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Deutsche Sprichworte
B bis C
Bacchus der Vater, Venus die Mutter, Ira die Hebamm Erzeugen das Podagram.

Backen und Brauen gerät nicht allzeit wohl.

Baden wendet nicht allen Schaden.

Bad, Wein und Weiber erquicken unsre Leiber. Bad, Wein und Weiber verderben unsre Leiber.

Baize mit Eulen, wenn du keinen Schuhu hast.

Bald angerannt ist halb gefochten.

Bald aufgezuckt, bald hingeworfen.

Bald geben ist doppelt geben.

Bald getan ist viel getan.

Bald ist angenehm.

Bald reich, bald arm, bald gar nichts.

Bär bleibt Bär, schickt man ihn auch übers Meer.

Barmherzige Mütter ziehen lausige (grindige) Töchter.

Barmherzigkeit macht viele Freunde.

Bartel weiß schon, wo er den Most holt.


Bärte schlagen die Leute nicht.


Bär und Büffel können keinen Fuchs fangen.


Bauchknecht ist ein groß Geschlecht.

Bauen ist eine Lust, nur kostet es Geld.

Bauen kann nur Habich, nicht Hättich.

Bauen macht den Beutel schlapp.

Bauerndienst, Bauernlohn, Herrendienst, Herrenlohn.


Bauern hätten gut leben, wenn sie`s wüssten.

Bauern machen Fürsten.

Bauern sagen auch etwas wahr.

Bauern und Schweine haben immer etwas zu grunzen.

Bäume wachsen nicht in den Himmel.


Bäurisch gefahren ist besser als herrisch gelaufen.


Baust du ein Haus, So guckt ein andrer zum Fenster hinaus.


Bedarf man eines Diebes, so nehme man ihn vom Galgen; hat man ihn gebraucht, so henke man ihn wieder dran.


Bedenk das Ende, so wirst du nimmermehr Böses tun.


Bedenke, warum du hier bist.

Bedingen bricht Landrecht.

Bedrohter Mann lebt dreißig Jahr.

Begabung verpflichtet.

Begib dich nicht in die Höhle des Löwen.


Begierde ist Kaiser.

Begierde setzt Sporen in die Haut.

Begierde wird nie satt.


Beginne nicht mit einem großen Vorsatz, sondern mit einer kleinen Tat.


Beginnen ist halb gewinnen.


Begossen Gras wächst am besten.


Begrabner Schatz, verborgner Sinn, bringen niemand Gewinn.

Behalte dir ein gut Blatt auf die Letzt.
Behalt eine Karte auf den letzten Stich.

Behändigkeit ist keine Hexerei.


Beharrlichkeit trägt den Sieg davon.


Beharrlichkeit überwindet alles.


Behaupten ist nicht beweisen.


Behüte mich Gott vor meinen Freunden, mit den Feinden will ich schon fertig werden.


Behüt` euch Gott vor drei Gabelstichen, sie machen neun Löcher.

Behüt' uns Gott vor großem Glück, gnädigem Herrn und gesunder Speis.

Bei Bösen wird man böse.


Beichte sonder Reu, Freundschaft sonder Treu, Gebet ohne Innigkeit, ist verlorene Arbeit.

Beicht macht leicht.

Bei dem Freunde halte still, der dich nur, nicht das Deine will.


Bei dem Versuch, sich das Leben leichter zu machen, hat der Mensch es sich nur schwerer gemacht.

Bei den Alten wird man gut gehalten.


Bei den Armen will sich jeder eine Kappe kaufen.


Bei den Frommen ist man daheim.

Bei drei Dingen lernt man einen Menschen am besten kennen: In der Liebe, beim Spiel und beim Wein.

Bei einem Narren richtet man nichts aus, weder mit Bitten noch mit Dräuen.


Bei frommen Leuten verliert man nichts.

Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Bei großem Gewinn ist großer Betrug.


Bei großen Sachen soll man wenig Worte machen.


Bei großer Gewalt ist große Narrheit.


Bei gutem Wetter kann jeder Steuermann sein.


Bei (Mit) gutem Winde ist gut segeln.


Bei Hof gibt man viel Hände, aber wenig Herzen.


Bei Hof ist Gunst im Maul, Misstrauen im Herzen.


Bei jeder Geburt wird eine Leiche angesagt.


Bei Lahmen lernt man hinken, bei Säufern lernt man trinken.


Beim Abschied vom Markte lernt man die Kaufleute kennen.

Beim Auskehren wird sich’s finden, wer in der Stube hofiert hat.

Beim Bettlerhandwerk verdirbt niemand.

Beim Bier gibt`s viel tapfere Leut`.

Beim Brauen gesungen, gerät das Bier.

Beim Geld hört die Freundschaft auf.

Beim heutigen Kopfschmerz denkt man nicht mehr an den gestrigen.

Beim Reden kommen die Leute zusammen.


Beim Trinken und Essen wird der Kummer vergessen.


Beim Trunk lernt man seine Leute kennen.

Beim Unglück ist Feiern das Beste.

Beim Wein geht die Zunge auf Stelzen.


Bei Nacht sind alle Katzen grau.


Bei Nacht sind alle Kühe schwarz.

Beinahe bringt keine Mücke um.


Beinahe ist noch lange nicht halb.


Beine, die ermatten, fallen über den eigenen Schatten.

Beine gibt man nicht zu Hofe.

Beiß nicht in die Hand, die dich füttert.

Beispiele tun oft mehr als Wort und Lehr.


Bei Spiel und Trank wird einem die Zeit nicht lang.


Beißt die Maus einmal am Käse, so kommt sie wieder.

Bei Tisch und im Bette soll man nicht blöde sein.

Bei vielen bekommt der Bettler viel.

Bei Weibern ist des Schwatzens hohe Schule.

Beiwohnung macht Freundschaft.

Bei Wölfen und Eulen lernt man heulen.

Bekannte Bahn und alte Freunde sind die besten.

Bekennen bricht den Hals.

Bekommt der Arme ein Stück Brot, so reißt es ihm der Hund aus der Hand.

Bekümmerter Mann ersieht selten seinen Vorteil.

Bekümmert Herz treibt selten Scherz.

Bellende Hunde beißen nicht.
(Hunde, die bellen, beißen nicht.)

Beneide niemals den ersten, denn er hat es immer am schwersten.

Bequem dich, Gast, sonst bist zur Last.

Bergab leite mich, bergauf schone mich, in der Ebene brauche mich, sagt das Pferd.

Bergauf sachte, bergab achte, gradeaus trachte.

Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber Menschen.

Bescheidene Frauen haben an den Ohren noch Augen.

Bescheidenheit, Bescheidenheit, verlass mich nicht bei Tische und hilf, dass ich zu jeder Zeit das größte Stück erwische.

Bescheidenheit, das schönste Kleid.

Bescheidenheit ist die höchste Form der Arroganz.

Bescheidenheit ist eine Zier, doch reicher wirst du nur mit Gier.

Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.

Besser Acht als Hacht.
(Besser verbannt als verhaftet, oder:es ist besser, auf sein Tun genau zu achten, als wegen Übertretung der Gesetze verhaftet zu werden.)

Besser albern und fest als schön und kraus.

Besser allein als in böser Gemein.


Besser am Dreck gewinnen als am Weihrauch verlieren.

Besser arm dran als Arm ab.


Besser arm geruht, als arm gearbeitet.

(Bevor man umsonst arbeitet ohne einen Gewinn erwarten zu können sollte man lieber ruhen und seine Kräfte aufsparen, für andere, gewinnträchtige arbeiten.)


Besser arm in Ehren als reich mit Schanden.


Besser arm, jung und weise, als reich, alt und ein Narr.


Besser arm und dabei gut und recht als reich und – schlecht.


Besser arm und ohne Schulden als ein Fürst ohne Gulden*10.


Besser Armut leiden als Ehrbarkeit verlassen.


Besser bedient werden als dienen.

Besser bei einer Eule gesessen als mit Falken geflogen.

Besser beneidet als bemitleidet.

Besser blind an den Augen als blind am Gemüt.

Besser da läuft er, als da liegt er.

Besser dem Bäcker als dem Doktor.


Besser demütig gefahren, als stolz zu Fuß gegangen.


Besser den Arm brechen als den Hals.

Besser den Bauch zersprengt, als dem Wirt 'n Tropfen geschenkt.

Besser den Hut ziehen als den Beutel.


Besser den (einen) Spatz in der Hand als die (eine) Taube auf dem Dach.
(Ähnliche Sprichworte mit gleichem Sinn auch in vielen anderen Ländern. Das Sprichwort bedeutet, man sollte mit dem wenigen, das man hat und dem man auskommt zufrieden sein und sich nicht mehr und Besseres wünschen, was aber unerreichbar ist.)


Besser ehrlich geflohen, denn schändlich gefochten.

Besser ehrlich gestorben als schändlich verdorben.

Besser eigenes Brot als fremden Braten.

Besser einäugig als blind.


Besser ein bäuerlicher Frieden als ein bürgerlicher Krieg.

Besser ein Bein brechen als den Hals.

Besser ein bös' Weib als ein faules.


Besser ein Ei im Frieden als ein Ochs im Kriege.

Besser eine Laus im Kraut als gar kein Fleisch.

Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

Besser einen Dotter als die eitle Schale.

Besser eine schiefe Nase als gar keine.

Besser eine Stunde zu früh als eine Minute zu spät.

Besser ein fauler Dieb als ein fauler Knecht.

Besser ein Fenster aus als ein Haus ein.

Besser ein Flick als ein Loch.

Besser ein Flick denn ein Fleck.

Besser ein Freund in der Ferne, als einen Feind in der Nähe.

Besser ein geschwindeBatzen*2 als ein langsamer Sechser.

Besser ein gesunder Bauer denn ein kranker Kaiser.

Besser ein halbes Ei als gar keins.

Besser ein kleiner Fisch als gar nichts auf dem Tisch.

Besser ein Rausch denn ein Fieber.

Besser ein reicher Bauer denn ein armer Edelmann.

Besser ein sauersehender Freund als ein süß lächelnder Feind.

Besser ein Übel als zwei.

Besser ein wenig schelten als viel Herzeleid.

Besser erhalten als vorbehalten.

Besser Esel treiben als selber Säcke tragen.

Besser frei in der Fremde als Knecht daheim.

Besser Freund in der Ferne als Feind in der Nähe.

Besser Frieden bei Brot und Salz, als Streit bei Braten und Schmalz.

Besser gar nicht Arzneien, als sich damit kasteien.

Besser gesunde Beine als vergoldete Krücken.


Besser gewisser Frieden als ungewisser Sieg.

Besser gutlos denn ehrlos.

Besser haben als hoffen.

Besser halb Ei als eitel Schale.

Besser hart geblasen als den Mund verbrannt.

Besser heimlicher Schaden als offene Schande.

Besser heute als morgen.


Besser heute ein Ei als morgen ein Küchlein.

Besser in Armut erzogen, als wenn der Reichtum im Alter verflogen.

Besser in deinen Topf als in des Nachbars Kropf.


Besser in der Tasche kein Geld als ohne Freund in dieser Welt.

Besser in der weiten Welt als im engen Bauch.

Besser in die Faust als ins Gesicht lachen.

Besser in Dorn und Disteln baden, als mit falschen Zungen sein beladen.

Besser ist besser.

Besser ist ein offener Feind als ein schmeichlerischer Freund.

Besser karg als arg.

Besser kommt selten nach.

Besser machen, die beste Buße.

Besser mit den Füßen gestrauchelt als mit der Zunge.

Besser mit einem Wolf streiten, denn mit einem gebarteten bösen Weibe.

Besser mit Schaden als mit Schanden klug werden.

Besser müßiggegangen, als übel gewerkelt.

Besser nachgeben, als zu Schaden kommen.


Besser Neider als Mitleider.

Besser nicht anfangen denn erliegen.

Besser nichts denn gar nichts.

Besser nichts geben als geraubtes Almosen.


Bessern ist oft bösern.


Bessern und bösern steht in gleicher Waage.

Besser offener Feind als zweideutiger Freund.

Besser ohne Abendessen zu Bette gehen, als mit Schulden aufstehen.

Besser schielen als blind sein.

Besser schlichten als richten.

Besser schnell gestorben als langsam verdorben.


Besser sparsam leben als im Elend verderben.


Besser spät als nie.


Besser umkehren, als irregehen.

Besser umkehren denn fehlgehen.

Besserung ist niemand verboten.

Besser Unrecht leiden, als Unrecht tun.

Besser unter dem Galgen gebeichtet, als gar nicht Busse getan.

Besser weichen als die Schlacht verlieren.


Besser zu früh als zu spät.

Besser zweimal fragen, als einmal irregehen.


Beständigkeit bricht Glückes Neid.


Besuch ist wie Fisch: Am dritten Tage stinkt er.


Bete, als hülfe kein Arbeiten, arbeite, als hülfe kein Beten.


Beten gehört für die Pfarrer.

Beten ist kein Katzengeschrei.

Beten lernt man in Nöten.

Beten ohne Andacht, heißt dem Teufel ein Opfer gebracht.

Beten ohne Innigkeit ist verlorene Arbeit.

Beten und düngen ist kein Aberglaube.

Bete und arbeite.

Betrachte immer die helle Seite der Dinge! Und wenn sie keine haben, dann reibe die dunkle, bis sie glänzt.

Betrug betrügt sich selbst.


Betrügen ist ehrlicher als stehlen.

Betrug hat Jacobs Stimme und Essaus Hand.

Betrug ist der Krämer Acker und Pflug.

Betrügliche Hand macht arm.


Betrug währt nicht länger als der Soldaten Hoffart und der Witwen Andacht.

Bettelbrot, teuer Brot.

Bettel hat langen Zettel: man trägt aller Welt Garn darin.

Betteln ist besser als stehlen.

Betteln ist ein Orden, darin viel zu Herrn sind worden.

Betteln und Brotheischen geht in einen Sack.

Betteln viele in einen Sack, so wird er bald voll.

Bettelsack hat ein gähnend Maul.

Bettelsack ist bodenlos.

Bettelsack sagt, ich habe nie genug.

Bettelsack steht allzeit leer.

Bettel und Geiz kann niemand erfüllen.

Bettler fasten selten.

Bettler sagen nie: Es ist zu viel.

Bettler sind Freiherrn.

Bettler und Krämer sind nie vom Wege ab.

Beutelschneiderei ist die beste Kunst.

Bevor du weißt, was Leben heißt, ist die Hälfte zumeist weg.

Bewahren ist so gut wie erwerben.

Bewährter Freund, versuchtes Schwert, die sind in Nöten Goldes wert.

Bewegung, Mäßigkeit und Ruh` schließt dem Arzt die Türen zu.

Beweist der Kläger nicht, so ist der Beklagte frei.


Bezahlen wir die Musik, so wollen wir auch tanzen.
Biber und Otter haben keine Hege.

Biedermanns Erbe liegt in allen Landen.

Bier auf Wein, das lass sein; Wein auf Bier, das rat ich dir.

Bierchen, das schlägt an`s Nierchen.

Bier und Wein folgt dem Zapfen.

Bieten und Widerbieten macht den Kauf.

Bildstock*3 weist andern den Weg und geht ihn selbst nicht.

Billigkeit ist größer als das Recht.

Billigkeit muss das Recht meistern.

Billig und gut sind selten beisammen.

Bims bringt selten Wasser.

Bischof oder Bader*1.

Bissige Hunde haben zerbissene Ohren, böse Hunde zerbissen Fell.

Bist du besessen, so lasse dich bannen.

Bist du ein Geier, so warte aufs Aas.

Bist du einsam, so besuche einen, der noch einsamer ist als du.

Bist du leer im Beutel, so ist alles eitel.

Bist du nicht hübsch, so tu hübsch.

Bist du schüchtern, so wirst du keine Kinder haben.

Bist du übel zu Fuß, so brich zuerst auf.

Bist du vom Lande, so geh nicht aufs Meer.

Bist gescheit, so leid, nicht schilt, das sein muss.

Bis Weihnacht gibt es Speck und Brot, nachher kommt Kält' und Not.

Bis zum Grabe gibt's kein gutes Weib.


Bitte die Braut, so schreit sie laut.

Bitten ist lang, befehlen kurz.

Bittens und Wünschens geht viel in einen Sack.

Bittere Pillen vergoldet man.

Bitter im Mund ist dem Herzen gesund.


Bittet man den Bauern, so schwillt ihm der Bauch.

Bittkauf, teurer Kauf.

Blasen und schlucken zumal ist schwer.

Blaue Augen, Himmelsaugen, braune Augen, Liebesaugen, schwarze Augen, Diebesaugen.

Bleib daheim bei deiner Kuh, willst du haben Fried und Ruh.

Bleib im Gleise, so fährst du nicht irre.


Bleibt ein jeder bei seinem Fach, fällt kein Schneider vom Dach.


Bleib, wo du bist und überwind, was in dir ist, so werden dir alle Orte recht und alle Menschen angenehm sein.


Blick erst auf dich, dann eichte mich.

Blinder Eifer schadet nur.

Blinder Mann, ein armer Mann, hätt` er auch Seid und Sammet an.

Blinder Mann, ein armer Mann; noch ist das ein ärmrer Mann, der sein Weib nicht zwingen kann.

Blödes Herz buhlt keine schöne Frau.

Blödigkeit ist dem Armen wenig nütz.

Blut fordert Blut.

Blut ist dicker als Wasser.

Blut kriecht, worin es nicht gehen kann.

Blut rinnt zusammen, hat der Geißbock gesagt.

Borchhard ist Lehnhards Knecht.

Borgen macht (bringt) Sorgen.

Borgen macht Sorgen, wiedergeben macht Sauersehen.

Borgen tut nur einmal wohl.

Borgen und Jucken tut nur eine Weile wohl.

Böse Art verliert sich nicht.

Böse Augen sehen nichts Gutes.
(Böse Menschen legen alles böse und schlimm aus und trauen anderen nur unlautere Beweggründe für deren Handlungen zu. Sie schließen von sich auf andere.)

Böse Eltern machen fromme Kinder.


Böse Frauen machen die besten Käse.

Böse Gedanken klopfen immer an; tue zu, so gehen sie davon.

Bösen Gedanken wehre, weil sie noch bloß sind; sind sie flügge, so suchen sie Nester.

Böse Geschwätze verderben gute Sitten.

Böse Gesellschaft verdirbt gute Sitten. Guter Umgang verbessert schlechte Sitten.

Bös Ei, bös Küchlein.

Böse Kinder machen den Vater fromm.

Bösem Aste scharfe Axt.

Bösem Weibe kann niemand steuern.

Böse Pferde muss man allein stellen.

Böser Anfang, böses Ende.
Böser Heller, so einen Gulden schadet.
Böser Brunnen, in den man das Wasser tragen muss.

Böser Gewinn Fährt bald hin.


Böser Gewinn faselt nicht.

Böser Gewinn ist Schaden.

Böser Heller*11, so einen Gulden*10 schadet.

Böser Leute Fahrt währt nicht lange, denn Gott ist nicht beim Fuhrwerk.

Böser Nachbar, ewiger Krieg.

Böser Nachbar, täglich Unglück.

Bösern ist nicht bessern.

Böser Pfennig kommt allzeit wieder.

Böser Pfennig, zugesagt und nicht bezahlt, schadet zwei.

Böser Vogel, böser Gesang.

Böser Vogel, böses Ei.

Böse Saat trägt böse Früchte.

Böses Beispiel verdirbt gute Sitten.


Böses bleibt nicht ungestraft.

Böse Schuldner kriechen den Weibern unter den Pelz.

Böse Schuldner muss man oft mahnen.

Böses erfährt man zeitig genug.

Böses Fass zerbricht nicht leicht.

Böses Gewerbe bringt bösen Lohn.


Böses Gewissen verraten die Augen.


Böses hört man immer mehr als Gutes.

Böses kommt geritten, geht aber weg mit Schritten.

Böses lässt sich leicht verrichten, aber nicht leicht wieder schlichten.

Böses muss man mit Bösem überbösen.

Böses muss man mit Bösem vertreiben.

Böse Sprünge geraten selten.

Böse Tat Hat keinen Rat.

Böse Tat trägt böse Frucht.

Böse Ware muss man aufschwatzen.

Böse Worte verwunden mehr als ein scharfes Schwert.

Böse Wurzel, schlechter Baum.

Böse Zunge, böse Taten.

Böse Zunge, bös Gewehr.

Böse Zunge und böses Ohr sind beide des Teufels.

Böse Zungen schneiden schärfer als Schwerter.

Bös`Gerücht nimmt immer zu, gut Gerücht kommt bald zur Ruh`.

Bös Gewissen, böser Gast, weder Ruhe noch Rast.


Boshafte Hände nehmen ein schändliches Ende.

Bosheit ist bald gelernt.


Bosheit tut sich selbst den größten Schaden.

Bös ist, was nicht zu bessern ist.

Bös und Bös vergleicht sich gern.

Botmäßigkeit ist nicht flugs Gerichtsbarkeit.

Brauch einen Esel, wenn du kein Pferd hast.

Brauche, was du willst, und gewarte, was Gott will.

Braune Augen sind gefährlich, aber in der Liebe ehrlich.

Braune Eicheln die besten.

Braunschweig, wärst du wasserreich, käm` nicht leicht ein Land dir gleich.

Brautleute sind vor Gott schon Eheleute.

Brauwerk ist keine Kaufmannschaft.

Brennte Falschheit wie Feuer, so wäre das Holz nicht halb so teuer.

Bricht ein Ring, so bricht die ganze Kette.

Briefe sind besser denn Zeugen.

Brocke nicht mehr, als du essen magst.

Brot backt man nicht ohne Mehl.

Brot und Wein gibt auch eine Suppe.

Brüder haben ein Geblüte, aber selten ein Gemüte.

Brüder lieben einander wie Messerspitzen.

Bruderzorn, Höllenzorn.

Bruderzwist gar heftig ist.

Brunze (uriniere) nicht gegen den Wind.

Bücher fressen und nicht kauen ist ungesund.

Bücher geben keine Handgriffe.

Bücke dich lieber dreimal zu viel, als einmal zu wenig.

Bücken muss man sich, wenn man durch die Welt will.

Buhlen bauen selten große Häuser.

Buhlen verderbt die Schulen.

Buhler geben schlechte Krieger.

Buhlschaft ist mit Galle behaft.

Buhlschaft leidet keine Gesellschaft.

Buhlschaft schlägt zu den Augen heraus.

Bündnis macht die Schwachen stark.

Bürgen soll man würgen.

Bürger und Bauer scheidet nichts denn die Mauer.

Büsche haben Ohren und Felder Augen.

Buße gehört auf die Sünd, wie die Laus in den Grind.

Butter bei die Fische!

Butter verderbt keine Kost.

Bylbrief*6 geht vor Bodmereibrief*4.

Caute! Die Bauern verstehen auch Latein.

Christen haben keine Nachbarn.

Christen sind dünn gesät.

Christentum ein ewiger Feiertag.

Christentum vererbt sich nicht.

Christen und Könige sollen wissen, was sie glauben.

Christus hat viele Diener, aber wenig Nachfolger.

Christus ist unser Fleisch und wir sein Gebein.

Christus lässt wohl sinken, aber nicht ertrinken.

Christus wird noch täglich gekreuzigt.

Concilium hin, Concilium her, ist`s Menschenlehr, so gilt`s nicht mehr.

Courage schützt vor Blamage.

Cras, cras ist der Raben Sang.

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