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Italienische Sprichworte
E - S


Ehe du ein Wort geäußert hast, bist du sein Herr, nachher ist es der deine.

Ehen und Makkaroni: Wenn sie nicht heiß sind, sind sie nicht gut.

Ehrlichkeit ist mehr wert als Gold.

Eigene Sporen und fremdes Pferd machen die Meilen kurz.

Ein alter Mann hat den Kalender im Leib.

Ein altes Huhn gibt eine gute Suppe.


Ein Brot, eine Flasche Wein und ein Jahr - geschwind vergehen sie.

Ein Dummkopf findet immer einen anderen Dummkopf, der ihn bewundert.
(Deutschland: Kein Narr war so dumm, er fand einen, der ihn für klug hielt.)


Eine ausgehungerte Stadt wird leicht erstürmt.


Eine Blume macht noch keinen Kranz.


Eine Bürde, die man sich wählt, fühlt man nicht.


Eine einsame Freude ist wie eine Melodie in der Wüste, wo kein Echo sie verdoppelt.

Eine Frau, die gern am Fenster sitzt, ist wie eine Weinrebe an der Landstraße.

Eine gute Antwort weiß, wann sie aufhören muss.


Eine gute Doktrin nützt nichts bei einem schlechten Charakter.


Eine gute Ehefrau macht einen guten Ehemann.


Eine gute Mutter fragt nicht, sondern gibt.

Eine gute Mutter sieht mit einem Auge mehr als ein Vater mit zehn.

Eine gute Tat sollte den Mund des Gebers schließen und den des Empfängers öffnen.

Eine Hand wäscht die andere, und alle beide waschen das Gesicht.

(Ursprünglich aus „Apocolocyntosis“ (Verkürbissung) von Seneca im Sinne von Veräppelung. Original lat.: „Manus manum lavat“ Die Fortsetzung lautet: . . gib etwas und du bekommst etwas. Wurde zum Sprichwort auch in vielen anderen Ländern.)


Ein eigenes Haus ist ein kleines Königreich.


Ein einsamer Mensch ist entweder ein Vieh oder ein Engel.


Eine lange erwartete Gabe ist verkauft, nicht verschenkt.


Eine Lüge zieht zehn nach sich.


Einem Bauern muss man keine Gerste in die Hand geben.


Einem gescheiterten Schiff kannst du keinen Schaden antun.


Einem guten Kopf fehlt auch der Hut nicht.


Einem starrsinnigen Esel ein harter Stock.


Eine Mütze ist mehr wert als hundert Hauben.


Einem Verliebten Ratschläge erteilen, ist, wie einem Esel den Kopf waschen.


Einem vollen Bauch scheint alles Fleisch schlecht.


Einem weißen Kopf fehlt oft der Verstand.


Einen Bogen läuft der Hund, einen anderen schon der Hase.


Eine Nuss in einem Sack macht keinen Lärm.


Einer allein ist nicht einmal gut im Paradiese.


Einer, der sich selbst gefällt, gefällt meist den anderen nicht.

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.
(Man soll nicht von einem einzigen Indiz auf eine Veränderung schließen, wegen eines Ereignisses keine voreiligen Schlüsse ziehen. Wegen eines einzelnen Vorfalls soll man nichts verallgemeinern, sonder erst abwarten, ob es noch weitere Hinweise gibt.)

Der Ursprung des Sprichworts ist die Fabel „Der verschwenderische Jüngling und die Schwalbe“ des griechischen Fabeldichters Äsop. Äsop lebte um 600 v. Chr. Er war wahrscheinlich Sklave mehrerer Herren einer ihn freiließ. Danach wurde er Gesandter von Krösus, dem letzten König Lydiens, der ihn auf mehrere Reisen schickte. Auf einer Reise zum Orakel nach Delphi wurde Äsop dort wegen angeblichen Diebstahls zum Tode verurteilt und hingerichtet. Die Fabeln des Äsop wurden durch die Römer in Europa bekannt, aus denen sich in vielen Ländern ähnliche Sprichworte bildeten, teilweise mit Frühling, teilweise mit Sommer.
Die Behauptung, das Sprichwort gehe auf zwei schwäbische Schneider zurück, ist frei erfunden.
In Äsops Fabel verkauft ein Jüngling seinen Mantel als letzten Besitz, nachdem er eine Schwalbe gesehen hatte. Weil die Schwalbe zu früh kam, wurde es wieder kalt, die Schwalbe erfror und der Jüngling fror ebenfalls.
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_verschwenderische_Jüngling_und_die_Schwalbe
www.fabelnundanderes.at/aesop_4.htm#Der_unersättliche_Jüngling_und_die_Schwalbe


Eines Menschen Lebensjahre und Sünden sind immer zahlreicher, als er angibt.


Eine Wunde, die man voraussieht, schmerzt weniger.


Eine Wunde wird nicht dadurch geheilt, dass man den Bogen entspannt.


Eine Zunge ist wie eine Zange.


Ein Fass Wein beinhaltet mehr Wunder als eine Kirche voller Heiliger.

Ein Freund beim Becher wird dich im Stich lassen.

Ein Freund im Unglück ist mehr wert als hundert Freunde im Glück.


Ein geschmierter Mund hat noch nie etwas Schlechtes gesagt.


Ein gesparter Pfennig ist zweimal verdient.


Ein guter Amboss fürchtet keinen Hammer.

Ein hartes Schicksal verlangt ein starkes Herz.

Ein heftiger Regen ist bald vorüber.


Ein hungriger Esel frisst von jeder Streu.

Einigkeit macht stark.

Ein kleiner Stein kann einen großen Wagen umwerfen.


Ein leerer Sack steht nicht aufrecht.


Ein Mädchen, schön geboren, wird verheiratet geboren.

(Schön geboren, verheiratet geboren.)


Ein Mann ohne Frau ist wie ein Baum ohne Blätter.

Ein Mann ohne Frau ist wie Spaghetti ohne Parmesan.


Ein Mann ohne Geld ist ein Toter, welcher wandelt.

Ein Messer hält das andere in der Scheide.

Ein neuer Besen kehrt gut.

(Neue Besen kehren in vielen Ländern gut, deswegen gibt es dieses Sprichwort so oder ähnlich in vielen Ländern,.aber alte Bürsten kennen die Ecken.)


Ein Paar Ohren könnte hundert Zungen zur Erschöpfung bringen.


Ein Prozess ist ein schöner Baum im Garten des Rechtsanwalts, der Wurzeln schlägt und nie stirbt.

Ein Quäntchen Glück ist mehr wert als ein Pfund Wissen.

Ein Ratschlag ist immer ein Geständnis.


Ein schlechtes Handwerk, das den Handwerker nicht ernährt.

Ein schönes Mädchen ohne Geld sehen alle an, aber keiner will sie.


Ein schönes Schweigen ist noch nie aufgeschrieben worden.


Ein Soldat, Feuer und Wasser machen bald genug Platz für sich selbst.


Ein Teufel jagt den anderen weg.


Ein Tisch ohne Salz ist ein Mund ohne Speichel.


Ein Topf mit einem Sprung ist noch nie vom Haken gefallen.


Ein Übel zieht das andere nach sich.


Ein überspannter Bogen bricht.


Ein Unglück kommt selten allein.


Ein Vater ernährt zehn Söhne, aber zehn Söhne ernähren keinen Vater.


Ein voller Bauch macht den Kopf leer.


Ein Vorteil ist nicht immer ein Gewinn.


Ein wenig Wahrheit lässt eine ganze Lüge passieren.


Eitelkeit ruiniert mehr Frauen als Liebe.


Ende gut, alles gut.


England ist das Paradies der Frauen, das Fegefeuer der Männer und die Hölle der Pferde.


Entweder trinken oder ertrinken.


Erfahrung bereitet kein Vergnügen außer dem, sie weiterzugeben.


Er ist verlogener als eine Grabinschrift.

Erneuter Hass ist schlimmer als der erste.

Erst bestimme deinen Kurs und dann öffne die Segel.


Erzähle allen von deinem Geschäft, und sie werden es für dich besorgen.


Es fällt auch das Pferd, das vier Beine hat.

Es fällt kein Blatt, ohne dass Gott es will.
Es fällt kein Blatt, wenn Gott es nicht will.


Es gibt immer ein Aber.


Es gibt keine Ehe, in die sich der Teufel nicht einmischt.


Es gibt keinen Betrug, der sich nicht durch Betrug überwinden ließe.

Es gibt keinen Mai ohne Blumen, es gibt keinen alten Menschen ohne Schmerzen, es gibt keinen jungen Menschen ohne Liebe.

Es gibt keinen Ort, der das eigene Haus ersetzt. Ist es auch klein, das Herz ist groß.

Es gibt keinen Ort, der das Zuhause ersetzen kann.


Es gibt keinen Ort, wo der Teufel einer Seele wegen nicht hingehen würde.


Es gibt keinen schlimmeren Räuber als ein schlechtes Buch.


Es gibt keinen schlimmeren Tauben als den, der nicht hören will.

Es gibt keine schlechtere Frucht als die, die niemals reif wird.


Es gibt mehr Hunde als Hasen.


Es gibt mehr Mausefallen als Mäuse.

Es gibt zwei Arten von Tränen in den Augen einer Frau, eine aus Kummer, eine zum Betrug.

Es hat nie einen noch so hübschen Schuh gegeben, der nicht zum hässlichen Pantoffel wurde.


Es ist besser, der Kopf einer Katze zu sein als der Schwanz eines Löwen.

(Ähnliches Sprichwort auch in Armenien)


Es ist besser, die eigenen Lumpen zu Haus zu waschen.


Es ist besser, Frieden zu halten als ihn herzustellen.


Es ist besser, man sagt: hier floh er, als hier fiel er.


Es ist das Zeichen großer Vollkommenheit, sich mit den Unvollkommenheiten anderer abzufinden.


Es ist ein glückliches Kind, das seinen echten Vater kennt.

Es ist gut, eine Kerze für Gott anzuzünden und zwei für den Teufel.

Es ist keine Ehre für einen Adler, eine Taube umzubringen.


Es ist keine Kunst, zu spielen, aber eine sehr gute Kunst, das Spielen aufzugeben.


Es ist keine Sünde, dem Teufel den Arm zu geben, nur um die Brücke zu überqueren.


Es ist leichter, die Disteln abzumähen, als sie aus dem Schwanz des Esels zu kämmen.

Es ist leichter, Geld zu verdienen als Geld zu behalten.

Es ist leichter zu trösten, als getröstet zu werden.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

(Sprichwort in vielen Ländern. Da außer Gold auch anderes glänzt, kann der äußere Anschein trügen. Es ist nicht immer das, was der Anschein verspricht, nicht immer das enthalten, was die Verpackung annehmen lässt, es wird mehr versprochen als gehalten.)


Es ist schlimm für das Gut, das seinen Herrn nicht sieht.


Es ist schwierig, Ideen zu erzeugen (Einfälle zu haben), es ist leicht, Worte zu erzeugen (finden).

Es ist zu schön, um wahr zu sein.

Es kommt keine Ehe, in die sich der Teufel nicht einmischt.

Essen und Trinken tun immer gut.

Es steckt ein Trick dahinter, aber man erkennt ihn nicht.


Es wird in allem glücklich gehen, nimmt man Gott zum Anfang und zum Ende.


Etwas, das man sagen gehört hat, wiederholen, wird schon zur halben Lüge.

Feinden verzeihen, heißt nicht kleinmütig sein, sondern eine starke Seele besitzen.

Feinde sind oft besser als Freunde.

Fern den Augen, fern dem Herzen.

Fette Küche, mageres Testament (magerer Geldbeutel).


Feuer aus Stroh hat wenig wert.

Flegel werden flegelhaft behandelt
.

Flüche wie Prozessionen kehren zu ihrem Ausgangspunkt zurück.

Folge einem Esel und du kommst in ein Dorf. Folge einer Ziege und du stürzt in den Abgrund.

Frauen leisten Widerstand, um erobert zu werden.


Frauen schminken sich rot, damit sie nicht erröten.


Frauentränen - Brunnen von Betrug!

Frauen und Gläser sind immer in Gefahr.

Frauen und Motoren, Freuden und Schmerzen.


Freude hat keine Familie, aber Leiden hat Frau und Kinder.


Freunde sind rar, wenn man kein Geld hat.


Freunde sind wie Bohnen, sie sprechen hinten.


Freundschaft geht über Verwandtschaft.


Fröhlichen Leuten hilft Gott.


Für alte Heilige zündet man keine Kerzen mehr an.


Für alte Leute sind zwei Suppen nicht zu viel.


Für die einen den Stock und für die anderen die Karotte.


Für die verzweifelte Barke findet Gott den Hafen.

Für nichts schafft (tut) man nichts.

Geben ist Angeln.


Gedanken zahlen keine Steuern.
(Gleiche Bedeutung wie das deutsche Sprichwort: Gedanken sind frei.)


Geduld bekommt man auch in der Apotheke nicht.


Geduld hilft gegen jedes Übel.


Geflickte Freundschaft ist wie eine schlecht geheilte Wunde.


Gegen alles gibt es ein Mittel außer gegen den Tod.


Gegen Kanonen gilt das Recht nicht.

Gegen schreckliche Übel helfen schreckliche Mittel.

G
egen zwei kann auch Roland nicht an.

Geld ist des Geldes Bruder.


Geld ist ein guter Diener und ein schlechter Herr.


Geld lässt den Teufel (Bären) tanzen.

Geld öffnet alle Türen, außer die Himmelstür.


Gelegenheit macht den Menschen zum Dieb.


Gemeinsames Leid, halbe Freude.


Geschäft ist Geschäft.


Geschenkter Essig ist süßer als Honig.


Geschwätz gibt kein Mehl.


Gesetz gemacht, Betrug erdacht.


Gesundheit ist ein Schatz, den niemand schätzt, solange er ihn besitzt.

Gesundheit ohne Geld ist eine halbe Krankheit.

Gewalt geht vor Recht.

Gewohnheit verwandelt Natur.

Gib der Kirche eine Hand, und sie wird einen Arm verlangen.

Gib dich nicht als arm aus gegenüber dem, der dich nicht reich machen kann.


Gib weder Salz noch Ratschlag, ehe man dich darum bittet.


Glücklich, wer zu sich selbst sagen kann: Ich habe eine Träne getrocknet.


Glühwürmchen sind keine Laternen.

Gott bewahre uns vor einem bösen Nachbarn und einem Anfänger im Geigenspiel.

Gott gibt (schickt) uns das Essen (Fleisch), der Teufel die Köche.

Gott hilft dem, der Besitz hat.

Gott ist überall, außer wo er seinen Stellvertreter hat.


Gott macht die Menschen und macht sie zu Paaren.


Gott schickt nur so viel, als man tragen kann.


Gott sieht, Gott hilft.


Großer Friede wär' auf Erden, gäbe es kein meins noch deins.


Großer Kopf. kleines Gehirn.

Großer Prahler, kleiner Tuer.


Gut begonnen ist halb gewonnen.


Guter Wein braucht kein Aushängeschild.
(Sprichwort auch in Frankreich)


Gut lügen hat, wer von weither kommt.


Gut verheiratet, wer keine Schwiegermutter oder Schwägerin hat.
Hat die Henne ein Ei gelegt, so gackert sie.

Hat man die Gnade empfangen, wird der Heilige betrogen.


Heiterkeit ist ein Universalheilmittel.

Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Hochmut ritt hinaus und kam zu Fuß zurück.


Hochzeiten und obrigkeitliche Würden sind von Gott vorherbestimmt.

Höflichkeit öffnet alle Türen.

Holzköpfe machen immer Lärm.


Honig im Munde spart am Geldbeutel.

Hunde, die bellen, beißen nicht.

(Sprichwort auch in Deutschland)


Hunger ist der beste Koch.


Hunger treibt den Wolf aus dem Wald.


Hunger wandelt Bohnen in Mandeln.


Hungriger Hund achtet den Stock nicht.
(Der hungrige Hund fürchtet den Stock nicht.)

Huren haben oft fromme Kinder.


Hüte dich vor dem, der auf Gewissen schwört.

Hüte dich vor dem, der nichts zu verlieren hat.

Ich predige der Schwiegertochter, damit die Schwiegermutter es hört.

Im April ist jeder Tropfen ein Fass.

Im Dunkeln sind alle Frauen gleich, bei Nacht sind alle Kühe schwarz.


Im Haus des Gehenkten sprich nicht vom Strick.


Im Irrtum verharren ist teuflisch.


Im Land der Blinden ist der Einäugige gut dran.
(ähnlich auch in anderen Ländern)


In den Blumen lauert die Schlange.


In der feinen Gesellschaft heiratet man eine Frau, lebt mit einer anderen und liebt nur sich selbst.


In der Jugend faul, im Alter lumpig.


In der Liebe ziehen sich Gegensätze an.


In die Kirche mit den Frommen, in die Taverne mit den Schlemmern.

In England gibt es sechzig verschiedene Religionen und nur eine Soße.


Intuition ist Intelligenz mit überhöhter Geschwindigkeit.

In vielen Lügen ist mehr Trägheit als Heuchelei.


Irren ist menschlich.


Ist der Geist abwesend, so ist das Auge blind.


Ist der Papst tot, wählt man einen anderen.

Ist die Lüge auch schnell, die Wahrheit wird sie überholen.

Jede Bärin hält ihre Bärenjungen für schön.

Jede Blume möchte zu einem Blumenstrauß gehören.

Jedem das Seine.

Jede Medaille hat ihre Kehrseite.


Jedem Vogel ist sein Nest lieb.


Jeder betrachtet die Dinge auf seine Weise.


Jeder bleibe bei seinem Handwerk.


Jeder Fisch hat seine Gräten.

Jedes Fleisch hat seine Knochen.
(Alles Gute hat irgendwo auch einen Nachteil.)

Jeder für sich, Gott für alle.

Jeder hat sein Schicksal.


Jeder Heilige will seine Kerze.


Jeder Hund ist ein Löwe bei sich zu Haus.


Jeder ist der Sohn seiner eigenen Taten.


Jeder ist Papst bei sich zu Haus.


Jeder ist seines Glückes Schmied.


Jeder leitet das Wasser auf seine eigene Mühle.


Jedermann glaubt, sein Kreuz sei das schwerste.

Jedermanns Freund - niemands Freund.

Jeder Mutter gefallen ihre Kinder, jeder Äffin ihre Äffchen.

Jedes Ding hat seinen Wert.


Jedes Ding zu seiner Zeit.


Jedes Gras wird Stroh.


Jedes Jahr geht eins vorbei.


Jedes Versprechen ist eine Verpflichtung.


Jede Tür mag geschlossen werden, nur nicht die des Todes.

Je mehr einer hat, desto mehr will er.

Je mehr Geld, desto mehr Sorgen.

Je weniger du sagst, desto weniger irrst du.

Je weniger sich ändert, umso mehr bleibt alles beim Alten.

Karnevalsliebe stirbt zur Fastenzeit.

Kastanienbäume haben noch nie Apfelsinen getragen.


Katzenkinder fangen Mäuse.


Kein Armer ist so arm wie ein ehemaliger Reicher.


Keine Regel ohne Ausnahme.

(Sprichwort auch in Deutschland)


Keiner ist mehr als ein Mensch.


Keine Rose ohne Dornen.

Keine Wirkung ohne Ursache.


Kein schlimmerer Dieb als ein schlechtes Buch.


Klare Verträge, gute Freunde.


Kleine Geschenke festigen die Freundschaft.


Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen.


Kleine Küche macht das Haus groß.

Kluge Frauen sagen immer die Wahrheit - aber niemals die ganze.

Krankheiten erzählen uns, was wir sind.

Lachen macht gesundes Blut.


Lass dir nie raten von einem, der selbst ins Unglück geraten.


Leben ist Kämpfen.


Leben und leben lassen.


Legst du dich auf einer Beleidigung zur Ruhe, so bist du es wert, dass die Beleidigung auf dir liegen bleibt.


Lerne Weisheit durch die Torheit der andern.


Lesen und nicht verstehen ist wie jagen und nichts erbeuten.

Liebe, Almosen, Hingabe und Geduld sind die vier Dinge, die aus einem Menschen einen Heiligen machen.


Liebe bleibt die Krone für jedes Weib.

Liebe ist närrisch und blind.

Liebe macht viel, Geld alles.


Lieben und nicht geliebt werden ist verlorene Zeit.


Lieber allein als in schlechter Gesellschaft.
(Sprichwort auch in Irland, Korsika, Schottland und Spanien)


Lieber beneidet als bemitleidet werden

(Sprichwort in Deutschland.:Lieber beneidet als bedauert.)

Lieber das Unrecht erdulden, als es selbst tun.


Lieber die Wolle weggeben als das Schaf.


Liebe regiert ohne Gesetze.


Lieber ein Ehemann ohne Liebe als ein eifersüchtiger.


Lieber einen weisen Feind als einen verrückten Freund.


Lieber eine Stunde zu früh als eine Sekunde zu spät.


Lieber ein Jahr wie ein Löwe, als hundert Jahre wie ein Schaf.


Lieber ein lebendiger Esel als ein toter Doktor.


Lieber ein magerer Vergleich als ein fetter Prozess.


Lieber ein Vogel im Wald sein als ein Vogel im Palast.


Lieber heute ein Ei als morgen eine Henne.

(Sprichwörter mit ähnlicher Bedeutung in vielen Ländern. In Deutschland: Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.)


Lieber mit den Füßen ausrutschen als mit der Zunge.


Lieber später als niemals.


Lieber tot als Sklave.

Lieber wenig als nichts.


Liebe sieht mehr als tausend Augen.


Liebe und Herrschaft dulden keine Gesellschaft.


Liebe verlangt nach (will) Treue und Treue nach (will) Beständigkeit.


Liebe vertreibt die Zeit, Zeit vertreibt die Liebe.

Lobe das Leben am Ende und den Tag am Abend.


Lügen haben kurze Beine.

(Die Wahrheit kommt immer heraus. Auch in Deutschland und Slowenien, ähnlich in Armenien: Die Sonne wird nicht hinter der Wolke bleiben. und aus Afrika: Der Weg des Lügners ist kurz.)

Lügen haben kurze Flügel.
Mach dir einen guten Namen und pinkele ins Bett: man wird sagen, du habest geschwitzt.

Manchmal wiederholt sich die Geschichte und manchmal nicht.

Man fischt umsonst, wenn der Angelhaken keinen Köder hat.

Man kann nicht das Mehl im Munde halten und blasen.


Man kann nichts sagen, was nicht schon gesagt worden ist.

Man kann nicht Ziege und Kohl zugleich retten.


Man kann nicht zwei Herren dienen.


Man lernt nicht für die Schule, sondern für das Leben.

Man muss beide Glocken hören.

Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
(Sprichwort auch in Brasilien, Deutschland, England, Portugal und Schottland)

Man muss das Leben nehmen, wie es ist.


Man muss den Esel festbinden,
wo der Herr es will.

Man muss die Nuss knacken, will man den Kern essen.


Man muss den Schritt nach den Beinen machen.
(Vergleichbares deutsches Sprichwort: Man muss sich nach der Decke strecken.)

Man muss sich nach dem Bettlaken strecken.

Männer schaffen Vermögen, und Frauen erhalten es.

Man soll eine Sache überschlafen.

Man soll nicht das Sichere für das Unsichere aufgeben.

Man soll nicht nach dem Anschein urteilen.

Man soll niemals weder den Grund seiner Börse noch seines Herzens zeigen.

Menschlicher Wohlstand ist verdächtig und vergänglich.

Miss dreimal, bevor du einmal schneidest.

Mit Ausdauer kommt man immer vorwärts.


Mit Betrug und List lebt man das halbe Jahr, mit List und Betrug die andere Hälfte.

Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass Essig.

Mit Essig fängt man keine Fliegen.


Mit Geduld schafft man alles.


Mit gutem Wind kann jeder zur See fahren.

Mit Hilfe saftiger Speisen gräbt sich der Mensch sein Grab mit den eigenen Zähnen.


Mit jedem Lachen ziehen wir einen Nagel aus unserem Sarg.


Mit menschlichen Schwächen ist`s wie mit Gerüchen; die Umgebung spürt sie mehr als der, der sie hat.


Mit Schreien erreicht man nichts.


Morgenrot, Regen droht.

Morgenstunde hat Gold im Munde.

Müßiggang ist der Vater der Laster.

Mutter hat Salbe für jede Wunde.


Mutter und Haus vergisst man nicht.


Nach dem Blitz kommt der Donner.


Nachträglich ist jeder klug.

Nachts sind alle Katzen grau.

Nahe dem Wirtshaus sind Krankenhaus und Gefängnis.


Narren wachsen ohne Bewässerung.


Neugier ist die Mutter der Weisheit.


Nicht alle Narren haben Kappen.

Nicht alle Psalmen enden mit Lobgesang.

Nicht alles Unglück kommt, um uns zu schaden.


Nicht aus jedem Holz kann man einen Heiligen machen.

© Paul Blow, http://blog.viking.de/    Nicht jeder Donut hat ein Loch
Nicht bei allen Kringeln gelingt das Loch.

Nicht jeder Donut hat ein Loch.
(Das bedeutet, nicht jeder Plan, Projekt oder Unternehmung läuft reibungslos oder funktioniert so wie gewünscht. Überall kann unerwartet und plötzlich ein Hindernis auftauchen oder eine ungewollte Wendung eintreten.)

Nicht jeder wird als Genie geboren.

Nicht jedes Übel gereicht zum Schaden.


Nichts ist schwärzer als der Teufel.


Niemand gibt dem Waisenkind Geld, es bekommt nur Ratschläge.


Niemand hat den morgigen Tag gesehen.


Niemand ist ein Held für seinen Kammerdiener.


Niemand ist Prophet in seinem Heimatland.


Niemand wird als Meister geboren.


Nie vertraut eine Maus ihr Schicksal einem einzigen Loch an.

Not bringt die Alte auf Trab.


Not kennt kein Gebot.


Not macht selbst den Esel traben.

Nur der schlechte Handwerker schimpft auf sein Handwerkszeug.

Nur um die Brücke zu überqueren, ist es keine Sünde, dem Teufel den Arm zu geben.

Nur wahre Freunde sagen es dir, wenn dein Gesicht schmutzig ist.

Öffentliche Gelder sind wie Weihwasser, jeder bedient sich.

Oft birgt sich unter geringem Kleid ein edles Herz.

Oft lässt sich das, was sich nicht durch Gewalt besiegen lässt, ganz einfach durch Geduld besiegen.

Oft wechselt man mit dem Himmel das Glück.


Ohne Geld erreicht man nichts.


Ohne Gottes Willen irrt kein Arzt.


Papier ist geduldig.


Pflanz den Weinstock für dich und den Ölbaum für deinen Sohn.


Praxis geht über Theorie.

Preise das Meer und bleib auf dem Lande.

Preise den Berg und bleib in der Ebene.

Preise die Ehefrau, aber bleibe ledig.

Priester und Hühner sind nie satt.

Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.


Rache, hundert Jahre alt, hat immer noch ihre Milchzähne.


Rasch und gut gehen nicht zusammen.


Raus der Zahn, fort der Schmerz.


Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.


Reichtum eroberte Rom, als Rom die Welt erobert hatte.


Reine Luft fürchtet nicht den Donner.

Respekt, Respektlosigkeit und Verdacht verderben die Welt.

Rom wurde nicht an einem einzigen Tag gebaut.


Rom wurde Stein auf Stein erbaut.

Sag' einer Frau, dass sie schön ist, und der Teufel wird es ihr zehnmal wiederholen.

Sagen und Tun sind zweierlei.


Sag mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist.
(Schon im Sprichwörter-Lexikon von Samuel Christoph Wagener, erschienen 1813 in Quedlinburg (2005 im Georg Olms Verlag nachgedruckt) ist dieses ähnlich als deutsches Sprichwort auf Seite 154 aufgeführt. So oder ähnlich wird es auch als Sprichwort in vielen anderen Ländern verbreitet (in Armenien, Brasilien, Spanien, Ungarn Türkei, Vietnam und andere) oder als Zitat von Goethe (1749 - 1832), Brillat-Savarin (1755 - 1826) oder Lenin (1870 - 1924) gebraucht. Wo es als erstes auftrat oder zitiert wurde oder von wem abgeschrieben wurde, ist nicht bekannt.)


Saubere Luft fürchtet nicht den Donner.


Schlafende Hunde soll man nicht wecken.


Schlag für Schlag, Brot für Kuchen.


Schlechte Beispiele verderben gute Sitten.


Schlecht ist die Wolle, die nicht gefärbt werden kann.


Schlimmer ist der Neid des Freundes als die Hinterlist des Feindes.


Schneide dem Hund den Schwanz ab, er bleibt doch ein Hund.

Schnell und gut passen nicht zusammen.

Schöne Worte füttern die Katze nicht.

Schön geboren, verheiratet geboren.
(Ein Mädchen, schön geboren, wird verheiratet geboren.)

Schönheit ohne Güte ist ein Haus ohne Tür, ein Schiff ohne Wind, eine Quelle ohne Wasser.


Schwägerinnen sind schlecht geschliffene Schwerter.


Schweigen ist mehr wert als eine schöne Erwiderung.


Schwiegermutter im Haus sät Zwietracht.

Schwielige Hände, tüchtige Hände.


Seinem Anwalt sollte man die Dinge immer ganz offen und klar sagen: Er wird dann schon dafür sorgen, dass sie verworren werden.

Selbst das Meer, so groß es ist, kommt zur Ruhe.


Selbst die gezählten Schafe werden vom Wolf gefressen.


Selbst ein Frosch würde beißen, wenn er Zähne hätte.


Sich des Leidens zu erinnern, verdoppelt das Gute.

Sind sie gestorben, riechen sie alle auf eine Weise.

Singe, und dir wird leichter.


Sobald Gesetz ersonnen, wird Betrug gesponnen.


So böse ist kein Hund, dass er nicht mit dem Schwanze wedelte.

Sogar ein Sprichwort ist kein Sprichwort, solange das Leben es uns nicht gezeigt hat.


Solange einer Zähne im Mund hat, weiß er nie, was ihm noch zustoßen kann.

Solange es Leben gibt, gibt es Hoffnung.


Solange jemand Zähne im Mund hat, weiß er nicht, was ihm noch passieren kann.


Soll's in der Ehe keine Not haben, so muss der Mann brav und gesund sein und Brot haben, die Frau muss schweigen und häuslich sein und ein hübsches Rot haben.


So viele Köpfe, so viele Ansichten.


So viel wie zu viel ist, so viel ist zu wenig.


So wie das gute und das schlechte Pferd die Sporen nötig haben, so braucht eine gute und eine schlechte Frau den Stock.


Spiel mit den Kindern und lass die Heiligen in ruhe.

Staatsgelder sind wie Weihwasser: jeder bedient sich.

Starkes Herz bricht starkes Schicksal.


Stilles Wasser bricht die Brücken.


Strömendes Wasser trägt kein Gift.

Such Ehefrauen und Ochsen in deinem Land.


Suche keinen Schatz, suche dir eine sparsame Frau.


Suche nicht die Sense, wenn schon Zeit zum Mähen ist.

Sünde begehen ist menschlich, in der Sünde verharren ist teuflisch.

Italienische Sprichworte
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