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Deutsche Sprichworte
Wer a bis Wer jung
Wer akzeptiert, muss bezahlen.

Wer alle Büsche scheut, kommt selten zu Holze.

Wer alle Dinge wüsste, würde bald reich.

Wer alle Gefahr fürchtet, der darf nicht aufs Meer kommen, er bleibt hinterm Ofen.

Wer allein schläft, bleibt lange kalt, zwei wärmen sich einander bald.


Wer allein zankt, zankt nicht lange.


Wer allen dienen will, kommt immer am schlimmsten weg.

Wer allen dient, macht sich keinem verbindlich.


Wer allen genügen kann, der lösche mich aus und schreibe sich an.


Wer allerlei Holz aufliest, hat bald einen Arm voll.

Wer aller Leute Stichblatt ist, kann gut parieren.

Wer alles lobt, hat nichts gelobt.


Wer alles sagt, was er will, muss oft hören, was er nicht will.

Wer alles verfechten will, darf nie das Schwert einstecken.

Wer alles vorher wüsste, würde bald reich.


Wer alles will, bekommt nichts.

Wer alles will verfechten, der hat gar viel zu rechten.

Wer alles wissen will, weiß gewöhnlich nichts.

Wer alle Tage feiert, fragt nicht nach dem Sonntag.

Wer alle Welt fressen will, muss ein großes Maul haben.

Wer allzeit angelt, dem nimmer mangelt.

Wer als Freund nicht nützt, kann als Feind viel schaden.

Wer alte Narben aufreißt, schafft neue Wunden.

Wer altes Unrecht duldet, lädt neues ins Haus.


Wer altet, der kaltet.


Wer alt will werden, tue beizeiten dazu.


Wer am Galgen hat seine Stelle, der stirbt nicht in der Welle.


Wer am Galgen vertrocknen soll, ersäuft nicht im Wasser.

Wer anbeißt, lässt selten davon.

Wer an den Tod denkt, fängt an zu leben.

Wer andere jagt, kann selbst nicht ruhen.


Wer andere necken kann (will), muss auch (selbst) Scherz verstehen.


Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

(Ein Sprichwort, das aus der Bibel kommt. Im Alten Testament in Prediger Salomo steht unter 10,8: Wer eine Grube gräbt, der kann selbst hineinfallen, und wer eine Mauer einreißt, den kann eine Schlange beißen. In den Sprüchen Salomos steht unter 26,27: Wer eine Grube macht, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen. Dieses Sprichwort wurde wie viele andere aus der Bibel auch in etlichen Ländern und Kulturen übernommen.)

Wer andere plagt, hat selbst keine Ruhe.

Wer andere quält, schläft selbst nicht gut.


Wer andere regieren will, muss zuvor sich selbst beherrschen können.


Wer anderer Feuer schürt, dem verlöscht das eigene.

Wer andern gibt, dass er verdirbt, den soll man schlagen, dass er stirbt.

Wer anders redet als er denkt, der handelt auch anders, als er redet.

Wer andre anschwärzt, ist drum nicht weiß.

Wer andre jagt, muss selber laufen.

Wer andre strafen will, muss selbst rein sein.

Wer antwortet auf unnützes Gespei, der macht aus einem Unglück zwei.

Wer arbeitet, dem vergehen die Hundsgedanken.

Wer Arbeit kennt und danach rennt und sich nicht drückt, der ist verrückt.


Wer Arbeit liebt und sparsam zehrt, der sich in aller Welt ernährt.

Wer Arges tut, der scheut das Licht.

Wer Armen gibt, wird nimmer arm.

Wer arm ist, dem hilft niemand.


Wer Armut ertragen kann, ist reich genug.

Wer Armut fürchtet, jage nicht nach Reichtum.

Wer A sagt, muss auch B sagen.
(Wer eine Sache anfängt, sollte sie auch vollenden, auch wenn dabei Schwierigkeiten auftauchen, wer etwas verspricht, sollte das Versprechen einlösen. B ist die logische Folge von A. In Bertolt Brechts Stück „Der Jasager und der Neinsager“ von 1930 wird zitiert: „Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ Wenn eine Sache falsch ist und man macht sie weiter, wird sie nicht besser, sondern das Gegenteil!)

Wer auf beiden Achseln trägt, setzt sich zwischen zwei Stühlen in die Asche.


Wer auf dem Wasser fährt, hat den Wind nicht in der Hand.

Wer auf der Bank schläft, den sticht weder Feder noch Stroh.

Wer auf des andern Schuhe wartet, bis er tot ist, der geht barfuß.

Wer auf die Zeit wartet, dem mangelt die Zeit.

Wer auf Gnade dient, den lohnt man mit Barmherzigkeit.

Wer auf Hoffnung jagt, der fängt Nebel.

Wer auf Hoffnung traut, hat auf Eis gebaut.

Wer auf sich nimmt, was er nicht mag, der steckt sich selber in den Sack.


Wer auf Zank geht aus, kehrt mit Stößen wieder nach Haus.


Wer auf zwei Hasen zielt, trifft keinen.


Wer auf zwei Stühlen sitzen will, fällt oft mitten durch.


Wer Ausdauer hat, kommt mit allem zu Ende.


Wer aus der Tür ist, hat ein gut Teil der Reise getan.


Wer ausgibt, muss auch einnehmen.

Wer ausgibt und nicht Rechnung führt, verarmt, ohne dass er`s spürt.

Wer ausharrt, dem gelingt`s.


Wer ausharrt, hat Erfolg.


Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte, aber schlechte Tage.


Wer ausschlägt, bricht den Frieden.

Wer austeilen will, muss auch einnehmen.

Wer aus vielen Büchsen schießt, trifft selten die Scheibe.

Wer bald anfängt, muss bald aufhört.

Wer Barfuß geht, dem drücken die Schuhe nicht.

Wer bauen will, muss zwei Pfennige für einen rechnen.

Wer baut, findet Geld.

Wer befehlen will, muss gehorchen lernen.

Wer beginnt mit Lügen, endet mit Betrügen.

Wer bei der Erde bleibet, der bricht den Hals nicht.
(aus Schlesien)

Wer bei der Schmiede wohnt, gewöhnt sich ans Hämmern.


Wer bei Frauen will Gunst behalten, leg nie das Gesicht in ernste Falten.


Wer beim Wolf zu Gevatter stehen will, muss einen Hund unterm Mantel haben.

Wer bei Tisch singt, bekommt ein närrisch Weib.

Wer Besserung ins Alter spart, hat seine Sache schlecht verwahrt.

Wer betrügen will, spinnt feine Fäden.

Wer billig kauft, kauft teuer.


Wer borgen will, dem leih, doch merk vor, wer es sei.

Wer borgen will, soll nicht viel dingen.

Wer borgt ohne Bürgen und Pfand, dem sitzt ein Wurm im Verstand.

Wer böse Nachbarn hat, darf für Schande nicht sorgen.

Wer böse Nachbarn hat, muss sich selber loben.


Wer brennend Kohle in Kleider legt und Schlangen in dem Busen trägt und in den Taschen zeugt eine Maus, solch Gesten tun wenig nutz im Haus.

Wer bringt, ist willkommen.

Wer Brot hat, dem gibt (leiht) man Brot.

Wer Christo nachfolgt, der kommt an den Galgen.

Wer da bauet an der Straßen, muss die Leute reden lassen.

Wer da fällt, über den läuft alle Welt.

Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt, wird auch mit dem Schatten zu leben wissen.

Wer dankt, will mehr haben.

Wer das Böse nicht straft, lädt es zu Hause.


Wer da schlägt sein Weib, trifft seinen eignen Leib.

Wer das Feuer haben will, muss den Rauch leiden.

Wer das Feuer nötig hat, sucht es in der Asche.

Wer das Gesetz gibt, ist nicht daran gebunden.

Wer das große will, muss das Kleine opfern.


Wer das Kleine nicht acht't, hat zum Großen nicht Macht.


Wer das Kleine nicht ehrt, ist des Großen nicht wert.


Wer das Leben verachtet, fürchtet den Tod nicht.

Wer das Licht scheut, hat nichts Gutes im Sinn.

Wer das Maul verbrannt hat, bläst die Suppe.

Wer das Recht beugt, bricht es.

Wer das Recht nicht will leiden, darf über Unrecht nicht klagen.

Wer das Sündigen nicht hindert, wo er kann, der gebietet es.

Wer das Tuch zum Mantel stiehlt, dem schafft der Teufel das Unterfutter.

Wer das Übel flieht, den verfolgt es.

Wer das Unterste aus der Kanne trinkt, dem fällt der Deckel auf die Nase.

Wer das wenigste kann, hat das meiste zu sagen.


Wer das Wenn erstiegen, sieht das Aber liegen.

Wer davor ist, muss hindurch.

Werde jung alt, so bleibst du lang alt.

Wer dem Altar dient, soll auch vom Altar leben.

Wer dem andern den Finger ins Maul steckt, der will gebissen sein.


Wer dem andern seinen guten Namen raubt, macht ihn arm und bereichert sich nicht.

Wer dem Armen das Brot nimmt, dem wird es zu Kieselsteinen.

Wer dem Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen.

Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.

Wer dem Haufen folgt, hat viele Gesellen.

Wer dem Henker entläuft, entläuft deshalb dem Teufel nicht.

Wer dem Nachbarn Schaden tut, tut sich selbst kein Gut.

Wer dem Pferde seinen Willen lässt, den wirft es aus dem Sattel.


Wer dem Pöbel dient, hat einen üblen Herrn.

Wer dem Publikum dient, ist ein armes Tier; er quält sich ab, niemand bedankt sich dafür.

Wer dem Schmeichler zuhört, muss ihn füttern.


Wer dem Spiele zusieht, kann's am besten.

Wer dem Verleumder nicht in die Rede fällt, bestellt ihn.

Wer dem Volke dient, hat des Teufels Dank.

Wer dem Wasser wehren will, muss die Quellen stopfen.


Wer den Aal hält bei, dem Schwanz dem bleibt er weder halb noch ganz.

Wer den Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.

Wer den Acker nicht baut, dem wächst Unkraut.

Wer den Acker pflegt, den pflegt der Acker.

Wer den andern betrügt, der macht einen Sack, darin er sich selbst fangen wird.

Wer den andern übersieht, der hat das beste Ziel.

Wer den anderen warnt, der ist sein Freund.

Wer den Armen gibt, leihet dem Herrn.


Wer den Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen.

Wer den Armen sein Ohr verstopft, den hört St. Peter nicht, wenn er klopft.

Wer den Armen verachtet, der verachtet Gott.

Wer den Balg verliert, muss den Schwanz dreingeben.

Wer den Bart lässt wachsen, der hat eine Schalkheit getan oder hat eine im Sinn.

Wer den Baum gepflanzt hat, genießt selten seine Frucht.

Wer den Boden im Wasser nicht sieht, der lasse den Fuß heraus.

Wer den Bogen überspannt, der sprengt ihn.

Wer den Dreck rührt, muss ihn auch riechen.

Wer den Eltern nicht folgen will, muss endlich dem Büttel folgen.

Wer den Eltern nicht folgt, hat einen dummen Mut.

Wer den Fuchs fangen will, muss mit den Hühnern aufstehen.

Wer den Gast nicht leiden kann, nehm' ihn lieber gleich nicht an.


Wer den Glauben hat, kann so gut auf dem Ofen backen wie drin.


Wer den Groschen nicht ehrt wie den Gulden*10, kommt bald zu Schulden.

Wer den Heller*11 nicht ehrt, ist des Talers*22 nicht wert.

Wer den Honig kaufen muss, dem schmeckt er nicht so süß.


Wer den Honig mit dem Bären teilt, bekommt stets das wenigste.


Wer den Karren in den Dreck geschoben hat, soll ihn auch wieder herausziehen.


Wer den Kern essen will, muss die Nuss knacken.

Wer den kleinen Finger gibt, dem nimmt man die ganze Hand.

Wer den Kredit verloren hat, der ist tot für die Welt.


Wer den Lüsten nicht das Messer an die Kehle setzt, den bringen sie um.

Wer den Mund nicht auftut, muss das Portemonnaie auftun.

Wer den Nachbar tritt, leidet selber mit.

Wer den Nagel am Hufeisen nicht achtet, der verliert auch das Pferd.

Wer den Papst zum Vetter hat, ist bald Kardinal.

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers*22 nicht wert.

Wer den Rauch fängt, wird selbst schwarz.


Wer den Rauch fürchtet, der kommt nicht zum Feuer.


Wer den Rauch nicht will leiden, der mag auch das Feuer meiden.


Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen.


Wer den Sieg behält, der hat Recht.

Wer den Stein nicht heben kann, der muss ihn wälzen.

Wer den Teufel bannen will, muss rein sein von Sünden.

Wer den Teufel fürchtet, den holt er.

Wer den Teufel geladen hat, der muss ihm auch Arbeit geben.

Wer den Teufel im Schiff hat, der muss ihn fahren.

Wer den Teufel ins Schiff nimmt, muss ihn auch hinüberfahren.

Wer den Teufel schrecken will, muss überlaut schreien.

Wer den Teufel zum Freunde haben will, der zündet ihm eine Fackel an.

Wer den Teufel zum Freund hat, hat's gut in der Hölle.

Wer den Tod nicht kennt, muss sich den Schlaf ansehen.

Wer den Weg ans Meer nicht weiß, gehe nur dem Flusse nach.


Wer den Wolf schont, der gefährdet die Schafe.


Wer der Arbeit zusieht, wird davon nicht müde.


Wer der Gefahr frisch unter die Augen geht, dem entweicht sie.


Werd erst an deinem Balken Ritter, danach zieh aus des Nächsten Splitter.


Wer des (die) Bösen schont, schadet den Frommen.


Wer des Feuers bedarf, sucht es in der Asche.

Wer des Wassers bedarf, sucht es im Brunnen.

Wer des Wolfes schont, der gefährdet die Schafe.

Wer dich einmal betrogen hat, dem traue dein Lebtag nicht wieder.

Wer die Augen bei sich hat, stolpert nicht.

Wer die Augen nicht auftut, muss den Beutel auftun.

Wer die besten Früchte ernten will, muss auf den Baum steigen. Wem die verbeulten genügen, der wartet darauf, dass sie herunterfallen.

Wer die Dame berührt, muss des Spieles pflegen.

Wer die Eltern ehrt, den ehrt Gott wieder.

Wer die Feigen frisst, muss sie wieder speien.

Wer die Finger zwischen Tür und Angel steckt, der klemmt sich gern.

Wer die Flut versäumt, des Schifflein bleibt auf der ersten Sandbank sitzen.

Wer die Gefahr am meisten flieht, der begegnet ihr am Ersten.


Wer die Hand im Blute badet, muss sie mit Tränen waschen.

Wer die Hure zur Ehe nimmt, ist ein Schelm oder will einer werden.

Wer die Jugend verschläft, muss im Alter wachen.


Wer die Katze ins Wasser trägt, der trägt sein Glück aus dem Haus.

Wer die Kinder verzärtelt, setzt sie ins leichte Schiff.


Wer die Kirche hat, der hat auch den Kirchhof.

Wer die Kunst nicht übt, verliert sie bald.

Wer die Kunst weiß, der verrate den Meister nicht.


Wer die Leiter hält, ist so schuldig wie der Dieb.

Wer die Leiter hinauf will, muss mit der untersten Sprosse anfangen.

Wer die Leute schreckt, der muss sich fürchten.

Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.

Wer die Nacht sucht, muss die Sterne in Kauf nehmen.

Wer dient, ist so gut, als wer lohnt.

Wer die Ordnungsliebe treibt zu weit, der stiehlt sich und anderen die Zeit.

Wer die Rute schont, der hasst seinen Sohn.


Wer die Tochter haben will, halt es mit der Mutter.


Wer die Ursache der Dinge erkennen kann, das ist ein weiser Mann.

Wer die Wahl hat, hat die Qual.


Wer die Ware schilt, hat lust dazu.

Wer die Wahrheit auf großer Herren Tisch bringen will, muss viel süße Brühen daraus machen.

Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man den Fiedelbogen um den Kopf.


Wer die Zeit der Saat verschläft, braucht in der Ernte nicht zu schwitzen.


Wer dir schmeichelt ins Gesicht, von hinten dir den Rücken bricht.


Wer dir von andern schlecht spricht, spricht auch andern schlecht von dir.


Wer drei Feinde hat, muss sich mit zweien vertragen.

Wer droht, macht dich nicht tot.

Wer droht, warnt.

Wer durch den Besitz des Erwünschten seine Begierde zu befriedigen wünscht, der will das Feuer mit Stroh löschen.

Wer durch die Welt will, muss sich krümmen.
(Wer Karriere machen und Erfolg haben will, muss skrupellos und charakterlos sein.)
Wer edle Taten tut, der ist edel Blut.

Wer Ehre verdient, hat sie nicht, und wer sie hat, verdient sie nicht.

Wer ehrlich ist, braucht nicht viel Heimlichkeiten.

Wer Eier unter den Füßen hat, muss leise auftreten.

Wer eilt nach fremden Gut, auf den wartet Armut.

Wer ein Amt bekommt, bleibt nicht, wie er ist, Lung und Leber kehren sich um.

Wer ein Amt genommen, ist der Freiheit verkommen.

Wer ein Ding anfängt mit Dünken, dem geht es aus mit Reuen.

Wer ein Ding besser macht, als es sein soll, der verdirbt`s.

Wer eine Ausrede sucht, findet zehn.


Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.

Wer eine Kröte fressen will, muss sie nicht lange besehen.

Wer einem anderem Fallstricke legt, sich selbst darin zu fangen pflegt.


Wer einem Armen hilft, gedenkt an sich selber.

Wer einem ins Wort fällt, der will sich selbst hören.

Wer einem verständigen Manne seine Tochter gibt, der findet einen Sohn; wer sie einem Narren gibt, der verliert seine Tochter.


Wer einem zu Ader lassen will, der muss ihn auch verbinden können.


Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trüb.


Wer einen Bauern betrügen will, muss einen Bauern mitbringen.

Wer einen Bauern plagen will, nehme einen Bauern dazu.

Wer einen Betrüger betrügt und einen Dieb bestiehlt, erhält hundert Jahre Ablass.

Wer einen Dieb bessern will, muss ihm vertrauen.

Wer einen Dieb laufen lässt, den fängt man an seiner statt.

Wer einen Eid bricht, lästert Gott.

Wer einen erwürgt, darf zehn ermorden.

Wer einen Fuß im Hurenhaus hat, der hat den andern im Spital.

Wer einen Gecken aussendet, dem kommt ein Narr wieder.

Wer einen guten Nachbarn hat, ist wohl bewacht bei Tag und Nacht.

Wer einen guten Sprung tun will, geht erst rückwärts.

Wer einen guten Tag will, muss ihn sich machen.


Wer einen Heller*11 erbt, muss einen Taler*22 bezahlen.

Wer einen Hinkenden verspotten will, muss selbst gerade sein.

Wer einen Neidischen quälen will, darf nur vergnügt sein.


Wer einen Ochsen kauft, kann keine Kuh melken.

Wer einen Strick fordert, erhängt sich nicht.

Wer einen Wolf zum Nachbar hat, geb' auf seine Schafe acht.

Wer einen zur Ader lassen will, der muss ihn auch verbinden können.

Wer einer Nachbarin seinen Kummer erzählt, den wird die andere auslachen.

Wer eine Sache äfert, macht Fürsten uneins.

(Das vergessene Unangenehme immer wieder zur Sprache bringen.)

Wer eine Schlange im Busen wärmt, der wird von ihr gebissen.

Wer ein Feuer will löschen, muss anfangs die Funken ersticken.

Wer ein großes Maul hat, muss einen breiten Rücken haben.

Wer ein gutes Buch verliert, verliert einen Schatz.


Wer ein Hindernis überwinden will, muss den Blick darüber hinausschweifen lassen.


Wer ein Kartenhaus aufbaut, dem stürzt ein Kartenhaus ein.

Wer einkauft hat hundert Augen nötig, wer verkauft, nur eins.


Wer ein langes Leben will erringen, halte Maß in allen Dingen.

Wer einmal ist (wird) geschändet, dem hängt es sein Leben lang an.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.

Wer einmal stiehlt, heißt allzeit Dieb.

Wer einmal trifft, der ist noch kein guter Schütze.


Wer ein Mann ist, steht auf eigenen Füßen.

Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, muss gute Beine haben.

Wer ein Schreiner werden will, muss auch harte Bretter bohren lernen.


Wer ekel ist, entbehrt manch guten Bissen.

Wer empfing, der rede; wer gab, der schweige.

Wer entbehrt der Ehe, lebt weder wohl noch wehe.

Wer ertappt wird, muss das Bad austragen.

Wer erzieht, der regiert.

Wer es allen recht machen will, muss früh aufstehen.

Wer etwas will, findet immer einen Weg. Wer nichts will, findet immer einen Ausweg.

Wer fechten will, muss der Streiche warten.

Wer Feinde schont und Freunde erzürnt, ist sich selbst feind.

Wer findet, eh verloren ist, der stirbt, eh er krank wird.

Wer Fische fangen will, muss sich nass machen.
(Wer etwas haben oder erreichen will, muss auch Rückschläge und die damit verbundenen Nachteile in kauf nehmen. Auf dem Weg zum Erfolg liegen oft Hindernisse und man hat manchen Misserfolg bis zum Ziel. Vergleichbare Sprichwörter in Bulgarien: Ohne nasse Hosen werden keine Krabben gefangen. und Trockene Hosen fangen keine Fische.)

Wer Fische fangen will, muss vorher die Netze flicken.

Wer flieht, eh man ihn verjagt, ist allzu verzagt.

Wer flieht, gibt sich schuldig.


Wer flieht, wird gejagt.

Wer flüstert, lügt.
(Sprichwort auch in Indien)

Wer folget der Natur, kommt der Wahrheit auf die Spur.


Wer fortgeht, ist bald vergessen.


Wer fragt, der lernt.


Wer Frauen hütet, wütet.

Wer freien will, hat vier Scheffel über dem Gesicht.

Wer freien will, muss erst ausdienen.

Wer fremde Hunde anbindet, gewinnt nichts als den Strick.

Wer Freund sei, sagt die Armut frei.

Wer Friede haben will, muss zum Kriege rüsten.

Wer Frieden haben will, tut übel, dass er Streit anfängt.

Wer fröhliche Nacht sucht, verliert guten Tag.

Wer fromm will sein, soll es ohne andrer Leute Schaden tun.


Wer früh aufsteht, dem hilft Gott.


Wer früh aufsteht, kann viel erfahren.


Wer früh aufsteht, oft wenig ermäht, wer lange schläft, den Gott berät.


Wer früh aufsteht, viel verzehrt, wer spät aufsteht, den Gott ernährt.

Wer früh aufsteht, wird weise.

Wer früh will aufstehen, muss mit den Hühnern zu Bette gehen.


Wer Fuchs mit Füchsen fangen will, bedarf wohl guter Witze viel.

Wer für den andern bittet (betet), erlöst sich selbst.

Wer für die Armen sorgt, der ist Gottes Helfer.

Wer für die Freiheit streitet, hat zwanzig Hände und noch so viel Herz.

Wer gäbe, solange man nähme, der vergäbe sich vor Nacht, wenn er auch dreier Fugger Gut hätte.

Wer Gäste lädt, gehe vorher hübsch auf den Fleischmarkt.

Wer Gefahr nicht fliehen kann, stehe tapfer als ein Mann.

Wer gehen will, den soll man nicht halten.


Wer gern borgt, bezahlt nicht gern.

Wer gerne krank ist, der lacht den Arzt aus.

Wer gern fährt, schreckt sich nicht am Fuhrmann.

Wer gern gibt, fragt nicht lange.

Wer gern Kirschen isst, lernt bald (leicht) klettern.

Wer gern lügt, kann viel Neues sagen.


Wer gern zankt, findet leicht eine Ursache.


Wer gern zu tun hat, dem gibt Gott zu schaffen.


Wer gesunde Beine hat, braucht keine Krücken.


Wer getadelt sein will, muss freien; wer gelobt sein will, sterben.


Wer gewinnt, der spielt am besten.


Wer Glück haben will, darf nichts dem Glück überlassen.

Wer Glück hat, dem legt der Hahn Eier.


Wer Glück hat, fängt auch wohl mit einem Esel eine Gans, der Unglückliche selbst mit dem Königsfalken keine Maus.


Wer Glück hat, spielt mit schlechten Karten gut.


Wer Gott lässt Fuhrmann sein, dem geht sein Fuhrwerk wie geschmiert.

Wer Gott vertraut, hat nicht auf Sand gebaut.

Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut.

Wer grob ist, ist noch lange nicht stark.


Wer Großes will, muss Großes wagen.

Wer gut bezahlt, mag wieder borgen.

Wer gute Beine hat, hat oft schlechte Stiefel.

Wer gute Nachbarn hat, bekommt einen guten Morgen.

Wer gute Nachbarn hat, kann gut schlafen.

Wer gut futtert, der gut buttert.

Wer gut Honig will haben, der muss der Immen Biss gewärtig sein.

Wer gut ist, bedarf keines Lobs.


Wer gut sattelt, reitet gut.

Wer gut schmiert, der fährt auch gut auf der Lebensreise.

Wer hängen soll, ersäuft nicht.


Wer heilen will, muss wehtun.


Wer heimlich sticht, der verwundet sich selbst.


Wer hinter mir baut, muss hinter mir wohnen.

Wer hoch steht, den sieht man weit.

Wer hoch steigt, fällt tief.

Wer höher fliegt, als er Federn hat, der kommt zum Lohn in Spott und Schad.

Wer höher steigt, als er sollte, fällt tiefer, als er wollte.

Wer Honig essen will, der muss leiden, dass ihn die Bienen stechen.


Wer Honig lecken will, muss den Stachel der Bienen nicht scheuen.


Wer Honig will sammeln und Rosen will brechen, muss leiden, dass Bienen und Dornen ihn stechen.


Wer horcht an der Wand, vernimmt seine Schand.


Wer im Alter jung sein will, muss in der Jugend alt sein.


Wer im Argwohn steckt, der steckt in der Gefahr.


Wer im Bett liegt, ist ein braver Mann.

Wer im Busch ist, muss mit den Wölfen heulen.

Wer im Finstern doppelt, verliert die Würfel.

Wer im Frühjahr nicht sät, wird im Spätjahr nicht ernten.

Wer im Galopp lebt, fährt im Trab zum Teufel.

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen schmeißen.
(Das bedeutet, man sollte keine Fehler bei anderen kritisieren oder anprangern, die man selbst hat. Z. B. wird in manchem Kommentar mit falscher Rechtschreibung die Rechtschreibung mancher Artikel im Internet kritisiert oder ein Raucher verurteilt den anderen wegen des Rauchens. Vergleichbare Sprichwörter gibt es auch in etlichen anderen Ländern. Sprichwort in den Niederlanden: Wer Butter auf dem Kopf hat, sollte die Sonne meiden.)

Wer im Grabe liegt danieder, den bringt kein Flehen wieder.

Wer im Grabe liegt, dem ist wohl gebettet.


Wer im Gras schläft, hat grüne Träume.


Wer im Kopf hat leeres Stroh, ist gemein und stolz und roh.


Wer im Krieg will Unglück han, fang es mit den Deutschen an.

Wer immer lügt, wird nicht mehr rot.

Wer immer mit dem Strom schwimmt, erreicht niemals die Quelle.

Wer immer predigt, kriegt leere Bänke.

Wer immer zu früh zu kommen meint, kommt oft zu spät.

Wer im Rausch besonnen bleibt, der hat Verstand.

Wer im Ruf ist, früh aufzustehen, mag lange schlafen.

Wer im Sommer nicht arbeitet, muss im Winter Hunger leiden.
Wer im Sommer nicht mag schneiden, muss im Winter Hunger leiden.

Wer im Sumpf steckt, möchte auch andere hineinziehen.

Wer im Trockenen sitzt, lacht über den Regen.


Wer in allen Farben spielt, ist in keiner echt.


Wer in allen Gassen wohnt, wohnt übel.


Wer in der Ferne pocht, schweigt in der Nähe.

Wer in der Jugend nicht töricht war, wird im Alter nicht weise sein.

Wer in der Wurzel bös ist und kein gut Geblüt hat, der ist nicht zu bessern.


Wer in Dinkel fällt, kommt staubig heraus.

Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.

Wer in Einfalt wandelt, der wandelt wohl.

Wer in Hoffnung lebt, tanzt ohne Musik.

Wer in Ruhe leben kann, ist ein glücklich Mann.

Wer in Schande kommt, zieht auch andere gern hinein.

Wer in seinen Beutel lügt, niemand als sich selbst betrügt.

Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen.

Wer Irrwischen folgt, der kommt in Gefahr.


Wer ist eselweis, geht nur einmal aufs Eis.

Wer jede Gefahr scheut, ist am meisten in Gefahr.

Wer jedem das Maul stopfen wollte, müsste viel Mehl haben.


Wer jede Gefahr will fliehen, der muss hinter den Ofen ziehen.

(Hinterm Ofen läuft man aber Gefahr, sich zu verbrennen. Egal was man macht, dem Schicksal entgeht man nicht.)


Wer jung nichts taugt, bleibt auch im Alter ein Taugenichts.

(Was man sich jung angewöhnt hat, lässt man auch im Alter nicht.)

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