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Kirchenlehrer, Heilige und Missionare

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Abraham a Sancta Clara
Abraham a Sancta Clara (auch Abraham a Santa Clara) wurde am 2. Juli 1644 als Johann Ulrich Megerle in in Kreenheinstetten bei Meßkirch geboren und starb am 1. Dezember 1709 in Wien. Er war ein katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller. Mit rund 600 Einzelschriften gilt er als bedeutendster deutscher katholischer Prediger und Poet der Barockzeit. Nach dem Tod des Vaters 1656 ermöglichte ihm sein Onkel und Vormund Abraham Megerle den Besuch des Gymnasiums der Jesuiten in Ingolstadt bis 1659.
1662 trat Johann Ulrich Megerle im Kloster Maria Brunn bei Wien (heute 14. Wiener Gemeindebezirk) in den Orden der Augustiner-Barfüßer ein, wo er aus Dankbarkeit seinem Onkel gegenüber den Namen Abraham a Sancta Clara annahm. Voraussetzung für den Ordenseintritt war die Entlassung aus der Leibeigenschaft des Meßkircher Hofes. Ein entsprechender Antrag wurde gegen Zahlung von 12 Gulden genehmigt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abraham_a_Sancta_Clara

Auf Angst und Schweiß folgt Ruh und Preis.

Brummt das Weib den ganzen Tag, so geht der Mann zum Schwarzen Bären.

Das gefährlichste Möbelstück ist die „Lange Bank“, das gefährlichste Instrument die „Alte Leier“.

Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

Die Pforte im Himmel ist klein, es kann kein Prahlhans hinein.

Die Rach' ist eine Lust, die währt wohl einen Tag, die Großmut ein Gefühl, das ewig freun dich mag.

Die Trunkenheit verwirret, verführet, und verblendet dem Menschen sein ohnedem infiziertes Gehirn.
(aus Der Sauff-Narr oder hundert ausbündige Narren)

Die Wahrheit ist ein Brot, das starke Zähne fordert, eine Braut, die ein jeder schaut, ein Wasser, mit dem sich niemand gern wäscht, eine Lanze, die schwer verwundet, und Speise, die schwer zu verdauen.

Ein fröhlicher Mensch ist kein Schmeichler, kein Betrüger, kein Lügner, ist wahrhaft in seinen Sachen, tut selten weinen, vielmehr lachen.
(aus Der Sauff-Narr oder hundert ausbündige Narren)

Ein schwerer Beutel macht leicht eitel.

Ein zänkisches Weib ist wie ein immer durchtriefendes Dach.

Faulenzen erweitert des Teufels Grenzen.

Freund und Anker kennet man, wenn sie Hilf in Not getan.

Ja, das bloße Lesen ohne Nachdenken hilft nichts.
(aus Der Büchernarr)

Mit glimpflicher Art, mit Sanftmut und Güte richtet man öfter mehr aus als mit unmäßiger Schärfe.

Wenn das Schwein am fettesten ist, hat es den Metzger am meisten zu fürchten.

Wer sich will in alles mischen, muss sich oft die Augen wischen.

Wir halten oft manchen Menschen wegen seiner Mängel und Fehler für unglücklich, ich aber sage, dass derjenige der unglücklichste Mensch ist, welchem kein Mensch gefällt.

Wo kein Geld, da ist kein Freud, wo kein Freud, da ist Leid, wo Leid, da ist Traurigkeit.
(aus Antiquitet- oder Müntz-Narr oder hundert ausbündige Narren)
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Ambrosius von Mailand
*339 in Trier bis † 4.4.397 in Mailand. Er wurde als römischer Politiker zum Bischof von Mailand gewählt. Er ist einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike der Westkirche, war der jüngere Bruder der heiligen Marcellina und trägt seit 1298 den Ehrentitel Kirchenvater.

Sein Vater Aurelius Ambrosius war Präfekt von Gallia Narbonensis. Ambrosius war nach dessen frühem Tod in Rom für die Beamtenlaufbahn vorgesehen und wurde demgemäß juristisch ausgebildet. An der Stelle, an der er der Überlieferung nach mit seiner Schwester, der heiligen Marcellina, damals gelebt haben soll, steht heute die Kirche Sant’Ambrogio della Massima.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ambrosius_von_Mailand

Bei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen.
(Von den Pflichten)


Deine Absicht erst gibt deinem Werke seinen Namen.

(Von den Pflichten)


Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren sicherer.

(Von den Pflichten)


Ein Freund ist gleichsam ein zweites Ich.

(De officiis)


Ein glückliches Leben ist der Genuss der Gegenwart.

Es gibt nichts Schöneres im Leben im Leben als die Freundschaft: Du hast jemand, dem du dein Innerstes öffnen, dem du Geheimnisse mitteilen, das Verborgene deines Herzens anvertrauen kannst.

Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nichts Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren.
Von den Pflichten


In der Haltung des Körpers verrät sich der Zustand des Geistes. Durch die Körperbewegung spricht gleichsam des Geistes Stimme.


Welche Strafe ist größer als die Wunde des Gewissens?
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Angelus Silesius
Angelus Silesius (lat. für „Schlesischer Bote/ Engel“, eigentlich Johannes Scheffler) war ein deutscher Lyriker, Theologe und Arzt. Er wurde am 25. Dezember 1624 in Breslau getauft und starb am 9. Juli 1677 ebenfalls in Breslau. Sein Vater Stanislaus Scheffler, ein polnischer Adliger, siedelte wegen seines evangelischen Glaubens von Krakau nach Breslau über. Angelus Silesius bekannte sich am 12. Juni 1653 trotz harter Kritik von protestantischer Seite öffentlich zur römisch-katholischen Kirche und nahm den Namen Angelus nach dem spanischen Mystiker Johannes ab Angelis an. Als ein Motiv seines Übertritts nennt er die freventliche Verwerfung der Mystik (Theologiae mysticae), die der Christen höchste Weisheit sei. Im herrschenden dogmatischen Protestantismus sah er Abgötterei der Vernunft.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Angelus_Silesius

Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht. Wer kann es sehn? Ein Herz das Augen hat und wacht.
(Der Cherubinische Wandersmann, V,12)

Halt an, wo läufst du hin, der Himmel ist in dir: Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.
(Der Cherubinische Wandersmann, I, 82)


Mensch, werde wesentlich; denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht!
(Der Cherubinische Wandersmann, II, 30, "Zufall und Wesen")

Wär´ Christus tausendmal zu Bethlehem geboren, doch nicht in dir: du bliebst noch ewiglich verloren.
(Der Cherubinische Wandersmann, I, 61)

Wer seine Sinnen hat ins Innere gebracht, der hört, was man nicht redt, und siehet in der Nacht.

Zwei Augen hat die Seele: Eines schaut in die Zeit, das andere richtet sich hin in die Ewigkeit.
(Der Cherubinische Wandersmann, III, 228)
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Asterius von Amaseia
Asterius von Amaseia wurde vor Mitte des 4. Jhd.geboren und starb im hohem Alter vor 431. Er wirkte von 380/390 n. Chr. bis zum Beginn des 5. Jahrhunderts. Er war in der Nachfolge von Eulalios christlicher Bischof in Amaseia, der Hauptstadt von Hellenopontos. Asterius war ein hervorragender Kanzelredner und verfasste Enkomia auf Märtyrer und Homilien. In seinen Predigten lehrte er, dass der Besitz Eigentum Gottes sei und dass der Mensch soziale Verpflichtungen besitze. Er setzte sich für Schwache, Barbaren, Sklaven und Frauen ein.
Auf der 7. ökumenischen Synode zu Nicäa 787 wurde er heiliggesprochen.
Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Asterius_von_Amaseia

Jedes Übel gewinnt Stärke, wenn man es verschweigt, und schädliche Nichtbeachtung begünstigt das Unerlaubte.
(Liber ad Renatum monachum 20)
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Augustinus von Canterury
Papst Gregor I. sandte im Frühjahr des Jahres 597 den Abt des von Gregor gegründeten Andreas-Klosters Augustinus mit einer Schar von 40 Benediktinermönchen zum König von Kent im südlichen England gesandt. Augustinus wurde unterwegs im Frankenreich zum Bischof geweiht. In England legte Augustinus den Grundstein zur Bekehrung der Angelsachsen sowie der Entwicklung der angelsächsischen Schrift. Den Missionaren wurde erlaubt, sich in Canterbury niederzulassen und dort zu predigen. Augustinus ließ eine alte Kirche in Canterbury als seine Kathedrale wieder aufbauen, neu weihen und dazu ein Kloster gründen. Ein zweites Kloster wurde St. Peter und St. Paul außerhalb der Stadtmauern. Diese Benediktiner-Abtei wurde später, im Jahr 978, dem inzwischen heiliggesprochenen Augustinus gewidmet. Augustinus von Canterbury starb am 26. Mai 604 (Geburtsjahr unbekannt), seine Heiligsprechung erfolgte 610. Er gilt als der Apostel der Angelsachsen.

Sein Gedenktag ist in der römisch-katholischen Kirche der 27. Mai, in der evangelischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche der 26. Mai.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Canterbury

Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen.

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Augustinus von Hippo
Augustinus von Hippo (auch: Augustinus von Thagaste, Augustin oder (nicht korrekt) Aurelius Augustinus) lebte vom 13.11.354 (* in Tagaste in Numidien, heute Souk Ahras, Algerien) bis zum 28.8.430 († in Hippo Regius in Numidien, heute Annaba, Algerien) Er war einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike. Augustinus war zunächst Rhetor in Thagaste, Karthago, Rom und Mailand und wie sein Vater Heide. Durch Einfluss der Predigten von Bischof Ambrosius von Mailand ließ er sich 387 taufen. Von 395 bis zu seinem Tod 430, während der Belagerung Hippos durch die Vandalen, war er Bischof von Hippo Regius.
Augustinus wird in den Westkirchen als Heiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 28. August.
In den orthodoxen Kirchen, wo er trotz der Ablehnung mancher seiner Lehren als Seliger Augustinus benannt ist, ist sein Gedenktag der 15. Juni. Weitere besondere katholische Gedenktage sind Augustinus' Bekehrung am 5. Mai und die Überführung der Gebeine (des Augustinus) am 11. Oktober (in Brügge). Er gilt als der Vater und Schöpfer der theologischen und philosophischen Wissenschaft des christlichen Abendlandes und wird deshalb als Kirchenvater bezeichnet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo

Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen (Wiedergeburt) ist unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.

Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht, um aufzugeben.

Befreie mich, o Herr, von der Vielrednerei, an der ich drinnen, in meiner Seele leide; sie ist erbarmungswürdig.

Besser ist Ehe in Demut als Jungfräulichkeit in Stolz.

Besser ist es, hinkend auf dem rechten Weg zu gehen, als mit einem festen Schritt abseits.

Demut hat etwas an sich, was das Herz emporhebt, und Hochmut etwas, was das Herz herabzieht.

Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

Der Mensch, den wir liebten, ist nicht mehr da, wo er war, aber überall, wo wir sind und seiner gedenken.

Der Mensch ist nicht nach dem zu beurteilen, was er weiß, sondern nach dem, was er liebt.

Der Tod ist nicht für schlimm zu achten, dem ein gutes Leben vorangegangen.

Das sechste Lebensalter erfährt seine vollständige Verwandlung in das ewige Leben und gelangt zur gänzlichen Vergessenheit des zeitlichen. Denn das siebente Lebensalter ist bereits die ewige Ruhe und die nach keinen Lebensaltern mehr gesonderte, fortdauernde Seligkeit. Denn so wie das Ende des alten Menschen der Tod, so ist das Ende des neuen Menschen das ewige Leben.

Der Zeit nach kommt die Autorität zuerst, den sachlichen Vorrang aber hat die Vernunft.

Der Zuhörer ist nur dann wirklich gewonnen, wenn er liebt, was du versprichst, fürchtet, was du androhst, hasst, was du anklagst, gern tut, was du empfiehlst, bedauert, was du bedauernswert nennst.

Den Irrtum muss man hassen, den Irrenden aber lieben.

Die Gerechtigkeit ist jene Tugend, die jedem gibt, was ihm gebührt.

Die Rechtheit der Absicht allein macht nicht schon den ganzen guten Willen.

Die Seele nährt sich von dem, worüber sie sich freut.

Die Toten sind nicht tot, sie sind nur nicht mehr sichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von diesen Gesetzen wissen.

Ein Wunder passiert nicht gegen die Natur, sondern gegen unser Wissen von der Natur.

Eine Gewohnheit, der man nicht widersteht, wird bald zur Notwendigkeit.

Ein Mensch, der die Sünde wegen der Hölle fürchtet, fürchtet nicht das Sündigen, sondern das Brennen.

Es gibt keine anderen guten Werke als allein die, welche durch Glaube und Liebe getan werden.

Es ist seltsam: Die Menschen klagen darüber, dass die Zeiten böse sind. Hört auf mit dem Klagen. Bessert euch selber. Denn nicht die Zeiten sind böse, sondern unser Tun. Und wir sind die Zeit.

Etwas mit Leidenschaft tun ist Tugend. Etwas aus Leidenschaft tun ist Laster.

Geist wächst nicht auf trockenem Boden.

Genau gesehen wissen wir gar nicht, wonach wir uns eigentlich sehnen, was wir eigentlich möchten. Wir kennen es gar nicht. Alles erreichte Glück weckt über kurz oder lang neue Sehnsucht.

Gib mir Keuschheit und Enthaltsamkeit - aber jetzt noch nicht!

Glücklich ist, wer alles hat, was er will.

Gott ist uns näher, als wir uns selbst sind.

Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den Vereinzelten zu Gemeinschaft. Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert, Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele. O Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.
Fälschlich oft Augustinus zugeschrieben


Ihr, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich vollendet (beendet) habe, sondern auf das, welches ich beginne.

In dem Maße, wie die Liebe in dir wächst, wächst auch deine Schönheit; denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.

In der Ewigkeit gibt es nur eines:die Dauer. In der Zeit gibt es nur eines:den Wandel.

In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.

Keiner von uns kann sagen, er habe die Wahrheit schon gefunden. Lasst sie uns vielmehr so suchen, als ob sie uns beiden unbekannt sei.

Kostbar ist (mir) jeder Tropfen Zeit.

Man sollte nicht wegen der Bösen auch die Guten aufgeben, sondern wegen der Guten auch die Bösen ertragen.

Nicht jeder, der uns schont, ist ein Freund, nicht jeder, der uns tadelt, ein Feind.

Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz.

Ob man will oder nicht, man muss. Nolens volens.

Sobald du sagst: Ich habe genug geleistet, bist du verloren.


Solange wir leben, kämpfen wir, solange wir kämpfen, ist es ein Zeichen, dass wir nicht unterlegen sind und der gute Geist in uns wohnt. Und wenn dich der Tod nicht als Sieger antrifft, soll er dich (wenigstens) als Kämpfer finden.


Soviel in dir Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.

Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig unserem Herzen innewohnt!

Was sind die Reiche ohne Gerechtigkeit anderes als große Räuberbanden?


Wenn später einmal, warum nicht jetzt ? Und wenn nicht jetzt, wie dann später einmal?


Wer den Tod fürchtet, der liebt Gott nicht.

Wer Glück will, muss erwerben, was ihm kein Schicksalsschlag entreißen kann.

Wer nicht eifersüchtig ist, liebt nicht.


Wir haben die nicht verloren, die unsere Welt verlassen haben.


Wo das Wissen aufhört, fängt der Glaube an.


Wo der Mensch gefallen ist, dort muss er sich auch aufrichten, um wieder hochzukommen.

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Basilius von Caesarea (Basilius der Große)
Basilius von Caesarea (Basilius der Große) wurde um 330 in Caesarea, Kappadokien geboren und starb auch dort am 1. Januar 379.
Caesarea in Kappadokien ist das heutige Kayseri. Das früher Mazaka wurde zu Ehren des römischen Kaisers Tiberius (Adoptivsohn von Kaiser Augustus, * 16.11.42 v. Chr. Rom - † 16.3.37 n. Chr. Kap Misenum, römischer Kaiser von 14 bis 37 n. Chr.), dessen vollständiger Namen Tiberius Iulius Caesar Augustus lautet, in Caesarea umbenannt.Basilius war Asket, Bischof und Kirchenlehrer und zählt zu den bedeutendsten der Kirche des 4. Jahrhunderts. Er, sein Bruder Gregor von Nyssa und ihr gemeinsamer Freund Gregor von Nazianz werden als die drei kappadokischen Kirchenväter bezeichnet. Zusammen mit Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos ist er einer der drei heiligen Hierarchen. Ebenso Mitbegründer der christlichen Trinitätslehre - „ein Wesen, drei Personen“.
Er wurde als zweitältestes von acht Kindern in eine wohlhabende Familie in Caesarea in Kappadozien geboren, die sich seit mehreren Generationen zum Christentum bekannte. Sein Großvater war in der Christenverfolgung unter Diokletian als Märtyrer gestorben. Seine Großmutter Makrina die Ältere, sein Vater Basilius der Ältere und seine Mutter Emmelia wurden heiliggesprochen. Unter den acht Kindern dieses Paars gibt es vier Heilige (Basilius, Gregor von Nyssa , Makrina die Jüngere und Peter von Sebaste) und drei Bischöfe (Basilius, Gregor von Nyssa und Peter von Sebaste). Basilius studierte in Caesarea, Konstantinopel und in Athen. Ein Mitstudent von ihm war im Jahr 355 der spätere Kaiser Julian. Studienfächer waren Rhetorik, Grammatik, Philosophie, Astronomie, Geometrie und Medizin, die er alle in seinem späteren Leben anzuwenden verstand. Nach abgeschlossenen Studien entschloss er sich, Mönch zu werden. Er studierte die Mönchsorden in Ägypten (Pachomianer) und Syrien (vermutlich Messalianer) und gründete dann etwa 355 ein Kloster in einer einsamen Gegend in Kappadozien. Er lebte nur fünf Jahre in diesem Kloster, aber seine detaillierte Mönchsregel, die er in dieser Zeit verfasste, ist bis heute die gültige Mönchsregel der orthodoxen Kirche.
Basilius ließ sich 356 in Caesarea durch den damaligen Erzbischof Dianius taufen und wurde von ihm zum Lektor und 364 zum Priester geweiht. 370 wurde Basilius vierzigjährig zum neuen Erzbischof von Caesarea ernannt, eine einflussreiche Position nicht nur in Kappadozien, sondern in der ganzen Provinz Pontus: Caesarea war damals eine Stadt mit 400.000 Einwohnern, und der Metropolit von Caesarea hatte 50 Bischöfe unter sich. Basilius starb am 1. Januar 379. Sein Tod galt als Unglück für die Allgemeinheit: Er wurde nicht nur von den Christen, sondern ebenso von den Juden und Heiden in Caesarea betrauert.
Schon bald nach seinem Tod wurde er als Heiliger verehrt. Basilius gilt der West- wie der Ostkirche als Kirchenvater, 1568 wurde er von der katholischen Kirche zum Kirchenlehrer ernannt. Gedenktag ist der 2. Januar, Katholisch + Evangelisch (Gebotener Gedenktag im Allgemeinen Römischen Kalender, zusammen mit Gregor von Nazianz, Bis zur Liturgiereform 1970 der 14. Juni, dem Tag seiner Weihe zum Bischof), Orthodox der 1. und 30. Januar und Gedenken der orthodoxen an das Wunder, das er in Nicäa vollbrachte, als er um 370 die Türen der Kirche der Orthodoxen allein durch sein Gebet öffnete am 19. Januar. Er gilt als Schutzpatron der Armen und Kranken sowie der Kämpfer für Frieden und Einheit der Kirche. Er ist der Schutzheilige der Kinder und der ostkirchlichen Mönche und Hüter der Schifffahrt und gilt als wohltätig und hilfsbereit.                  Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Basilius_der_Gro%C3%9Fe

Das Brot, das ihr verderben lasst, ist das Brot der Hungernden.

Der Geist verteilt sich in die ganze Schöpfung, teilt sich dem einen so, dem anderen anders mit, wird aber durch die Teilnahme anderer nicht verringert.


Der Neid ist die Betrübnis über das Wohlergehen des Nächsten, daher verlassen weder Kummer noch Missmut den Neidischen.


In seiner Güte schuf Gott das Nützliche, in seiner Weisheit das Schöne, in seiner Macht das Große.


Jedem, der an den Herrn glaubt, steht ein Engel zur Seite, wenn wir ihn nicht durch unsere bösen Werke vertreiben. Der Engel behütet dich von allen Seiten und lässt nichts unbeschützt.


Keine Leidenschaft ist für die Seele des Menschen verderblicher als der Neid, der zwar andere sehr wenig betrübt, aber für den, der damit behaftet ist, dass größte, eigentlich das Grundübel ist. Denn wie der Rost das Eisen, so verzehrt der Neid die Seele, die mit ihm behaftet ist.

Neid schadet am meisten dem, der ihn hegt, anderen gar wenig. Gleich wie der Rost das Eisen frisst, so frisst der Neid den Neider.

Ruhe ist für die Seele der Anfang der Reinigung.

Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.


Verleumdung schadet auf einmal Dreien: dem, von dem man Böses sagt, dem, welchem man es sagt, und am meisten dem, der es sagt.


Wie soll man in der Abgeschiedenheit seine Fehler kennenlernen?

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Benedikt von Nursia
Benedikt von Nursia wurde um 480 in Nursia bei Perugia im umbrischen Apennin geboren und starb am 21. März 547 auf dem Monte Cassino südlich von Rom. Er war Einsiedler, Abt und Gründer des Benediktinerordens. Um 529 gründete er auf dem Monte Cassino bei Neapel in einem Apollotempel das erste Kloster der Benediktiner, das bis heute als Stammkloster des Benediktinerordens gilt. Auf ihn geht das nach ihm benannte benediktinische Mönchtum zurück, dessen Regel – die Regula Benedicti – von ihm nach 529 als Klosterregularium verfasst wurde. In der orthodoxen, armenischen und katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt. Festtage des heiligen Benedikt sind der 21. März und der 11. Juli.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_von_Nursia

Bete und arbeite! (lat. „Ora et labora!“)
(Ordensgrundsatz der Benediktiner, der erst aus dem Spätmittelalter stammt und in der von Benedikt verfassten Regula Benedicti nicht vorhanden ist.

Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden.

Denn erst dann sind sie wahre Mönche, wenn sie von der Arbeit ihrer Hände leben wie unsere Väter und die Apostel.

Die Sorge für die Kranken muss vor und über allem stehen: Man soll ihnen so dienen, als wären sie wirklich Christus.

Ein gutes Wort geht über die beste Gabe.

Es ist für uns an der Zeit aufzuwachen und uns zu erheben.

Gäste, die ankommen, empfange man alle wie Christus, weil er selber sagen wird: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.

Hat man sich mit jemand entzweit, so soll man vor Sonnenuntergang wieder Frieden schließen.

Müßiggang ist der Feind der Seele.

Reden und Lehren ziemt dem Meister, dem Jünger aber kommt Schweigen und Hören zu.

Was gibt es Schöneres, als die Stimme des Herrn, der uns einlädt? Seht, in seiner Güte zeigt uns der Herr den Weg zum Leben. Öffne das Ohr deines Herzens! Hören wir mit aufgeweckten Ohren!

Wie es einen bösen, bitteren Eifer gibt, der von Gott trennt und in das Reich des Todes führt, so gibt es einen guten Eifer, der von der Sünde trennt, zu Gott und zum ewigen Leben führt.
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Bernhard von Clairvaux
Bernhard von Clairvaux wurde um 1090 auf Burg Fontaine-lès-Dijon bei Dijon geboren und starb am 20. August 1153 in Clairvaux bei Troyes. Er war einer der bedeutendsten Mönche des Zisterzienserordens, mittelalterlicher Abt, Kreuzzugsprediger, Mystiker und Heiliger. 1112 trat Bernhard mit ca. 30 Verwandten und Freunden in das 1098 gegründete Kloster Cîteaux südlich von Dijon ein, von dem sich der Name der Zisterzienser ableitet. Zwei Jahre nach seinem Eintritt wurde er ausgesandt, um in der westlichen Champagne das Kloster Clairvaux zu gründen (1115), dessen erster Abt er wurde.

Bernhard von Clairvaux wurde im Jahre 1174 heiliggesprochen und 1830 zum Kirchenlehrer ernannt; sein Gedenktag ist der 20. August. Er ist der Patron der klösterlichen Berufungen, der Prediger und Imker. Papst Pius XII. widmete dem Heiligen am 24. Mai 1953, zu dessen 800. Todestag, die Enzyklika Doctor mellifluus.
Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_von_Clairvaux


Besser noch, das Ärgernis entsteht, als dass man die Wahrheit im Stich lässt.

Beuge dich doch lieber, um dich leichter aufzurichten!

Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.

Der Grund, weshalb wir Gott lieben, ist Gott selbst.

Die Guten verdanken es den Bösen, dass sie kämpfen müssen und also kämpfend sich gut erhalten.

Die haben sich vor Dieben nicht zu fürchten, die sich Schätze für den Himmel sammeln.

Die Liebe wandelt die Seelen um und macht sie frei.

Die Wahrheit bleibt den Stolzen verborgen, den Demütigen aber wird sie geoffenbart.

Ein von Zorn getrübtes Auge sieht nicht mehr, was recht oder unrecht ist.

Es ist nicht genug, seine Amtspflicht nur so zur Not hin zu erfüllen, sondern man muss auch seinem Amte Ehre machen.

Gewiss ist die Krankheit nützlich, die nach der Hand des Arztes verlangt.

Lesen ohne Nachdenken macht stumpf; Nachdenken ohne Lesen geht irre.

Müßiggang ist die Quelle schlechter Begierden.

Nicht die Friedensredner, sondern die Friedensstifter werden gelobt.

Stehe an der Spitze, um zu dienen, nicht um zu herrschen!

Was gibt es denn Schimpflicheres, als in einem aufrechten Leibe eine bucklige Seele herumzutragen.

Wer das Geld liebt, wird nicht satt; wer den Ruhm sucht, wird nicht gesättigt.

Ziehe dich ab und zu von dem zurück, womit du dich beschäftigst.
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Colomban von Luxeuil
Columban von Luxeuil (auch Coloman von Bobbio oder Colomban der Jüngere)lebte von 540 (Nobber bei Navan (West Leinster), Irland) bis zum 23.11.615 (Bobbio, Provinz Piacenza, Italien) und war ein irischer Wandermönch und Missionar. Er wird von Katholiken und orthodoxen Christen als Heiliger verehrt.
591 brach Columban mit einer Reihe von Brüdern vom Kloster Bangor zur Küste auf. In Frankenreich gründeten die irischen Mönche die Klöster Luxeuil und Fontaines. In diesem Zusammenhang entsteht die Regula Monachorum des hl. Columban. Nach einigen Konflikten im Frankenreich gelangte er nach 610 zunächst nach Tuggen an den oberen Zürichsee, wo sie mit der Missionierung begannen. Sie mussten weiterziehen, weil ihnen die verbliebenen Heiden nach dem Leben trachteten. Am Bodensee, wo er in Bregenz Christen vorfand, brachte er mit der Hilfe von Gallus die kirchliche Zucht und die Verehrung der heiligen Aurelia, einer Gefährtin der heiligen Ursula, in Ordnung. Wegen Streitigkeiten der Einheimischen, verlies er die Gegend, aber Gallus blieb. Gallus wurde zum Gründer der Stadt St. Gallen und zu ihrem Schutzpatron. 612 zog Columban weiter nach Mailand. Der langobardische König Agilulf vermachte ihm ein Gebiet namens Bobbio (Provinz Piacenza) am Fluss Trebbia, wo er ein Kloster gründete und die Zeit bis zu seinem Lebensende verbrachte.
Der Hl. Columban ist der Schutzpatron der Motorradfahrer. Sein Gedenktag ist der 23. November.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Columban_von_Luxeuil

Wer Verbrechen vertuscht, verdient keine Verzeihung.
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Meister Eckhart
Eckhart von Hochheim (auch bekannt als Meister Eckhart oder Eckehart) wurde um 1260 in Hochheim oder Tambach geboren und starb vor dem 30. April 1328 in Avignon. Er war ein einflussreicher Theologe und Philosoph. Als Jugendlicher trat er in den Dominikaner-Orden ein. Sein Hauptanliegen war die Verbreitung von Grundsätzen für eine konsequent spirituelle Lebenspraxis im Alltag. Aufsehen erregten seine unkonventionellen, teils provozierend formulierten Aussagen und sein schroffer Widerspruch zu verbreiteten Überzeugungen.
Nach langjähriger Tätigkeit im Dienst des Ordens wurde Eckhart erst in seinen letzten Lebensjahren wegen Häresie (Irrlehre, Abweichung von der Rechtgläubigkeit) denunziert und angeklagt. Der in Köln eingeleitete Inquisitionsprozess wurde am päpstlichen Hof in Avignon neu aufgerollt und zu Ende geführt. Eckhart starb vor dem Abschluss des Verfahrens. Da er sich von vornherein dem Urteil des Papstes unterworfen hatte, entging er als Person einer Einstufung als Häretiker, doch Papst Johannes XXII. verurteilte einige seiner Aussagen als Irrlehren und verbot die Verbreitung der sie enthaltenden Werke. Dennoch hatte Eckhart beträchtlichen Einfluss auf die spätmittelalterliche Spiritualität im deutschen und niederländischen Raum.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Meister_Eckhart


Alle Dinge müssen, der Mensch allein ist das Wesen, welches will.

Der wahrhaft Liebende liebt Gott in allem und findet Gott in allem.

Die gewaltigsten Prediger sind die guten Werke.

Die wichtigste Stunde ist gerade die Gegenwart, der bedeutendste Mensch der, der dir gerade gegenübersitzt, das Notwendigste ist stets die Liebe.

Es weiß immer ein Esel den anderen zu schätzen.

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

Je mehr die Seele über irdische Dinge erhaben ist, desto mehr Kraft hat sie.

Liebe kennt kein Warum.

Nur die Hand, die wegwischt, kann die Wahrheit schreiben.

Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

Vom Werke nicht lassen, doch lassen von des Werkes Wirkung. Um Wirkung unbekümmert werken, das ist das hohe lassen. Der Gang der Freien.
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Franz von Assisi
Franz von Assisi (auch Franziskus von Assisi, gebürtig Giovanni Battista Bernardone) wurde 1181 in Assisi/Italien geboren und starb am 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb der Stadt. Er war der Begründer des Ordens der Minderen Brüder (Franziskaner) und wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Franziskus war auch Mitbegründer der Klarissen.
Beim Gebet in San Damiano, um 1205, sprach der Überlieferung zufolge Christi Stimme vom Kreuz von San Damiano zu Franziskus: „Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall gerät.“
Trotz großer Widerstände während der ersten Jahre seines Wirkens wurde er schon zwei Jahre nach seinem Tode am 16. Juli 1228 von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. Franz von Assisi ist Patron von Italien und Assisi (seit 1939); der Armen, Lahmen, Blinden, Strafgefangenen, Schiffbrüchigen und Umweltschützer; der Weber, Tuchhändler, Schneider, Kaufleute, Flachshändler, Tapetenhändler, Sozialarbeiter; der „Katholischen Aktion“ (seit 1916), der Sozialarbeit und des Umweltschutzes; gegen Kopfweh und Pest. Zum Schutzpatron der Ökologen erklärte ihn 1980 Papst Johannes Paul II.
In Anlehnung an Franz von Assisi wählte Jorge Mario Kardinal Bergoglio am 13. März 2013 nach seiner Wahl zum Papst den Namen Franziskus.
Sein Gedenktag ist in der römisch-katholischen, der alt-katholischen, der anglikanischen und einigen evangelischen Kirchen am 4. Oktober, in der evangelischen Kirche in Deutschland der 3. Oktober.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Assisi

Alle Geschöpfe sind Kinder des einen Vaters und daher Brüder.


Alles, was ist, wie groß und gut es sei, besteht seine Zeit, erfüllt seine Zwecke und geht vorüber.

Beginne damit, das Nötige zu tun. Dann tue das Mögliche und plötzlich tust du das Unmögliche.
Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

Das Gesetz fordert, die Strafe nimmt, die Gnade gibt.

Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du Mensch, sei Sünde. Mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

Denn wer dahingibt, der empfängt, wer sich selbst vergisst, der findet, wer verzeiht, dem wird verziehen, und wer da stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Der, der mit seinen Händen arbeitet, ist ein Arbeiter. Der, der mit seinen Händen und mit seinem Kopf arbeitet, ist ein Handwerker. Der, der mit seinen Händen, seinem Kopf und seinem Herzen arbeitet, ist ein Künstler.

Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht; aber Gott bleibt immer so, wie er ist.

Der Teufel kann einem Knecht Christi gegenüber nichts ausrichten, wenn in diesem die heilige Fröhlichkeit des Geistes herrscht.

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Lebens (Weges).

Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden.

Glücklich der Mensch, der seinen Nächsten trägt in seiner ganzen Gebrechlichkeit, wie er sich wünscht, von jenem getragen zu werden in seiner eigenen Schwäche.

Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es von Nöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.

Hilf uns, dass wir mehr danach trachten, zu verstehen, als verstanden zu werden.

Nur in den Armen können wir Gott etwas schenken.


Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.

Selig der Mensch, der den Nächsten in seiner Unzulänglichkeit genauso erträgt, wie er ertragen werden möchte.

Selig, wer sich vor seinen Untergebenen so respektvoll (demütig) benimmt, wie wenn er vor seinen Vorgesetzten (Obern und Herrn) stünde.

Wenn jeder einzelne darauf verzichtet, Besitz anzuhäufen, dann werden alle genug haben.

Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

Wir verlangen manchmal so sehr, Engel zu sein, dass wir darüber vergessen, gute Menschen zu sein

Was der Mensch vor Gott ist, das ist er und nicht mehr.

Wo die Armut mit der Fröhlichkeit ist, da ist nicht Begierde noch Habsucht.
(Von der Kraft der Tugenden)

Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist, da ist nicht Verschwendung noch Täuschung.
(Von der Kraft der Tugenden)

Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.
(Von der Kraft der Tugenden)

Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht; wo Geduld ist, gibt es keinen Zorn; wo Fröhlichkeit ist, gibt es keinen Geiz.
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Franz von Sales
Franz von Sales lebte vom 21. August 1567 bis zum 28. Dezember 1622 (* Burg Sales, Thorens-Glières; † Lyon). Er war Fürstbischof von Genf mit Sitz in Annecy, Ordensgründer, Mystiker und Kirchenlehrer.
Am 18.12.1661 wurde Franz von Sales Selig gesprochen und am 19.4.1665 Heilig gesprochen, beides durch Papst Alexander VII.. Papst Pius IX.ernannte ihn 1869 zum Patron der Gehörlosen und der Städte Genf, Annecy und Chambéry und am 19.7.1877 zum Kirchenlehrer. Zu seinem 300. Todestages am 28. Dezember 1922 ernannte Papst Pius XI. ihn außerdem zum Patron der katholischen Schriftsteller und Journalisten. Sein Gedenktag ist der 24. Januar.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Sales


Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.


Besiegt ist nur, wer den Mut verliert. Sieger ist jeder, der weiter kämpfen will.


Das Leben ist kurz, aber doch von unendlichem Wert, denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich.

Der Geist kann den Körper nicht ertragen, wenn er überernährt ist, wenn er aber unterernährt ist, kann der Körper den Geist nicht ertragen.

Die Liebe zu Gott wird nicht beeinträchtigt, wenn noch eine andere Liebe in uns wohnt, sofern diese nur die schuldige Ehrfurcht und das rechte Maß einhält gegenüber der göttlichen Liebe.

Du darfst auf keinen Fall deinen inneren Frieden verlieren, auch dann nicht, wenn die ganze Welt aus den Fugen zu geraten scheint.

Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.


Gott suchen ist das Leben, finden ist das Sterben, besitzen ist die Ewigkeit.


Habe Geduld in allen Dingen, vor allem aber mit dir selbst.

Ich habe Ruhe gesucht überall und habe sie am Ende gefunden in einem einen Winkel bei einem kleinen Buche.

Ich wünsche Ihnen den Geist der Freiheit, der alles aus Liebe tut und nichts aus Zwang.

Meine Vergangenheit kümmert mich nicht mehr. Sie gehört dem göttlichen Erbarmen. Meine Zukunft kümmert mich noch nicht. Sie gehört der göttlichen Vorsehung. Was mich kümmert und fordert, ist das Heute. Das aber gehört der Gnade Gottes und der Hingabe meines guten Willens.

Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit zum Gebet, außer wenn du viel zu tun hast, dann nimm dir eine Stunde Zeit.

Verrichte deine Arbeit niemals hastig, denn jede aufgeregte Hast trübt Vernunft und Urteil; damit hindert sie uns, eine Sache gut zu machen, aus die wir solch blinden Eifer verwenden.

Wenn auch die Menschen sterblich sind, die ich liebe, so ist doch das unsterblich, was ich an ihnen vor allem liebe.
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Hieronymus (Kirchenvater)
Sein voller Name lautet: Sophronius Eusebius Hieronymus. Er wurde 347 in Stridon in der römischen Provinz Dalmatia geboren und starb am 30.9.420 in Betlehem. Hieronymus war Kirchenvater, Heiliger, Theologe und Gelehrter der alten Kirche. Er gehört in der katholischen Kirche zusammen mit Ambrosius von Mailand, Augustinus und Papst Gregor I. zu den vier spätantiken Kirchenlehrern des Abendlandes.
Zum Studium ging der junge Hieronymus nach Rom und wurde dort auch getauft. Nach Aufenthalten in Trier und Aquileja reiste Hieronymus um 373 in den Osten des Imperiums und wurde um 379 in Antiochia zum Priester geweiht. Ab 385 übersetzte Hieronymus in Bethlehem viele Bücher des Alten Testamentes und anderes ins Lateinische. (Hieronymus ist der Schutzpatron der Übersetzer) Die Vulgata, die lateinischen Bibel, ist noch heute die verbindliche lateinische Fassung der Bibel. Hieronymus soll einem Löwen einen Dorn aus der Pranke gezogen haben. Dieser wurde darauf zahm und ein treu ergebener Gefährte. Zum hl. Hieronymus gehören deswegen neben Bibel und scharlachroten Kardinalshut oft auch ein Löwe.
Hieronymus wurde in der Geburtskirche in Betlehem beerdigt. Seine Gebeine wurden im 13. Jahrhundert in die Basilika Maria ad Praesepe, die heutige Kirche S. Maria Maggiore in Rom überführt. 1295 wurde er zum Kirchenlehrer wurde er 1295 ernannt. Sein Gedenktag ist der 30. September. Er ist der Patron von Dalmatien und Lyon; der Schüler, Studenten, Lehrer, Gelehrten, Theologen, Übersetzer, Korrektoren; der theologischen Fakultäten, wissenschaftlichen Vereinigungen, Bibelgesellschaften und Asketen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_(Kirchenvater)

Aus einem Freund, dem man sein Versprechen nicht hält, macht man leicht einen Feind.


Bös ist, was nicht zu bessern ist.


Christen werden gemacht, nicht geboren.


Denen, die lieben, ist nichts zu schwer; keine Mühe ist zu hart für den, den die Sehnsucht erfüllt.


Den Tugenden benachbart sind die Laster.

Dialog gegen die Luziferianer

Der Reiche ist entweder ein Schelm (Gauner) oder eines Schelmen (Gauners) Erbe.

Briefe

Der Schaden, der die Herde trifft, ist eine Schande für den Hirten.


Der Wein ist die erste Waffe, derer sich die Teufel im Kampfe gegen die Jugend bedienen. Die Habsucht macht den Menschen vor Gier zittern, der Stolz bläht ihn auf, der Ehrgeiz reizt ihn an, aber schlimmer ist die Wirkung des Weins.


Die einzige Vollkommenheit der Menschen besteht darin, dass sie sich ihrer Unvollkommenheit bewusst werden.


Die göttliche Vorsehung regiert alles, und was wir für ein Übel halten, ist Arznei.


Einem einzigen Zeugen glaubt man nicht, selbst wenn es Cato wäre.

Adversus Rufinum 2,24


Ein fetter Bauch bringt keine zarten Empfindungen hervor.
Briefe


Ein voller Bauch diskutiert leicht über das Fasten.
Epistulae 58,2


Er ist ein Geier und wartet auf Aas.

Epistulae

Geirrt zu haben ist menschlich, und einen Irrtum einzugestehen ist Kennzeichen eines Weisen.
Irren ist menschlich.

Briefe


Ich habe immer eine Verehrung empfunden, nicht für wortreiche Weitschweifigkeit, sondern für heilige Einfachheit!
Epistulae 57,12


Lache nicht vorschnell über jemanden, der einen Schritt zurückgeht. Er nimmt vielleicht nur Anlauf.


Lass deine Werke nicht beschämen deine Rede.


Man muss aus der Not eine Tugend machen.


Unerfahrenheit führt zu Selbstvertrauen, Bildung zu Scheu.

Briefe


Verletzte Liebe hat ein Recht, zu zürnen.


Während du dich zu entschuldigen glaubst, klagst du dich an.


Wer sich entschuldigt, klagt sich an.

Wo Bekenntnis ist, da ist auch Verzeihung.
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Katharina von Siena
Die heilige Katharina von Siena wurde am 25. März 1347 in Siena und starb am 29. April 1380 in Rom). Sie war eine italienische Mystikerin, geweihte Jungfrau, Beraterin zweier Päpste und seit 1461 Heilige.
Im Alter von 6 Jahren hatte sie auf der Straße ihre erste Vision mit Jesus im Papstgewand, umgeben von Petrus, Paulus und Johannes. Mit sieben Jahren legte sie das Gelübde der Jungfräulichkeit ab. Nach wiederholten Anfragen wurde Katharina 1363 mit 16 Jahren von den Schwestern von der Buße des heiligen Dominikus aufgenommen. Vom Generalkapitel des Dominikanerordens wurde ihr 1374 der Dominikaner Raimund von Capua als Beichtvater zugeteilt, der sie ihr Leben lang als Berater und Dolmetscher begleiten und nach ihrem Tod ihre Biografie Legenda maior verfasste. 1376 gelang es ihr Papst Gregor XI. zur Rückkehr nach Rom zu bewegen. Als 1378 unter Urban VI. eine Kirchenspaltung drohte, wirkte sie für eine Friedenslösung.
Schwer krank starb Katharina im Alter von 33 Jahren am 29. April 1380 und wurde auf dem Friedhof der Kirche Santa Maria sopra Minerva in Rom begraben. Nachdem sich dort Wunder ereignet haben sollen, wurden ihre Überreste in die Basilika in einem Schrein unter dem Hochaltar bestattet. Ihr Haupt wurde in einem Kopfreliquiar aus Bronze eingefasst und später ihrer Heimatstadt Siena gesandt, wo es in einer Prozession in die Dominikanerkirche übertragen wurde.
Die Heiligsprechung erfolgte 1461 durch Papst Pius II.. Papst Pius XII. ernannte sie 1939 zur Schutzpatronin Italiens, Papst Paul VI. ernannte sie 1970 zur Kirchenlehrerin und Papst Johannes Paul II. erklärte sie 1999 zusammen mit Birgitta von Schweden und Edith Stein zur Schutzheiligen Europas. Außerdem ist Katharina von Siena Patronin von Europa, Italien, Rom und Siena; der Krankenschwestern, Wäscherinnen und Pfarramtssekretärinnen; der Sterbenden, der Laien im Dominikanerorden; für Vorsorge gegen Feuer, Pest und Kopfschmerzen. Ihr Gedenktag ist der 29. April.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_von_Siena

Alles, was uns in diesem Leben gegeben ist, ist nur zum Gebrauch und als Leihgabe übergeben.

Das Beginnen wird nicht belohnt, einzig und allein das Durchhalten.

Das Leben besteht aus kleinen Handlungen, (und) die Tugend aus kleinen Siegen.

Das sind die drei seligen Tugenden, die in der wahren Liebe gründen: Geduld, Stärke, Beharrlichkeit.

Dem Tapferen sind glückliche und unglückliche Geschicke wie seine rechte und linke Hand. Er bedient sich beider.

Denn was wäre die Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit, verbündete sich mit der Finsternis der Grausamkeit und wäre eher Ungerechtigkeit als Gerechtigkeit.

Der Mensch hat keinen Grund zur Furcht. Denn Gott hat ihn stark gemacht gegen jeden Feind.

Der Wille nämlich ist es, der dem Menschen Leiden verursacht.

Die Liebe liebt das, was Gott liebt, und hasst das, was Gott hasst

Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße unseren Körper (den Leib) tragen.

Die Liebe weint mit den Weinenden, freut sich mit den Frohen, ist glücklicher über des anderen Wohl als über das eigene.

Diese Welt ist eine Treppe; der eine steigt hinauf, der andere steigt hernieder.

Die Stunde ist kostbar. Warte nicht auf eine spätere (, gelegenere) Zeit.

Die Wahrheit lässt die Seele demütig werden, die Lüge macht sie stolz.

Gebt euch nicht mit Kleinem zufrieden, Gott erwartet Großes.

Glaubet nicht, Gott wolle uns alle Liebe zur Welt verbieten. Nein, wir sollen sie lieben, da alles, dem er Dasein gab, unserer Liebe wert ist.

Gottes Hilfe wird uns in dem Maße verliehen, als wir sie erhoffen.

Ich bin Blut und Feuer.


Ich glaube, ich werde nach meinem Tode mehr für euch tun können als im Leben.

Ich habe nichts zu geben als das, was du mir selbst gegeben hast.

Ich sage euch, dass Liebe nur sich mit Liebe erlangen lässt.

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

Ohne Liebe kann die Seele nicht leben. Sie muss etwas lieben, sie ist aus Liebe geschaffen.

So übst du in der Krankheit die Tugend der Geduld, im Kampf und in der Anfechtung des Teufels übst du Starkmut und die lange Ausdauer; in Widerwärtigkeiten von Seiten der Menschen übst du die Demut, die Geduld und die Liebe.


Soweit wie sich die Erlösung des Sohnes ausbreitet, breitet sich das Reich der Mutter aus.


Stell dir deine Seele als einen Baum vor, der von der Liebe erschaffen ist und deshalb einzig von der Liebe zu leben vermag.


Und selbst wenn der Papst ein fleischgewordener Teufel wäre, statt eines gütigen Vaters, so müssten wir ihm dennoch gehorchen, nicht seiner Person wegen, sondern Gottes wegen. Denn Christus will, dass wir seinem Stellvertreter gehorchen.


Wartet nicht auf die Zeit, denn die Zeit wartet nicht auf euch.

Wenn Menschen recht empfindlich mich treffen wollen, so ist mir's um jene leid, nicht um mich.

Wir machen uns selbst blind, wenn wir die Wolke der Gleichgültigkeit und den Nebel der Eigenliebe vor unseren Augen dulden.
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Origenes
Origenes (auch als Horigenes oder Origines) wurde 185 in Alexandria geboren und starb um 254 in Tyros (oder in Caesarea Maritima) Er war ein Kirchenvater, christlicher Gelehrter und Theologe. Zu seinem Leben sind nur wenige Quellen vorhanden. Das meiste stammt aus der Kirchengeschichte von Eusebius von Caesarea. Sein voller Name war vermutlich Origenes Adamantius. 250 brach eine erneute Verfolgungen der Kirche aus. Er wurde (nach Eusebius) gefoltert (gepfählt und tagelang an Händen und Füßen gefesselt). Er starb, von der Folter geschwächt wahrscheinlich 254 in Tyros (nach anderen Angaben in Caesarea Maritima).      Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Origenes

Alles, was geschieht, vollzieht sich in Geheimnissen
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Salvian von Marseille
Salvianus lebte von 400 bis nach 475 bei Trier oder Köln und war ein christlicher Kirchenvater und Schriftsteller des 5. Jahrhunderts. 426 trat er wahrscheinlich der 410 gegründeten asketischen Gemeinschaft auf der Insel Lérins bei (der späteren Abtei Lérins). Um 429 wurde er Presbyter in Marseille, wo er nach 475 starb.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Salvian_von_Marseille

Sie verfluchen öffentlich, was sie insgeheim tun.


Ungerecht und äußerst gemein sind wir zu anderen die Strenge in Person, zu uns die Nachsicht selbst.


Wie wenige Weise gibt es, die das Glück nicht ändert, deren Lasterhaftigkeit nicht mit der Gunst des Schicksals wächst.

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Teresa von Ávila
Teresa von Ávilawurde als Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumada am 28. März 1515 in Ávila/Spanien geboren und starb am 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes bei Salamanca. Sie war Karmelitin und Mystikerin in der katholischen Kirche und wird als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. Sie nahm den Ordensnamen Teresa von Jesus an.
1614 wurde sie seliggesprochen, 1617 zur Schutzpatronin von Spanien ernannt und 1622 heiliggesprochen und am 27.9.1970 als erste Frau in der Geschichte der Kirche zur Kirchenlehrerin. Ihr Gedenktag ist der 15. Oktober.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Teresa_von_ Ávila

Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir die Schwingen, zur Pointe zu gelangen.


Dein Beispiel wirkt mehr als Worte.

Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Es ist etwas sehr Großes, ein freies Herz und ein ruhiges Gewissen zu haben.

Es ist leichter, über eine Tugend zu schreiben, als sie zu üben.

Es kommt vor allem darauf an, entschlossen zu beginnen.

Gott allein genügt.

Ich bin ein Weib und obendrein kein Gutes.


Ich werfe unserer Zeit vor, dass sie starke und zu allem Guten begabte Geister zurückstößt, nur weil es sich um Frauen handelt.


Nun ist es Abend, nun ist es genug. Nun bring mich, Herr, in deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst du mich, in Liebe ohne Ende.


Lass dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber.

Sei freundlich zu deinem Leib, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Wenn Fasten, dann Fasten - wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn.

Wer nichts mehr wünscht, besitzt alles.

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Thérèse von Lisieux
Thérèse von Lisieux wurde als Marie-Françoise-Thérèse Martin geboren. Sie lebte vom 2.1.1873 bis zum 30.9.1897 (*Alençon, † an Tuberkulose in Lisieux, Frankreich) und war Nonne im Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen. Nach ihrem Tod wurden ihrer Fürbitte unzählige Gebetserhörungen zuschrieben.
Sie wurde 1925 von Pius XI. heiliggesprochen und 1997 von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin erhoben. Ihr Gedenktag ist der 1. Oktober.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Therese_von_Lisieux

Das Vertrauen mag alles, es bewirkt Wunder.

Das Vertrauen, und nichts als das Vertrauen, muss uns zur Liebe führen.

Die Freude steckt nicht in den Dingen, sondern im Innersten unserer Seele.

Die Liebe vermag alles; die unmöglichsten Dinge erscheinen ihr nicht schwierig.

Ich halte es für besser, zu Gott zu sprechen, als über ihn.

Ich machte mir Sorgen um solche Kleinigkeiten, dass ich jetzt darüber lache.

Ich sterbe nicht, ich trete ins Leben ein.

Lass dich durch nichts beunruhigen, lass dich durch nichts ängstigen. Alles vergeht, außer Gott; Gott allein genügt.

Lieben, geliebt werden und auf die Erde wiederkommen, um zu bewirken, dass die Liebe gelebt werde.

Nach meinem Tod werde ich Rosen regnen lassen

Nicht der Tod wird mich holen kommen, sondern der liebe Gott.

Seit ich nicht mehr mich selbst suche, führe ich das glücklichste Leben, das es geben kann.

Verschiedenheit muss kein Grund für Rivalität sein, sondern Ermutigung, am eigenen Weg nicht stehen zu bleiben.

Wenn uns Verzweiflung überkommt, liegt es gewöhnlich daran, dass wir zu viel an die Vergangenheit und an die Zukunft denken.

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Thomas von Apuin
Thomas von Aquin wurde um 1225 auf Schloss Roccasecca bei Aquino in Italien als siebter Sohn des Grafen Landulf von Aquino und Donna Theodora, Gräfin von Teate geboren und starb am 7. März 1274 in Fossanova. Er war Dominikaner und einer der einflussreichsten Philosophen und Theologen der Geschichte. Er ist als einer der 35 bedeutendsten katholischen Kirchenlehrer unter verschiedenen Beinamen bekannt. Er hinterließ ein umfangreiches Werk, das bis in die heutige Zeit nachwirkt. Papst Johannes XXII. sprach ihn 1323 heilig und 1567 wurde er in den Rang eines Kirchenlehrers erhoben. Seine Gebeine wurden am 28. Januar 1369 nach Toulouse überführt, wo sie seit 1974 wieder in der Kirche des Dominikanerklosters Les Jacobins ruhen.

Sein Gedenktag in der katholischen, anglikanischen und im Kalender der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika ist der 28. Januar. Im Evangelischen Namenkalender der EKD ist es der 8. März.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_von_Aquin

Alle (Jegliches) Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn (soweit) man sie liebt.

Aller Anfang ist hingeordnet auf Vollendung.


Alles, was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde.


Das Spiel schenke uns Freude und Erholung.


Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.


Für Wunder muss man beten, für Veränderungen muss man arbeiten.


Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit.


Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.

In der Welt findet sich nichts, das ganz und gar böse wäre.

Klugheit betrachtet die Wege zur Glückseligkeit; Weisheit aber betrachtet den Inbegriff der Glückseligkeit selbst.


Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuzehren.


Nicht über das Ziel geht man mit sich zu Rate, sondern einzig über die Wege, die zum Ziele führen.
(Summa theologica)


Staunen ist eine Art Sehnsucht nach Wissen.

(Summa theologica)


Steuern sind ein erlaubter Fall von Raub.

Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.

Wie der müde Körper sich im Ausruhen entspannt, genauso notwendig braucht die müde Seele Entspannung.
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Thomas Morus
Sir Thomas Morus (eigentlich Thomas More) wurde am 7.2.1478 in London geboren und wurde am 6.7.1535 in London von Heinrich VIII. hingerichtet. Er war ein englischer Humanist und Staatsmann.
1517 trat er in den Dienst des Königs von England, der ihn bald zum Mitglied des Privy Council machte. 1521 wurde er zum Ritter geschlagen und 1523 wurde er Parlamentssprecher. Er war ein entschiedener Gegner Luthers und half Heinrich VIII., eine Arbeit über ihn zu schreiben, die dem englischen König den päpstlichen Ehrentitel Verteidiger des Glaubens eintrug. 1529 wurde Morus zum Lordkanzler ernannt. Aus Treue zur römisch-katholischen Kirche legte er am 16. Mai 1532 sein Amt als Kanzler nieder, da er die Annullierung die Ehe Heinrichs VIII. mit Katharina von Aragón nicht unterstützen wollte.

1534 verabschiedete das englische Parlament den Act of Succession. Er beinhaltete den Eid hinsichtlich einer Bestätigung der Legitimität aller Kinder, die Heinrich VIII. und seiner Frau Anne Boleyn geboren würden; außerdem wies er jedwede fremde Autorität (also auch des Papstes über geistliche Belange und weltliche Verfügungsgewalt über Kirchen, Klöster und Abteien) zurück. Im April weigerte sich Thomas Morus, diesen Eid zu leisten, worauf er im Tower von London eingekerkert, vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt wurde. Thomas Morus wurde 1886 selig gesprochen und 1935 als Märtyrer heilig gesprochen, sein Fest wird am 22. Juni und 6. Juli begangen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Morus

Die Frauen sind ihren Männern, die Kinder den Eltern und so überhaupt die Jüngeren den Älteren untertan.

Die Hoffahrt misst ihr Glück nicht am eigenen Vorteil, sondern am fremden Unglück.

Ein Gewerbe ist allen Männern und Frauen gemeinsam: der Ackerbau; den versteht jeder. Darin werden alle von Kindheit an unterwiesen.

Ein Mann kann seinen Kopf verlieren, ohne dabei an seiner Seele Schaden zu leiden.

Ein Schurke, ja fast ein Hochverräter würde sein, wer unheilvolle Beschlüsse in arglistiger Weise noch guthieße.

Es gibt keinen Kummer auf Erden, den der Himmel nicht heilen kann.

Es ist ausgeschlossen, dass alle Verhältnisse gut sind, solange nicht alle Menschen gut sind, worauf wir ja wohl noch eine hübsche Reihe von Jahren werden warten müssen.

Es kommt niemals ein Pilger nach Hause, ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben.

Friedenszeiten - wenn man Pausen, in welchen der Krieg kaum mehr als Atem schöpft, so nennen darf.

Gott hat uns nicht nur das Recht auf das fremde, sondern sogar auf das eigene Leben genommen.

Je vollkommener jemand ist, desto milder und nachsichtiger geht er mit den anderen um.

Kleinmut und Ängstlichkeit hindern einen Menschen oft, das Gute zu tun, zu dem er fähig wäre, wenn er im Vertrauen auf Gottes Hilfe Mut fassen würde.

Nichts wird gut und vollkommen sein, bevor die Menschen gut und vollkommen sind.

Ruft den Ackerbau wieder ins Leben, erneuert die Wollspinnerei; das gäbe ein recht ehrsames Geschäft, in dem sich mit Nutzen jeder Schwarm von Tagesdieben betätigen könnte, die bisher die Not zu Dieben gemacht hat.

Setzt Schranken gegen die Aufkäufe der reichen Besitzer und gegen die Freiheit gleichsam ihres Monopols!

Sorgt, dass nicht so viele vom Müßiggang leben!

Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.

Vertrauen wir fest auf Gott, dann können wir sicher sein, daß wir nicht enttäuscht werden.

Viele Menschen erkaufen sich die Hölle mit so großer und schwerer Arbeit, daß sie sich mit der Hälfte derselben hätten den Himmel erkaufen können.

Warum sollten wir denn Bedenken haben, jene alte Methode der Bestrafung von Verbrechen für nützlich zu halten, die schon im Altertum die Römer verwandt haben? Sie pflegten nämlich die Schwerverbrecher zur Arbeit in Steinbrüchen und Erzgruben zu verurteilen.

Wer heiratet, ist in einem ähnlichen Falle wie ein Mensch, der in einen Sack greifen soll, in dem sich hundert Schlangen und ein Aal befinden, um diesen Aal herauszusuchen. Es ist hundert zu eins zu wetten, er greift fehl.

Wer sinnt wohl eifriger auf Umsturz als der, dem seine gegenwärtigen Lebensumstände so gar nicht gefallen können?

Wir können aus dem Lebenskuchen uns nicht nur die Rosinen suchen.

Wo es noch Privatbesitz gibt, wo alle Menschen alle Werte am Maßstab des Geldes messen, da wird es kaum jemals möglich sein, eine gerechte und glückliche Politik zu treiben.

Wo findet sich mehr Gezänk als unter den Bettlern?
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