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Wölfe in Sprichwörtern

Der Wolf das größte Raubtier aus der Familie der Hunde. Wölfe sind seit dem späten Pleistozän in mehreren Unterarten in ganz Europa, weiten Teilen Asiens und Nordamerikas verbreitet. Er war vor der Ausbreitung des Menschen das am weitesten verbreitete Landsäugetier der Erde.

Ab dem 15. Jahrhundert wurden Wölfe als gefährliche Raubtiere systematisch verfolgt und im 19. Jahrhundert durch menschliche Bejagung stark dezimiert und in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Die letzten im Gebiet des heutigen Deutschland lebenden Wölfe wurden bis spätestens 1850 ausgerottet. Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurden nur noch einzelne Zuwanderer angetroffen. Erst 2000 wurde im sächsischen Teil der Lausitz erstmals wieder eine Welpenaufzucht des Wolfes in Deutschland nachgewiesen. Heute stehen sie in vielen Ländern unter Schutz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf


In alten Sprichwörtern findet sich der Wolf ebenfalls als böses Raubtier. Meist ist der Wolf aber nicht als Tier gemeint, sondern ist eine böse Eigenschaft von Menschen.

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Deutsche Sprichwörter über Wölfe

Allen Tieren ist Friede gesetzt außer Bären und Wölfen.

Alten Wolf reiten Krähen.

An alten Wölfen und bösen Menschen ist Hopfen und Malz verloren.

An einem Wolf bricht man keinen Wildbann.
(Wildbann, Bannforst = ein Wald, in dem nur der Jagdberechtigte wild Tiere jagen und erlegen durfte. Für die Allgemeinheit war die Jagd unter Strafe verboten. Das Sprichwort bedeutet, Wölfe und Füchse waren davon ausgenommen und durften straflos getötet werden, da sie als böse und schädlich angesehen wurden. Zum einen jagten sie das jagdbare Wild und zum anderen töteten sie auch ersatzweise ungeschützte Haustiere. Das Sprichwort existiert für Wolf und Fuchs gleichlautend, so das in manchen Sammlungen beides in einem genannt wurde. Ebenso wurden beide Wörter „Wildbann“ und „Wildbahn“ verwendet, obwohl nur das Erstere richtig ist.
Wildbahn = unbefestigter Weg in einem Jagdbezirk, auf dem das hin- und herwechselnde Wild aufgespürt werden konnte. Die Worte Wildbann und Wildbahn unterscheiden sich nur mit einem Buchstaben und wurden oft verwechselt oder gleichbedeutend benutzt. Dazu steht im Grammatisch-kritischen Wörterbuch von Johann Christoph Adelung aus den Jahren 1793 - 1801 unter dem Stichwort ‚Die Wildbahn‘: „Allein, da dieser Gebrauch des Wortes Bahn sehr gezwungen ist, so scheinet es, daß Wildbahn in dieser Bedeutung mit dem folgenden Wildbann verwechselt worden, für welches diese Bedeutung wenigstens analogischer ist.“ und unter Der Wildbann: „Ein solcher in seine Gränzen eingeschlossener Jagdbezirk, der, wenn er ein Wald ist, ehedem ein Bannforst genannt wurde. In dieser Bedeutung ist jetzt im gemeinen Leben die Wildbahn üblich, vermuthlich aus einer Verwechselung beyder Wörter.“
Von diesem ehemals wörtlich gemeinten Sprichwort folgerte Luther laut dem Buch „Luthers Sprichwörter“, 1824 von Heuseler herausgegeben, auch auf Menschen (Seite 154, Nr. 462): „Man möchte einem Fuchs nachgehen und nachstellen, als weit und fern man könnt, das darf man sonst mit Hasen, Hirschen und andern wilden Tieren nicht tun. Also sprach er: Mag man einem bösen, gottlosen, verruchten Menschen auch wohl zusetzen, wider denselben predigen, lehren und schreiben,“ Danach halten viele Nutzer von sogenannten sozialen Medien und im Internet alle andersdenkenden für böse.)

Auf ein Wolfenen Braten gehört eine Hundenes Salz.

Auf ein Wolfsfleisch gehört eine Hundesuppe.
Zu Wolfsfleisch gehört ein Hundszahn und wer Mönche meistert, muss können Rossnägel verdauen.
(Erklärung dazu bei Wander: „Bösartige, halsstarrige, rohe Menschen erfordern entsprechend scharfe Behandlung.“)

Aus (Vor) Liebe frisst der Wolf das Schaf.

Bei Wölfen und Eulen lernt man('s) heulen.

Besser, es fresse mich ein Wolf als ein Schaf.

Besser mit einem Wolf streiten, denn mit einem gebarteten bösen Weibe.

Binde den Esel dahin, wo der Herr will und lass ihn hernach die Wölfe fressen.

Bliebe der Wolf im Walde, so würd' er nicht beschrien.
Bliebe der Wolf im Walde und der Mönch in der Klausur, so würden sie nicht beschrien.

Böse Schäfer machen fette Wölfe.

Da der Wolf gefangen war, da wollt er fromm werden.

Das freie Schaf frisst der Wolf.

Das ist ein närrisch Schaf, so sich dem Wolf vertraut.

Das Schaf, das frei geht, das frisst der Wolf. Das im Stall behält sein Fell.

Dem schlafenden Wolf läuft kein Schaf ins Maul (in den Mund).
Einem liegenden Wolf läuft kein Schaf in den Hals.
Ein Wolf im Schlaf fing nie ein (kein) Schaf.

Dem Schmeichler und dem Wolfe ist nicht zu trauen.
(Beide sind listige und gefährliche Betrüger. Diese Erklärung aus dem 19. Jahrhundert hat sich gegenüber dem Wolf als unrichtig erwiesen. Die heute in den Wäldern lebenden Wölfe gehen, wenn möglich, den Menschen aus dem Wege und flüchten vor ihnen. Bei vielen Schmeichlern trifft die alte Erklärung aber auch heute noch zu.)

Dem Wolf das Schaf, dem Fuchs der List, den Frauen Lob gefällig ist.

Den Bauern trauen auf ihren Eid, heißt trauen einem Wolf auf wilder Heid.

Den Wolf kennt man bei den Haaren.

Der Fuchs ändert den Balg und bleibt ein Schalk; der Wolf ändert das Haar und bleibt, wie er war.

Der Hunger treibt den Wolf aus dem Busch (Walde).
Der Hunger und die Kälte treiben den Wolf aus dem Busche.

Der Hunger treibt den Wolf ins Dorf.

Der Hunger treibt den Wolf über Schnee und Eis.

Der Schäfer ist verdächtig, der beim Wolfe Gevatter steht.

Der schreit zu langsam, den der Wolf erwürgt.

Der teuflische Jäger wird die reißende Tiere Wölfe, Bären, Füchse und dergleichen in der Hölle braten.

Der Wolf ändert das Haar, der Mut bleibt, wie er war.
Der Wolf ändert das Haar, sonst bleibt er, als er war.
Der Wolf ändert das Haar und bleibt, wie er war.
Der Wolf ändert sein Haar, aber nicht seine Art.
Der Wolf ändert zwar sein Haar, doch bleibt er selber, wie er war.
Der Wolf lässt von seinen Haaren; aber nicht von seiner Weise.
Der Wolf lässt wohl seine Haare, aber nicht seine Tücke.

Der Wolf auch in der Mönchskutte stellt dem Lämmlein nach.

Der Wolf beißt das Schaf um eine Kleinigkeit.

Der Wölfe Tod ist der Schafe Heil (Leben).

Der Wolf findet leicht eine Ursache, wenn er das Schaf fressen will.

Der Wolf frisst auch die (von) gezählten (gezeichneten) Schafe.

Der Wolf frisst jedes Fleisch, das seine leckt er nur.
(Das bedeutet, der zu anderen streng und hart ist, ist gegen sich mild und nachsichtig.)

Der Wolf (Die Wölfe fressen) frisst kein Ziel.
Die Wölfe fressen keinen Winter.
Die Wölfe fressen keinen Zahltag.
(Das Sprichwort bedeutet, dass man nicht damit rechnen kann, das zukünftige unangenehme Ereignisse nicht eintreffen. Die Schulden müssen bezahlt werden, der Winter oder schlechtes Wetter kommen auf jeden Fall. Nach Wiedereinbürgerung von Wölfen in einigen Wälder Deutschlands und einiger von ihnen getöteten Schafen gab es zunehmend Kritik daran und das Sprichwort wurde in abgewandelter Form angewendet: „Der Wolf frisst kein Gras und macht auch keine Landschaftspflege.“ Ebenso aber auch andere: „Der Wolf frisst kein Rotkäppchen.“)

Der Wolf hat ihn früher gesehen.
(Nach einem alten Aberglauben heißt es, dass der Wolf dem die Stimme raubt, den er anstiert, ohne von ihm gesehen zu werden.)

Der Wolf kann nicht schmeicheln.

Der Wolf kreist nicht, dass er Mücken fange.

Der Wolf schnappt nach dem Lamm noch, wenn ihm die Seel ausgeht.

Der Wolf wird älter, aber nicht besser.

Die gezählten Schafe frisst der Wolf auch.

Die Worte sind gut, sprach der Wolf, aber ich komm ins Dorf nicht.

Die Ziege muss sich nicht mit dem Wolf einlassen.

Ein bös(es) Gewissen hat Wolfszähne.
(Das bedeutet, es frisst alle Freude des Menschen.)

Ein Dieb kennt wie ein Wolf den andern.
Ein Dieb und Wolf kennt den andern.

Einem Schmeichler und einem Wolf ist nicht zu trauen.

Ein Mensch ist des andern Wolf.

Ein Mensch soll des andern Gott sein und ist des andern Wolf geworden.

Ein schlechtes Schaf, das mit dem Wolf spazieren geht.

Ein Wolf beschreit den andern nicht.

Ein Wolf bringt oder wirft kein Lämlein.
Ein Wolff zeugt kein Schäflein.

Ein Wolf kennt den andern wohl.

Ein Wolf sieht sich nach nichts ohne nach einem Schaf um.

Ein Wolf und eine Hure bessern nicht.

Ein Wolf und Schaf sind selten eins.

Er bessert sich wie junge Wölfe (ein junger Wolf).
(Das bedeutet, er wird jeden Tag schlimmer.)

Er ist ein (echter) Isegrim.
(Isegrim = der Wolf in der Tierfabel, auch ein alter Männername = Eisenhelm. In diesem Sprichwort ist aber wahrscheinlich die alte Bezeichnung für einen mürrischen Menschen gemeint.)

Er jagt dem Wolf das gefressene Schaf ab.

Er sieht drein wie ein geschossener Wolf.

Es beißt kein Wolf den andern.

Es braucht wenig Ursachen, wenn der Wolf das Schaf fressen will.
Es mag leicht ein' Ursach sein, dass der Wolf das Schaf frisst.

Es geht klein her, sprach der Wolf, da er Schnaken fraß.

Es grüßt kein Wolf ein Lamm.

Es hat den Schafen nie gut getan, wenn sie sind des Wolfs Gesellen gewesen, sie haben allweg mit der Haut bezahlt.

Es hat noch kein Wolf einen Winter gefressen.

Es ist besser ichts denn nichts, sprach der Wolf, da verschlang er eine Mücke.

Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet.

Es ist eine Stadt wie Heubach, da fraßen die Wölfe den Schultheißen auf dem Markt.

Es ist kein Mann, er hat einen ('nen) Wolfszahn; es ist keine Frau, sie hat ihn au.

Es ist nicht ratsam, bei den Wölfen zum Fleischmarkt zu gehen.

Es ist zu spät, sagt der Wolf, da war er mit dem Sterz im Eis angefroren.

Es ist ein junger Wolf, der nie kein Geschrei gehört hat.
Es muss ein junger Wolf sein, der das Dorfgeschrei nicht mehr gehört.
Es muss ein junger Wolf sein, der kein neu Geschrei gehört hat.
Es muss ein junger Wolf sein, der kein Geschrei nie gehört hat.
Es muss ein junger Wolf sein, der nie kein Gerücht oder Geschrei gehört hat.

Es muss ein kalter Winter sein, wo (wenn) ein Wolf den andern frisst.

Es stecken viel Wölfe im Schafspelz.

Frisst der Wolf ein ganzes Schaf, so frisst er auch ein Ohr davon.

Gemeine Schafe fressen die Wölfe.

Gescheite Hündlein tragen die Wölfe auch zu Holze.
Gescheite Hündlein trägt der Wolf ins Holz.

Geschrei macht den Wolf größer, als er ist.
(Seitdem es wieder Wölfe in einigen deutschen Wäldern gibt, kann man das vielerorts erkennen.)

Hoffnung beredt sich selbst, der alte Wolf werde noch fromm werden.

Ich komme doch noch ins Dorf, sagt der Wolf.

Ich schweige – der Wolf ist mir nicht fern.

Ich will keinen Hund beißen, denn ich muss meinen Zahn (meine Zähne) für den Wolf sparen, sagt der Schafhund.

In einem Schafskleid steckt oft ein Wolf verborgen.

Je zahmer der Hund, je grimmiger kommt ihm der Wolf vor.

Kein Mann ohne Wolfszahn, kein Ross ohne Tücke, kein Weib ohne Teufel.

Kein Schaf soll den Wölfen vertraut werden.

Kommt der Dieb zum Eide und der Wolf zur Heide, gewonnen Spiel für beide.
Lamm, Lamm! ist des Wolfes Vesperglocke.

Lass keinen Wolf ein Hüter sein, über die Schaf' und Lämmer dein.

Ließe der Wolf sein Laufen, das Volk ließe sein Rufen.

Mancher Mensch ist des andern Wolf und sein eigener Teufel.

Man kennt den Wolf am Gang,
die Glock am Klang,
den Franziskaner am Strang,
den Bauer an der Gabel,
den Advokaten am Schnabel.

Man lässt sich lieber vom Wolf fressen als von Schafen, so tut einem das kiefen nicht so wehe.
(Aus dem Altdeutschen: kiefen = nagen, mühsam kauen oder keifen, zanken;.Kiefen, Kieferbsen = grüne Erbsen in Schoten; Ein Wort mit zwei unterschiedlichen Bedeutungen, je nachdem, ob es groß- oder kleingeschrieben wird.)

Man macht den Wolf allzeit größer, als er ist.

Man muss zuvor eine Grube machen, wenn man den Wolf fangen will.

Mit den Wölfen muss man heulen.

Nicht um meinetwillen, sagt der Wolf, aber ein Schaf schmeckt doch gut.

Oft ist eines Wolfes Herz bedeckt mit Schaffellen.

Ruft der Wolf wohl aus dem Holz, so ruft man ihn wohl wieder hinein.

Schwerlich grüßt der Wolf das Schaf.

Verdorbenen Leuten frisst der Wolf keine Kuh.

Von Wölfen wird das Schaf zerrissen, von Schaben wird das Kleid zerbissen, von Sorgen wird das Herz gefällt, den Geizhals frisst sein eigen Geld.

Während der Hund bellt, frisst der Wolf die Schafe.
Weil der Hund bellt, so frisst der Wolf das Schaf.

Was dem Wolf in die Kehle kommt, ist alles verloren.

Was der Wolf tut, gefällt der Wölfin.

Was ein Wolf gebissen oder ein Pfaffe, das heilt hart.
Was Pfaffen und Wölfe beißen, ist schwer zu heilen.

Wehe der Statt und Land, da Wölfe kriegen Oberhand.
(Statt = aus dem Mittelhoch- und Althochdeutschem - stat, = von Stehen; Stätte, Stelle, Platz, ein bestimmter Ort.)

Wen der Wolf rächt, ist wohl gerochen.

Wenn das Schaf gestohlen ist, so sagt der Schäfer: Der Wolf hat's getan.

Wenn der Schäfer den Wolf lobt, so liebt er gewiss nicht seine Schafe.
Wenn die Schäfer die Wölfe rühmen, so lieben sie selten ihre Schafe.

Wenn der Wolf altert, reiten ihn die Krähen.
Wenn ein (der) Wolf alt wird, reiten ihn die Krähen.
(Das Sprichwort bedeutet, ein hartherziger Reicher oder wenn jemand in seinem Leben böse gehandelt und anderen Schaden und Kummer bereitet hat, darf nicht alt werden. Sobald er alt und schwächer geworden ist, werden seine früheren Opfer alles daran setzen, sich zu rächen, ihm zu schaden und alles Heimzahlen, was er ihnen vorher angetan hat.)

Wenn der Wolf das Schaf heiratet!

Wenn der Wolf die Geißen (Gänse) beten lehrt, frisst er sie fürs Lehrgeld.
(Fast gleichlautend sagt man von den Füchsen.)

Wenn der Wolf gefangen ist, stellt er sich wie ein Schaf.

Wenn der Wolf psalmodiert, gelüstet ihn der Schafe.

Wenn der Wolf zum Hirten wird, so sind die Schafe bald verzehrt.

Wenn die Hirten sich zanken, hat der Wolf gewonnen Spiel.

Wenn die Hunde schlafen, hat der Wolf gut Schafe stehlen.

Wenn einem ein Wolf über den Weg läuft, das ist ein Glück, denn es ist besser, als wenn er ihm zulief, und würgt ihn.

Wenn einmal Lämmer neben Wölfen grasen, scheint eine andre Sonne.

Wenn ein Wolf den andern frisst, ist Hungersnot im Walde.

Wenn Gott zum Kriege lässt aufgebieten, so tun Mücken, Läuse und Mäuse so großen Schaden, als Wölfe, Löwen und Bären.

Wenn man den Wolf nennt, so kommt er gerennt.

Wenn man den Wolf schon sieht, so darf man nicht auf seine Fährte Achtung geben.

Wenn man unter den Wölfen ist, muss man mit ihnen heulen.
Wer unter den Wölfen ist, muss mit den Wölfen heulen.
Wer unter Wölfen ist, muss mit ihnen heulen.

Wenn man vom Wolfe redet, guckt er über die Hecke.
Wenn man vom Wolf redet, so sieht man ihm (seinen) den Schwanz.
Wenn man vom Wolfe spricht, ist er nicht weit.

Wer beim Wolf zu Gevatter stehen will, muss einen Hund unterm Mantel haben.
Wer bei dem Wolf zu Gevatter steht, muss einen Hund unter dem Mantel haben.
Wer einen Wolf zum Gevatter hat, der schenk' ihm unterm Mantel einen Hund ins Kindbett.

Wer nicht fürchtet die Wölfe (den Wolf) um Lichtmess, die Bauern um Fastnacht und die Pfaffen in um Fastnacht (der Fasten), der ist ein verwegener Kriegsmann.
Wer zu Lichtmessen nicht einen Wolf fürchtet, zu Fastnacht einen Bauern und in der Fasten einen Pfaffen, bei dem er beichten soll, der ist ein beherzter Mann.

Wer den Wolf schont, der gefährdet die Schafe.
Wer des Wolfes schont, der gefährdet die Schafe.
Wer des Wolfes schont, der gefährdet die Schafe, und wer Mönchen hofiert, verrät das Land.

Wer den Wolf zu Hause ladet, der merk, dass es ihm schadet.

Wer einen Wolf hinterm Busch verdenkt (vemutet), dann ist er dahinter.

Wer mit den Wölfen essen will, muss mit den Wölfen heulen.

Wer selten reitet, hat bald einen Wolf.

Wer sich nicht will zum Wolfe machen, der ziehe nicht sein Fell an.

Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe.
Wer sich zum Schaf(e) macht, den fressen die Wölfe.
Wer sich zum Schaf macht, wird vom Wolf gefressen.
Machst du dich selbst zum Schaf, so frisst dich der Wolf.

Wer traut einem Wolf auf wilder Heid und einem Bauern auf seinen Eid. Einem Mönch und Krämer auf sein Gewissen, der wird von allen Vieren beschissen.
(beschissen = betrogen, übervorteilt, beschmiert, verdreckt)

Wer zu Lichtmessen nicht einen Wolf fürchtet, zu Fastnacht einen Bauern und in der Fasten einen Pfaffen, bei dem er beichten soll, der ist ein beherzter Mann.
Wer nicht fürchtet die Wölfe (den Wolf) um Lichtmess, die Bauern um Fastnacht und die Pfaffen in um Fastnacht (der Fasten), der ist ein verwegener Kriegsmann.

Wie der Wolf behäutet ist, wird er wohl behaaren.

Wie selten küsst der Wolf den Hund, in rechter treu auf seinen Mund.

Wie sich die Wölfe gesellen zu den Schafen, so gesellen sich die Gottlosen zu den Frommen.

Wo der Wolf des Gerichts will pflegen, da müssen andere Tiere gehen aus dem Weg.

Wo der Wolf ein Schaf findet, da sucht er auch das andere.

Wo der Wolf Richter ist, da ist den Schafen am besten, weit davon.

Wo der Wolf Schafhirt ist, da geht es nicht bloß an die Wolle, sondern auch ans Fell.

Wo der Wolf weidet die Herd, sind die Schäflein bald verzehrt.

Wo der Wolf wird der Hirt, da sind die Schafe verirrt.

Wo die Wölfe einander gute Nacht sagen.

Wölfe raten den Schafen nicht, was ihnen (diesen) zuträglich ist.

Wolfes Mut ward nimmer gut: Jahre nehmen ihm (hin) die Haar, aber nicht die Bosheit gar.

Wölfe tragen auch die weisen Hündlein ins Holz.

Wolf und Fuchs haben ungleiche Stimmen, aber gleichen Sinn.

Zuckend, wie der Wolf das Lamm fraß.

Zu Wolfsfleisch gehört ein Hundszahn.
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