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Aristoteles  Zitate

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Aristoteles wurde 384 v. Chr. in Stageira in Makedonien geboren und starb 322 v. Chr. in Chalkis/Euböa. Er war ein griechischer Philosoph, Logiker und Naturwissenschaftler und einer der einflussreichsten Denker der abendländischen Geistesgeschichte, der zahlreiche Disziplinen entweder selbst begründete oder entscheidend beeinflusste. Er war Schüler Platos und Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien.

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Abwechslung ist von allem das Süßeste, wie der Dichter sagt.
Nikomachische Ethik VII, Kap.15

Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen.
Metaphysik I 21, 980a

Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.

(Aus)Bildung ist der beste Reiseproviant für die Reise zum hohen Alter.

Dagegen wird der Egoismus mit Recht getadelt. Denn dieser besteht nicht darin, dass man sich selbst liebt, sondern dass man sich mehr liebt als man darf: Gerade so tadelt man die Habsucht, obwohl doch bekanntlich jeder etwas zu haben liebt.
Älteste Politik

Das erste Erfordernis ist, dass man in dem, was man besitzt, sachverständig ist, dass man weiß, was am meisten Nutzen bringt und wo und wie dies der Fall ist.


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Das Glück gehört denen, die sich selber genügen.

Das Leben besteht in der Bewegung.

Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.
Nikomachische Ethik X, Kap. 6, 34f, 1176b

Das Urteil ist ein Satz, der Wahrheit oder Unwahrheit enthält.

Denken und sein werden vom Widerspruch bestimmt.

Denn das Bessere vollbringt immer auch eine bessere Leistung.


Denn eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und auch keinen Tag; und daher macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit oder eine große Heldentat einen Mann nicht gesegnet oder glücklich.

Nikomachische Ethik


Denn von den Extremen ist das eine mehr, das andere weniger fehlerhaft.
Nikomachische Ethik II, Kap. 9, 34, 1109a,

Denn wenn jemand auch alles besäße, aber an der Vernunft Schaden erlitte und erkrankte, dann wäre für einen solchen das Leben nicht mehr wünschenswert: denn er hätte keinen Nutzen von allen übrigen Gütern.
Protreptikos


Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen.


Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.

Der ideale Mensch fühlt Freude, wenn er anderen einen Dienst erweisen kann.

Der Mensch ist von Natur aus ein Gemeinschaft bildendes Wesen.
Nikomachische Ethik


Der Weisheit Anfang ist der Zweifel.


Der Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil.
Politik


Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind.

Die genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht für alle Gegenstände fordern, sondern nur für die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht für die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden.
Metaphysik 995a 14-17

Die Hoffnung ist ein Wachtraum.

Die meisten Menschen wollen lieber Zuneigung geschenkt bekommen, als sie schenken.

Die Muße scheint Lust, wahres Glück und seliges Leben in sich selbst zu tragen.

Die Natur ist beständig; Reichtum nicht.

Die Natur macht nichts vergeblich.

Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste.

Die Neigung zur Freundschaft entsteht allerdings oft plötzlich, die Freundschaft selbst aber braucht Zeit.

Die Regeln der Kunst erhalten ihr Ansehen durch ihre unmittelbar wahrgenommene Zweckmäßigkeit.

Einen Entschluss muss man schnell ausführen, überlegen aber muss man langsam.

Eine zu große Ungleichheit an Jahren zwischen Eheleuten bringt gemeiniglich Uneinigkeit und Missvergnügen hervor.

Ein Freund aller ist niemandes Freund.

Ein Freund ist eine einzige Seele, die in zwei Körpern wohnt.

Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt es zu sein.

Ein Stück der Freiheit ist aber damit gegeben, dass man abwechselnd gehorcht und befiehlt.

Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens.

Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.

Es ist natürlich, dass ein Mensch für überragende Leistungen Anerkennung erwartet.

Es ist offensichtlich, dass der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein Staaten bildendes Lebewesen.
Politik 1253a2f.

Es lässt sich nämlich beobachten, dass der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhört, aber sie nicht richtig hört. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: Noch ehe sie alles gehört haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander.
Nikomachische Ethik, VII, 7

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.

Freude ist die Gesundheit der Seele.

Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.

Geistige Befriedigung kennt keine Traurigkeit.


Gleichheit ist die Seele der Freundschaft.


Glück ist Selbstgenügsamkeit.

Glückseligkeit ist die vollkommene Tugend in einem vollkommenen Leben.

Glück zu vertragen ist nicht jedermanns Sache.

Hohe Moralbegriffe sind Gewohnheitssache. Wir werden gerecht durch gerechtes Handeln, maßvoll durch maßvolles Tun und tapfer durch tapferes Verhalten.

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.

Ich schätze den als tapferer, der sein Verlangen überwindet, als jenen, der seine Feinde besiegt. Denn der schwerste Sieg ist der Sieg über sich selbst.

Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen.

Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel.
Nikomachische Ethik X, Kap. 4, 19f, 1174a

Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.

Jederman kann zornig werden. Das geht leicht. Aber der richtigen Person gegenüber zornig werden, im richtigen Maß, zur rechten Zeit, zum rechten Zweck und auf die richtige weise - das liegt nicht in der Macht des Einzelnen.


Jedes künstlerische Erzeugnis entsteht um eines Zweckes willen, und dieser ist das höchste Ziel der Kunst; was aber zufällig geschieht, hat keinen Zweck.

Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient.
Politik I, 2

Glück ist Selbstgenügsamkeit.

Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden.
Nikomachische Ethik,

Meine Freunde! Es gibt keine Freunde!

Mit dem, der die Prinzipien missachtet, lässt sich nicht streiten.
Mit dem, der die Regeln leugnet, lässt sich nicht streiten.


Mütter lieben ihre Kinder mehr als Väter es tun, weil sie sicher sein können, dass es ihre sind.

Niemand kann gut befehlen, der nicht zuvor gehorchen gelernt hat.


Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren.
Nikomachische Ethik

Selbst im Hirn des weisesten Mannes gibt es einen törichten Winkel.

So notwendig wie die Freundschaft ist nichts im Leben.

Staunen ist der erste Grund der Philosophie.


Überall immer nach dem Nutzen zu fragen ziemt sich am Wenigsten für hochsinnige und wahrhaft freie Männer.

Überhaupt aber besteht das Reichsein mehr im Gebrauchen, als im Besitzen.

Unser Charakter ergibt sich aus unserem Benehmen.

Von den Extremen ist das eine schlimmer als das andere.
Nikomachische Ethik

Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze zu entbehren.

Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze zu entbehren.

Wenn man arm ist, dann ist es das Geld, was bestimmend ist für das Glück.

Wenn nämlich die Ungerechtigkeit bewaffnet ist, so ist sie am allergefährlichsten.

Wahres Glück ist, seinen Geist frei zu entfalten.

Was es alles gibt, was ich nicht brauche.

Was ist denn aber für ein Unterschied, ob die Weiber geradezu den Staat regieren, oder ob die, welche ihn regieren, sich von den Weibern beherrschen lassen.

Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.

Wer es bei der Strafe zu weit treibt, begeht ein zweites Unrecht.

Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.

Wer sich weniger zutraut, als er leisten kann, ist kleinmütig.


Wer viele Freunde hat, hat keine.


Wie jeder zu sich selbst, so verhalt er sich auch zu seinem Freunde.

Wie könnte das Größte und Schönste von einem bloßen Zufall abhängig sein?

Wie viele Dispute hätten zu einer Randbemerkung zusammen gefasst werden können, wenn die Disputanten gewagt hätten, ihre Begriffe klar zu definieren.

Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken.