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Deutsche Sprichworte
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Fahr deinen Mist zu Felde, weil du Schultheiß bist.

Fahrende Hab acht nicht für eigen.

Fährleute sind aller Leute Knecht.
(Wer einen Beruf hat, bei dem man die Arbeit nicht ablehnen kann (Fährmann, Busfahrer und ähnliche.), muss allen zu Diensten sein. Andere wie Kaufleute oder Handwerker können ihre Dienste auch bei angebotener Bezahlung ablehnen.)

Fahr nur her, ich bin schon da.

Fahr wohl, Strohsack, ich hab ein Bett überkommen.

Falken fängt man nicht mit leeren Händen.

Falken und Tauben muss man nicht zusammentun.


Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben.

Fallen ist keine Schande, aber nicht wieder aufstehen.


Fallen ist leichter denn aufstehen.


Fallen ist menschlich, liegen bleiben teuflisch.


Fallen und wieder aufstehen ist menschlich; fallen und liegen bleiben ist tierisch.


Fällt der Himmel ein, so liegen wir alle darunter begraben.

(Etwas Unmögliches, was genauso wahrscheinlich ist, wie das der Himmel einfällt. Wenn es dennoch passieren sollte, trifft es nicht nur mich, sondern alle.)

Fällt der Krug auf den Stein, so zerbricht er, und fällt der Stein auf den Krug, so zerbricht er auch.


Falsche Meinung und Gerede machen viel Unglück.


Falscher Leute Rat führt auf schlimmen Pfad.


Falsches Lob, gewisser Spott.


Falsches Mitleid ist schlimmer als Neid.


Falsche Worte mit gutem Schein sind die betrügerischsten.


Falschheit hat bei der Hoftafel den ersten Sitz.


Falschheit ist des Teufels Tochter.


Falschheit, Latein und böses Geld gehen durch die ganze Welt.


Falschheit liebt die geraden Wege nicht.


Falschheit, List und Trug ist Neidhards bestes Meisterstück.


Falschheit steckt auch hinter einem schönen Gesicht.


Falschheit und Untreu sind man auf allen Märkten feil.


Falsch Lieb, falsch Freund, falsch War, falsch Geld find`t man jetzt in aller Welt.

Fang an deinem Weinberg an zu schneiden.

Fangvielan richt wenig aus.

Fass und Glas sind gern beieinander.

Fast richtig ist ganz verkehrt.


Faule Eier und stinkende Butter gehören zusammen.

Faule haben allzeit Feiertag.

Faule Hände müssen ein böses Jahr haben.

(Wer zu faul zum Arbeiten ist, hat immer eine Ausrede und Grund zur Entschuldigung, warum er keinen Erfolg hatte.)


Faule Jugend, lausig Alter.


Faule Knechte sind gute Propheten.

Faule Leute haben die meiste Arbeit.


Faule Leute haben faule Anschläge.

Faule Leute haben lange Tage.

Faule Mädchen, lange Fädchen.


Faulen Händen gibt Gott die Drüsen.

Fauler Fuhrmann spannt lieber aus denn an.

Faulert bohrt nicht gerne dicke Bretter.

Faulert muss zerrissen gehn.

Faule Schäfer haben gute Hunde.

Faul Fleisch muss man mit Ätzen ergetzen.

Faulheit ist der Schlüssel zur Armut.

Faulheit lohnt mit Armut.


Faustrecht war nie schlecht.

Federn machen den Vogel flück, Geld den Mann.

Federn zieren den Vogel.

Fege vor deiner Tür, so brauchst du Besen genug.

Fehlen ist menschlich.


Fehlt dir ein Helmzeichen, so kauf dir ein Paar Hörner.

Fehlt ein Sänger, so hustet er drein.

Fehlt es am Wind, so greife zum Ruder.

Feiertag, Fülltag.

Feiertagskleider werden bald Alltagshosen.

Feigheit ist manchmal ein Zeichen von Klugheit.

Feindes Gaben gelten nicht.


Feindes Geschenke haben Ränke.


Feindes Mund spricht selten gut.


Fein Ding um einen Mann, der etwas kann.

Feiste Fliegen stechen minder.

Feist Land, faule Leute.

Fenster brechen alle von selbst.

Ferkel sind Ferkel, und zieht man ihm eine Chorkapp an, legt es sich doch in den Dreck.

Fern von Haus ist nah bei Schaden.

Fette Erde macht den Menschen faul.


Fette Hennen legen nicht.


Fette Küche macht magern Beutel.

Fette Küche, magre Erbschaft.

Fette Kuchen, mager Erbe.

Fettes Mägdlein, magere Frau.

Fett schwimmt oben, sagte Bartel, da lebte er noch.

Fett schwimmt oben und ist es auch nur Hundsfett.

Fett wird leicht ranzig.

Feuchte Hand bedeutet Liebe.

Feuer bei Stroh brennt lichterloh.

Feuer brennt in der Nähe, ein schönes Weib nah und fern.

Feuer fängt mit Funken an.

Feuer hört nicht auf zu brennen, man tue denn das Holz weg.

Feuer, Husten und Krätze lassen sich nicht verbergen.

Feuer im Herzen gibt Rauch in den Kopf.

Feuer im Schoß, eine Schlange im Busen und eine Maus in der Weste, sind drei böse Gäste.
(Das bedeutet, man fördert jemanden und tut ihm Gutes, der sich später als undankbar herausstellt und einem möglicherweise noch Schaden zufügt.)

Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber schlimme Herren.

Filial gehört zur Mutter wie die Küchlein zur Henne.

Finanz verliert die Schanz.

Findelkinder, arme Kinder.

Findest du was nach ihm, so ist`s nicht Sünde es aufzuheben.

Findet der Arme eine Wurst, so schnappt sie ihm des Reichen Hund weg.

Finniger Speck, schmierige Butter.

Finstre Kirchen, lichte Herzen; hölzerne Kelche, goldene Pfaffen.

Firnen Wein, Brezeln drein.

Fischefangen, Vogelstellen verdarb schon manchen Junggesellen.

Fische fängt man mit Angeln, Menschen mit Worten.

Fische und Frauen sind am besten am Sterz.

Fische, wenn du beim Wasser bist.

Flachs und Reben geben nichts vergeben.

Fleiß bricht Eis.

Fleiß bringt Brot, Faulheit Not.

Fleiß geht sicher auf dem Eis.

Fleiß hat immer etwas übrig.

Fleißige Hand erwirbt des Faulen Land.

Fleißige Hand geht durch alle Land.


Fleißige Hand greift nicht nach Tand.


Fleißige Mutter hat faule Töchter.


Fleißiger Hausvater macht hurtig Gesinde.

Fleißiger Herr macht fleißige Diener.

Fleißiger Schüler macht fleißigen Lehrer.

Fleißiger Spaten ist immer blank.

Fleißige Zuhörer machen fleißige Prediger.


Fleißig, wie der Hund den Flöhen wehrt.

Fleiß ist des Glückes Vater.

Fleiß überwindet alles.


Fleiß und Übung machen gute Schüler.

Fleiß wird gelehrt und weis.

Fleuch lachende Feinde und kitzelnde Freunde.

Fliegende Krähe findet allzeit etwas.

Fliegen und Freunde kommen im Sommer.


Flieh Ehre, so läuft sie dir nach.

Fliehst du, so liegst du.


Flöten das sind schlechte Pfeifen, kühren (schwatzen) ist kein Geld.

Fluchen läutet dem Teufel zur Messe.

Fluch ruht auf Betrug.


Flüchtig Mann, schuldig Mann.

Folg der Not; willst du nicht, so musst du.

Folge, so bist du selig.

Folget meinen Worten, aber nicht meinen Werken.

Frage nicht, was andre machen, acht auf deine eignen Sachen.

Frage nicht, wie, sondern was man redet.

Fragen kostet kein Geld und wird einem kein Zahn davon stumpf.

Fragen macht klug.

Frankenwein, Krankenwein - Neckarwein, Schleckerwein - Rheinwein, fein Wein.


Fraß bringt mehr um als das Schwert.

Frauenart greift dem Mann an den Bart.

Frauenfleisch ist leichter zu bekommen denn Kalbfleisch.

Frauengunst war nie umsunst.

Frauen haben lange Kleider und kurzen Mut.

Frauen haben langes Haar und kurzen Sinn.


Frauenkleider decken wohl.

Frauen, Pferde und Uhren soll man nicht verleihen.

Frauenrat und Rübensaat gerät alle sieben Jahre.

Frauen und Geld regieren die Welt.

Frauen und Jungfrauen soll man loben, es sei wahr oder nicht (erlogen).


Frauen und Kirschen färben sich zu ihrem Schaden.

(Das bedeutet, das rote Kirschen schnell aufgegessen werden und das zu stark geschminkte Frauen auffallen wollen und eitel sind.)

Frauen und Könige glauben, dass ihnen alles gehöre.


Frauen und Leinwand muss man nicht beim Licht besehen.


Fräulein von der Hutsche, wenn sie fahren will, hat sie keine Kutsche.

Frau Untreu ist Königin bei Hofe.

Freche Rede, zage Tat.

Freie Leute stecken in keiner Bubenhaut.

Freie Leute und treue Freunde strafen ins Angesicht.

Freien ist so süße wie gebratne Lämmerfüße.

Freien ist wie Pferdekauf: Freier, tu die Augen auf.

Freien und Backen gerät nicht immer.

Freien zu Morgen bringt zu Abend Sorgen.

Freier Mann hasst allen Zwang.

Freigebig mit dem Maul, karg mit dem Beutel.

Freiheit drückt den Hut frisch in die Augen und wandert aufrecht.

Freiheit geht über Silber und Gold.

Freiheit geht vor Gold, sprach die Wachtel und flog ins Holz.

Freiheit gibt Urlaub zur Bosheit.

Freiheit ist lieber als Aug und Leben.

Freiheit ist von Gott, Freiheiten vom Teufel.

Freiheit und eigener Herd sind großes Geldes wert.

Freiheit, wie gering, ist doch ein gut Ding.

Frei Mann, frei Gut.

Freitagswetter, Sonntagswetter.

Frei um die Witwe, dieweil sie noch trauert.

Fremd Brot (schwarzes Brot) macht Backen rot.

Fremd Brot schmeckt wohl.

Fremde Kälber lecken auch einander.

Fremde Kinder werden wohl erzogen.

Fremde Leute tun oft mehr als Blutsfreunde.

Fremde macht Leute.

Fremder Honig ist am süßesten.

Fremder Trost ist gut; besser eigner Mut.


Fremdes Feuer ist nie so hell als der Rauch daheim.

Fremde Sorgen hängt man an den Nagel.

Fremde Sprache, fremde Sitte.

Fremd Lob ist wahr und dauert wohl ein Jahr.

Fressen und Saufen machen die Ärzte reich.

Fressen, Vergessen.

Freud und Leid sind einander zur Ehe gegeben.

Freud und Leid sind nahe Nachbarn.

Freunde in der Not gehn zehn auf ein Lot und sollen sie behülflich sein, gehn zehn auf ein Quäntlein.

Freunde mit dem Mund, einer auf ein Pfund; Freunde in der Not, tausend auf ein Lot.

Freundes Gebrechen soll man kennen und tragen, nicht aber nennen und nagen.

Freundes Hülfe reitet nicht auf der Ochsenpost.

Freunde sind gut, aber wehe dem, der ihrer bedarf in der Not.

Freunde sind gut am Wege.

Freundes Schläge, liebe Schläge.

Freundes Stimme, Gottes Stimme.

Freundes Unrecht gestatten ist selber Unrecht tun.

Freunde tun mehr Not als Feuer, Wasser und Brot.

Freund in der Not, Freund im Tod, Freund hinterm Rücken sind drei starke Brücken.

Freundlich abgeschlagen ist halb zugesagt.

Freundlich abschlagen ist besser als mit Unwillen geben.


Freundlich Angesicht ist halb Zugemüse.

Freundliche Worte machen die Zähne nicht stumpf und ein helles Ansehen.

Freundlich grüßen kostet nicht viel.

Freundschaft, die der Wein gemacht, währt wie der Wein nur eine Nacht.

„Freundschaft geht vor allem Ding.“ Das lügst du, sagt der Pfennig, denn wo ich kehr und wende, hat Freundschaft gar ein Ende.

Freundschaft ist des Lebens Salz.

Freundschaft ist Liebe mit Verstand.


Freundschaft und guter Wille macht kein Recht.

Freundschaft verdirbt durch Schweigen.

Freund, sieh auf dich und nicht auf mich, und fehle ich, so bess`re dich.

Friede düngt den Acker.

Friede ernährt, Unfriede verzehrt.

Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut, Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut, Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.

Frieden nur so lange währt, als dein Nachbar ihn begehrt.

Fried und Einigkeit haben alle Städt erbaut.

Fried und ein neu gebautes Haus sind nimmer zu teuer.

Frisch angelaufen ist halb besiegt.

Frisch begonnen, halb gewonnen.

Frisch dran töt`t halb den Mann.

Frische Fische, gute Fische.

Frisch Geld, frischer Held.

Frisch gewagt, halb geschwommen.

Frisch gewagt ist halb gewonnen.

Frisch gezuckt ist halb gefochten.

Frisch gezückt ist halb geglückt.

Frisch und fröhlich zu seiner Zeit, fromm und treu in Ewigkeit.

Frisch von Leder ist halb gewonnen.

Friss, Vogel, oder stirb.

Froh Gemüt, halb Zehrgeld.

Fröhliche Armut ist Reichtum ohne Gut.

Fröhliche Gabe macht fröhlichen Mut.


Fröhlich Gemüt - gesundes Geblüt.


Fröhlich in Ehren mag niemand wehren.

Fröhlich ist, wer lacht und singt, auch wenn das Leben Sorgen bringt.

Fröhlichkeit und Mäßigkeit sin die zwei besten Ärzte.

Frohsinn ist der beste Doktor.

Fromm aus Zwang währt nicht lang.

Fromme Leute lobt jedermann und lasst sie betteln.

Fromme Leute müssen täglich Lehrgeld zahlen.

Fromme Leute sind dünn gesät.

Fromme Leute sitzen weit auseinander.

Fromme Leute zürnen nicht lange.

Frommer Mann, bös Weib.

Frommer Mann hilft, wo er kann.

Fromm, klug, weis und mild gehört in des Adels Schild.

Fromm sein ist allein Gewinn.

Fromm sein ist zu allen Dingen gut.

Fromm Weib, des Lebens Heil, man findet's aber selten feil.

Früh aufstehen macht nicht eher tagen.

Früh aufstehn und früh freien tät niemand gereuen.

Früh auf und spät nieder bringt verlorenes Gut wieder.

Frühe Herren, späte Knechte.

Früh Eh, früh Weh.

Frühe Hochzeit, lange Liebe.

Früher Donner, später Hunger.

Früher Witz, baldiger (früher) Aberwitz.

Frühe Zucht bringt gute Frucht.

Früh gesattelt, spät geritten.

Früh gewahrt ist halb bewahrt.
(Wer frühzeitig vorbeugt, kann sich vor möglichen Gefahren wappnen.)

Früh krümmt sich, was ein Haken (Häkchen) werden will.


Früh nieder, spät auf hat unlangen Lauf.

Früh Obst verwelkt bald.

Frühregen und Frühgäste bleiben selten über Nacht.

Früh schlafen gehen und früh aufstehen schließt vielen Krankheiten die Tür zu.

Früh übt sich, was (wer) ein Meister werden will.
(Dieser Spruch wird an verschiedenen Stellen als deutsches Sprichwort zitiert. Tatsächlich stammt er aus dem Drama „Wilhelm Tell“ (3. Akt, 1. Szene, Tell) von Johann Christoph Friedrich von Schiller.)

Frühweise Kinder leben nicht lange, oder es werden Gecken daraus.

Frühwitzige Kinder leben nicht lange, aber Spätobst liegt lange.

Frühzeitiger Witz ist Vorwitz.

Früh zu Bett und früh wieder auf, macht gesund und reich in Kauf.

F – s und Wünschens halber darf niemand aus dem Bette steigen.

Fuchs ohne Tücke ist ein Tausend-Glücke.

Fuchsschwänzer sind den Herren lieb, stehlen doch mehr als ein Dieb.

Fug bricht und macht den Krug.

Fühlen lehrt glauben.

Fuhrmanns Tasche steht allzeit offen.

Fülle ein leer Fass, so siehst du, wo es rinnt.


Fünf Finger fassen mehr als zwei Gabeln.


Fünf Finger sind so gut als ein Bootshaken.

Fünfzehn Batzen*2 um einen Gulden*10.

Fünfzehn, halt den Sack auf.

Funken machen Feuer.

Für alte Schuld nimm Haferstroh, sonst machst nur Advokaten froh.

Für böse Zungen hilft kein Harnisch.

Furcht blendet den Richter.


Fürchte, die dich fürchten.


Fürchte Gott, tue Recht, scheue niemand.


Fürchte nicht der Dornen Stechen, willst du schöne Rosen brechen.


Furcht erstickt guten Rat in der Geburt.


Furcht gebiert Hass.


Furcht gebiert kein' Ehr'.


Furcht hält alle Speisen für Gift.


Furcht hat keinen Bestand.


Furcht hat keine Ruhe.


Furcht hat kein Gesetz.


Furcht hat mehr Götter gemacht als Frömmigkeit.


Furcht hütet übel.


Furcht ist argwöhnisch.


Furcht ist ein böser Knecht, sie tut nicht recht.


Furcht ist ein Tyrann, der quält Kind und Mann.


Furcht ist gut, wenn man Böses tut.


Furcht ist oft größer als die Not und Gefahr.


Furcht legt alle Dinge übel aus.


Furcht macht aus Mücken Elefanten.


Furcht richtet alles anders an, als es gekocht ist.

Furchtsame Leute haben kein Glück.

Furcht sieht Gespenster am Tage.


Furcht und Angst machen auch einen alten Mann laufen.


Furcht und Argwohn bringen eitel Qual.


Furcht und Liebe sind des Lebens Getriebe.


Furcht und Liebe wohnen nicht unter einem Dach.


Furcht und Scham hindern viel Unfall.


Furcht und Scham machen manchem die Hände lahm.


Furcht und Sorge lassen nicht schlafen.


Furcht vergrößert die Gefahr.


Furcht wühlt im Mist, der noch nicht gepfercht ist.


Für den Faulen ist jeder Tag Kirmes.


Für den Fleißigen hat die Woche sieben Heute, für den Faulen sieben Morgen.


Für den Tod ist kein Kraut gewachsen.


Für den Trinker ist noch Rat, der Spieler geht des Teufels Pfad.


Für einen Bräutigam ist gut Bürge sein.

Für einen groben Ast gehört eine scharfe Axt.

Für ein gut Stück am Menschen soll man fünf böse abrechnen.

Für Geld kann man den Teufel tanzen sehen.

Für Geld und gute Worte kann man alles haben.


Für Gerechte gibt es keine Gesetze.


Für Gottes Wort und Vaterland, nimmt man mit fug das Schwert zur Hand.

Für jede Dummheit findet sich einer, der sie begeht (macht).

Für jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, wer's kennte.

Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel.

Für`s Denken tut man keinen henken.


Fürstengunst, Aprilenwetter, Frauenlieb und Rosenblätter, Würfelspiel und Kartenglück wechseln jeden Augenblick.

Fürsten haben lange Hände und viele Ohren.

Fürsten können Schimpf, aber keinen Schaden leiden.

Fürsten sollen geduldige Ohren haben.

Fürsten und Ärzten sind viele Tote eine Schande.

Fürwitz ist Jungfrauen wenig nütz.

Fürwitz macht die Jungfrau teuer.

Fußschemel fallen auch um, aber nicht hoch.

Fuß vor Fuß geht man fern.

Futteln (im Spiel betrügen) befindet sich.

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