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Sprichworte aus Jamaika
Flagge Jamaika
Wappen Jamaika
Flagge von Jamaika
Wappen von Jamaika
Jamaika ist ein Inselstaat 145 Kilometer südlich von Kuba und 160 Kilometer westlich von Haiti auf der Insel Hispaniola in der Karibik. Jamaika ist die drittgrößte Insel der Großen Antillen. Das Staatsgebiet Jamaikas umfasst neben der Hauptinsel und den Pedro Cays noch die ungefähr 60 Kilometer südöstlich gelegene Inselgruppe der Morant Cays und hat eine Fläche von 10.991 km² und 2.804.332 Einwohner (2008). Der Name kommt vom arawakischen (Sprache der Ureinwohner) Xaymaca oder Chaymakas ab, was so viel wie Quellenland oder Holz- und Wasserland bedeutet.

Christoph Kolumbus kam 1494 als erster Europäer auf seiner zweiten Reise nach Jamaika und wurde für Spanien in Besitz genommen. Die Ureinwohner wurden durch eingeschleppte Krankheiten und die brutale Behandlung durch die Siedler dezimiert und gelten seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als ausgestorben. Ab 1517 brachten die Spanier afrikanischen Sklaven auf die Insel. Am 10. Mai 1655 landeten englische Truppen an der Stelle des heutigen Kingston. 1670 ging Jamaika durch den Vertrag von Madrid formal in den Besitz Großbritanniens über und war 150 Jahre lang ein wertvoller Besitzt der englischen Krone und Anlaufstelle und Stützpunkt für Freibeuter aus aller Herren Länder.

1807 wurde der Überseehandel mit Sklaven untersagt und 1834 wurde mit dem Slavery Abolition Act die Sklaverei abgeschafft. Die Lebensbedingungen der befreiten Sklaven blieben katastrophal und es gab weiterhin zeitweise Unruhen. Im 20ten Jahrhundert gab es zahlreiche Reformen, das Bildungssystem und Arbeitsgesetze wurden verbessert und die Infrastruktur ausgebaut und die innere Verwaltung ging 1957 komplett an die Volksversammlung über. Die Unabhängigkeit von Großbritannien wurde am 6. August 1962 erlangt, am 18. September folgte die Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen und Jamaika ist seitdem freies Mitglied des Commonwealth.

Rund 91 % der Einwohner stammen von afrikanischen Sklaven ab, die besonders im 17. und 18. Jahrhundert auf die Insel gebracht wurden. Die Ureinwohner, Taíno und Kariben, haben nicht als eigene Völker überlebt; dezimiert von eingeschleppten Krankheiten und brutale Gewaltherrschaft der europäischen Kolonialmächte vermischten sie sich mit den anderen Bevölkerungsgruppen. Viel Sprichwörter wurden aus den Herkunftsländern der Sklaven mitgebracht und weitergegeben. Ähnliche oder gleiche Sprichworte in Afrika und großen Teilen Amerikas sind darin begründet.

Wahlspruch von Jamaika:  Aus vielen (Völkern) ein Volk

   Quelle:   http://de.wikipedia.org/wiki/Jamaika

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Allerlei Fische fressen den Menschen, aber nur der Hai wird beschuldigt.

Am Fliegen kannst du die Krähe nicht hindern, wohl aber, dass sie auf deinem Kopf landet.

Auch auf dem besten Feld gibt es Unkraut.


Aus Stolz geht die Krabbe seitwärts.

Befiehl dem Affen, und der Affe befiehlt seinem Schwanz.

Besser eine halbe Familie als gar keine.


Besser eine schlechte Familie als ein leerer Schweinestall.


Besser, sie lachen über dich, wenn du recht hast, als sie weinen über dich, wenn du unrecht hast.


Bevor du heiratest, halte beide Augen offen, doch hinterher drücke eines zu.


Dass die Kuh nicht spricht, ist nicht, weil sie keine Zunge hat.


Das erste Lachen ist keins, das letzte Lachen ist es, das zählt.


Das letzte Kind bringt immer die Mutter um.


Das Mundtuch möchte ein Tischtuch werden.


Das „Nicht Wichtig“ ließ den Kapitän das Schiff verlieren.


Dem Dieb hilft der Teufel jeden Tag, aber eines Tages wird Gott dem Wächter helfen.


Den Kakerlaken geschieht nie ihr Recht, wenn Hühner die Richter sind.


Der Alligator legt Eier, aber er ist kein Vogel.
(Gleiche Bedeutung wie das deutsche Sprichwort: Der Schein trügt.)


Der arme Mann bedauert sich niemals selbst.


Der Busch hat Augen, der Baumstumpf trägt einen Hut.


Der Finger sagt nie: „Sieh hier.“ Er sagt: „Sieh dort.“


Der Floh sagt, lieber soll ein Mann mit zwei Augen versuchen, ihn zu fangen, als dass ein Blinder ihn hält.


Der Fremde kommt nie zur Hintertür hinein.


Der Hund rennt, weil es sein Charakter ist, das Schwein rennt um sein Leben.


Der kleine Ziegenbock hat einen Bart, aber der große Bulle hat keinen.


Der liebe Gott hat den Menschen aufrecht geschaffen, und der Rum macht, dass er nicht aufstehen kann.


Der neue Besen fegt sauber, aber der alte Besen kennt seine Ecken.


Der Pfau versteckt seinen Fuß, wenn von seinem Schwanz die Rede ist.


Der Prahler ist des Lügners Bruder.


Der Regen der Frau hört nie auf zu fallen.

(Das Sprichwort sagt aus, das Frauen ohne Unterbrechung immer weinen können.)


Der Tote hat keine Angst vor dem Verfaulen.


Der Vogel, der am besten singt, macht nicht das beste Nest.


Des Armen Kinder gehen jedes für sich, die des Reichen gehen in Gruppen.

(Das Sprichwort bedeutet, das die Kinder der Armen einzeln betteln gehen und die der Reichen amüsieren sich gemeinsam.)


Des Bullen Horn ist nie zu schwer für seinen Kopf.


Die Ameise folgt dem Fett, das Fett ertränkt die Ameise.


Die Ameise folgt dem Fett, die Frau folgt dem Mann.


Die beste Leidenschaft ist Mitleid.


Die dunkle Nacht hat keinen Gouverneur.


Die Ehe hat scharfe Zähne.


Die Krabbe hat keinen Kopf, weil ihr Magen zu gut ist.


Die Kranken lachen über die Toten.


Die Lüge geht zu Fuß, der Skandal hat Flügel.


Die Nachtigall, die zuviel singt, bringt ihre Mutter um.


Die Pfeife kehrt sich nicht darum, wer hinter ihr steht.


Die Spinne und die Fliege kommen nicht ins Geschäft.


Die Zecke respektiert den Fuß des weißen Mannes nicht.


Die Ziege kratzt nie ihren Rücken, bis sie eine Mauer sieht.


Die Zunge der Frau, die Wespe und der Tamarinden-Baum, das sind die drei schlimmsten Dinge.


Du kannst alles zu einem Mann mit einem vollen Magen sagen.


Du schüttelst die Hand des Mannes, du schüttelst nicht sein Herz.

Ein altes Kutschpferd vergisst nie das Knallen einer Peitsche.

Eine Frau hat Zähne und ihr Biss ist gefährlich.


Ein einzelner Kürbis macht dem Korb Sorgen.

Eine kleine Axt kann einen starken (großen) Baum umhauen.


Eine Schlange, die heranwachsen will, bleibt immer in ihrem Loch.


Eines Zauberers Tochter ist immer hübsch.


Eine vollkommene Frau ist so selten wie ein weißer John Crow.

(John Crow ist eine abfällige Bezeichnung für farbige Menschen in Jamaika.)

Ein gespaltener Fuß kann einen polierten Stiefel tragen.


Ein Mann mit einem halben Fuß tanzt immer nahe bei seiner Familie.


Ein Mann mit zu kurzen Hosen sollte lang Hosenträger zu tragen.


Ein Pferd ist nie zu gut, sein eigenes Gras zu tragen.

Ein Pfund Verärgerung kann nicht eine Unze einer Schuld bezahlen.


Ein prahlerischer Fluss hat noch keinen ersäuft.

Es gibt mehr Geheimnisse in der ganzen Welt, als mein Vater ahnt.


Es ist die ruhige Kuh, die der Fleischer schlachtet.


Gier ließ die Fliege dem Sarge bis ins Grab hinein folgen.


Halte dein Geheimnis im eigenen Kürbis.


Hühner in der Ferne haben ihre Federn.
(Wenn etwas nur weit weg genug ist, kann man keine Einzelheiten mehr erkennen. Genauso, wie man bei weit entfernten Hühnern die einzelnen Federn nicht sieht, erkennt man nicht die Armut in weiter Ferne.)

Ich bin hierher gekommen um Milch zu trinken, nicht um Kühe zu zählen.


Ist ein Junge schlecht, so ist er nicht wert, geprügelt zu werden.


Jedes Mal, wenn der Esel schreit, erinnert er sich an etwas.


Je größer der Fisch, desto mehr Butter braucht er.


Kälte kann gegen Kälte nicht schützen.


Kein Mann ist zu alt für eine alte Jungfer.

Krokodiele legen Eier, aber sie sind kein Geflügel.
Lach' nicht über einen hässlichen Menschen.

Lange Krankheit ist besser als alter Groll.


Mancher Knochen, den du auf dem Misthaufen siehst, kommt vom Tisch eines guten Mannes.


Müßige Hunde beunruhigen die Schafe.


Nicht über alles, was gut zu essen ist, kann man gut reden.


Nicht wer rennen kann, gewinnt das Rennen, sondern wer bis zum Ende rennen kann.


Puste das Streichholz erst aus, wenn die Kerze brennt.

Ruf keinen Alligator mit langem Maul an, bis du an ihn vorbeigelaufen bist.

Satan belästigt uns, wenn wir ihn belästigen.


Schafe haben die schlechteste Nahrung, und doch sind sie zufrieden.


Scham ist keine Last, kann dir aber den Hals brechen.


Schläfrige Schildkröten holen nie den Sonnenaufgang ein.


Schönheit ohne Anmut gleicht einer Rose ohne Duft.

Sende dein Kind fort, und dein Fuß ruht sich aus, aber nicht dein Herz.


Sorgen machen den Mann, Geld macht das Scheusal.


Tiefseefische wissen nicht, wie sich Fische in den Flussbänken fühlen.


Trau keinem, der draußen im Tau schläft.


Tugend kommt nicht weit, wenn Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leistet.


Was der Ziege gut schmeckt, wird ihr Magenschmerzen bereiten.


Was du nicht (ver)bessern kannst, lass wie es ist.

Was du nicht weißt, ist älter als du.

Weil die Eidechse nicht gut zu essen ist, hat sie keine Angst, auf der Straße zu laufen.


Wenn das Huhn fröhlich ist, ist der Habicht nicht weit.


Wenn das Huhn heiter und fröhlich ist, fängt ihm der Habicht das Küken weg.

Wenn das Huhn zuviel Schmutz aufwühlt, riskiert es, die Knochen seiner Großmutter zu finden.

Wenn der Bulle anfängt, den Boden zu scharren, sieh dich nach einem Baum um.


Wenn der Hund Geld hat, kauft er Käse.


Wenn der Junge zur Stadt gehen will, sagt er, sein Herr hat ihn gesandt.


Wenn der Korb voll ist, lacht die Frau.


Wenn dich einer hasst, gibt er dir eine Gabel zur Suppe.


Wenn dich ein Esel anschreit, schrei nicht zurück.


Wenn die Baumwollpflanze nicht weiß, ob ihre Wurzeln fest sind, sollte sie Wind vermeiden.


Wenn die Hühner zu lustig werden, ist der Adler nicht weit.

Wenn die Kakerlake ein Fest gibt, lädt sie niemals das Huhn ein.


Wenn die Kuh keinen Schwanz hat, scheucht der liebe Gott die Fliegen fort.


Wenn die Reise lang ist, gib dem Pferd Zeit.


Wenn die Wolke Schatten macht, ist die Sonne noch nicht untergegangen.


Wenn dir der Straßenhund Leid tut, wird er dich letzten Endes beißen.


Wenn du alle rennen siehst, nimm dir Zeit.


Wenn du alles haben willst, verlierst du alles.


Wenn du deinen Freund kennenlernen willst, so leg dich in den Straßengraben und gib vor, betrunken zu sein.


Wenn du den Schlag nicht vertragen kannst, spiel nicht mit dem Stock.


Wenn du die Armen bemitleidest, wird die Armut dich zu fassen kriegen.


Wenn du eine alte Frau rennen siehst, frag nicht, was los ist, sondern renne auch.


Wenn du gesehen hast, was Schweine fressen, würdest du niemals Schweinefleisch essen.


Wenn du gesehen hättest, was der Fluss getragen hat, würdest du nie das Wasser trinken.


Wenn du keinen Frosch essen willst, spiele nicht mit Schlangen.

Wenn du keine Tür zum Schließen hast, schließe den Mund.

Wenn du noch im Wachsen bist, lach nicht über einen langen Mann.

Wenn du siehst, was Hühner fressen, wirst du niemals Hühnerfleisch essen.


Wenn du zum Haus eines Esels gehst, sprich nicht über Ohren.


Wenn ein armer Mann Schulden hat, wissen es sogar Hund und Katze.


Wenn eine Frau nicht tanzen will, sagt sie, ihr Kleid ist zu kurz.


Wenn ein Floh Geld hätte, würde er sich seinen eigenen Hund kaufen.


Wenn Feuer und Wasser sich befreunden, kann jeder leben.

Wenn jemand sagt, er nimmt es nicht übel, dann nimmt er es übel.


Wenn junge Mädchen wüssten, was ältere verheiratete Frauen wissen, würden sie nie heiraten.

Wer einen Esel besucht, sollte nicht über Ohren sprechen.

Wer langsam verspricht, wird sicher sein Wort halten.


Wer nicht tanzen kann, sagt, die Musik ist nicht gut.

Wie verrucht der Teufel auch ist, solche Risiken wie der Mensch geht er nicht ein.

Worte im Mund, keine Last auf dem Kopf.


Zuviel Hinsetzen hat die Hosen zerrissen.


Zwischen Spinne und Fliege kann es keinen Kompromiss geben.