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Deutsche Sprichworte
T bis V
Tadeln ist leicht, können ist schwer.

Tadeln kann ein jeder Bauer, besser machen wird ihm sauer.

Täglich essen, täglich arbeiten.

Täglich neuer Plan führt zum armen Mann.

Tag und Nacht währt ewig.


Tanzt ein Alter, so macht er großen Staub.


Tanzt nicht länger auf dem Vulkan.


Tanz und Gelag ist des Teufels Feiertag.

Tanz und Spiel will ein Ziel.


Tätigkeit ist das Salz des Lebens.


Tatsachen sind stärker als Worte.


Tauben Ohren ist bös predigen.


Tausend können mehr als einer.

Teile die Beute nicht vor dem Siege.
(Auf nichts kann man mit Gewissheit rechnen, da alles ungewiss ist.)

Temperament ist ein vorzüglicher Diener, doch ein gefährlicher Herrscher.

Teuer geschätzt ist nicht verkauft.

Teuer verkaufen ist keine Sünde, wohl aber falsch messen.

Teufel darf man nicht rufen, er kommt wohl von selbst.

Teufel muss man mit Teufeln austreiben.

Teure Arznei hilft immer, wenn nicht dem Kranken, doch dem Apotheker.

Teurer Honig, den man aus Dornen muss lecken.

Tiefe Wasser schleichen, aber rauschen nicht.

Tiefe Wasser tragen ihren Reichtum an Fischen nicht zur Schau.


Tierschinder, Leuteschinder.


Titel ohne Mittel sind wie ein Haus ohne Dach.

Töchter sind leicht zu erziehen, aber schwer zu verheiraten.

Todesfurcht verbittert das Leben.

Tod ist Todes Ausgang.

Tod macht uns im Grabe gleich, in der Ewigkeit ungleich.

Torheit ist die schwerste Krankheit.

Torheit und Stolz wachsen auf einem Holz.

Tote Hunde beißen nicht.

Toter Mann macht keinen Krieg.

Trachte auf die Bank, du kommst wohl darunter.

Trag du Wasser zu und lass Gott kochen.

Trage jeder seinen Sack zur Mühle.

Trägheit schwächt, Arbeit stärkt.

Tränen sind des Leidenden Balsam.


Traue, aber nicht zu viel.

Traue keinem Judaskusse, fremden Hund und Pferdefuße.

Trautes Heim Glück allein.

Treib einen Farren* nach Montpelier, kommt er heim, er bleibt ein Stier.
(* geschlechtsreifes männliches Hausrind)

Treue kann man nie genug vergelten, Untreue nie genug bestrafen.

Treuem Diener spart Gott den Dank zusammen.

Trinke, wenn du am Brunnen bist.

Trockne Fasten, gutes Jahr.

Tröste Gott den Kranken, der den Arzt zum Erben setzt.

Trübsal macht gläubig.

Trunkener Kutscher, taumelnde Pferde.

Trunkenheit ist kleiner Wahnsinn.


Tu den Beutel nicht weiter auf, als er geschlitzt ist.

Tu den Eierkuchen unter dem Arm hinweg.

Tue Gutes und sieh dich nicht um.

Tue recht und scheue niemanden.


Tugenden muss man achten, Untugenden kann man lieben.

Tugend hat bittere Wurzeln, aber süße Frucht.

Tugend ist schwer, drum kleiden sich die Leut mit ihrem Schein.

Tugend macht edel, aber Adel gibt keine Tugend.

Tu ich`s nicht, so tut`s ein anderer.


Tun geht vor Meinen.


Tu nichts Böses, so widerfährt dir nichts Böses.
Übel gesprochen ist wohl appelliert.

Übel gewonnen, übel verloren.

Überall backt man Brot im Ofen.

Überall wird mit Wasser gekocht.

Über den Geschmack lässt sich nicht streiten.
(Ähnliches Sprichwort auch in anderen Ländern.)

Übereilen bringt Verweilen.


Übereilte Heirat fällt selten gut aus.

Überflüssige Ordnung ist auch Unordnung.

Überfluss macht Übermut, und Übermut tut selten gut.
(Übermut gibt es in verschiedenem Zusammenhang: „Gut macht Mut, Mut macht Übermut, Übermut tut selten gut.“ „Übermut tut selten gut.“ Früher bedeutete er Hochmut, leichtfertig, mutwillig oder tollkühn oder überheblich, was öfter Strafen nach sich zog.)

Überfluss macht Verdruss.


Überkommt einer ein Amt, so redet er nicht mehr seine Sprache, er hebt an schwäbisch (hochdeutsch) zu reden.

Überm Bach wohnen auch Leute.
Überm Berg leben auch noch Leut!

Übermut tut selten gut.

Überstandener Leiden gedenkt man gern.

Üble Botschaft kommt immer zu früh.

Üble Botschaft verdient kein Botenbrot.

Üble Nachred`ist bald flügg`und lässt viel Gestank zurück.

Übrige Ehr ist halbe Schande.

Übung macht den Meister.

Um Arbeit ist alles feil.

Um dem Rauche zu entgehen, muss man nicht ins Feuer springen.

Um Denken kann man keinen kränken.

Um des lieben Friedens willen lässt man sich viel gefallen.

Um ein Auge wär die Kuh blind!

Umführen und nicht abschlagen heißt müde machen.

Umgang mit Leuten macht klug.

Um kleiner Ursache willen zerreißt der Wolf das Schaf.

Umsonst ist der Tod, aber er kostet das Leben.


Umsonst wird das heilige Grab nicht bewacht.

Umsonst wird kein Altar gedeckt.


Um wahrhaft beliebt zu sein, darf man weder zu klug noch zu dumm sein.


Unbedacht hat manches schon ans Licht gebracht.


Unberufene Hände verbrennen sich die Hände am Topfe.


Unbilliger Frieden ist besser als gerechter Krieg.


Undankbarkeit ist ein Fass ohne Boden, wodurch alle Guthaben ausfließen.


Undank ist der Welten Lohn.


Und immer wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Und ist die Kirche noch so groß, der Pfaff singt nur, was er weiß.

Ungebauter Acker trägt selten gut Korn.

Ungebetener Dienst hat keinen Dank.

Ungeduld und Zorn machen alle Dinge verworr`n.

Ungeduld verschüttet alle Tugend.

Ungegönnt Brot macht auch satt.

Ungeladener Gast ist eine Last.

Ungelegte Eier geben ungewisse Küchlein.

Ungeratene Kinder sind Nägel zu der Eltern Sarg.

Ungerufen soll man nicht in der Herren Kammern gehen.


Ungesätes Korn macht ungewisse Ernte.


Ungeschliffen schneidet nicht.

Ungewohnte Arbeit bringt Beulen.

Ungewohnte Arbeit wird uns sauer.

Ungleiche Zeit macht ungleiche Leut.


Ungleich trennt die Freundschaft.

Unglück feiert nicht.


Unglück hat breite Füße.

Unglück, Holz und Haar wachsen immerdar.
Unglück, Nagel und Haar wachsen durchs ganze Jahr.

Unglück kommt ungerufen.

Unglück kommt zu Pferde und geht zu Fuss ab.

Unglück sitzt nicht immer vor armer Leute Tür.

Unglück trifft nur die Armen.

Unkraut vergeht nicht.

Unkraut wächst besser als der Weizen.

Unkraut wächst in jedermanns Garten.

Unkraut wächst ungesät.

Unmäßigkeit macht arm, träg und krank.

Unmaß sprengt das Fass.

Unnütz ist schädlich.

Unrecht gewonnen, übel zerronnen.


Unrecht Gut gedeiht nicht.


Unrecht Gut hat kurze Währ, der dritte Erbe sieht`s nicht mehr.

Unrecht Gut ist ein Funken im Kleiderkasten.

Unrecht Gut kommt nicht auf den dritten Erben.

Unrecht Gut, wenn es schon blüht, trägt keine Frucht, wie man sich müht.

Unrecht Urteil trifft den Richter.

Unreif fault bald.

Unreines Fass verdirbt den Wein.

Unruhe macht Unlust.


Unschuld ist die stärkste Bastei.

Unschuld verloren, alles verloren.

Unsere Fehler bleiben uns immer treu, während unsere guten Eigenschaften alle Augenblicke kleine Seitensprünge machen.

Unsere Kleider sind von einerlei Faden.

Unser Leben blühte reicher, säten wir mehr Liebe aus.

Unser Leben kann nicht immer voll Freude, aber immer voll Liebe sein.

Unsers Nachbarn Kinder sind allweg die bösesten.

Unsers Nachbars Kinder sind immer die schlimmsten.

Unter altem Baum ist gut schauern.

Unter Blinden ist der Einäugige König.
Der Einäugige ist unter den Blinden König.

Unter Blinden kann auch der Bucklige König sein.

Unter dem Gürtel ist kein Verstand.

Unter dem Wasser ist Hunger, unter dem Schnee Brot.


Unter den Dornen leg Schuh an.

Unter der Bank neidet man keinen.

Unter der Tugend Schein schleichen sich oft Laster ein.

Unter Dornen wachsen Rosen.


Unter Schwätzern ist der Schweiger der Klügste.

Untreue schlägt ihren eignen Herrn.

Untreu wird gern mit Untreu bezahlt.

Unverhofft kommt oft.

Unverschämt wird ein guter Bettler.

Unwilliger Bote, guter Prophet.

Unwissenheit ist ein gutes Schlummerkissen.

Unzeitige Wahrheit ist einer Lüge gleich.

Unzeitige Wohltat hat keinen Dank.


Ursachen kann man von jedem Zaune brechen.

Verachte keinen anderen nicht, du weißt nicht, was noch dir geschieht.

Verachte keinen Feind, wie schlecht er immer scheint.

Verachtung ist schlimmer als Hass.

Verachtung schlägt tiefe Wunden.

Verbessert durch Johann Ballhorn.

Verborgner Schatz liegt sicher.

Verbot macht Lust.

Verbranntes Kind scheut das Feuer.

Verdacht ist der Freundschaft Gift.

Vereinte Macht bricht Burg und Strom.

Vereint sind auch die Schwachen mächtig.

Vergeben ist die beste Rache.


Vergeben ist nicht vergessen.


Vergebens besitzt, wer nicht genießt.

Vergessen ist oft schwerer, als sich zu erinnern.

Vergessen und Vergeben macht freundlicher das Leben.


Vergesslichkeit und Faulheit sind Geschwisterkinder.

Vergiss das Beste nicht.

Vergiss das Übel, so bist du genesen.

Vergleichen und vertragen ist besser als zanken und schlagen.

Vergnügt sein geht über reich sein.


Verkauft der Fürst das Amt, so hält der Amtmann offenen Markt.

Verletzen ist leicht, Heilen schwer.

Verletzte Eitelkeit hat hundert Krallen.

Verleumder halten`s Maul nicht, bis es ihnen mit Erde gestopft wird.

Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie.

Verliebte haben meist volle Herzen und leere Beutel.

Verliebte Köchin versalzt die Speisen.

Verliebt - er spricht, sie lauscht. Verlobt - sie spricht, er lauscht. Verheiratet - beide sprechen, die Nachbarn lauschen.

Verliert man die Schuhe, so behält man doch die Füße.

Verlorene Ehr kehrt nimmermehr.

Verlorene Zeit kommt niemals wieder.

Verräter kommen von hinten.

Verrechnet ist nicht betrogen.


Verrochenen Dreck soll man nicht rütteln.

Verschiebe nicht auf morgen, was du heute kannst besorgen.

Verschwendung ist ein Fass ohne Boden.

Versehen ist kein Vergehen.


Versöhntem Feinde traue nicht.

Versöhnter Feindschaft und geflickter Freundschaft ist wenig zu trauen.

Versprechen ist eins und Halten ein anderes.

Versprechen und halten ist zweierlei.

Versprochene Beeren füllen die Körbe nicht.

Verstand ist das beste Kapital.

Verstand lässt sich nicht einprügeln.

Verstand und Schönheit sind selten beisammen.


Versuch macht klug.

Vertrag bricht allen Streit.

Vertrauen weckt Vertrauen.

Verwegenheit hilft oft aus Verlegenheit.

Verzagt Herz freit nimmer ein schönes Weib.

Verzeih dir nichts und andern viel.

Verzeihen ist die beste Rache.

Viel Anschläge gehen zurück in einem Jahr.

Viel ausgeben und wenig einnehmen macht arm.

Viel Bäue scheue: Häuser soll man stützen, Gelder soll man nützen.

Viel Bergleute, viel Arschleder.

Viel Brüder machen schmale Güter.

Viel Demütige fliehen scheinbar die Ehre, wünschen aber nichts mehr, als dass man sie damit jage.

Viele Bächlein machen auch einen Strom.

Viele Denkmäler werden aus den Steinen errichtet, die man den Toten zu Lebzeiten nachgeworfen hat.

Viele, die ihrer Zeit vorausgeeilt waren, mussten in unbequemen Unterkünften auf sie warten.

Viele Erben machen schmale Teile.

Viele fallen durch das Schwert, mehr noch vom Wein.

Viele Federn machen ein Bett.

Viele Hände heben leicht eine Last.

Viele Hunde sind des Hasen Tod.

Viele Köche verderben den Brei.


Viele Komplimente, wenig Herzlichkeit.

Viele können mehr denn einer.

Viele Köpfe gehen schwer unter einen Hut.

Viele Körnlein machen einen Haufen.

Viele Erben machen schmale Teile.

Viele Reiser machen einen Besen.

Viele Säcke sind des Esels Tod.
(Man soll den eigenen oder den Kräften anderer nicht zu viel zumuten, sonst verliert man durch die Überlastung alles)

Viele sind berufen, aber wenige auserwählt.

Viele spielen, einer gewinnt.

Viel essen macht nicht feißt, viel studieren nicht fromm und weis.

Viel Essen, viel Krankheit.

Viele Stimmen machen einen Abt.

Viele Streiche fällen die Eiche.


Viele wissen viel, aber keiner hat ausgelernt.

Viele wissen viel, niemand alles.

Viele wollen raten, aber nur wenige helfen.

Viel Federn machen ein Bett.

Viel Feiertage machen schlechte Werkeltage.

Viel Fleiß und wenig Gewissen machen den Beutel voll.

Viel Gaben muss der Ehestand haben.

Viel Gebet und wenig Werke.

Viel Geld, viel Freunde.

Viel Gerede und nichts dahinter.

Viel Kirschen fallen ab, ehe sie reif werden.

Viel Komplimente, wenig Herzlichkeit.

Viel Lärm und nichts dahinter.

Viel Meinung bricht Einigung.

Viel Rat ist Unrat.

Viel Rauch, wenig Feuer.

Viel Reden macht den Bauch nicht voll.

Viel Rühmens und nichts dahinter.

Viel Schein, wenig Sein.

Viel sprechen ohne Sinn bringt wenig Gewinn.

Viel Stroh, wenig Korn.

Viel und gut reden ist selten beisammen.

Viel versprechen, wenig halten, lässt die Freundschaft bald erkalten.


Viel Wissen macht Kopfweh.

Viel Wissen macht oft ein weites Gewissen.

Viel Worte, wenig Werke.


Vögel, die früh singen, fängt am Abend die Katze.

Volle Fässer klingen nicht, leere desto mehr.

Voller Bauch, ein fauler Gauch.

Voller Bauch lobt das Fasten.

Voller Bauch studiert nicht gern.

Volle Schläuche, dicke Bäuche.

Volle Töpfe - leere Köpfe.

Voll macht faul.

Vom Esel kann man nicht Wolle fordern.

Vom Hörensagen kommen die Lügen ins Land.

Vom Hörensagen und Wiedersagen ward mancher schon aufs Maul geschlagen.

Vom krähenden Hahn zum Esel gehen heißt einen Gesang hören.

Vom letzten Tropfen läuft der Eimer (das Fass) über.
(Gleiche Bedeutung wie die Sprichworte: Wenn das Gefäß voll ist, läuft's von einem Tropfen über. und Ein Ei macht einen vollen Wagen bersten oder das arabische Sprichwort: Die letzte Feder bricht dem Kamel den Rücken.)

Vom Regen in die Traufe kommen.


Vom Schatten und vom Lobe wird man weder größer noch kleiner.

Vom schwarzen Raben kommen keine weißen Tauben.

Vom Süßen darf man nicht zu viel genießen.

Vom Teufel das Gelüste, so wer die Alte küsste und eine Junge wüsste.

Von Betteln wird man nicht arm, nur unwert.

Von böser Art soll man auch keine Jungen lassen bleiben.

Von Brückengeld ist niemand frei.

Von der Aschen in die Glut.

Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg.

Von der Hand zum Munde verschüttet mancher die Suppe.

Von der Liebe kann man nicht leben.

Von der Luft kann man nicht leben.

Von Dornen kann man keine Trauben lesen.

Von Dräuen stirbt man nicht.

Von drei Dingen bekommt man üble Stöße auf Erden: von Huren, Wein und Pferden.

Von großen Blöcken haut man große Späne.

Von großer Arbeit starben die Pferde.

Von Honig reden macht den Mund nicht süß.

Von kleinem Grase wächst ein großes Tier.

Von kleinen Fischen werden die Hechte groß.
(Von der Arbeit der Masse der kleinen Leute profitieren die Großen und Mächtigen.)

Von lautern Brunnen fließen lautre Wasser.

Von leerem Dank wird die Küche mank.

Von Luft kann man nicht leben.

Von schönen Pferden fallen schöne Fohlen.

Von Wölfen wird das Schaf zerrissen, von Schaben wird das Kleid zerbissen, von Sorgen wird das Herz gefällt, den Geizhals frisst sein eigen Geld.

Von Worten wird der Bauch nicht voll.

Von Worten zu Werken ist ein weiter Weg.

Von zehn Geheimnissen soll man neun bei sich bewahren und das zehnte nicht ausplaudern.

Vor Augen gut, falsch hinterrück, das nennt die Welt ein Meisterstück.

Vorbedacht hat Rat gebracht.

Vor bösem Leumund ist niemand sicher.

Vor bösem Nachbar uns Gott bewahr.

Vor bösen Mäulern kann sich niemand hüten.

Vor dem Backofen wachsen keine Kräuter, und ob sie da wüchsen, sie würden doch durch die Hitze verbrennen, die daraus geht.

Vor dem, der niemals lacht, nimm dich in Acht.

Vor dem Essen hängt man`s Maul, nach dem Essen ist man faul.

Vor dem Feuer kann man sich bewahren, aber nicht vor bösen Menschen.

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Vor den Lohn haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Vor der Tat halte Rat.

Vor Drohungen muss man sich nicht fürchten und über Zusagen soll man sich nicht freuen.

Vor einem Kollegen behüt` uns der liebe Herrgott.

Vor Essens wird kein Tanz.

Vorfreude ist die schönste Freude.

Vorgegessen Brot bringt Not.

Vorgegessen Brot macht faule Arbeiter.

Vor Geld fallen Baals Brüder wie vor dem goldenen Kalbe nieder.

Vorgetan und nachgedacht hat manchen in groß Leid gebracht.

Vorm Beginnen sich besinnen macht gewinnen.

Vorne fix, hinten nix.

Vornehme Frauen gebären in drei Monaten.

Vornehme Schuldner sind schlechte Zahler.

Vorn getrommelt und hinten keine Soldaten.

(auch: Viel Lärm und nichts dahinter.)

Vorrat ist der beste Rat.

Vor Schande war nie besser List, als wer der Zunge Meister ist.

Vor schönen Kleidern zieht man den Hut ab.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Vorsorge verhütet Nachsorge.

Vor stillen Wassern wahr' mich Gott, das rauschende ruft selber hott.

Vorurteile sind immer Zeichen von Schwäche.

Vor Verleumdern muss man sich hüten.

Vorworte brechen Nachworte.


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