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Deutsche Sprichworte
Wa bis Wem
Wachen und Beten lässt die Frucht nicht zertreten.

Wächst das Ansehen spannenlang, wächst die Torheit ellenlang.

Wagemann, Winnemann.

Wagen gewinnt, Wagen verliert.

Wagen hat Glück.

Wagen ist besser als wägen.

Waghals bricht den Hals.

Wag's und lass Gott walten.

Wahl macht Qual.

Wahre deines Gewerbes, so wahrt es dich.

Wahre Liebe ist sicher vor Gefahr, auch im ärgsten Wetter fürchtet sie kein Haar.

Wahrer Spott, schlimmer Spott.

Wahrheit findet keine Herberge.

Wahrheit gebraucht man kaum an Feiertagen, geschweige dass man sollte Alltagshosen daraus machen.

Wahrheit gibt kurzen Bescheid, Lügen machen viel Redens.

Wahrheit ist der Zeit Tochter.

Wahrheit ist ein selten Kraut, noch seltner, wer sie wohl verdaut.

Wahrheit kriecht in keine Mauselöcher.

Wahrheit leidet wohl Not, doch nicht den Tod.

Wahrheit sagt den Text ohne Glossen.

Wahrheit tut der Zunge weh.

Wahrheit und Recht lassen sich wohl drücken, niemals jedoch unterdrücken.

Wahrheit wird wohl gedrückt, aber nicht erstickt.

Wald hat Ohren, Feld hat Augen.

Wallfahrer kommen selten heiliger nach Haus.


Wann (wenn) eine zu viel küsst, kommt sie bald ins Bett.

Wär Armut nicht, so wär keine Kunst.

Wäre kein Dieb, so wäre kein Galgen.

Wäre kein Links, so wäre kein Rechts.

Wäre Lügen so schwer, wie Steine tragen, würde mancher lieber die Wahrheit sagen.

Wären keine Sünder, so wären keine Heiligen.

War es deine Schuld, so trag` es mit Geduld.

Wäre Strasburg vom Himmel gefallen, es hätte nicht besser (schöner) können zu liegen kommen.

Wärme dich, weil das Feuer brennt.

Wär' sein Wort eine Brücke, ich ginge nicht darüber.

Warte auf das Glück, aber vergiss nicht, ihm die Tür zu öffnen.

Warte deines Amtes.

Warten erfreut wie Essig die Zähne und Rauch die Augen.

Warum kämmen sich die, die kein Haar haben?

Was allen gefällt, ist schwer zu behalten.


Was alle Welt verdrießt, verdrießt auch Gott.

Was Allmann sagt, ist gerne wahr.

Was alt wird, brummt gern.


Was an Galgen gehört, das ersäuft im Wasser nicht.

(Ähnliche Sprichworte auch in anderen europäischen Ländern.)

Was andere verschweigen sollen, muss man selber nicht ausplaudern.


Was artig ist, ist klein.

Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben.

Was bald auffliegt, fliegt bald ab.

Was bald reif wird, wird bald faul.

Was bald wird, vergeht auch bald wieder.

Was beim Trunke geschwatzt wird, soll man nüchtern vergessen.

Was beschert ist, entläuft nicht.

Was billig und recht ist, ist Gott lieb.

Was brauch ich zu beten? sagte Kunz, hab ich doch das Essen vom Schloss.

Wasch du mich, so wasch ich dich, so werden wir beide hübsch.

Wasch mir den Bart, so wasch ich dir die Hand.

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.

Was das Aug nicht sehen will, da helfen weder Licht noch Brill.

Was das Auge nicht sieht, beschwert das Herz nicht.

Was das Gesinde einbrockt, muss der Hausvater aufessen.

Was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Fürwitz.

Was dem einen recht ist, ist dem andern billig.

Was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall.

Was dem Herzen gefällt, das suchen die Augen.

Was dem Hirten zuleide geschieht, geschieht den Schafen zum Schaden.

Was dem Wolfe in die Kehle kommt, ist alles verloren.

Was den Beinen recht, macht die Schuhe schlecht.


Was den Käfern entrinnt, fressen die Raupen.

Was den Raben gehört, ertrinkt nicht.

Was den Vögeln gehört, wird den Fischen nicht.

Was der Abt nicht essen kann, schenkt er dem armen Mann.

Was der Acker nicht trägt, muss der Buckel tragen.


Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.


Was der Bettler fischt, kann man nicht alles auf der Waage wiegen.

Was der Deutsche bezahlt, das isst er auch.

Was der Freund bekommt, ist unverloren.

Was der Fuchs nicht kann erschleichen, da muss des Löwen Klau hinreichen.

Was der Henker mit seinem Schwert erreichen kann, ist sein.

Was der Löwe nicht kann, das kann der Fuchs.

Was der Mann kann, zeigt der Wein an.

Was der Mensch nicht ist, das kann man nicht aus ihm herauskriegen.

Was der Mutter ans Herz geht, das geht dem Vater nur an die Knie.

Was der Pastor nicht will, nimmt der Küster gerne.

Was der Pfau am Kopf zu wenig hat, hat er am Schwanz zu viel.

Was der Vater erspart, vertut der Sohn.

Was dich nicht brennt, blase nicht.

Was dich nicht brennt, sollst du nicht löschen.

Was dich nicht juckt, das kratze nicht.

Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten.

Was die Alten sündigten, das büßen oft die Jungen.


Was die Armut schwer macht, macht auch den Reichtum schwer.

Was die Augen sehen, betrügt das Herz nicht.

Was die Augen sehen, glaubt das Herz.

Was die Egge bestrichen und die Hacke bedecket, das folgt dem Erbe.

Was die Erde gibt, das nimmt sie wieder.

Was die Fackel verzehrt ist Fahrnis*.
(* bewegliches Vermögen; fahrende Habe)

Was die Frau erspart, ist so gut, als was der Mann erwirbt.

Was die Fürsten geigen, müssen die Untertanen tanzen.

Was die Hoffnung malt, hält nicht Farbe.

Was die Kinder hören im Haus, das plaudern sie auf der Straße aus.


Was die Linke tut, lass die Rechte nicht wissen.

Was die Mütter gebären, sollen sie ernähren.

Was die Natur versagt, kann niemand geben.
(Leider haben Regierungen, Großkonzerne und Wirtschaft, alle, die darauf reagieren müssten, oder etwas ändern könnten noch nicht begriffen. Stattdessen nur Konferenzen, bei denen nur heiße Luft und Treibhausgase herauskommen.)

Was die Rute tut, ist nicht immer gut.

Was dir nicht angehört, lasse unangerührt.

(Man soll sich kein fremdes Eigentum aneignen.)

Was dir nicht gehört, das streift eine Maus mit dem Schwanze weg.

Was dir nicht werden kann, vergiss und kehr` den Sinn davon.
(Unerreichbare Wünsche sollte man sich aus dem Sinn schlagen.)

Was dir zu eng ist, das leg nicht an.

Was dir zu hoch ist, das lass fliegen.

Was doch die Gewohnheit tut, sprach der Schneider, da warf er einen Lappen von seinem eigenen Tuch in die Hölle.

Was dreie wissen, erfahren bald dreißig.

Was dreie wissen, wissen hundert.

Was du allein willst wissen, das sage niemand.


Was du dem Freunde leihst, des mahnt der Feind.

Was du dem Nachbar in den Garten wirfst, das wuchert für dich im Garten Gottes.

Was du einbrockst, musst du ausessen.

Was du genießt von Tag zu Tag, das ist dein Reichtum.

Was du hast in deinem Haus, das plaudere nicht vor Herren (anderen) aus.

Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.

Was du mir fluchst, das bestehe dein Hals.

Was du mit Geld nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.

Was du nicht ändern kannst, das nimm geduldig hin.

Was du nicht heben kannst, lass liegen.

Was du nicht willst, dass dir geschieht, das tu auch einem andern nicht.
Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.

Was du niemand geben willst, sollst du auch von niemand verlangen.

Was du sparst, ist für dich später. als hättest du es gefunden.

Was du tun musst, das tue gern.

Was du tun willst, das tue bald.

Was du tust, bedenk das Ende.

Was ein Dorn werden will, spitzt sich früh.

Was einem nicht beschert ist, da führt eine Mücke auf dem Schwanz dahin.

Was einem zu weit, ist dreien zu eng und nur zweien gerecht.

Was einen schmerzt, davon redet er gern.

Was einen selbst angeht, daran denkt man zuerst.


Was einer angefangen oder zugeschnitten, soll ein anderer nicht ausmachen.

Was einer braut, das muss er auch trinken können.

Was einer daheim hat, das braucht er nicht außen zu suchen.

Was einer muss, das tut ihm Verdruss.

Was einer nicht backt, das braut der andere.

Was einer nicht gegessen hat, das kann er nicht speien.

Was einer nicht hat, das kann er nicht verlieren.

Was einer nicht ist, kann er noch werden.

Was einer öffentlich nicht tun mag, das soll er auch heimlich lassen.

Was einer trunken sündigt, muss er nüchtern büßen.

Was einer wert ist, das widerfährt ihm.

Was einer will verschwiegen haben, Das muss er seinem Weib nicht sagen; Es wäre bei ihr so verschlossen, Als hätt´ er Wasser in ein Sieb gegossen.

Was ein Frosch werden will, muss erst ein Kühleskopp gewesen sein.

Was ein Häkchen (Haken) werden will, krümmt sich beizeiten.

Was einmal Unrecht gewesen ist, bleibt Unrecht zu aller Frist.

Was ein Streich nicht kann, das tun zehne.

Was Fliegen lockt, das lockt auch Freunde.

Was früh zeitig wird, fault bald.

Was geboren ist, ist vom Tod geworben.

Was gehörnt ist, will immer gestoßen haben.

Was geliebt will werden, muss sich darnach stellen.

Was geschehen soll, das fügt sich wohl.

Was Gott beschert, ist unverwehrt.

Was Gottes nur halb ist, ist ganz des Teufels.

Was Gott spart in die Länge, das straft er mit Strenge.

Was Gott will erhalten, das kann nicht erhitzen noch erkalten.

Was (nun) Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.
(Aus der Bibel, Matthäus 19, 6)

Was Großhans sündigt, muss Kleinhans büßen.

Was gute Bohnen sind, die schneiden sich von selbst.

Was gut ist, bezahlt man nicht zu teuer.

Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans nimmermehr.


Was helfen die Vorteile, wenn man sie nicht braucht?

Was heut`nicht möglich ist, kann morgen möglich sein.

Was heute nützt, kann morgen schaden.


Was hilft das Anschauen, wenn ich's nicht brauchen darf?

Was hilft das Geld in der Kiste, wenn der Teufel den Schlüssel dazu hat?

Was hilft Dingen, wenn man nicht kaufen kann?

Was hilft ein güldener Galgen, wenn man daran hängen muss.

Was hilft es, sein Leid der Stiefmutter klagen!

Was hilft genau gedingt, wenn man das Geld nicht bringt?

Was hilft gut bedacht, wird's nicht gut gemacht?

Was hilft laufen, wenn man nicht auf dem rechten Weg ist?

Was hilft mir das Kleid, so ich's nicht anziehen darf?

Was hilft richtige Rechnung, wenn man schlecht bezahlt?

Was hilft's, sein Leid der Stiefmutter klagen.

Was hilft's, wenn ihn der Teufel holt und ich muss den Fuhrlohn bezahlen?

Was hinterm Weine geredet wird, gilt nicht.

Was Hoffnung gesponnen, ist leicht zerronnen.

Was ich denk' und tu, trau' ich auch andern zu.


Was ich nicht bekomme, ist mir nicht beschert gewesen.

Was ich nicht weiß, darf ich nicht verantworten.

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Was ich vom Feinde bekomme, das ist mein.

Was im Grabe liegt, ist sicher.

Was im Herzen brennt, man im Gesicht erkennt.

Was in des Nachbarn Garten fällt, ist sein.

Was ist des Menschen Ruhm, des Weisen wahre Größe? Die Kenntnis seiner selbst, die Kenntnis seiner Blöße.

Was in des Weisen Gedanken ist, das ist in des Narren Munde.

Was jedermann weiß, ist schwer zu verbergen.

Was jeder tun soll, tut keiner.


Was kann der Rauch dem Eisen anhaben?

(Es ist aussichtslos gegen unverständliches, übergroßes oder -starkes anzugehen.)

Was kann's helfen, wenn man den Bock zum Gärtner setzt.


Was kein Bildstock*3 werden will, das wird ein Sautrog.

Was keine Sünd ist, ist keine Schande.

Was kommt in den dritten Mund, wird aller Welt kund.

Was kümmert's den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen?

Was kümmert's die Eiche, wenn das Schwein sich an ihr kratzt?

Was lange währt, wird endlich gut.

Was leicht gegeben wird, wird leicht genommen.

Was lieb ist, das ist schön.

Was macht der Deutsche nicht fürs Geld?

Was macht man nicht alles fürs Geld! sprach der Narr, da sah er einen Affen.

Was man an der Saat spart, verliert man an der Ernte.

Was man aus dem Schiffbruch rettet, ist Gewinn.

Was man ausleiht, bessert sich nicht.

Was man den Armen gibt, fehlt nicht im Beutel.


Was man den Armen Gutes tut, ist wohl angelegt.


Was man den Kindern gelobet, das muss man in der Hand haben.

(In der Herzegowina: Dem Türken und dem kleinen Kinde versprich entweder nichts oder gib es ihm.
Was man Kindern verspricht (oder den Türken, die über Jahrhunderte die Herrscher von Bosnien Herzegowina waren) muss man auch halten.)


Was man einem treuen Diener gibt, ist alles zu wenig, was man einem untreuen gibt, alles zu viel.

Was man ferne holt, ist süß.

Was man genug hat, dessen wird man satt.

Was man gerne tut, kommt einem nicht schwer an.

Was man gerne und fröhlich gibt, an der Gabe mehr Dankes liegt.

Was man gern tut, geht leicht von der Hand.

Was man gern tut, ist keine Arbeit.


Was man gestern gegessen, das schmeckt man heute nicht mehr.

(Sprichwort der Krim-Tataren mit gleicher Bedeutung: Gestern aßest du noch Arbusen; heute, wo du die Melone speisest, hast du den Geschmack der Arbuse vergessen.)

Was man Gott nimmt, das holt der Teufel wieder.


Was man hat, das achtet man nicht.


Was man hat, das hat man.


Was man heraus lügt, kann man nicht wieder hinein lügen.


Was man in der Jugend wünscht, das hat man im Alter.

Was man in ein unsauber Fass gießt, das säuert bald.
Was man in ein unsauber Gefäß schüttet, das versauert.

Was man jung lernt, das bleibt.

Was man lang erspart hat, führt der Teufel auf einmal hin.

Was man mit wenigem kann schlichten, soll man mit vielem nicht verrichten.

Was man mit Zwang tut, wird selten gut.

Was man nicht am Einschuss hat, das hat man am Zettel.

Was man nicht aufhalten kann, soll man laufen lassen.

Was man nicht braucht, ist zu teuer, wenn es nur einen Heller*11 kostet.
Was man nicht braucht, ist zu teuer, wenn es nur einen Heller kostet.
Was man nicht erjagen kann, muss man sich erschleichen.

Was man nicht erlernt, das kann man erwandern.


Was man nicht geben will, muss man keiner Frau zeigen.

Was man nicht gern tut, soll man zuerst tun.

Was man nicht halten kann, muss man laufen lassen.

Was man nicht halten kann, soll man nicht geloben.

Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben.

Was man nicht kann ändern, das muss man lassen schlendern.


Was man nicht kann meiden, soll man geduldig leiden.

Was man nicht kann vermeiden, das muss man willig leiden.

Was man spart für den Mund, frisst Katz und Hund.

Was man teuer verkaufen will, muss man teuer schätzen.

Was man übel angefangen, ist selten glücklich ausgegangen.

Was man über Bord wirft, macht keine Jungen mehr.

Was man verlacht, bessert sich nicht.

Was man vor den Frommen spart, wird den Bösen zuteil.

Was man wünscht, das glaubt man gern.

Was man zu Ehren erspart, das führt der Teufel sonst hin.

Was man zu lange bedenkt, das wird bedenklich.

Was man zu oft sieht, achtet man nicht.


Was man zu weit wegwirft, hätte man gerne.

Was Menschenhände machen, können Menschenhände verderben.

Was Menschen nicht lohnen, lohnt Gott.

Was Menschen nicht strafen, straft Gott.

Was mir einer gewähren muss, das kann er mir nicht entwehren.

Was mit Gewalt erhalten wird, hat keine Wehre.

Was Narren loben, das ist getadelt.

Was nicht abzuwenden ist, muss man ertragen.

Was nicht dein ist, lasse liegen.

Was nicht eine bestimmte, gemessene und gewidmete Zeit hat, das wird alleweg auf ewig verstanden.

Was nicht im Gedächtnis ist, das ist nicht unser.

Was nicht ist, kann noch werden.

Was nicht nimmt Christus, das nimmt Fiskus.

Was nicht rastet und nicht ruht, tut in die Länge nicht gut.

Was nichts nutz ist, ist geschenkt zu teuer.

Was nichts taugt, ist geschenkt zu teuer.

Was nicht von Herzen kommt, das geht nicht zu Herzen.
(Leeres Gerede, das selbst der Redner nicht ernst nimmt.)

Was nicht will gehen, dass lass stehen.


Was nicht zu meiden, soll man leiden.

Was nützt das Abtrocknen, wenn man nicht aus dem Regen geht?

Was nützt ein schöner Teller, wenn nichts drauf ist?

(Mehr schein als sein.)

Was nutzt's, wenn sich der Kahlkopf kämmt?


Was Pfaffen und Wölfe beißen, ist schwer zu heilen.

Was recht ist, das hat Gott lieb.

Was recht ist, gefällt jedermann.

Was recht ist, hat Gott lieb: Wer eine Geiß stiehlt, ist kein Bocksdieb.

Was ruht, soll man ruhen lassen.

Was schändlich ist zu tun, ist auch nicht schön zu sagen.

Was schnell eingeht, geht auch schnell wieder aus.

Was selten, muss gelten.

Was seltsam, ist teuer.


Wasser hat keine Balken.


Wasser ist das stärkste Getränk, es treibt Mühlen.

Wasser sind still und ruhig, aber der Wind erwecken die ungestümen Wellen.

Wasser und Zorn kennen keinen Stillstand.


Was sich liebt, das neckt sich.


Was sich liebt, gefällt sich auch.

Was sich paart, das dreit sich gern.
Was sich zweit, das dreit sich gern.

Was sich soll klären, das muss erst gären.

Was sich zu nahe kommt, das reibt sich.


Was soll der Blinde mit dem Spiegel?

Was soll der Dreck als stinken!

Was soll der Kuh Muskaten? Sie frisst wohl Haferstroh.

Was soll Geld, das nicht wandert durch die Welt?

Was Strafen sind, die muss man leiden.

Was Sünd ist zu tun, ist auch Schande zu reden.

Was tot ist, beißt nicht mehr.

Was tut der Esel mit der Sackpfeife?

Was übern Zaun fällt, ist des Nachbarn.

Was unehrlich ist, das können Ämter nicht leiden.

Was Unrecht ist, nimmt Überhang.

Was uns nicht tötet (umbringt), macht uns (nur) stärker.

Was versteht der Bauer von Safran?

Was vom Himmel fällt, schadet keinem.

Was von der Kuh geboren ist, bleibt ein Rindvieh.

Was von Herzen kommt, das geht zu Herzen.

Was von Herzen kommt, glaubt das Herz.

Was von Huren geboren, ist zu huren erkoren.

Was wehe tut, das lehrt.

Was weiß der Bauer von Gurkensalat? Er isst ihn mit der Mistgabel.

Was Weisheit nicht bindet, löst Torheit leicht auf.

Was wenig kostet, taugt nicht viel.

Was will man kämmen, wo kein Haar ist?

Was wir nicht wissen sollen, das sollen wir nicht wissen wollen.

Was wohl ansetzt, lässt gute Letzt.

Was zu Baden geschieht, muss man zu Baden liegen lassen.

Was zuerst ins Fass kommt, darnach schmeckt es immer.

Was zum Galgen geboren ist, ersäuft nicht.

Was zum Hahn werden soll, rötet bald den Kamm.

Was zum Huhn geboren ist, scharrt nimmer vor sich.

Was zum Teufel will, das lässt sich nicht aufhalten.

Was zur Nessel werden will, brennt jung (zeitig).

Was zur Nessel werden will, fängt zeitig an zu brennen.

Was zu viel, ist zu viel.

Was zweien recht ist, ist dreien zu enge.
Was zweien zu weit, ist dreien zu enge.

Was zweie wissen, erfahren hundert.

Wegen dem Denken kann man einen nicht henken, aber wegen dem Sagen gar oft aufs Maul schlagen.

Wegen dichter Saat darf niemand seine Scheuer größer bauen.

Wegen einem Stück Fleisch geben die Hunde die Freundschaft auf.

Weh den Eseln oder Pferden, so die Bettler reiten werden.

Wehe dem, der sich vor dreien nicht hütet: Wollust, Wein und Würfel.

Wehe dem Land, wo der Herr ein Kind ist.

Wehe der Gans, die dem Fuchse traut.

Weiber haben langes Haar und kurzen Sinn.

Weiber hüten ist vergebliche Arbeit.

Weiberlieb und Herrengunst sind nicht mehr als blauer Dunst.

Weiberlist geht über alle List.

Weiber nehmen ist kein Pferdehandel.

Weibern und Jungfrauen war ausgehen nie so gut, daheimbleiben war besser.

Weiberrache hat keine Grenzen.

Weiberregiment nimmt selten gut End.

Weiber schlagen gibt schlechte Ehre.

Weiber sind des Teufels Kloben, darin er fängt, was aufsitzt.

Weiber sind klug von Natur und Närrinnen aus Neigung.

Weiber und Rosse wollen gewartet sein.

Weiber, Wein und Würfelspiel Verderben manchen, wer's merken will.

Weichlicher Arzt macht faule Wunden.

Weichst du mir, so weich ich dir.

Weiden und Bauern muss man alle drei Jahre beschneiden, sonst werden sie zu geil.

Weil die Obrigkeiten in der Schrift Götter heißen, so meint jeder Amtmann, er wäre ein Ölgötz.

Weil dir die Füße noch los sind, so geh.

Weinende Braut, lachende Frau.

Wein, Geld und Gut verkehrt der Weisen Mut.

Wein hat keinen Riegel vor.

Wein hat keinen Schrein.

Wein hat offnen Schrein.

Wein ist der Poeten Heiliger Geist.

Wein sagt die Wahrheit.

Wein und Weiber machen alle Welt zu Narren.

Wein, Weiber und Würden ändern den ganzen Menschen.

Weise ist, der von jedem Menschen lernen kann.

Weise Leute haben ihren Mund im Herzen.

Weiße Raben und treue Freunde findet man selten.

Weiß erkennt man am besten, wenn man Schwarz dagegen hält.

Weiser Mann hat Ohren lang und Zunge kurz.

Weise sein ist nicht allzeit gut.

Weise Sprüche, gute Lehren soll man tun und nicht bloß hören.

Weisheit kommt nicht vor den Jahren.

Welche langsam zürnen, die zürnen lang.

Welchem Herrn du dienst, dessen Kleider du trägst.

Welcher Fehler hat keinen Fehler?

Weltlich Gut lässt sich geistlich machen, aber geistlich Gut nicht weltlich.

Wem alle Sterne gram sind, den wird der Mond nicht lieb haben.

Wem das Ferkel geboten wird, soll den Sack bereit haben.

Wem das Glück aufspielt, der tanzt mit einem Bein.

Wem das Glück den Finger reicht, der soll ihm die Hand bieten.

Wem das Glück lacht, der gewinnt im Traum.

Wem das Glück wohl will, dem will niemand übel.


Wem der Bettelstab einmal in der Hand erwarmt, der tut nimmer gut zur Arbeit.

Wem der Teufel einheizt, den friert nicht.

Wem die Augen in der Jugend ausgestochen sind, der sieht sein Lebtag nichts.

Wem die Sonne scheint, der fragt nicht(s) nach den Sternen.

Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.

Wem Gott hilft, dem ist wohl geholfen.

Wem Gott hilft, der kommt weiter, als wer früh aufsteht.

Wem Gott nicht hilft, helfen alle Heiligen nicht.

Wem ich meinen Leib gönne, dem gönn` ich auch mein Gut.
(Dieses Rechtssprichwort bedeutet, wenn früher eine Frau einen Mann heiratet und sich ihm hingibt, überlässt sie ihm auch ihren gesamten Besitz und Vermögen zur Verwaltung. Er kann darüber rechtsgültig verfügen und sie muss ihn um Erlaubnis fragen, wenn sie selbst etwas davon verwenden will. Diese Erlaubnis konnte der Mann ohne Angabe von Gründen verweigern.)

Wem man das Mehl gibt, der will auch noch Eier und Butter haben.

Wem man ein(e) Handbreit gönnt (gibt), der nimmt ein(e) Ellenlang.

Wem man gibt, der schreibt's in Sand, wem man nimmt, in Stahl und Eisen.

Wem man oft schenkt, der lernt fordern.

Wem man seine (die) Not klagt, der ist sattsam (genug) gebeten.
(Das bedeutet, wenn man schon jemandem seine Not klagt, braucht man nicht noch um Hilfe zu bitten. Der soll auch so sehen, das er helfen soll, ohne extra gebeten zu werden. Heutzutage hilft auch fast keiner, auch wenn man ihn extra bittet oder anfleht, auch wenn sie verpflichtet sind.)

Wem nicht zu raten ist, dem ist (auch) nicht zu helfen.

Wem`s glückt, dem legt ein Hahn Eier.

Wem`s in den Füßen juckt, der tanze ohne Musik.


Wem soll der nützen, der sich selber nicht nützt?

Wem viel befohlen ist, von dem wird viel gefordert.

Wem viel gegeben ist, von dem wird man viel fordern.

Wem wohl ist, der bleibe.

Wem wohl ist, der schweige.


Wem zu wohl wird, der nehm ein Weib.

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