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Deutsche Sprichworte
Über 17.000 deutsche Sprichwörter auf 39 Seiten
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Flagge von Deutschland
Die Farben Schwarz, Rot und Gold der deutschen Flagge wurden ab 1813 von Soldaten des Lützowschen Freikorps in den Befreiungskriegen gegen Napoleon verwendet. Die Farben befanden sich auf den Uniformen, die sie trugen. Das Schwarz symbolisierte die Knechtschaft, aus der das Volk befreit werden sollte. Rot steht für das Blut, welches in den Schlachten von den Soldaten vergossen wurde und Golden war das Licht der Freiheit, die erreicht werden sollte.

Nach den Befreiungskriegen wurden die Farben von den neu gegründeten Burschenschaften weiterverwendet. Beim Hambacher Fest im Mai 1832 wehten dann erstmalig Fahnen mit schwarz-rot-goldenen Querbalken. Die Bundesversammlung des Deutschen Bundes in Frankfurter legte 1848 die Nationalfahne mit schwarz-rot-goldenen Querstreifen fest. Nach Niederschlagung der Revolution wurden die Farben zunächst wieder aus dem öffentlichen Leben verbannt.

Erst die Weimarer Republik erklärte in ihrer Verfassung vom 11. August 1919 Schwarz-Rot-Gold wieder zu den Reichsfarben. Nach der Zeit des Nationalsozialismus und des Weltkrieges wurde mit dem neuen Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland am 8. Mai 1949 die schwarz-rot-goldene Flagge wieder eingeführt um an die zeitweilig durch die Nationalsozialisten verlorene Demokratie als Grundlage für die Bundesrepublik Deutschland anzuknüpfen. Es ist die Flagge Deutschlands und aller Deutschen und nicht die einer Partei oder Organisation, die sie manchmal als eigenes Zeichen für besondere nationale Gesinnung oder Zwecke missbrauchen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarz-Rot-Gold
          https://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_Deutschlands

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Vatermag soll erben vor Muttermag bis aufs vierte Glied.
(Altes Rechtssprichwort. Mage, Magschaft ist eine alte, bis ins 17. Jahrhundert, Bezeichnung für ein Verwandtschaftsverhältnis. Da Blutsverwandte nicht heiraten durften, wurde Kirchlich und Staatlich festgelegt, welches Verwandtschaftsverhältnis ein Ausschlusskriterium für eine Ehe ist. Alle die danach untereinander nicht heiraten durften, gehörten zur Magschaft. So waren alle dazugehörigen männlichen Verwandten erbberechtigt, wenn sie der nächste in der Erbfolge waren. Erst wenn in 4 Generationen abstand kein männlicher Erbe vorhanden war, konnten in gleicher Reihenfolge Verwandte der Mutter oder Frau erben.)

Vatersegen baut den Kindern Häuser, Mutterfluch reißt sie nieder.

Vaterunser ist der Armen Zinsgut.

Venedig liegt im Wasser und Sempach im Kot.

Verachte keinen andern nicht, du weißt nicht, was noch dir geschieht.

Verachte keinen Feind, wie schlecht er immer scheint.

Verachtete Gefahr kommt vor dem Jahr.

Verachtung des Reichtums der höchste Reichtum.

Verachtung ist schlimmer als Hass.

Verachtung schlägt tiefe Wunden.

Veränder eh nicht deinen Stand, bis du Bessres hast zur Hand.

Verbessert durch Johann Ballhorn.
(Das bedeutet, man versucht eine Verbesserung und macht dadurch die Sache aber nur schlechter, man verschlimmbessert nur. Entstanden ist das Sprichwort um 1500, als der Johann Ballhorn die neue Ausgabe einer gewöhnlichen Kinderfibel herausbringen sollte. Das Schlussbild auf der letzten Seite zeigte einen großen Hahn. Dieses Bild tauschte er durch ein neues aus, auf dem der Hahn jetzt über einigen Eiern stand. Danach fügte er dem Titel der Fibel „vermehrt und verbessert durch J. B.“ hinzu.)

Verbirgt ein Narr sich hinter der Tür, er steckt die Ohren doch herfür.

Verborgener Schatz liegt sicher.

Verborgner Schatz ist der Welt nichts wert.

Verbotenes Wasser ist Malvasier.
(Malvasier ist ein nach dem ital. Namen Malvasia der griechischen Stadt Monemvassia benannter likörartig süßer u. schwerer Weißwein.)

Verbotene Wasser sind oft besser als Wein.

Verboten Obst ist süß.

Verbot macht Lust.

Verbotne Frucht schmeckt am besten.

Verbranntes Kind scheut das Feuer.

Verdacht ist der Freundschaft Gift.

Verdienten Lohn muss man bezahlen oder binnen Jahres mahnen.

Verdingt bringt nicht Eilwerk, aber Weilwerk.

Verdrossen hält alles für Possen.

Verdunkelte Tugend scheint heller.

Vereinte Macht bricht Burg und Strom.

Vereint sind auch die Schwachen mächtig.

Vergeben ist die beste Rache.


Vergeben ist nicht vergessen.


Vergebens besitzt, wer nicht genießt.

Vergessenheit hilft für das Leid.

Vergessen ist für Schaden gut.

Vergessen ist oft schwerer, als sich zu erinnern.

Vergessen und Vergeben macht freundlicher das Leben.


Vergesslichkeit und Faulheit sind Geschwisterkinder.

Vergiftete Kirschen bringen einen Herzog um.

Vergiss das Beste nicht.

Vergiss das Übel, so bist du genesen.

Vergleichen und Vertragen frommt mehr als Zank und Klagen.
Vergleichen und vertragen ist besser als zanken und schlagen.

Vergnügt sein geht über reich sein.


Verheißen bindet den Narren.

Verheißen geht nicht ohne Schaden ab.

Verheißen macht Schuld.

Verheißen macht Schuld und Halten macht ledig.

Verheiß ihm's und gib's einem andern.

Verkauft der Fürst das Amt, so hält der Amtmann offenen Markt.

Verkehrte Freundschaft ist Feindschaft.

Verkehrte Natur bleibt verkehrt, wenn man gleich ein Loch in sie predigte.

Verklappern ist das tägliche Brot bei Hofe.

Verlass deine Werkstatt nicht, so wird sie dich auch nicht verlassen.

Verlaufen Wasser mahlt keine Mühle.

Verletzen ist leicht, Heilen schwer.

Verletzte Eitelkeit hat hundert Krallen.

Verleumder halten`s Maul nicht, bis es ihnen mit Erde gestopft wird.

Verleumder sind wie die unreinen Fliegen, welche sich insgemein auf faule Geschwüre und Eiterbeulen setzen.

Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie.

Verliebte haben meist volle Herzen und leere Beutel.

Verliebte Köchin versalzt die Speisen.

Verliebt - er spricht, sie lauscht. Verlobt - sie spricht, er lauscht. Verheiratet - beide sprechen, die Nachbarn lauschen.

Verliehen Weib, Ross, Laut und Wehr bekommst im vor'gen Stand nicht mehr.

Verliert man die Schuhe, so behält man doch die Füße.

Verlorene Ehr kehrt nimmermehr.

Verlorene Zeit kommt niemals wieder.

Verlust ist gut widers Lachen.

Vernünfteln bannt Vernunft.
(Vernünfteln = scheinbar mit Vernunft, scharfsinnig argumentieren und sich über etwas auslassen, aber den eigentlichen Sinn nicht erfassen.)

Verräter kommen von hinten.

Verrat ist angenehm, Verräter verhasst.

Verrats kann sich niemand erwehren.

Verrechnet ist nicht betrogen.

Verrochenen Dreck soll man nicht rütteln.

Versage niemand, was du selbst begehren dürftest.

Versagen ist der Weiber Sitte; doch wollen sie, dass man sie bitte.

Versatz verjährt nicht.

Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst besorgen.
(Ursprung des Sprichworts ist wahrscheinlich die Bibel, Jesus Sirach 5, 8: „7. und sein Zorn über die Gottlosen hat kein Aufhören. 8. Darum verzieh nicht, dich zum Herrn zu bekehren, und schieb es nicht von einem Tage auf den andern.“ Vergleichbares englisches Sprichwort: Ein Stich zur rechten Zeit erspart neun weitere.)

Verschlossener Mund und offene Augen haben niemand was geschadet.

Verschmitzt wie eine Fuhrmannspeitsche.

Verschoben ist nicht aufgehoben.

Verschweig dein'n Rat: Wenn er nicht gaht, wird er zu Spott.

Verschweige, was du tun willst, so kommt dir niemand dazwischen.

Verschwendung ist ein Fass ohne Boden.

Verschwiegenheit bringt ihren Lohn.

Verschwiegenheit gibt dem Reden eine solche Annehmlichkeit, als die Pausen der Musik und die Schattierung der Malerei geben kann.

Versehen ist auch verspielt.

Versehen ist bald geschehen.

Versehen ist kein Vergehen.

Versengte Katzen leben lange.

Versöhntem Feinde traue nicht.

Versöhnter Feindschaft und geflickter Freundschaft ist wenig zu trauen.

Versprechen füllt den Magen nicht.

Versprechen ist ehrlich, Halten beschwerlich.

Versprechen ist eins und Halten ein anderes.

Versprechen ist herrisch, halten bäurisch.

Versprechen macht halten.

Versprechen macht Schulden.

Versprechen muss man nicht brechen.

Versprechen und halten ist zweierlei.

Versprechen und halten ziemt wohl Jungen und Alten.

Versprechen und warme Pasteten sind leicht zu zerbrechen.

Versprechen will ein Halten haben.

Verspricht sich doch wohl der Pastor auf der Kanzel.

Versprochene Beeren füllen die Körbe nicht.

Versprochen ist versprochen.

Verstand ist das beste Kapital.

Verstand ist nicht immer daheim.

Verstand lässt sich nicht einprügeln.

Verstand muss man mitbringen, man kauft ihn nicht auf dem Markte.

Verstand und Nachgedanken kommt nicht vor den Jahren.

Verstand und Schönheit sind selten beisammen.

Versuch macht klug.

Versuch's und hang die Angel ein, was gilt's, es werden Fische dein.

Vertrag bricht allen Streit.

Vertragenen Hader*13 soll man nicht wieder anregen.

Vertrag ist frei zu machen.
(Das alte Rechtsspruch bedeutet, Verträge müssen von allen Seiten aus freien Stücken gemacht werden. Bei erzwungenen Verträgen ist immer die Möglichkeit dagegen zu Klagen oder Entschädigungen zu verlangen. „Fehlt es an der Freiheit oder Ernstlichkeit des Willens, so liegt ein Vertrag überhaupt nicht vor: ein wie immer bestärktes Versprechen, welches lediglich geschah, um Leib und Leben zu schützen, ist ungültig.“ Quelle: „Deutsche Rechtssprichwörter von E. Graf und M. Dietherr, 1864, Seite 231“)

Vertraue, doch nicht zu viel.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
(Ein Spruch, der seit einem halben Jahrhundert in Deutschland wie ein Sprichwort gebraucht wird und angeblich ein Zitat von Lenin sein soll. Lenin hat ihn aber nie gesagt. Möglicherweise ist es eine unrichtige Übersetzung eines russischen Sprichworts, das Lenin öfter gebrauchte: „Vertraue, aber prüfe nach.“ Egal, wer es erstmals benutzt oder zitierte, inzwischen wird es als deutsches Sprichwort angesehen und als solches fast täglich gebraucht. Die Bedeutung ist unmissverständlich, nur wenn die Arbeit von Untergebenen kontrolliert wird, arbeiten sie richtig, unkontrolliert trödeln sie und leisten weniger. Ein Irrglauben, der schon vor über 10 Jahren an der Uni-Bonn durch Studien eindeutig widerlegt wurde. Auch heute (Juli 2018) wieder wurde in einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft eindeutig belegt, Vertrauen ist besser als zu starke Kontrolle. Kontrolle bremst meist auf ein Minimum, Vertrauen steigert die Leistung oft erheblich. Leider sind diese Erkenntnisse bei vielen Arbeitgebern auch nach Jahrzehnten weitestgehend unbekannt.)

Vertrauen weckt Vertrauen.

Vertraulichkeit war in der Arche Noahs.

Vertun ist leichter als gewinnen.

Verwegenheit hilft oft aus Verlegenheit.

Verwegne Streiche soll man lassen und soll mit leeren Karten passen.

Verzagter Hund bellt am meisten.

Verzagter Mann kam mit Ehren nie vom Plan.

Verzagt hält übel Haus.

Verzagt Herz freit nimmer ein schönes Weib.

Verzehr nicht über Gewinnen, es wird dir sonst zerrinnen.

Verzeih dir nichts und andern viel.

Verzeihen ist die beste Rache.

Verzweifle nicht, mein frommer Christ.

Vieh und Menschen muss man nicht zusammenrechnen.

Viel oder Viele, der eine sagt so, der andere so. Alle meinen dasselbe, sagen es aber anders.
Was unter „Viel“ nicht gefunden wird, könnte auch unter „Viele“ stehen.


Viel Ämtlein, viel Schlämplein.

Viel Änderung im Regiment bringt schlimmes End.

Viel Anschläge gehen zurück in einem Jahr.

Viel Ärzte heilen übel.

Viel ausgeben und wenig einnehmen macht arm.

Viel bauen, halten viel Gesinde, das hilft zur Armut gar geschwinde.

Viel Bäue scheue: Häuser soll man stützen, Gelder soll man nützen.

Viel Bergleute, viel Arschleder.

Viel besser kräht der Hahn, so er die Kehle feuchtet an.

Viel Borgen verdirbt den Kredit.

Viel Brüder machen schmale Güter.
Viel Brüder machen schwache Teile.
(Das bedeutet, je mehr Erben sich ein Erbe teilen müssen, je kleiner wird jeder einzelne Anteil.)

Viel Demütige fliehen scheinbar die Ehre, wünschen aber nichts mehr, als dass man sie damit jage.

Viele Bächlein machen auch einen Strom.
Viel Bäche machen einen Strom.

Viele Denkmäler werden aus den Steinen errichtet, die man den Toten zu Lebzeiten nachgeworfen hat.

Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt waren, mussten in unbequemen Unterkünften auf sie warten.

Viele Erben machen schmale Teile.

Viele fallen durch das Schwert, mehr noch vom Wein.

Viele Federn machen ein Bett.

Viele Hände heben leicht eine Last.

Viele Hände, schnelles Ende.
(Das bedeutet, wenn sich viele an einer Arbeit oder Aufgabe beteiligen, wird sie schneller zum Ende und Erfolg gebracht.)

Viele Hunde sind des Hasen Tod.

Viele jagen den Bären, keiner aber will ihn stechen.

Viele Köche verderben den Brei.

Viele Köche versalzen den Brei.

Viele Komplimente, wenig Herzlichkeit.

Viele können einem helfen.

Viele können mehr denn einer.

Viele Köpfe gehen schwer unter einen Hut.

Viele Körnlein machen einen Haufen.

Viele kriegen um das Ei und lassen die Henne fliegen.

Viele Erben machen schmale Teile.

Viele Reiser machen einen Besen.

Vieler Hülfe, weniger Rat.

Vieler Zugriff hält ein Schiff.

Viele Säcke sind des Esels Tod.
(Man soll den eigenen oder den Kräften anderer nicht zu viel zumuten, sonst verliert man durch die Überlastung alles)

Viele sind berufen, aber wenige auserwählt.

Viele spielen, einer gewinnt.

Viel essen macht nicht feist, viel studieren nicht fromm und weis.

Viel Essen, viel Krankheit.

Viele Stimmen machen einen Abt.

Viele stolpern über einen Strohhalm und springen über Balken.

Viele Streiche fällen die Eiche.

Viele suchen gute Nächte und finden darüber böse Tage

Viele Teile, schmale Brocken.

Viele verlieren den Baum des Lebens wegen des Baums der Erkenntnis.

Viele wissen viel, aber keiner hat ausgelernt.

Viele wissen viel, aber sich selbst nicht.

Viele wissen viel, niemand alles.

Viele wollen wohl bisweilen die Lampen putzen, aber kein Öl drein gießen.
(Das bedeutet, jemand fordert, ermahnt oder muntert andere auf, etwas zu tun und arbeiten zu erledigen, ohne die dazu nötigen Vorsichtsmaßnahmen, Vorschriften und Anleitungen mitzuteilen oder zu geben.)

Viele wollen eine Laus schinden und wissen noch nicht, wie viel Füße sie hat.

Viele wollen raten, aber nur wenige helfen.

Viele zur Hülfe, wenige zum Rat.

Viel Federn machen ein Bett.

Viel Feiertage machen schlechte Werkeltage.

Viel Fleiß und wenig Gewissen machen den Beutel voll.

Viel Freunde und wenig Nothelfer.

Viel Gaben muss der Ehestand haben.

Viel Gebet und wenig Werke.

Viel Geld, viel Freunde.

Viel geloben und wenig geben, lässt die Narren in Freuden leben.

Viel Gerede und nichts dahinter.

Viel Gerichte machen viel essen.

Viel Gerichte, viel Krankheiten.

Viel Geschrei und wenig Wolle.
Viel Geschrei und wenig Wolle, viel Stroh, wenig Korn.

Viel Geschrei und wenig Wolle, sagte der Teufel und zog seiner Großmutter die Haare eins nach dem andern aus dem H–.

Viel Geschrei und wenig Wolle, sprach der Teufel, da schor er ein Schwein.

Viel Gesetz, viel Übertretung.

Viel Gründlinge machen den Salm wohlfeil.

Viel Hände heben leicht eine Last.

Viel Hände im Haar raufen hart.

Viel Hände machen bald ein Ende.

Viel Hände machen bald Feierabend.

Viel Hände machen kurze Arbeit, aber der Teufel fährt in die Schüssel.

Viel Hände machen leichte Bürde.

Viel Hände zerreißen die Wände.

Viel Handwerke, Betteln das Beste.

Viel Handwerke verderben den Meister.

Viel Hausrat, viel Unrat.

Viel Heller*16
machen auch Geld.

Viel Herren, übel regiert.

Viel Hirten, übel gehütet.

Viel Holz, gute Aschen hilft den faulen Wäschern waschen.

Viel Hopfen, viel Rocken.

Viel in der Wasche, wenig in der Tasche.

Viel Käufer machen die Ware teuer.

Viel Kinder, viel Vaterunser; viel Vaterunser, viel Segen.

Viel Kirschen fallen ab, ehe sie reif werden.

Viel kleine Regen machen einen Platzregen.

Viel kleine Vögel geben auch einen Braten.

Viel Komplimente, wenig Herzlichkeit.

Viel Köpfe gehen schwer unter einen Hut.

Viel Köpfe, viel Sinne, sagte der Teufel: da hatt' er ein Fuder Frösche geladen.

Viel Körner machen einen Haufen.
Viel Körnlein machen einen Haufen.

Viel Kreuzer machen den Gulden*12.

Viel Kunst, viel Torheit.

Viel Lärmens um nichts.
Viel Lärm um nichts.
Viel Lärm und nichts dahinter.
(Das bedeutet, es wird für etwas viel Aufhebens und Reklame gemacht und viel Aufmerksamkeit erregt, was sich hinterher als Luftnummer und zerplatzte Seifenblasen herausstellt.)

Viel Lesmeister, aber wenig Lebmeister.
(Lebmeister ist ein Mensch, der den Glauben in vollkommenster Weise lebt und ausübt. Seine höchste Bestimmung ist die Funktion eines geistlichen Seelsorgers. Der Lesemeister redet im Unterschied dazu nur und diskutiert mit anderen darüber. Der Lebmeister sieht seine Verpflichtung in der Seelsorge als gesellschaftliche Funktion vor der gelehrten Tätigkeit in Wissenschaft und Lehre eines Lesmeisters (lat. lector) an Universitäten oder Klosterschulen. Artikel bei Wikipedia dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Lesemeister)

Viel Meinung bricht Einigung.

Viel Predigen macht Kopfweh.

Viel Prediger sind, die selbst nicht hören.

Viel Rat ist Unrat.

Viel Rauch, wenig Feuer.

Viel Reden macht den Bauch nicht voll.

Viel Reisen und langes Ausbleiben macht nicht immer klug.

Viel Reiser machen einen Besen.

Viel reiten, macht die Beine recht.

Viel Rühmens und nichts dahinter.

Viel Runzeln, wenig Jahre.

Viel rutschen macht dünne Hosen.

Viel sanfter wär' eine Igelhaut im Bett, denn eine leid'ge Braut.

Viel Schein, wenig Sein.

Viel Schnee, viel Heu, aber wenig Korn und Hafer.

Viel Schüsse gehen nicht fehl, es trifft doch wohl einer darunter.

Viel Schützen - nur einer wird König.

Viel Schwäger und Brüder machen schmale Güter.

Viel Schwäger, viel Spieße!

Viel Schweine machen den Trunk dünn.

Viel sprechen ohne Sinn bringt wenig Gewinn.

Viel Spreu, wenig Korn.
Viel Stroh, wenig Korn.

Viel Streiche fällen die Eiche.

Viel Suppen machen dünne Backen.

Viel Teile, schmal Eigen.

Viel und gut reden ist selten beisammen.

Viel und gut ist nicht beisammen.

Viel und wohl reden, will nicht wohl queden.
(queden = althochdeutsch queddan: sprechen, sagen. Das bedeutet, wer viel redet, spricht deshalb nicht unbedingt gut.)

Viel verdirbt, des niemand wirbt.

Viel verdirbt, was Faulheit nicht erwirbt.

Viel versprechen, wenig halten, lässt die Freundschaft bald erkalten.

Viel Verstand hat wenig Glück.

Viel vertun und wenig erwerben ist der Weg zum Verderben.

Viel Vögel sind, die hassen mich, ich bin ein Kauz und acht es nicht.

Viel Wehr, viel Ehr.

Viel Weiber tragen offene Kleider, um den Milchmarkt nicht zu bedecken.

Viel Werfen bringt allerlei Würfel.

Viel Wissen macht Kopfweh.

Viel Wissen macht oft ein weites Gewissen.

Viel Wissen, wenig Gewissen.

Viel Wort, ein halber Mord.

Viel Worte, wenig Werke.

Viel Zehren und Gasten leert Keller und Kasten.

Vier Augen sehen mehr als zwei.

Vier Füße mit einem weißen Zeichen dürfen keinen Zoll abreichen.
(In früheren Jahrhunderten herrschte noch viel Aberglaube (heute manchmal immer noch). Wenn ein Pferd weiße Zeichen an den Füßen hatte, bedeutet es je nach Anordnung etwas. Waren beispielsweise zwei weiße Füße kreuzweise angeordnet, soll das Pferd angeblich versuchen wieder zusammenzubringen, wobei es leicht stolpern konnte, was für einen Reiter gefährlich werden konnte. Wenn alle vier Füße weiße Zeichen hatten, durfte laut Aberglaube an den vielen Zollstellen zwischen den einzelnen kleinen Fürstentümern früherer Zeiten kein Zoll auf die Waren erhoben werden, die das Pferd trug. Leider wurde nicht überliefert, was passieren sollte, wenn die Zöllner trotzdem ihren Teil forderten, sicher ist nur, die Reisenden wurden an allen Zollgrenzen immer ärmer.)

Vier Kühe gut gewartet sind besser als acht schlecht gewartet.

Vier reiche Bettler sind in der Welt: Barfüßer, Dominicaner, Augustiner und Karmeliter.

Vierzehn Handwerke, fünfzehn Unglücke.

Virtus in medio, sagte der Teufel, da ging er zwischen zwei Huren.

Vögel, die früh singen, fängt am Abend die Katze.

Vogelfang gehört zum Wildbann.

Vogelfreier Wicht bedarf des Galgens nicht.

Vögel von gleichen Federn fliegen gern beisammen.

Vogler und Jäger sind üble Landpfleger.

Volkes Stimme, Gottes Stimme.
(Ein Sprichwort, das ganz und gar nicht richtig ist! Wie leicht einzelne Verbrecher ganze Völker verführen können, ihnen nach dem Mund zu reden, hat man im vergangenen Jahrhundert zur Genüge gesehen und gehört. Auch jetzt wieder hört man allenthalben den Ruf „Wir sind das Volk!“, von wenigen angestiftet, in angeblich sozialen Netzwerken (Fakebook und andere) im Internet in Meinungsblasen und von Fake Usern (bei Facebook bis zu 1/3) massenweise wiederholt und von Unbekanten gesteuert mit den unmöglichsten Behauptungen und Hetzparolen gegen alles Andersdenkende. Selber wird von ihnen aber eine unabhängige Berichterstattung nicht gewünscht, verboten und verfolgt! Selbst US-Präsidenten bezeichnen andere als die eigene Meinung als Lügen und verteufeln die Presse, wenn sie seine alternativen Fakten nicht unterstützt. Er bricht geltende Verträge und wird von Teilen des Volkes dafür noch bejubelt. Andere verbieten gleich die oppositionelle Presse (Türkei, Russland), ruinieren sie wirtschaftlich oder kaufen sie einfach, bis des Volkes Stimme angeblich nur eine Meinung (die der Regierung) hat. Geheimdienste und Journalisten müssten Informationen sammeln oder künstlich erstellen? und Regierungen danach handeln, so Russlands Präsident Wladimir Putin im Jahr 2000 (Quelle: Die Zeit). Trump in Amerika hat es auch gelernt, mit alternativen Fakten. In der Türkei werden andersdenkende verhaftet und verurteilt, egal ob Journalist oder nicht oder Ausländer, eine andere Meinung ist dort Terrorunterstützung. Lügen, Propaganda, alternative Fakten, Fake News, nur die wahren Informationen von ehrlichen und gewissenhaften Journalisten recherchierte Informationen will niemand hören. Die passen eben nicht in das eigene fantasierte Weltbild. Die Wahrheit wird vergessen, die Lügen der Fake News sind zu schön und im Internet überall verfügbar.
Das alles soll Gottes Stimme sein ? ? ? Die hört man nur, wenn man all das ausblendet, in der Stille und Ruhe des eigenen Verstandes und Gewissens, ohne das Geschrei des Volkes!)

Volle Fässer klingen nicht, leere desto mehr.

Volle Kammern machen kluge Frauen.

Voller Bauch, ein fauler Gauch.

Voller Bauch, fröhlich Haupt.

Voller Bauch lobt das Fasten.

Voller Bauch studiert nicht gern.
Ein voller Bauch studiert nicht gern.
Voller Bauch zum Studiren nicht taugt.

Völlerei bringt Buhlerei, Buhlerei bringt Buberei.

Voller Gaul springt.

Voller Kropf, toller Kopf.

Voller Mann, fauler Mann.

Voller Mund offenbart des Herzens Grund.
Voller Mund sagt des Herzens Grund.

Voller Sack pfeift.

Volle Schläuche, dicke Bäuche.

Volles Haus, tolles Haus, speit den eignen Wirt hinaus.

Volle Töpfe - leere Köpfe.

Voll ist nichts, aber knatschvoll.

Voll ist toll.

Voll Land, toll Land.

Voll macht faul.

Vom Drohen stirbt niemand.

Vom Esel kann man nicht Wolle fordern.

Vom Flecke zum Zwecke.

Vom Hecht den Schwanz, vom Karpfen den Kopf.

Vom Hörensagen kommen die Lügen ins Land.

Vom Hörensagen leugt man viel.

Vom Hörensagen und Wiedersagen ward mancher schon aufs Maul geschlagen.
Vom Hörensagen wird mancher aufs Maul geschlagen.

Vom Knallen stirbt man nicht.

Vom krähenden Hahn zum Esel gehen heißt einen Gesang hören.

Vom letzten Tropfen läuft der Eimer (das Fass) über.
(Gleiche Bedeutung wie die Sprichworte: Wenn das Gefäß voll ist, läuft's von einem Tropfen über. und Ein Ei macht einen vollen Wagen bersten oder das arabische Sprichwort: Die letzte Feder bricht dem Kamel den Rücken.)

Vom Pferd auf den Esel.

Vom Regen in die Traufe kommen.

Vom Schatten und vom Lobe wird man weder größer noch kleiner.

Vom Schlagen hat niemand Vorteil als der Metzger.

Vom schwarzen Raben kommen keine weißen Tauben.

Vom Süßen darf man nicht zu viel genießen.

Vom Teufel das Gelüste, so wer die Alte küsste und eine Junge wüsste.

Vom Titel kann man nichts herunternagen.

Vom Verräter frisst kein Rabe.

Vom Winde lebt niemand.

Von Betteln wird man nicht arm, nur unwert.

Von böser Art soll man auch keine Jungen lassen bleiben.

Von Brückengeld ist niemand frei.

Von den Gelehrten leidet Christus am meisten.

Von den Lumpen muss man den Wein kaufen.

Von der Aschen in die Glut.

Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg.

Von der Hand zum Munde verschüttet mancher die Suppe.

Von der Liebe kann man nicht leben.

Von der Luft kann man nicht leben.

Von der Menge werden die Burgen gebrochen.

Von der Schönheit kann man nicht leben.

Von Dornen kann man keine Trauben lesen.
(Das Sprichwort hat seinen Ursprung in der Bibel, Das Evangelium nach Matthäus 7, 16: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?“ Vergleichbares Sprichwort von derselben Bibelstelle: Disteln tragen keine Trauben.)

Von Dräuen stirbt man nicht.

Von drei Dingen bekommt man üble Stöße auf Erden: von Huren, Wein und Pferden.

Von einem Halm kommt ein Feuer.

Von einer krumen Kerze kann kein grader Schatten fallen.

Von einer Wurst kommt ein ganz Haus voll Rauch.

Von Fischen und Engeln ist nicht gut predigen (denn es weiß niemand, welches er oder sie sind).

Von geschmiertem Leder scheiden die Hunde nicht gern.

Von gewanderten Jungfern hält man nicht viel.

Von großen Blöcken haut man große Späne.
(Das bedeutet, große Herren leben auf großem Fuß, oder von großen Geschäften oder Unternehmungen ist wahrscheinlich auch ein großer Gewinn zu erwarten.)

Von großer Arbeit starben die Pferde.

Von guter Wolle kommt gut Laken.

Von Herzen gern, sagen die Bauern, wenn sie müssen.

Von Hinz zu Kunz, von Pontius zu Pilatus.

Von Honig reden macht den Mund nicht süß.

Von Huren geschah nie einem Mann Gutes denn einem, der ward gehängt: da kam er der Marter ab.

Von Kiefernholze fallen keine Eichene Späne.

Von Kleien wachsen die Schweine, aber sie werden nicht fett.

Von kleinem Grase wächst ein großes Tier (auch Vieh oder Biest).

Von lautern Brunnen fließen lautre Wasser.

Von leerem Dank wird die Küche mank.

Von Luft kann man nicht leben.

Von Nachbars wegen soll man etwas leiden.

Von Schlage zu Schlage schmiedet man das Eisen.

Von Schnack kommt Schnack.

Von schönen Pferden fallen schöne Fohlen.

Von Schweigen tut dir die Zunge nicht weh.

Von Singen und Sagen lässt sich nichts zu Tische tragen.

Von Staffel zu Staffel kommt man die Stiege hinauf.

Von Toten soll man nichts Übles reden.

Von Trunkenheit kommt viel Übel.

Von ungefähr, wie die Predigermönche nach Dießenhofen auf die Kilbe kommen.

Von viel Streichen wird der Stockfisch gelind.

Von Weibeswegen mag niemand Vormund sein.

Von Wölfen wird das Schaf zerrissen, von Schaben wird das Kleid zerbissen, von Sorgen wird das Herz gefällt, den Geizhals frisst sein eigen Geld.

Von Worten wird der Bauch nicht voll.

Von Worten zu Werken ist ein weiter Weg.

Von Wünschen ward noch niemand reich.

Von zehn Geheimnissen soll man neun bei sich bewahren und das zehnte nicht ausplaudern.

Von zweien Übeln soll man das kleinste wählen.

Vorangehen macht Nachgehen.

Vor Augen gut, falsch hinterrück, das nennt die Welt ein Meisterstück.

Vorbedacht hat Rat gebracht.

Vorbeugen ist besser, als heilen.
(Bevor man etwas tut, sollte man die Risiken und mögliche Gefahren beachten und nötige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, damit später keine Unglücke oder Fehler passieren. Sicherheitsvorkehrungen sind besser und billiger als spätere Unfälle, die man mit wesentlich mehr Aufwand reparieren oder heilen muss, was manchmal auch nicht mehr möglich ist.)

Vor bösem Leumund ist niemand sicher.

Vor bösem Nachbar uns Gott bewahr.

Vor bösen Mäulern kann sich niemand hüten.

Vor dem Backofen wachsen keine Kräuter, und ob sie da wüchsen, sie würden doch durch die Hitze verbrennen, die daraus geht.

Vor dem, der niemals lacht, nimm dich in Acht.

Vor dem Essen hängt man`s Maul, nach dem Essen ist man faul.

Vor dem Feuer kann man sich bewahren, aber nicht vor bösen Menschen.

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Vor den Lohn haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Vor der rechten Schmiede wird man recht beschlagen.

Vor der Tat halte Rat.

Vor der Tür ist draußen.

Vor Drohungen muss man sich nicht fürchten und über Zusagen soll man sich nicht freuen.

Vor einem Kollegen behüt` uns der liebe Herrgott.

Vor Essens wird kein Tanz.

Vorfreude ist die schönste Freude.

Vorgegessen Brot bringt (später) Not.

Vorgegessen Brot macht faule Arbeiter.
Vorgegessen Brot macht langsam arbeiten.

Vor Geld fallen Baals Brüder wie vor dem goldenen Kalbe nieder.

Vorgesehenem Pfeile kann man ausweichen.

Vorgetan und nachgedacht hat manchen in groß Leid gebracht.

Vor Gewalt ist man zu gewähren nicht schuldig.

Vorher Bescheid gibt nachher keinen Streit.

Vorher schön zum Küssen, nachher zum Anpissen.

Vor Holunder soll man den Hut abziehen und vor Wacholder die Knie beugen.

Vor hungrigen Rossen soll man den Hafer nicht wannen.

Vor Königen schweig, oder rede, was sie gern hören.

Vor lachenden Wirten und weinenden Pfaffen hüte dich.

Vorm Beginnen sich besinnen macht gewinnen.

Vormundschaft erbt kein Mann auf seinen Erben.

Vorne fix, hinten nix.

Vornehme Frauen gebären in drei Monaten.

Vornehmer Schuldner, schlechter Zahler.
Vornehme Schuldner sind schlechte Zahler.

Vornehmer Wind, vorne Locken, hinten Grind.

Vorn getrommelt und hinten keine Soldaten.
(auch: Viel Lärm und nichts dahinter.)

Vorrat ist der beste Rat.

Vorrat nimmer schad't.

Vorrede spart Nachrede.

Vor roten Welschen*33, weißen Franzosen und schwarzen Deutschen hüte dich.

Vor Schande war nie besser List, als wer der Zunge Meister ist.

Vor schönen Kleidern zieht man den Hut ab.

Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Vorsicht schadet nicht.

Vorsorge verhütet Nachsorge.

Vor stillen Wassern wahr' mich Gott, das rauschende ruft selber hott.

Vorteil geht vor Stärke.

Vorteil hat bald Feierabend.

Vorteil ist nicht allezeit Gewinn.

Vorteil schlägt die Leute.

Vorteil trifft zwei Fliegen auf einen Schlag.

Vor Türen und Toren gehn Kinder verloren.

Vor Untreue mag sich niemand bewahren.

Vorurteile sind immer Zeichen von Schwäche.

Vor Verleumdern muss man sich hüten.

Vorwärts wie ich, sagt der Krebs.

Vorwitzig ist nicht witzig.

Vorwitzig macht faulwitzig.

Vorwitz macht Jungfern teuer.

Vorworte brechen Nachworte.

Vorworten bricht allen Streit.