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Katzen in Sprichwörtern

Die Katzen sind eine Familie aus der Ordnung der Raubtiere innerhalb der Überfamilie der Katzenartigen. Sie sind heute auf allen Kontinenten außer Ozeanien und Antarktika verbreitet und nahezu ausschließlich Fleischfresser. Eingeteilt werden sie in Großkatzen (wie beispielsweise Löwe, Tiger und Leopard) und Kleinkatzen (etwa Wildkatze, Luchs und Ozelot), wobei zu den Kleinkatzen auch große Vertreter wie Puma und Gepard gehören. Mit der von der afrikanischen Falbkatze abstammenden Hauskatze (Felis catus) wurde ein Vertreter der Familie durch Domestizierung zu einem Begleiter des Menschen.

Erscheinung und Verhalten ähneln bei den meisten Katzenarten der Hauskatze. Sie haben geschmeidige Körper, ein weiches Fell, kurze Gesichter und relativ kleine Schädel. Im Gegensatz zum Körperbau variiert die Größen der Katzenarten von ca. 30 cm Kopf-Rumpf-Länge bei der Schwarzfußkatze Südafrikas bis über 200 cm bei Arten der Gattung Panthera.

Katzen haben verhältnismäßig große Augen. Sie können die Pupillen in ihrer Öffnungsgröße stark verändern bei großer Helligkeit sind die Pupillen bei Kleinkatzen senkrecht schlitzförmig. Die Ohren der Katzen stehen aufrecht, sind spitz bis rundlich und können in verschiedene Richtungen gedreht werden. Der Frequenzbereich geht mit bis zu 65.000 Hz weit über den Menschlichen um mehr als das Dreifache hinaus. Die Ohren einer Katze lassen sich unabhängig voneinander über einen großen Winkelbereich drehen, wodurch sie Geräuschquellen akustisch lokalisieren können. Katzen verfügen insbesondere an der Schnauze über Tasthaare, ebenso über den Augen und an den unteren Vorderläufen. Diese Tasthaare werden durch Luftbewegungen in Vibrationen versetzt, die über Sinneszellen an den Tasthaarwurzeln in ein räumliches Bild der Umgebung umgesetzt werden, wodurch sie zumindest grobe räumliche Strukturen ihrer direkten Umgebung auch in völliger Dunkelheit wahrnehmen können. Nur ihr Geruchssinn ist weniger ausgeprägt als beispielsweise bei Hunden, weshalb Katzen nur selten einer Spur riechend folgen. Die meisten Katzenarten besitzen zudem „ausfahrbare“ sichelförmige Krallen aus Horn. Diese Krallen werden nur bei Gebrauch (Kampf, Beutefang, Klettern) durch Anspannen bestimmter Muskeln ausgefahren, damit sie sich beim Laufen nicht abnutzen, sondern scharf bleiben.

Anders als viele andere Raubtiere, die mehr oder weniger Allesfresser sind, ernähren sich Katzen fast ausschließlich von Fleisch. Sie sind hoch spezialisierte Raubtiere, die ihrer Beute auflauern oder sich heranschleichen, um sie mit wenigen Sätzen oder einem kurzen Sprint zu überwältigen. Die meisten Katzenarten sind Einzelgänger. Männliche und weibliche Tiere kommen lediglich zur Paarung zusammen und trennen sich anschließend wieder.

Quellen:  https://de.wikipedia.org/wiki/Katzen
             https://de.wikipedia.org/wiki/Großkatzen
             https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinkatzen
             https://de.wikipedia.org/wiki/Hauskatze

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Deutsche Sprichwörter über Katzen

Alte Katzen spielen nicht mit dem Ball.

Armut ist ein Haderkatz*14.
Armut ist eine Haderkatze*14.

Art lässt von Art nicht, die Katze lässt ihr Mausen nicht.

Auf einem Katzenrücken muss man nie einen Marderpelz suchen.

Aus Liebe zum Talg leckt die Katze den Leuchter.
Aus Belieben zum Talg leckt die Katze den Leuchter.
Die Katze leckt den Leuchter um des Talges willen.

Bei Nacht sind alle Katzen grau.
Nachts sind alle Katzen grau.
Zur Nacht sind alle Katzen schwarz (grau).

Beten ist kein Katzengeschrei.

Bring eine Katze nach England, sie wird miauen.

Darf doch die Katze den Kaiser ansehen.
Sieht doch wohl die Katze den Kaiser an.
(In einem anderen Sprichwort sieht die Katze den Bischof an: „Die Katze sieht den Bischof an, ist doch ein geweihter Mann!“ Beide meinen wohl dasselbe, entstanden aber wahrscheinlich an unterschiedlichen Orten.)

Das heißt Schmer von der Katze kaufen.
(Schmer = aus dem mittelhochdeutschem, Fett, Bauchfett (bes. beim Schwein).)

Das macht der Katze keinen Buckel.

Das sind böse Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen.
Das tun alle bösen Katzen, vorne lecken, hinten kratzen.
Die sind böse Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen.
Er ist auch von den bösen Katzen, die vorn lecken und hinten kratzen.
Hüte dich vor den Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen.
Man hüte sich vor solchen Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen.
Schmeichler sind Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen.
Vorn lecken, hinten kratzen.
(Ergänzung laut Wurzbach „Historische Wörter, Sprichwörter“ aus dem Jahr 1862 auch mit dem Zusatz: „das ist Sitte aller Katzen.“ Von Wander wurde dieser als Zusatz genannte Teil verändert und als fester Bestandteil unter Vorn Nr. 14 eingefügt: „Vorn lecken und hinten kratzen ist die Weise aller Katzen.“)

Davon verliert keine Katze den Schwanz.

Dem Schuldigen läuft die Katze bald über den Rücken (hinauf).

Der eine setzt die Katze auf den Schoß, den andern kränkt auch Ihr Geruch.

Der Herr gebietet dem Knecht, der Knecht der Katze und die Katze ihrem Schwanze.

Der Katze, die den Bratspieß dreht, vertrau den Braten nicht.
Der Katze, die den Spieß leckt, vertrau den Braten nicht.

Der Katzen Scherz (ist) der Mäuse Tod.

Die Katze fängt die Mäuse nicht in Handschuhen.

Die Katze frisst gern Fische, (sie) will aber nicht ins Wasser.
Die Katze möchte der (die) Fische wohl, sie mag aber die Füße nicht nass machen (netzen).

Die Katze hat bald vergessen, dass sie das Licht halten muss.

Die Katze hats gerne, wenn man sie streichelt
Die Katze ist am liebsten da, wo man sie streichelt.
Die Katze ist gerne, wo man sie streichelt.
Wo man die Katze streichelt, da ist sie gern.
(Das Streicheln verursacht eine angenehme Empfindung (meinen die Menschen) und sie sind verständlicherweise gerne dort, wo sie sich wohlfühlen und ihnen Gutes getan wird (Futter, Wärme, Schlafplatz). Übertragen wird das auch von Menschen angenommen.)

Die Katze ist hungrig, wenn sie ans Brot geht.

Die Katze lässt das Mausen nicht.

Die Katze liest in der Bibel.

Die Katze mag so begierig sein, als sie will, so macht sie sich doch an keine heißen Suppen.

Die Katze nach dem Specke schicken.

Die Katzen wünschten, das alle Mäuse Narren sein (wären).

Die Katze sieht den Bischof an, ist doch ein geweihter Mann!
Sieht doch die Katze einen Bischof an.
Sieht doch die Katze einen Bischof an und ist doch ein geweihter Mann.
(In einem anderen Sprichwort sieht die Katze den Kaiser an: „Darf doch die Katze den Kaiser ansehen.“ Beide meinen wohl dasselbe, entstanden aber wahrscheinlich an unterschiedlichen Orten.)

Die Katze spielt mit den Mäusen, wenn sie satt ist.

Die Katze will auch Bratwürste.

Die Katz ist hungrig, wenn sie ans Brot geht.

Die Maus weiß viel, die Katze noch mehr.
Die Ratte weiß viel, die Katze noch mehr.

Die Vögel, die zu früh singen, holt (am Abend) die Katze.
Vögel, die früh singen, fängt am Abend die Katze.
(Das bedeutet, man sollte seine Vorhaben nicht zu früh verraten oder bekannt geben, sondern erst, wenn man sich seiner Sache wirklich sicher ist.)

Drei Dinge sind nicht eins im Haus: Zwei Hahnen, und die Katz und Maus; die Schwieger jagt die Schnur hinaus.
Drei Dinge sind nimmer eins im Haus: Zwei Hahnen und die Katz und Maus; die Schwieger jagt die Schnur hinaus.
Drei Dinge nie sind eins im Haus: Zwei Hahnen, Katz mit der Maus, Weiberrock und Mannesflaus.
Drei Ding sind nimmer eins im Hauss: zwei hanen, die Katz mit der Mauss, die Schwiger jagt die Schnur hinaus.
(Schwieger = Schwiegermutter. Schnur = Schwiegertochter. In anderem Zusammenhang kann Schnur auch ein Seil oder Strick bezeichnen.)

Du willst andern Katzen fangen, und kannst dir selber keine Maus fangen.
Er will andern Katzen fangen und kann sich selber keine Maus fangen.

Ein Bauer zwischen zwei Advokaten ist ein Fisch zwischen zwei Katzen.

Eine alte Katze will ein zartes Mäuslein haben.

Eine Haderkatze*14 bekämpft allzeit ihren Mann.

Eine Katze hat neun Leben, wie die Zwiebel und das Weib sieben Häute.
Die Katze hat neun Leben, die Zwiebel und das Weib sieben Häute.
Eine Katze hat neun Leben, wie die Zwiebel sieben Häute.
(Etliche vergleichen die Frau mit der Zwiebel und ihren sieben Häuten, nur Braun und Marbach begnügen sich beim Vergleichen mit der Zwiebel und der Katze.)

Einen Topf voll süßer Milch muss man nicht vor die Katze setzen.

Ein Ziegenfuß gilt mehr als eine ganze Katze.

Er geht davon, wie die Katze vom Taubenschlag.

Er hängt der Katze die Schelle um.

Er hat die Katze statt des Schmers geschickt.
Er hat uns die Katze gesandt, statt des Schmers.
(Schmer = aus dem mittelhochdeutschem, Fett, Bauchfett (bes. beim Schwein)

Er irrt sich wie Johann Niklas sein Kater: als er meinte, er säß' auf der Katze, saß er auf einem Torfkuchen.

Er schleppt seine Sachen herum, wie die Katze ihre Jungen.

Erst schmeicheln, dann kratzen, das schickt sich für Katzen.

Es gilt der Katze um den Schwanz.

Es ist eine kühne Maus, die der Katz ein Nest ins Ohr darf machen.

Es ist keine Katze so glatt, sie hat scharfe Nägel.

Es ist übel getan, der Katze den Weg zum Butterfass zu weisen.

Es ist zu viel von der Katze begehrt, dass sie bei der Milch sitze und nicht schlecke.

Es sind (eben) so gute Katzen, die die Mäuse verjagen, als die sie fangen.

Es will alles mausen, was von Katzen kommt.

Es will keiner der Katze die Schellen anhängen.
Keiner will der Katze die Schelle anhängen.
Niemand will gerne der Katze die Schelle anhenken.
(Der Katze die Schelle anhängen ist eine gefährliche Sache, welche die Meisten sich zu tun weigern. Ursprung des Sprichwortes ist eine Fabel, in der die Mäuse beschließen, der Katze eine Schelle umzuhängen, damit sie durch deren Klang vor ihrem kommen gewarnt würden und flüchten könnten. Leider fand sich keine maus dazu bereit und so fressen auch heute noch die Katzen alle Mäuse, die sie kriegen können.)
Die Fabel:  https://hekaya.de/fabeln/wer-haengt-der-katze-die-schelle-an--fabel_europa_128.html
Gar zu sparsam macht faule Katzen.

Gebrühte Katze scheut auch (das) kalte Wasser.
(Vergleichbares Sprichwort auch mit Hunden: Ein verbrannter Hund fürchtet sich auch vor kaltem Wasser.)

Eine gebrühte Katze scheut auch (das) kalte Wasser.

Geißböck stinken nicht alleweil; auch Bisamkatzen riechen nicht das ganze Jahr.

Genäschigen Katzen klopft man die Tatzen.

Geschäftig wie eine Katze, die sieben Töpfe zugleich zu lecken hat.

Geschwind! eh die Katz ein Ei legt und die Bücklinge lammen.

Geschwinde wie eine bleierne Katze.

So geschwinde wie eine bleierne Katze.

Er ist geschwind wie eine bleierne Katze.
(Zwei Versionen 1685 in Paul Wincklers „Zwey Tausend Gutte Gedancken“ (Nr. 1600/91 und 1400/94). Wander macht 1867 im Deutschen Sprichwörter Lexikon, 1. Band, Spalte 1603 daraus unter Geschwind Nr. *13 seine Version „Er ist geschwind wie eine bleierne Katze.“ Eine heute gebräuchliche ähnliche Form ist: schwimmen wie eine bleierne Ente.)

Gestohlne Katzen mausen gern.

Grindige Katzen leben lang.

Gute Katzen mausen daheim und in andern Häusern.

Hat die Katze Junge, so lernt sie mausen.

Heraus mit den wilden Katzen aus dem Sack!

Hunger lehrt (die Katzen) mausen.

Ich sitze wohl, sagte die Katze, da (und) saß sie auf dem Speck.

Im Düstern maust die Katze am besten.

Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.
Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse über Tisch und Bänke.
Wenn die Katze außer (dem) Haus ist, tanzen die Mäuse.
Wenn die Katze aus dem Hause ist, springen die Mäuse über Stühl und Bänke.
Wenn die Katze nicht zu Hause ist, hat die Maus freien Lauf.
Wenn die Katze fort ist, tanzen die Mäuse.

Katz aus dem Haus, rührt sich die Maus.

Katze, die mausen will, wird nie miauen.

Katzen, die am Speck lecken, muss man nicht zum Gebratenen lassen.

Katzengebet dringt nicht in den Himmel (himmelt nicht).

Katzenkinder lernen wohl mausen.
Katzenkinder mausen gern.

Keine Katze so glatt, sie hat scharfe Nägel.

Kein Tier lässt sich so ungern binden als Katzen, die haben ihre Freiheit sehr lieb und sind doch schwach.

Lässt sich die Katze streicheln, ist sie schon mehr bei Leuten gewesen.

Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.

Links und rechts, wie die Kartäuserkatzen.

Mach dich nicht mausig, wir haben Katzen.

Man geht so lange um den Brei, bis er kalt wird.
Er geht drum herum, wie die Katze um den heißen Brei.
Er geht wie die Katze um den heißen Brei
Er läuft darum herum, wie die Katze um den heißen Brei.
Wie die Katze um den heißen Brei gehen.
Wie die Katze um den heißen Brei

Man jagt die Katze zu spät vom (von dem) Speck, wenn er [schon] gefressen ist.

Man muss den Schmer der Katze nicht abkaufen.
(Schmer = aus dem mittelhochdeutschem, Fett, Bauchfett (bes. beim Schwein))

Man muss die Katze nicht im Sacke kaufen.
Man muss keine Katze im Sack kaufen.
Die (Nur) Katzen kauft man in Säcken (im Sacke).

Maus, bleib im Loch, willst du der Katzen nicht zu Teil werden.
Maus bleib im Loch, willst du nicht der Katze werden.

Meist frisst Katz' und Hund, was man spart für den Mund.
Was man spart für den Mund, frisst Katz und (oder) Hund.

Mit einer Kunst kommt man am besten fort, sagt die Katze zum Fuchs.
(Auch bei diesem Sprichwort hat das Wort „Kunst“ nicht die heute verbreitete Bedeutung, sondern es bedeutet „können“. Die „Kunst“ bedeutet hier, das man ein Handwerk gelernt hat und die dazu notwendigen Kenntnisse hat. Mit diesem Können und Wissen kann man das Handwerk überall ausüben und seinen Lebensunterhalt bestreiten.)
Näschige Katze macht achtsame Mägde.
Näschige Katze macht ehrliche (fleißige) Mägde.

Nimm die Augen in die Hand und die Katz aufs Knie, was du nicht siehst, das sieht sie.

Putzt die Katze den Bart, so bedeutet es Fremde.

Reiche Leute haben fette Katzen.

Reist eine Katze (nach Frankreich), so kommt ein Mäusefänger wieder.

Schweigende Katzen holen gerne das Fleisch aus den Töpfen.

Serbende Katzen leben lange.
(serben, serbeln = altdeutsch - kränkeln, dahinsichen, verkrüppeln, welken, hinschwinden, abnehmen, langsam absterben.)

Setz eine Katz in ein Vogelhaus, es wird kein Zeislein daraus.

Sie weiß, wo die Katze den Teig langt.

So kriegte die Katze den Speck nicht.

Sparmund frisst Katz und Hund.

Süße Milch muss man vor Katzen bewahren.
Süße Milch soll man vor Katzen hüten.

Tote Katzen beißen auch (selbst) die Maus (Mäuse).

Übel bewahrt, fressen die Katzen.

Üble Katze, so nicht von selber maust.

Unnütze Katzen leben lange.

Versengte Katzen bleiben daheim.

Versengte Katzen leben lange.

Weiber sind Katzen mit glatten Bälgen und scharfen Tatzen (Klauen).

Wenn die alten Katzen mausen, so haben die jungen gut mauen.

Wenn die alten Katzen wohl mausen, so sind die jungen glatt und schlicht.

Wenn die Katz einmal einen Vogel frisst (gefressen hat), so muss sie immer hören, Katz vom Vogel.
Wenn einmal eine Katze einen Vogel frisst, so muss sie hernach allemal hören, Katze vom Vogel.

Wenn die Katzen Junge haben, mausen sie fleißig.

Wenn die Katzen mausen, hängen sie keine Schellen an.

Wenn die Katze satt, spielt sie mit der Maus.

Wenn man die Katze auf den Käse bindet, so frisst sie nicht.

Wenn's Unglück will, fällt sich eine Katze vom Stuhle zu Tode.
Will's Unglück, so fällt eine Katze vom Stuhl.

Wer denkt, seine Katze werf ein Kalb, der verliert seine Mühe mehr denn halb.

Wer die Katze ins Wasser trägt, der trägt sein Glück aus dem Haus.

Wer Mäuse im Kopf hat, dem muss man eine Katze hineinsetzen (darein setzen.).

Wer mit der Katze zu Acker fährt, der eggt mit Mäusen zu.
Wer mit Katzen zu Acker fährt, der eggt mit Mäusen zu.

Wer mit Katzen jagt, (der) fängt gern Mäuse.

Wer nicht ernähren will die Katzen, muss ernähren Maus und Ratzen.
Wer nicht füttern will die Katzen, der muss füttern Mäus und Ratzen.

Wer selbst mausen kann, der braucht keine Katzen.

Wer sich mausig macht, den fressen die Katzen.

Wer wilde Katzen fangen will, muss eiserne Handschuhe haben.
Wer wilde Katzen will fangen, der muss eiserne Handschuhe anziehen.

Wie das Kätzchen, so die Katze.

Wie gern frisst die Katze Wurst; wenn sie nur die Haut hätte!

Will die Katze nicht mausen, so lasst sie draußen.

Willst du lange leben gesund, iss wie die Katze, trink wie der Hund.

Zwei Katzen und eine (an einer) Maus, zwei Weiber in einem Haus, zwei Hunde an einem Bein, kommen selten überein.
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