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Deutsche Sprichworte
Über 16.000 deutsche Sprichwörter auf 39 Seiten
K
Kaiser bringt das Geleit mit sich.

Kaiser Karls warmes Bad ist des einen Nutz, des andern Schad.

Kalbfleisch (ist) Halbfleisch.
(Leichtsinnige und unerfahrene junge Leute in Staatsämtern und Würden sind Kalbfleisch.)

Kalbfleisch hängt man nicht in den Rauch.

Kalbfleisch und Kuhfleisch kochen nicht zugleich.

Kalte Hände, warme Liebe.


Kalt Eisen brennt nicht.


Kampf ist Muthwille.

Käm's, ich nähm's.

Kann ich nicht mehr, so will ich doch sauer dreinsehen.

Kann man den Feind nicht schlagen, so muss man ihn schrecken.

Kannst du das Geld brauchen, so bist du sein Herr, wo nicht sein Knecht.


Kannst du fliehen, versteh mit Ehren, so fliehe.

Kannst du Karren schieben, kannst du Arbeit kriegen.

Kannst du nicht auf den Berg, so bleib doch nicht im Tal.

Kannst du nicht im Vorderzug sein, so zieh im Tross nach.

Kannst du nicht mit Wagen fahren, so fahre mit einem Karren.

Kannst du nicht Pfaff werden, so bleibe Küster.


Kannst du nicht werden Magister, so bleib ein Küster.

Kannst du regnen, kann ich auf Holzschuhen gehen.

Kannst du regnen, so kann ich auf Stelzen gehen.

Kannst du's, so treib es; weißt du's, so üb es.

Kannst du was, dann bist du was. Bist du was, dann hast du was.


Kann unser Herrgott regnen, so können die Reichen auf Stelzen gehen.

Kappen, Kleider und Kalk verdecken manchen Schalk.

Kappen machen keine Mönche.


Karges Weib geht oft zur Kiste.

Karges Weib geht selten zur Kiste.

Kart aus der Hand, willst du gewinnen.

Kartenspiel ist des Teufels Gebetbuch.

Kassenschlüssel schließen alle Schlösser.

Kastrat ist ein Kammerherr, dem man beide Knöpfe abgeschnitten und nur den Schlüssel gelassen hat.

Käs her, wir sind des Fleisches satt.

Käs ist morgens Gold, mittags Silber, abends Blei.

Käs und Brot, besser als der bittre Tod.

Käs und Brot macht Wangen rot.


Katz aus dem Haus, rührt sich die Maus.


Katze, die mausen will, wird nie miauen.

Katzen, die am Speck lecken, muss man nicht zum Gebratenen lassen.

Katzengebet dringt nicht in den Himmel (himmelt nicht).

Katzenkinder lernen wohl mausen.

Kauf bedarf hundert Augen, Verkauf hat an einem genug.

Kauf bricht Miete.

Kaufe deines Nachbarn Rind und freie deines Nachbarn Kind.

Kaufen ist wohlfeiler denn bitten.

Kauf erfordert Kaufmannsgut und Kaufmannsglauben.

Kaufe, was du nicht brauchst, so wirst du bald verkaufen müssen, was du brauchst.

Kauf in der Zeit, so hast du in der Not.


Kaufmann, Glaubmann oder Laufmann.

Kaufmannschaft leidet keine Freundschaft.

Kauf mit Gottespfennig darf nicht widersprochen werden.

Kauf und Backenstreich sind ungleich.

Kecker Mut, der beste Harnisch.

Kehr dich an nichts, ist auch ein Trost.

Kehr erst vor deiner Tür; dann hilf dem Nachbarn.

Kein Ackersmann so gut, er ziehe wohl krumme Furchen.


Kein Aff', er schwört, er habe die schönsten Kinder.

Kein Armer soll verachtet werden, denn Christus war auch arm auf Erden.

Kein Baum so glatt, er hat einen Ast.

Kein besser Recht denn das Gegenrecht.

Kein besser Werkzeug als Menschenhände.

Kein Bettler erschrickt vor einem großen Stück.


Kein Bettler ist je hungers gestorben.


Kein Bettler schlägt ein Almosen aus, kein Hund eine Bratwurst, kein Krämer eine Lüge.

Kein braver Mann fällt (einen) von hinten an.

Kein Brot ist zu hart, aber kein Brot ist hart.


Kein Ding ist so gering, es ist einer Bitte wert.


Kein Doppler verliert mehr als er zum Spiele bringt.
(Doppeln oder Würfeln waren schon früher beliebte Spiele, die auch um Geld gespielt wurden. Da das an vielen Orten auch früher schon verboten war, weil der Spieler ärger als der Dieb sei (der Dieb nimmt nur, der Spieler aber wünschte das Geld aber mit Freuden ab, wenn er es könnte), konnten auch Spielschulden nicht vor Gericht eingeklagt werden. Gewebsmäßige Spieler wurden deswegen in vielen Städten und Gemeinden des Landes verwiesen.)

Kein Dorf ist so klein, es hat jährlich seine Kirchweihe.
Kein Dorf so klein, es hat jährlich seine Kirmes.

Keine Antwort ist auch eine Antwort.


Keine Elster heckt eine Taube.
(Das bedeutet, keine Elster oder anderer Raubvogel wird eine Taube ausbrüten oder großziehen, denn Tauben stehen auf deren Speisezettel. Das Gegenteil gilt aber auch, wie andere Sprichwörter sagen. Menschen sind nicht immer genauso klug.)

Keine festere Mauer denn Einigkeit.

Keine Frau mag ihrem Manne mehr verlieren als 18 Pfennige.

Keine Freud ohne Leid.

Keine Gewähr taugt ohne guten Glauben.

Keine Henne fliegt über die Mauer.

Kein Eheweib heißt Hure, außer ihr Mann beschuldigt sie.

Keine Hochzeit ohne Gesang, kein Begräbnis ohne Klang.

Keine Hut ist so gut, als die ein Weib sich selber tut.

Keine Kapelle so klein, des Jahres muss einmal Kirmes drin sein.
Keine Kapelle so klein, sie hat jährlich ihre Kirmes.

Keine Katze so glatt, sie hat scharfe Nägel.

Keine Krone hilft vor Kopfweh.


Keine Kunst, eine gute Sache zu gewinnen, sondern eine böse.

Keine Liebe ohne Eifersucht. (Ohne Eifersucht keine Liebe.)

Keine Lieb ohne Leid.

Keine Lust ohne Unlust.

Keinem gelüstet es, sein Haar zum Raufen herzugeben.

Keinem ist sein Liebchen ungestalt.

Keine Mönchskappe so heilig, der Teufel kann drein schlüpfen.

Keinem Rechte ist so gut zu folgen, als der Wahrheit.

Keinem Tauben soll man zwei Messen singen.

Keine Mutter trägt einen Bastard.

Keine Nachricht, gute Nachricht.

Keiner darf auf eines anderen Gut schlagen oder scheren.

Keiner, der nicht nach Adam schmecke und der Eva Unterröcke.

Keine Regel ohne Ausnahme.

(Sprichwort auch in Italien)

Keiner gibt gerne seine Kleider von sich, ehe er schlafen geht.

Keiner hat es so gut, der andre hab' es so übel.

Keiner hat Klage gegen wahre Rüge.
Keine Rose so schön, dass sie nicht auch endlich welkte.
Keiner ist so gut, er hat wohl zweierlei Mut.

Keiner ist so klug, dass er nicht ein wenig Narrheit übrig hätte.

Keiner ist zu klein, ein Meister zu sein.

Keiner kann nichts und keiner kann alles.

Keinerlei Recht hat keiner auf niemands Gut.

Keiner mag Herr sein, er sei denn zuvor Knecht gewesen.

Keiner nimmt ein Weib um Gottes willen:
Jeder hat gern Fleisch mit guter Brühe.


Keine Rose ist ohne Dornen.

Keine Rose so schön, dass sie nicht auch endlich welkte.


Keiner so alt, der nicht noch ein Jahr leben will, und keiner so jung, der nicht heute sterben kann.


Keine schönere Konkordanz*20, denn so Herz und Mund zusammenstimmen.

Keine Schuld hält die andere auf.
Keine Schuld hemmt die andere.

Keines Mannes Herr, keines Herren Mann!

Keine Taube heckt einen Sperber.
(Das bedeutet, keine Taube wird einen Sperber oder anderen Raubvogel ausbrüten oder großziehen, denn die fressen Tauben. Das Gegenteil gilt aber auch. Menschen sind nicht immer genauso klug.)

Keine teurere Henne als die geschenkte.

Keine Wirkung ohne Ursache.

Kein Fisch ohne Gräte, kein Mensch ohne Mängel.

Kein Flüchtiger wird gekrönt.

Kein Gebiet ist so klein, dass sich darauf nicht Größe entfalten könnte.

Kein Gefängnis ist schön und keine Braut hässlich.

Kein Geld, kein Schweizer.

Kein Genuss ohne Verdruss.

Kein Gewand kleidet schöner als Demut.


Kein gräulicher Aas denn von Menschen.


Kein größerer Dieb ist als der Schlaf: Er raubt uns das halbe Leben.

Kein größer Kreuz als Hauskreuz.

Kein großer Mann begeht eine kleine Torheit.

Kein Haar, sagt der Kahlkopf.

Kein Harnisch schützt wider den Tod.

Kein Häslein, es findet sein Gräslein.

Kein Haus ohne Maus, keine Scheuer*30 ohne Korn, keine Ros ohne Dorn.

Kein Hehler, kein Stehler.

Kein hoffärtiger Tier, denn so eine Magd Frau wird.

Kein Honig ohne Gift.

Kein Huhn hält sich zum Kapaunen*17, sondern zum Göckelhahn.

Kein Huhn scharrt umsonst.

Kein Hund lässt sich ein Bein nehmen, er knurre denn.

Kein Kind soll des Vaters Schuld entgelten.

Kein Kleid steht den Weibern (einer Frau) besser als Schweigen.

Kein Korn ohne Spreu.


Kein Kram ist so gut, man find't auch böse Ware drin.


Kein Kranz schützt vor Kopfweh.


Kein Kreuzer, kein Schweizer.

Kein Land ohne Deich und kein Deich ohne Land.
(Vergleichbar mit dem dem anderen Rechtssprichwort: Wer nicht kann deichen, der muss weichen.)

Kein Lieb ohn Leid.

Kein Mädchen ohne Liebe, kein Jahrmarkt ohne Diebe; kein Bock ohne Bart, kein Weib ohn' Unart.

Kein Mahl taugt ohne Brot.

Kein Mai währt sieben Monate.

Kein Mann ist schuldig, seine Gewähr zu räumen.

Kein Mann mag des andern Haus anzünden, ohne dass er Mordbrenner hieße.

Kein Mann ohne Wolfszahn, kein Ross ohne Tücke, kein Weib ohne Teufel.

Kein Meister (ist) so gut, der nicht noch zu lernen hätte.


Kein Mensch muss müssen.

Kein Misswachs so groß, die Pfaffen haben doch Wein und die Elstern Nüsse.

Kein Mist düngt besser, als den der Herr mit den Füßen auf den Acker trägt.

Kein Müller hat Wasser und kein Schäfer Weide genug.

Kein Nachteil, er hat seinen Vorteil.
Kein Nachteil ohne Vorteil.

Kein Narr war je so dumm, er fand einen, der ihn für klug hielt.
(Sprichwort in Italien: Ein Dummkopf findet immer einen anderen Dummkopf, der ihn bewundert.)


Kein Ochse, er sei denn ein Kalb gewesen.

Kein Opfer ohne Salz.

Kein Panzer hilft wider den Galgen.


Kein Pfaff gibt ein Opfer wieder.


Kein Pfaffenrock so heilig, der Teufel schlüpft hinein.


Kein Rat ist gut, man folge ihm denn.


Kein Rauch ohne Feuer.

Kein Rauch ohne Feuer, ohne Mäuse keine Scheuer*30.
(Eine Ausrede dafür, dass bei Gerüchten oder übler Nachrede auch bei bewiesener Unwahrheit, von einigen Menschen trotzdem falsche Behauptungen geglaubt und weitererzählt werden. Das Sprichwort soll andeuten, alles hat seine Ursache, jedes Gerücht hat einen Grund, also ist etwas dran. Der Grund muss aber nicht Gegenstand des Gerüchtes sein, der Urheber kann damit etwas bezwecken und selbst der Grund sein! Absichtliche Verleumdungen und Falschmeldungen können absichtlich verbreitet werden, um jemanden oder etwas zu Schaden zuzufügen. In weiteren Sprichwörtern sind neben Rauch (Gerüchten) auch böse Weiber, Wanzen und anderes als die Ursache aufgeführt, die aber keine Wärme, das heißt, keinen Nutzen bringen. Ei anderes Sprichwort sagt: Viel Rauch, wenig Feuer, das heißt: viel Gerede und nichts dahinter. Trotzdem fallen immer wieder viele Menschen auf Gerüchte und Falschmeldungen herein, besonders bei Großprojekten (A7-Ausbau in Hamburg und Schleswig-Holstein) oder in der Öffentlichkeit stehende Personen (Bundespräsidenten), die sich später als haltlos erweisen. Manchmal sind auch nur Missverständnisse schuld an der großen Aufregung. Schon im Deutschen Sprichwörter-Lexikon von 1867 bis 1880 herausgegeben von Karl Friedrich Wilhelm Wander, wird mangelnde Bildung der Menschen und unangemessene Gesetzgebung verantwortlich gemacht.)

Kein Schalk ist so verlogen, er wird wohl selbst betrogen.


Kein schärfer Schwert, denn das für Freiheit streitet!


Kein Schermesser schärfer schert, als wenn der Bauer ein Herr wird.

(Wenn ein von seinen Vorgesetzten oft ungerecht oder lieblos behandelter Mensch selbst über andere zu bestimmen hat, ist es nicht verwunderlich, wenn er genauso handelt.)


Kein Schlag zu viel, als der daneben fällt.


Kein so gut Lied, man wird sein müd.

Kein Spiel, so nicht seinen Vorteil hätte.

Kein Tag gleicht dem anderen.

Kein Tanz, der Teufel hat dabei den Schwanz.

Kein teurer Fleisch als Ross- und Weiberfleisch.


Kein Übermut entläuft der Rut.

Kein Unglück ist so groß, es hat ein Glück im Schoß.
Kein Unglück so groß, es ist ein Glück dabei.

Kein Vater kann seinen Sohn schelten.

Kein Vieh verbüßt Gewette.
(Das Gewette = im Mittelalter eine Geldstrafe, die ein Rechtsbrecher zusätzlich zur eigentlichen Strafe an den Richter oder eine andere zuständige öffentl. Gewalt bezahlen musste. Die Höhe richtete sich nach der an den Geschädigten zu zahlende Buße, schwere des Vergehens oder der Stellung des Richters. Ausnahmen gab es nur bei peinlichen Strafen, das heißt bei Leibes- und Todesstrafen.)

Kein Vogel fliegt so hoch, er kommt wieder auf die Erde.

Kein Vorteil ohne seinen Nachteil.

Kein Warum ohne ein Darum.

Kein Wässerchen so klar, es trübt sich einmal.

Kein Weg ist lang mit einem guten Freund als Begleiter.


Kein Weg ist zu weit, wenn die Liebe treibt.

Kein weiser Mann ward je genannt, bei dem sich keine Torheit fand.


Kein Wirt steckt den Reif aus eines Gastes wegen.

Kein Wurm so klein, er krümmt sich, wenn er getreten wird.

Kennst du einen, so kennst du alle.


Kennte jedes Kind seinen Vater, wo wolltest du deinen finden?

Kerker quält, aber zahlt nicht.

Kinder findet man nicht auf dem Mist.

Kindergut ist eisern Gut.

Kinder haben Lachen und Weinen in einem Sack.

Kinder hat man, Kinder kriegt man.

Kinder leckt man nicht aus dem Schnee.

Kindermaß und Kälbermaß, das müssen alte Leute wissen.

Kindermund tut oft die Wahrheit kund.
Kindermund tut Wahrheit kund.

Kindern ziemen kindische Gebärden.

Kinder schöpft man nicht aus dem Brunnen.

Kinder, Schweine und Hühner sind nie satt.


Kinder sind einem nicht am Schienbein gewachsen.

Kinder sind lieb, denn sie werden sauer.

Kinder soll man ziehen, dass der Apfel bei der Rute liege.

Kinder und Bienenstöcke nehmen bald ab, bald zu.

Kinder und Narren sagen die Wahrheit.

Kinder unter meinen Zeichen geboren müssen andrer Leute Narren sein.

Kinder wachsen keinem an den Fersen.

Kinder Weinen macht Frauen singen.

Kinderzeugen ist keine Zwangsarbeit.

Kindeshand bebt leicht.

Kindeshand ist bald gefüllt, Kindeszorn ist bald gestillt.

Kind macht der Mutter immer Mühe.

Kindstaufe bricht Ehestiftung.

Kirchenbuße*18 ist kein Staubbesen.

Kirchengehen macht nicht selig, aber Nichtgehen macht verdammt.

Kirchengehen säumet nicht.

Kirchengut hat Adlersfedern (-klauen).

Kirchengut hat eiserne Zähne.

Kirchengut kommt nicht auf den dritten Erben.

Kirschen essen ist herrlich, aber auf den Baum steigen ist gefährlich.

Klage ist des Händlers Gruß.


Klagen füllt nicht den Magen.


Klag ich dem Nachbarn mein Leid, wird es noch einmal so breit.


Klag niemand dein Leid, so wird es nicht breit.

Klang gab Rang.

Klang überwindet den Rang.

Klappern gehört zum Handwerk.

Klatschweiber hecheln alles durch.


Kleider fressen die Motten und Sorgen das Herz.
Kleider fressen die Motten, Herzen die Sorge, den Neidhart der Neid.

Kleider machen Leute, Lumpen machen Läuse.
(Sprichwort in Polen: Wie man dich sieht, so beschreibt man dich.)

Kleine Diebe hängt man an den Galgen, die großen an goldene Ketten.
Kleine Birne, langer Stiel.

Kleine Brunnen sind leicht erschöpft.

Kleine Diebe hängt man an den Galgen,
                                               die großen an goldene Ketten.

Kleine Diebe hängt man (auf), die großen lässt man laufen.


Kleine Diebe hängt man ins Feld, die großen ins Geld.

Kleine Diebe hängt man um den Hals, große um den Beutel.

Kleine Diebe hängt man, vor großen zieht man den Hut ab.

Kleine Diebe henkt man, gegen die großen neigt man sich.

Kleine Diebe henkt man, große Diebe verschenkt man.

Kleine Diebe liegen im Stock*31 gefangen, die großen gehen in Gold und Seiden prangen.
(Etliche alte Sprichwörter über kleine und große Diebe, heute noch so aktuell wie früher! Ein Beispiel der Dieselskandal mit Betrugssoftware in den Autos. Milliardengewinne bleiben in den Taschen der Reichen Aktionäre und den kleinen und armen Autokäufern wird verboten zu fahren, sie drangsaliert, eingeschränkt und haben die Kosten. Es wird gesagt (von der Bundesregierung), die Autokonzerne (VW) müssten genügend Geld behalten, um die zukünftigen besseren und saubereren Autos entwickeln und bauen zu können. Tatsächlich werden aber nur die Gewinne (über 10 Milliarden 2017) der Aktionäre (und die eigenen von Niedersachsen) staatlich geschützt. Entwickelt auf Kosten von Kunden und Umwelt wurde nur Betrugssoftware.)

Kleine Diebe tragen eiserne Ketten am Hals, wenn sie tot sind, große Diebe tragen gulden Ketten, wenn sie leben.

Kleine Diebe tut man an Galgen bringen, die großen Diebe hindurchbringen.
(Laut dem Sprichwörterbuch von Wilhelm Köte (1837, Seite436), war früher im alten China eine andere Sitte üblich: „Hat z. B. ein Unterer die Wachsamkeit seiner Oberen getäuscht oder eingeschläfert, so erhält, wenn dem Unteren 20 Bambus Hiebe zuerkannt wurden, der Vorgesetzte deren 40, und so, bis zum höchsten Sünder fort; der Minister, wenn er ebenfalls in der Schuld, wird durch die höchste Zahl von Hieben ausgezeichnet.“ Möglicherweise würden bei einer gleichen Regelung auch heute in Deutschland manche Dinge zum Besseren stehen.)

Kleine (kurze) Fädchen, fleißige Mädchen; großer Faden, faule Maden.
(Wer beim Nähen faul ist, näht nicht viel und es bleibt ein langer Faden, wer fleißig näht, verbrauch viel Faden und es bleiben nur kurze Reste.)

Kleine Feinde und kleine Wunden verachtet kein Weiser.


Kleine Fische machen den großen den Markt.

Kleine Freuden sind Blumen im Teppich des Lebens.

Kleine Geige ist oft mit einem Fidelbogen nicht zufrieden.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

Kleine Glöckchen klingen auch.

Kleine Häfen*14 haben auch Ohren.
Kleine Kessel haben Ohren.
Kleine Töpfe haben auch Ohren.
(Kleine Kessel (auch Krüge, Töpfe oder anderes) haben oft verhältnismäßig große, ohrenförmige Griffe. Damit sind die Ohren der Kinder gemeint, die oft nebenbei Dinge hören, die Kinder nicht hören sollten. Man glaubt ost fälschlich, die Kinder bekommen es nicht mit, oder sie verstehen es noch nicht. Das Sprichwort soll erwachsene Menschen davor warnen, in der Nähe von Kindern etwas zu sagen, was sie nicht hören sollen, aber doch mitbekommen. Sie geben unwissentlich Geheimnisse weiter, oder lernen bevorzugt Schimpfworte, die sie in der Öffentlichkeit weiterbenutzen. Vergleichbare andere Sprichwörter gibt es mehr, ebenso in anderen Ländern. Beispiel in England: „Little pitchers have great ears.“ Wörtlich übersetzt: Kleine Krüge (Kinder) haben große Ohren.)

Kleine Häfen*14 laufen bald über.

Kleine Hände müssen sich nicht mit großen messen.

Kleine Heilige tun auch Zeichen.


Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen.

Kleine Kinder spielen gern, große noch viel lieber.


Kleine Leutlein sind bald im Harnisch.

Kleine Leute müssen sich mit dem Maul wehren.

Kleine Liebe, großes Weh.

Kleine Löchlein machen das Schiff voll Wasser.

Kleine Mäuse haben auch Ohren.

Kleine Mäuse haben auch Schwänze.

Kleinen Leuten liegt der Dreck nahe beim Herzen.

Kleiner Gewinn hält den großen Hauptstuhl beisammen.

Kleiner Gewinn macht große Diebe.

Kleiner Leute halber ging nie eine Schlacht verloren.

Kleiner Mann, großes Herz.

Kleiner Rauch beißt mich nicht.
(Das bedeutet, kleine Übel kann man ertragen, ohne sich von kleinen Ärgernissen aus der Fassung bringen zu lassen.)

Kleiner Regen legt großen Wind.

Kleiner Reichtum ist groß, so man's zusammenhält.

Kleiner Schnee, große Wasser; großer Schnee, kleine Wasser.

Kleiner Verdruss bringt oft großen Genuss.

Kleiner Vorteil macht großen Schalk.


Kleiner Zank, großer Stank.


Kleine Schiffe müssen sich ans Ufer halten.


Kleine Schüsseln, kleine Suppen.

Kleine Sorgen machen viele Worte, große sind stumm.

Kleine Späne stecken das Feuer an, große Scheite unterhalten es.

Kleine Tierlein haben auch Galle.

Kleine Töpfe kochen leicht über.

Kleine Vöglein, kleine Nestlein.

Klein Feuer gibt süß Malz dem Bräuer.

Klein Geld, kleine Arbeit.

Klein Gemach, groß Gemach.

Klein Gepäck ist groß Gemach.

Klein Glück das beste.

Klein, hurtig und keck stößt den Großen in Dreck.

Klein ist lieblich.

Kleinkinderdr– ist der beste Kitt für Weibertreue.

Kleinodien*19 sind zur kleinen Not.

Klein Pferd, kleine Tagereise.

Klein und dick gibt auch ein Stück.

Klein und unnütz, groß und faul.

Klein und wacker baut den Acker.

Kleinvieh macht auch Mist.
(Ein Sprichwort, das auch heute noch oft und gern gebraucht wird, meist bei Steuererleichterungen oder Preissenkungen im Centbereich. Auch beim Vermögensaufbau und Werbung ist es anzutreffen. Beispiel: Hartz-IV-Empfänger bekammen ab Januar 2013 im Monat 8 Euro mehr, das macht in 125 Monate (10,417 Jahre) 1000 Euro, die dann wahrscheinlich nicht einmal für 1 Monat Senioren- oder Pflegeheim reichen. Private Altersvorsorge wird mit kleinen Beträgen staatlich gefördert, aber leider müssen die Versicherungen Provisionen, Bearbeitungsgebühren, Risikozuschläge, Verwaltungskosten und Gewinne davon abziehen. Wenn dann ein Rentenempfänger im Alter von 90 bis 100 Jahren die Auszahlungen erhält, hat er Glück, wenn die eingezahlten Beträge wieder ausgezahlt werden und er trotz Inflation noch das Gleiche dafür bekommt, wie heute. Wahrscheinlich sterben die Empfänger schon vorher, da laut staatlicher Statistik die Ärmeren, für die es empfohlen wird, eine bis zu 10 Jahre geringere Lebenserwartung haben, als die Reicheren. Ein Nebeneffekt: Weil die eingezahlten Beiträge steuerfrei sind, sinken die Rentenbeiträge und die zu erwartende Altersrente ebenfalls; wo bleibt da der Nutzen? Die staatliche Förderung für die private Rente ist ein Konjunkturprogramm und Hilfe für die Versicherungen. Das Sprichwort wörtlich genommen: Die Beihilfen sind Kleinvieh, heraus kommt wörtlich Mist.)

Klingende Beweise überführen am besten.

Klingende Meinung ist die beste.

Klingt es nicht, so klappert's doch.

Klopf auf den Busch, so fliegen die Vögel heraus.

Klopft die Not an, so tut die Liebe die Tür auf.

Kluge Hühner sch- auch in die Nesseln.

Kluge Kinder leben nicht lange.

Kluge Leute fehlen auch.


Kluge Männer suchen wirtliche Frauen.

Kluger Dieb hält sein Nest rein.

Klug wird man nur aus Erfahrung.


Knab, iss Käs, die Butter ist teuer.

Knapp daneben ist auch vorbei.

Knappen- und Pfaffenehen werden im Mai gemacht.


Knapp vorbei ist auch daneben.


Kocht man's wohl, so schmeckt man's wohl.

Köhlers Glauben ist der beste.

Kolbengericht und Faustrecht war nie schlecht.
(Kolbengericht = Kampfgericht mit gerichtlichem Zweikampf von ebenbürtigen Kontrahenten. Der Sieger des Zweikampfs hatte mit dem Sieg, vergleichbar mit einem Gottesurteil, seine Rechte bewiesen. Wenig gebrauchter Begriff aus dem frühen Mittelalter bis spätestens Ende des 15. Jahrhunderts.)

Kolben sind dem Narren und dem Nussbaum die beste Salbe.

Köln ist nicht an einem Tag gebaut.

Kometen, böse Propheten.

Komm' die Ostern, wann sie will, so kommt sie doch im April.

Komm her und tu mir nichts.

Komm ich heut nicht, komm ich morgen, übermorgen ganz bestimmt.

Komm ich über den Hund, so komm ich auch über den Schwanz.

Kommst du ans Kreuz, so tränkt man dich mit Essig und Gallen.

Kommst du heute nicht, so kommst du morgen.

Kommst du mir so, so komm ich dir so.

Kommst du nicht auf den Berg, so bleib doch nicht in der Ebene.

Kommst du nicht, so hol ich dich.

Kommt das Schiff wohl zu Land, so war der Steuermann gut.

Kommt das Weib an des Mannes Bett, so hat es die Hälfte ohne alle Aufgabe.
(Dieses Rechtssprichwort bedeutet, wenn früher eine Frau einen Mann heiratet und beide zum ersten Mal ins Bett gehen, gab sie damit auch alle Rechte an ihrem Eigentum auf. Es gab nur noch ein gemeinsames Vermögen über das der Mann ganzheitlich entscheiden und verfügen konnte. Die Frau brauchte in der Ehe die Erlaubnis des Mannes, um über ihr früheres eigenes Gut zu verfügen.)

Kommt der Bettler auf den Gaul, so wird er stolz wie König Saul.

Kommt der Dieb zum Eide und der Wolf zur Heide, gewonnen Spiel für beide.

Kommt der Ruhm, so schwindet das Gedächtnis.

Kommt der Zorn, geht der Verstand.


Kommt die Hur ins Herz, so kommt sie auch in den Säckel.

Kommt einmal Glück, so kommen fünf Sturmwinde darnach.

Kommt es zur Exekution, so sucht man Dilation*.
(*Aufschub, Aufschubfrist)

Kommt Feuer und Stroh zusammen, so gibt es gerne Flammen.

Kommt man aus der Not, so kommt der Tod.


Kommt man bis dahin, so kommt man auch weiter.


Kommt Präzedenzstreit auf die Bahn, so sitzt der Teufel obenan.

Kommt's doch nicht aus der Freundschaft.

Kommt's nicht gleich, das Wahr, so kommt es übers Jahr.

Kommt's, so kommt's; kommt's aber nicht, so komm' uns ein gut Jahr nach dem andern.

Kommt Zeit, kommt Rat.

Könige haben lange Arme.

Können zweie sich vertragen, hat der dritte nichts zu sagen.


Könnte der Narr schweigen, so wär er weis.


Könnte ein Reis das andere ertragen, so wären sie stark.

Könnte man jedes Ding zweimal machen, so stünd` es besser um alle Sachen.

Könnte man mit Leugnen davonkommen, so würd niemand gehangen.

Konstanz das größte, Basel das lustigste, Straßburg das edelste, Speyer das andächtigste, Worms das ärmste, Mainz das würdigste, Trier das älteste, Köln das reichste Hochstift.

Kopf ab ist eine tödliche Wunde.

Kopfarbeit ist schwere Arbeit.

Köpfe wollen wir, Köpfe.

Korn um Salz.

Kostgeld schreit vor aller Welt.

Köstliche Mahle heißen Giselmahle.
(Gisel = Geisel. Wenn früher ein Schuldner seinem Gläubiger die Schuld zum vereinbarten Zeitpunkt nicht zurückzahlen konnte, war der Gläubiger berechtigt, die Zahlung durch Einquartierung zu erzwingen. Der Schuldner musste alle Kosten tragen und den Gläubiger prächtigst und köstlichste bewirten, bis er seine Schuld bezahlte. So wurde der Schuldner als Geisel (Gisel) für die Schuld genommen.)

Kraft, die nicht wirkt, erschlafft.

Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie es ist.


Kräht die Henne, piept der Hahn, steht`s dem Hause übel an.


Kranke Beine und brave Frauen findet man daheim.


Krankes Fleisch, kranker Geist.


Krankheit kommt libratim und geht hinweg unciatim.
(Lateinisch: libratim - pfundsweise; unciatim - unzenweise)

Krankheit kommt mit Extrapost und schleicht hinweg wie die Schnecken.

Krankheit kommt zu Pferde und geht zu Fuße weg.

Kratzen tut wohl, Kratzen tut weh.

Kraue die Sau, bis sie liegt, dann gib ihr den Stich.

Kraue mich, so juck ich dich.

Krauses Haar, krausen Sinn.

Kraut und Rüben haben mich vertrieben: Hätt' meine Mutter Fleisch gekocht, so wär' ich bei ihr blieben.

Krebse man isst, wenn kein R im Monat ist.

Kredit ist besser denn bar Geld.

Kreistage, Kreuztage.

Kreuz ist des Glaubens Probe.

Kreuz ist nicht bös, wer's nur fassen und tragen kann.

Krieg frisst Gold und scheißt Kieselsteine.

Krieg hat viel Gaukelei.

Krieg ist ein golden Netz, wer damit fängt, hat mehr Schaden als Nutzen.

Krieg ist kein Kinderspiel.

Krieg ist leichter angefangen als beendet.

Krieg ist süß - den Unerfahrenen

Krieg sät Krieg.

Kriegsknecht und Bäckerschwein wollen stets gefüttert sein.

Krieg verzehrt, was Friede beschert.


Krieg zeuget Diebe, Friede henket sie.

Krippel will immer voran tanzen.
(Krippel = schlimmes, unartiges, vorlautes Kind. Ausdruck aus dem österreichischem Deutsch und angrenzender Bundesländer.)

Kröche der Schalk in einen Zobelbalg, so bleibt er doch darin ein Schalk.
(Auch wenn man sich verstellt oder vorgibt, etwas oder jemand anderes zu sein, man bleibt doch immer das und der gleiche wie vorher.)


Krümchen sind auch Brot.

Krumme Bäume tragen so viel Obst als die geraden.

Krummes Holz brennt so gut wie gerades.

Krummes Holz gibt auch gerades Feuer.


Krumme Wege beschädigen Recht.

Krumm Holz hat viel Glut.

Krummstab schließt niemand aus.

Krummstabs Regiment, der Faulheit Element.

Krüppel will immer vorantanzen.

Küchenfleisch ist besser als Hahnenfleisch.

Kühe, die am lautesten brüllen, geben am wenigsten Milch.

Kühe und Schafe gehen miteinander, aber der Adler fliegt allein.

Kuhfleisch in gelber Brüh, ein Ritter ohne Müh, an diesen beiden ist verloren der Safran und die goldnen Sporen.

Kühner Mut der beste Harnisch.

Kummer macht alt vor den Jahren.


Kümmre dich nicht um ungelegte Eier.

Kumpanei ist Lumperei.

Kundschaft ist kein Erbe.

Kundschaft macht Freundschaft, Freundschaft macht Küssen und Küssen macht Kinder.

Kundschaft tut wohl und wehe.

Kundschaft verderbt manchen Mann.

Kunst in den folgenden Sprichwörtern:
Kunst war früher nicht das, was man heute darunter versteht. Früher übte jeder Handwerker seine Kunst aus und war ein Künstler seines Fachs. Heute nennt man sie meist Meister. Kunst kommt von Können und die Meister mussten ihr Handwerk können, sonst fanden sie keine Aufnahme in den Gilden und hätten damit praktisch fast überall Berufsverbot gehabt. Erst seit Industrialisierung der Produktion und Fabriken mit Arbeitern wandelte sich der Begriff zum heutigen Verständnis von Kunst. In den Sprichwörtern von früher ist eher das alte Verständnis gefragt.
Leider vermisst man bei einigen Künstlern oder Kunstwerken heutiger Zeit aber das Können. Ebenso wie die Qualität etlicher Waren aus Fabriken und Massenproduktion nicht vom Können der Entwickler zeugen kann. Können ist eben immer noch eine Kunst, die nicht überall zu finden ist.

Kunst bringt Gunst.

Kunst fischt nirgend umsunst.

Kunst geht nach Brot und findet's.
(Man sieht's dem Sprichwort an, es muss schon alt sein, denn heute sieht man vielerorts Menschen, die brotlose Künste treiben.)

Kunst geht niemals betteln.

Kunst geht über Geld.

Kunst hält fest, wenn alles verlässt.

Kunst ist des Alters Zehrpfennig.

Kunst ist ein guter Zehrpfennig, man trägt nicht schwer daran.

Kunst ist gut über Feld zu tragen.

Kunst ist im Glück eine Zier, im Unglück eine eiserne Tür.

Kunst ist leicht zu tragen, aber schwer aufzuladen.

Kunst kann man nicht kaufen.

Kunst lehrt Hühner ausbrüten, aber nicht Kinder zeugen.

Künstler sind die Ersten im Narrenschiff.

Kunst macht Narren.

Kunstreiche Hand bringt viel zustand.

Kunstreiche Hand geht durch alle Land.

Kunst steckt nicht in dem Kleide.

Kunst über alle Künste, seine Kunst verbergen.

Kunst will Geräte haben, sagte jener, da kämmt' er sich mit der Mistgabel.

Kupfern Geld, hölzerne Seelmess.

Kurz abschlagen ist Freundschaft.

Kurze Abendmahlzeit macht lange Lebenszeit.

Kurze Besuche verlängern die Freundschaft.

Kurze Briefe, viel Glaubens; lange Briefe, wenig Glaubens.
(Das bedeutet, die Wahrheit braucht nicht viele Worte, die Lüge braucht viele, um alle Zweifel oder Bedenken zu zerstreuen und die Wahrheit unter zu vielen Worten zuzudecken und verschwinden zu lassen.)

Kurze Lust, lange Reue.

Kurze Mess ist bald gesungen.

Kürzen kannst du dein Leben, verlängern kann es Gott allein.

Kurze Predigt, lange Bratwürste.

Kurze Rechnung, lange Freundschaft.

Kurze Rede, gute Rede.

Kurzer Flachs gibt auch langen Faden.

Kurzer Rat, guter Rat.

Kurzer Scherz ist der beste.

Kurze Sage, gute Sage.

Kurzes Haar ist bald gebürstet.

Kurzes Holz ist des Bauern Stolz.

Kurzes Lied ist bald gesungen.

Kurze Torheit die beste.

Kurze Torheit und kleine Hafen*14 sind die besten.

Kurze Worte haben Ende.

Kurz Gebet, lange Mettwurst (Bratwurst).

Kurz Gebet, tiefe Andacht.

Kurz gefreut, lang gereut.

Kurz und dick hat kein Geschick.

Kurz und gut ist angenehm.

Kurzweil will verstanden sein.

Küsse mich auf die lateinische Kunst!

Küssen ohne Scheu zeugt nicht von Keuschheit und von Treu.

Küsters Kuh darf auf dem Kirchhof grasen.