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Sprichworte aus Serbien

Flagge Serbien
Wappen Serbien
Flagge von Serbien
Wappen von Serbien
Serbien ist ein Binnenstaat in Südosteuropa im Zentrum der Balkanhalbinsel. Serbien hat eine Fläche von 77.4742 (115.) km² (ohne Kosovo) mit 7.120.666 Einwohnern (2011, ohne Kosovo). 82,86 Prozent der Einwohner sind Serben, der Rest sind Minderheiten wie Ungarn (3,91 %), Bosniaken (1,82 %), Roma (1,44 %) und andere.

  Quelle:   http://de.wikipedia.org/wiki/Serbien

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Am meisten Platz ist zu Hause.

Arbeit ist die Hälfte der Gesundheit.

Auch der Teufel weiß, was recht ist, er will es nur nicht tun.

Auch in der Erdhütte kann ein großer Mann geboren werden.


Aus einem Balken wird kein Haus und aus einer Blume kein Strauß.


Bei großer Mitgift ist der Mann der Frau untertan.


Besser eine etwas Blinde, als eine viel zu Schöne.


Besser eines alten Mannes Liebling als eines jungen Mannes Liebchen.


Besser ein Haltfest, als tausend Hol dir's.


Besser einmal erröten, als hundertmal blass werden.


Besser ein Türke vertreibt dich mit seinem Schwert als ein Deutscher mit seiner Feder.

Besser ist selbst ein schwarzes Brot als eine leere Tasche.


Besser ist Sparsamkeit als selbst gute Arbeit.


Besser von Haus zu Haus betteln als von Sohn zu Sohn.


Binde, aber verknüpfe nicht.


Bis eine Schlange nicht eine Schlange verschluckt hat, kann sie kein Drachen werden.


Das Antlitz bringt das Mädchen an den Mann.


Das größte Glück ist ein guter Ehemann und das nächste ein guter Diener.


Das Haus ruht nicht auf dem Boden, sondern auf der Frau.


Das ist ein großer Mann, dessen Fehler man zählen kann.


Das schlechteste Weib ist fünfzig Piaster wert, und ein gutes nicht mit Geld zu bezahlen.


Das Wasser und die Bosheit sind unerschöpflich.


Das, was zwischen gleich und gleich eine Beleidigung heißt, wird, vom Größeren zum Kleineren, als Gewalt bezeichnet.

Dem Geschenk sieht man nicht ins Auge.

Dem Glücklichen sterben die Frauen, dem Unglücklichen verenden die Stuten.


Dem hungrigen Menschen sind auch Holzbirnen süß. Alles, wenn's nur in den Mund hineingeht.


Dem Traum soll man so wenig glauben wie einem Hunde.


Den Alten zu dienen ist Pflicht, seinen Altersgenossen zu dienen ist Freundlichkeit und den Jungen zu dienen eine Erniedrigung.


Den guten Tag kennt man am Morgen.


Den schönen Apfel frisst ein Schwein.


Den Sommer liebt man besonders im Winter, und den Winter im Sommer.

Der Bauch versteht keinen Spaß.


Der Baum stützt sich auf den Baum und der Mensch auf den Menschen.

Der Gesunde Mensch zählt seine Jahre nicht.


Der gute Ruf geht weit, aber der schlechte geht noch viel weiter.

Der Hass der nächsten Verwandten ist der größte.

Der Hass ist so niedrig, dass man sich selber bücken muss, um ihn zu bekämpfen.

Der Hund, der über die Donau geschwommen ist, wird wieder schwimmen.

Der ist reich, der andere um nichts bittet.


Der Krieg ist niemandes Bruder.


Der Magen ist die beste Uhr.

Der Mann ist ein Balken, der im Laufe der Ehe zurechtgehobelt wird.


Der Schaden öffnet auch dem Dummen die Augen.

(Ähnliches Sprichwort in Deutschland: Durch Schaden wird man klug.)


Der Soldat im Frieden ist für uns wie der Ofen im Sommer.


Der Stern unterscheidet sich vom Stern und der Mensch vom Menschen.


Der Teufel ackert weder, noch gräbt er, weshalb er auch immer an Schlimmes denkt.


Der Teufel und eine alte Frau sind immer zusammen.


Der Weinberg braucht keine Gebete, sondern eine Hacke.


Des Königs Bart ist so viel wert wie drei Sommerregen.


Des Türken Ehre liegt auf seinem Knie. Wenn er aufsteht, fällt sie herunter.


Die Augen des Herrn mästen das Pferd.


Die erlaubten Dinge sind es, an denen wir zugrunde gehen.


Die erste Frau fürchtet den Mann, die zweite Frau fürchtet der Mann.


Die Gedanken reichen noch übers Meer, wenn der Tod schon im Nacken sitzt.


Die Gewalt bittet Gott nicht, aber Gott bittet auch die Gewalt nicht.


Die größte Sünde ist, Sünde nicht zu kennen.


Die Hasen werden kommen, aber ich weiß nicht wann.


Die Jungen zu küssen und die Reichen zu kurz zu bemessen ist keine Sünde.


Die Kinder sind den Armen ein lebendiger Schatz.


Die Liebe der Frau ist eines Teufels Netz.


Die Mutter eines Helden weint zuerst.

Die Uhr kann stehen bleiben, die Zeit geht weiter.

Die Ungeduld ist ein schnelles Pferd, aber ein schlechter Reiter.

Die Verachteten lieben am meisten.

Die Zunge einer Frau ist schärfer als ein türkischer Säbel.

Die Zunge spricht am besten, wenn angefeuchtet.

Dort, wo es Liebe gibt, besteht keine Sünde.


Eile ist des Teufels Bote.


Ein Anfänger ist schlimmer als ein Sünder.

Ein dummer Fuchs wird an einem Bein gefangen, ein weiser an allen vieren.

Eine Frau wird hundert Religionen wechseln, um ihre Herzenswünsche zu erfüllen.

Ein Eheweib ist Regen, Hagel und Sonnenschein, alles in einem.

Ein goldenes Ziel vergoldet selbst einen nicht goldenen Anfang.

Ein kleiner Esel wird von jedem bestiegen.

Ein Kranker isst wenig, aber gibt viel aus.

Ein Mann möchte besser als jeder andere sein, aber schlechter als sein Sohn.

Ein unbeschäftigter Priester wird sogar Ziegen taufen.

Ein weiser Kopf, schade, dass ihn nur zwei Beine tragen.

Ein weiser Mann ist der, der sowohl närrisch wie auch vernünftig sein kann.

Es gibt keine stärkere Festung als einen armen Mann.

Es ist besser, dass das Dorf zugrunde gehe, als im Dorf die Sitten und Gebräuche.

Es ist besser, einmal erröten als hundertmal erblassen.

Es ist besser, man erlaubt den satten Mücken zu bleiben, als die hungrigen hereinzulassen.

Es ist eine geringere Sünde, eine Kirche niederzubrennen, als schlecht von einem Mädchen zu reden.

Es ist leicht, dem Fußgänger zu fluchen, wenn man auf dem Pferde sitzt.

Es ist leichter, zu glauben als zu fragen.

Es ist nicht gut, mit großen Herren aus einer Schüssel Kirschen essen.

Es ist nicht schlecht, gelegentlich dem Teufel eine Kerze anzuzünden.

Es ist offenbares Elend, eine junge Frau bei einem alten Manne.

Es ist schlimm genug mit dem Übel, aber schlimmer ohne es.

Es ist schwierig einen guten Menschen zu finden, aber einfach, ihn zu erkennen.

Fälle weder den ganzen Wald, noch komm ohne Holz nach Hause.

Flicken und Dulden erhält die halbe Welt.


Frage nicht den Blinden, wo der rechte Weg zu finden.

Für den Armen ist selbst ein Verwandter ein Feind, für den Reichen ist selbst ein Feind ein Verwandter.

Gäbe es keine Armut, so schiene die Sonne nicht.

Gedenkst du mich zu beweinen, wenn ich tot bin, dann bedaure mich lieber, solange ich am Leben bin.

Gehe langsam so wirst du weit kommen.

Geiziger Vater, diebische Kinder.


Geld hat hundert Beine, wenn es fortgeht und nur zwei, wenn es kommt.

Geld ist ein Seelenverderber.

Gib dem Priester, was des Priesters, dem Herrn, was des Herrn ist - dann aber flieh!

Gibt Gott Kinder, so gibt er auch für die Kinder.

Glaube an Freunde nicht bei Tisch, sondern an der Gefängnistür.

Gott bewahre mich vor jedem, der zu sauber ist.

Gott gab das Steuer, aber der Teufel die Segel.

Gott ist der alte Geber.

Gott ist der alte Wundertäter.

Gott posaunt es nicht aus, warum er den Menschen verdirbt.

Gott schließt eine Tür und öffnet hundert.

Gott verteilt das Glück und der Küchenmeister die Suppe.

Gott zahlt nicht jeden Samstag aus.

Gute Mädchen, artige Töchter, wo kommen denn die bösen Weiber her?

Habe mich, und du kennst mich nicht; verliere mich, und du kennst mich.

Hässlichkeit bewegt sich langsam, aber die Schönheit ist in großer Eile.

Hat er Brot, tut Salz ihm not, und hat er Salz, so fehlt's an Brot.

Hebe das weiße Geld für den schwarzen Tag auf.

Heute dem einen, morgen dem anderen.

Hungriges Auge schläft nicht.

Ich habe nicht und ich kann nicht, sind dasselbe.

Im Wald lehnt sich Baum an Baum, also warum nicht Mensch an Mensch?

In fremdem Hause wachsen Kinder rasch heran.

Jeder leitet das Wasser auf seine Mühle.

Jedes Gesicht stimmt mit seiner eigenen Nase überein.

Jedes Haus hat einen schwarzen Schornstein.

Jedes Werk fürchtet seinen Meister.

Je größer das Glück, um so weniger traue ihm.


Je größer das Haupt, desto größer der Kopfschmerz.

Judas schläft niemals.

Kannst du den Säbel gürten um den Leib, so nimm ein Weib.

Kein Wunder dauert länger als drei Tage.

Kinder sind ein Segen des Herrn, aber sie reißen die Knöpfe von den Kleidern.

Klugen Menschen einen Rat geben ist einfach.

Kurz Holz, rasche Kohlen; späte Kinder, rasche Waisen.

Lass die Ziege in den Wald oder den Priester ins Dorf, und keiner von beiden wird hungrig bleiben.

Liebe und Reichtum wünschen keine Gesellschaft.

Man kann alles erfassen außer der Stille.

Man weiß, in welchem Wasser der Käse sein kann.

Mit Gewalt bringt man nichts zu Wege.

Mit wem du dich an Kraft nicht messen kannst, mit dem befreunde dich nicht.

Möge Gott den Schuldigen treffen, der Unschuldige ist ohnehin schon längst umgekommen.

Mondlicht betont das Schweigen des Friedhofs, Sonnenlicht den Lärm des Marktplatzes.

Nach einem Gerichtsprozess ist die eine Partei nackt, und die andere steht im Hemde.

Näh das Alte und verschwende deinen Zwirn, küss das Alte und verschwende deine Tage.

Nur große Herren und Hunde lassen die Türen hinter sich offen.

Oft weint am Abend, wer am Morgen lacht.


Ohne Wind gibt's keine Kälte und ohne Türken keine bösen Gäste.

Oh wäre ich so weise gewesen, als ich zu Gericht ging, wie ich es war, als ich wieder fortging.

Rascher ist sein eigener Esel als des anderen Araber.

Rasch sei zum Hören und sachte zum Sprechen.

Schatz ist nicht Silber noch Gold, Schatz ist, was einem lieb ist.


Schlimm ist der Tod durch Hunger.

Sei bescheiden, denn Du bist aus dem gleichen Stoff wie die Erde. Sei erhaben, denn Du bist aus dem gleichen Stoff wie die Sterne.

Sei geduldig wie ein Ochse, tapfer wie ein Löwe, fleißig wie eine Biene und fröhlich wie ein Vogel.

Selbst das Grab des Heilands wird nicht umsonst gehütet.

Selbst die Ameise ist sechs Fuß hoch - an ihrem eigenen Fuße gemessen.

Serbisches Ungestüm und griechische Ruhelosigkeit bringen nichts Gutes.

Solange einer den andern nicht übervorteilt, kann er nicht reich werden.

Solange es für den einen nicht dunkel wird, kann es für den anderen nicht hell werden.

Sorge für dein Pferd wie für einen Bruder, aber reite es wie einen Feind.

Tadle einen, wenn er dich hören kann, und lobe ihn, wenn er es nicht kann.

Über dem Popen gibt es noch einen Popen.

Über Geheimes urteilt Gott allein.

Unglück und Zwietracht reiten zur See.

Vermeide den Narren und vermeide den Heiligen!

Viel tut die Liebe, mehr noch das Gold.


Vom Vater das Vermögen, von Gott die Frau als Segen.

Von einem König geliebt zu werden, heißt nicht, geliebt zu werden.

Von schönen Worten kommt keine Butter auf den Kohl.

Während die Weisen grübeln, erobern die Dummen die Festung.

Während einer denkt, spricht der andere und der Dritte handelt.

Was der Herbst hereinträgt, trägt der Winter hinaus.

Was der Hund in den Himmel bellt, hört Gott nicht.

Was mit Gewalt genommen ist, ist verflucht.

Was nicht schön zu schauen, ist nicht schön zum Küssen.

Was nützt dir die weite Welt, wenn deine Schuhe eng sind?

Wehe dem Herrn des Hauses, den der Diener belehrt.

Wehe dem Wolf, hinter dem die Hunde nicht herbellen.

Weiße Hände lieben fremde Arbeit.

Wen auch sonst kein Feind anbellt, dem bringt die Mutter einen zur Welt.

Wenn das Glück dich nicht erwartet, so kannst du es nicht zu Pferde holen.

Wenn der Frosch sieht, wie das Pferd beschlagen wird, bringt er seine eigenen Füße zum Schmied.

Wenn der Fuchs über das Eis geht, kannst du eine Kanone hinüberfahren.

Wenn der Hund hungrig ist, so liegen ihm im Schlaf alle Bissen vor Augen.

Wenn die Pfennige klingeln, sind die Philosophen still.

Wenn du lügst, dann lüge so, dass du selbst glaubst, es sei die Wahrheit.


Wenn er nicht soll singen, braucht man ihm nur ein Weib zu geben.

Wenn es regnen wird, fängt es mit ein paar Tropfen an.

Wenn Gott einen Mann strafen will, so gibt er ihm eine einzige Tochter zur Frau.

Wenn Gott Glück austeilt, fragt er nicht, wessen Sohn du bist.

Wenn ich auf Reisen bin, gib mir Gott das, was meine Frau, nicht was meine Mutter im Sinn hat.

Wenn Kummer nicht reden könnte, würde er sterben.

Wenn's am stärksten donnert, fällt der schwächste Regen.

Wer allen folgt, tut Unrecht, wer keinem folgt noch mehr.

Wer auf Kredit trinkt, wird doppelt betrunken.

Wer dankt, denkt nicht an Rückzahlung.

Wer den Bruder nicht als Bruder behandelt, wird einen Fremden als Herrn betrachten müssen.

Wer die Küste besitzt, besitzt das Meer, und wer die Ebene hat, dem gehört die Festung.

Wer die Scham vor den Menschen verliert, wird auch die Scham vor Gott verlieren.

Wer drei Hasen nachjagt, wird keinen fangen.
Wer viele Hasen jagt, fängt keinen.

Wer eine krumme Straße gerade ziehen möchte, muss viele Häuser niederreißen.

Wer ein Weib fürchtet, ist schlechter als ein Weib.

Wer in die Mühle geht, macht sich mehlig.


Wer Krieg wünscht, der möge ihn zu Hause haben.


Wer lange genug durchs Dorf geht, erhält entweder einen Hundebiss oder eine Mahlzeit.

Wer mich einmal betrügt, ist ein Nichtswürdiger, aber wer mich öfters betrügt, ist ein tüchtiger Mensch.

Wer nicht das Alte flickt, wird nie das Neue tragen.

Wer sich allzu oft bückt, fängt an, krumm zu gehen und zu denken.

Wer sich an das Recht klammert, wird niemals dahin kommen, eine Kuh zu kaufen.

Wer sich gen Westen und Osten beugt, hat gar keinen Glauben.

Wer sich verheiraten will, suche eine Frau, die ihm gleich ist.

Wer von der Schlange gebissen wurde, fürchtet sich auch vor der Eidechse.

Wer vor jedem Unbedeutenden den Hut zieht, wird kahl.

Wer Wasser ins Feuer schüttet, soll über Kälte nicht klagen.

Wie die Brüder, so die Braut.

Wie du einem zutrinkst, so wird er dir auch zutrinken.

Will Gott sich nicht beteiligen, vermögen nichts die Heiligen.

Wirres Haar braucht einen großen Kamm.

Wo alle riechen, wird man nicht gerochen.

Wo Ärzte und Apotheker fehlen, da sterben die Leute an Altersschwäche.

Wo das Recht nicht hilft, wird das Unrecht noch weniger helfen.


Wohlgeordnete Armut ist großer Reichtum.


Wo immer Kummer ist, da ist eine Frau.


Wolfshunger lässt Wolfszähne wachsen.


Wo Silbermünzen klingen, da schweigen die Weisen.


Wo zwei sich unterhalten, ist ein dritter der Knochen im Halse.

Zerstreue mit einer Hand, sammle mit zweien.