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Deutsche Sprichworte
Wer kämpft bis Wer zu
Wer kämpft, kann schon mal verlieren. Wer nicht kämpft, hat sowieso schon verloren.

Wer kann allen Gänsen Schuh machen?

Wer kann bei sich ermessen, wie viel der Nachbar Fleisch gegessen.

Wer kann Honig speien, wenn er den Mund voll Galle (Wermut) hat.

Wer kauft, was er nicht braucht, muss verkaufen, was er braucht.

Wer kegeln will, muss aufsetzen.

Wer kein Edelmann ist, gilt als Bauer.

Wer keine Freunde hat, lebt nur zur Hälfte.

Wer keine Gefahr fürchtet, ist in großer Gefahr.

Wer keine Hand hat, kann keine Faust machen.


Wer keinem Herrn dient, ist halber Herr.

Wer keinen Fehler hat, muss im Grabe liegen.

Wer keinen Feind hat, der hat auch keinen Freund.


Wer keinen Honig im Bienenkorbe hat, muss ihn im Munde haben.

Wer keinen Kopf hat, braucht keinen Hut.

Wer keinen Spaß mag verstehn, soll nicht unter Leute gehn.

Wer keinen Stuhl hat, muss auf der Bank sitzen.

Wer keine Scham hat, der hat auch keine Ehre.

Wer keine Sorgen hat, macht sich welche.


Wer keine Zeit hat, ist ärmer als der ärmste Bettler.


Wer kein Geld hat, braucht nicht zu Markt zu gehen.

Wer kein Geld hat, dem entfällt keine Münze.

Wer kein Geld hat, dem fällt es nicht durch die Finger.

Wer kein Geld hat, muss mit der Haut bezahlen.

Wer kleine Sünden meidet, fällt nicht in große.

Wer klug ist, legt die Hand nicht zwischen Hammer und Amboss.

Wer klug ist, weiß es nicht.

Wer krank ist, den ärgert die Fliege an der Wand.

Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.

Wer lange Brot isst, der wird alt.

Wer lange droht, macht dich nicht tot.

Wer lange fragt, gibt nicht gern.

Wer lange Krank ist, wird selbst zum Arzt.

Wer lange lebt, der wird alt.

Wer länger schläft als sieben Stund` verschläft sein Leben wie ein Hund.

Wer langsam aufsteht, trabet den ganzen Tag.

Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.


Wer langsam zürnt, zürnt schwer.

Wer Latein kann, kommt durch die ganze Welt.

Wer läuft, den jagt man.

Wer läuft, eh man ihn jagt, ist allzu verzagt.

Wer lausig ist, der wird bald grindig.

Wer leben muss in Sklaverei, dessen Urteil ist nicht frei. Wes Brot ich esse, des Lied ich singe.

Wer lebt, liebt. Wer liebt, leidet. Wer leidet, entwickelt Stärke. Wer stark ist, wird geachtet.

Wer Leib und Leben wagen will, ist zollfrei.

Wer leicht glaubt, wird leicht betrogen.
Wer leicht traut, wird leicht betrogen.


Wer leicht lacht, weint auch leicht.

Wer leicht zürnt, sündigt leicht.

Wer Liebe bergen will, dem kriecht sie an den Augen heraus.

Wer Lieb erzwingt, wo keine ist, der bleibt ein Narr zu aller Frist.

Wer Liebe stiehlt, ist kein Dieb.

Wer liegt, kann nicht fallen.

Wer lügen will, mag Wunder sagen.


Wer lügen will, muss ein gutes Gedächtnis haben.

Wer lügen will, soll von fernen Landen lügen, so kann man ihm nicht nachfragen.

Wer lügen will, vergesse vor Ende nicht seines Anfangs.

Wer lügt, der stiehlt, wer stiehlt, der lügt.

Wer Lust hat zu tauschen, hat Lust zu betrügen.

Wer lustig ist zu Zank und Streit, der findet bald Gelegenheit.

Wer mehr nimmt, als er soll, der spinnt sich selbst ein Seil.

Wer mehr verzehrt, als er gewinnt, der muss nachher mit den Mäusen essen.

Wer meinet, dass er weise sei, dem wohnt ein Esel nahe bei.

Wer Meister wird, steckt den andern in den Sack.

Wer mich auslacht, kann mich auch wieder einlachen.

Wer mich nicht ehren will, lasse mich ungelästert.

Wer mich schießt, den schieß ich wieder.

Wer mir gab, der lehrte mich geben.

Wer mir Schaden zufügt, der kann mir auch dienen.

Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.


Wer mit dem Wolf angebunden hat, der muss ihn nicht wieder laufen lassen.

Wer mit den Hühnern zu Bette geht, kann mit den Hahnen aufstehen.


Wer mit den Wölfen essen will, muss mit den Wölfen heulen.

Wer mit der Gabe zaudert, hat den Dank schon eingenommen.

Wer mit der Hoffnung fährt, hat die Armut zum Kutscher.


Wer mit der Magd liebäugelt, macht sie zur Herrin der Frau.

Wer mit faulen Leuten haushält, dem gnade Gott.

Wer mit Frauen kauft, verliert sein Kaufgeld.
(Das bedeutet, da die Frauen früher unter Vormundschaft ihres Mannes standen, durften sie keine rechtsgültigen Kaufverträge oder Geschäft ohne die Zustimmung ihres Mannes tätigen. Wer trotzdem ein Geschäft mit der Frau machte und der Ehemann verweigerte seine Zustimmung, hat der Vertragspartner der Frau sein schon bezahltes Geld oder gelieferte Ware verloren.)

Wer mit fremden Augen sieht, sieht je länger je weniger.

Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.

Wer mit Geschenken kommt, hat sicher eine Bitte.

Wer mit Gott anfängt, dem tut der Teufel nichts.

Wer mit Hunden zu Bette geht, steht mit Flöhen wieder auf.

Wer mit Narren zu Bette geht, steht mit Narren auf.

Wer mit Ochsen spricht, dem werden Ochsen antworten.

Wer mitspielen will, muss mit aufsetzen.

Wer mit will essen, der soll auch mit arbeiten.

Wer mit will essen, muss auch mit dreschen.

Wer mit Wölfen umgeht, muss mit heulen.


Wer morgens dreimal schmunzelt, wenn`s regnet nicht die Stirne runzelt, und anbends lacht, sodass es schallt, wird 120 Jahre alt.


Wer nach dem Höchsten strebt, wird wenigstens das Hohe erreichen.


Wer nach einem goldenen Wagen trachtet, bekommt doch wohl eine Speiche davon.

Wer nach fremdem Gute trachtet, der verliert mit Recht das seine.

Wer nach Geld heiratet, verliert seine Freiheit.

Wer nach großer Arbeit trachtet, dem wird sie zuteil.

Wer nach jedem bellenden Hunde werfen will, muss viel Steine auflesen.

Wer nach mir kommt, der mag nach mir bauen.

Wer nach Unglück ringt, dem begegnet es.

Wer nach zweien greift, bekommt nicht eins.

Wer nach zwei Hasen läuft, tut weiter nichts, als wenn er schläft.

Wer Narren und Kindern den Finger in den Mund steckt, der wäre gern gebissen.

Wer neidet, der leidet.

Wer nicht alt werden will, mag sich jung hängen lassen.

Wer nicht angespannt hat, dem kann man nicht vorspannen.

Wer nicht arbeiten will, der lass` das Brot auch liegen still.

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
(Ein Sprichwort, das seit langer Zeit auch in anderen Ländern bekannt ist.)

Wer nicht auf Gräbern gehen (tanzen) will, muss gar nicht gehen (tanzen).

Wer nicht auszieht, kommt nicht heim.

Wer nicht beneidet wird, hat noch nichts Großes getan.

Wer nicht Bitter gekostet hat, weiß nicht, was Süß ist.

Wer nicht Buntge heißen will, muss keine Flecken haben.

Wer nicht dürstet, ist dem Durstigen hart.

Wer nicht ernähren will die Katzen, muss ernähren Maus und Ratzen.

Wer nicht erwirbt, der verdirbt.

Wer nicht fällt, braucht nicht aufzustehen.

Wer nicht faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten.

Wer nicht Galle versucht hat, weiß nicht, wie Honig schmeckt.

Wer nicht gefehlt, hat nicht gelebt.

Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.

Wer nicht gern verlieren will, der habe Achtung auf das Spiel.

Wer nicht heucheln und schmeicheln kann, der ist nicht der Leute Mann.

Wer nicht hören will, muss fühlen.

Wer nicht in den Himmel will, braucht keine Predigt.

Wer nicht ins Wasser geht, kann auch nicht schwimmen lernen.

Wer nicht kann blechen, der lasse das Zechen.


Wer nicht kann fechten, gewinnt nichts im Rechten.

Wer nicht kann, wie er will, muss wollen, wie er kann.

Wer nicht kochen kann, der bleibe aus der Küche.

Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.

Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich.

Wer nicht mitspielt, guckt doch anderen gern in die Karten.

Wer nicht nehmen will, braucht nicht zu geben.

Wer nicht rast in der Jugend, der muss im Alter rasen.

Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten.

Wer nichts an die Angel steckt, der fängt nichts.


Wer nichts Arges denkt, ist leicht zu betrügen.

Wer nichts begehrt, dem geht es gut. (nichts ab.)


Wer nicht schlafen kann, klagt über das Bett.


Wer nicht schmeicheln kann, ist kein beliebter Mann.


Wer nicht schwimmen kann, gehe nicht ins Wasser.


Wer nicht sehen will, dem sagt keine Brille zu.


Wer nichts Gutes tut, dem geschieht auch nichts Böses.


Wer nichts Gutes tut, tut schon Böses genug.

Wer nichts im Beutel hat, muss mit der Haut zahlen.

Wer nicht spinnt, behält seinen Flachs.

Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend.

Wer nicht strebt, der nicht lebt.

Wer nichts übt als Tadel, hat im Herzen keinen Adel.


Wer nichts verspricht, braucht nichts zu halten.


Wer nichts will wagen, bekommt nicht Pferd noch Wagen.

Wer nichts wird, wird Wirt.

Wer nichts zu zanken hat, der nehme ein Weib.

Wer nicht tanzen kann, sagt, dass der Boden nicht eben sei.
(Wenn man etwas nicht kann oder will, findet man immer eine Ausrede. Ähnliche Sprichworte bei vielen Völkern und in vielen Sprachen.)

Wer nicht verlieren will, der spiele nicht.


Wer nicht verständig reden kann, dem stehet schweigen besser an.
(Alter Spruch aus „Deutsche Hand- und Hausbibliothek“ von 1883)

Wer nicht viel erdulden kann, der wird kein großer Mann.


Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


Wer nicht wagt, der nicht nagt.

Wer nicht wagt, kommt nicht nach Wehlau.

Wer nicht Wasser mag, den dürstet nicht.

Wer nicht weiß, was das für ein Geck ist, der kann`s an seinem Pferd sehen.
(Das Sprichwort ist schon mehrere hundert Jahre alt. Heute gilt es trotzdem noch, wenn man anstelle des Pferdes das Auto einsetzt, mit dem so mancher seine eigenen Unzulänglichkeiten kompensieren will und sich damit selbst entlarvt.)

Wer nicht will, hat schon gehabt.

Wer nicht zuweilen taub und blind sein kann, taugt nicht zum Regieren.

Wer nicht zweifeln kann, ist ein dummer Mann.


Wer nie ein Schüler war, der wird kein guter Meister.


Wer nie fortgeht, kommt nie heim.


Wer niemals anfängt, bringt nie was zustande.


Wer niemals einen Rausch gehabt, der ist kein braver Mann.


Wer nur auf einem Bein steht, den stößt man leicht um.


Wer nur ein Auge hat, ist allzeit bange dafür.

Wer nur erst die Kälber stiehlt, der stiehlt auch bald die Kühe.

Wer Nutzen sät, wird Nutzen ernten.


Wer oft schießt, trifft endlich.

Wer ohne Freund lebt (ist), lebt nur halb.

Wer ohne Liebe lebt, ist lebendig tot.

Wer ohne Zank lebt, ist mit keinem Weibe beschleppt.

Wer Ohren hat zu hören, der höre.

Wer Pech angreift, besudelt sich.

Wer Perlen vor die Säue schüttet, dem sind die Sinne wohl zerrüttet.

Wer Pfannkuchen essen will, muss Eier schlagen.


Wer Rat begehrt, dem ist zu helfen.

Wer recht beichtet, dem gibt man rechte Buße.

Wer Recht fordert, muss auch Recht pflegen.

Wer redet, was er nicht sollte, muss hören, was er nicht wollte.
Wer redet, was er will, muss hören, was er nicht will.
Wer redet, was ihm beliebt, muss hören, was ihn betrübt.

Wer redlich ficht, wird gekrönt.

Wer regieren will, muss Leuten trauen.

Wer reich werden will, muss große Sorge und klein Gewissen haben.


Wer reich werden will, muss zuerst dicke Bretter bohren.

Wer reife Feigen essen kann, seinen Daumen leckt derselbe Mann.

Wer Rosen nicht im Sommer bricht, der bricht sie auch im Winter nicht.
(Das Sprichwort bedeutet, das man eine Gelegenheit nicht verpassen sollte, die wahrscheinlich nicht mehr wiederkommt.)

Wer sacht fährt, kommt auch an.


Wer's Alter nicht ehrt, ist des Alters nicht wert.


Wer satt ist, lobt das Fasten.


Wer sauber ist, braucht sich nicht zu waschen.

Wer's Betteln nicht versteht, der lass' es bleiben.

Wer schafft, hat keine Langeweile.


Wer schenken will, der schenke was Guts, so weiß man's ihm Dank.

Wer Scherz ausgibt, muss Scherz einnehmen.

Wer schießen soll, muss laden, wer arbeiten soll, muss essen.


Wer schläft, der sündigt nicht.

Wer schlechte Botschaft bringt, kommt früh genug.

Wer Schmähungen nicht beachtet, nimmt ihnen ihr Gift.

Wer Schmeicheleien liebt, will betrogen sein.


Wer schmeichelt, der heuchelt.


Wer schön ist, dem steht alles wohl.


Wer schön sein will, muss leiden.


Wer schuldig ist, muss bezahlen.

Wer schwach ist, findet bald seinen Tyrannen.

Wer sein Bett macht am Morgen, braucht am Tag nicht zu sorgen.

Wer sein Bett verkauft, muss auf Stroh liegen.

Wer sein Brot allein isst, muss auch sein Pferd allein satteln.

Wer seine Augen im Brillenfutter hat, der kann viel übersehen.

Wer seine Ehre zum Pfande setzt, dem ist übel borgen.

Wer seine Finger in alle Löcher steckt, der zieht sie oft übel heraus.

Wer seine Hände rührt und Füß, dem hilft Gott gewiss.

Wer sein eigener Herr kann sein, geh` keinen Dienst bei Herren ein.

Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler.

Wer seinem Feinde verzeiht, stirbt von ihm beweint.

Wer seinem Vater nicht gehorchen will, muss seinem Stiefvater gehorchen.

Wer seinen Acker mit Fleiß baut, soll Brots genug haben.

Wer seinen Entschluss schon gefasst hat, bedarf keines Rates mehr.

Wer seinen Fehler nicht erkennt, kann ihn nicht verbessern.

Wer seinen Fuß in des andern Schuh stecken will, muss zuvor das Maß recht nehmen.

Wer seinen Garten verpachtet, darf nicht drin pflücken.

Wer seinen Kindern gibt das Brot, dass er muss selber leiden Not, den schlage man mit Keulen tot.

Wer seinen Lüsten lebt, der stirbt in Unlust.

Wer seinen Sohn ein Handwerk lernen lässt und ihm einen guten Namen vermacht, der hat ihn gut versorgt.

Wer seinen Wein in der Jugend trinkt, der muss im Alter Wasser trinken.


Wer seinen Zorn bezwingt, hat seinen Feind besiegt.


Wer seine Schmerzen klagt, erleichtert sie.


Wer seine Schwäche vergisst, unter den Schwachen der Stärkste ist.


Wer seine Traurigkeit nicht mit Geduld erträgt, der vermehrt sie.


Wer sein Geschäft nicht treibt, den treibt sein Geschäft.


Wer sein Glück nicht sucht, der versäumt es.

Wer sein Haus verkaufen will, schmückt es.

Wer sein Haus will haben sauber, hüte sich vor Pfaffen und Tauben.

Wer sein selbst ist, der ist des Teufels Knecht.

Wer sein selbst sein kann, diene keinem.

Wer sein Weib einmal schlägt, schlägt es mehrmal.

Wer sein Weib schlägt, jagt einen Teufel hinaus und zehn hinein.

Wer sein Weib schlägt, schlägt mit der rechten Hand seine linke.

Wer selber fleucht, den jagt man leicht.

Wer selber nichts taugt, sagt von anderen auch nichts Gutes.

Wer selbst einen Balken im Auge hat (und behält), der will aller Welt den Splitter heraus ziehen.

Wer selbst einen Kopf hat, braucht keinen zu borgen.

Wer`s feine Brot vorisst, muss das grobe nachessen.

Wer`s Feuer austun will, ziehe den Brand hinweg.

Wer 's Glück hat, führt die Braut heim.

Wer sich abends den Magen nicht überlädt, dem tut morgens der Kopf nicht weh.

Wer sich Akzisoren setzen lässt, braucht keine Blutegel.

Wer sich allein für klug hält, mag allein zugrunde gehen.

Wer sich als Hund ausgibt, muss auch als Hund bellen.

Wer sich am wenigsten zeigt, wird am meisten gesucht.

Wer sich an die Weiber hängt, der bleibt wie die Fliege im Honig kleben.

Wer sich anspannen lässt, der muss ziehen.

Wer sich ärgert, ist unglücklich.

Wer sich auf andre verlässt, der ist verlassen.


Wer sich auf dem Schulweg verirrt, findet sich durchs ganze Leben nicht zurecht.

Wer sich aufrichten will, dem soll man aufhelfen.

Wer sich der Armut schämt, hat sie verschuldet.

Wer sich der Schande rühmt, ist nicht der Ehre wert.

Wer sich des Bettels nicht schämt, nährt sich reichlich.

Wer sich des Fragens schämt, der schämt sich des Lernens.

Wer sich ehrlich will ernähren, muss viel flicken und wenig zehren.

Wer sich ein Haar krümmen lässt, dem krümmt man bald schon den Rücken.

Wer sich einmal verbrannt hat, bläst hernach die Suppe.

Wer sich ertränken will, der soll sich in einem lautern Wasser ertränken.

Wer sich freit ein Nachbarskind, der weiß auch, was er find't.

Wer sich für andere verbürgt, wird für andere gewürgt.

Wer sich fürchtet, der lauf in die Kirche.

Wer sich getroffen fühlt, der meldet sich.

Wer sich grob benimmt, wird auch grob behandelt.

Wer sich grün macht, den fressen die Ziegen.

Wer sich heute freuen kann, sollte nicht bis morgen warten.

Wer sich heut nicht bessert, wird morgen ärger.

Wer sich im Bart grasen lässt, dem hofiert man zuletzt ins Maul.

Wer sich (mutwillig) in Gefahr begibt, kommt darin um.

Wer sich leiten lässt, geht nicht irre.


Wer sich mausig macht, den fressen die Katzen.

Wer sich nicht bessern will, den mag der Henker in die Schule nehmen.

Wer sich nicht freuen kann, der ist ein armer Mann.

Wer sich nicht fürchtet, dem ist keine Übeltat zu groß.

Wer sich nicht schämt, tut, was ihm gelüstet.

Wer sich nicht verstellen kann, taugt nicht zum Regieren.


Wer sich nicht vor ihnen fürchtet, dem können sie nichts anhaben.

Wer sich satt gegessen hat, meint, andere seien auch satt.

Wer sich schämt, habe den Schaden.

Wer sich seiner Sünden rühmt, sündigt doppelt.

Wer sich selber kennt, spottet nicht über andere.

Wer sich selber lobt, den hassen viele.

Wer sich selber lobt, muss üble Nachbarn haben.

Wer sich selber schändet, den lobt niemand

Wer sich selbst liebt allzu sehr, den hassen andre desto mehr.

Wer sich selbst nichts gönnt, gönnt auch anderen nichts.

Wer sich selbst nicht weiß zu raten, Schau', was andre vor ihm taten.

Wer sich selbst rühmt, bekommt neidige Nachbarn.

Wer sich selbst überwindet, der gewinnt.


Wer sich selbst zum Esel macht, dem will jeder Säcke aufladen.

Wer sich zum Esel macht, dem wird aufgepackt.


Wer sich selbst zum Schaf macht, den beißen die Hunde.

Wer sich stößt an ein Stroh, wird sein Leben nicht froh.

Wer sich unter die Kleie mengt, den fressen die Schweine.

Wer sich verlässt aufs Erben, mag als ein Narr sterben.

Wer sich verteidigt, klagt sich an.

Wer sich vom Knecht lässt duzen, kann sich selbst die Stiefel putzen.

Wer sich vor Blättern fürchtet, muss nicht in den Wald gehen.

(Wer eine Gefahr fürchtet, sollte sie meiden. Ähnliches Sprichwort in England.)

Wer sich vor Funken fürchtet, der gibt keinen Schmied ab.

Wer sich zu Frommen setzt, der steht bei Frommen auf.

Wer sich zu Honig macht, den benaschen (fressen) die Fliegen.

Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe.

Wer sich zum Schaf macht, wird vom Wolf gefressen.

Wer sich zur Taube macht, den fressen Falken.


Wer sich zwischen Stroh und Feuer legt, verbrennt sich gern.

Wer sie bäte, wer weiß, was sie täte?

Wer's links anfängt, dem geht's links.

Wer's nicht glaubt, ist drum kein Ketzer.

Wer's nicht in der Jugend tut, der tut`s im Alter.

Wer sonst nichts hat, der gibt Äpfel und Birn.

Wer Spaß versteht, weiß auch, was Ernst ist.

Wer's riecht, hat den Schnupfen nicht.


Wer stehlen will und nicht hangen, geh nach Bremen und lass sich fangen.

Wer stolz ist, ist auch grob.

Wer Streit sucht, findet bald eine Ursache.

Wer's Übel nicht straft, lädt es zu Hause.


Wer sucht, der findet.


Wer sucht einen Fußsteig, wo die Straße gerade ist?

Wer's Unkraut pflegt, verdirbt sich die Ernte.

Wer's wissen soll, erfährt's zuletzt.


Wer tot ist, kommt nicht wieder.

Wer treulich arbeitet, betet zwiefältig.

Wer tun will, was allen gefallt, muss Atem haben warm und kalt.

Wer tut, was er kann, tut so viel als der Papst in Rom.


Wer übel geht, fällt über ein Stroh.

Wer übel isst, der fastet genug.

Wer über die Weiber schimpft, hat sie zu lieb gehabt.

Wer überwinden will, lerne vertragen.


Wer ungerufen kommt, der gehet weg ungedankt.


Wer Unglück haben soll, bricht den Finger im Hirsebrei.


Wer unter die Bank will, den stößt man bald darunter.

Wer Verdienst hat, spricht nicht davon.

Wer Verleumder gern um sich hat und sie nicht drum strafet, der stärket sie nur und reizet sie desto mehr zu solcher Sünd.

Wer vernünftig gebieten kann, dem ist gut dienen.

Wer verzagt ist im Bitten, macht den anderen beherzt im Abschlagen.

Wer viel anfängt, endet wenig.

Wer viel Arbeit hat, schwatzt gern eine Stunde darüber.


Wer viel begehrt, dem mangelt viel.


Wer viel besitzt, hat viel zu streiten.

Wer viel Eier hat, backt viel Kuchen.

Wer viel Eier hat, der macht viel Schalen.

Wer viel erfährt, muss viel leiden.

Wer viel fordert, bekommt viel.

Wer viel fragt, dem wird viel gesagt.

Wer viel fragt, der gibt nicht gerne.

Wer viel fragt, der lasse sich auch fragen.

Wer viel fragt, der wird viel gewiesen.

Wer viel fragt, geht viel irre.

Wer viel ins Bad geht, der wird viel gewaschen.

Wer viel kann, muss viel tun.

Wer viel redet, erfährt wenig.


Wer viel schläft, den schläfert viel.


Wer viel schwatzt (plaudert), lügt viel.


Wer viel tafelt, macht kurzes Testament.


Wer viel wünscht, wäre gern reich.


Wer vom Altar lebt, soll auch dem Altar dienen.


Wer vom Gericht bringt heile Haut, der mag wohl jauchzen überlaut.


Wer von der Hoffnung lebt, stirbt am Fasten.

Wer von Dräuen stirbt, den soll man mit Eselsfürzen zu Grabe läuten.

Wer von Jugend auf den Schnupfen hat, der riecht sein Lebtag nichts.

Wer vor der Hölle wohnt, muss den Teufel zum Freunde haben.


Wer vorher nicht reich gewesen, dem tut die Arbeit nicht weh.

Wer wagt, gewinnt.

Wer warten kann, hat viel getan.


Wer was will gelten, der komme selten.


Wer weiß, was der Abend bringt?

Wer weiß, wer den anderen begräbt?

Wer wenig haben will, muss viel verlangen.

Wer wenig redet, wird geachtet.

Wer will borgen, der komme morgen.

Wer will, dass ihm gelinge, Seh' selbst zu seinem Dinge.

Wer will haben gut Gemach, bleibe unter Dach und Fach.

Wer will mit genießen, muss auch mit schießen.

Wer will verderben, der borge Geld und kaufe Erben.

Wer will, was er kann, fängt nichts vergeblich an.

Wer will werden reich, schneid` das Brot fein gleich.

Wer will wohl und selig sterben, lass sein Gut den rechten Erben.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
(Sprichwort auch in Frankreich.)

Wer wird Wasser zu seines Nachbars Hause tragen, wenn das eigene brennt?

Wer wohl befiehlt, dem wird wohl gehorsamt.

Wer wohl entbehren kann, kann wohl haben.

Wer Zank liebt, der liebt Sünde.

Wer Zank liebt und Streit, der findet bald Gelegenheit.


Wer Zank und Streit abtut, verwandelt Fluch in Segen.


Wer Zank und Zwietracht anstiftet, arbeitet in des Teufels Werkstatt.


Wer Zank zwischen Christen stift, der ist vor Gott ein Gräuel.


Wer zeitig feiern will, muss fleißig arbeiten.


Wer zu Ehren kommen will, muss zuvor leiden.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
(auch in Slowenien, ähnlich in der Schweiz:
Der Schnellere ist der Geschwindere.)

Wer zuerst schlägt, der bricht den Frieden.


Wer zu feinen Faden spinnt, dem bricht er leichtlich.

Wer zu freundlich ist, der hat betrogen oder will betrügen.

Wer zufrieden ist, ist glücklich.


Wer zufrieden ist mit dem, was er hat, ist reich.


Wer zu hoch hinaus will, stößt gewöhnlich oben an.


Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Wer zum Galgen geboren ist ersäuft nicht.

Wer zum Stehlen ist geboren, ist zum Hängen auserkoren.

Wer zur Gewalt schweigt, verliert sein Recht.

Wer zürnt, dem reiche kein Messer.

Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist immer stark genug, dir zu schaden.

Wer zu sehr eilt, kommt langsam heim.

Wer zu sehr eilt, wird langsam fertig.

Wer zu süß ist, an den lecken alle.

Wer zu viel fasst, lässt viel fallen.

Wer zu viel fordert, bekommt nichts.

Wer zu viel studiert, wird ein Fantast.

Wer zu viel unternimmt, richtet wenig aus.


Wer zu viel verlangt, verliert noch, was er hat.

Wer zu viel zweifelt, der verzweifelt.

Wer zwischen zwei Freunden Richter ist, verliert den einen.

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