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Deutsche Sprichworte
Des bis Dz
Des Alten Stab sind seine Zähne.

Des Armen Tränen erweichen keine Steine.


Des Armen Zorn ist sein eigen Unheil.

Des Bösen denkt man lange.

Des Bösen Wohlstand ist der Frommen Jammer.

Des Bösten soll man sich getrösten.

Des Christen Herz auf Rosen geht, wenn`s mitten unterm Kreuze steht.

Des einen Glück, des andern Ungeschick (Unglück).

Des einen Schaden ist des andern Nutzen.

Des einen Tod, des andern Brot.

Des Fürsten Schatz liegt am sichersten in des Volkes Händen.

Des Geizes Schlund ist ohne Grund.

Des Guten kann man nicht zu viel tun.

Des Herrn Auge füttert das Pferd wohl.

Des Herrn Fuß düngt den Acker.

Des Königs Sohn muss König oder ein Narr sein.

Des Königs Spreu gilt mehr als andrer Leute Korn.

Des Mannes Mutter, der Frauen Teufel.

Des Menschen Freien, sein Verderben oder Gedeihen.

Des Menschen Leben hängt an einem Faden.

Des Menschen Leben nimmt immer ab, aber seine Begierden nehmen täglich zu.

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, die Unentschlossenheit seine Hölle.

Des Nachbarn Braten ist stets feister.

Des Nachbarn Henne scheint uns eine Gans.

Des Pöbels Lob hält nicht die Prob.

Des Teufels Maß ist immer zu kurz oder zu lang.

Des Zornes Ausgang ist der Reue Anfang.

Deutscher Sinn ist Ehrenpreis, deutsches Herz Vergissmeinnicht, deutsche Treue Augentrost.

Dichten und Malen sind freie Künste.

Dicke Brocken geben fette Vögel.

Dicke Bücher und reiche Freunde trösten oft am meisten.

Dicktun ist mein Leben; Bruder, leih mir einen Sechser.

Dicktun ist mein Reichtum, zwei Pfennig mein Vermögen.

Die alten Freunde sind die besten.

Die Alten müssen die Jungen lehren.


Die Alten reden vom alten Käs.


Die Alten sind auch keine Narren gewesen.


Die Alten sind der Jungen Spott.


Die Alten sind gut zu behalten.


Die Alten sind zäh, geben tut ihnen weh.

Die Alten sollen das Bergsteigen den Jungen befehlen.


Die Alten zum Rat, die Jungen zur Tat.


Die ältesten Briefe gehen vor.

Die Ämter sind Gottes, aber die Amtsleute des Teufels.

Die Angel zieht auch wohl unwillige Fische.

Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige.

Die Anschläge der Zimmerleute halten am längsten.

Die Ansicht eines Weisen und den Rat eines Greisen soll man nicht von sich weisen.

Die Apotheke ist eine teure Küche.

Die Arbeit auf dem Rücken trägt den Lohn, wie man zu sagen pflegt.

Die Arbeit ist unser, das Gedeihen Gottes.

Die ärgsten Studenten werden die frömmsten Prediger.

Die Armen helfen alle, dass kein Reicher falle.

Die Armen helfen die Füchse fangen, die Reichen in den Pelzen prangen.

Die Armen müssen geben, dass die Reichen können leben.

Die Armen müssen tanzen, wie die Reichen pfeifen.


Die Armen pflegen ihre Hühner - und die Reichen ihre Töchter nicht lange zu behalten.

(Die Ersten verkaufen die Hühner wegen Geldnot und die Zweiten geben reichlich Mitgift.)

Die Armen sind vor Dieben sicher.


Die Armut ist so klebend, dass man sich davon nicht losmachen kann.


Die Ärzte müssen alt, die Apotheker reich und die Barbierer jung sein.

Die auf der fliehenden Seite haben nie gesiegt.

Die Augen glauben sich selbst, die Ohren anderen Leuten.

Die Augen hungern noch, wenn auch der Bauch platzt.

Die Augen sind der Liebe Pforten.


Die Augen sind der Spiegel der Seele.

Die Augen sind größer als der Bauch.

Die Augen sind keinem aus Butter gemacht.

Die Ausgabe ist die Tochter der Einnahme.

Die Backen aufgeblasen, der König kommt.

Die Bären brummen.

Die Bauern lehren einen Mores.

Die Bauern schlagen einander tot, aber die Edelleute machen einander die Kinder.

Die Beine sind leicht, wenn der Wille gut ist.

Die Besen kann man am wohlfeilsten geben, die man fertig stiehlt.

Die Besiegten dürfen nicht mucksen.

Die beste Amme ersetzt keine Mutter.

Die beste Krankheit taugt nichts.

Die beste Mühle ist zwischen Wasser und Wind.


Die besten Eltern haben oft ungeratene Kinder.


Die besten Fechter werden erschlagen, die besten Schwimmer kriegt`s Wasser beim Kragen.

Die besten Feinde sind, die zuvor drohen.

Die besten Freunde stecken im Beutel.

Die besten Gedanken kommen hinten nach.

Die besten Kirschen fressen die Vögelein.


Die Bettler sind den Hunden feind und die Hunde den Bettlern.

Die Bitte ist immer heiß, der Dank kalt.

Die bitterste Medizin ist die heilsamste.

Die blutige Hand nimmt kein Erbe.

Die böse Rut' tut bösen Buben gut.


Die Bosheit steht dir in den Augen.


Die Bratwurst sucht man nicht im Hundestall.

Die Buben haben Lust zu reiten und zu kriegen, die Mädchen zu Docken (Puppen) und zu Wiegen.

Die Buhler wissen allzeit, wie viel es geschlagen hat.

Die den Fürsten verführen, vergiften den Brunnen des Landes.

Die der Lampe bedürfen, füllen sie mit Öl.

Die Deutschen kriegen mit Eisen, nicht mit Gold.

Die Dinge scheinen, die Menschen meinen.

Die Dummen haben das meiste Glück.


Die dümmsten Bauern ernten (haben) die dicksten Kartoffeln.


Die Dümmsten sind überall die Schlimmsten.

Die Edelleute in Bayern mögen jagen, so weit sich das Blaue am Himmel erstreckt.

Die Ehe ist Himmel und Hölle.

Die Ehen werden im Himmel geschlossen und die Torheiten auf Erden begangen.

Die einem drohen, wollen einem nichts tun.

Die eine webt, was die andere spinnt.
(Die eine erzählt das von der anderen gehörte weiter. Üble Nachrede und anderes werden weitergetratscht)

Die Einfalt meint, wenn es vor ihrer Türe nass ist, so regnet`s allenthalben.

Die Einsamkeit ist die Schule der Weisheit.

Die Elle dauert länger als der Kram.

Die Elster kann das Hüpfen nicht lassen.
Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.
(Das Wesen seiner Natur kann man nicht ändern.)

Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern.

Die Ente lacht über das Watscheln der Gans.

Die Erde kann gegen den Himmel nicht pochen.

Die Ernte hängt von der Saat ab.

Die Ernte steht noch in weitem Felde.

Die ersten Gedanken sind die besten.

Die Ersten sollen die Letzten sein.

Die erste Nuss ist nützlich, die zweite schädlich, die dritte tödlich.

Die Eule gewinnt Adlersfedern.

Die Eule lobt den Tag nicht.

Die Eule trägt ihr Recht auf dem Buckel.

Die Eule weiß nichts vom Sonntage.

Die Faulen kehren sich lang im Bett und wenden dem Teufel den Braten.

Die Faulen und Dreisten schreien am meisten.

Die Feder auf den Hut, das Schwert an die Seite.

Die Feder regiert das Schwert, drum steckt man sie auf den Hut.

Die Feder schwimmt oben.

Die Filialisten gehören der Mutter tot und lebendig.

Die Finsternis sei noch so dicht, dem Lichte widersteht sie nicht.

Die Fische haben gut leben, sie trinken, wann sie wollen.

Die fleißige Hand erwirbt, die faule (Hand) verdirbt.

Die Fliege ist, wird der Sommer heiß, der kühnste Vogel, den ich weiß.


Die Fliege setzt sich immer auf ein mageres Pferd.

Die Flinte kennt ihren Herrn nicht.

Die Flucht siegt.

Die Frauen gehen in der Liebe weiter als die meisten Männer, aber Männer sind größer in der Freundschaft.

Die Frauen sind die Schlauen.


Die Frauen sind unrichtige Uhren.


Die Frau kann mit der Schürze mehr aus dem Hause tragen, als der Mann mit dem Erntewagen einfährt.

Die Frau macht oft ein bös Gesicht und der Mann verdient es nicht.

Die Frau muss selber sein die Magd, soll`s gehen, wie es ihr behagt.

Die Freude ist der Schlüssel zum Glück.

Die Frommen siegen im Erliegen.


Die Frösche gehn dem Bache zu, legt man sie schon an Ketten.

Die Frösche sind allweg des Storchen Speise.

Die Frösche tun sich selber Schaden, wenn sie den Storch zu Hause laden.

Die Frucht ist wie ein Baum.

Die Furcht ist oft größer denn die Gefahr.

Die Furcht tut viel weher als die Gefahr selbst.

Die Fürsten haben viele Augen, lassen aber nur zweie sehen.


Die Gabe, die zurückgenommen, wird in Besitz des Teufels kommen.

Die Gaben sind wie die Geber.


Die Galgen hat man abgeschafft, die Diebe sind geblieben.

Die Gänse gehen überall barfuß.

Die Gans geht so lange zur Küche, bis sie am Spieß stecken bleibt.

Die Gans lehrt den Schwan singen.

Die gebratenen Tauben fliegen einem nicht ins Maul.

Die Geduld ist aller Schmerzen Arznei.

Die Gefahr flieht, wenn man ihr ins Auge sieht.


Die Gefahr ist da, auch wenn man sie nicht sieht (wenn man sie leugnet).


Die Gefahr ist nicht vorbei, liegt neben dem Feuer das Heu.


Die Gegenwart ist unser.

Die Geiß kriegt früh einen Bart.

Die Geiß soll weiden, wo sie angebunden ist.
(Die Ziege kann sich nur im Bereich bewegen, wo sie angebunden ist. Deswegen kann sie auch nur im für sie erreichbaren Bereich das Gras fressen. Das Sprichwort bedeutet, auch die Menschen können sich nur mit den Mitteln ernähren, die im Bereich ihrer Möglichkeiten liegen. Wer mehr oder Unmögliches will, wird Probleme bekommen und scheitern. Für Unternehmungen bedeutet das zu viel wollen den Konkurs. Vergleichbare Sprichwörter in vielen Ländern auch in Afrika.)

Die Geistlichen sollen bei ihrer Bibel bleiben.

Die Geiß will auch einen langen Sterz.

Die Gelehrten, die Verkehrten.

Die Gelehrtesten sind nicht immer die Klügsten.

Die Gerade geht nicht über die Brücke.

Die Gerste wird vor dem Hafer reif.

Die Gestalt im Spiegel, das Herz im Wein.

Die Gesunden und Kranken haben ungleiche Gedanken.

Die Gewaltigen handeln mit Geld, die Schwachen mit Recht.

Die Glocke ruft zur Kirche, kommt aber selbst nicht hinein.

Die graue Stute ist das beste Pferd.
(Sprichwort auch in England. Die Frau hat im Haus die Hosen an und bestimmt über den Haushalt.)

Die großen Gedanken kommen aus dem Herzen.

Die größten Räuber sind Weiber, Wein und Würfelspiel.

Die Gunst eines Fürsten ist mit Gefahr umgeben.

Die gute Meinung deckt alle Fehler.


Die guten Christen sind dünn gesät.

Die guten Jahre müssen die schlechten tragen.

Die Hand, die man nicht abhauen kann, muss man küssen.


Die Hand Gottes schlägt manchen stolzen Helden zu Tode.


Die Hand, so den Eid aufnimmt, kann ihn auch erlassen.

Die Hechte werden von kleinen Fischen groß.

Die Heiligen lassen nicht mit sich spaßen.

Die Heiligen reden nicht und rächen sich dennoch.

Die Herren sind schon gut, nur die Diener sind des Teufels.

Die Herren von der Klerisei versalzen uns gar oft den Brei.

Die Herrscher wechseln nie, es wechseln nur die Namen.

Die Hoffnung ist das Seil, daran wir uns alle zu Tode ziehen.

Die Hoffnung ist in den Brunnen gefallen.

Die Hoffnung ist unser, der Ausgang Gottes.

Die Hoffnung sättigt nicht.

Die Hölle und der Argwohn werden nimmer satt.

Die hölzernen Anschläge sind die besten.

Die Hunde bellen (Der Hund bellt), aber die Karawane zieht weiter.
Die Hunde bellen (Der Hund bellt), die Karawane zieht weiter.
Die Hunde bellen (Der Hund bellt) und die Karawane zieht weiter.
„bellen“ über jemanden gehässig reden (kritisieren, schlecht machen). Sich nicht um das Gerede von Kritikern und anderen kümmern, sondern unbeirrt von Widerstand die eigenen Ziele weiter verfolgen.
International verbreitetes Sprichwort (armenisch, spanisch, indisch, kurdisch, türkisch), wahrscheinlich türkischen Ursprungs.

Die Husaren beten um Krieg und der Doktor ums Fieber.

Die in eines Brot sind, müssen auch in seinem Besten sein.

Die Jahre biegen den stärksten Mann.

Die Jugend ist ein kurzweiliger Rausch und das Alter eine langweilige Nüchternheit.

Die Jugend ist kein Fehler und das Alter kein Verdienst.

Die Jugend soll erwerben, was das Alter verzehrt.

Die Jugend weiß nicht, das Alter kann nicht.

Die Jungfernschaft ist ehrenwert, doch nimm vorlieb, was Gott beschert.

Die Jungfrau sieht schön aus, hat aber bösen Sinn.
(Mancher mit schönem Aussehen hat einen schlechten Charakter und hat böses im Sinn.)

Die Kanzlei ist eines Fürsten Herz.

Die karge Frau geht am meisten zur Kiste.

Die Katze ist am liebsten da, wo man sie streichelt.

Die Katze lässt das Mausen nicht.


Die Kirche hat einen Straußenmagen, sie kann die härtesten Dinge vertragen.

Die kleinen Bächlein laufen in die großen.

Die kleinen Diebe hängt man, die großen lässt man laufen.

Die kleinste Zehe verhindert oft die größte Reise.

Die Konkurrenz schläft nicht.


Die Krähe lässt ihr Hüpfen nicht.

Die Kranken haben oft die besten Gedanken.

Die Krankheiten kommen zu Pferde und mit der Post, gehen aber zu Fuß und mit Schneckenschritten wieder weg.

Die Krankheit kommt zu Pferde und geht zu Fuß wieder weg.

Die Krankheit sagt uns, was wir sind.

Die Kühe, die am meisten brüllen, geben am wenigsten Milch.

Die Kutte macht den Mönch nicht aus.
(In etlichen Ländern, wie z.B. Frankreich Italien, Spanien oder anderen tragen auch Leute eine Kutte, ohne damit Mönche zu sein. Oft wird etwas nur vorgetäuscht und der äußere Anschein trügt.)


Die Ladung bringt das Geleit mit sich.

Die Lahmen und die Blinden sind allezeit dahinten.

Die Langeweile ist die Not derer, die keine Not kennen.

Die Laster stehlen der Tugend die Kleidung.

Die Leute geben der Tugend die Hände, aber nicht das Herz.

Die Leute sagen immer, die Zeiten werden schlimmer! Die Zeiten bleiben immer, die Menschen werden schlimmer.

Die Liebe ist blind und macht blind.

Die Liebe ist nicht blind, aber sie sieht nichts.

Die Liebe ist wie der Tau, sie fällt auf Rosen und Kuhfladen.

Die liebsten Gäste kommen von selbst.

Die linke Hand geht von Herzen.


Die Lüge bedarf gelehrter, die Wahrheit einfältiger Leute.

Die Lüge hängt zusammen wie Sand, man kann ihn nicht ballen.

Die Lüge ist das Schild des Feigen.

Die Lüge krümmt sich, wie eine Schlange, sie gehe oder stehe, so ist sie nimmer gerad.

Die Mädchen beten gern vor dem Spiegel.

Die Männer machen die Gesetze und die Frauen die Mode.


Die Marterwoch lass still vergehn, dein Heiland wird schon auferstehn.


Die Maus soll das Loch suchen, nicht das Loch die Maus.

Die Meinung von heute ist nicht immer die Meinung von gestern.

Die meisten glücklichen Ehen werden seufzend, die meisten unglücklichen jubelnd geschlossen.

Die Menschen sind des Herrgotts Spielkarten.


Die Mittelstraß ist die sicherst und die Beste.

Die mit Unglück schwanger sind, gebären mühe.

Die Mönche fahren allzeit mit paaren zum Teufel.

Die Mönche verneigen sich nicht vor dem Abt, sondern vor seinen Schüsseln.

Die Morgenröt und stille Zeit, Luft, Hülf und Lieb zum Lernen gibt.

Die Morgenstunde hat die Arbeit im Munde.

Die Mühle dreht sich nicht vom gestrigen Wind.

Die Mutter alles dem Kind anhängt, ob sie gleich Dreck zu Lohn empfängt.

Die Mutter eine Hexe, die Tochter auch eine Hexe.

Die Mutter ein Hur, der Vater ein Dieb, hast du Geld, so bist du lieb.

Die nächsten Freunde, die ärgsten Feinde.

Die nächste Niftel erbt die Gerade.

Die Nacht beschützt ihre Kinder.

Die Nacht ist niemals Freund.


Die Narren bekommen die besten Karten.


Die Narren haben Gastereien, die Weisen essen sich satt.

Die Narren haben mehr Glück als Recht.

Die Narrenschellen klingen vielen besser als Kirchenglocken.

Die Narren schwatzen viel, die Klugen schweigen still.

Die Narren werden ohne Seife barbiert.

(Man treibt Spott mit jemandem.)

Die Natur hängt jedem eine Schelle an.

Die Natur ist die beste Lehrmeisterin.

Die Natur ist Meister.

Die Natur kennt weder Belohnung noch Strafen, sondern nur Folgen.

Die Natur lässt sich biegen, aber nicht brechen.

Die neidisch wie die Hunde sein, verzehren selbst ihr Mark und Bein.

Diener sind wie Rechenpfennige: wie sie der Herr legt, so gelten sie.

Die neuen Schuhe drücken am meisten.

Die nicht helfen wollen, hindern gern.

Dienstjahre sind keine Herrenjahre.


Dienst um Dienst ist keine Kuppelei.

Dienst um Geld ist Welt.

Dienst wird um Dienst zu Hause geladen.

Die nüchternen Räte sind die besten.

Die Pfarrer bauen den Acker Gottes und die Ärzte den Gottesacker.


Die Pforte zur Hölle steht immer offen.

Die Rache ist süß, aber man verdirbt sich leicht den Magen daran.


Die Rasenbank ist des Armen Sofa.

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.


Die Rede verrät das Herz.

Die Rosen verblühen, aber die Dornen bleiben.


Die Rute für die kleinen Kinder, den Stock für die großen Rinder, der Tod für die argen Schinder.


Die Rute ist neben dem Brot den Kindern so nötig als den Pferden die Sporen neben dem Futter


Die Rute Macht aus bösen Kindern gute.
Die Rute macht böse Kinder gut.

Die Rute macht die Kinder gut.


Die Rute macht fromme Kinder.

Die Rute macht gut.

Die Rute macht keine Beulen.

Die Rute trifft nur, es ist aber der Arm, der die Schläge gibt.

Die Sau weiß nicht, wovon sie fett wird.


Die Scham ist in den Augen.

Die Scheide fürchtet keinen Degen.
Die Scheid fürchtet sich vor keinem Schwert (Degen).

Die schlechten Nachrichten haben Flügel.


Die Schnecke trägt ihr Haus bei sich, weil sie den Nachbarn nicht traut.


Die schnellen Entschlüsse sind die besten.

Die Schönheit ist ein guter Empfehlungsbrief.

Die Schulden liegen und faulen nicht.

Die Schulden sind der nächste Erbe.

Die Seele eines Kindes ist ein reiner Spiegel.

Dieselbe Glocke läutet zu Gewitter und Hochzeit.

Dieser jagt das Wild, jener isst den Braten.

Die sich aufs Küssen legt, legt sich auch wohl aufs Kissen.

Die sich großer Streiche rühmen, sind selten gute Fechter.

Die sich mit Huren befassen, müssen Federn lassen.

Die sich oft der Ehre wehren, wollen sich der Ehre näh`ren.
Die Sonnenuhr zählt nur die heiteren Stunden.
Die simulieren, wollen viel gewinnen und wenig verlieren.

Die Söhne sind adeliger denn die Väter,
denn sie haben ein Glied mehr.


Die Sonne bringt es an den Tag.

Die Sonne geht auf über Böse und Gute.

Die Sonnenuhr zählt nur die heiteren Stunden.

Die Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.

Die Sorgen sind wie Gespenster; wer sich nicht vor ihnen fürchtet, dem können sie nichts anhaben.


Die Spindeln fallen in die Asche.
(Ein Vorhaben oder Plan ist fehlgeschlagen.)

Die Stärke wächst im Geduldgarten.

Die Stimme seines Gewissens sprach so laut, dass die Nachbarn im Schlaf gestört wurden.

Die Sünde geht süß ein, aber bitter wieder aus.

Die süßesten Trauben hängen am höchsten.

Die Tage folgen einander wohl, aber sie gleichen sich nicht.


Die Trennung frischt die Liebe auf.


Die Treue ist die Schwester der Liebe.


Die Tugend adelt mehr als das Geblüt.

Die Tür zur Hölle steht immer offen.

Die ungeraden Finger werden eben, sobald man die Hand schließt.

Die ungeschicktesten Zimmerleute brauchen die schärfsten Beile.

Die viel schwatzen, lügen viel.

Die Vögel, die zu viel Federn haben, fliegen nicht hoch.

Die Waage zeigt, ob schwer, ob leicht, aber nicht, ob Gold, ob Silber.

Die Wahrheit geht nicht mit der Sonne unter.

Die Wahrheit gibt wohl ein gutes Gewissen, aber wenig gute Bissen.


Die Wahrheit hat ein schönes Angesicht, aber zerrissene Kleider.

Die Wahrheit hat nur eine Farbe, die Lüge mancherlei.

Die Wahrheit ist ein Kleinod*13, darum will sie mancher nicht alle Tage zur Schau tragen.

Die Wahrheit kann gedrückt, aber nicht unterdrückt werden.

Die Wahrheit muss einen harten Schädel haben, denn wie oft wird sie auf den Kopf gestellt.

Die Wahrheit nimmt kein Blatt vor den Mund und ändert sich nicht alle zwölf Stund`.

Die Wahrheit will an den Tag.

Die Wahrheit wird alt, aber sie stirbt nicht.

Die Weiber haben einen Witz mehr als die Gänse: Wenn es regnet, so gehen sie ins Trockne.

Die Weiber klagen ohne Ursach, lügen ohne Verdacht, gehen, wo sie wollen und weinen, wenn sie wollen.

Die Weiber werden niemals fertig.


Die weiße Gans brütet gut.
(Die weiße Gans ist die Schneedecke im Winter, welche die Saat und den Boden vor dem Frost schützt. Die schwarze Gans ist die Erde ohne Schnee, die schutzlos der Witerung ausgesetzt ist.)

Die Welt gibt bösen Lohn.

Die Welt hat sich umgekehrt, drum hab ich arme Esel pfeifen gelehrt.

Die Welt ist auch nicht an einem Tage erschaffen worden.

Die Welt ist blind, lässt sich regieren wie ein Kind.


Die Welt ist ein Dorf.

Die Welt ist nicht größer als das Fenster, das du ihr öffnest.

Die Welt ist nirgends mit Brettern vernagelt.

(Wenn man will, kann man es überall zu etwas bringen.)

Die Welt lohnt wie der Bock, wenn er Hörner kriegt.

Die Welt will grob Garn.

Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde.

Die Wirkung ändert sich im Bad, ist einem nutz, dem andern schad.


Die Worte sind gut, sprach der Wolf, aber ich komm ins Dorf nicht.


Die Wurzel der Gelehrsamkeit ist bitter, aber die Früchte sind süß.


Die Zeit bringt alles an den Tag.


Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen.


Die Zeit galoppiert mit dem Verbrecher zur Richtstätte und schleicht mit der Braut zum Brautgemach.


Die Zeit heilt alle Wunden.

Die Zeit hilft zuweilen sogar dem Arzt.


Die Zeit ist der beste Arzt.

Die Zeit ist des Zornes Arznei.

Die Zeit überwindet alles.

Die Zeit vergeht, der schlechte Nachbar bleibt.


Die Zeit verrät alle Bosheit.


Die Zeit wartet auf niemanden.


Die Ziege, die am meisten meckert, gibt die wenigste Milch.


Die Ziege muss grasen, wo sie angebunden ist.


Die Zunge ist des Herzens Dolmetscher.


Die Zuschauer sehen mehr als die Spieler.


Die Zuschauer sind oft ärger als der Tänzer.


Die zu sehr eilen, haben spät Feierabend.


Die zuverlässigste Frau ist die, welche keiner will.


Diez verlässt sich auf den Kiezen, Kiez verlässt sich auf den Diezen.

Disteln sind dem Esel lieber als Rosen.

Disteln sind des Esels Salat.

Disteln tragen keine Trauben.
(Böse Gesinnungen können nie gute Handlungen erzeugen)

Disteln und Dornen stechen sehr, falsche Zungen noch viel mehr.

Dochte sind keine Lichter.

Dohlen hecken keine Tauben.

Donau und Rhein fließen nicht zusammen.

Donner im Winterquartal bringt Eiszapfen ohne Zahl.

Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen.

Doppelt genäht hält gut (besser).


Dörfer haben auch Weichbild.

Dorn und Disteln stechen sehr, falsche Zungen noch viel mehr.

Dost, Harthau und weiße Heid, tun dem Teufel viel Leid.
(Alles Heilkräuter die im Mittelalter gegen den Teufel, Gespenster und das Böse allgemein helfen sollten. Harthau/Hartheu -Johanniskraut)

Draußen hat man hundert Augen, daheim kaum eins.

Draußen hundert Augen, daheim ein Maulwurf.

Draußen Ruhm erlangen bedarf Schnaufens.

Dreckdorf, Speckdorf.

Dreck muss den Misthaufen mehren.

Drei Buchstaben machen uns eigen und frei(Eva, Ave: Kurzform für Ave-Maria).

Drei Dinge lassen sich nur bei drei Gelegenheiten erkennen: die Kühnheit in der Gefahr, die Vernunft im Zorn und die Freundschaft in der Not.

Drei Dinge leiden keinen Genossen: Regiment, Liebe, Geheimnis.

Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen.
(aus Bayern)

Drei Dinge sind böse Gäste: Feuer im Schoß, eine Schlange im Busen und eine Maus in der Weste.

Drei Dinge sind gesund: Fülle nicht den Schlund, übe dich all Stund, lauf nicht wie ein Hund.

Drei Dinge sind lästig: ein Wurm im Ohr, ein Rauch im Auge, ein zänkisch Weib im Hause.

Drei Dinge sind nicht zu ermüden: ein Knab auf der Gassen, ein Mädchen beim Tanz, ein Pfaff im Opfer.

Drei Dinge tragen, was man ihnen auflädt: eines Weibsbild Kopf, eines Esels Rücken, eines Mönchs Gewissen.

Drei Dinge treiben den Mann aus dem Hause, ein Rauch, ein übel Dach und ein böses Weib.

Dreie leben friedlich, wenn zweie nicht daheim sind.

Drei Erbsen in der Hülse machen mehr Lärm, als wenn sie voll wäre.

Dreier Weiber Gezänk macht einen Jahrmarkt.

Drei Finger im Salzfass ist der Bauern Wappen.

Drei Frauen, drei Gänse und drei Frösche machen einen Jahrmarkt.

Drei Frauenhaare ziehen stärker als ein hänfen Seil.

Drei halten gut Freundschaft, wenn zwei nicht daheim sind.
Drei leben friedlich, wenn zwei nicht daheim sind.

Drei ist uneben.

Dreimal ist Bubenrecht.

Dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt.

Drei Schlösser auf einem Berg, drei Kirchen auf einem Kirchhof, drei Städt in einem Tal hat ganz Elsass überall.

Dreitägiger Fisch taugt auf keinem Tisch.

Dreitägiger Gast ist eine Last, den vierten stinkt er fast.

Dreitägiger Gast ist jedermann zur Last.

Drei W bringen Pein: Weiber, Würfel und der Wein.

Drei W sind große Räuber: Wein, Würfelspiel und Weiber.

Drohungen sind Waffen des Bedrohten.

Druck erzeugt Gegendruck.


Du arme Gerechtigkeit, liegst im Bett und hast kein Kleid!

Du hast Ammenweise: was das Kind nicht verzehrt, issest du.

Du hast dem Kind die Beine noch nicht gesehen.

Du hast den Genuss, so hab auch den Verdruss.

Du hast mich geladen, nun musst du mich fahren.

Du hast noch kein Erbe mit ihnen geteilt.

Du Heuchler, zieh als Erstes den Balken aus deinem Auge, darnach besiehe, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest.

Du kannst mir keinen Fischteich in Brand stecken.

Du kannst nach dem Tode nicht besser sein, als du im Leben geworden bist.

Dukaten werden beschnitten, Pfennige nicht.

Dulden, Schweigen, Lachen hilft viel bösen Sachen.

Dulden und Hoffen ist der Christen Losung.

Du magst nicht mit einer Tochter zwei Eidame*8 machen.

Dummheit ist immer Natur, Klugheit ein Kunstprodukt.

Dummheit und Stolz, wachsen auf einem Holz.

Du musst dem Teufel die Herberge aufkündigen, wenn Gott bei dir einkehren soll.

Dünkel geht auf Stelzen.

Dünn geschlagen ist bald geschliffen.

Durch Fallen lernt man gehen.

Durch Fragen wird man klug, aber unwert.

Durch fremden Schaden wird man klug.

Durch Gedränge zum Gepränge.

Durch Geschwätz verrät die Elster ihr Nest.

Durch Glückes Rühmen kam Unglück ins Haus.

Durch Sagen und Wiedersagen wird ein Geheimnis durch die Stadt getragen.

Durch Schaden wird man klug.


Durch Schaden wird man selten klug.

Durch Schlechtmachen lernt man das Rechtmachen.


Durch Schweigen verdirbt viel Freundschaft.


Durch Traurigkeit wird das Herz gebessert.


Dürr Holz unten im Feuer frisst das grüne oben auf.

Dürr und gesund läuft hindurch wie ein Jägerhund.

Durst ist der beste Kellner.

Durst kommt von Dürre.

Durst macht aus Wasser Wein.

Du sollst allen Geistern nicht glauben.

Du suchst den Bären und stehst vor ihm.

Du suchst den Gaul und reitest drauf.

Du urteilst wie der Blinde von der Farbe.

Du verklagst den Teufel bei seiner Mutter.

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