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Sprichworte aus Schottland
Flagge Schottland
Schottland ist ein Landesteil im Norden Großbritanniens. Es war ein eigenständiges Königreich, das ab 1603 in Personalunion mit England zusammen regiert wurde, als Jakob VI. von Schottland als Jakob I. auch König von England wurde. 1707 wurde es mit dem Act of Union formal mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Schottlands Fläche beträgt 78.772 km² und nimmt das nördliche Drittel der Insel Großbritanniens ein.

Vor der Einheit mit England hatte Schottland schon eine 6000  Jahre alte eigenständige Geschichte.  Im Gegensatz               Die Schottische Flagge
zu den Angelsachsen in England wurde Schottland von den Kelten von Irland aus besiedelt mit einer eigene Sprache und eigener Kultur. Deswegen gibt es auch eigenständige, von England abweichende Sprichwörter. Wegen dem engen Kontakt sind heute auch etliche Sprichworte in ganz Großbritannien verbreitet.                                               Quelle:  
http://de.wikipedia.org/wiki/Schottland

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Adel bringt den Topf nicht zum kochen.

Alle beißen den gebissenen Hund.

Alle Dinge ärgern dich, und die Katze bricht dir das Herz.
(Das bedeutet, man ist zu empfindlich, und unwichtige Kleinigkeiten lassen einen aus der Haut fahren.)

Allein sein ist besser als in schlechter Gesellschaft.
(auch in Irland, Italien, Korsika und Spanien)

Aller Reichtum der Welt liegt im Wetter.

Alles Gute hat ein Ende, außer Gottes Güte.

Alles, was zum Netz kommt, sind Fische.


Alles wird zugrunde gehen außer der Liebe und der Musik.

Alle Übel sind unversuchtes Gutes.

Alte Frauen und Kinder machen Narren aus den Ärzten.
Alte Weiber und Kinder halten die Ärzte zum Narren.

An dem, was Gott nicht geschenkt, hat man nicht lange Freude.


Aus einem schmutzigen Herzen kommen keine reinen Gedanken.

Aus kleiner Ursache kam oft großer Streit.

Barmherzigkeit beginnt im eigenen Hause, aber sollte da nicht enden.

Begehrt ein seidenes Kleid und ihr werdet einen Ärmel davon erhalten.


Beginn mit Haferbrei, damit du mit Huhn enden kannst.

Bei kleinen Fehlern drücke ein Auge zu, du selbst hast große.

Beinahe und fast sind immer große Lügner gewesen.


Besser den Finger ab, als immer mit ihm drohen.

Besser eine alte Jungfrau als eine junge Hure.

Besser ein kleines Feuer, das dich wärmt als ein großes, das dich verbrennt.

Besser sich an das Gute erinnern, das war, als an das Gute denken, das nicht ist und nicht sein wird.

Besser sich zu biegen als zu brechen.

Besser von deines Nachbars Schaden zu lernen als von deinem eigenen.

Dankbarkeit ist eine schwere Last.


Das Bellen eines zahnlosen Hundes ist so gut wie ein Biss.

Das Brot der Mildtätigen hat harte Krusten.

Das Fuhrwerk eines Unglücklichen ist leicht umzuwerfen.

Das Gesetz ist teuer; trink einen Schoppen und verständige dich.

Das ist ein klein wenig von Gottes Macht, dass er aus einem Armen einen Ritter macht.

Das Schlimmste kann ertragen werden, wenn man es kennt.

Dem König am nächsten, dem Galgen am nächsten.

Den Klugen täuscht man nur einmal.


Der Abend bringt alle nach Hause.

Der Anblick ist gut für kranke Augen.

Der Beleidigte schreibt mit Stahl auf einen Marmorstein.

Der Dachs in seinem Bau erträgt nur sich selbst.

Der Faule lebt am längsten.

Der Fisch, der nach jedem Wurm schnappt, wird irgendwann einmal gefangen.

Der fleißige Schwache ist dem faulen Starken über.

Der Freitag regiert den Sonntag.

Der Fuß an der Wiege und die Hand am Spinnrocken ist das Zeichen der guten Hausfrau.


Der Geldbeutel des Kranken verlängert seine Heilung.

Der glückliche Mann kann nicht ruiniert werden.

Der Großvater kauft, der Vater baut, der Sohn verkauft, der Enkel geht betteln.

Der ist Goldes wert, der es gewinnen kann.

Der Mann ist April, wenn er verliebt, und Dezember, wenn er verheiratet ist.

Der Mund spricht, doch die Tat beweist.

Der Priester tauft seine eigenen Kinder zuerst.


Der Teufel hole die, die fragen und sehr wohl wissen.


Der Teufel ist ein fleißiger Bischof in seinem Sprengel.

Der Teufel ist immer gut zu Anfängern.

Der Tod kommt nicht, bis die Zeit kommt.


Der Traum spricht wahr, den man im Erwachen sieht.

Der überspannte Bogen wird schwach.

Der Vogel, der mit einem Flügel fliegt, muss flattern.


Der weise Mann schwankt, der Narr ist seiner Sache sicher.


Des Abends Überbleibsel sind gutes Morgenfutter.

Des Teufels Stiefel knarren nicht.
(Das bedeutet, wenn man vom Bösen versucht wird, merkt man es meist nicht. Das Böse ist heimtückisch und gibt sich erst zu erkennen, wenn es zu spät ist.)

Die am längsten trinken, leben am längsten.

Die am meisten Kredit benötigen, bekommen ihn selten.

Die am meisten lieben, sprechen am wenigsten.

Die Backe macht nicht das Dudelsackspiel.

Die das Zweitbeste bekommen, sind nicht übel dran.

Die den Misthaufen lieben sehen kein Stäubchen in ihm.

Die einen guten Abend hatten, hatten niemals einen schlechten Tag.

Die Ente wünscht sich stets den See, auf dem sie gerade nicht schwimmt.

Die früh aufstehen und kein Geschäft haben, haben entweder eine schlechte Frau, ein schlechtes Bett oder ein schlechtes Gewissen.

Die Furcht ist schlimmer als der Krieg.

Die Gewohnheit, die einer zu Hause hat, wird er auch in Gesellschaft haben.

Die größte Neuigkeit in diesem Jahr ist nächstes Jahr die kleinste.

Die Jahre bringen Sorgen.

Die klapprigste Kuh muht am lautesten.

Die Krümmung in einem alten Stock ist schwer herauszunehmen.

Die Kuh, die am lauteste muht, gibt nicht die meiste Milch.


Die kürzeste Straße ist, wo die Gesellschaft gut ist.

Die Lüge geht nicht tiefer als die Haut.


Die Lüge reitet; die Wahrheit schreitet; kommt aber doch zur rechten Zeit.

Die Lüge steht nur auf einem Bein.

Die mit einem Geschenk kommen, brauchen nicht lange an der Tür zu stehn.


Die Nacht ist ein guter Hirte, sie bringt alle Tiere heim.


Die Pächter sind stärker als der Grundherr.


Die schönsten Vögel sind die schlechtesten Sänger.

Die verrunzelte Haut verdeckt leicht eine Narbe.

Die Vollen und die Leeren gehen alle einen Weg.

Die Zeit bleibt nicht stehen, und die Gezeiten kennen keine Gnade.

Die Zeit erzählt alles.

Die zweite Frau des Harfners ist die Harfe.

Du bist Herr deiner Worte, aber einmal ausgesprochen, beherrschen sie dich.

Du kennst nie einen Mann, bis du Geschäft mit ihm machst.


Dummköpfe schauen immer nach Morgen. Weise Menschen nutzen heute Abend (Nacht).

Ebenso gut kommt das Lammfell auf den Markt, wie das des alten Schafes.

Eheleute sind wie Ratten in der Falle: sie möchten gern andere hineinbringen und selbst herauskommen.

Ehre kann nicht geflickt werden.

Ein Bein ist mehr als genug für die Wahrheit, doch die Lüge fällt auch mit dreien.


Ein Böser Mensch bereitet sich selbst das Schicksal.

Ein dummer Freund ist lästiger als ein weiser Feind.

Ein Dummkopf kann Geld verdienen, aber es bedarf eines klugen Menschen um es zu behalten.

Ein Dummkopf verbirgt nicht seine Meinung.

Eine Frau versteht eine andere Frau.

Eine große Flotte mag zu weiter Fahrt auslaufen, doch kleine Schiffe müssen nah an der Küste bleiben.

Eine gute Diät kuriert mehr als Doktoren.

Eine hübsche Braut ist bald geküsst und ein kurzes Pferd bald gestriegelt.

Ein Ei auf einem Brot ist eine glitschige Angelegenheit.


Eine leere Hand ist kein Köder für einen Habicht.


Einem alten Hund lehrst du keine neuen Tricks.

Eine Meile von zu Hause fort ist nicht mehr zu Hause.

Einen Priester macht man nicht ohne Bildung, und Bildung macht keinen Priester.

Eine schmutzige Hand macht eine saubere Herdplatte.

Eine Schreibfeder verweigert sich keiner Lüge.


Eine Wette ist das Argument eines Narren.


Ein fauler Junger gibt einen rüstigen Alten.


Ein Feigling wird immer einen haben, der ihm folgt.


Ein gebrochener Haferkuchen ist so gut wie gegessen.


Ein Geizhals ist zu niemand gut, am schlimmsten aber gegen sich selbst.


Ein guter Name ist schneller verloren als gewonnen.


Ein haariger Mann ist ein reicher Mann, eine haarige Frau ist eine Hexe.


Ein Heiliger macht zwanzig Sünder.

Ein junges Füllen wird galoppieren, den Hügel hinauf oder hinab.

Ein Keil aus ihr selbst spaltet die Eiche.

Ein kluger Kopf hat auch hinten Augen.

Ein kommender Tag scheint länger (zu sein) als ein vergangenes Jahr.

Ein Lächeln kostet weniger als elektrischer Strom und gibt mehr Licht.

Ein langsames Pferd erreicht die Mühle, doch nicht das Pferd, das sich die Knochen bricht.


Ein Löffel aus Horn enthält kein Gift.
(Das bedeutet, wenn jemand so arm ist, dass er sich nur einen Löffel aus Horn leisten kann, ist so arm, das es sich nicht lohnt, ihn zu vergiften und auszurauben.)

Ein Mann ist einst gehängt worden, weil er seinen Trunk stehen ließ.

Ein Mann mag werben, wo er will, aber er wird heiraten, wo der Zufall ist.

Ein Mensch, der gut über sich denkt, ist glücklicher als ein Weiser, über den andere gut denken.

Ein müßiges Gehirn ist des Teufels Werkstätte.

Ein Nachbar in der Nähe ist besser als ein weit entfernter Bruder.


Ein Narr, der gut über sich denkt, ist glücklicher als ein Weiser, über den andere gut denken.

Ein Prozess erzeugt zwanzig.


Ein satter Hund jagt nicht.


Ein schottischer Nebel durchnässt einen Engländer bis auf die Haut.

Ein schwarzes Schaf ist in jeder Herde.

Ein Seufzer geht tiefer als ein Schrei.

Ein Versprechen kann man nicht anbinden.


Ein voller Sack kann einen Flicken an der Seite vertragen.

Ein volles Herz hat noch nie gelogen.


Ein wahrer Scherz ist kein Scherz.


Ein winziges Haus hat einen weiten Schlund.


Ein zänkischer Hund kommt hinkend heim.


Ein Zoll Glück ist so viel wert als ein Klafter Überlegung.

Engel können fliegen, weil sie sich selbst nicht so schwer nehmen.

Entsprechend deiner Selbstachtung achten die anderen dich.

Er hat eine graue Stute in seinem Stall.
(Dieses Sprichwort bedeutet, das der Ehemann unterm Pantoffel stehen soll.)


Es ist besser, die Lerche singen, als die Maus piepsen zu hören.

Es lügt auch der, der die Wahrheit verschweigt.

Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Etwas Gutes wird geachtet, sobald es verloren geht.
Falsche Leute brauchen viele Zeugen.

Faulheit ist viel wert, wenn sie recht geführt wird.

Ferne Vögel haben hübsche Federn.


Folge der Liebe und sie wird dich fliehen, fliehe sie und sie wird dir folgen.


Frage deinen Geldbeutel, was du kaufen sollst.


Frauen und Wind sind notwendige Übel.


Freunde gehen verloren, wenn man sie oft, und wenn man sie selten ruft.


Freunde streiten, doch nur Feinde schlagen sich.


Für haarige Butter genügt schmutziges Salz.

Geben ist ein guter Bursche, aber er wird bald müde.


Geben und nehmen macht gute Freunde.

Gebrauchte Hand ist der Vater des Reichtums.

Gefächeltes Feuer und gezwungene Liebe haben niemals gut getan.


Geld verdirbt mehr Seelen, als das Eisen Leiber tötet.


Gestandene Fehler sind halb repariert.


Gib deiner Zunge mehr Feiertage als deinem Kopfe!


Gib dich nicht mit anderer Leute Kind ab, bevor du nicht selbst eins hast.

Gib einem Glück und wirf ihn ins Meer.

Gib einem Menschen die Hand nur dann, wenn er sie wirklich braucht.

Gierigem Auge gelang noch nie guter Handel.

Glück ist, Freunde zu haben.

Glücklich die Frau, die den Sohn einer schon verstorbenen Mutter heiratet.


Gott misst den Menschen nie in Zentimetern.

Gott passt den Rücken der Last an.

Gott schickt Fleisch und der Teufel schickt die Köche.

Grüne Gerste zu loben ist nicht gut.

Güte kriecht, wo sie nicht gehen kann.

„Hastig“ wurde gehängt, aber „Schnell zu Fuß“ lief davon.

Hebe mich nicht auf, ehe ich gefallen bin.

Heirate nicht des Geldes wegen, du kannst es dir günstiger borgen.


Heirate nie um des Geldes willen! Du leihst es billiger.

In eine geschlossene Hand kann nichts hineinschlüpfen.


In tausend Pfund Gesetzen ist nicht eine Unze Liebe.

Iss, was du kannst, aber steck nichts in die Tasche, ist das Gesetz des Gärtners.

Ist das Regiment des Gutsverwalters hart, so ist das des Pfarrers nicht besser.

Ist doch gutes schottisches Wetter, der Regen fällt fast lotrecht, nur leicht zur Seite geneigt.


Jeder beugt sich vor dem Busch, der ihm Obdach gewährt.

Jeder Grashalm bekommt seinen eigenen Tautropfen.


Jeder hält seinen eigenen Teich für den Ozean.

Jedermanns Geschichte ist gut, bis die des nächsten erzählt wird.

Jedermanns Geschichte ist gut, bis ein anderer sie erzählt.


Junge Füße finden in alten Schuhen Halt.


Kauf auf dem Markt und verkaufe zu Hause.

Kauf einen Dieb vom Galgen los und er wird helfen, dich zu hängen.

Keiner log, der nicht auch diebisch war.

Kein Felsen, den der Strom nicht verändert.

Kein Glück bis zum zweiten Becher und kein Friede nach dem vierten.

Kein Kind des Reichtums ist zufrieden.

Kein Mann kann gedeihen, wenn ihn seine Frau nicht lässt.

Kein Schwätzer, der nicht auch verlogen war.

Kinderaugen sind klar wie Bergseen, auf deren Grund ein Ungeheuer schlummert.

Knüpf nie einen Knoten mit deiner Zunge, den du mit deinen Zähnen nicht lösen kannst.

Komm uneingeladen, sitz unbedient.


Lache zur Zeit; du könntest vor Abend weinen.

Lass den, dem kalt ist, in das Feuer blasen.

Lasse deine Füße nie schneller rennen als deine Schuhe.

Lass jeden Hering an seinem eigenen Schwanz hängen.

Lauf so schnell du willst, das Glück folgt dir auf dem Fuße.

Leeres Geschwätz macht keinen Seetang.


Leichte Abendmahlzeit, lange Lebenszeit.

Lüge währt nur kurze Zeit.

Manchmal bekommt man eine gute Mahlzeit aus einer schmutzigen Schüssel.

Man kann nicht die Kuh verkaufen und die (ihre) Milch behalten (trinken).

Man kann nicht durch die Welt gehen ohne ein kleines bisschen Betrug.

Man soll nichts in Eile tun außer Flöhe fangen.


Man sollte drei Kinder haben: zwei zum Raufen, eins zum Schlichten.

Meide das Böse, und das Böse meidet dich.

Meide die Furt, wo dein Freund ertrank.

Meines Nachbars Schaden ist meine eigene Gefahr.

Nach Wind kommt Regen.


Nicht der rumpelnde Wagen ist es, der zuerst über den Abhang fällt.

Nichts kommt schöner ans Licht, als, was lange verborgen war.

Nichts soll man in Eile tun außer Flöhe fangen.

Nichts verjährt so schnell wie Wohltaten, für die man Dankbarkeit erwartet.

Nicht was wir haben, sondern was wir mit dem tun, was wir haben, zählt im Himmel.


Niemand kann ohne einen Freund glücklich sein, noch seiner sicher sein, bis er unglücklich ist.

Nimm den Lohn immer, wenn die Träne im Auge ist.

Nimm von allem das Beste und gönne den anderen den Rest.

Nimm was Du kannst und behalte was Du hast, das ist der beste Weg reich zu werden.

Nur Toren schreiben alle Fehler auf ein fremdes Konto und die Vorzüge auf das eigene.

Oft entfachte ein kleiner Funke ein großes Feuer.

Ohne Leben, ohne Fehler.

Ohne Schmerzen bekommt man nichts außer einen schlechten Namen und lange Nägel.

Pudding und Liebschaften müssen heiß angefasst werden.

Reife Frucht verfault am schnellsten.
(Das bedeutet, frühreife oder altkluge Kinder dauern oft nicht lange.)

Sag' deinem Feind nicht, wenn dein Fuß eingeschlafen ist.

Schlauheit braucht Kleider, aber die Wahrheit geht nackt.

Schlechte Arbeiter sind immer gute Zuschauer.

Schlecht ist das Fleisch, das kein Salz annimmt, doch schlechter als das sind Leute, die keinen Rat annehmen.

Schließ deine Tür und lass deinen Nachbarn ehrlich bleiben.

Schlimmes Leben, schlimmes Ende.

Schlimm kommt auf dem Rücken des Schlimmeren.

Schmiede das Eisen, solange es heiß ist.
(auch in Brasilien, Deutschland, England, Italien und Portugal)

Schöne Mädchen tragen keine Börsen.

Schotten nehmen, was sie kriegen können, und noch etwas mehr, wenn es geht.

Schutzlos ist eine Schulter ohne Bruder und öde ein Heim ohne Schwester.


Sei dasselbe, was du genannt werden möchtest.

Sei ein Freund zu dir selbst und anderen.

Sei glücklich, solange du lebst, denn tot wirst du für eine lange Zeit sein.

Sei kein Pennyweiser und Pfundsdummer.


Sei langsam in der Auswahl eines Freundes, und noch langsamer, ihn zu verändern.


Sei, was du scheinst, und scheine, was du bist.

Selbst ein junger Fuß macht sich`s in einem alten Pantoffel bequem.

Selbstsicherheit ist zwei Drittel vom Erfolg.

Sie, die Geschenke annimmt, verkauft sich selbst, und sie, die sie verteilt, tut nichts anderes.

Sieh aus Liebe und kaufe für Geld.

Sieh dich vor, ehe du springst.

Siehst du auch draußen das schöne Wetter, lass deinen Mantel nicht drinnen.

Solange du dem Fuchs dienst, musst du seinen Schwanz tragen.

Solange einer flucht, kann er wenigstens nicht singen.

Sorge für dich selbst, bis deine Kinder herangewachsen sind.

Springe dort über die Mauer, wo sie am niedrigsten ist.

Stolz ist ein Pferd, das nicht seinen eigenen Hafer tragen will.

Streit unter Freunden und Friede zwischen Feinden sind zwei Dinge, um die man sich nicht bekümmern sollte.

Stünden einem die Fehler auf die Stirn geschrieben, so würde sich der Beste den Hut tief ins Gesicht ziehen.

Such dir die Tochter einer guten Mutter aus, auch wenn der Vater der Teufel wäre.

Töchter und tote Fische sind keine Lagerware.

Treibe die Kuh zur Diele, und sie wird zum Kuhstall rennen.

Trink niemals Whisky ohne Wasser und trink niemals Wasser ohne Whisky.

Trockene Füße fangen keine Fische.

Übeltäter sind immer Übel Befürchtende.

Über Betrunkene und Kinder wacht eine besondere Vorsehung.

Übung macht erfahren.

Um Leute zu kennen, musst du dich im Winter und Sommer mit ihnen abgeben.

Unerprobt ist jeder rechtschaffen.

Unglück ist gesund zum Frühstück, zu Mittag gleichgültig, aber tödlich beim Abendessen.

Unter dem Bart einer alten Frau lebt es sich sicher und geschützt.

Unwissenheit ist eine schwere Bürde.


Urteile nicht nach dem Anschein, ein schäbiger Mantel verbirgt vielleicht ein großes Herz.

Versetze einen alten Baum, und er wird verwelken.

Viele Dinge sind zu schlecht zum Segnen und zu gut zum Verfluchen.

Viele gute Geschichten werden beim Erzählen verdorben.

Viel Fleisch, viele Krankheiten.

Viel Geschrei und wenig Wolle, sagte der Teufel, als er das Schwein schor.

Viel will immer mehr haben.

Voller Höflichkeit, voller Verschlagenheit.

Vom Zaunkönig kam noch nie ein großes Ei.

Von allen Sorgen, die ich mir machte, sind die meisten gar nicht eingetroffen. Aber jedes Lachen, das meine Freunde mir brachten, hat mein Leben um eine Woche jünger und gesünder gemacht.

Von dem Bier, das du freiwillig gebraut hast, wirst du auch unfreiwillig trinken.

Von wenig nimm wenig, ist nichts da, nimm alles.

Vor jeder Tür ist eine Pfütze, und vor manchen Türen sind zwei.
Waffen bieten Frieden an.

Wähle deine Gesellschaft, bevor du ein Getränk wählst.

Wär' der Teufel tot, so würden die Leute wenig um Gottes willen tun.

Wärest du nicht mit den Krähen gewesen, so wärest du nicht erschossen worden.

Was die Frauen nicht wissen, halten sie geheim.

Was du gibst, glänzt immer, was du empfängst, riecht am nächsten Tage schlecht.

Was für den einen das Essen (Fleisch), ist für den anderen Gift.

Was manche sagen, mag wahr sein; was alle sagen, muss wahr sein.

Was man in eine zerbrochene Schüssel wirft, ist alles verloren.
(Das bedeutet, man tut etwas umsonst, z. B. einem Undankbaren einen Gefallen.)

Was sein muss, muss sein.

Wasser wird da sein, wo Wasser gewesen ist.

Was zu jeder Zeit getan werden kann, wird zu keiner Zeit getan.

Wehe dem, der schwache Freunde hat.

Weit zurück kann nicht folgen, und weit vorn kann nicht zurückschauen.

Wenn alle sprechen, hört niemand zu.

Wenn das Herz voll ist, wird die Zunge sprechen.

Wenn der Bach nicht plätschert, ist er zu voll oder zu leer.

Wenn die Dinge zweimal getan werden könnten, wären wir alle weise.

Wenn du den Grund nicht sehen kannst, dann wate nicht im Wasser.

Wenn du nicht krank bist, sei nicht wie ein Kranker.

Wenn eine Kuh den Zaun niederreißt, gehen zwölf durch die Lücke.

Wenn eine Tür zuschlägt, öffnet sich eine andere.

Wenn Flüche keinen Schaden anrichten, bringen Segenssprüche auch keinen Nutzen.

Wenn ich meine Sache gut machte, hörte ich nie davon, machte ich sie schlecht, hörte ich es immer.

Wenn wir nicht in der Kirche predigen können, können wir die Messe im Chor singen.

Wenn wir täten, was wir sollten, würden wir habe, was wir wollten.

Wer alle Tage feiert, fragt nicht nach dem Sonntag.

Wer Almosen um Gottes willen erbittet, bettelt für zwei.

Wer am besten sät, erntet am besten.

Wer am meisten verspricht, hält am wenigsten.

Wer an einem kalten Tag nicht sät, wird an einem warmen Tag nicht ernten.

Wer auf die Schuhe der Toten wartet, geht lange barfuß.
(Ähnliche Sprichwörter auch in Dänemark und England.)

Wer auf einem kleinen Hügel steht, wird sicher bemerkt werden.

Wer auf einem Stein sitzt, ist doppelt froh.

Wer auf seines Nachbarn Tod wartet, sollte eiserne Schuhe tragen.

Wer Bäume pflanzt, liebt noch andere außer sich selbst.

Wer den Ruf des Frühaufstehers hat, darf lange schlafen.

Wer den Steigbügel hält, mag so gut sein wie der, der hinaufsteigt.

Wer die Frucht besitzen will, darf nicht die Blüte zerstören.


Wer die Hunde nicht füttert, dem fehlen sie am Jagdtag.

Wer dir borgt, hindert dich zu kaufen.

Wer eine große Nase hat, denkt, jeder spricht davon.

Wer eine gute Ernte hat, kann ein paar Disteln ertragen.


Wer eine Witwe mit zwei Töchtern heiratet, hat drei Hintertüren im Haus.


Wer ein klappriges Boot segelt, läuft irgendwann einmal auf Grund.


Wer früh aufsteht und keine ernste Arbeit hat, hat entweder eine schlechte Frau, ein schlechtes Bett oder ein schlechtes Gewissen.

Wer gesunden Menschen predigt, der predigt tauben Ohren.

Wer hinter einem anderen reitet, sattelt nicht, wann es ihm gefällt.
(Das bedeutet, man ist immer von dem vor sich abhängig und muss sich nach ihm richten.)

Wer im Frieden die Waffen nicht aufhebt, dem fehlen sie in Zeiten des Krieges.

Wer im März nicht sät, wird im Herbst nicht ernten.

Wer immer sich den Hintern verbrennt, muss selbst darauf sitzen.

Wer immer wieder mit seinem Netz ausfährt, fängt irgendwann einmal Fische.

Wer immer zu den Sternen aufblickt, wird bald auf der Nase liegen.

Wer in der Gosse liegt, auf den setzt jeder seinen Fuß.

Wer lange an der Fähre ausharrt, wird irgendwann einmal übersetzen.

Wer lügt, tötet die Seele.

Wer meine Mähre schlecht macht, soll sie kaufen.

Wer nie geritten ist, ist nie gefallen.

Wer oft in der Mühle ist, an dem klebt der Mehlstaub.

Wer schlecht von seiner Frau spricht, entehrt sich selbst.

Wer schnell verspricht, enttäuscht oft.

Wer seine Börse zeigt, besticht den Dieb.

Wer seiner Frau alles erzählt, ist erst jung verheiratet.


Wer selbst nichts Böses im Sinn hat, fühlt nicht das Böse eines anderen Mannes.

Wer sich in der Pfütze niederlegt, wird besudelt aufstehen.

Wer sich nicht vorsieht, wird zurücksehen.

Wer sich selbst bezwang, bezwang einen Feind.

Wer sich von Barmherzigkeit ernährt, der hat ein kaltes Mittagessen und kein Abendbrot.

Wer stets zu den Sternen aufblickt, wird bald auf der Nase liegen.

Wertlos ist die Freundschaft, die immer wieder erkauft werden muss.

Wer zehn Jahre Dudelsack spielt, hat sich davon sieben Jahre eingestimmt.

Wer zwei Streitende auseinander bringen will, erhält den ersten Schlag.

Wessen Wort kein Wort ist, dessen Glück ist kein Glück.

Whisky ist schlecht für die Menschen, vor allem schlechter Whisky.

Wie ein Mann sein Leben verbringt, so urteilt er über seine Nachbarn.

Willens - begleicht keine Schulden.

Willst du gescholten werden, so heirate! Willst du gepriesen werden, so stirb!
(Auch Sprichwort in Irland.)


Wir müssen die Ernte nehmen, so wie sie wächst.


Wo die Schösslinge nicht sind, werden die Nüsse nicht sein.


Wo ein Wille, ist eine Tat.

Wo Frauen sind, sind Zaubermittel.

Wo Güte nicht gehen kann, da kriecht sie hin.

Zähle nie die Fische, bevor sie aus dem Meer gekommen sind.

Zählt wie Juden und einigt euch wie Brüder.

Ziehe niemals den Degen, wenn ein Schlag es (auch) tun würde.

Zu meiner Verteidigung verteidigt Gott mich.

(Schottischer Wahlspruch)

Zweimal zählen ist nicht verboten.