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Sprichwörter über
Krieg

Das Wort „Krieg“ (von althochdeutsch chreg, mittelhochdeutsch kriec bedeutet ursprünglich „Hartnäckigkeit“, „Anstrengung“, „Streit“, „Kampf“, „Bewaffnete Auseinandersetzung“.

Krieg ist ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt, an dem planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind. Diese Kollektive waren in der Vorzeit einzelne Sippen oder Dorfgemeinschaften, später Städte oder Volksgruppen und heute Staaten und Staatengemeinschaften. Kriege können auch innerhalb von Staaten stattfinden, zum Beispiel Bürgerkrieg oder Unabhängigkeitskrieg gegen eine Fremdherrschaft. In Kriegen werden Interessen durchgesetzt oder Werte oder Gebiete erobert. Religion und Weltanschauung sind ebenfalls seit Jahrtausenden Kriegsgründe. In den stattfindenden Gewalthandlungen werde gezielt Gegner verletzt oder getötet. Manche Konflikte sind zeitlich und regional begrenzt, andere dauern länger oder umfassen große Gebiete und etliche Völker bis hin zu den 2 Weltkriegen im 20. Jahrhundert.

In der Geschichte gab es nie eine Zeit, in der nicht irgendwo auf der Erde ein Krieg geführt wurde. In der historisch belegten Menschheitsgeschichte sollen knapp 14.400 Kriege stattgefunden haben, denen ungefähr 3,5 Milliarden Menschen zum Opfer gefallen sein sollen. Da bisher schätzungsweise 100 Milliarden Menschen gelebt haben, würde dies bedeuten, dass jeder dreißigste Erdenbürger sein Leben durch kriegerische Handlungen lassen musste. Nicht nur Menschen, auch deren nächste Verwandte, dei Schimpansen, kennen sowohl die koordinierte Jagd zum Nahrungserwerb und innerartlicher Kämpfe, in denen Angehörige anderer Horden überfallen und getötet werden bis zur Vernichtung anderer Gruppen.

Trotz aller Konflikte und Kriege, die Welt war noch nie so friedlich wie heute. Trotz der heute noch ca. 30 kriegerischen Konflikte sterben immer weniger Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen, inklusive Mord, Totschlag, Attentaten und anderem. Die allgegenwärtigen Nachrichten und Meldungen in den Medien suggerieren etwas anderes, aber nur, weil sie Aufmerksamkeit und Einschaltquoten bringen.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg
            https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen

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Deutsche Sprichwörter

Ackerwerk soll nähren, Kriegswerck soll wehren.

Alle Anschläge fehlen in dem Krieg, wo Gott nicht selber gibt den Sieg.

Auf dem Meer lässt sich's nicht zweimal umwerfen, wie auch nicht in Kriege.

Aus einem schlechten Wort entsteht oft große Unlust, Krieg und Mord.

Besser Bauern-Fried', als Bürger-Krieg.

Besser beschwerlicher oder gekaufter Fried, als gerechter Krieg.
Unbilliger Frieden ist besser als gerechter Krieg.
Ungerechter Friede ist besser, als gerechter Krieg.

Besser Dienstbarkeit im Frieden als Freiheit im Kriege.

Besser ein bäuerlicher Frieden als ein bürgerlicher Krieg.

Besser ein Ei im Frieden als ein Ochs im Kriege.

Besser Krieg versucht denn Hals ab.

Besser offener Krieg als vermummter Friede.

Besser redlicher Krieg denn elender Friede.

Böser Nachbar, ewiger Krieg.
Guter Nachbar, guter Morgen; böser Nachbar, ewiger Krieg.

Buhler geben schlechte Krieger.

Das Glück ist niemals unbeständiger als im Krieg.

Das Rauschen und losen macht Kriegsleut böse Hosen.

Das Regiment war wohl gemacht, das bei dem Fried den Krieg bedacht.

Der arbeitet in des Teufels Werkstatt, der sich von der Leute Krieg und Zank ernährt.

Der Krieg geht allein über armer Leute Beutel.

Der Krieg hat keinen Rat.

Der Krieg hilft manchem auf die Beine, das aus einem Reiter ein Fußgänger wird.

Der Krieg ist das größte Übel.

Der Krieg ist der Vater aller Dinge.
(Ein Sprichwort aus der Zeit, als Krieg noch für Politik mit anderen Mitteln gehalten wurde. Das einzig sichere ist, das im Krieg nur Tod und Verderben über das Land kommt und einer versucht, beim anderen so viel wie möglich zu zerstören. Alles, was während eines Krieges oder vorher für einen Krieg entwickelt wird, dient nur dem einen Zweck, zu zerstören. Neues und Nützliches wird erst später in Friedenszeiten hervorgebracht, auch um die Schäden von Kriegen zu beseitigen.)

Der Krieg seucht wohl, stirbt aber nicht, sprechen die Kriegsleut.
(seucht = er ist verseucht, hat die Seuche und verbreitet eine Seuche, stirbt aber nicht, da er selbst die Seuche ist.)

Der Krieg verderbt Land und Leut; wer lebt, dem bleibt die beste Beut.

Der Krieg viel Unheil bringen tut, drum ist allein der Friede gut.

Der Krieg, wie er sich auch wende, so nimmt er doch mit Schad ein Ende.

Der Krieg wird Freunden und Feinden schwer.

Der Krieg zum Anfang fordert Geld und den zum Fortgang aber Geld und zum Auswarten eitel Geld.
(Auswarten = überstehen, aushalten und durchhalten. Das bedeutet, ein Krieg kostet immer sehr viel Geld, abgesehen von den Menschenleben. Jeder hofft zu überleben und ein Gewinner zu sein, den die Verlierer bezahlen müssen. Am Ende verlieren alle und müssen bezahlen, die einen mit dem Leben, alle mit Geld. Eine jahrhundertalte Erkenntnis (obiges Sprichwort aus: „Der Teutschen Weissheit“ vom evangelischer Theologen und Sprichwörtersammler Friedrich Petri (Peters) (1549-1617) aus dem Jahr 1605), die zu den heute Verantwortlichen noch nicht durchgedrungen ist.)

Der Tod scheidet allen Krieg.

Die Husaren beten um Krieg und der Doktor ums Fieber.
Husaren beten um Krieg und der Doktor ums Fieber.

Die Krieg ohne Not anfangen, werden geschlagen.

Eil bringt im Kriege Heil.

Eine Kuh im Frieden ist besser als drei im Kriege.

Ein Krieger, der darniederliegt, sowohl ein Krieger, als der da siegt.

Ein Landsknecht und ein Bäckerschwein, die wollen immer gemästet sein.
Kriegsknecht und Bäckerschwein wollen stets gefüttert sein.
Landsknecht' und Bäckerschwein, wollen allzeit gemästet sein.

Ein redlicher Kriegsmann ist Ehren wert.

Ein Streit oder Krieg ist bald angefangen, aber es ist nicht in unserer Macht, aufhören.

Er gab' einen guten Kriegsmann ab, hinter dem Ofen.
Er gibt einen guten Kriegsmann ab, aber hinter dem Ofen.

Er schlemmt, als hab' er's im Krieg geraubt.

Es geht so blutig her wie im Fladenkrieg.
(Das bedeutet, ein Konflikt wird unblutig und einvernehmlich beigelegt, der zuerst sehr gefährlich ausgesehen hat. Der Fladenkrieg fand im April 1542 in Wurzen und dem Wurzener Land zwischen dem ernestinischen Kurfürstentum Sachsen und dem Kollegiatstift Wurzen statt. Die aufgezogenen Soldaten wurden mit Osterfladen, einem Oster-Hausgebäck der Gegend, versorgt. Aus diesem Grund wurde der Konflikt, der auch durch die Vermittlung von Martin Luther beigelegt wurde, später Fladenkrieg genannt. Ausführlich unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Wurzener_Fehde)

Es ist kein gerechtester Krieg, als der wider die Begierden geführt wird.

Es meint einer oft, er wolle ihm ein Garten (Acker) kaufen, so kauft er Zank und Krieg.

Freudiger Hauptmann, lustiges Kriegsvolk.
Freudiger Hauptmann macht freudige Kriegsleute.

Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.

Frieden hab' mit jedermann, Krieg sollst du nur mit Lastern han.

Geld führt den Krieg.

Geld ist des Krieges Stärke.

Gleichheit bringt keinen Krieg.

Gleich Teil macht keinen Krieg.
Gleich und Gleich fängt keinen Krieg an.

Gott ist der rechte Kriegsmann.

Große Wasser, große Kriege.

Große Winde, große Kriege.

Harren, sehn und schweigen verhütet manchen Krieg.

Hoch genug macht alte Kriegsleut.

Hören, sehen und - schweigen, verhütet manchen Krieg.

Ich wollte lieber, es wär’ mir ein ungerechter Frieden, als ein gerechter Krieg beschieden.

Im Dorfe Frieden ist besser als Krieg in der Stadt.

Im Kriege frisst und säuft man.

Im Krieg regiert mehr die Not als die Vernunft.

Im Kriege schweigt das Recht.

Im Krieg schweigen Gesetz und Recht, es gilt Herr wie der Knecht.

Im Krieg sind alle Sach verloren, wenn da zusammen sind zwei Toren.

Im Krieg soll man am Fried nicht verzagen.

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.
In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt.

Im Krug kommen mehr um als im Krieg.

Ist im Krieg viel Rat, ist meist wenig Tat.

Je heißer der Krieg, desto schneller der Friede.

Junge(r) Krieger, alte(r) Kriecher.

Kommen Fürsten in Kriegsgefahr und müssen Not leiden, so gehts den geringeren an den Bindriemen.

Krieg frisst Gold und scheißt Kieselsteine.

Krieg hat viel Gaukelei.

Krieg ist ein golden Netz, wer damit fängt, hat mehr Schaden als Nutzen.
Krieg ist ein goldner Hamen: wer damit fischt, fängt nicht viel.

Krieg ist kein Kinderspiel.

Krieg ist leichter angefangen als beendet.

Krieg ist süß - den Unerfahrenen

Krieg sät Krieg.

Kriegsschaden und Brand segnet Gott mit milder Hand.

Krieg verzehrt, was Friede beschert.

Krieg zeuget Diebe, Friede henket sie.

Lieber Krieg als den Hals gebrochen.

Manchen betrifft größere Gefahr zu Haus, als im Krieg.

Mit Menschen Frieden, mit Sünden Krieg.

Mit Rechten und Kriegen gewinnt niemand viel.

Mit vielen fechte, mit wenigen berate.
Mit vielen in den Krieg, mit wenigen in den Rat.
Mit vielen soll man den Feind schlagen, mit wenigen zurate gehen.

Nachgeben stillt den Krieg (viel Kriege) [allen Krieg].

Nach Krieg und Brand kommt Gottes Segen ins Land.

Neun Jahr im Siebenjährigen Krieg!

Pfaffenkriege sind gefährlich, sie spinnen sich gering an, gehen aber hoch aus.

Rechter Krieger Messer steckt hart, müssen sie es zücken, so kommt's nicht ohne Blut wieder in die Scheide.

Redliche Kriegsleut fürchten ihren Hauptmann mehr, denn den Feind.

Toter Mann macht keinen Krieg.

Verräterischer Krieg hat keine Ehre.

Was man mit Krieg und Gewalt nicht basten kann, das muss man mit Frieden überlisten.

Was zwischen Essen und Trinken geredet wird, daraus soll man keinen Krieg machen.

Wehe denen, so Helden sind Wein zu saufen und Krieger in Völlerei.

Weiberkrieg gilt nichts.

Weit vom Geschütz macht alte Kriegsleute.

Weit (weg) vom Streite macht alte Kriegsleute.

Wenn die Buben Soldaten spielen, so gibt's Krieg.

Wenn es Krieg gibt, so macht der Teufel die Hölle um hundert Klafter weiter.

Wenn Gott zum Kriege lässt aufgebieten, so tun Mücken, Läuse und Mäuse so großen Schaden, als Wölfe, Löwen und Bären.

Wer einen guten Krieg führt, der hat guten Fried.

Wer nicht fürchtet die Wölfe (den Wolf) um Lichtmess, die Bauern um Fastnacht und die Pfaffen in um Fastnacht (der Fasten), der ist ein verwegener Kriegsmann.

Wer Friede haben will, muss zum Kriege rüsten.

Wer im Krieg will Unglück han, fang es mit den Deutschen an.

Wer in den Krieg will, (der) nehm' ein Weib.

Wer in Krieg will, der nehm ein Weib, so darf er nicht fern nach Unglück reisen.

Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.

Wer nicht martern und fluchen kann, der dient zu keinem Kriegsmann.

Wer zwei Kriege hat, soll den einen schlichten und den andern führen.

Wider Hader*14 und Krieg ist Geduld der löblichste Sieg.

Zu Friedenszeit soll man sich auf den Krieg rüsten.

Zum Krieg gehört Geld, Geld und wieder Geld.

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