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Zitate von Marcus Tullius Cicero

Cicero wurde am 3.1.106 vor Chr. in Arpinum geboren. Am 7.12.43 vor Chr. wurde er auf der Flucht bei Formiae getötet, nachdem ihn die Triumvirn Antonius, Octavianus und Lepidus nach der Ermordung Cäsars auf die Proskriptionsliste gesetzt hatten. Er war römischer Schriftsteller, Politiker, Anwalt, Philosoph, Redner und 63 v. Chr..
Aller Dinge Anfang ist klein.

Alles beruht darauf, dass du dir selbst gebietest.


Alles Vortreffliche ist selten.


Am wenigsten kennt man sich selber, und am schwersten fällt es jedem, über sich zu urteilen.


Anerkennung ist der Lohn für Leistung.

Angenehm sind die erledigten Arbeiten.

Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.

Buchstaben erröten nicht.

Dankbarkeit ist nicht nur die größte aller Tugenden, sondern auch die Mutter von allen.

Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden.
Das Bewustsein eines wohlverbrachten Lebens und die Erinnerung vieler guter Taten sind das größte Glück auf Erden.


Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.


Das Gesicht ist das Abbild des Hirns, die Augen seine Berichterstatter.

Das Glück ist blind.

Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.


Das öffentliche Wohl soll das oberste Gesetz sein.

Das steht jedem am besten, was ihm am natürlichsten ist.


Das Wahre, Einfache und Aufrichtige sagt der menschlichen Natur am meisten zu.


Dem Liebenden ist nichts zu schwer.

Den Gesetzen gehorchen wir nur deswegen, um frei sein zu können.

Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.
Ich mahne unablässig zum Frieden; dieser, auch ein ungerechter, ist besser als der gerechteste Krieg.
(Briefe an Atticus)

Der Geist kann auf vielen und sonderbaren Wegen zum Genuss gelangen.

Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.

Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.


Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.

Der Tod ist ein Ausruhen von Mühe und Ellend.

Der Tod ist Ziel der Natur, nicht Strafe.

Der Zorn ist der Beginn des Wahnsinns.

Die Autorität des Lehrers schadet oft denen, die lernen wollen.

Die Ehre ist der Tugend Lohn.

Die Gewohnheit ist eine zweite Natur.

Die Grundlage der Gerechtigkeit bildet die Treue, das heißt Zuverlässigkeit und Wahrheit in Reden und Versprechen.

Die höchste Bewunderung aber trifft den, auf den das Geld keinen Eindruck macht.

Diejenigen, die dem Genuss nachlaufen, erreichen ihn am wenigsten. Eine angenehme Lebensweise besteht im Verlangen, nicht in der Sattheit.

Die Kenntnis der Ursachen bewirkt die Erkenntnis der Ergebnisse.
(Topica, Die Kunst, richtig zu argumentieren)

Die meisten Menschen werden in ihrem Urteil bestimmt durch Liebe und Hass, Neigung oder Abneigung, Hoffnung oder Furcht oder sonstigen Gemütsbewegung: Die wenigsten urteilen nach der Wahrheit und dem Gesetz.

Die Menschen sind alle so geartet, dass sie lieber eine Lüge als eine Absage hören wollen.

Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt.

Die Miene zeigt den Charakter an.


Die Natur ist die beste Führerin des Lebens.


Die Wurzeln der Bildung sind Bitter, ihre Früchte süß.


Durch Beredsamkeit kann die schwächere Sache zur stärkeren werden.


Ehre ist der Lohn der Tugend.

Ehre sei die Belohnung der Tugend.

Ein Brief errötet nicht.

Eine Beleidigung hinterlässt einen Stachel, den kluge und tapfere Männer nur schwer ertragen können.


Einem Lügner glaubt man nicht, wenn er auch die Wahrheit spricht.


Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.

Ein Freund ist gleichsam ein anderes Ich.

Ein glückliches Leben besteht in erster Linie aus Freiheit von Sorgen.


Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.


Erste Aufgabe echter Freundschaft ist es, sich gegenseitig zu mahnen.
(Laelius de amicitia)


Es gibt aber nichts, was einen so anständigen Eindruck macht, als die Beharrlichkeit bei der geschäftlichen Verrichtung und bei jedem Entschluss.


Es hat keinen bedeutenden Mann ohne eine Art göttlichen Hauch gegeben.


Es ist Aufgabe der Gerechtigkeit, Mitmenschen kein Unrecht zuzufügen.

Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.

Es kann nicht in derselben Sache Nutzen und Schande zugleich liegen.

(Von den Pflichten)


Es kann nichts Unerträglicheres geben als einen reichen Dummen.


Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.

Freunde sind sich nahe, auch wenn sie getrennt sind. Sie sind reich, auch wenn sie arm sind; sie sind hilfsbereit, auch wenn sie krank sind; ja, was unmöglich zu sein scheint; sie leben, auch wenn sie schon gestorben sind.


Freundschaft ist ja nichts anderes als im Wohlwollen und Zuneigung verbundene Übereinstimmung in allen göttlichen und menschlichen Dingen.


Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.

Für die Regierung sei das Wohl des Volkes das höchste Gesetz.
Gegen Tatsachen helfen keine Argumente.

Gewohnheit kann nie die Natur besiegen.


Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen, mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst?


Gibt es etwas Schöneres als Greisentum, umringt vom Wissensdurst der Jugend?

Gleich und gleich gesellt sich gern.

Gut reden kann nur, wer die Sache verstanden und durchdacht hat.


Handle, wie du handeln musst.


Ich bin dem Alter zutiefst dankbar, denn es hat meine Lust aufs Gespräch vermehrt und die aufs Essen und Trinken weggenommen.


Ich gebe zu, dass in der Macht ein Element des Bösen steckt. Aber das Gute, das wir in ihr suchen, ist ohne jenes Böse nicht zu haben.


Ich habe noch nie einen Dichter gekannt, der sich nicht für den besten hielt.

Ich trage alles Meinige bei mir.
(Paradoxa Stoicorum)


Indem sie schweigen, rufen sie laut.
(Catilinarische Reden)

In die Herzen der Menschen schleicht sich die Verstellung ein, wenn etwas anderes gesagt wird, als gemeint ist.

In Irrtum verfallen,beschieden ist´s allen.In Irrtum verharren ist Vorrecht der Narren.


Jedem ist das Seine schön.

Jeder Mensch kann irren. Im Irrtum verharren wird jedoch nur der Tor.

Jede Ursache der Dinge ist klein.

Je größer die Schwierigkeiten, desto größer der Sieg.

Keine Festung ist so stark, dass Geld sie nicht einnehmen kann.
Nichts ist so sicher geschützt, dass es nicht mit Geld erobert werden kann.

Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.

Kein festeres Band der Freundschaft als gemeinsame Pläne und gleiche Wünsche.

Kein gesunder Mensch tanzt.


Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen, hätte man niemanden, der daran teilnimmt?


Man muss den Menschen einen gewissen Respekt entgegenbringen. Das gilt für die Besten genau so wie für alle andern. Denn sich nicht darum kümmern, was die andern über einen danken, ist nicht nur ein Zeichen von Überheblichkeit, sondern auch von völligem Mangel an Kontaktfähigkeit.

Man verdient kein Lob fürs Ehrlichsein, wenn niemand versucht, einen zu bestechen.

Mir scheint nähmlich nicht frei zu sein, wer nicht auch bisweilen nichts tut.

Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu.

Nicht einkaufswütig zu sein ist eine Einnahmequelle.


Nicht nach ihrer Zahl, sondern nach ihrem Gewicht sollen sie beurteilt werden.

Nicht nur edel ist es, bisweilen ein bisschen von seinem Rechte abzustehen, sondern manchmal auch vorteilhaft.

Nichts bekommt einem großen Menschen besser als Höfflichkeit und Duldsamkeit.

Nichts, dem Gerechtigkeit mangelt, kann moralisch richtig sein.

Nichts ist so unglaublich, dass die Redekunst es nicht annehmbar machen könnte, nichts so scheußlich und unfein, dass durch die Rede nicht Glanz erlangen und gewissermaßen geadelt werden kann.
(Paradoxa Stoicorum3)


Nichts kann nämlich ehrenhaft sein, was der Gerechtigkeit entbehrt.


Niemals bin ich weniger müßig, als wenn ich Muße habe, niemals weniger allein, als wenn ich allein bin.


Niemand ist so alt, dass er nicht glaubte, noch ein Jahr leben zu können.


Oft ist der Mensch selbst sein größter Feind.

Reden lernt man durch reden.

Ruhm folgt der Tüchtigkeit wie ein Schatten.


Sie richten mehr Schaden an durch ihr schlechtes Beispiel als durch ihre tatsächlichen Sünden.

Solange ich atme, hoffe ich.

Sparsamkeit ist eine gute Einnahme.


Steuern sind die Nerven des Staates.


Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.


Unausgesprochene und verhüllte Feindseligkeit ist mehr zu fürchten als offene und erklärte.

Und es ist noch keiner gefunden worden, dem, was er hat, genug wäre.
(Paradoxa Stoicorum)


Und wenn ihr die Geschichte fremder Völker lesen und hören wollt, so werdet ihr finden, dass die größten Staaten von jungen Männern erschüttert, von alten hingegen aufrechterhalten und wiederhergestellt worden sind.

Unsere Gedanken sind frei.
(Pro Milone)


Von zwei Übeln ist das kleinere zu wählen.


Vor nichts muss sich das Alter mehr hüten, als sich der Lässigkeit und Untätigkeit zu ergeben.


Wahre Freundschaften sind ewig.


Was für ein hässliches Tier ist der Affe, und wie sehr ähnelt er uns.

Was ist dümmer als Ungewissheit mit Gewissheit, Falschheit mit Wahrheit zu verwechseln?

Was ist Freiheit? Die Möglichkeit so zu leben, wie du willst.

Wenn der Tod dich nach dem Weg fragt, weise ihn zur Tür des Nachbarn.

Wer aber einen Teil der Bürger begünstigt und einen anderen vernachlässigt, schleppt das verderblichste Übel in das Gemeinwesen ein.

Wer am besten raten kann, den werde ich immer für den besten Propheten halten.

Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt aus der Welt die Sonne.


Wer gut und lange leben will, lebe langsam.

Wie du gesät hast, so wirst du ernten.

Wir wollen, dass alle Menschen eine einzige Gemeinschaft bilden.


Zufriedenheit mit seiner Lage ist wohl der größte und sicherste Reichtum.


Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.