann man verzeihen, nur die Dummheit nicht!


Alle Tugenden sind in Gefahr, wenn die Kindesliebe angegriffen wird.


Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum freuten sich alle... Lebe so, dass, wenn du diese Welt verlässt, alle weinen und du lächelst.


Als Essen ist schlichte Kost, als Kleidung grobes Leinen stets das Beste.

Als Gast bring lieber ein Dou Reis als einen Esser mit.


Als Soldat fürchte dich nicht vor dem Tod, als Bauer fürchte dich nicht vor dem Dung.


Alte Menschen gehen krumm und eingezogen, alte Bäume haben dürre, kahle Äste.


Alte Schuld wird abgeführt, wo man Eltern dankbar ehrt.


Alte und Bekannte sind nicht an Förmlichkeit gebunden.


Am Abend schimpf nicht mit deiner Frau, sonst musst du alleine schlafen.


Am Bett einer langen Krankheit gibt es keine wahre Sohnesliebe.


Am Ende stirbt die Kohlraupe im Kohl.


Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker.


Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.


Am vorderen Tor wehrt man den Tiger ab, durch das hintere kommt der Wolf ins Haus.

Am wohlsten fühlt sich ein Brunnenfrosch im Brunnen.


Anderer Leute Esel dreht die Mühle am besten, der Priester aus der Ferne liest den Gottesdienst am besten.


An des anderen Vorteil denken wird zum eigenen werden.


Andrer Leute Fehler sind gute Lehrer.

Andrer Leute Frauen sind die besten, die eigenen Kinder sind die besten, Gemüse des eigenen Gartens schmecken nicht, die aus anderen Gärten sind die besten.


An einen gütigen Menschen wird man sich stets gern erinnern.


Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst.

Angst klopfte an. Vertrauen öffnete. Keiner war draußen.

An heiligen Orten gehen viele Dämonen um.


An seine Träume glauben heißt, sein Leben im Schlaf verbringen.


Ansichten sind wie Nägel, je häufiger man darauf klopft, desto tiefer dringen sie ein.


Anstelle von Fleisch iss Bohnenkäse, du wirst satt und sparst dein Geld.

Arbeite mit der aufsteigenden, ruhe mit der sinkenden Sonne.


Ärger ist nutzlos wie die Wellen des Meeres ohne Wind.


Arm sein macht dich schon zu drei Zehnteln schlecht, reich sein deckt hundert Fehler zu.

Arm und Reich müssen nicht ewig so bleiben.

Armut bringt der Familie einen tüchtigen Sohn, und Gefahr offenbart dem Staat den loyalen Minister.

Armut ist das Los aller Weisen.


Armut und ein hässliches Gesicht lassen sich nicht verbergen.


Arrogante Soldaten verlieren sicher.


Arznei vertreibt eingebildete Krankheit, doch Wein nicht wirklichen Kummer.

Auch auf den schönsten Disteln schläft man nicht gut.

Auch das kürzeste Leben enthält Jahrhunderte des Schmerzes.


Auch der schönste Traum endet mit dem Erwachen.


Auch der Tiger ärgert sich über einen Floh in seinem Fell.


Auch des toten Tigers Herz ist noch tapfer.

Auch die dunkelste Wolke hat einen silbernen Rand.

Auch die Hornisse kommt zum Zuckertopf.


Auch ein alter Büffel hat schöne Hörner.


Auch ein dürrer Baum belebt die Landschaft.


Auch eine blinde Katze stößt mal auf eine tote Ratte.

Auch eine Fülle von Büchern ersetzt den guten Lehrer nicht.


Auch ein ehrlicher Beamter kann es kaum vermeiden, von falschen Dienern umgeben zu sein.

Auch eine Kerze so groß wie eine Tasse kann den morgigen Tag nicht erleuchten.


Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an.


Auch ein großer Elefant verwickelt sich in einem Frauenhaar.
(Die Gefährlichkeit von Frauenhaaren ist auch in anderen Ländern bekannt. Das Sprichwort meint nicht die physische (körperliche) Kraft, sondern den Einfluss, den Frauen mit ihren Haaren auf die Männer ausüben können und oft genug auch tun. Zum Beispiel zieht in Deutschland ein Frauenhaar stärker als ein Glockenseil, in Japan ist die Zugkraft schon stärker als ein Rindergespann und in Israel sogar mehr als zehn Ochsen.)

Auch ein hoher Berg bleibt unter der Sonne.


Auch ein schiefer Baum trägt süße Früchte.


Auch ein Sperling wirft im Fliegen einen Schatten.

Auch Götter und Feen begehen Fehler.

Auch mit der Zunge kann man Kleider weben und mit dem Pinsel Felder pflügen.


Auch mit einem kleinen Beil kann man große Bäume fällen .


Auch mit einem kleinen Haken kann man große Fische fangen.

Auch Papier und Pinsel können einen Menschen töten.

Auch wenn die Biene einen gestreiften Rücken hat, ist sie noch lange kein Tiger.

Auch wenn du nicht an Götter glaubst, glaubst du an den Donnergott. Auch wenn du nicht an Arzneien glaubst, glaubst du doch an Abführmittel.


Auch wenn man sich von Angesicht zu Angesicht unterhält, haben die Herzen tausend Meilen zwischen sich.


Auch Wildgänse haben einen Führer.


Auch zehntausend Zhang hohe Türme nehmen auf der Erde ihren Anfang.


Auf der Erde gibt es keine Feier, die nicht zu Ende geht.


Auf der Welt gibt es nur drei schmutzige Gewerbe: Hure, Schauspieler und Musikant.


Auf dieser Welt musst du nicht nach großem Erfolg streben - keine Fehler begangen haben, das ist schon ein Erfolg.


Auf einem Berg können nicht gleichzeitig zwei Tiger existieren.


Auf einem Pferd kann man vielleicht ganz China erobern, aber man kann es nie vom Pferde herab verwalten.


Auf einem weiten Weg erkennst du die Kraft eines Pferdes. An einem langen Tag erkennst du das Herz eines Menschen.


Auf einem weiten Weg gibt es keine leichten Lasten.


Auf jeden Grashalm fällt ein Tröpfchen Tau.

Auf Reisen bist du stets in Leid verstrickt, zerfetzt dein Rock und keiner, der ihn flickt.


Auf Reisen brauchst du einen guten Weggenossen, zu Hause einen guten Nachbarn.

Auf Sohn und Enkel wartet ein Glück, das ihnen entspricht. So mach für Sohn und Enkel dich zum Gaul, zum Ochsen nicht.

Auf Spielsucht folgt Raub, auf Ehebruch folgt Mord.

Auf weicher Erde tritt ein Pferd häufig fehl, durch süße Worte verliert ein Mensch leicht den Kopf.

Auf weißem Blatt ein schwarzer Pinselzug: Um Tod zu bringen, ist ein Wort genug.

Augen überzeugen besser als Ohren.


Aus einem Brunnen betrachte nicht den Himmel.


Außer dir gibt es noch andere Menschen, so wie es über dem Himmel noch andere Himmel gibt.


Aus guten Menschen macht man keine Soldaten, aus gutem Eisen macht man keine Nägel.

Ausleihen ist wie Wegwerfen, Rückzahlung ist wie ein Fund.


Aus Stangen kann man Beile schmieden, und mit Beilen kann man Klöster bauen.


Aus trockenem Stroh ist kein Öl herauszupressen.

Bau deine Hütte am Straßenrand, und du wirst in drei Jahren noch nicht fertig sein.

Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.


Beachte nicht das, was auf dem Kissen gesagt wird.

Beamte gibt es große und kleine, doch ihre Büttel sind alle gleich.


Begabte Menschen erziehe mit den Augen, mittelmäßige mit Worten und die dummen mit dem Stock.


Begabung hängt halb vom Talent und halb vom Lernen ab.

Begegnest du einem Menschen, dann sprich mit ihm, wie man mit einem Menschen spricht; begegnest du einem Gespenst, dann sprich mit ihm, wie man mit gespenstern spricht.


Behandele das Glück sehr vorsichtig und fordere nicht das Unheil heraus.


Behandele das Übel, als wäre es eine Krankheit in deiner eigenen Person.


Behandle deinen Mund als wäre er eine Flasche, bewache deine Gedanken, wie du eine Stadt bewachen würdest.


Behandle die Fehler von anderen mit ebenso viel Milde wie deine eigenen.


Bei der Arbeit krank, doch beim Essen gesund.


Beides sind Menschen, die in der Sänfte sitzen und die sie tragen.


Bei einem Silberschmied lässt er sich eine Hacke machen.

(Dieses Sprichwort bezeichnet einen Dummen, der zu viel für alltägliche Gegenstände bezahlt.)

Bei einer ernsten Krankheit gehe drei Ärzte an.


Bei einer Reise von hundert Li sind neunzig erst die Hälfte.
(Li = ein traditionelles chinesisches Längenmaß. Heute 500 Meter, früher unterschiedlich von 447,19 m bis 644,58 m, je nach Gebiet.)

Bei Feldfrüchten hält man die des Nachbarn für die besten, bei Kindern die eigenen.

Bei Freunden sind alte, bei Kleidern neue die Besten.

Bei Frost fängt eine Katze keine Mäuse.


Bei Gemüse kannst du Gewürz, bei einer Konkubine ein hübsches Gesicht erwarten.


Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern.


Bei heißem Wetter gibt es keinen überlegenen Mann.

Bei Hochzeiten und Beerdigungen fällt es schwer, richtige Antworten zu geben.


Bei jedem Fest denkt man doppelt an die Verwandten.

Bei Kälte kräht der Hahn um Mitternacht.


Beim Anblick von Geld werden die Augen rot.

Beim Bücherstudium zählt Begeisterung, nicht unbedingt der Bücher Meisterung.

Beim Geldspiel verliert stets der arme Teufel, die Hunde beißen immer den, der in Lumpen geht.


Beim Hasardspiel verlieren sogar Götter und Genien.


Beim Hauskauf sieh aufs Dachgebälk, bei der Brautschau sieh die Mutter an.

Belehre deinen Sohn im Hausflur und deine Frau auf dem Kissen.


Beobachte, was früher geschah, dann wirst du wissen, was kommen wird.


Bereitwilligkeit ist die Kunst, gern zu tun, was man ohnehin tun muss.

Besäße der Mensch die Beharrlichkeit, so wäre ihm fast nichts unmöglich.


Besitzt eine Familie Gold, dann gibt es auch Leute, die es wiegen wollen.


Besser als der Plan eines einzelnen ist ein Plan von zweien.

Besser auf der Erde dahinsiechen, als in ihr liegen.

Besser auf neuen Wegen etwas stolpern als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten.


Besser ein Diamant mit einem Flecken als ein Kieselstein ohne.
Besser ein Stück zerbrochener Jade als einen vollständigen Ziegelstein.


Besser eine unreife Frucht am Baum als eine faule Frucht unter dem Baum.


Besser ein Hund in Friedenszeiten als ein Mensch in Zeiten des Aufruhrs.


Besser ein Vogel in der Hand, als zehn Vögel auf einem Baum.

Besser hier oben und Prügel als drinnen gebettet im Hügel.

Besser ist es, in der Nähe Gutes zu tun, als in der Ferne Räucherwerk zu verbrennen.


Besser, keine Gefälligkeit zu tun als eine mit der Hoffnung auf Belohnung.

Besser, man bringt seinem Sohn eine Fertigkeit bei, als ihm tausend Goldstücke zu vererben.


Besser zehn Schritte rings herum als einen in den Sumpf.

Betrachte beizeiten den Lauf deines Lebens und werde dir bewusst, wie viele Flüsse darin münden, die dich stützen und nähren.


Bettler fürchten die Hunde, angehende Doktoren die Jahresprüfung.

Bevor du den Büffel schlägst, rufe ihn erst wach.

Bevor du dich dranmachst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.

Bevor du lernen kannst, andere zu besiegen, musst du erst lernen, gut zu stehen.

Bewerte das Pferd nicht nach seinem Sattel.

Bewirte deine Gäste, doch halte sie nicht auf.


Bin ich dabei, hat es nicht viel zu sagen. Bin ich nicht dabei, ist nicht viel verloren.


Bist du allein, so gedenke deiner Schwächen, bist du in Gesellschaft, so sprich nicht von denen der anderen.


Bist du alt, so gib Ratschläge, bist du jung, so nimm sie an.

Bist du arm, so steh zur Seite; bist du unglücklich, halte dich fern von den Glücklichen.


Bist du geduldig im Augenblick des Zorns, so wirst du dir hundert Tage Kummer ersparen.

Bist du mit Zwergen zusammen, so sprich nicht von Pygmäen.


Bist du nicht geduldig in kleinen Dingen, wirst du es mit großen Plänen zu nichts bringen.


Bist du wohltätig, so kannst du nicht reich werden, bist du reich, so kannst du nicht wohltätig sein.


Bitte nicht um Gefallen, und die Menschen sind überall freundlich, wenn du nicht trinkst, ist der Preis des Weines gleichgültig.


Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht.


Bittere Worte sind Arznei, süße Worte sind eine Seuche.


Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast.


Böse Menschen hinterlassen ihren Stempel, wohin sie auch gehen.


Brauch eines anderen Fuß, den Hund zu treten.


Brennholz verkauft man nicht im Wald und Fische nicht am See.


Bringe einen Menschen vor Gericht, und du ziehst dir den Hass von drei Generationen seiner Sippe zu.


Brücken und Wege repariere im Winter.

Bücher können nicht die Worte und Worte die Gedanken nicht erschöpfen.

Bücher sprechen zum Verstand, Freunde zum Herzen, der Himmel zur Seele und alles andere zu den Ohren.

Da du selber gestrauchelt bist, musst du dich selbst erheben und warte nicht, dass andere dir Hilfestellung geben.

Daheim ist tausend Tage alles gut, in der Fremde ist immerfort alles schwer.


Da mich der Himmel geboren hat, muss ich doch auch für etwas von Nutzen sein.

Das Alter ermangelt der Güte, wie das trockene Wetter des Taus.

Das am meisten gelobte Weib ist das, von dem man nicht spricht.

Das Auge eines Feindes sieht besonders scharf.


Das Auge erkennt die Wahrheit, das Ohr erkennt die Lüge.

Das beste Heilmittel für einen Trinker ist der Anblick eines Betrunkenen, wenn er selbst einmal nüchtern ist.

Das beste Mittel gegen eine Krankheit ist, aus der Krankheit eine Arznei zu machen.

Das Böse lebt nicht in der Welt der Dinge, es lebt allein im Menschen.

Das Böse lernt sich leicht, das Gute schwer.

Das Böse reist niemals allein.


Das erste aller wichtigen Dinge ist, nicht das Gewissen zu betrügen.


Das erste Mal ist es eine Gefälligkeit, das zweite Mal eine Regel.


Das Feld ist der Herr, und der Mensch ist der Gast.


Das Fenster öffnen und eine Biene aus dem Zimmer lassen, ist das vielleicht nicht Glück?

Das Feuer braucht ein hohles Herz, der Mensch ein Herz mit Saft und Kraft.

Das Fließen des Wassers und die Wege der Liebe haben sich seit Göttergedenken nicht geändert.

(Ähnliches Sprichwort auch in Japan)

Das flüchtige Leben gleicht einem Traum.

Das fremde Korn und die eigenen Kinder scheinen immer besser.

Das Gefühl des Menschen ist zerreißbar wie Seidenpapier. Die Welt gleicht einem Schachspiel, das sich mit jedem Zuge ändert.


Das Geld wandert zur Spielbank, der Mörder aufs Schafott.


Das Geld liegt auf der Straße, die Weisheit im Volksmund.


Das Gesetz zu verletzen ist dasselbe Verbrechen beim Kaiser wie beim Untertan.

Das Gesicht lebt und stirbt mit dem Herzen.


Das Glück kommt nicht in Paaren, das Unglück nie allein.
Das Unheil geht nicht allein.
(Sprichwort in Deutschland mit der gleichen Bedeutung: Ein Unglück kommt selten allein.)


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

(Sprichwort auch in Ghana und Sambia in Afrika)

Das große Glück bringt der Himmel, das kleine die Anstrengung.

Das Gute, das du tust, sodass es gesehen wird, ist nicht wahre Tugend, das Schlechte, von dem du fürchtest, dass man davon weiß, ist das wahre Übel.


Das Herz der Menschen regiert alle Dinge.


Das Herz des Toren frisst der reißende Wolf.


Das Herz eines Kindes ist wie Buddhas Herz.

Das Herz eines kleinen Kindes ist wie das Herz Gottes.

Das Herz gleicht einem Pferd, das über die Ebene galoppiert; leicht ist es losgelassen und schwer zum Halten gebracht.


Das Herz ist der Herr des ganzen Körpers.


Das Ich ist von den Spiegeln der Sprache umstellt.


Das Kind braucht Brei und die Wurzel Dünger.

Das kleinste Insekt kann mit seinem Biss töten.

Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.


Das Leben bekamst du von den Eltern, die Freiheit musst du dir selber erwerben.


Das Leben besteht aus Leid und Not, der Tod aus Frieden und Freude.


Das Leben hängt vom Himmel und seine Dauer vom Menschen ab.

Das Leben hat den Sinn, den wir ihm geben.


Das Leben meistert man entweder lächelnd, oder überhaupt nicht.

Das Leise hat eine starke Stimme.

Das Planen ist des Menschen Sendung. In Himmels Hand liegt die Vollendung.

Das rechte Mittel in der Hand des falschen Mannes wird falsch. Das falsche Mittel in der Hand des rechtes Mannes wird recht.

Das Rezept war ausgezeichnet, nur die Arznei taugte nichts.

Das schärfste Schwert soll keine Unschuldigen verwunden.

Das Schicksal hat vier Füße, acht Hände und sechzehn Augen, wie kann ein Übeltäter, der nur je zwei hat, hoffen ihm zu entgehen?


Das schnellste Pferd kann ein im Zorn gesprochenes Wort nicht einholen.

Ein eilig ausgesprochenes Wort kann nicht einmal ein Vierspänner mehr einholen.

Das schönste Morgen bringt das Gestern nicht zurück.


Das schüchternste Mädchen hat den Mut zum Verleumden.

Das Schwert einer Frau ist ihre Zunge, und diese setzt keinen Rost an.


Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht hindern. Doch kannst du verhindern, dass sie Nester in deinem Haar bauen.
(Dies ist kein chinesisches Sprichwort, sondern ein Zitat von Martin Luther.)
Infos dazu auf der Webseite des Ostasieninstitutes Ludwigshafen

Das Sprechen lernen dauert zwei Jahre, das Schweigen lernen ein ganzes Leben.

Das Tor der Barmherzigkeit ist schwer zu öffnen und schwer zu schließen.

Das tüchtige Leben gleicht einem Traum.


Das Vergnügen, Gutes zu tun, ist das einzige, das sich nicht abnutzt.


Das Wasser, das das Schiff trägt, ist dasselbe, das es verschlingt.


Das Wasser fließt in tausend Windungen und kehrt doch ins große Meer zurück.


Das Wasser haftet nicht an den Bergen, die Rache nicht an einem großen Herzen.


Das Wasser kann ohne Fische auskommen, aber kein Fisch ohne Wasser.

Das Weichste überwindet das Härteste.


Das Wetter ändert sich stündlich, die Menschen in jeder Generation.

Das wichtigste im Leben ist, gut begraben zu werden.


Das Wort sei wahr, die Tat entschlossen.


Das Wort „Verzeihung“ ist die beste Münze im Haus.


Deine Frau magst du schlagen, solange du willst, solange der Stock nicht dicker als dein Daumen ist.

Dein Geheimnis ist dein Sklave, wenn du es für dich behältst - dein Henker, wenn du es aussprichst.


Dein Tiger hat einen weiten Rachen, doch mein Büffel einen starken Nacken.

Dem anderen sein Anderssein verzeihen, das ist der Anfang der Weisheit.

Dem Büffel, der in den Brunnen gefallen ist, nützt eine Bambusleiter nichts.

Dem, der ihn anerkennt, mag der Gelehrte dienen. Dem, der sie fröhlich macht, macht eine Frau gefällige Mienen.


Dem Reichtum, der zusammengerafft wurde, folgt oft der Geiz als Strafe.

Dem sind keine Grenzen gesetzt , der sie nicht hinnimmt .

Dem Sparsamen fällt es leichter, sich ans Verschwenden zu gewöhnen, als dem Verschwender, sich zum Sparen aufzuraffen.

Dem tapferen Soldaten wird das scharfe Schwert gegeben.


Dem wackren Mann gilt ein Wort so viel wie dem wackren Pferd ein Peitschenhieb.


Dem Wartenden scheinen Minuten Jahre zu sein.

Den Acker und die Frau gib an niemand weiter.

Den Büffel lass nicht an einem Strohdach grasen.


Den eignen Rock, den eignen Hut betrachten tut dem Menschen gut.


Denke nicht an das Gute, das du andern getan, nur vergiss nicht, was du von andern Gutes empfangen.

Denk nicht an deinen Ruf, und du kannst tun, wozu du Lust hast.

Denkst du an ein Jahr, säe ein Samenkorn, denkst du an ein Jahrzehnt, pflanze einen Baum, denkst du an ein Jahrhundert, erziehe einen Menschen.


Den Willen eines Menschen bricht auch Buddha nicht.


Den Zufriedenen machen selbst Armut und Niedrigkeit glücklich, dem Unzufriedenen bringen selbst Reichtum und Ehren Elend.

Der Adel ist ein Verdienst für solche, die sonst keins haben.


Der Adler frisst nicht aus dem eigenen Nest.


Der Ahne hat den Baum gepflanzt. Der Nachkomme geniest den Schatten.

Der alte Ingwer ist der schärfste.

Der Anfang und das Ende reichen sich die Hände.

Der Bauer hofft auf Regen, der Wanderer auf klaren Himmel.

Der Bauer kommt nicht gleich dem Handwerksmann, doch der kommt an den Händler nicht heran.


Der Baum kann sich den Vogel nicht aussuchen, der auf ihm landet.

Der bescheidenste Mensch ist auch der zuverlässigste.

Der Bücher Wohlgeschmack würzte schon immer die Welt. Nur gute Ernte bringt des Tuschebeckens Feld.

Der Dieb in der Ferne muss einen Fuß in der Nähe haben.

Der Drache in seichtem Gewässer wird zur Zielscheibe der Garnelen.

Der Drachen lehrt: wer hoch steigen will, muss es gegen den Wind tun.


Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen.

Der Dung gibt dir eine gute Ernte, das Schicksal schenkt dir eine gute Frau.

Der Edle geht gegen die eigenen Fehler an, nicht gegen die Fehler der anderen.


Der Edle ist auf Rechtlichkeit, der gemeine Mann auf Vorteil bedacht.

Der Edle strebt beim Essen nicht nach Sattsein und in der Wohnung nicht nach Prunk.

Der eine erregt den Staub, und einem andern fliegt er ins Auge.

Der eingebildete Mann stinkt.

Der erste Rat von Frauen ist der weiseste, ihr letzter Entschluss der gefährlichste.


Der Fehler eines Augenblicks bedeutet manchmal lebenslange Reue.


Der Fisch, der entkommt, ist stets ein großer.

Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe.

Der Gelassene nutzt seine Chance besser als der Getriebene.

Der Genügsame ist immer fröhlich, der Geduldige ist immer ruhig.

Der gilt als groß, der Wein trinkt, doch nicht betrunken wird. Der ist ein Held, der Frauenschönheit sieht, doch sie nicht begehrt.

Der größten Gefahr kommt die Hilfe zuvor.


Der Hastige trinkt seinen Tee mit einer Gabel.


Der hat ein schweres Los, der mit einer silbernen Reisschale betteln muss.

Der heutige Tag verbürgt nicht den morgigen.

Der Himmel gleicht einem großen Menschen und der Mensch einem kleinen Himmel.


Der Himmel ist ein großer Mann? Wir sind ein kleiner Himmel dann.

Der Himmel ist zu loten, die Erde ist zu messen, nur vor dem Trachten des Menschen ist niemand sicher.

Der Hungrige findet jedes Essen gut, der Durstige jedes Getränk.

Der Hungrige ist kein guter Beamter.

Der Irrtum eines Augenblicks wird zum Kummer eines ganzen Lebens.


Der ist ein echter Edelmann, der einem Schachspiel wortlos folgen kann.

Der junge Mensch rechnet auf die Hilfe seines Vaters, der alte auf die seiner Kinder.

Der Kluge sieht das Gemeinsame in den verschiedenen Religionen, der Dummkopf die Unterschiede.

Der Körper lässt sich heilen, nicht jedoch das Herz.

Der Kunde ist der Schatz, die Ware ist nur Stroh.

Der Lehm ist überall gut genug, einen Menschen zu begraben.

Der Leise hat eine starke Stimme.


Der Mächtige unterdrückt die Menschen, der Mutige nimmt es mit Geistern auf.

Der Mann glaubt zu wissen, aber die Frau weiß es besser.


Der Mensch bringt jeden Morgen sein Haar in Ordnung, nicht aber sein Herz.


Der Mensch denkt über Strafe nach, aber nicht über Tugend.


Der Mensch (Mann), der den Berg versetzte (abtrug), war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.


Der Menschenleib gleicht Himmel und Erde im Kleinen.

Der Mensch geht durchs Leben, wie ein Reisender über die Meere fährt.

Der Mensch hängt vom Himmel so wie das Schiff vom Lotsen ab.

Der Mensch hängt wie ein Baumstamm von seiner Hülle ab.

Der Mensch hinterlässt seinen Namen, die Wildgans ihr Geschrei.

Der Mensch ist der Bogen, der Gedanke der Pfeil und Rechtschaffenheit das Ziel.

Der Mensch ist ein lebender, Reichtum aber ein toter Schatz.

Der Mensch kennt seine Schwäche so wenig wie der Ochse seine Stärke.

Der Mensch lebt nur eine Generation, die Blume nur einen Frühling.


Der Mensch, nicht die Sitte ist schlecht.

Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett.

Der Mensch strebt nach oben, das Wasser fließt nach unten.

Der Mensch sucht den Menschen, der Vogel sucht den Wald, ein Taugenichts sucht einen Haderlumpen.
(Haderlump: abwertend gemeint ein liederlicher Mensch, ein verkommenes Subjekt. Jeder sucht sich die Umgebung, in der er sich Wohlfühlt.)

Der Mensch weiß nicht, wann er sterben muss. Ein Wagen weiß nicht, wann er umstürzen soll.

Der Moment, den das Schicksal bestimmt, ist mehr wert als der Moment, den man selbst wählt.

Der Mund einer Frau ist ein Nest böser Worte.

Der Mund ist weich wie Bohnenkäse, das Herz ist wie ein Messer scharf.


Der Narr bewundert sich selbst nie so sehr, als nachdem er eine Narrheit begangen hat.

Der Narr tut, was er nicht lassen kann - der Weise lässt, was er nicht tun kann.


Der Pflug nährt einen Menschen, Handel nährt tausend Menschen.

Der Pinsel versehrt gleich einem Schwert.

Der prahlende Arzt hat niemals gute Arznei.

Der Rat einer klugen Frau kann eine befestigte Stadt zerstören.

Der Reiche denkt an das, was nachher kommt, der Arme denkt an das, was heute frommt.


Der Reiche denkt an kommende Jahre, der Arme an das, was er vor Augen hat.

Der reiche Mann denkt an die Zukunft, der arme an die Gegenwart.

Der Scherz ist oft das Loch, aus dem die Wahrheit pfeift.

Der Schlüssel aller Arbeit ist der Fleiß.

Der schönste Regenbogen währt nicht lange. Die unansehnliche Kiefer bleibt hundert Jahre grün.

Der Sinn des Lebens besteht in der Vorbereitung auf den Tod.

Der Sturm bläst auch durch ein Nadelöhr.

Der Tod, eine Frau und ein Taubstummer haben immer das letzte Wort.


Der Unentschlossene gleicht einem Schwert, das nicht gehärtet ist.

Der Unfähige gleicht einem Pilz, der in die Höhe schießt, doch keine feste Wurzel hat.

Der ungerechte Vorteil ist wie falsches Geld; je mehr man hat, je mehr wagt man damit.

Der Vater, der seinen Sohn lobt, preist sich selber.


Der Verleumder tötet tausendmal, der Mörder nur einmal.

Der Vogel, der früh aufsteht, frisst den Wurm, der Wurm, der früh aufsteht, wird vom Vogel gefressen.


Der Vogel wählt sich den Baum, aber nicht der Baum den Vogel.

Der vollkommene Mensch richtet sich nach dem, was schicklich ist; der gewöhnliche nach dem Gesetz.

Der wahre Gelehrte schämt sich nicht, auch solche zu fragen, die unter ihm stehen.
Ein wahrer Gelehrter schämt sich nicht, einen einfachen Mann zu fragen.

Erst wenn man sich nicht schämt, Fragen zu stellen, kann man gelehrt werden.

(Ein ähnliches Sprichwort gibt es auch in Japan.)

Der Weg, den man nehmen muss, liegt im Mund verborgen.

Der Weg ist das Ziel - das Ziel ist der Weg .

Der Weg ist gewunden, die Wahrheit ist gerade.

Der Wein aus der Heimat muss nicht der beste sein.


Der Weise betrachtet Leben und Tod wie Morgen und Abend.


Der Weise kennt keine Hast, der Hastige ist nicht weise.

Der Weise vergibt die Beleidigungen wie ein Undankbarer die Wohltaten.

Der Weise vergisst die Beleidigungen wie ein Undankbarer die Wohltaten.

Der Winter liegt auf meinem Haupt, aber der ewige Frühling ist in meiner Seele.

Der Wohlstand der Familie gründet sich auf das Sparen.


Der Wolf ist ein großer Übeltäter, doch er lehrt die Hirten, auf der Hut zu sein.


Der zufriedene Mensch, wenn auch arm, ist glücklich, der unzufrieden Mensch wenn auch reich, ist traurig.


Der zum Glück bestimmte Mensch braucht sich nicht zu beeilen.

Der Zweifel ist das Wartezimmer der Erkenntnis.

Des Menschen Leben ist so vergänglich wie des Morgens Tau.

Die Alten sehen nicht den heutigen Mond, doch der heutige Mond schien schon den Alten.

Die Arbeit läuft nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.

Die auf den Freiplätzen nörgeln am meisten über das Stück.

Die Augen sehen nicht die Wimpern.

Die Augen sind groß, der Magen ist klein.

Diebe fürchten Mondschein.

Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen, dafür halten sie länger.

Die Blumen von morgen müssen heute gesät werden.

Die einen fangen Fische, andere machen nur das Wasser trübe.
Es gibt Menschen, die Fische fangen, und solche, die nur das Wasser trüben.


Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.

Die Ernte eines Jahres besteht aus zwei Jahren Mühsal.


Die erste Generation pflanzt Bäume, die nächste Generation genießt den Schatten.

Die erste Hälfte der Nacht denke über die eigenen Fehler nach und die zweite Hälfte der Nacht über die Fehler der anderen.

Die Familie eines faulen, selbstzufriedenen Mannes geht zugrunde.


Die Frau, vermählt mit einem Schuft, sie liegt lebendig in der Gruft.

Die fünf Finger einer Hand können nicht alle gleich lang sein.

Die Gelassenheit schärft den Blick für das Wesentliche.


Die Gewalt des Windes und die Last des Schnees biegen den Bambusbaum, sie können ihn aber nicht brechen.

Die Götter können dem nicht helfen, der Gelegenheiten vorübergehen lässt.

Die Größe eines Turmes kann man nach seinem Schatten, die Größe eines Menschen nach seinem Ruf ermessen.


Die Grundlage des Reiches ist die Familie, die Grundlage der Familie ist der Mensch.


Die Güte des Goldes erprobt man im Feuer, die des Menschen im Unglück.


Die Handschrift ist ein Spiegel des Herzens.

Die höchsten Gipfel stehn am längsten in der Sonne und werfen die längsten Schatten.

Diejenigen, die Freikarten haben, gehen als Erstes.

Die Jungen lieben Kleider, die Alten lieben das Essen.

Die Katze stiehlt den Reis, doch dann kommt der Hund und isst ihn.

Die Kinder soll man achten. Wer weiß, ob sie uns nicht einst übertreffen.

Die Klugen führt zuweilen ihre eigene Klugheit in die Irre.

Die lange Zunge einer Frau ist die Treppe, über die das Unglück kommt.

Die Lebensspanne ist dieselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt.

Die Liebe weist den Menschen seines Lebens Ziel. Die Vernunft gibt ihm die Mittel an die Hand, es zu erreichen.

Die Lippen einer Frau sind das Tor zu ihrer Seele.

Die Lippen eines Esels passen nicht auf einen Pferdemund.

Die Lotusblume entspringt aus dem Schlamm.

Die meisten Frauen sind von Natur so hübsch, dass sie auch ohne Puder betören.

Die meisten guten Frauen sind ohne Schönheit.

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.

Die Menschen sind gleich, wenn sie nicht eitel streben, so wie das Wasser glatt ist, wenn es nicht fließt.

Die Natur gibt dem Menschen die Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.


Diener können Herren werden, aber aus Knechten werden keine Gutsbesitzer.

Die nicht lernen sind nur bekleidetes Vieh.


Die niemals des Lebens bitterste Bitternisse gekostet haben, können nie die süßesten seiner Süßigkeiten schätzen.

Die Not des Bauern ist die Freude des Beamten.

Die Pferde der Hoffnung galoppieren, doch die Esel der Erfahrung gehen im Schritt.

Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.

Die Prügel, die mein Landsmann kriegt, sind wie ein Schlag ins eigene Gesicht.

Die Rose hat Dornen nur für jene, die sie berühren wollen.

Die Scham ist schnell verflogen, aber die Schulden sind lange nicht zurückgezahlt.

Die schönsten Blumen blühen oft im Verborgenen.

Die Schranken und Schwierigkeiten des Lebens sind nur da, damit unsere Seele ihre Kraft beweisen kann.

Die sicherste Tür ist die, die man offen lassen kann.

Die Soldaten, die fünfzig Schritte geflohen sind, lachen jene aus, die hundert Schritte geflohen sind.

Die Sonne kann nicht ewig im Mittag stehen.

Die Sterne können den Glanz des Mondes nicht vermehren.

Die Steuern stehen fest, die Ausgaben nicht.

Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge; der Lärm ist nicht auf den Märkten der Städte; beides ist im Herzen der Menschen.

Die Strafe zu fürchten ist der beste Weg, ihr zu entgehen.

Die Ströme fließen und ruhen niemals aus.

Die Trägheit ist der beste Kitt der sogenannten Ordnung.


Die Tugend einer Jungfrau kennt keine Grenze, der Groll einer Frau kein Ende.


Die Vernunft ist für die Weisen, das Gesetz für die Unweisen.

Die Vorzüge eines Dummkopfes sind besser als die Fehler eines Weisen.

Die wahre Kunst der Voraussicht liegt in der Wahl der Nachbarn, nicht der Häuser.

Die Wahrheiten, die wir am wenigsten gern hören, sind diejenigen, die wir am nötigsten kennen sollten.

Die Wahrheit über einen Menschen erfährt man am besten von den Nachbarn.

Die Weisen erfreuen sich am Wasser, die Gütigen erfreuen sich an den Bergen.

Die Weisen heilen, was noch nicht krank ist.


Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge.

Die Weisheit muss man aus eigener Kraft erwerben.

Die Welt ist voll von kleinen Freuden, die Kunst besteht nur darin, sie zu sehen, ein Auge dafür zu haben.

Die Welt mit einer einzigen Leistung für sich gewinnen.

Die wirklich Reichen achten nicht auf ihre Kleidung.

Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.


Die wunderbarste Medizin kann Rachsucht nicht kurieren.

Die Wut des Armen und die Augen des Reichen sind groß.

Die Wut im Angesicht des Feindes macht die Augen trübe.

Die Zeit erkennen, das heißt, die Vergangenheit und die Gegenwart richtig begreifen.

Die Zunge ist der Degen der Frauen. Sie lassen ihn nie rosten.

Die Zunge ist wie ein Drache, und auch wenn sie kein Blut vergießt, so kann sie doch töten.

Die Zweige des Maulbeerbaumes werden gebogen, wenn sie jung sind.

Drachen gebären Drachen.


Dreht sich ein Mühlstein auch tausendmal, er kehrt immer zum Anfang zurück.

Drei Arten von Freunden sind von Nutzen, drei Arten von Freunden sind von Schaden: Aufrechte, Ehrliche, Vielerfahrene zu Freunden zu haben bringt Nutzen; Falsche, Kriecherische, Glattzüngige zu Freunden zu haben bringt Schaden.

Drei Becher Wein verlangt der Anstand, ein Rausch löst tausend Sorgen auf.

Drei Dinge sind im Leben am schwersten zu erlangen: ein langer Bart, liebende Söhne und Silber im Überfluss.

Drei Gläser Wein können alles in Ordnung bringen.

Drei Jahre, nachdem eine Familie sich getrennt hat, werden ihre Mitglieder wie Nachbarn.

Dreimal früh aufstehen ist so viel wie ein ganzer Tag.

Dreimal täglich Lächeln ersetzt jede Medizin.

Drei Zehntel der Schönheit einer Frau sind angeboren, sieben Zehntel auf Putz zurückzuführen.
Drei Zehntel vom guten Aussehen dankt die Frau der Natur und sieben Zehntel dem Putz.

Drei Zehntel heilt die Medizin, sieben Zehntel heilt Diät.

Drei Zoll dickes Eis ist nicht das Ergebnis eines frostigen Tages.

Dringt die Krankheit in den Bereich des Herzens, kann keine Arznei mehr helfen.


Du bist heute das, was du gestern gedacht hast.

Du bist in Eile, ein anderer ist es nicht - einer scheint in Ruhe zu leben, doch sein Herz findet sie nicht.

Du bist so lange ein Niemand, bis dich jemand zu Lieben beginnt.

Du hast in der falschen Wiege geschlafen und bist dem falschen Schoß entschlüpft.

Du kannst einen Beamten hintergehen, doch hüte dich, ihn zu reizen.

Du kannst kein Buch öffnen, ohne etwas daraus zu lernen.

Du kannst nicht ändern, dass die Sorgen und Nöte deinen Kopf umschwirren wie Vögel. Aber du kannst sie daran hindern, in deinem Haar Nester zu bauen.
Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Traurigkeit über deinem Kopf kreisen, aber du kannst verhindern, dass sie in deinem Haar ein Nest bauen.

Du kommst zu Geld im Weltgebrause, zum Glück allein in stiller Klause.

Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.

Dumm ist, wer andere zwingt, ihm zu glauben.

Dummköpfe werden niemals krank.

Du solltest die Händel vergessen, von Prozessen wird man gefressen.

Chinesische Sprichworte
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