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Deutsche Sprichworte
Über 12.000 deutsche Sprichwörter auf 35 Seiten
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Zachäus ist auf allen Kirchweihen (in allen Schenken).

Zage haben kein Glück.

Zähle nicht das Geld, ehe du es im Sacke hast.
(Das bedeutet, man nur das Geld ausgeben, das man wirklich hat.)

Zahltag kommt alle Tag.

Zähnepein ist große Pein, aber ohne Mann sein ist noch größre Pein.

Zähne und Erbe verlassen tut wehe.

Zahnschmerz geht über Weltschmerz.

Zank bringt Zank.

Zanken und Disputieren, tut die Wahrheit verlieren.
Durch zu viel disputieren, tut man die Wahrheit verlieren.
Wenn man viel zankt und disputiert, die Wahrheit bald verloren wird.
Mit viel zanken und disputieren, tut man die Wahrheit leicht verlieren
(Ein Sprichwort, das manchmal auch als ZItat dem österreichischen Schriftsteller und Dichter Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866) untergeschoben wird. Dies ist eindeutig kein Zitat von Vogl, da dieses Sprichwort schon 1601/1603 im 3. Teil des Sprichwörterbuches „Proverbiorum copia“ von Eucharium Eyering auf den Seiten 243/244 aufgeführt und erklärt ist. Ebenso steht es in Spalte 716 im Sprichwörterbuch „Teutsche Sprach und Weissheit“ von Georg Henischii aus dem Jahr 1616. Oben mehrere Varianten, in denen es verbreitet ist.)

Zanken zwei, so haben beide unrecht.

Zänker sind des Nächsten Kränker.

Zänker sind Stänker.

Zartem Ohre halbes Wort.

Zaum und Sattel mit dem Pferde zum Schinder führen.

Zehen Jahr ein Kind,
Zwanzig Jahr ein Jüngling,
Dreißig Jahr ein Mann,
Vierzig Jahr wohlgetan,
Fünfzig Jahr stille stahn,
Sechzig Jahr geht's Alter an,
Siebzig Jahr ein Greis,
Achtzig Jahr nimmer weis,
Neunzig Jahr der Kinder Spott,
Hundert Jahr genade Gott.

Zehn Arme können wohnen in einem Hause zugleich, aber nicht zwei Könige in einem Reich.
Zehn arme Leute haben in einem Hause Raum, aber nicht zwei Könige in einem Lande.

Zehn Gulden*11 wohl geraten sind besser denn hundert übelgeraten.

Zehn Handwerke, das elfte der Bettelstab.

Zehnmal versagen ist besser als einmal Lügen.

Zehn Mönche können wohl unter einer Decke schlafen, aber nicht zwei Könige in einem Reich.

Zehn Phantasten geben erst einen Narren.

Zehn Straßenräuber können einem Nackten kein Hemd ausziehen.

Zehn Versagen sind besser als ein Lügen.

Zeige mir den Wirt, ich zeige dir den Gast.

Zeige mir eine glückliche Ehe und ich zeige dir zwei Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen, wer von ihnen die bessere Hälfte ist.

Zeig mir den Lügner, ich zeig dir den Dieb.
(auch Sprichwort in Griechenland und den USA)

Zeit bringt alles, wer warten kann.

Zeit bringt Bescheid.

Zeit bringt Getreide (nicht der Acker).

Zeit bringt Rosen, aber auch Dornen.

Zeit bringt Rosen (nicht der Stock).

Zeit bringt Rosen und nimmt sie wieder hin.

Zeit darf man nicht nehmen, Gott gibt sie umsonst.

Zeit, Ebbe und Flut wartet auf niemand.

Zeit frisst Berg und Tal, Eisen und Stahl.

Zeit frisst uns das Herz ab.

Zeit gebiert Wahrheit.

Zeit gedenkt und vergisst aller Dinge.

Zeit gewonnen, viel gewonnen; Zeit verloren, viel verloren.

Zeit gibt und nimmt alles.


Zeit hat Ehre, sprach die Magd, als sie zur Mettezeit vom Tanz nach Hause ging.

Zeit hat Ehre, Zucht hat Zierde.

Zeit hätte man wohl genug, wenn man sie nur wohl anlegte.

Zeit heilt alle Wunden.


Zeitiger Dieb verrät sich selbst.

Zeitig reif, zeitig rot, zeitig weis, zeitig Tod.

Zeitig zum Markte, langsam zum Kruge.

Zeit ist an keinen Pfahl gebunden.

Zeit ist der beste Ratgeber.

Zeit ist des Zornes Arznei.

Zeit ist ein gnädiger Gott.

Zeit ist Schickelmann.

Zeit macht gesund.

Zeit macht Heu.

Zeit macht und tötet die Leute.

Zeit stillt den Zorn.

Zeit und Erfahrung bilden den Verstand.

Zeit und Gelegenheit hat niemand im Ärmel.

Zeit und Staat bringt manchen Unflat.

Zeit und Stroh macht die Mispeln reif.

Zeit und Stunde rennt durch den rausten Tag.

Zeit und Stunde sind ungleich.

Zeitungen liefern große Lügen für kleines Geld.

Zeit verdeckt und entdeckt alles.

Zeit verrät und entdeckt alles.

Zeit verrät und hängt (henkt) den Dieb.


Zeit zu reden, Zeit zu schweigen, Zeit aufzuhören.

Zerbrochene Töpfe gibt's überall.

Zerrissene Kleider soll man nicht gleich wegwerfen.

Zersprungene Blasen und verlorene Ehre sind nicht wieder zu ergänzen.

Zerstreutes Feuer brennt nicht lange.

Zeuge von Hörensagen gilt im Recht nicht.

Zieh dich bei deiner Nase.

Zieh (Zeuch) einen Bauer aus dem Kote, so soll er dich zur Dankbarkeit selber hineinstoßen. (stößt er dich zum Dank hinein.)
(Kot = veraltend - aufgeweichte Erde, schlammiger Schmutz auf einem Weg od. einer Straße.)

Zieht ein Esel über Rhein, kommt ein I-ah wieder heim.

Zielen ist nicht genug, es gilt treffen.

Zimmerleut und Maurer sind die ärgsten Laurer: Mit Essen, Trinken und sich Besinnen geht der halbe Tag von hinnen.

Zinsen machen alt und jung.

Zins hat schnelle Füße, er läuft, eh man sich umsieht.

Zins und Miete schlafen nicht.

Zirlimirli machen fördert nicht.
(Zirlimirli = ein altes Fingerspiel, bei dem man die Händ umeinander wickelt, mit Reimen, die Ausflüchte, Ausreden haben, Umschweife machen, ausweichende Reden führen, verwirren, auch sich mit Albernheiten abgeben bedeuten.)

Zorn altert langsam.

Zorn beginnt mit Torheit und endet mit Reue.

Zorn erwürgt den Toren.

Zornes Ausgang, der Reue Anfang.

Zorn gebiert Zorn.

Zorn hängt den Narren um.

Zornigem soll man das Schwert nehmen.

Zorn ist kurze Unsinnigkeit.

Zorn macht den Menschen verworren.
Zorn macht verworren.

Zorn ohne Macht wird verlacht.

Zorn tut nichts im (mit) Rat.

Zorn und Geld verwirren die Welt.

Zu aller Stund weint die Frau und pisst der Hund.

Zu Ämtern braucht man nicht Landeskinder, sondern Männer.

Zu Bacharach am Rheine, zu Klingenberg am Maine, zu Würzburg an dem Steine, da wachsen gute Weine.

Zucht bringt Frucht.

Zucht, Demut und Höflichkeit zieren mehr denn ein golden Kleid.

Zucht der Jugend ist eine Anzeige der Tugend.

Züchtige Ehr kriegt bald ein Wandel.

Züchtiger Mann ist ein Hort.

Züchtig, fromm, bescheiden sein, das steht allen Menschen fein.

Zucht ist das beste Heiratsgut.

Zucht ist junger Leute bester Schmuck.

Zuckend, wie der Wolf das Lamm fraß.

Zucker in der Jugend macht faule Zähne im Alter.

Zu den erschlagenen Franken gehört eine große Hölle.

Zu den Heiligen laufen, macht müde Beine.

Zu Ehren (be)darf man Glück, zu Frömmigkeit (be)darf man Witz.

Zu ehren ein Biedermann, bisweilen (zuweilen) muss Zehrung haben.

Zu Ehren gehören starke Beine.

Zu ehren soll man helfen.

Zu Ehren soll man nichts sparen.

Zu einem bösen Hunde gehört ein Knüppel.

Zu einem glücklichen Leben gehören (werden diese) drei Stücke (erfordert): mit wenigen vergnügt sein, Freundschaft halten und keinen Feind fürchten.

Zu einem Koch gehören drei Kellner.

Zu einem lebendigen Menschen muss man sich Gutes und Böses versehen.

Zu einem Loche muss es doch heraus.

Zu einem Ohr hinein, zum andern wieder heraus.

Zu einer Lüge gehören immer sieben Lügen.

Zu enger Schuh drückt, zu weiter schlottert.

Zuerst gewonnen, zuletzt verspielt.

Zuerst verlacht, dann nachgemacht.

Zu fest hält nicht, zu lose bindet nicht.


Zu frei bringt Reu.

Zufriedenheit ist der größte Reichtum.

Zufrieden sein wandelt Wasser in Wein.


Zufriedenheit wohnt mehr in Hütten als in Palästen.


Zufrieden sein ist hohe Kunst,
zufrieden scheinen bloßer Dunst,
zufrieden werden großes Glück,
zufrieden bleiben Meisterstück.


Zu früh gefreit hat manchen gereut.


Zu Geschäften braucht man den Senf nicht mitzubringen, man wird ihn finden.

Zu geschehenen Dingen soll man das Beste reden.

Zu geschwind fahren bricht das Rad.

Zu Gottes Hilfe gehört Arbeit.

Zu Gott hinken die Leute, zum Teufel laufen sie.

Zu grober Lüge soll man pfeifen.

Zu große Ehre ist halbe Schande.
Zu viel große Ehr ist halbe Schande; zu sehr gelobt ist halb gescholten.
(Wenn einer von Haus aus bescheiden ist und ihm wird zu viel Ehre erwiesen, wird er nicht geehrt, sondern nur beschämt, da er ja weiß, dass ihm diese Ehre nicht zukommt.)

Zu große Freundschaft mit den Weibern hat den Teufel im Beutel.

Zu großen Flüssen laufen die kleinen ein.

Zu großer Sorge wird liederlich Rat.

Zu große Vertraulichkeit erzeugt Verachtung.

Zu gutem Zeug ein wackrer Meister.

Zu hart bringt selten Freundschaft.

Zu Hause Löwen, im Treffen Hasen.

Zu Hofe dienen alle der Suppen, nicht der Herrn wegen.
Zu Hofe dient man nicht um des Herrn, aber um der Suppe willen.

Zu Hofe gibt man viel Hände, aber wenig Herzen.
Zu Hof gibt man Hände ohne Herzen.
(Das bedeutet, mit unverbindlichen Freundlichkeiten ist man freigiebig, aber einforderbare Zusagen oder Versprechen gibt es nicht.)

Zu Hofe hat der Neid den Sitz seiner Herrschaft.
Der Hof ist ein Platz, da der Neid den Sitz seiner Herrschaft hält.

Zu Hofe ist eine Gunststunde besser als zehnjährige Dienste.

Zu Hof gilt gleich, der hinter die Tür hofiert und der's auskehrt.

Zu Hof kann man sich wohl wärmen, aber auch verbrennen.

Zu Hof küsst man (zuweilen) die Finger, die man lieber abbeißen wollte.

Zu höflich wird tölpelig.

Zu jung ist ein Fehler, der sich täglich bessert.

Zukünftiges ist uns alles verborgen.

Zuletzt muss doch der Fuchs zum Loch heraus.

Zuletzt muss man es doch suchen, wo es ist.

Zuletzt siegt Wahrheit, Tugend und Mut.

Zum Begräbnis der Wahrheit gehören viele Schaufeln.


Zum Beten kann man nicht nöten.

Zum Denken stets bereit, zum Handeln nimm dir Zeit.

Zum einen Ohr hinein, zum andern wieder hinaus.

Zum Freien gehört mehr als ein Paar Schuhe.

Zum groben Block gehört eine Bauernaxt.

Zum Heiraten und Seefahren muss man die Worte sparen.

Zum Krieg gehört Geld, Geld und wieder Geld.

Zum Laufen hilft nicht schnell sein.
Zum Laufen gehört mehr als schnell sein.

Zum lebendigen Menschen muss man sich Gutes und Böses versehen.

Zum Lernen ist niemand zu alt.

Zum Müßiggang gehört hoher Zins oder hoher Galgen.

Zum Rat weile, zur Tat eile.

Zum Reiten gehört mehr, als ein Paar (zwei) Schenkel über ein Pferd hängen.

Zum Reiten gehört mehr als ein Paar Stiefel.

Zum Todesschlaf ist keiner müde.

Zum Verlieren ist nichts besser als Vergessen.

Zum Weinen hilft kein Saitenspiel.

Zunächst beim Blut, zunächst beim Gut.
(Eins der ältesten Rechtssprichwörter zur Erbschaft. Der nächste Blutsverwandte ist der Erbe.)

Zu oft fortgesetzter Baum bringt langsame Früchte.

Zu Pfingsten auf dem Eise!

Zu Pfingsten gilt das Korn am mindesten.

Zur Knechtschaft wird keiner gezwungen, der zu sterben bereit ist.

Zur Not ist niemand arm.

Zur Not steckt man blanke Schwerter in rostige Scheiden.

Zu Rom ist alles frei, außer der kein Geld hat.

Zu Rom ist keine größere Sünde, denn kein Geld haben.

Zu Rom mag man tun, was man will, nur fromm sein hilft da nicht viel.

Zur Rach eine Schnecke, zur Wohltat ein Vogel.

Zur Rach', sei gemach.

Zur Reinlichkeit gibt's kein besser Mittel als Menschengebein.

Zur Trommel muss man pfeifen.

Zur Weisheit gehört mehr denn ein roter Hut.

Zur Zeit ein Narr sein ist auch eine Kunst.

Zusagen ist der Feierabend vom Halten.

Zusagen ist eine Brücke von Worten.

Zusagen macht Schuld.

Zusagen steht im Willen, aber dem Halten ist ein Seil über die Hörner geworfen.

Zu satt macht matt.

Zu schnell macht müde Beine.

Zusehen ist des Glückes Bruder.

Zu seinem Honig legt der Teufel einen Löffel, zum fremden zwei.

Zu seiner Zeit gilt ein Trunk Wasser ein Glas Wein, ein Heller einen Gulden.

Zu solchem Wild gehört solcher Waidmann.

Zu Tisch und Bett soll man sich nicht schämen.

Zu unwitzigem Rat gehört eine hölzerne Glocke.

Zuviel Arbeiter richten wenig aus.

Zu viel Demut ist halber Stolz.


Zu viel Demut ist Hochmut.


Zu viel Dünger düngt nicht wohl.

Zu viel Fleiß fällt auf dem Eis.

Zu viel Freud, ein' Leichtfertigkeit (wird dir Leid).

Zu viel gut ist böse.

Zu viel hat keine Ehre.

Zu viel Honig ist bitter (bekommt nicht).
Zuviel ist bitter, und wenn es lauter Honig wäre.

Zu viel ist Satans Spiel.

Zu viel ist ungesund.

Zuviel ist zu viel, sagte jener Mann und hatte seine Frau totgeschlagen.

Zuviel Lust bringt Unlust.

Zuviel Melken gibt Blut.

Zuviel Milde ist vertan.

Zuviel muss bald brechen.

Zu viel Neues stört alte Treue.


Zuviel Pflege tötet das Kind.

Zu viel Putz ist kein Nutz.


Zu viel Rauch in der Küche beißt zum Haus den Herrn hinaus.


Zu viel Recht hat manchen Herrn gemacht zum Knecht.


Zu viel Recht ist Unrecht.

Zu viel reden und zu viel schweigen, das ist allen Narren eigen.

Zuviel Säcke, des Esels Untergang.

Zu viel schweigen schadet auch.

Zuviel Sorge fällt in den Kot.

Zuviel Sorge zerbricht das Glas.

Zu viel Trauen ist unbequem.

Zuviel und zuwenig ist ein Ding.

Zu viel verderbt gut Spiel.

Zuviel Weisheit ist Narrheit.
Zuviel Weisheit ist Torheit.

Zu viel zerreißt den Sack.

Zuvor ein Kalb, jetzt ein Ochs.

Zuwachs an Kenntnis ist Zuwachs an Unruhe.

Zuweilen ein Narr sein ist auch eine Kunst.


Zu weise ist Narrei.

Zuwenig kann einen Zusatz leiden, aber zuviel hat kein Rezept.

Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel.

Zu wenig und zu viel ist des Teufels Spiel.


Zu wenig und zu viel, verdirbt alles Spiel.

Zu Wetzlar an dem Dom sitzt der Teufel auf der Nonn.

Zu Wolfsfleisch gehört ein Hundszahn.

Zwang ist ein Pechpflaster, das Geld aus dem Säckel zieht.

Zwang ist kein guter Wille.

Zwang macht keine Christen.

Zwang währt nicht lang.


Zwanzig Handwerke und ein halb Brot.

Zween (zwei) böse Hunde beißen selten einander (einander nicht).

Zween (zwei) sind eines Meister, drei sein Tod.

Zwei Augen sehen mehr als eins.

Zwei Augen, zwei Ohren, nur ein Mund.

Zwei böse Heller*11 finden sich gern in einem Beutel.

Zweie sind eines Herr, dreie fressen ihn gar.

Zweie tun immer verschieden.

Zweifel hat viel Deckmäntel.

Zweifel macht den Berg, den der Glaube versetzen kann.

Zwei Fliegen mit einem Schlage.
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.


Zwei Frauen in einem Haus sind ihrer drei zuviel.

Zwei Füchse in einem Loch.

Zwei Hähne auf einem Mist vertragen sich nicht.
Zwei Hähne taugen nicht auf einem Mist.

Zwei harte Steine mahlen selten kleine (feine).

Zwei Hund an einem Bein kommen selten überein.
Zwei Hunde an einem Knochen vertragen sich nicht.
(Wenn zwei oder mehr das selbe haben, benutzen oder darüber bestimmen wollen, gibt es Streit. Vergleichbare Sprichwörter auch in anderen Ländern.)

Zwei kalte Steine, die sich reiben, fangen auch Feuer.

Zwei Katzen und eine Maus, zwei Weiber in einem Haus, zwei Hunde an einem Bein, kommen selten überein.

Zwei können wohl schweigen, so man einen davontut.

Zwei Mahlzeiten schlagen sich nicht.

Zwei Narren in einem Haus haben allzeit Streit und Strauß.

Zwei Narren stecken unter einer Kappe.
(Narren lieben Gesellschaft.)

Zwei Narren unter einem Dach und zwei Töpfer in einem Dorf vertragen sich nicht.


Zwei Pferde, ein Kutscher, vier Bestien.

Zwei Schelme braucht Geld und Gut, einen, der's gewinnt, und einen, der's vertut.

Zwei Schelme will ungerecht Gut: Einen, der's gewinnt, und einen, der's vertut.

Zwei Streitköpfe werden nimmer eins.

Zwei Ungleiche machen ein Grades.

Zwiebeln trägt man hin, Knoblauch bringt man wieder.

Zwietracht oft Freundschaft macht.

Zwinge dich selber, als dass du dich zwingen lassest.

Zwinge mich, so tu ich keine Sünde, sprach das Mädchen.

Zwischen Armut und Reichtum ist das beste Leben.

Zwischen dem Maul und dem Löffel wird viel Suppe verschüttet.

Zwischen der Suppe und dem Mund kann sich vieles ereignen.

Zwischen ehrlichen Leuten bedarf`s keiner Rechnung.

Zwischen eines Weibes Ja und Nein lässt sich keine Nadelspitze stecken.

Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit.

Zwischen Nachbars Garten ist ein Zaun gut.

Zwischen Ostern und Pfingsten heiraten die Unseligen.

Zwischen Tür und Wand lege niemand seine Hand.
(Das bedeutet, bei Streitigkeiten zwischen Mann und Frau sollte sich keiner einmischen, da sie dann möglicherweise beide über den dritten herziehen. Mindestens einen macht man sich immer zum Feind.)

Zwischen Zahn und Hand geht viel zuschand.

Zwist nährt oft die Herzen.

Zwist unter Liebesleuten hat nicht viel zu bedeuten.

Zwo (Zwei) Zungen stehen übel in einem Munde.

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