Logo Sprichworte der Welt
____________

Wetterkarte

Diese Internetseite wird mehrmals wöchentlich aktualisiert und ergänzt. Diese Internetseite erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben sind ohne Gewähr.
Alle enthaltenen Informationen sind bestmöglich und so genau wie möglich wiedergegeben. Falls trotzdem Angaben ungenau sind oder nicht den Tatsachen entsprechen, bitte ich um eine Benachrichtigung.

____________



Chinesische Sprichworte
U bis Z
Flagge der Volksrepublik China
Wappen der Volksrepublik China
Flagge der Volksrepublik China
Wappen der Volksrepublik China

Übe die Regungslosigkeit, beschäftige dich mit Untätigkeit, finde im Verzicht Genuss, und du siehst das Große im Kleinen, das Viele im Wenigen.

Überall auf der Welt lieben Eltern ihre Kinder.

Über dem Fangen von Fischen und Krebsen vergiss die Feldarbeit nicht.

Über die Wolken führen keine Pfade, wir müssen schon den Weg auf der Erde nehmen.

Überm Sitzen und Essen kann ein Berg einstürzen.

Über Schnee kann ein Schmetterling nicht urteilen.


Über sein Ziel hinauszuschießen ist ebenso schlimm, wie nicht ans Ziel zu kommen.
(Dieser Spruch ist als Zitat von Konfuzius und als Chinesisches Sprichwort in Deutschland verbreitet.)

Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.

Um an die Quelle zu kommen (Wer zur Quelle will), muss man gegen den Strom schwimmen.

Um aus einem stumpfen Beil eine Nadel zu machen, braucht es nichts anderes als Arbeit.


Um die Liebe eurer Eltern zu verstehen, müsst ihr selbst Kinder aufziehen.

Um einen faulen Fisch verbreitet sich Gestank, um eine Orchidee feiner Duft.


Um Großes zu vollbringen, muss der Geist weit und gelassen sein.

Um Gutes zu schaffen, sind hundert Jahre zu wenig. Um es zu zerstören, reicht schon ein Tag.

Um Haares Breite danebengesehen, heißt tausend Meilen irregehen.


Und wenn du auch die Kraft hast, einen Berg zu versetzen, so brauchst du noch einen Verstand, der so groß und so ruhig ist wie ein Ozean.


Unechte Demut ist echte Anmaßung.


Unersättlich wie die Schlange, die einen Elefanten verschlingen will, ist das Herz des Menschen.


Unfrieden in der Familie wird rasch von Fremden ausgenutzt.


Ungerechter Gewinn ist wie falsches Geld; je mehr man davon hat, je größer ist die Gefahr.

(Deutsches Sprichwort mit ähnlicher Bedeutung: Unrecht gewonnen, Übel zerronnen.)

Unklare Worte sind wie ein blinder Spiegel.


Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie.

Unter dem Himmel gibt es zwei Herren, die stets in Eile sind: Herr Vorteil und Herr Ruhm.

Unter den Menschen sind die Alten am besten, unter den Kleidern die neuen.

Unter einem starken General gibt es keine schwächlichen Soldaten.

Unter einem verschlissenen Hut steckt oft ein wackerer Mann.

Unter Freunden ist alles gemeinsam.


Unter freundlichen Menschen ist selbst das Wasser süß.


Unter Geschickten gibt es immer noch Geschicktere, unter Klugen immer noch Klügere.


Unter hundert gibt es auf der Welt einen guten Menschen.


Unter hundert Menschen wirst du alle Sorten finden.

Unversehens wird man ein Greis mit silberweißem Haar.

Verbranntes Opfergeld fliegt hin im Winde, das Sutra-Lesen ist des Priesters Pfründe.


Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.


Vergangenes ist spiegelhell, Zukünftiges dunkel wie schwarzer Lack.


Vergangenheit ist wichtig. Zukunft ist wichtig. Doch leben tun wir in der Gegenwart!

Vergib dir nicht dein Herz, wenn du zum Pinsel greifst, um Anklage zu erheben.

Vergieß keine Tränen, wenn du noch hoffen darfst.

Vergleiche dich mit den Bessergestellten, und du bist unzufrieden; aber vergleiche dich mit den schlechter gestellten, und du hast mehr als genug.

Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.

Verkaufst du deinen Sohn, streichle den Kopf ihm nicht. Sonst ist es, dass ein Tränenstrom aus deinem Auge bricht.


Verletzt der Himmelssohn das Recht, erhält er wie jeder andere eine Strafe.


Verleumdungen erschüttern einen Weisen nicht.


Verlorenes Vertrauen kehrt nicht zurück.


Vermöchten wir alle für einen Tag freundlich (höflich zu) sein: Die Feindschaft unter den Menschen würde sich in Liebe verwandeln.

Vernachlässige nicht dein eigenes Feld, um das eines anderen zu jäten!

Vernunft wird ohne Streitgespräch nicht offenbar.

Verschließe deinen Mund wie eine Flasche, bewache deine Gedanken wie eine Stadt.

Verschließe nicht die Tore, sondern verstopfe die Löcher.

Versperr den Weg, und die Menschen würden danach trachten, auf ihm zu gehen. Öffne die Tore weit, und sie werden vorbeigehen, um etwas zu finden, was sie niedertrampeln können.

Versuche nie, zwei Frösche mit einer Hand zu fangen.

Vertrauen ist die Schwester der Verantwortung.

Vertreibe nicht die Fliege von des Freundes Stirne mit einem Beil.

Verwandle große Schwierigkeiten in kleine und kleine in gar keine.

Verwandte sind nur dann verwandt und Freunde nur dann befreundet, wenn sie ebenbürtig sind.

Verzeihen ist keine Narrheit, nur ein Narr kann nicht verzeihen.

Verzieh den Sohn: Dann wirst du nicht geehrt. Verzieh den Hund: Dann springt er auf den Herd.


Viele Bücher führen nicht zum Versiegen der Worte, viele Worte führen nicht zum Versiegen des Denkens.


Viele Hühner wenig Eier, viele Menschen wenig Ordnung.


Viele Söhne - viele Ängste.        Viele Söhne - viel Glück.

Viele Zimmerleute bauen dir ein schiefes Haus.

Viel pflanzen bringt nicht so viel ein wie das Feld sorgsam pflegen.

Viel Reisig sorgt für hohe Flammen. Viele Menschen verhelfen zum richtigen Entschluss.

Vier Pferde sind nicht schnell genug, um die Zunge zu überholen.

Vögel im Käfig sprechen vom Fliegen. Freie Vögel fliegen.


Vollkommenheit kennt keine Eigensucht.


Vom Guten reden ist nicht schwer, das Gute tun ist es weit mehr.

Vom Reden wird der Reis nicht gar.


Von den sechsunddreißig Fluchtarten ist das Davonlaufen die beste.

Von der Rede, die dir auf der Zungenspitze liegt, behalte die Hälfte bei dir.

Von einem Büffel zieht man nicht zwei Häute ab.

Vor bösen Zungen fürchte dich.

Vor deinen Eltern erscheine angezogen, vor deinem Manne zieh dich aus.


Vor dem Tore eines guten Arztes gibt es immer viele Kranke.


Vor der Tür einer Witwe gibt es viele Redereien.


Vor lasterhaften Frauen hüte dich das ganze Jahr, vor Dieben jede Nacht.


Vor lauter Großmut hebt er die Säule an, um den Sockel wegzugeben.

Vorsichtige gehen selten fehl.


Vorstehende Dachsparren faulen zuerst.

Wachsen die Bohnen auch bis ans Dach, sie bleiben doch stets ein Gemüse.

Wählt man die Frau, wählt man die Tugend. Wählt man Mätressen, wählt man Jugend.


Wahre Freundschaft tauscht man nicht gegen tausend Pferde ein.


Wahre Liebe ist selbstlos und ohne Begierde.

Wahren die Schwägerinnen Harmonie, wir das Vermögen nicht vergeudet. Sind die Brüder eines Sinnes, wirkt das so gut wie eine Pille gegen Ärger.


Wahre Worte tun den Ohren weh.


Wahrheit ist die Quelle des Mutes.

Waltet im Hause eine kluge Frau, wird die Männer kein Unglück treffen.

Warte nie, bis du Zeit hast, denn dann könnte es zu spät sein.

Warum viele Schriftzeichen kennen, um ein berühmter Arzt zu sein?


Was alle hassen und was alle lieben, muss man prüfen.


Was aus deinem Munde herauskommt, geht in anderer Menschen Ohren.


Was das Ohr nicht hört, belastet nicht das Herz.


Was dem Menschen der Name, ist dem Baum der Schatten.

Was den Hunger stillt, ist gute Kost.

Was der Pflug nicht schafft, erreicht die Egge.

Was die Augen nicht sehen, ärgert das Herz nicht.

Was die Menge sagt, ist heilig.

Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.

Was du sehen kannst, davon kannst du sprechen.


Was du weggibst, ist deines. Was du behältst, geht dir verloren.


Was ein Held werden will, zeigt sich in der Jugend.

Was im Ton übereinstimmt, schwingt miteinander. Was wahlverwandt ist im innersten Wesen, das sucht einander.


Was ist Gold schon wert, kennen doch Glück und Frieden keinen Preis.

Was ist Liebe? Eine Hütte mit keinem Palast tauschen wollen, Untugenden und Fehler lächelnd übersehen, Hingabe ohne geringstes Zögern.
Der Chinesische Pavillon „Yulan-Xiang-Yin“ (Magnolien-Duftweg-Pavillon), aufgestellt am 6.10.1988 im Botanischen Garten Hamburg als Geschenk der Partnerstadt Shanghai.
Chinesische Pavillon „Yulan-Xiang-Yin“ (Magnolien-Duftweg-Pavillon), aufgestellt am 6.10.1988 im Botanischen Garten Hamburg als Geschenk der Partnerstadt Shanghai.

Was leicht gewonnen, wird leicht verloren.

Was man haben will, soll man erst einmal laufen lassen.

Was man mit einer Nadel nicht nähen kann, ist auch mit zehn Nadeln nicht zu nähen.

Was nützt einem, der kein Licht im Herzen hat, eine Kerze anzuzünden.

Wasser auszuschütten ist leicht, es wieder aufzusammeln, schwer.

Wasser, das du nicht trinken kannst, musst du fließen lassen.

Wasser kann das Boot tragen und kann das Boot versenken.

Wässerst du nicht das Feld, wird es sich rächen.


Wasser und Erde der Heimat formen sich ihren Menschenschlag.

Was sich sagen lässt, ist noch lange nicht getan.


Was sind Freunde, die sich nicht auch raufen.

Was über deine Kräfte geht, wird keine gute Arbeit.

Was uns den Weg verlegt, bringt uns voran.

Was viel nützt, kann auch viel schaden.

Was weiß schon eine Schwalbe von den Träumen eines Schwans?

Was wir gestern verhandelt haben, gilt schon heute nicht mehr: Ein Sturm hat sich um Mitternacht erhoben von Norden her.

Wegen einer Laus verbrennt sich mancher seinen Watterock.


Wegen eines Gastes mehr schlachtet man kein Huhn.

Weiche zurück, um voranzugehen.


Wein entdeckt die Geheimnisse des Herzens.

Wein macht Menschen nicht betrunken. Menschen machen sich selbst betrunken.


Wein soll man in kleinen Dosen einnehmen, Wissen in großen.

Weisheit beginnt damit, die Dinge beim Namen zu nennen.


Wem Gewinn winkt, der wahre die Rechtlichkeit.

Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.

Wenig, aber öfter essen führt zur Heilung.

Weniges genau ist besser, als von allem etwas zu wissen.


Wenig Wünsche - frischer Mut, viele Sorgen - krankes Blut.

Wenn auch nur ein Korb voll Erde fehlt, scheitert der ganze Bau.

Wenn das Ei den Mühlstein schon nicht zerschlagen kann, so vermag es doch wenigstens, ihn mit seinem Dotter zu beschmutzen.

Wenn das Feuer den Topfboden durchgebrannt hat, weißt du, was Armut ist.


Wenn das Stadttor Feuer fängt, wird auch der Fisch im Teich vom Unglück nicht verschont.

Wenn das Schicksal es will, führt es Menschen über tausend Li zusammen. Wenn das Schicksal es nicht will, werden sich Nachbarn niemals begegnen.

Wenn das Wasser keine Wellen mehr hat, so ist es von sich aus zur Ruhe gekommen.

Wenn das Wasser zu sauber ist, kann der Fisch nicht überleben.


Wenn der Baum umfällt, laufen die Affen auseinander.


Wenn der Feind flieht, werden alle Helden.


Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es auch eine Aufgabe für ihn geben.


Wenn der Himmel regnen will und deine Mutter heiraten, so gibt es kein Kraut dagegen.

Wenn der Landmann das Korn geerntet hat, beginnt er zu prozessieren oder baut an seinem Haus.


Wenn der Mann nicht stirbt, den du töten willst, wird er ewig auf Rache sinnen.


Wenn der Mensch wissend geworden ist, steht unversehens sein Ende bevor.

Wenn der Oberfaule dem Faulen Befehle erteilt, sperrt der Faule nur die Augen auf.

Wenn der Streit mich nichts angeht, muss ich auch nicht die Schläge kriegen.

Wenn der Weise auf den Mond zeigt, sieht der Idiot nur den Finger.

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, und die anderen bauen Windmühlen.
Dies ist kein Chinesisches Sprichwort, es wird damit aber für Windenergie geworben.
Infos dazu auf der Webseite des Ostasieninstitutes Ludwigshafen

Wenn die Blumen blühen, kredenze Wein. Bei Vollmond steig auf einen Turm.


Wenn die Elstern vor der Halle kreischen, werden bald Besucher kommen.


Wenn die Finger kratzen, geht der Daumen immer mit.

Wenn die Katze heult, fassen die Mäuse Mitleid.

Wenn die Korndschunken nicht nach Norden kommen, wird Reis wie Perlen teuer.

Wenn die Menschen nur von dem sprächen, was sie verstehen, würde bald ein großes Schweigen auf der Erde herrschen.

Wenn die Namen nicht stimmen, sind die Worte nicht wahr.

Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten.
(Außer China wird teilweise auch Levante als Ursprung genannt.)

Wenn drei Personen eines Herzens sind, so verwandelt sich selbst Lehm in Gold.


Wenn du am Wegrand sprichst, hört man dich im Grase.

Wenn du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in dir die Luft aus Bergen Wäldern.

Wenn du auch zehntausend Felder hast, kannst du nur ein Maß Reis am Tag essen; wenn auch dein Haus tausend Zimmer enthält, kannst du nur acht Fuß Raum brauchen bei Nacht.

Wenn du das Trinken aufgeben willst, schau dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen an.

Wenn du deinen Gegner nicht besiegen kannst, dann musst du ihn umarmen.

Wenn du die Kraft hast, einen Berg zu versetzen, so brauchst du noch einen Verstand, der so groß und so ruhig ist, wie ein Ozean .

Wenn du einen grünen Zweig im Herzen trägst, wird sich irgendwann ein Singvogel darauf niederlassen.

Wenn du einen Menschen ein gutes Werk vollbringen siehst, vergiss seine hundert Fehler.

Wenn du einen Riesen siehst, prüfe erst am Sonnenstand, ob es sich nicht bloß um den Schatten eines Zwerges handelt.

Wenn du einen Riesen siehst, der mit dir kämpfen will, dann sei ohne Furcht. Untersuche zuerst den Stand der Sonne, dann wirst du sehen, dass der Riese vielleicht nur der Schatten eines Zwerges ist.

Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst: Liebe Deine Arbeit!

Wenn du essen willst, beleidige nicht den Koch.

Wenn du Frieden begehrst, befriedige den Amtmann erst.

Wenn du in Eile bist, dann gehe langsam.


Wenn du interessant sein möchtest, sei interessiert; wenn du Freude haben möchtest, erfreue; wenn du geliebt werden möchtest, sei liebenswert; wenn dir geholfen werden soll, sei selbst hilfreich.

Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen.

Wenn du loslässt, hast du zwei Hände frei.

Wenn du Macht hast, schöpfe sie niemals aus, wenn du Kraft hast, verausgabe sie nicht völlig.

Wenn du mich einmal betrügst - deine Schande. Wenn du mich zweimal betrügst - meine Schande.

Wenn du nicht den Weg zum Himmel gehst, wirst du von selbst zur Hölle fahren, auch wenn sie ohne Tore wär.

Wenn du nicht sagst, dass er eine Glatze hat, wird er nicht sagen, dass du blind bist.

Wenn du schon kein Stern am Himmel sein kannst, dann sei wenigstens eine Lampe im Haus.


Wenn du Schulden hast, musst du den Gläubiger fleißig besuchen.

Wenn du selbst keine Haare auf dem Kopf hast, dann beschimpfe andere nicht als Glatzkopf.

Wenn du unaufhörlich gibst, wirst du unaufhörlich haben.


Wenn du verliebt bist, ist sogar ein Affe schön; wenn du nicht verliebt bist, ist sogar die Lotusblume hässlich.


Wenn du verstehst, dass andere anders sind als du, dann fängst du an, weise zu werden.


Wenn du Wasser trinkst, denk auch an die Quelle.


Wenn du zur Tür hinausgehst, frage nach dem Weg. Wenn du in ein fremdes Land gehst, frage nach den herrschenden Sitten.


Wenn ein Blinder Geld bemerkt, gehn ihm sofort die Augen auf. Wenn ein Mönch das Geld bemerkt, bringt er die Sutren zum Verkauf.


Wenn ein Dieb zubeißt, dringen seine Zähne drei Zoll tief in die Knochen.


Wenn ein Drachen steigen will, muss er gegen den Wind fliegen.

Wenn eine Familie eine Mauer baut, ziehen zwei Familien einen Nutzen daraus.


Wenn eines Sinns zwei Leute handeln, können wir Lehm in Gold verwandeln.

Wenn ein Feind dir Böses angetan hat, schenke jedem seiner Kinder eine Trompete.


Wenn ein Gelehrter drei Tage fort war, muss man ihn mit neuen Augen ansehen.

Wenn ein Hund frisst, fletscht er nicht die Zähne.


Wenn ein Mann keinen Spitznamen hat, wird er niemals reich werden.


Wenn ein Mann verarmt, erinnert er sich seiner alten Schuldner.


Wenn ein Nachbar ein Amt antritt, haben alle Grund zur Freude.

Wenn ein Tiger sich mit einem Rosenkranz behängt, ist es falsche Frömmigkeit.

Wenn es darum geht, andere zu tadeln, wird selbst ein Dummkopf schlau.

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.


Wenn es viel donnert, fällt wenig Regen.


Wenn Freunde aus der Ferne kommen, ist die Freude doppelt so groß.


Wenn Geschwister drei Jahre mit aufgeteiltem Erbe leben, werden sie wie Nachbarn.


Wenn gut dein Schicksal ist, dann musst du nicht gewaltsam sein. Wenn gut dein Herz, dann musst du nicht enthaltsam sein.


Wenn Hausbewohner die Gesetze brechen, trifft die Schuld den Hausherrn.


Wenn ich einen grünen Zweig im Herze trage, wird sich der (ein) Singvogel darauf niederlassen.

Wenn karg das Kapital und der Gewinn, dann schlag dir Kredit gleich aus dem Sinn.

Wenn kein Regen fällt, säe keinen Weizen aus.


Wenn Licht in der Seele ist, ist Schönheit im Menschen.

Wenn man
auf dem Gipfel steht, geht es nur noch bergab.


Wenn man durch ein Rohr einen Leoparden betrachtet, kann man nur einen Flecken sehen.
(Wenn man nur einen Teil eines Ganzen betrachtet, kann man von dem Teil meist nicht auf das große Ganze schließen.)


Wenn man Geld hat, kann man sogar den Teufel dazu bringen, den Mühlstein anzuschieben.

(Mit genügend Geld kann man fast alles erreichen.)


Wenn man nicht miteinander spricht, wird man sich feind.


Wenn man sich selbst nicht bewegt, was soll man da noch den Himmel anrufen?
(Nur wenn man selbst sein Mögliches getan hat, kann man Hilfe von anderen und stärkeren erwarten.)


Wenn Ratten den Palast befallen, ist eine lahme Katze wertvoller als das schnellste Pferd.


Wenn Raum im Herzen ist, ist auch Raum im Hause.
(auch Dänisches Sprichwort)

Wenn sich der Mensch nicht auf sich selbst besinnt, werden ihn Himmel und Erde vernichten.

Wenn sich kein Lüftchen regt, rühren sich die Bäume nicht.

Wenn Treue Spaß macht, dann ist es Liebe.

Wenn warm die Kleidung ist und froh der Magen, schenkt auch der Väter Weisheit Wohlbehagen.


Wer am Brunnenrand wartet, bis das Wasser aus der Tiefe hochsteigt, wird verdursten.


Wer am Flusse wohnt, versteht die Fische.


Wer am Totenbett einen Kornspeicher hinterlässt, wird viel beweint.

Wer an den vier Meeren Freunde hat, glaubt überall Orchideenduft zu riechen.

Wer andere betrügt, betrügt sich selbst.

Wer andere mit sich selber misst, hat ein Herz wie Buddha.


Wer an Rache denkt, gräbt zwei Gräber.


Wer an seine Träume glaubt, verschläft sein Leben.

Wer arm ist, muss nicht arm an Willen sein.

Wer Armut erträgt, kann auch Reichtum bewahren.


Wer Arznei schluckt, aber die Diät nicht wahrt, bemüht den Arzt vergebens.

Wer auch immer gewinnt, der Bankhalter zieht allemal den Nutzen.

Wer auf die Jagd nach einem Tiger geht, muss damit rechnen, einen Tiger zu treffen (finden).
(In Indien muss man das gleiche befürchten.)

Wer auf Rache aus ist, der grabe zwei Gräber.

Wer auf Reisen geht, lasse nicht sein Silber sehen.

Wer außer Heiligen ist von Fehlern frei?

Wer Bambus malen will, muss ihn im Herzen tragen.


Wer Beamten folgt, isst ihren Reis.


Wer begreift, schwätzt nicht, wer schwätzt, begreift nicht.

Wer bei einer Unverschämtheit lacht, macht sich zum Mitschuldigen.


Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.

Wer beliebt sein will, verkaufe auf Borg und verlange nicht das Geld zurück.

Wer Beziehungen zum Hofe hat, kann leicht ein Beamter werden.


Wer das Äußere sieht, kennt auch das Innere.


Wer das Bittere nicht gekostet, wird das Süße kaum zu schätzen wissen.


Wer das Feld seines Glückes verbreitern will, muss den Grund seines Herzens gleichmäßig machen.


Wer das Maß kennt, wird sich nie blamieren.

Wer dem Tiger ein Glöckchen umbinden kann, vermag auch, es ihm wieder abzunehmen.

Wer den Acker pflügt, stehe zeitig auf; wer Handel treibt, rechne öfter nach.


Wer den Apfel will, zieht den Zweig herunter, wer die Tochter will, liebkost die Mutter munter.


Wer den Feind und sich selber kennt, kann ohne Gefahr hundert Schlachten schlagen.

Wer den Gegner und sich selber kennt, wird in hundert Schlachten siegreich bleiben.


Wer den Funken löscht, muss nicht sein Strohdach löschen.


Wer den Himmel im Wasser sieht, sieht die Fische auf den Bäumen.

Werde nie zornig, sonst könntest du an einem einzigen Tag das Holz verbrennen, das du in vielen sauren Wochen gesammelt hast.

Wer den Montag mit einem Lächeln beginnt, wird freitags süßen Tee ernten.

Wer der Frau glaubt, betrügt sich. Wer ihr nicht glaubt, wird betrogen.


Wer dich einen Tag unterrichtete, ist das ganze Leben lang dein Vater.


Wer Diebe fasst, soll auch die Beute fassen. Wer Ehebrecher fasst, soll immer beide fassen.

Wer die Gefühle der Menschen durchschaut, merkt, wie hohl sie sind.

Wer die Geheimnisse anderer verkauft, gibt seine eigenen billig her.


Wer die Gelegenheit im Vorbeigehen ergreift, braucht keine glücklichen Träume.

Wer die Geschehnisse von drei Tagen voraussehen kann, wird reich für tausend Jahre sein.


Wer die Gräben nicht in Ordnung hält, verliert am Ende sein Feld.


Wer die Hände stille hält, halte auch den Mund.


Wer die Menschen liebt, hat immer eine große Familie.


Wer die Mitte findet, sieht das Ganze.


Wer die Nachricht hört, ein Berg sei versetzt worden, soll es glauben. Wer hört, ein Mensch habe seinen Charakter geändert, soll es nicht glauben.


Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.

Wer die Wahrheit sucht, darf nicht erschrecken (erschreckt sein), wenn er sie findet.

Wer die Wahrheit sucht, muss sie auch ertragen können.

Wer dir überlegen, den beneide nicht, wer dir unterlegen, den verachte nicht.

Wer drei Tage nichts gegessen hat, schreckt vor nichts mehr zurück.

Wer ehrlich ist, geht immer vorwärts.

Wer eigensinnig ist, verbrennt oft an einem Tag das Holz, das er in vielen Jahren gesammelt hat.

Wer eine Hütte baut, fängt nicht mit dem Strohdach an.

Wer einem Armen auch noch schadet, der ist wirklich niederträchtig.

Wer einen anderen Menschen kennenlernt, lernt zugleich sich selber kennen.

Wer einen Büffel zur Tränke führt, macht sich zuerst die Füße nass.

Wer einen Gast nicht nötigt, wird ihn noch beleidigen.

Wer einen grünen Zweig in seinem Herzen trägt, dem singen die Vögel ein Lied.

Wer einen kleinen Zorn bezwingen kann, erspart sich hundert Jahre Kummer.

Wer eine Not erfahren, weiß, wie hundert Nöte sind.

Wer einen Tiger reitet, kann nicht mehr absteigen.

Wer einen Wald anpflanzt, um Tiger darin zu ziehen, wird von den Tigern, wenn sie groß sind, aufgefressen werden.

Wer einen Wolf anstelle eines Hundes füttert, hat Not, das Haus zu behüten.


Wer ein Leben lang Beamter war, kommt siebenmal als Bettler auf die Welt.

Wer ein Tag mein Lehrer war, ist mir ein Leben lang mein Vater.

Wer Eisen schmieden will, muss selbst von zähen Eltern sein.

Wer Erfolg haben will, muss sich darum bemühen.


Wer essen will, soll den Koch nicht beleidigen.

Wer etwas Besonderes sehen will, muss auf das blicken, was andere nicht beachten.

Wer etwas hat, wird sich geachtet wissen, wer schiech (hässlich) und schäbig, wird vom Hund gebissen.


Wer etwas zu verkaufen hat, gilt nicht als arm.


Wer fest auf beiden Beinen steht, braucht sich vor Sturm nicht zu fürchten.

Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.

Wer früh Kinder hat, zieht auch früh den Nutzen. Wer früh heiratet, muss sich auch früh ärgern.

Wer Gäste hat, bereite Tee.

Wer Geld hat, ist ein Drache, wer keines hat ist ein Wurm.

Wer Geld und keine Kinder hat, der ist nicht wirklich reich; wer Kinder und kein Geld hat, der ist nicht wirklich arm.

Wer Gemüse isst, wird stark. Wer Fleisch isst, wird tapfer. Wer Reis isst, wird weise. Wer Luft isst, wird heilig.

Wer Gemüse stiehlt, versteckt sich nicht im Gemüsegarten.

Wer gerade Wege ging auf Erden, wird geradewegs unsterblich werden.

Wer Gesetze schafft, muss streng, wer Gesetze handhabt, milde sein.


Wer glücklich lebt, weiß nicht, was Glück bedeutet.

Wer Großes will, muss zuerst das Kleine tun.

Wer gut verdient, strengt sich nicht an. Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

Wer Handel treibt, muss freundlich sein.

Wer hasst, ist taub. Wer neidet, ist blind. Wer zürnt, der lahmt. Nur wer liebt, hat keine Gebrechen.

Wer Hirsche jagt, späht nicht auf Hasen.

Wer Hirse sät, rechne nicht auf Bohnen.

Wer Honig stiehlt, sollte sich vor Stacheln in Acht nehmen.

Wer hundert Wege kennt, hält sich manchmal für den Größten.


Wer im Frühling nichts sät, hat im Herbst nichts zu ernten.

Wer im Heu eine Nadel verloren hat, suche sie im Heu.


Wer im Leben glücklich werden will, der muss seine Arbeit lieben lernen.

Wer in Angst vor einem bösen Traum einschläft, träumt bestimmt nicht gut.

Wer in das Feuer bläst, dem fliegen leicht die Funken in die Augen.

Wer in einen Brunnen stürzt, auf den wird sicher noch ein großer Stein herniederfallen.

Wer in ein Zimmer voller Orchideen geht, nimmt ihren Duft bald nicht mehr wahr.

Wer in Lumpen geht, hat wenig Freunde. Wer allerorten Freunde hat, lebt in Zank und Streit.


Wer jeden Schritt vorher lange überlegt, bringt sein ganzes Leben auf einem Bein zu.

Wer keine Ausdauer hat bei Kleinigkeiten, dem misslingt der große Plan.

Wer keine dicke Haut hat, lasse sich nicht von Tigertatzen streicheln.

Wer keine Fische fangen kann, fange Krebse.


Wer keinen neuen Anfang wagt, dem bleibt nur das alte Ende.


Wer kein Geld hat, kann sich auch gleich mit zugenähtem Mund im Reisfass beerdigen lassen.

Wer kein Vertrauen in andere hat, findet, dass sie keins in ihn haben.

Wer klug ist, strauchelt nicht am selbem Ort ein zweites Mal.

Wer lange bleibt, ist kein Ehrengast. Wer oft kommt, wird nicht willkommen geheißen.
(Wenn ein Gast zu lange bleibt, wird er lästig. Wer zu oft kommt, wird auf Dauer unbeliebt.)


Wer lange krank ist, wird selbst zum Arzt.


Wer leicht verspricht, dem soll man wenig trauen.

Wer Melonen pflanzt, erntet Melonen, wer Bohnen pflanzt, Bohnen.


Wer Menschen erzieht, erzieht ihr Herz, so wie man beim Blumengießen die Wurzeln wässert.


Wer Menschenkenntnis besitzt, ist gut; wer Selbsterkenntnis besitzt, ist erleuchtet.


Wer mich ins Gesicht beschimpft, kann doch ein ehrbarer Mann und mein Freund sein.


Wer mich ständig lobt, ist entweder ein Narr, der mich verachtet, oder ein Schurke, der mich betrügen will.

Wer mir schmeichelt, ist mein Feind; wer mich tadelt, ist mein Lehrer.

Wer mit anderen reden will, schau sich ihre Miene an. Mit wem man sich nicht einig ist, dem zwinge man ein Gespräch nicht auf.


Wer mit Blumen handelt, sagt, dass sie alle duften.


Wer mit dem Pinsel zu schreiben weiß, ist nirgends auf andere angewiesen.


Wer mit Geschenken kommt, hat sicher eine Bitte.


Wer mit seinem Geld Gutes tut, hat es nicht umsonst verbraucht.

Wer mit sich selbst nicht im reinen ist, findet überall Feinde.

Wer mit Straßenhändlern feilscht, versuche nicht, sie zu übertölpeln.

Wer mit vierzig verhasst ist, bleibt es bis ans Lebensende.


Wer Mut zeigt, macht Mut.

Wer nach Ruhm strebt, geht an den Hof. Wer nach Gewinn strebt, geht auf den Markt.

Wer nah am Tempel wohnt, weiß auch die Götter zu betrügen.

Wer nahm die Maske vom Gesicht, kann alles tun, was seinem Wohl entspricht.


Wer nicht auf das Wort der Alten hört, wird es später bereuen.


Wer nicht auf dem Lande lebt, weiß nicht, was Mühsal und Bitternis sind.

Wer nicht auf die hohen Berge steigt, kennt die Ebene nicht.

Wer nicht genießt, wenn er gesegnet ist, der schlägt das Ruder noch, wenn Segel sind gehisst.

Wer nicht im Morgengrauen aufsteht, hat auch nicht mehr Zeit zum Schlafen.


Wer nicht lächeln kann, sollte keinen Laden aufmachen.

Wer nicht nach Barem greift mit Krallen, ist fehl am Platz in Kaufmannshallen.

Wer nicht über den Bergkamm steigt, gelangt nicht in die Ebene.


Wer nicht zu hören versteht, hört nur Lärm.

Wer nie einen Berg erstieg, weiß nicht, wie hoch der Himmel ist.


Wer nie einmal betrogen wurde, kann kein Kenner von Geschäften werden.


Wer niemals wurde selbst geprellt, taugt wenig für die Händlerwelt.


Wer nur an Sonnentagen wandert, kommt nie ans Ziel.


Wer nur daran denkt, seinen Magen zu füllen, lässt seinen Kopf hungern.

Wer nur sich selbst kennt, weiß nicht, dass es noch andre gibt.

Wer rein sein will, muss sich schon selber waschen.

Wer Reis isst, vergesse nicht den Sämann.

Wer Rettich liebt, der sät ihn auch.

Wer satt und warm lebt, denkt an Wollust. Wer hungert und friert, denkt ans Stehlen.

Wer schaut nach vorn, wer rückwärts schaut, dem bleibt der Mangel unvertraut.


Wer schlechte Arbeit leistet, schiebt die Schuld dem stumpfen Werkzeug zu.


Wer schon selbst nicht gerade ist, wie soll der andere gerade machen.


Wer schwimmen lernen will, muss ins Wasser springen.


Wer seine Katzen satt hält, in dessen Garten nistet der Zeisig.

Wer seine Kinder will zum Wohlstand führen, der lässt sie ein wenig hungern und frieren.

Wer seinem Maultier kein Futter gönnt, geht bald zu Fuß.


Wer seinen Appetit betrügt, vermeidet Schulden.

Wer seiner Jugend nachläuft , rennt dem Alter schnurstracks in die Arme.

Wer sein Gewissen dem Ehrgeiz opfert, verbrennt ein Bild, um die Asche zu bekommen.


Wer sein Herz dem Ehrgeiz öffnet, verschließt es der Ruhe.


Wer sein Herz kennt, misstraut seinen Augen.


Wer sich abhetzt, wird nie Vollkommenheit erlangen. Dazu gehören Ruhe und Stille, die alle Erwartungen erfüllt.


Wer sich Bauer nennt, greift zur Hacke.

Wer sich darauf versteht, das Leben zu genießen, muss keine Reichtümer anhäufen.


Wer sich mit festem Sinn ein Ziel erkoren, wird einen Berg bis hin zum Meer durchbohren.

Wer sich nicht ändert, hat nicht gelebt.


Wer sich nicht aufregen kann, ist ein Dummkopf, wer sich aber nicht aufregen will, ein Weiser.

Wer sich nicht in die Tigerhöhle wagt, wird kein Tigerjunges fangen.

Wer sich selbst alles zutraut, wird andere übertreffen.

Wer sich selbst in Gefahr begibt, weiß am besten, wie hinauszukommen.

Wer sich selbst kennt, kennt auch andere, denn ein Herz gleicht dem anderen.

Wer Silber hat, den wird das Silber ketten, wer keines hat, der kann sich ruhsam betten.

Wer Söhne hat, bleibt nicht lange arm. Wer keine Söhne hat, bleibt nicht ewig reich.


Wer ständig barmt, dass ihn andre ärgern, verschweigt gern, dass er er andre ärgert.
(Veralteter Ausdruck, barmen: Mitgefühl erregen, in Norddeutschland: jammern, lamentieren.)


Wer stets herumgelungert, der darbt, der hungert.


Wer stets höflich ist, über den beklagt sich niemand.


Wer stottert und mit Worten spart, muss kein Dummkopf sein. Wer viel schwätzt und ein rechtes Schandmaul hat, muss kein Schlaukopf sein.

Wer tänzelnd einherstolziert, tut es nur für die Leute.


Wertvoller als Geduld ist Vergeben.

Wer über jeden Schritt lang nachdenkt, der steht lebenslang auf einem Bein.


Wer unaufhörlich gibt, wird unaufhörlich haben.

Wer ungestüm vorwärts stürmt, wird plötzlich zurückweichen.
Wer verliebt ist, findet auch eine Affenfratze schön. Wer nicht verliebt ist, wendet sich selbst vom Lotus ab.
Wer verliebt ist, findet auch eine Affenfratze schön. Wer nicht verliebt ist, wendet sich selbst vom Lotus ab.

Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich.


Wer viel gereist, hat viel Bitternis geschluckt.


Wer viel von sich selbst verlangt, dem wird viel Glück zuteil.


Wer Wein trinkt, redet wahr.


Wer wird schon ohne Aussicht auf Gewinn früh aufstehen wollen?

Wer zornig ist, verbrennt oft an einem Tag das Holz, das er in vielen Jahren gesammelt hat.


Wer zu Hause keine Besucher empfängt, wird in der Fremde keinen Wirt haben.

Wer zu Hause nie einen Wanderer aufgenommen merkt erst in der Fremde, wie rar Gastgeber sind.

Wer zu hören versteht, hört die Wahrheit heraus. Wer nicht zu hören versteht, hört nur Lärm.


Wer zu Pferde reitet, weiß nicht, wie mühsam eine Fußreise ist.

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen.

Wessen Bildung seicht und löchrig ist, der sollte nicht wie ein Gelehrter tun.

Wichtige Dinge nur halb zu tun ist wertlos, denn meistens ist es die andere Hälfte, die zählt.

Wie der Kochtopf den Reisdämpfer, so birgt der Körper das Herz.

Wie der Schlamm das Wasser trübt, so ruiniert eine eifersüchtige Ehefrau die Familie.

Wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Tränen des vergangenen Jahres des Menschen Seelen reifen.

Wie es die Oberen machen, so wird es im Volke nachgeahmt.

Wie fern die Geister der Ahnen auch sind, du solltest ihnen reinen Herzens opfern.

Wie groß auch der Kaiser ist, er regiert doch nicht den Himmel.

Wie könntest du alles glauben, was man hinter deinem Rücken spricht, wenn du schon an etwas zweifelst, das du mit eigenen Augen siehst?


Wie rasch ist Abschied genommen, wie lange dauert es bis zum Wiedersehen!


Wie schwer, binnen eines Jahres einen Freund zu gewinnen! Wie leicht, ihn binnen einer Stunde vor den Kopf zu stoßen.

Wie sollte man aus einem Baum ein ganzes Haus bauen können?

Wie viele brave Männer sind durch Wein und Weib verdorben.

Wille ist keine Sache des Alters, ein Willenloser wird umsonst hundert Jahre alt.

Willst du einen Acker kaufen, sieh dir seine Lage an.


Willst du einen Tag lang Unruhe haben, lade Gäste ein.
Willst du ein Jahr lang Unruhe haben, bau ein Haus.
Willst du ein Leben lang Unruhe haben, hol dir eine Nebenfrau ins Haus!

Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich.
Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate.
Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen.
Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten (werde Gärtner).
Ist kein Chinesisches Sprichwort, Infos dazu auf der Webseite des Ostasieninstitutes Ludwigshafen


Willst du reich werden, dann sammle Mist.

Wind begünstigt Diebe, Regen hält sie ab.

Wir dürfen den Amtmann betrügen, nur nicht den Amtmann rügen.


Wirklich reich ist nur der, der nichts besitzt, das er verlieren könnte.


Wir können die Vögel der Traurigkeit nicht daran hindern, über unsere Köpfe hinweg zufliegen. Aber wir können sie daran hindern, sich in unseren Haaren einzunisten.

Wissen, das nicht mit jedem Tage zunimmt, nimmt mit jedem Tage ab.

Wissen, das sich nicht täglich vermehrt, nimmt ab.

Wissen ist ein Schatz, den man nicht verliert.

Wissen sollte man durch Weisheit ersetzen, dadurch wird Sorge schwinden. Alles nur mit dem Verstand erfassen zu wollen, wird Weisheit vertreiben.

Wo das Wasser versiegt, beginnen die Fische zu fliegen.


Wo du auch Gast bist, danke für Tabak und Tee.

Wo es kein Zinnober gibt, gilt roter Ton als Kostbarkeit.

Wo Frauen im Kummer leben, verdirbt die Familie bald. Wo Frauen im Glück leben, gedeiht die Familie immer.

Wohin die Kinder sich einmal wenden, sind immer begleitet von Mutters Händen.


Wohin du auch kommst, sprich immer in der Art der Leute.


Wo ich lebe, ist es am schönsten.

Wo keine Bäume wachsen, gilt schon Wermut als ein Baum.

Wo Lärm vorherrscht, da gibt es Geld, wo Stille einkehrt, ist Muße sicher.

Wolf und Tiger streichle nicht.

Wo Liebe ist, wird das Unmögliche möglich.

Worte, die nahe liegen, aber in die Ferne weisen, sind gute Worte.

Wo sich eine Schlange ein Loch gebohrt hat, weiß sie auch einen Weg.

Wo viele Hähne sind, legen die Hühner wenig Eier.

Wozu sich im Dunkeln tief verbeugen?

Würde ich dich fürchten, hätte ich dich nicht gefreit. Da ich dich freite, fürchte ich dich nicht.

Zank dich nie mit einer Frau.


Zaudern ist der Dieb der Zeit.


Zehn Jahre lang Gutes tun ist nicht genug. Einen Tag Böses tun ist zu viel.

Zehntausend Flüsse fließen ins Meer, allein das Meer läuft nie über.

Zeit bekommt man nicht für Geld zu kaufen.

Zerreiße nicht die Schnur, auf die das Geld gefädelt ist.

Ziehst du eine Mauer hoch, so sage nicht, sie soll dich vor Regen schützen.

Zieht auf man die Söhne schon früh, blüht auf der Segen schon früh.

Zorn und Groll reden närrisch.


Zuckerrohr ist nie zugleich an beiden Enden süß.

Zu einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.

Zu großem Verdienst gehört ein fetter Lohn.

Zu Hause bin ich dort, wo ich mich wohl fühle.

Zum Tümpel gehen und Frösche begehren, ist nicht so gut wie heimkehren und Netze knüpfen.

Zünde keine falsche Kerze vor einer wahren Gottheit an.

Zu viel Reichtum belastet den Menschen, zu viel Essen schadet dem Magen.

Zuviel und Zuwenig taugen beide nicht.

Zuweilen wird ein Baum gefällt, um einen Spatz zu fangen.

Zu wissen, wie man etwas macht ist nicht schwer. Schwer ist es nur, es zu machen.

Zwei Männer, ein herz, die spalten Erz.


Chinesische Sprichworte
A - D  /  E - G  /  H - T  /  U - Z