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Deutsche Sprichworte
El bis Ez
Elendiglich ausgesehen ist genug gebeten.

Elend ist unbegrabener Tod.

Elternliebe ist oft Affenliebe.

Eltern sollen den Zaum, solange sie leben, nicht aus den Händen geben.

Eltern verachten ist ein Stück von einem gottlosen Menschen.

Ende gut, alles gut.
(Sprichwort mit der gleichen Bedeutung in Russland: Alles ist gut, was gut endet.)

Endlich bleibt nicht ewig aus.

Endlich ist nicht ewig.

Enge Schornsteine ziehen besser als weite.

England ist der Weiber Paradies, der Knechte Fegefeuer und der Pferde Hölle.

Eng Recht ist ein weit Unrecht.

Eng und wohl ist besser als weit und wehe.

Entbehr und genieße.

Entfloh`ner Augenblick kommt nie mehr zurück.

Entschuldigen sie, sagte der Teufel und gab einem einen Fußtritt.

Entweder, oder!

Entzwei und gebiete.

Er barbiert jemanden über den Löffel.
(Sprichwort in Polen mit ähnlicher Bedeutung: Er seift jemandem die Augen ein.)

Erbarmen heißt verarmen.

Er bedarf keiner Brille, der wohl durch die Finger sieht.
(Wer durch die Finger sieht, sieht nicht so genau hin und drückt ein Auge zu. Er rügt nicht jede Kleinigkeit und sieht großmütig über kleine Fehler hinweg ohne sie zu beachten.)

Er bessert sich wie der Pelz im Waschen.

Er bessert sich wie junge Wölfe.

Er bessert sich wie Kolers Most, der ist Essig worden.

Er bessert sich wie sauer Bier.

Erbherr, Oberherr.

Er bietet es an wie sauer Bier.

Er bindet Gott einen flächsernen Bart um.
(Mit Scheinheiligkeit und falschen Behauptungen wird Betrug begangen.)

Er bleibt bei dem Mann wie der Has(e) bei dem Hunde.

Er bleibt lang aus, der nicht kommt.

Er brät den Hering wegen des Rogens.
(Mit der Wurst nach dem Schinken werfen, kleine Opfer bringen wegen eines größeren Vorteils.)

Er brockt mehr ein, als zehn ausessen können.

Erbschaft ist oft kein Gewinn.

Er bummelt wie eine fette Gans.

Er darbt`s am Halse und frisst`s selber.

Er denkt drei Meilen*16 hinter Gott.

Er denkt länger als seine Mutter.

Er denkt nicht, dass Dreck sein Vetter ist.

Er dreht die Bolzen und lässt andere schießen.

Erfahren kommt mit den Jahren.

Erfahren wir`s nicht neu, so erfahren wir`s doch alt.

Erfahr`s, so wirst du klug.

Er fährt hinein wie der Bauer in die Stiefel.

Erfahrung geht vor Unterricht.

Erfahrung ist das, was man kriegt, wenn man nicht bekommt, was man will.


Erfahrung ist der Narren Vernunft.

Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin.

Erfahrung ist eine teure Schule.


Erfahrung ist ein langer Weg und eine teure Schule.


Erfahrung ist Meister.

Erfahrung macht klug.

Erfahrung trügt nicht.


Er findet jeder Flasche den Stöpsel.
(Das Sprichwort bezeichnet einen Vorwitzigen, der meint, alles zu wissen und zu können.)

Erfolg bindet, Misserfolg trennt.

Er freit die Person und meint das Geld.

Er gäbe Gott und allen seinen Heiligen nicht einen Heller*11.

Er geht beim Teufel zur Beichte.
(Er verrät Geheimnisse den Feinden.)

Er geht durch den Wald und sieht keine Bäume.

(Jemand ist so zerstreut, dass er das Wesentliche nicht erkennt.)


Er gewinnt das Kratzen hinter den Ohren.

Er gibt gern - seinem Maul, wenn ihn hungert.

Er gibt mit dem Mund, aber die Hände halten fest.

Er gibt nicht gerne mehr, als er im Auge leiden kann.

Erhalten ist schwerer als erwerben.

Erhalten ist so löblich, als erwerben.

Er hält ihm den Daumen.

Er hält's mit den kurzen Gänsefedern.

Er hängt der Katze die Schelle um.
(Er setzt alle über eine Sache in Kenntnis.)

Er hat den Flicken neben das Loch gesetzt.

Er hat den Wolf zur Schafherde gestellt.
(Gleiche Bedeutung wie: Den Bock zum Gärtner setzen.)

Er hat die Gicht im Daumen.

Er hat drei Buchstaben auf einem Lebkuchen gegessen.

Er hat ein Buch durch ein Nachbarloch gesehen.

Er hat einen anschlägigen Kopf, wenn er die Treppe herunterfällt.

Er hat einen Christoffel, der ihn übers Wasser trägt.

Er hat einen Deckel auf dem Kopf.
(Man ist ertappt worden und wird zur Verantwortung gezogen, muss für mögliche Schäden haften.)

Er hat einen Korb bekommen.

(Sein Antrag ist ablehnt worden.)


Er hat ein scharf Gesicht, er sieht durch eine eichene Tür.

Er hat Geld wie Heu, nur nicht so lang.

Er hat mehr auf dem Balg, als das Fleisch wert ist.

Er hat mehr in sich, als ein leerer Hering.
(Es gibt einen tieferen Sinn, als oberflächig zu erkennen ist.)

Er hat nur zwei Hände, eine zum Nehmen, eine zum Behalten; die zum Geben fehlt ihm.

Er hat seinen Meister gefunden.
(Sprichwort mit der gleichen Bedeutung in Polen: Da traf die Sense auf den Stein.)

Er hat`s faustdick hinter den Ohren.

Er hat sich breitschlagen lassen.

Er hat was um und an, zu beißen und zu brocken.

Er hat, was vor dem Daumen hergeht.

Er hat weder Geschick noch Gelenk.

Er heult mit den Wölfen im Busch (Wald) und blökt mit den Schafen im Felde.

Erholung tut Leib und Seele wohl.


Er hört die Flöhe husten.

Er hört wie ein Esel auf die Leier.
(Menschen ohne Bildung können sich kein Urteil über Dinge machen, von denen sie nichts verstehen.)


Er ist am kurzen Atem gestorben.

Er ist der erste Edelmann von seinem Geschlecht.

Er ist Doktor, sie ist Meister.

Er ist eigen wie Johann Fink, der wollte nicht am Pranger stehen.

Er ist ein Pfeilbeißer.
(Er ist ein scheinheiliger Heuchler.)


Er ist fertig bis aufs Leimen.

Er ist in Harnisch gebracht.
(Er ist zornig und aufgebracht geworden.)

Er ist nicht von Gebingen, sondern von Nehmingen.

Er ist nicht wert eine Prise Tabak.
(Ähnlich in Polen: Er ist dunkel, wie der Tabak im Horn. Wer mit dem Sprichwort gemeint wird, mit dessen Verstand ist es nicht weit her. Er ist ein Narr oder Dummkopf.)

Er ist nur eben so viel gesalzen, dass er nicht faule.

Er ist so faul, dass ein anderer für ihn niesen muss, wenn er schnupft.

Er ist unterm Besen getraut.

(Er ist ohne kirchlichen Segen getraut.)

Er ist vom Regen in die Traufe gekommen.

(Ein schlimmer Zustand wird noch weiter verschlimmert, der Unglückliche wird noch unglücklicher oder wenn man erst kein Glück hat kommt auch noch Pech dazu.)


Er ist vom Rost in die Glut gefallen.

(Aus dem Regen in die Traufe.)


Er ist von dem Adel, der die Nas am Ärmel wischt.


Er ist weder Fuchs noch Hase.

Er kam gezogen wie die Flieg aus der Buttermilch.

Er kann durch ein Brett sehen, wenn`s ein Loch hat.

Er kann nichts dazu, dass die Frösche keine Schwänze haben.

Er kann Pferdeeier essen, wo unsereins mit Hühnereiern vorlieb nehmen muss.

Erkannter Irrtum führt zur Wahrheit.

Er kann vor Gewinn nicht reich werden.

Er kann weder gatzen noch Eier legen.

Er kommt aus dem Grabe und fragt nach dem Tod.
(Sprichwort auch in Frankreich)

Er kommt vom Pferd auf den Esel.

Er lässt die Welt auf seinem Daumen tanzen.
(Er bestimmt alles und die ganze Welt tanzt nach seiner Pfeife.)

Er leckt die Finger darnach bis an den Ellenbogen.

Er legt gern Eier in Andermanns Nester.

Erlenholz und rotes Haar sind aus gutem Grunde rar.

Er liegt in der Andacht wie der Pfaff vor dem Palmesel.

Er liest gern in Büchern, wo man die Blätter mit dem Knie umwendet.

Er lobt sich, weil seine Nachbarn nicht zu Hause sind.

Er lügt das Blaue vom Himmel herunter.


Er lügt, wie wenn`s gedruckt wär`, und stiehlt, wie wenn`s erlaubt wär`.


Er macht aus einem F– einen Donnerschlag.

Er macht den Kalender fürs verwichene Jahr.

Er macht`s wie der Bäcker, der steckt das Brot in den Ofen und bleibt selber draußen.

Er mag sich nicht bücken, ihm steckt ein Schelmenbein im Rücken.

Er nagt immer an einem Knochen herum.
(Er bleibt immer bei derselben Sache und wiederholt sich dauernd.)

Er nimmt kein Blatt vors Maul.

Ernst und Scherz sind oft Nachbarn.

Ernst mit Scherz trifft das Herz.


Er reitet einen bösen Esel: das Geckenpferd.

Er rennt mit dem Kopf gegen die Wand.
(Man versucht etwas Unmögliches und stößt sich den Kopf an unüberwindlichen Hindernissen.)

Er sammelt die Asche und verstreut das Mehl.

Er schickt sich wie der Esel zum Lautenschlagen.

Er schlägt auf den Sack und meint den Esel.

Er schlägt einen Esel heraus und zehn herein.

Er schlägt sich an einen goldenen Galgen.

Er schlug zwei Fliegen unter einer Klappe.

Erschrockener Feind ist auch erschlagen.

Erschrockene sind schon halb geschlagen.

Er schüttet den Brunnen zu, wenn das Kalb ertrunken ist (das Kind in den Brunnen gefallen ist).

(Erst, wenn es zu spät ist und das Unglück passiert ist, wird etwas für die Sicherheit getan.)

Er setzt den Bock auf die Haberkiste (Haferkiste).

Er sieht anderer Leute Splitter, aber nicht seine eigenen Balken.

Er sieht aus wie der Tod zu Basel.

Er sieht den Wald vor Bäumen nicht.

Er sieht durch die Finger.

(Wer durch die Finger sieht, sieht nicht so genau hin und drückt ein Auge zu. Er rügt nicht jede Kleinigkeit und sieht großmütig über kleine Fehler hinweg ohne sie zu beachten.)

Er sieht sich um wie ein Hund, der das Fleisch aus dem Topfe gestohlen hat.


Er sitzt zwischen zwei Stühlen in der Asche.


Er spannt die Ochsen hinter den Pflug.


Erspart ist so gut als erworben.

Er spricht aus zwei Mündern.
(Er ist unaufrichtig und spricht so, wie der eigene Vorteil es gerade will.)

Erst besinn's, dann beginn's.


Erst den Balken aus dem eigenen Auge und dann den Splitter aus des Nachbars Auge.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.


Erst die Last, dann die Rast.


Er steckt einen Stock ins Rad.

(Er schadet und behindert andere, indem er Knüppel zwischen die Beine wirft.)

Er steht wie Butter an der Sonne.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Erst gerecht, dann wohltätig.

Erst in der Gefahr merkt man, was am Manne war.

Erst in Gefahr lässt sich erkennen, wen man in Wahrheit Freund kann nennen.


Er stirbt sine lux sine crux.

Erst schmeicheln, dann kratzen, das schickt sich für Katzen.

Erst schmieren sie dich mit Honig ein, dann fressen sie dich hinterdrein.

Erst wäg's, dann wag's.

Erwäg's, dann wag's.

Erst wenn der Brunnen ausgetrocknet ist, weiß man das Wasser zu schätzen.

Erst, wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man das Wasser.

Er sucht den Esel und sitzt darauf.

Er sucht eine Stecknadel im Heuhaufen.

Er trägt das Licht mit Körben an den Tag.

(Er vergeudet nutzlos seine Zeit)

Er übersieht`s wie der Blinde das Dorf.

Er verkauft Blei für Gold.

Er wächst wie die reife Gerste.

Erwäg's, dann wag's.

Er wartet des Eis und lässt die Henne fliegen.

Er weiß, was Bisam ist und was Marderdreck.

Er weiß weder Gicks noch Gacks.

Er weiß, wie man die Kastanien aus dem Feuer holt (aus den Kohlen nimmt).
(Man lässt andere gefährliche Arbeiten erledigen und sich die Finger verbrennen.)

Er weiß, wo der Teufel den Schwanz (auch: sein Nest) hat.

Er will den Bock melken.

Er will fliegen, eh er flügg ist.

Er wird seine fünfzehn Heller*11 schon kriegen.

Er wirft überzwerch und gewinnt kreuzweis.
(überzwerch = aus dem mittelhochdeutschem aus Süddeutschland und Österreich: quer; über Kreuz.)

Er zäumt das Pferd beim Schwanz (von hinten) auf.

Erzieh(e)st du dir einen Raben, so wird er dir zum Dank die Augen ausgraben.

Er zieht etwas durch das Auge der Schere.
(Durch die Grifföffnung ziehen, auf unehrliche Weise Gewinn machen.)

Er zieht einem das Fell über die Ohren.
(Das bedeutet, man nimmt ihm alle seine Habe, seinen ganzen Besitz.)

Er zieht eine Schlange im Busen auf.
(Das bedeutet, man fördert jemanden und tut ihm Gutes, der sich später als undankbar herausstellt und einem möglicherweise noch Schaden zufügt.)

Er ziert die Gesellschaft wie der Bock den Marstall.

Er ziert die Gesellschaft wie der Esel den Rossmarkt.
Er ziert sein Geschlecht wie der Esel den Rossmarkt.

Er zög` einem Dieb die Hosen vom Galgen aus, wie Kunz Zwerg.

Er zündet Kerzen für den Teufel an.
(Er schmeichelt sich auf allen Seiten ein und versucht, sich auf allen Seiten, auch gegnerischen, Freunde zu machen.)

Es beißt kein Brack*5 eine Bräckin*5.

Es beißt kein Wolf den andern.

Es beten nicht alle, die die Hände falten.


Es beten nicht alle, die in die Kirche gehen.


Es bindet mancher eine Rute für seinen eigenen Hintern.

Es braucht viel Mut, um sich nach Jahrhunderten von verhängnisvollen Vorstellungen zu befreien.

Es deckt mancher seine Armut mit Samt und Seide zu.

Esel dulden stumm: Allzu gut ist dumm.

Eselsarbeit und Zeisigfutter ist des Überdrusses Mutter.

Esel singen schlecht, weil sie zu hoch anstimmen.

Es ertrinken mehr im Becher als in der Donau.

Es ertrinken mehr im Glas als in allen Wassern.

Es fällt kein Baum auf einen Hieb.
Es fällt keine Eiche vom ersten Streich.
Kein Baum fällt auf den ersten Streich.

Es fällt kein Doktor vom Himmel.

Es fällt keine Eiche vom ersten Streiche.

Es fällt kein Gelehrter vom Himmel.

Es fällt wohl ein Pferd und hat doch vier Füße.

Es findet wohl auch ein Blinder ein Hufeisen.

Es findet wohl auch ein blindes Huhn ein Weizenkorn.

Es fliehen nicht alle, die den Rücken wenden.

Es flog ein Gänslein über Meer und kam ein Gickgack wieder her.

Es freit sich am besten, wo der Kessel über dem Herde hängt.

Es führen viele Wege in die Hölle, aber keiner heraus.

Es gebührt sich wohl, dass ein armer Mann Konrad heiße.

Es gefällt ihm wie den Eulen das Tageslicht und den Dieben die Laternen.

Es gehen viele Freunde in ein kleines Haus.

Es gehen viel Lügen in einen Sack.

Es gehen viel Stierbuben auf einen rechten Ackersmann.


Es gehen viel Wege nach Darbstett und Mangelburg.

Es gehört mehr zum Tanz als rote Schuh.

Es gehört nicht auf alle Fragen Antwort.

Es gehört viel Wissen zum Glauben.

Es gehört viel zur Haushaltung, aber noch mehr zur Frömmigkeit.

Es geht alles mit dem Fastelabend durch.

Es geht an die letzte Garbe.

Es geht dich auch an, wenn des Nachbarn Haus brennt.

Es geht einem so glatt ein wie dem Teufel eine Advokatenseele.

Es geht ihm wie dem Esel, der zwei Brüdern dient: jedweder meinte, er sei beim andern gefüttert worden.

Es geht nicht mit rechten Dingen zu.

Es geht nichts für ein gut Butterbrot, es ist besser als den ganzen Tag nichts.

Es geht nicht wie bei der Äpfelfrau, dass man sich den dicksten heraussucht.

Es geht so blutig her wie im Fladenkrieg.
(Das bedeutet, ein Konflikt wird unblutig und einvernehmlich beigelegt, der zuerst sehr gefährlich aussah. Der Fladenkrieg fand im April 1542 in Wurzen und dem Wurzener Land zwischen dem ernestinischen Kurfürstentum Sachsen und dem Kollegiatstift Wurzen statt. Die aufgezogenen Soldaten wurden mit Osterfladen, einem Oster-Hausgebäck der Gegend, versorgt. Aus diesem Grund wurde der Konflikt, der auch durch die Vermittlung von Martin Luther beigelegt wurde, später Fladenkrieg genannt. Ausführlich unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Wurzener_Fehde)

Es geht zu wie an König Artus Hof: die Hunde tragen ganze Köpfe davon.

Es gerät nicht alles und missrät nicht alles.

Es geschieht oft, dass die Kapuziner Haarbeutel tragen.

Es gibt alles gern an ihm, ohne die Hände.

Es gibt Blicke, es wären ihrer neun genug zum Tode.

Es gibt der Schlupfwinkel nirgends mehr, als im menschlichen Herzen.
(Der Mensch hat für alles immer einen Entschuldigungsgrund in Bereitschaft.)

Es gibt eine dünne Wand zwischen Wahnsinn und Verstand.

Es gibt einen Reim auf alle Dinge.

Es gibt keinen schönen Kerker und keine hässliche Geliebte.

Es gibt keinen Vorteil ohne Mühe.


Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unangepasste Kleidung.


Es gibt kein tödlicher Gift, denn einem Alten ein junges Weib.

Es gibt mehr als eine bunte Kuh.

Es gibt mehr alte Weintrinker als alte Ärzte.

Es gibt mehr Diebe als Galgen.

Es gibt mehr Hasen als Jäger.


Es gibt mehr Scheiden als Degen.


Es gibt nur eine böse Frau auf der Welt, aber jeder glaubt, er habe sie.

Es gibt nur ein böses Weib, aber ein jeder meint, er hätt' es.
(Sprichwort auch in Litauen)

Es gibt viel Büßer, aber wenig Lasser.

Es gibt viele Menschen, die bloß lesen, damit sie nicht zu denken brauchen.

Es gilt keine Arglist, wo sich findet Merklist.

Es gilt mir gleich eine Arme oder eine Reiche, wenn sie nur Geld hat.

Es gilt mir gleich, ob eine Hur mich lobt oder ein Dieb schilt.

Es gilt nicht überall die gleiche Münze.

Es hält so lange geflickt als ganz.

Es hängt kein Geldsack hundert Jahr vor der Tür, aber auch kein Bettelsack.

Es hat alles seinen Preis.

Es hat alles seine Ursache.


Es hat alles zwei Seiten.


Es hat ein jeder sein Päckchen zu tragen.


Es hat nicht immer den besten Umgang, wer mit sich selber umgeht.


Es hat wohl mehr denn ein König gebettelt.

Es heißt auch studiert, wenn man das Geld vertan hat.

Es hilft kein Wasser wider die Wassersucht.

Es hinkt keiner an des andern Fuß.

Es isst sich am besten, wo der Kessel über dem Herde hängt.

Es ist alles beschert Ding.

Es ist alles eitel.

Es ist alles gut genug, was geschenkt wird.

Es ist alles verloren, was man dem Undankbaren tut.

Es ist alle Tage der dritte Teil der Welt feil.

Es ist alle Tage gut Geld annehmen.

Es ist allzeit das Gerücht größer denn die Wahrheit.

Es ist auch der Frucht würdig, der die Arbeit tut.

Es ist bald um einen Menschen geschehen, und kostet so viel, zu erziehen.

Es ist bald verzehrt, was man langsam erworben hat.

Es ist beim Weibe verschlossen wie Wasser in ein Sieb gegossen.

Es ist besser arm mit Ehren, denn reich mit Schanden.

Es ist besser der Gewalt mit dem Recht widerstehen als mit dem Eisen.

Es ist besser, der Mann werde von seinem Weibe geliebt, als gefürchtet.


Es ist besser, die Armen sitzen vor deiner Tür, als du vor ihrer.


Es ist besser, die Kinder bitten dich als du sie.

Es ist besser einen Bären loslassen als einen Bären anbinden.

Es ist besser Gewissen ohne Wissen, als Wissen ohne Gewissen.

Es ist besser mitmachen, als ein Narr allein sein.

Es ist besser, Weiber zu begraben, denn zur Kirche zu führen.

Es ist besser weichen als zanken.

Es ist besser, zweien zu nützen, als hundert zu gefallen.

Es ist bös arbeiten und Wasser trinken.

Es ist bös blasen mit vollem Munde.

Es ist bös essen, wo kein Brot ist.

Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Es ist den Schelmen nicht zu trauen.

Es ist der beste Hausrat, der ein fromm Weib hat.

Es ist dir gedroht wie einer fetten Gans.

Es ist eben Vieh wie Stall, Gurr wie Gaul, Mann wie Roß, Deckel wie Hafen, Maul wie Salat.

Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet.

Es ist ein armer Fuchs, der nur ein Loch hat.

Es ist ein bös Spiel, da der eine lacht und der andere weint.

Es ist ein Ding, wie man`s achtet.

Es ist eine böse Hand, die den Kopf nicht schützen mag.


Es ist eine böse Sau, die ihre eigenen Ferkel frisst.


Es ist eine ehrliche Schande, um Ehren willen sterben.

Es ist eine kühne Maus, die der Katz ein Nest ins Ohr darf machen.

Es ist eine Sache eher zerbrochen als gebaut.

Es ist eine Schande, lange dienen und doch ungeschickt bleiben.

Es ist eine schlechte Maus, die nur ein Loch weiß.

Es ist eine üble Prozession, bei der der Teufel die Kerzen hält.


Es ist ein grober Scherz, der die Taschen leert.

Es ist ein gut Ding um den Tod, er hilft uns ja aus aller Not.

Es ist ein guter Gulden*10, der hundert erspart.

Es ist ein guter Pfennig, der einen Gulden*10 erspart.

Es ist ein kluges Kind, das seinen Vater kennt.

Es ist ein magerer Braten, davon nichts tropft.

Es ist ein müßiger Prophet, der verkündet, was in allen Kalendern steht.

Es ist ein schlechter Bettler, der nicht eine Türe meiden kann.

Es ist ein schlimmer Brocken, daran man würgen muss.

Es ist ein schlimm Land, wo niemand Ehre findet.

Es ist ein schlimm Wasser, das den Durst nicht löscht.

Es ist ein seltener Mann, der im Feuer nicht verbrennt und unter den Bösen gut bleibt.

Es ist ein teures Brot, das einen Kuchen kostet.

Es ist ein übler Bissen, daran man erstickt.

Es ist ein übler Trost, im Unglück nicht allein zu sein.

Es ist Eselsweisheit, wieder auf das Eis zu gehen, auf dem man gefallen ist.

Es ist genug, so man sich genügen lässt.

Es ist geschehen, man kann nichts mehr daran verderben, sagte die Maid.

Es ist gleichviel, wie die Kuh heißt, wenn sie nur gute Milch gibt.

Es ist gut, den Schnitt an fremdem Tuche lernen.
(Es ist zum eigenen Vorteil, sich auf anderer Leute Kosten nützliche Übung zu verschaffen.)

Es ist gut genug, bis es besser wird.

Es ist gut hinter dem Buckler fechten.

Es ist gut Land und Leute einnehmen, wo kein Widerstand ist.

Es ist gut Narren fressen, aber bös verdauen.

Es ist gut, neben seinem Wagen gehen.

Es ist gut wohnen, wo fromme Leute sind.

Es ist hart, ein Besseres riechen und ein Schlechteres kriegen.

Es ist ihm so leid, als wenn dem Esel der Sack entfällt.

Es ist jeder blind für seinen eigenen Buckel.

Es ist kein Ämtlein, es hat sein Schlämplein.

Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Sträuchlein gewesen.

Es ist kein Baum so glatt, er hat einen Ast.

Es ist kein Baum so schön, dass man dran hängen möchte.

Es ist keine Ehre, so man schlimmen Wege vorangehen muss.

Es ist keine Eule, die nicht schwüre, sie hätte die schönsten Jungen.

Es ist keine Hure so bös, sie zöge gern ein fromm Kind.

Es ist keine Kunst, ein Ding zu tadeln: nachtun tut`s, wer`s könnte!

Es ist keinem zu verdenken, der bezahlt sein will.

Es ist keiner so groß, er braucht Dienste.

Es ist keiner so stark, er findet einen Stärkeren.

Es ist keine Scheuer*21 so voll, es geht noch eine Garbe hinein.

Es ist keine Sünde denn Armut.

Es ist keine Suppe teurer als die, die man umsonst isst.

Es ist kein Fuhrmann so gut, er fährt bisweilen aus dem Gleise.

Es ist kein Gelehrter, er hat einen Schiefer.

Es ist kein Geschlecht, darin es nicht Huren und Buben gibt.

Es ist kein Gesetz, es hat ein Loch, wer's finden kann.

Es ist kein Haus ohn' eine Maus.

Es ist kein Heiliger so klein, er will seine eigene Kerze haben.

Es ist kein Kinderspiel, wenn alte Leute auf Stecken reiten.

Es ist kein Mann so kleine, er hat der Teufelsadern eine.

Es ist kein Mann so klug vom Rat, der nichts von einem Gecken hat; jedoch ist der ein kluger Mann, der seinen Geck verbergen kann.

Es ist kein Meister geboren, er muss gemacht werden.

Es ist kein Meister so gut, er findet einen über sich.

Es ist kein Messer, das schärfer schiert, als wenn der Bauer ein Edelmann wird.

Es ist kein Schlag zu viel als der, der nebenbei geht.

Es ist kein Strom, in den nicht trübe Bäche münden.

Es ist kein Tag, er bringt seinen Abend mit.

Es ist kein Tierlein so vergessen, es ruht ein Stündlein auf sein Essen.

Es ist kein Wasser so tief, man findet den Grund.

Es ist leicht abzuwehren, was davonläuft.

Es ist leicht, eine schöne Frau zu bekommen, aber schwer, schön (sie) zu behalten.

Es ist leicht, ein Feuer anzünden, schwer aber dasselbe zu löschen.
(Das bedeutet, es ist leicht, eine Feindschaft zu erwecken, aber schwer, sich später wieder zu vertragen.)

Es ist leichter gescholten als vergolten.

Es ist leichter tadeln, als besser machen.

Es ist leichter wider den Satan zu streiten als wider ein schönes Weib.

Es ist leicht, für gestern klug zu sein.

Es ist leicht geduldig sein, wenn einem wohl ist.

Es ist leicht gesagt, aber langsam getan.

Es ist leicht predigen unter dem Galgen.

Es ist leicht zu haben, was niemand begehrt.

Es ist leicht zu schrecken, der sich fürchtet.

Es ist mehr als ein Esel, der Martin heißt.

Es ist nicht der Gänse wegen.

Es ist nicht gut Gäste laden, deren man nicht mächtig ist.

Es ist nicht jeder dein Freund, der dich anlacht.

Es ist nicht leicht, allen Schlingen zu entgehen.

Es ist nicht mehr Betrug als an den Frauleuten.

Es ist nicht Not, dass man den Bach in den Fluss leite.

Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch endlich an die Sonnen.

Es ist niemand allzeit gescheit.

Es ist niemand gar gülden.

Es ist niemand weise genug.

Es ist niemand ohne fehl.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. (Dieses auf dem Bild aber wohl)
Es ist niemand ohne Unglück.

Es ist nicht all ein Gespenst,
was in der Tochter Kammer geht.


Es ist nicht allen Bäumen eine Rinde gewachsen.

Es ist nicht alle Rede ein Evangelium.

Es ist nicht alles Butter, was von Kühen kommt.

Es ist nicht alles Erz, was schwer ist.

Es ist nicht alles Gehirn in einem Kopfe.

Es ist nicht alles geistlich, was schwarze Kappen trägt.

Es ist nicht alles Geld, was klingt.

Es ist nicht alles gleich, wes Mutter das war.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
(Da nicht nur Gold glänzt, kann der äußere Anschein trügen, nicht immer ist es das, was der Anschein verspricht. Es ist nicht immer das enthalten, was die Verpackung annehmen lässt, es wird zu viel versprochen.)

Es ist nicht alles Gottes Wort, was gepredigt wird, es bringt auch mancher seine eigene Ware (mit) zu Markte.

Es ist nicht alles Heiligtum, was die Bauern küssen.

Es ist nicht alles recht, was dem Esel wohlgefällt.

Es ist nicht alle Tage Jahrmarkt.

Es ist nicht alle Tage Kirmes.

Es ist nicht allezeit Gefahr auf dem Meer.

Es ist nicht allweg gesund, was geht in den Magen durch den Mund.

Es ist nicht allweg gut, die Jungfer zu küssen.

Es ist nicht allzeit Fastelabend.

Es ist nicht der Gänse wegen.

Es ist nicht gar ohne, was Herr Jedermann sagt.


Es ist nicht gut, mit großen Herren Kirschen essen, sie werfen einem den Stiel an den Kopf.


Es ist nicht gut, wenn die Bänke auf den Tischen hüpfen wollen.


Es ist nicht jede Meinung eine Wahrheit.


Es ist nicht jeder aufgelegt zum Scherz.


Es ist nicht jeder dein Freund, der dich anlacht.


Es ist nicht so leicht, allen Schlingen zu entgehen.


Es ist nicht so leicht verdient, als vertan.


Es ist nichts so bös, es ist zu etwas gut.

Es ist nichts so fein gesponnen, alles kommt ans Licht der Sonnen.

Es ist nichts so gering und klein, es will bei seinesgleichen sein.

Es ist nichts so schlecht, es ist zu etwas gut.


Es ist nichts teurer, als was man mit Bitten erkaufen muss.


Es ist niemals zu spät, Gutes zu tun.


Es ist niemand gern alt, und doch will jedermann gern alt werden.


Es ist niemand ohne Sorge.


Es ist niemand so arm, dass er nicht helfen könnte, und niemand so reich, dass er nicht Hilfe braucht.


Es ist noch jeden Tag Abend geworden.


Es ist noch kein Gelehrter vom Himmel gefallen.
Es fällt kein Gelehrter vom Himmel.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Es ist noch manche Frage, die ihre Antwort nicht hat.

Es ist noch nicht aller Tage Abend.

Es ist noch nicht in dem Fasse, worin es gahren soll.

Es ist nur eine dünne Wand zwischen Wahnsinn und Verstand.

Es ist nur ein Übergang, sprach der Fuchs, als man ihm den Balg über die Ohren zog.

Es ist oft dem einen zugedacht und dem andern beschert.

Es ist schlechte Zeit, wenn der Teufel Fliegen fangen muss.

Es ist schlimmer, ein Weib zu reizen als einen bissigen Hund.


Es ist schwerer, eine Träne zu stillen, als tausend zu vergießen.


Es ist schwer, Feuer im Schoße tragen.

Es ist schwer stehlen, wo der Wirt ein Dieb ist.

Es ist schwer zu hüten, was jedermann gefällt.

Es ist selten ein Gewinn ohne des andern Schaden.

Es ist selten ein Schaden, ohne ein Nutzen dabei.

Es ist so breit, als es lang ist.

Es ist so leicht gelacht wie geschrien.

Es ist Torheit, die Katze im Sack kaufen.

Es ist Torheit, sich gegen das Altwerden schützen zu wollen, indem man an den Gewohnheiten der Jugend festhält.


Es ist unverloren, was man guten Freunden gibt.

Es ist viel Speise in den Furchen der Armen.

Es kann jeder seine Haut gerben lassen, wo er will.

Es kann nicht jeder um Ablass gegen Rom ziehen.

Es kann niemand zwei Breie in einer Pfanne kochen.

Es kann nur einer Papst sein.

Es kann oft einer, was er nicht weiß.


Es kann wohl einer ein Schiff bauen und weiß es doch nicht zu steuern.

Es klagt mancher über Brot, und ein Nachbar leidet Not.

Es kommen nicht alle Tränen aus dem Herzen.


Es kommt alles an den Tag.

Es kommt alles an den Tag, was man unterm Schnee verbirgt.

Es kommt alles in einen Magen.

Es kommt kein Besserer.

Es kommt kein Unglück allein.

Es kommt manchem das Glück vor die Tür, wenn er nur auftäte, eh es weiterläuft.

Es kommt mehr Furcht von innen heraus, denn von außen hinein.


Es kommt nichts im Schlaf.


Es kommt niemand gern vom Pferd auf den Esel.

Es kommt oft anders, als man denkt.

Es kostet auch Beine, wenn man auf Stecken reitet.

Es kostet den Bauern was, so er der Edelleute Gevatter sein will.

Es kostet ja kein Geld, hat der Bauer gesagt, da walkte er seinen Jungen durch.

Es lacht mancher, der lieber weinen möchte.

Es lässt sich nicht alles Holz zu Bolzen drehen.

Es läuft kein Fluss den Berg hinauf.

Es liegt nicht am wohl Anfangen, sondern am wohl Enden.

Es macht oft ein Bube, dass sein viel fromme Leute entgelten müssen.

Es meint jede Frau, ihr Kind sei ein Pfau.

Es muss biegen oder brechen.

Es muss ein Ding einen Anfang haben.

Es muss eine geschickte Hand sein, die einem Narren den Kopf waschen soll.

Es muss ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frisst.


Es müssten starke Beine sein, die gute Tage ertragen können.

Es nimmt kein Schlachter dem andern eine Wurst ab.

Es nimmt kein Weib einen alten Mann um Gottes willen.

Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die niemand kann.


Es regnet, als gösse man es mit Kübeln herab.

Es schielt nicht jeder, der einmal über die Seite sieht.

Es schlafen nicht alle, die die Augen zu haben.

Es schläft sich keiner zu einem großen Manne.


Es schlägt nicht immer ein, wenn es blitzt (donnert).


Es schwatzt einer den anderen von der Bank und setzt sich dann selbst darauf.

Es schweigen mehr kluge als dumme Leute.


Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.


Essen und Trinken muss sein, und wären alle Bäume Galgen.

Esset, was ihr findet und denkt, was ihr wollt.

Ess ich mit, so schweig ich.

Es sieht ein Ei dem andern gleich.

Es sind keine echten Meister, die alle und alles meistern wollen.

Es sind nicht alle arm, die zerrissene Mäntel tragen.

Es sind nicht alle Doktoren, die rote Hüte tragen.

Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.

Es sind nicht alle Heilige, die in aller Heiligen Kirchen gehen.

Es sind nicht alle Huren, die einem Manne zu Willen sind.

Es sind nicht alle Jäger, die das Horn gut blasen.

Es sind nicht alle Jungfern, die Kränze tragen.


Es sind nicht alle Köche, die lange Messer tragen.


Es sind nicht alle krank, die Ach und Wehe schreien.

Es sind nicht alle krank, die in Ohnmacht fallen.

Es sind nicht alle Tage Feiertage.


Es sind nicht Freunde, die ferne sind.

Es sind nur die kleinen Sünden, die man beichtet.

Es sind süße Äpfel, welche der Hüter übersieht.

Es sind üble Schützen, die ihr Pulver zu früh verspritzen.

Es sind undankbare Buben, die einen Dorn aus ihren Füßen ziehen, und stecken ihn in eines andern Fuß.

Es sind viele reiche Bettler auf Erden.

Es sind viele tapfer, wenn die Feinde fort sind.


Es sitzt ihm noch zwischen Fell und Fleisch.

Es soll ein jeder Achtung haben: Der Kaufmann, wenn die Ware geht, der Schiffer, wenn der Wind sich dreht, der Winzer, wenn die Traube schwillt, der Bauer, wenn der Roggen gilt.

Es soll keiner ein Weib nehmen, er könne denn drei ernähren.


Es spielen sich eher zehn arm als einer reich.


Es stecken viel Esel in einem Fuchs.

Es steckt ihm im Fleisch und nicht im Haar, man schör` es sonst ab.

Es stinkt in der Fechtschule.

Es träumt einen Schuldigen bald vom Teufel.

Es trinken tausend sich den Tod eh einer stirbt von Durstes Not.

Es verdirbt viel Weisheit in eines armen Mannes Tasche.

Es wächst zum Fenster heraus.
(Ein Geheimnis kann nicht geheim bleiben.)

Es währt nicht ewig, dass zweie Einen raufen.

Es ward wohl schon eher eine üble Scheide gefunden, in der ein guter Degen steckte.

Es wäre oft einer fromm, wenn man ihn sein ließe.

Es wäre gut Teufel nach ihm malen.

Es war gut Bier, aber der Zapfen ist ab.

Es war kein Berg so hoch, das Tal war so niedrig.

Es war noch kein Feierkleid, das nicht Alltagskleid geworden.

Es weiß niemand besser, wo der Schuh drückt, als der, der ihn trägt.

Es will nicht buttern!

Es wird dir im Garten wachsen.

Es wird doch Tag, auch wenn der Hahn nicht kräht.

Es wird ihm in die Blüten regnen.

Es wird keiner arm, als wer nicht rechnen kann.

Es wird kein Fresser geboren, er wird erzogen.

Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Es wird schrecklich über Ägypten regnen.


Es wird überall mit Wasser gekocht.


Es zog schon mancher ein Füllen auf, das ihm selbst vors Schienbein schlug.

Etwas ist besser als (gar) nichts.

Eulen hecken keine Falken.

Eulen und Licht vertragen sich nicht.

Ewig ist ein langer Kauf.

Über 9000 deutsche Sprichwörter:

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