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Brasilianische Sprichworte
Flagge Brasilien
Wappen Brasilien
                           Flagge von Brasilien                                       Wappen von Brasilien

Brasilien ist mit über 192 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 8.514.215 km² der fünftgrößte Staat der Erde und mit 47% der Fläche Südamerikas dessen größter. Der Name geht auf den Namen des Brasilholz-Baumes, einer nur noch auf einem kleinen Küstenstreifen vorkommenden Färberpflanze zurück.

Die ersten Menschen lebten schon vor über 10.000 Jahren auf dem Gebiet Brasiliens. Es entstanden bis 1500 mehrere alte Kulturen. 1494 wurde unter Vermittlung von Papst Alexander VI. in Südamerika eine Trennung der Interessensphären von Portugal und Spanien festgeschrieben. Brasilien fiel an Portugal, dessen Kolonie Brasilien wurde. 1822 erklärte der in Brasilien regierende Sohn des portugiesischen Königs Brasilien für unabhängig und sich als Pedro I. zum brasilianischen Kaiser. Seitdem war Brasilien Kaiserreich, Militärdiktatur und Republik, führte mehrere Kriege gegen Nachbarn und die Provinz Uruguay löste sich von Brasilien und erklärte ihre Unabhängigkeit. Heute ist Brasilien eine Republik und der Ursprung von vielen Sprichwörtern.

   Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Brasilien

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Alles glauben, ist Torheit – gar nichts glauben, ist Torheit.

Alles kommt zu dem, der warten kann.


Alles, was war, ist der Anfang von dem, was sein wird.


Andere werden dich mit dem gleichen Stab messen, den du verwendest, um sie zu messen.

An nichts zweifelt, wer von nichts Ahnung hat.

Armut ist kein Laster, aber es ist besser, sie zu verbergen.

Armut ist kein Verbrechen, aber es ist besser, sie nicht zu zeigen.

Auch die Eule findet ihre Jungen hübsch.

Auch ein junger Aasgeier ist weiß.

Aus kleinen Dingen Freude zu gewinnen ist eine Kunst, die wenige beherrschen.

Begierde ist keine Sünde.

Besser eine gute Schlichtung als ein guter Streitfall.

Besser ist es, das Leben als die Hoffnung zu verlieren.

Besser zu viel Brot als zu wenig Wein.

Besser zwei Wespen in der Luft als eine in der Hand.


Brasilianer schließen die Tür erst, nachdem sie bestohlen wurden.


Das Bein macht, was das Knie will.


Das Beste auf der Welt ist ein Tag nach dem anderen – mit einer Nacht dazwischen.


Das Billige wird teuer, das Gute kostet Geld.

Das Geld kauft Brot, aber nicht Dankbarkeit.


Das gute Leben wohnt im leer gegessenen Teller.


Das Huhn, das goldene Eier legt, soll man nicht schlachten.


Das Messer im Bauch des Nächsten tut nicht weh.

Das Wetter und die Flut warten auf niemanden.

Dem Armen versprich nie etwas, und dem Reichen sei nie etwas schuldig.
Versprich keinem Armen und schulde keinem Reichen.
Versprich nie einem Armen etwas, und schulde nie einem Reichen etwas.

Dem Furchtsamen rauschen alle Blätter.
(Sprichwort auch in Deutschland)

Dem Weisen reicht der Wink eines Wimpernschlags.

Denke zweimal, ehe Du einmal sprichst.


Der Affe wird kein Mensch, wenn er sich eine Brille aufsetzt.


Der alte Affe steckt seine Hand nicht in den hohlen Kürbis.


Der Böse glaubt an die Schlechtigkeit, der Gute an die Tugend.


Der Brauch des Urwaldes kommt in die Stadt.


Der Bucklige sieht nicht seinen eigenen Höcker, sondern den des Nachbarn.
(ähnliche Sprichworte auch in Arabien und Ghana)

Der Einsichtige sagt nicht alles, was er tut, aber er tut nichts, was er nicht sagen könnte.

Der große Triumph des Sieges ist in der Lage, auf dich zu warten.

Der heilige "Ich hab´s gewusst" ist einer, der noch nie jemandem half, weil er immer zu spät kommt.

Der Heilige misstraut zu vielen Opfern.
Wenn eine Opfergabe zu groß ist, wird selbst der Heilige misstrauisch.


Der Hungrige hat keine Zeit.

Der Knabe ist der Vater des Mannes.


Der Kopf dient nicht nur dazu, die Ohren zu trennen.


Der Korbmacher, der einen Korb macht, macht hundert.


Der Korbmacher, der einen Korb flicht, flicht auch hundert, wenn er nur Material und die Zeit dazu hat.


Der Narr lernt auf eigene Kosten, der Weise auf Kosten des Narren.


Der Neider verliert Gewicht, nur um das Fett anderer Menschen zu sehen.

Der Rat eines Alten hat den Wert für zwei.

Der reiche Dieb stirbt nicht erhängt.


Der Seemann wird inmitten des Sturmes erkannt.


Der Teufel holt das Böse, das man gewonnen hat.


Der Trinker kennt den Weg in die Kneipe.

Der Vater ist der Gast im Haus.


Der Wahnsinn ist kurz, lang ist die Reue.


Die Angst ist ein schlechter Ratgeber, aber ein guter Spion.


Die Armen essen Fleisch, wenn sie sich auf die Zunge beißen.

Die Bäume mit den meisten Blättern werden nicht unbedingt die saftigsten Früchte tragen.

Die Bedürfnisse vereinigen, die Meinungen trennen.

Die Erde ist nicht durstig nach dem Blut der Krieger, sondern nach dem Schweiß der menschlichen Arbeit.

Die Fehler des Arztes bedeckt die Erde.

Die Fische sehen das Wasser nicht.

Die Freuden eines armen Mannes dauern nicht lange.

Die Hoffnung ist der Traum des Menschen, wenn er wach ist.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Diejenigen, welche sich nicht an das Vergangene erinnern können, sind dazu verdammt, es zu wiederholen.


Die Katze, die zwei Mäusen nachläuft, fängt keine.


Die Leute vergessen nie den, der sie vergisst.

Die Liebe gleicht einem Ring und ein Ring hat kein Ende.


Die Liebe ist blind, du musst deinen Weg fühlen.

Die Liebe ist die stärkste aller Leidenschaften; denn sie greift zur selben Zeit den Kopf, das Herz und den Körper an.

Die Lüge lebt so lange, wie die Wahrheit nicht angekommen ist.

Die meisten Leute bringen in ihrem Haus Tür und Schloss nur an, wenn der Dieb schon gekommen ist.


Die Rache ist süß, aber die Früchte sind bitter.


Die Reise ist schneller, wenn du gute Gesellschaft hast.


Die Tugend ginge nicht so weit, wenn sie nicht von der Eitelkeit begleitet würde.


Die unendliche Eifersucht weckt manchmal die schlafende Neugier.


Die widerstandsfähigeren Porzellane sind diejenigen, die öfter in den Ofen gehen.


Die Zeit respektiert nicht, was mit ihrer Hilfe getan wurde.


Die Zunge hat zwar keine Knochen, aber zerbricht Knochen.


Du brauchst keinem Alten zu sagen, er solle sich hinlegen, und keinem Jungen, er solle aufstehen.


Du giltst so viel, wie du hast: hast du nichts, giltst du nichts.

Du kannst die Sonne nicht mit einem Sieb verdecken.

Du kannst nur aus einer Tasche herausnehmen, was schon drin war.
Ehe du in den Krieg ziehst, bete einmal; ehe du aufs Meer fährst, bete zweimal; ehe du heiratest, bete dreimal.

Eile ist die Feindin der Vollkommenheit.


Eile ist die Mutter der Unvollkommenheit.

Ein alter Fisch kennt sich mit den Angelhaken aus.

Ein alter Vater und zerrissene Ärmel haben noch keinen entehrt.

Eine Elendshütte, in der man fröhlich lacht, ist mehr wert als ein Palast, in dem man weint.


Eine gern getane Arbeit ist schnell gemacht.


Eine gute Nachricht läuft, eine schlechte fliegt.

Eine Karte, die nicht zum Vorschein kommt, kann man weder gewinnen noch verlieren.

Einem anderen ein Bein zu stellen macht mehr Spaß als ihm auf die Füße zu helfen.


Ein Esel stolpert nicht zweimal über denselben Stein.

Eines Mannes Glück ist eines anderen Mannes Unglück.

Ein geliehenes Pferd wird nicht müde.

Ein goldbeladener Esel erreicht alles.

Ein guter Wille macht den Weg kurz.


Ein Haus, in dem Brot fehlt, kämpfen alle und niemand hat recht.


Ein Haus ohne Katze hat eine Ratte.


Ein hübscher Käfig macht den Vogel nicht satt.


Ein Hund von einer Schlange gebissen hat Angst vor einer Wurst.

Ein junger Papagei lernt sprechen, ein alter lernt nichts mehr, man mag machen, was man will.


Ein kluger (weiser) Mann ist mehr als zwei mutige wert.


Ein Langweiliger verschwendet nie seine Zeit, die anderen verlieren immer.


Ein leerer Bauch (Magen) kennt keine Freude.


Ein leerer Kopf ist das Büro (die Werkstatt) des Teufels.


Ein leerer Kopf lockt den Teufel an.


Ein Mann, der gewarnt ist, ist halb gerettet.


Ein „Nein“ zur rechten Zeit ist besser als ein verspätetes „Ja“.
Ein rechtzeitiges „Nein“ schlägt ein hastiges „Ja.“.

Einsamkeit lässt Dichter und Philosophen entstehen.

Ein schlafender Fuchs findet kein Fleisch.

Ein Schritt am Tage ist so viel wert wie zwei bei Nacht.

Ein Tag gehört dem Wild, ein anderer dem Jäger.


Ein Tor findet immer einen anderen, der ihn bewundert.

Es dämmert nicht früher, wenn man früh aufsteht.
(Das bedeutet, egal was man tut, manches kann man nicht ändern. Ähnliches Sprichwort in Mexiko.)

Es gibt kein Gutes ohne ein "aber".

Es gibt nichts Gutes, das ewig währte, und kein Übel, das niemals endete.


Es gibt tausend Arten, zu sterben, aber nur eine, geboren zu werden.

Es ist besser, in dieser Welt mit Krücken zu gehen, als in der anderen auf Schinderkarren gefahren zu werden.


Es ist gut, dem Misstrauischen gegenüber misstrauisch zu sein.

Es ist leichter, eine gute Tat madig zu machen, als sie nachzuahmen.

Es ist leichter, ein Kleid zu zerreißen, als es zu flicken.

Es ist leichter für den Esel zu fragen, als für den Weisen, zu antworten.

Es steckt immer eine Frau im Kern großer Dinge.

Fliehe vor einer Frau, die mager ist, ohne zu fasten! Denn sie wird dich auffressen.

Flussabwärts schieben alle Heiligen.

Fremde Erfahrungen sind Blumen, die keiner pflückt.

Fremde Fehler beurteilen wir als Staatsanwälte, die eigenen als Verteidiger.

Fröhlichkeit erzeugt Zuneigung.

Für den Eingeweihten genügt ein halbes Wort.

Für eine Arbeit, die man tun will, findet man immer auch ein Werkzeug.

Für jeden kranken Fuß gibt es einen Hausschuh.

Gegen eine Frau mit Bart kann auch der Teufel nicht bestehen.

Gegen jeden Schmerz ist ein Kraut gewachsen.

Geliehenes Geld geht lachend aus dem Haus, aber kehrt weinend zurück.


Gesundheit ist das, was man hat, wenn man gar nichts hat.

Glücklich ist, wer will, was er kann, und der nur tut, was er soll.


Gott dem beisteht, der früh aufsteht.

Gott gebe Dir das Doppelte von dem, was Du mir wünschst.

Gott heilt, aber der Arzt lässt sich dafür bezahlen.


Gott hilft dem, der früh aufsteht.


Gott ist groß, aber der Wald ist größer.

Gott schreibt gerade auch auf Wellenlinien.

Gott sieht alles, auch was der Teufel versteckt.

Großer Aufstieg bringt tiefen Fall.

Große Reden beweisen noch kein großes Wissen.

Großes Brot findet keine Käufer.

Gute Manieren sind das beste Empfehlungsschreiben.

Gut zu wissen, wann ist Zeit zu schweigen und wann ist Zeit zu sprechen.

Halte dich an die Guten und du wirst einer der ihren sein.


Hast ist der Feind der Perfektion.

Hast ist die Mutter der Unvollkommenheit.

Hinter jedem großen Mann steht eine große Frau.

Hochzeitskleid und Totenhemd werden im Himmel zugeschnitten.


Ideales Klima gibt es nur im Bett.

Im Haus des Schmiedes benutzt man Grillspieße aus Holz.

Im Haus eines Hufschmieds sind die Verzierungen aus Holz gemacht.

Im Loslassen liegen die Flügel der Freiheit.

In der Liebe musst du dreimal geben, bevor (ehe) du einmal nehmen darfst.

In einen verschlossenen Mund dringt keine Fliege ein.

In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.

Jeder Affe auf seinem Zweig.

Jeder Esel hat seinesgleichen.


Jeder Heilige will seine Kerze.

Jeder streckt das Bein aus, bis wohin die Decke reicht.

Keine Angst vorm Fröhlich sein.

Kein Übel, das ewig dauert, kein Gutes, das nicht endet.


Kostbare Essenzen bewahrt man in kleinen Gefäßen.


Kurz ist der Wahnsinn, lang die Reue.


Leben bedeutet, heute den Unsinn sehen, den man selber bis gestern gemacht hat.

Liebe kennt keine Zeit.


Lieber aus allen Wolken fallen als aus dem dritten Stock.

Lieber ein lebender Esel als ein toter Weiser.

Lieber Hammer als Amboss sein.


Lieber Sohn eines Armen als Sklave eines Reichen.


Lobe den Rat der Frauen, aber richte dich nicht nach ihm.


Man darf nicht mit Eiern rechnen, die die Hühner noch nicht gelegt haben.

Man kann die Sonne nicht mit dem Sieb verdecken.

Man merkt erst dann, dass das Wasser fehlt, wenn der Krug trocken ist.

Man muss mit den Ochsen pflügen, die man hat, man kann sich keine malen.


Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
(auch in Deutschland, England, Italien, Portugal und Schottland)

Man wirft nur Steine auf Bäume, die Früchte tragen.

Mit der Zeit wird alles geheilt.


Mit Gott leg ich mich hin, mit Gott steh ich auf.


Narren lernen, wenn sie lernen, auf eigene Kosten. Der Kluge lernt auf Kosten der Narren.


Niemand hält sich für so unwissend wie der Weise und niemand für so wissend wie der Tor.

Niemand kann dem Pfarrer das Vater-unser beibringen.

Niemand weiß, wo der Friedhof der Bösen liegt.


Not ist der beste Ratgeber.


Nur wer an die Zukunft glaubt, glaubt an die Gegenwart.

Oft muss man sich an einen guten Rat erinnern, den man verschmäht hat.

Pfennig für Pfennig gelangt man zur Million.

Reden löst keine Probleme.


Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, ob ich mit dir gehen werde.
(Schon im Sprichwörter-Lexikon von Samuel Christoph Wagener, erschienen 1813 in Quedlinburg (2005 im Georg Olms Verlag nachgedruckt) ist dieses ähnlich als deutsches Sprichwort auf Seite 154 aufgeführt. So oder ähnlich wird es auch als Sprichwort in vielen anderen Ländern verbreitet (in Armenien, Italien, Spanien, Türkei, Ungarn, Vietnam und andere) oder als Zitat von Goethe (1749 - 1832), Brillat-Savarin (1755 - 1826) oder Lenin (1870 - 1924) gebraucht. Wo es als erstes auftrat oder zitiert wurde oder von wem abgeschrieben wurde, ist nicht bekannt.)


Sag nie: Von diesem Wasser werde ich nie trinken, von diesem Brot werde ich nie essen!


Schlechte Gesellschaft macht Gute schlechter und Schlechte schlimmer.


Schlechte (niederträchtige) Menschen sind wie Zahnschmerzen: je mehr Aufmerksamkeit man ihnen schenkt, um so unbequemer.


Schöne Worte muss man ausziehen, um zu sehen, was darunter steckt.


Schon ganz klein krümmt sich die Gurke.

Schönheit deckt keinen Tisch.

Schönheit ohne Tugend ist wie eine Rose ohne Duft.

Schuld zeugt Furcht.


Schwiegermutter, vergiss nie, dass auch du einmal Schwiegertochter warst.

Sei Herr über deinen Mund, um nicht Sklave deiner Wörter zu sein.

Sich einen Spaß leisten, ist mehr wert, als sechs Pfennige in der Tasche zu behalten.

So Gott will und unsere Liebe Frau hilft.

Solange ich laufe, hat mein Vater noch einen Sohn.

Stehende Gewässer treiben keine Mühlen.

Stell den Wagen nicht vor das Pferd.

Stirbt der Fluss, stirbt das Volk.

Träume sind aus Wünschen gewebt.


Träumt einer allein, ist es nur ein Traum. Träumen viele gemeinsam, ist es der Anfang von etwas Neuem.

Übereilte Freundschaft – sichere Reue

Übereiltes Werk, misslungenes Werk.

Über Geschmack diskutiert man nicht.


Überquere den Fluss, wo er flach ist.

Um des Heiligen willen küsst man die Steine.

Umsonst arbeitet nur die Uhr, und die will noch aufgezogen werden.


Vater Bauer, Sohn Arzt, Enkel Fischer.

Verkehrter Anfang, schwieriges Ende!

Verschiebe nie auf morgen, was du heute tun kannst.
(Vergleichbare Sprichwörter auch in anderen Ländern: In Deutschland: Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst besorgen. In England: Ein Stich zur rechten Zeit erspart neun weitere.)

Versprechungen mit dem Mund kosten nichts.

Verstand und Liebe zusammen – verlangt man da nicht etwas zu viel auf einmal?


Vertraue der gemalten Katze nicht die Wache vom Braten an.

Viele Lügen sind notwendig, um eine einzige aufrecht zu erhalten.


Viele werden geboren, aber wer davon wird wirklich je geliebt werden?

Vom Leben ist die Liebe der Honig, von der Liebe ist die Eifersucht die Galle.

Von der Hoffnung lebt der Mensch bis zu seinem Tod.


Von Freunden, Wein und Kaffee ist der älteste der Beste.

Von Mutmaßung und Weihwasser nimmt sich jeder, was er wünscht.
Wahrheit schmeckt bitter, nur die Lüge schmeckt süß.

Wahre Liebe gleicht einem Ring, und der Ring hat kein Ende.

Waren, die oft zur Schau gestellt werden, verlieren ihre Farbe.

Was die Augen nicht sehen, fühlt das Herz nicht.

Was in der Nacht geschah, erscheint am Tage.

Was sein soll, wird sein.


Was übel beginnt, endet noch übler.


Weder gibt es Fleisch ohne Knochen noch Obst ohne Kerne.

Weder König noch Papst entgehen (entkommen) dem Tod.

Wehe den Lämmern, wenn die Wölfe recht haben wollen.

Weiches Wasser auf hartem Stein, tropft so lang, bis er durchlöchert.

Weiches Wasser höhlt den Stein.

(Deutsches Sprichwort: Steter Tropfen höhlt den Stein.)

Weiß oder Schwarz, ein Schwein ist ein Schwein.


Wenn alles andere versagt, tanze Samba.


Wenn das Geld redet, schweigt alles andere.


Wenn das Unglück passiert ist, haben es alle kommen sehen.

Wenn der Bart alles wäre, könnte der Ziegenbock predigen.

Wenn der Esel tot ist, ist die Gerste für den Hintern.

Wenn der Kopf nicht denkt, leidet der Körper.


Wenn dich jemand um einen Fisch bittet, lehre ihn das Fischen.


Wenn die Katzen sterben, tafeln die Ratten.

Wenn die Katze sich erst einmal verbrüht hat, hat sie sogar vor kaltem Wasser Angst.

Wenn die Milch gut ist, frage nicht, von welcher Kuh sie stammt.

Wenn diese Welt gut werden soll, muss man erst eine neue machen.

Wenn du alles glaubst, was du hörst, isst du alles, was du siehst.

Wenn du den Mann erkennen willst, sieh dir die Frau an.


Wenn du willst, dass man gut von dir spricht, dann sprich nicht schlecht von andern.


Wenn eine Frau einen Kopf streichelt, will sie manchmal bloß seine Geheimnisse wissen.

Wenn einer nicht will, können zwei sich nicht streiten.


Wenn einer verliert, gewinnt ein anderer.

Wenn es jemals Suppe regnete, würden die Armen nur Gabeln haben.

Wenn Gott dir keine Ehre verleiht, sei mit dem Ruhm zufrieden.

Wenn ich allein träume, ist es nur ein Traum. Wenn wir gemeinsam träumen, ist es der Anfang der Wirklichkeit.

Wenn Kinder erzogen werden, gibt es keine Notwendigkeit, die Männer zu bestrafen.

Wenn Menschen einander lieben, singen die Engel.


Wenn Sehnsucht töten würde, würden viele sterben.

Wenn wir gemeinsam träumen, ist es der Anfang der Wirklichkeit.

Wer Abschied nimmt, nimmt Sehnsucht mit.

Wer das Ziel kennt, kann treffen.


Wer einen Groschen stiehlt, raubt auch eine Million.


Wer einen Paten hat, stirbt nicht als Heide.


Wer guten Wind hat, kommt weiter, als wer viel rudert.

Wer handelt mit Eile, weint mit Weile.

Wer in einem Strohhaus wohnt, stecke das des Nachbarn nicht in Brand.

Wer keinen Jagdhund hat, jagt mit der Hauskatze; wer keine Hauskatze hat, geht selbst in den Wald.

Wer keine Ziegenzucht hat, aber Zicklein verkauft, muss sie von irgendwoher haben.


Wer meinen Sohn küsst, macht meinen Mund süß.


Wer mit einem fremden Topf rechnet, riskiert, ohne Abendessen zu bleiben.


Wer nicht boshaft ist, fürchtet keine Bosheit.


Wer nicht dazu lebt, dass er dient, der verdient auch nicht, dass er lebt.


Wer nicht nach vorne schaut, bleibt zurück.

Wer nichts schuldet, fürchtet sich nicht.

Wer nichts weiß, bezweifelt nichts.


Wer nicht vorausschaut, bleibt zurück.

Wer nie vorwärts geht, geht rückwärts.

Wer nicht weint, bekommt nicht die Brust.


Wer sich der Liebe ergibt, ergibt sich dem Leiden.


Wer sich fürchtet, wenn du da bist, wird dich hassen, wenn du nicht da bist.


Wer sich mit Schweinen hinlegt, steht schmutzig auf.


Wer Tugenden sät, erntet Ehren.

Wer viel redet, tut wenig.

Wer vorangeht, trinkt das reine Wasser.

Wer Winde sät, erntet Stürme.


Wichtig ist nicht, dass man im Leben jemand ist, etwas hat oder nach etwas aussieht. Wichtig ist, dass man etwas tut, etwas aufbaut, etwas verändert.


Willst du einen guten Ruf haben, so triff niemals die Sonne in deinem Bett.

Wir brauchen die Nächte um die Sterne zu entdecken.

Wo Blut vergossen ist, kann der Baum des Vergessens nicht gedeihen.
Wo Blut vergossen wurde, kann der Baum der Vergebung nicht wachsen.

Wo der Wein einzieht, zieht der Verstand aus.

Wo es Aas gibt, gibt es Geier.

Wohlwollen macht den Weg kürzer.

Wollen ist Macht.

Wo man nicht auf die Vernunft hört, ist ein Narr, wer nicht schweigt.


Worte ohne Taten sind wie Federn im Wind.

Wörter werden die Suppe nicht verschmutzen.
Worte würzen die Suppe nicht.

Zur Arbeit ruft man zwei- oder dreimal, zum Essen nur einmal.


Zu Hause vollbringen Heilige nie Wunder.

Zu viel Ordnung vertreibt das Behagen.

Zu viel Wasser tötet die Pflanze.

Zwei bekommen nur Streit, wenn einer von beiden es will.


Zwei Umzüge sind so viel wie ein Diebstahl, drei so viel wie eine Feuersbrunst, vier so viel wie eine Katastrophe.

Zwischen dem Anfang und dem Ende gibt es immer eine Mitte.