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Italienische Sprichworte
T - Z


Talent ohne Disziplin ist wie ein Auto ohne Benzin.

Taten sind bessere Apostel als Worte.

Tauben Ohren predigt man vergebens.

Trink Wein und lass das Wasser die Mühle herablaufen.

Tue dir und den Deinen Gutes und dann, wenn du willst, den anderen.


Überall wäre Frieden, wenn es das „Mein“ und „Dein“ nicht gäbe.


Überfluss erzeugt Überdruss.


Überlege heute und handle morgen.


Übung macht den Meister.


Um einen Gauner zu erkennen, braucht es anderthalb Gauner.


Um Freundschaft zu bewahren, muss man Mauern errichten.


Um gut zu richten, muss man gut hören.


Um sicher durch die Welt zu reisen, muss man die Augen eines Falken, die Ohren eines Esels, das Gesicht eines Affen, die Worte eines Kaufmanns, den Mund eines Schweins und die Beine eines Hirschen haben.

Unglück bittet nicht um Erlaubnis.


Unkraut geht nicht ein.


Unkraut wächst überall.


Unrecht Erworbenes trägt der Wind davon.


Vater und Mutter sind mehr wert als Hunderte von Kindermädchen und Erziehern.

Verbirg nicht die Wahrheit vor dem Arzt und vor dem Anwalt.

Vergebliches Warten ist Todesqual.


Vergebung ist das erste Anzeichen von Altersschwäche.


Verheimlichte Sünde ist bald verziehen.
(Aber wehe, wenn sie später doch bekannt wird, dann sind die Folgen umso schlimmer.)

Verkaufe nicht das Fell des Bären, bevor du ihn erlegt hast.
(ähnlich auch in Österreich)

Verlasse das Fest, wenn es dir am besten gefällt.


Verliebte Frauen sagen immer die Wahrheit, aber nicht die ganze Wahrheit.

Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst besorgen.


Versprechen und Halten sind zweierlei.


Versuchen schadet nicht.


Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser.


Vertrödele keine Zeit auf dem Wege.


Verzeih den anderen vieles, dir selbst nichts.


Viele Haare machen eine Perücke.


Viele Kleider, viel Ehre.


Viel Lärm und wenig Wolle.


Viel Rauch und wenig Braten.


Viel Wasser fließt an der Mühle vorbei, von dem der Müller nichts weiß.


Viel weiß, wer weiß, dass er nichts weiß.


Vier Augen sehen besser als zwei.

Vogel im Käfig, er singt aus Liebe oder aus Zorn.

Volkes Stimme, Gottes Stimme.

Vom Fenster aus ist es leicht, den Bullen zu erschrecken.


Vom Geruch eines fremden Bratens ist noch keiner satt geworden.


Von deinen Freunden sprich gut, von deinem Feinde weder gut noch schlecht.


Von derselben Blume zieht die Biene den Honig und die Wespe das Gift.


Von Geld spricht man nicht.


Von klarem Wasser schwillt der Fluss nicht an.


Von nichts kommt nichts.


Von Pferden, Wein und Huren, bekommen Männer böse Schläge.

(Vergleichbares deutsches Sprichwort: Von drei Dingen bekommt man üble Stöße auf Erden: von Huren, Wein und Pferden.)

Von zu spät gekommenen Ideen sind die Gräber voll.
(siehe auch: Die Gräber sind voll von verspäteten Einfällen.)


Vorbeigeflossenes Wasser mahlt nicht mehr.


Vor dem, welchem ich vertraue, hüte mich Gott. Vor dem, welchem ich nicht vertraue, werde ich mich selbst hüten.
(Wem ich vertraue, vor dem schützt mich Gott; wem ich nicht vertraue, vor dem schütze ich mich selber.
)

Vor der Hochzeit haben die Frauen Honig im Mund.


Vor drei Dingen bleibe ein jeder bewahrt: vor denen, die nur ein Auge haben, vor dem Wurm im Fenchel und vor rotem Bart.


Vorhergesehener Tod kommt niemals.


Vor Scheiten fürchtet sich der Wolf nicht.


Vorsicht ist nie zu viel.


Vor vier Dingen bewahre uns der Herr: vor heftigem Wind, vor Mönchen, die außerhalb des Klosters sind, vor edlen Armen, die das Herz brechen, und vor Frauen, die lateinisch sprechen.

Wahre Freunde sind wie Melonen, unter hundert findet man nur zwei Gute.

Während des Karnevals ist jeder Scherz erlaubt.


Während man tanzt, tut der Fuß nicht weh.


Wahrheit wird oft bestraft.


Wände habe Ohren.


Wann hat man je von einem mitleidigen Bauern und einem höflichen Bürger gehört?


Warte mit deinen Schmerzen, bis der Arzt kommt.


Warten auf etwas, was niemals kommt, im Bett liegen, ohne zu schlafen, gut zu dienen ohne Beförderung, - dies sind drei Dinge, an denen man stirbt.


Warum bittest du Gott, dass er dich vor deinen Freunden schütze und nicht vor deinen Feinden? Weil ich mich vor meinen Feinden selber schützen kann, nicht aber vor meinen Freunden.


Was bei Tische gesagt wird, sollte ins Tischtuch gewickelt werden.


Was bitter zu ertragen ist, ist süß in der Erinnerung.


Was die Kälte fernhält, hält auch die Hitze fern.


Was du nicht haben kannst, beschimpfe.


Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.


Was ein Mann mit vier Pferden nach Hause bringt, kann eine Frau in der Schürze hinaustragen.


Was gestern geschrieben worden ist, kann morgen gelöscht werden.


Was Gott schickt, ist besser als das, was der Mensch verlangt.


Was man zusammengerafft hat, vergeht wie ein Windstoß.


Was mundet, das nährt auch.


Was nass macht, ist das erste Wasser.


Was nicht vergiftet, macht fett.


Was schnell entsteht, vergeht schnell.


Was sein wird, wird sein.

Wasser für die Haut, aber Wein für die edlen Körperteile.

Wasser, Rauch und eine böse Frau treiben die Männer aus dem Hause.


Wasser und Mäßigkeit heilen dir jedes Leid.


Was üblich ist, bedarf keiner Entschuldigung.


Was von einer Katze geboren wird, wird Mäuse fangen.


Was weiß eine Kuh vom Safranessen?


Wehe den Besiegten.


Welch ein süßer Trost ist es doch, Gefährten im Unglück zu haben.


Wem der Teufel nah ist, dem ist die Hölle nicht fern.


Wem es gut geht, der tut alles, um sich krank zu machen, und wer krank ist, alles um sich wieder gesund zu machen.


Wem Gott das Mehl gibt, dem nimmt der Teufel den Sack fort.


Wem ich vertraue, vor dem schützt mich Gott; wem ich nicht vertraue, vor dem schütze ich mich selber.

(Vor dem, welchem ich vertraue, hüte mich Gott. Vor dem, welchem ich nicht vertraue, werde ich mich selbst hüten.)


Wem man sein Geheimnis mitteilt, zu dessen Diener macht man sich.


Wen die Schlange biss, der fürchtet die Eidechse.


Wenig Bart und rot, etwas, das schlimmer, gibt es auf der Erde nimmer.


Wenig Brot - halt's in der Hand, wenig Wein - trink oft, wenig Fleisch - halt dich an die Knochen, wenig Betten - leg dich in die Mitte und geh früh schlafen.


Wenige Worte im Munde und wenig Speisen im Magen, das sind zwei Dinge, die niemals schaden.


Wenig Galle macht viel Honig bitter.


Wenig Geist, viel Eitelkeit.


Wenn am Marientage im März Reif fällt, so tut er keinen Schaden mehr.


Wenn das Auge nicht sieht, tut das Herz nicht weh.


Wenn das Spiel zu Ende ist, kommen König und Bauer wieder zurück in die gleiche Schachtel.

Wenn der April die Blumen hervorbringt, ist es der Mai, der sich damit brüstet.

Wenn der Arme den Reichen gibt, lacht der Teufel darüber.

Wenn der Esel satt ist, verschmäht er das Heu.

Wenn der Junge wüsste, und der Alte könnte, gäbe es nichts, was nicht vollbracht würde.


Wenn der Mann zornig ist, dann schweigt die kluge Frau.


Wenn der März wütet, heizt das alte Mütterchen sogar mit seinem Spinnrocken.


Wenn der Mensch alles sagen würde, was er denkt, würde es niemand glauben.


Wenn der Papst tot ist, wählt man einen anderen.


Wenn der Reiche fällt, spricht man von Unglück; ist es ein Armer, spricht man von Trunkenheit.


Wenn der Teufel alt wird, will er Mönch werden.

Wenn die Ehe blüht, verwelken dabei die Freundschaften.

Wenn die (eine) Frau sündigt, ist der Mann nicht unschuldig.

Wenn die Gefahr vorüber ist, wird der Heilige verspottet.

Wenn die Heiligen das Wetter verderben, machen es die Toten wieder gut.


Wenn die Katze den Speck nicht erreichen kann, sagt sie er sei ranzig.


Wenn die Katze nicht da ist, tanzen die Mäuse.

Wenn die Mühle zugeschlossen ist, so springen die Esel
(Vergleichbare deutsches Sprichworte: Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse über Tisch und Bänke. Wenn die Katze fort ist, tanzen die Mäuse.)

Wenn die Mutter nicht tugendhaft ist, werden es auch die Töchter nicht sein.

Wenn die Sonne scheint, kümmere ich mich nicht um den Mond.

Wenn du bekennst, schüchtern zu sein, bist du es nicht mehr.

(Wenn du eingestehst, dass du schüchtern bist, hörst du auf, es zu sein.
)

Wenn du den Wolf siehst, such nicht nach seiner Spur.


Wenn du dich auf einer Beleidigung schlafen legst, so verdienst du, dass sie auf dir liegen bleibt.


Wenn du eine Frau nimmst und wenn du ein Pferd kaufst, so schließe die Augen und befiehl dich Gott.


Wenn du ewig leben willst, musst du Wein trinken und Nudeln essen.


Wenn du gesund leben willst, so kleide dich warm und iss langsam.


Wenn du Hunger hast, sag`s nicht dem Satten.


Wenn eine Frau heiratet, tauscht sie die Aufmerksamkeit vieler Männer gegen die Unaufmerksamkeit eines einzigen ein.


Wenn einer dich in Hast fragt, dann antworte ihm langsam.


Wenn ein Heiliger traurig ist, ist er ein trauriger Heiliger.


Wenn ein Mensch alles sagte, was er denkt, würde es niemand glauben.


Wenn es Rosen sind, werden sie blühen.


Wenn Gott nicht will, können die Heiligen nicht.

Wenn Liebe sich in Eifersucht verlor, so öffnet sie des Argus hundert Augen und ist damit doch blinder als zuvor.

Wenn man dem Esel den Kopf wäscht, vergeudet man Seife.

Wenn man dran ist, muss man tanzen.

Wenn man einen Dieb treu machen will, so muss man ihm vertrauen.

Wenn man früh am Morgen fischt, fängt man viele Fische.

Wenn man sagen kann, wie viel man liebt, liebt man nur wenig.


Wenn man wenig stiehlt, kommt man ins Gefängnis, wenn man viel stiehlt, macht man Karriere.

Wenn man zu viel nachdenkt, schafft man nichts.


Wenn Stolz eine Kunst wäre, wie viele Graduierte würden wir haben.


Wenn zu viele Hähne krähen, geht die Sonne niemals auf.
(Vergleichbares deutsches Sprichwort: Viele Köche verderben den Brei.)

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
Wer achtet, wird geachtet.

Wer allein etwas schafft, schafft für drei.


Wer alles bloß des Geldes wegen tut, wird bald des Geldes wegen alles tun.


Wer alles leugnet, gibt alles zu.


Wer als Bürge eingeht, geht auch als Zahler ein.
(Ein Sprichwort in Deutschland bringt den Bürgen anders zu Zahlen: Bürgen soll man würgen.)

Wer als Esel geboren wird, stirb auch als Esel.

Wer am Galgen sterben soll, kann am Flusse tanzen.


Wer am meisten weiß, glaubt am wenigsten.


Wer anderen Böses tut, muss selbst auf Böses gefasst sein.


Wer anderen eine Grube gräbt, dessen eigene ist nahe.


Wer anderen Hunden Brot gibt, wird von den eigenen angebellt.


Wer an einem Tag reich wird, wird in einem Jahr gehenkt.

Wer auf diese Meere geht, fängt diese Fische.


Wer auf eines anderen Suppe wartet, isst sie kalt.


Wer auf jede Feder achtet, wird niemals ein Bett machen.


Wer auf jede Wolke achtet, wird nie eine Reise machen.


Wer aus dem Grabe kommt, weiß, was der Tod ist.

Wer aus Liebe heiratet, der platzt aus Wut.


Wer bei Hof dient, stirbt auf Stroh.


Wer beleidigt, schreibt auf Sand; wer beleidigt wurde, in Marmor.


Wer Bier trinkt, lebt hundert Jahre.


Wer Bruch macht, zahlt, und die Scherben gehören ihm.


Wer das Korn auf dem Halm isst, weiß, was er heute isst, aber er weiß nicht, was er morgen essen wird.


Wer dem Altar dient, lebt vom Altar.


Wer den Aal am Schwanz packt, hält nichts fest.

Wer den alten Weg um des neuen willen verlässt, weiß, was er verlässt, weiß aber nicht, was er findet.


Wer den Boden nicht sieht, soll kein Wasser lassen.


Wer den direkten Weg geht, scheitert nicht.


Wer den eigenen Fehler eingesteht, ist auf dem Weg zur Wahrheit.

Wer den Fisch gegessen hat, spuckt die Gräten aus.

(Das Sprichwort bedeutet, wer etwas Gutes oder Vorteilhaftes haben will, muss man auch dessen Nachteile und Schattenseiten mit in kauf nehmen. Ähnliche Bedeutung wie die deutschen Sprichworte: Wer Honig lecken will, muss den Stachel der Bienen nicht scheuen. und Wer Honig essen will, der muss leiden, dass ihn die Bienen stechen.)


Wer den Fisch nicht zu kochen versteht, der brate ihn, und wer ihn nicht zu braten weiß, stecke ihn an den Spieß.


Wer den Kern haben will, bricht die Nuss auf.


Wer den Kochlöffel in der Hand hat, macht die Suppe so, wie es ihm beliebt.


Wer den Kopf in den Wolken hat, sieht die Erde nicht mehr.


Wer den Kopf zu Hause lässt, verliert den Hut in der Menge.

Wer den Papst zum Vetter hat, kann leicht Kardinal werden.


Wer den Richter kauft, verkauft die Gerechtigkeit.

Wer den Trick kennt, soll ihn nicht weitersagen.

Wer den Versprechen der Leute glaubt, wird dastehen mit einer (dem bleibt eine) Handvoll Fliegen.

Wer den Wein liebt, hasst sich selbst.


Wer der guten Mutter nicht gehorchen will, wird der bösen Stiefmutter gehorchen.


Wer dich von vorne leckt, beißt dich von hinten.


Wer die alte Straße wegen der neuen verlässt, weiß, was er verlässt, aber nicht, was er findet.


Wer die Nacht nicht ehrt, ist des Tages nicht wert.

Wer die Pfanne am Stiel hält, dreht sie, wie er will.


Wer die Tochter will, schmeichelt der Mutter.


Wer die Torte auf Kosten der Allgemeinheit isst, zahlt die Zeche auf dem Stadtplatz.


Wer die Tugend sucht, wird sie sicher finden.

Wer Dornen sät, laufe nicht barfuß.
(Sprichwort in Afrika mit gleicher Bedeutung: Wer Dornen sät, darf nicht barfuß gehen.)


Wer durchhält, siegt.


Wer eine Frau gehabt hat, verdient die Geduldskrone, wer aber zwei hatte, verdient eine Zwangsjacke.


Wer einen Freund findet, findet einen Schatz.


Wer einen Freund hat, ist reich.


Wer einen Freund ohne Fehler sucht, bleibt ohne Freund.


Wer einen Kopf aus Wachs hat, der gehe nicht in die Sonne.


Wer eine Schlange am Busen nährt, dem wird sie es mit Gift lohnen.


Wer eine Sturmhaube von Glas hat, der muss in keinen Schleuderkampf gehen.


Wer eine vergebliche Hoffnung verliert, gewinnt viel.


Wer eine Witwe heiratet, isst Bohnen.


Wer ein Fest gibt, genießt es nicht.


Wer ein gutes Pferd hat, ist gut bewaffnet.


Wer ein gutes Pferd im Stall hat, schämt sich nicht, zu Fuß zu gehn.


Wer ein Schwein schlachtet, isst ein Jahr lang, und wer einen Ochsen schlachtet, eine Woche.

(Das Sprichwort bedeutet, je mehr man hat, desto mehr und schneller verbraucht man es und ist in Gefahr, über seine Verhältnisse zu leben und zu verschwenden.)

Wer ertrinkt, würde sich an ein Rasiermesser klammern.


Wer etwas alleine schafft, schafft für drei.


Wer etwas kann, bekommt seinen Teil.


Wer etwas weiß, hat zehn Augen. Wer nichts weiß, ist blind.


Wer Freude bereitet, hat selber Freude.


Wer Geld hat, findet leicht Vettern.

Wer Geld hat, hat Freunde.

Wer Geld verdienen will, muss mit Ausgeben anfangen.


Wer Geld zum Wegwerfen hat, nehme Handwerker und lasse sie ohne Aufsicht.

Wer genug gehabt hat, beschwert sich.

Wer Geschenke annimmt, verliert die Freiheit.

Wer gesündigt hat, der tue Buße.

Wer gesund ist, ist reich und weiß es nicht.


Wer gesund ist und nicht im Gefängnis sitzt, hat kein Recht sich zu beklagen.


Wer gesund und behaglich leben will, der esse wenig und schnell.


Wer glaubt, Gott zu betrügen, hat sich schon selbst betrogen.


Wer Glück hat, dem macht der Ochse ein Kalb.


Wer Glück hat, dem wächst ein Zitronenbaum, wenn er einen Pfahl pflanzt.

Wer Glück in der Liebe hat, soll nicht Karten spielen.

Wer Gott als Freund hat, hat alle Heiligen in seiner Tasche.


Wer Grund und Boden hat, der hat Krieg, und wer keinen Grund und Boden hat, liegt zu Boden.


Wer gut beginnt, hat das Werk schon zur Hälfte geschafft.


Wer gute Nachricht bringt, klopft laut.

Wer Gutes tut, empfängt Gutes.


Wer Gutes tut, schläft gut.


Wer gut reden will, muss erst gut nachdenken.


Wer Heilige hat, geht ins Paradies.

Wer höher steigt als er soll, fällt tiefer als er glaubt.

Wer Hunger hat, dem schmeckt jedes Brot.


Wer hungrig ist, dem ist jede Speise angenehm.


Wer im Anfang oft gewann, ward zuletzt ein Bettelmann.

Wer im Herzen Galle hat, aus dessen Mund kann nicht Honig träufen.

Wer immer alles auf morgen verschiebt, schafft wenig.

Wer immer das Haar im Ei sucht, wird keinen Freund finden.

Wer immer nach dem Haar in der Suppe sucht, wird keinen Freund finden.

Wer immer hofft, stirbt singend.

Wer immer nach dem Haar im Ei sucht, wird keinen Freund finden.


Wer in Tränen sät, erntet singend.


Wer in Verdacht gerät, hat etwas falsch gemacht.


Wer italienisch spricht, geht nach Rom.


Wer jeden grüßen will, nutzt schnell die Mütze ab.


Wer kauft, wenn er nicht kann, verkauft, wenn er nicht will.


Wer keine Falken hat, muss mit Eulen beizen
*1.
(Das bedeutet, wenn man nicht die besten oder idealen Mittel für etwas hat, muss man sich mir dem Nächstbesten, was einem zur Verfügung steht, begnügen.)


Wer keinen Kopf hat, muss Beine haben.


Wer keinen Mut hat, soll kein Liebhaber sein.


Wer keine Scham hat, dem gehört die ganze Welt.


Wer keine Zeit hat, ist ärmer als der ärmste Bettler.


Wer kein Gehirn hat, habe Beine.


Wer kein Geld in der Börse hat, muss Honig im Munde haben.


Wer kein Gewerbe gelernt hat, wird ein Arzt.


Wer kein Haus hat, hat keine Heimat.


Wer klug ist, bewahre sein Bette vorm Wolf und vor der Kokette.


Wer langsam geht, geht sicher.


Wer langsam geht, geht sicher.

Wer langsam geht, geht vernünftig; wer vernünftig geht, geht lange.

Wer langsam geht, geht wohl, wer schnell geht, eilt zum Tode.
Wer langsam geht, kommt weit und bleibt gesund.


Wer Lateinisch kann, kommt durch die ganze Welt.


Wer lauscht, hört Dinge, die ihm nicht gefallen.


Wer leben wird, wird sehen.

Wer liebt, der glaubt.


Wer mehr versteht, verzeiht auch mehr.


Wer mit dem Schwert verwundet, kommt durch das Schwert um.

Wer mit dem Wolf geht, lernt das Heulen.


Wer mit der Zunge ausschlägt, muss mit dem Kopf abwehren.


Wer nicht achtet, wird geachtet.


Wer nicht arbeitet, isst nicht.


Wer nicht beißen kann, soll nicht die Zähne zeigen.


Wer nicht geduldig ist, ist nicht verliebt.

Wer nicht heucheln kann, kann nicht regieren.

Wer nicht kann, wie er will, mach es, wie er kann.


Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, wäre auch nicht zufrieden, wenn er das hätte, was er nicht hat.


Wer nicht schweigen kann, kann auch nicht reden.


Wer nichts hat, entbehrt nichts.

Wer nichts leisten kann, kann nicht befehlen.

Wer nichts sät, der erntet nichts.


Wer nichts tut (macht), macht nichts falsch.


Wer nicht wagt, der gewinnt nicht.


Wer nicht zuerst gelernt hat zu gehorchen, wird nie befehlen können.


Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, wäre auch nicht zufrieden, wenn er hätte, was er nicht hat.


Wer nicht zu leiden weiß, versteht nicht zu leben.


Wer niemals sein Land verlässt, ist voll von Vorurteilen.


Wer nur Geld hat, ist ein armer Teufel.


Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.


Wer Pech berührt, beschmiert sich.


Wer rasch gibt, verdoppelt die Gabe.


Wer's anordnet, macht's, wie's ihm gefällt.


Wer satt ist, sieht nicht den Hungrigen.


Wer Schaden erleidet, dem bleibt der Schaden und der Spott.


Wer schläft, fängt keine Fische.


Wer schnell entscheidet, bereut manchmal noch schneller.

Wer schuldig ist, wittert überall üble Nachrede.

Wer schweigt, stimmt zu.


Wer`s eilig hat, gehe langsam.


Wer seine eigenen Angelegenheiten liegen lässt, um sich um die der anderen zu kümmern, hat wenig Verstand.


Wer seinen Kopf zu Hause lässt, der verliert seinen Hut in der Menge.


Wer seinen Sohn zu sehr liebkost, wird keine Freude daran haben.


Wer sein Genick brechen soll, findet die Treppe in der Dunkelheit.


Wer sein Mehl kauft, ist blind auf einem Auge, wer sein Brot kauft, auf beiden.


Wer sein Unglück selbst verschuldet, beweint sich selbst.


Wer sein Wissen vermehrt, vermehrt auch seine Sorgen.


Wer selbst geht, meint es ernst, wer einen anderen schickt, ist gleichgültig.


Wer sich am Eisen scheuert, dem haftet Rost an.


Wer sich am Handwerk des anderen versucht, rührt Suppe im Korb an.


Wer sich aus Liebe verheiratet, kommt aus Wut um.


Wer sich begnügt, genießt.


Wer sich bewegt, sammelt ein; wer stillsteht, vertrocknet.


Wer sich entschuldigt, klagt sich an.


Wer sich erhöht, wird erniedrigt werden.


Wer sich in anderer Stoffe kleidet, wird bald ausgezogen.


Wer sich in den Zehnern irrt, irrt sich in den Tausendern.


Wer sich mit anderer Leute Kleidern schmückt, wird mitten auf der Straße ausgezogen.


Wer sich mit heißem Wasser verbrannt hat, hat auch Angst vor kaltem Wasser.


Wer sich schämt zu arbeiten, der schäme sich, zu essen.


Wer sich verteidigt, ohne angeklagt zu sein, offenbart seine Schuld.


Wer sich viel in den Häusern von anderen aufhält, wird ein Fremder im eigenen.


Wer sich von Tugend leiten lässt, geht sicher auf die Reise.


Wer sich zum Lamm macht, den frisst der Wolf.


Wer sich zu sehr beeilt, kommt spät an.


Wer spart, spart für die Katz.


Wer spät auf den Gemüsemarkt geht, bringt wenig zurück, oder macht schlechten Kauf.

Wer Stroh ins Feuer wirft, kann sich die Hand verbrennen.


Wer sucht, der findet.

Wer tut, was er will, dem tut der Kopf nicht weh.


Wer Übles tut, ist nie ohne Ausrede.


Wer Undankbaren Gutes tut, tut Gott Schimpf an.

Wer Unhöflichkeit sehen will, der mache den Bauern zum Herrn.

Wer Unrecht tut, vergisst es; wer es erleidet, nicht.


Wer viel spricht, kann nicht immer gut sprechen.

Wer viel weiß, glaubt um so weniger.


Wer viel weiß, spricht leise und wenig.


Wer viereckig geboren wird, kann nicht rund sterben.


Wer von einer Henne geboren wird, muss scharren.


Wer von Hoffnung lebt, stirbt an Verzweiflung.


Wer vor dem Richter weint, verschwendet seine Tränen.


Wer weise ist, ist reich.


Wer wenig hat, soll weniger ausgeben.


Wer Wind sät, wird Sturm ernten.


Wer wirklich Hunger hat, braucht keine Gewürze.

Wer Zähne hat, hat kein Brot, wer Brot hat, hat keine Zähne.


Wer Zeit hat, vertrödele sie nicht.


Wer zerbricht, zahlt, und die Scherben gehören ihm.


Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.


Wer zuletzt lacht, lacht am besten.


Wer zum Gericht läuft, um sich zu streiten, lässt dort auch seine Kleider. (wird arm)


Wer zum Korbträger geboren ist, wird mit einem Griff in der Hand geboren.


Wer zur Mühle geht, macht sich mehlig.


Wer zu schweigen versteht, weiß auch zur rechten Zeit zu sprechen.


Wer zu viel kritisiert, liebt zu wenig.


Wer zu viel will, hält nichts fest.

Wer zwei Herren zu dienen hat, muss den einen belügen.


Wer zweimal über denselben Stein stolpert, verdient kein Mitleid.
Wiedergenommene Magd und aufgewärmte Suppe taugen nichts.

Wie die Mutter, so die Tochter.

Wie man musiziert, so wird getanzt.

Wilde Jünglinge, weise Greise.


Wir haben keine Kinder, aber haben Namen für sie alle.

Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft – es kommt auf das Material an.

Wissen ist mehr wert als Haben.

Wo am wenigsten Herz ist, da ist die meiste Zunge.

Wo das Fell des Löwen nicht genügt, muss man sich an das des Fuchses halten.


Wo das Gold spricht, schweigt jede Zunge.


Wo der Schuh drückt, weiß kein anderer als der ihn am Fuße hat.


Wo der Teufel den Schwanz hineinsteckt, da steck nicht die Hand hinein.


Wo die Frau die Hosen anhat und der Mann die Schürze trägt, da gehen die Dinge schlecht.

Wo die Glucke hingeht, dahin gehen auch die Küken.

Wo die Küken sind, da ist auch die Aufmerksamkeit der Henne.

Wo die Lust bereit ist, sind die Beine leicht.

Wo eine Frau ist, ist auch immer ein Zauber.

Wo es Schafe gibt, ist Wolle reichlich vorhanden.

Wo Frauen und Gänse sind, da wird wenig geschwiegen.


Wo Gewalt herrscht, schweigen die Rechte.

Wo Gottes Hilfe ist, da wird die Spinnwebe zur Mauer, wo sie nicht ist, wird die Mauer zur Spinnwebe.

Wo ich mein Geld ausgebe, brauche ich keine Komplimente machen.


Wo keine Haare sind, kämmt es sich schlecht.

Wolf frisst nicht Wolf.


Wollen ist Können.


Wo Licht ist, da ist auch Schatten.


Worte mahlen kein Mehl.


Wo viele Hähne krähen, bricht der Tag niemals an.


Zeit ist Geld.


Zu Beginn der Liebe sprechen die Liebenden von der Zukunft; geht sie zu Ende, sprechen sie von der Vergangenheit.


Zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen.


Zu Hause hast du vor nichts Angst.


Zum Zahlen und zum Sterben bleibt immer noch Zeit.

Zu Unrecht erworbenes Gut trägt der Wind davon.

Zu viele Köche verderben die Küche.

Zuviel Höflichkeit lässt befürchten, dass Betrug dahinter steckt.


Zuviel ist so viel wie zu wenig.


Zuwenig und zu viel verderben Fest und Spiel.


Zwei Adler können nicht zusammenleben.


Zwei Schluck Wein vor der Suppe sind dem Arzt ein Unheil.


Zweiunddreißig Zähne sind machtlos gegen eine Zunge.

Zwischen Butler und Koch ist niemals Feindschaft.

Zwischen Mann und Frau steck nicht den Finger.


Zwischen Reden (sagen) und Tun liegt das Meer.

*1Beiz, Beizjagd bedeutet das Abrichten, die Pflege und das Jagen mit Hilfe eines Greifvogels. Vögel und kleinerer Wildtiere sind das Ziel dieser Jagd. In Deutschland werden trotz der Bezeichnung Falknerei auch andere Greifvögel als Falken eingesetzt. Der Name Beizjagd kommt von mhd. „beizen = beißen“. Die Beizjagd entstand vor ca. 3.500 Jahren in Zentralasien und war in der deckungslose Steppe eine zweckmäßige Jagdform.
Um 79 n. Chr. beschreibt Plinius in seiner Naturalis historia die Beizjagd bei den Thrakern. Die Vandalen brachten sie im Verlauf der Völkerwanderung nach Spanien und ans Mittelmeer. In Europa hatte die Beizjagd eine Hochphase im Absolutismus. Sie ist kostspielig und erfordert eine große Anzahl an sehr gut geschultem Personal und war ein Zeichen von Reichtum und Macht. In den Vereinigten Arabischen Emiraten spielt die Falknerei heute noch eine bedeutende Rolle. 2010 wurde die Falknerei für etliche Länder in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. In Deutschland wurde diese 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Beizjagd

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