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Rumänische Sprichworte
Flagge Rumänien
Wappen Rumänien
Rumäniens Flagge
Rumäniens Wappen
Als Gott das Weib schuf, nahm er die Gestalt von einem Engel, das Herz von einer Schlange und den Verstand von einem Esel.

Als Gott die Frau erschuf, setzte er sie an den Spinnrocken, um sie vom Mann zu unterscheiden.


Alte Jungfern und junge Hunde sollte man ertränken.


Am schnellsten kommt man auf dem Steckenpferd seines Vorgesetzten voran.


An der Arbeit erkennt man den Meister.


An der Leine fängt der Hund keinen Hasen.


Ans brennende Haus läuft auch der feindselige Nachbar, um zu löschen.


Ärger in der Liebe, Pfeffer auf den Brei.
(Das Sprichwort bedeutet, das beides dadurch besser werden soll.)

Armut ist kein Laster, aber etwas weit Schlimmeres.


Auch des Armen Augen sehen und begehren.


Auch im Straßenschlamm bleibt Gold immer Gold.


Auch in der besten Frau steckt noch eine Teufelsrippe.


Auf dem Weg zum Herrgott fressen dich die Heiligen.


Auf den guten Kopf passt auch eine zerrissene Pelzmütze.


Auf Wacholder blüht keine Rose.


Aus dem Teich in den Brunnen.


Aus der Mahlmühle in die Salzmühle.


Bei dem Menschen mit Glück kocht der Topf ohne Feuer.


Beim fleißigen Menschen schaut die Armut nur zum Fenster herein. Sie wagt nicht einzutreten.


Besser eine Maus im Topf als überhaupt kein Fleisch.


Besser ein Vogel in der Hand als zehn auf dem Zaun.

(Ähnliche Sprichworte mit gleichem Sinn auch in vielen anderen Ländern. Das Sprichwort bedeutet, man sollte mit dem wenigen, das man hat und dem man auskommt zufrieden sein und sich nicht mehr und besseres wünschen, was aber unerreichbar ist.)


Besser tut es mir leid, als dass es mir schlecht wird.


Besser wird mir schlecht, als dass es mir leid tut.


Bettlerhandwerk braucht keine Lehrlingszeit.


Bevor du einen zum Freund machst, esse einen Scheffel Salz mit ihm.


Bewahren ist schwerer, als zu gewinnen.

Bis das Weib sich anschuht, geht die Sonne auf, und bis es fertig wird, vollendet sie den Lauf.

Bis des Reichen Laune kommt geschlichen, ist der Arme Todes längst erblichen.


Bist du Amboss, dulde du, bist du Hammer, schlage zu.


Das Dorf brennt, und die alte Frau kämmt sich.

Das geneigte Haupt wird nicht abgeschlagen.

Das Hemd des Kindes zeigt, was für eine Mutter es hat.


Das Kind die Rute lehrt, die Not den Mann bekehrt.

Das Kind wird von der Rute belehrt, der Mann von der Not bekehrt.


Das Lächeln kommt mit dem Lächeln und geht mit Tränen.


Das menschliche Leben ist ein Ei in der Hand eines Kindes.

Das Sprichwort kommt von den Verstandesmenschen, und der Verstand von den Sprichwörtern.

Das Weib ist ein Wildbret, je mehr Schläge, je besser wird es.


Dem armen Menschen erlischt die Kerze in der Kirche.

Dem Kind mit vielen Hebammen bleibt die Nabelschnur ungeschnitten.

Dem klugen Pferd ist ein einziger Schlag genug.

Dem Trunkenbold kommt auch der Teufel mit dem Maß entgegen.

Den frechen Lügner erkennt man an seinen Augen, so wie den Esel an seinen Ohren.


Den Magen kann man nicht betrügen.


Der Adler fängt keine Fliegen.

Der Amboss fürchtet keine Schläge.

Der Baum, welcher knarrt, fällt nicht schnell.

Der Ehemann weiß nicht, was das ganze Dorf weiß.

Der kleine Holzklotz bringt den großen Wagen zum Stürzen.


Der Löwe sieht sich nicht um, wenn ihn ein Hündchen ankläfft.

Der Mann in Stiefeln kennt den Mann in Bastschuhen nicht.

Der Mensch heiligt den Ort.

Der Mensch macht das Geld, aber nicht das Geld den Menschen.

Der Musiker spielt besser, wenn er für sich selber spielt.

Der Ochs pflügt die Gerste, aber das Pferd bekommt sie als Futter.

Der Säbel schlägt nicht das geneigte Haupt ab.

Der Schatten verschiebt sich nach der Sonne.
(Das bedeutet, der Arme muss sich nach den Reichen richten, der Abhängige richtet sich immer nach seinem Herrn oder heutzutage nach den Vorgesetzten und Chefs.)

Der Segen vieler Kinder hat noch keines Mannes Dach durchschlagen.

Der Verlierer wird immer ausgelacht.


Der von der Schlange Gebissene fürchtet sich vor der Eidechse.

Der Wald hat der Axt den Stiel gegeben.
(Mit dem Stiel kann die Axt erst den Wald abholzen. Man gibt anderen erst die Möglichkeit, einem Selbst zu schaden. Wenn auf legale Weise eine radikale Partei die Mehrheit erlangt, wird sie mit dieser Mehrheit die Gesetze so ändern, dass sie bei den nächsten Wahlen die Macht nicht mehr verlieren kann. Eine Gefahr, die auch heute in mehreren europäischen Ländern real existiert.)

Der Wolf ändert das Haar, aber nicht die schlechte Gewohnheit.
Der Wolf kann vielleicht sein Fell wechseln, aber nicht seine Gewohnheit.

Die alten Ochsen machen die Furche gerade.

Die Arbeit, die du von heute auf morgen verschiebst, wird liegen bleiben.


Die Aufrichtigkeit eines Mädchens gleicht dem Schnee: wenn er schmilzt, sieht man das Weiß nicht länger.

Die Augen deiner Frau sind in deiner Geldbörse.

Die Geliebte lässt sich nicht mit Rosinen und Feigen halten.
(Das bedeutet, wenn man die Geliebte auf Dauer halten will, muss man schon mehr ausgeben als Rosinen und Feigen kosten.)

Die Lüge ist ein Knochen, du schiebst ihn andern in die Kehle und erstickst selbst dran.

Die Natur tut nichts vergeblich.


Die Oma mit dem Kuchen ist schon vorbeigegangen.

Die schlechte Quecke wächst auch ungesät.

Die Sünde des Ehegatten bleibt an der Türschwelle, die der Ehefrau tritt in das Haus ein.
(Dieses Sprichwort zeigt die Doppelmoral vieler, eigene Verfehlungen werden bagatellisiert, die der anderen aber verurteilt.)

Die Uhr schlägt und geht, die Zeit ruht und steht.

Die Wahrheit ist mächtig und wird sich durchsetzen.

Die Zahl der Schafe ist kein Probleme für einen Wolf.

Die Ziege muss grasen, wo sie angebunden wird.

Die Ziege springt über den Tisch, das Zicklein springt über das Haus.

Egal wie weit du auf einen falschen Weg gegangen bist, kehre um.

Eh' du Gott findest, wirst du von den Heiligen gegessen.

Eifersucht ist grausam als das Grab.

Ein Ehemann muss sich mehrmals häuten, damit er den Junggesellen abstreift.

Eine Katze mit Glocke fängt keine Mäuse.
(Das bedeutet, wer sich vor einer angeblich großen Tat oder gutem Plan selbst lobt, schafft meist nichts Vernünftiges und bringt es zu nichts. Man sollte vorher nichts an die große Glocke hängen, was hinterher die Erwartungen nicht erfüllt.)

Eine knarrende Tür hängt lang an ihren Scharnieren.

Eine Lüge, gut gedreht, mehr im Wert als Wahrheit steht.


Eine Lüge ist ein Knochen, den du in den Mund eines anderen wirfst, aber dich erstickt sie.

Eine Lüge sprengt Haus und Stein.

Ein Esel ist ein Esel, obwohl er mit Gold beladen ist.


Eine zweite Ehe ist wie ein aufgewärmtes Mahl.

Ein Friseur lernt das Rasieren beim Rasieren von Dummköpfen.

Ein großes Schiff verlangt nach tiefem Wasser.

Ein Handwerker ist's ja auch, sagte der Richter, als er statt des Schneiders den Zimmermann hängen ließ.


Ein Haus ohne Vorhänge ist wie eine Frau ohne Augenbrauen.


Einmal ist einmal, doch mehr als einmal ist zweimal.


Ein Mann ist gut, wenn er andere Männer bessert.

Ein richtiger Dummkopf ist nur, wer sich das Fragen abgewöhnt hat.

Ein Sack voll Mehl und ein Beutel voll Geld, das sind die besten Vettern in der Welt.

Ein schlechter Arbeiter streitet sich mit seinen Werkzeugen.

Ein Schwein lernt nie aus einem Glase Wasser trinken.

Ein warmer Ofen braucht wenig Holz.

Ein Wechsel der Herrscher ist eine Freude für die Narren.

Ein Weib, das keine Kinder hat, ist eine Mühle ohne Rad, ist eine Kirche ohne Altar, ein Winterpelzwerk ohne Haar.
(Das bedeutet, dass etliche Kinder ein großes Glück für viele Rumänen sind. Ohne Kinder fehlt etwas und die Familie ist unvollständig.)

Es gibt keine kluge Antwort auf eine dumme Bemerkung.

Es gibt keinen Wald ohne Reisig.
(Das bedeutet, nichts ist Fehlerfrei oder gar vollkommen.)

Es ist nicht gut, der Lenker von weißen Pferden oder der Diener von Frauen zu sein.

Essen und kratzen wollen einen Anfang.

Fleisch ist doch zu ungesund, sagte der arme Mann, und kochte sich Maisbrei.

Frauen lernen zu weinen, um zu lügen.

Freundliche Worte gehen einen langen Weg.


Fünf Minuten Hilfe sind besser als zehn Tage Mitleid.

Gegen Armut, Lieb und Tod ist kein Kraut gewachsen.

Geht der Wein aus, hört das Gespräch auf, geht das Geld aus, bleiben die Freunde aus.

Gerechtigkeit ist wie die Herrscher es machen, und wie die Menschen es zulassen.

Gott gibt die Milch, aber nicht den Eimer.

Gott ist groß, aber der Teufel ist schlau.

Gott schuf den Bauer und der Teufel den Bojaren (Edelmann).

Gott widerspricht nicht, was der Pope spricht.

Gute Worte sind wie Honigwaben.

Halte Flachs von Feuer und Jugendliche vom Glücksspiel ab.

Hat der Dumme Hirse, so fehlt das Salz, hat er Salz, so fehlt die Hirse.

Heiden muss man zu bekehren suchen, sagte das Weib, als sie zum Türken ins Zelt ging.

Hüte dich vor dem neuen Bojar (Edelmann) und dem alten Bettler.

Ich gebe nichts verloren, sagte der Narr, ließ das Pferd im Stich, um das Hufeisen zu suchen.

Im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes.

Im Hause mit drei Schwägerinnen ist niemals das Geschirr gespült.

Im Winter werden die sauren Äpfel süß.

In dem einen Jahr bekommen die Herren alles und die Bauern nichts, in dem anderen bekommen die Bauern nichts und die Herren alles.

(Das bedeutet, dass die Bauern früher kein eigenes Land und keine Rechte hatten. Sie waren der Willkür der Obrigkeit ausgeliefert, die von ihrer Arbeit lebte.)


In einen bedeckten Topf fällt kein Mist.


In wessen Mund Gottes Name übermäßig wohnt, in dessen Herz wohnt der Teufel.


Iss die Frucht, die du kennst.


Ist der Baum erst umgehauen, laufen sie, die Äste abzuhauen.

Ist der Dumme nicht dünkelhaft, ist er scheinbar nicht dumm genug.
Jeder Weg hat zwei Richtungen.

Jedes Korn hat Mehl, aber auch Kleie.


Jede Sünde bringt seine Strafe mit sich.


Jung gelernt, alt geruht.


Knorriges Bauholz muss scharfe Keile haben.


Kühe und Weiber müssen wohl genährt sein, will man seine Freude an ihnen haben.


Küsse die Hand, die du nicht beißen kannst.


Lange abwesend, bald vergessen.

Lass die gute Welt dich loben, lass die Hunde dich anbellen.

Leicht gewonnen, schnell verloren.

Lerne Weisheit durch die Torheiten der andere.

Liebe ist nie ohne Eifersucht.

Liebe ist süß am Anfang, aber sauer am Ende.

Liebe ist voller Schwierigkeiten.

Liebe macht alle Herzen sanft.

Lieber sollst du die Wolle geben, als das Schaf verlieren.

Lügen ist wie Vatermord.

Lügen und Stehlen gehen zusammen.


Lüge und Lüsternheit werden offenbar, wenn auch erst nach neun Monaten.

Mach, was der Pfarrer sagt, aber mach nicht, was er macht.


Man braucht nicht klug zu sein, wenn der andere dumm ist.

Man kann der Gans eher das Schnattern als dem Weibe das Schwatzen abgewöhnen.

Man kann nicht in einer Limousine in den Himmel gehen.


Man muss den Sack zubinden, so lang er noch voll ist, nicht wenn man auf dem Boden ist.

Man muss die Reichen rupfen, der Arme ist kahl.

Männer sind alle von demselben Teig geschaffen.

Männer springen über die Hecke, wo sie am niedrigsten ist.

Misch deine Arbeit mit Müßiggang und du wirst niemals verrückt.

Mit dem kleinen Regenwurm wird der große Fisch gefangen.

Mit Geduld kommst du übers Meer, mit Bosheit nicht über den Bach.

Mit Mönchen und Nonnen ist die Hölle gepflastert.


Neben dem faulen Apfel verdirbt auch der gute.


Nicht der Elternlose, der Ungebildete ist eine Weise.


Nimmher ist ein seltnes Wort, Gibher hört man fort und fort.

Nur der Kürbis allein hat einen Kopf von Sorgen rein.

Nur Dummköpfe sind froh, wenn sich Regierungen ändern.

Nur einmal geht der Fuchs in die Falle.

Nur was in der Hand ist, ist keine Lüge.


Ohne Hirten wird aus Schafen nie eine Herde.


Ohne Kirche und Schenke kann's kein Dorf geben.


Reichtum wie Mangel ruiniert viele.


Reich und gut sich selten vereinen tut, drum sei auf der Hut.

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.

Schlag deine Frau häufig. Wenn du nicht weißt, warum, sie weiß es bestimmt.

Schlag ein großes Kreuz, der Teufel ist alt.


Schneide nicht den Ast ab, auf dem du sitzt.


Schnuppere nicht, wenn beim Nachbar das Essen anbrennt.
(Das bedeutet, man soll seine Nase nicht in Angelegenheiten anderer Leute stecken. Erst recht sollte man sich nicht in des Nachbarn Dinge einmischen.)

Schwer ist es, den Stein vom Herzen zu wälzen.

Selbst die beste der Frauen hat noch des Teufels Rippe in sich.

Siehst du, wie sie kosen und lachen, sollst dich schnell auf die Beine machen.

Sitze nicht mit dem Hintern in zwei Kähnen.


So klein die Ameise auch ist, so kehrt sie sich doch um, und will beißen, wenn du sie mit dem Fuße trittst.

Solange der Wolf befiehlt, frisst er nicht.

Solange du das Pferd nicht geritten hast, kennst du seine schlechten Gewohnheiten nicht.
(Das bedeutet, man muss die Katze im Sack kaufen. Das Sprichwort meint die Frau, die vor der Hochzeit noch bei ihren Eltern wohnt und erst danach zum Mann umzieht. Erst wenn der Mann mit der Frau zusammenlebt, erkennt er ihre schlechten Gewohnheiten.)

Stecke deinen Löffel nicht in den Topf, der nicht für dich kocht.

Steh nicht abseits, damit man dich nicht vergesse, dränge dich nicht vor, damit man dich nicht hinauswerfe.

Unglücke machen einen Mann weise, nicht reich.

Unter einem zerlumpten Mantel liegt Weisheit.

Unterschriften sind Handschellen aus Tinte.


Verkaufe nicht den Pelz des Fuchses im Walde.


Von einer wilden Rose kommen sowohl die Rose als auch die Dornen.


Wahrheit braucht nicht viele Worte.


Wahrheit und Öl schwimmen immer oben.

Was du morgen machen musst, mache nicht heute, sondern lass es für übermorgen, vielleicht ist es nicht mehr nötig.


Wasser verrinnt, Steine bleiben.


Wenn das Fest vorbei ist, so will niemand den Saal kehren.


Wenn der Kopf nicht mitdenkt, müssen die Beine leiden.

Wenn die Katze nicht zu Hause ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.

Wenn du guten Rat wünschst, frage einen alten Mann.


Wenn eine Sache erledigt ist, kommt der Rat zu spät.

Wenn man durch Arbeit zu Reichtum kommen würde, dann müssten die Mühlen den Eseln gehören (gehörten die Mühlen den Eseln).

Wenn und Vielleicht fuhren in einem Boot. Und wenn Wenn nicht gewesen wäre, wäre Vielleicht vielleicht ertrunken.


Wer heiratet, tut wohl – wer ledig bleibt, besser.


Wer immer nur wartet, bis ein anderer ihn zum Essen ruft, wird oft nichts zu essen bekommen.


Wer nicht das Bittere gekostet hat, der weiß nicht, was Zucker ist.

Wer nirgends hingeht, kann auch nirgends hinkommen.

Wer zwischen zwei Stühlen sitzt, fällt leicht nach unten.

Zuschauer sehen mehr als die Spieler.

Zwei süße Gifte hat des Menschen Leid: Eins ist ein guter Wein, das andere ein schönes Weib.


Zwischen Katz und Hund ist das Beißen gesund.