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Deutsche Sprichwörter
Über 18.000 deutsche Sprichwörter
Es ist l bis Ez
Es ist leicht abzuwehren, was davonläuft.

Es ist leicht, eine schöne Frau zu bekommen, aber schwer, schön (sie) zu behalten.

Es ist leicht, ein Feuer anzünden, schwer aber dasselbe zu löschen.
(Das bedeutet, es ist leicht, eine Feindschaft zu erwecken, aber schwer, sich später wieder zu vertragen.)

Es ist leichter ein Dorf vertun als eine Hütte erwerben.

Es ist leichter, einen in Harnisch bringen, denn heraus.
(In Harnisch bringen bedeutet, jemanden wütend und böse zu machen. Das Sprichwort bedeutet, man kann einen anderen leicht wütend machen, es ist aber schwierig, ihn dann wieder zu beruhigen.)

Es ist leichter gescholten als vergolten.

Es ist leichter tadeln, als besser machen.

Es ist leichter wider den Satan zu streiten als wider ein schönes Weib.

Es ist leichter zwei Herde bauen, als auf einem immer Feuer haben.

Es ist leicht, für gestern klug zu sein.

Es ist leicht geduldig sein, wenn einem wohl ist.

Es ist leicht gesagt, aber langsam getan.

Es ist leicht, man darf's nicht aus einem tiefen Brunnen schöpfen.

Es ist leicht predigen unter dem Galgen.

Es ist leicht zu haben, was niemand begehrt.

Es ist leicht zu schrecken, der sich fürchtet.

Es ist leider jetzt und nicht neu, dass man gibt süße Worte und falsche Treu.

Es ist Maul wie Salat, sagt der Esel, wenn er Disteln frisst.

Es ist Maus wie Mine.

Es ist Maus wie Mutter, Sterze haben sie alle.

Es ist mehr als ein Esel, der Martin heißt.

Es ist mir um dich wie dir um mich.

Es ist misslich, wer des andern Schwager ist.

Es ist närrisch das Haus einzureißen, um den Kalk davon zu verkaufen.

Es ist nicht all ein Gespenst, was in der Tochter Kammer geht.
Es ist nicht alles ein Spuk, was in der Tochter Kammer geht.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. (Dieses auf dem Bild aber wohl)
Es ist nicht allen Bäumen eine Rinde gewachsen.

Es ist nicht alle Rede ein Evangelium.


Es ist nicht alles Butter, was von Kühen kommt.

Es ist nicht alles Erz, was schwer ist.

Es ist (gehört) nicht alles (zum) Evangelium,
was man auf der Kanzel sagt.


Es ist nicht alles Gehirn in einem Kopfe.

Es ist nicht alles geistlich, was schwarze Kappen trägt.

Es ist nicht alles Geld, was klingt.

Es ist nicht alles Gewinn, was man im Beutel hat.
Es ist nicht alles Gewinn, was man gewonnen achtet.


Es ist nicht alles gleich, wes Mutter das war.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Nicht alles ist Gold, was glänzt.
(Da nicht nur Gold glänzt, kann der äußere Anschein trügen, nicht immer ist es das, was der Anschein verspricht. Die gleiche Bedeutung hat auch ein anderes Sprichwort: Der Schein trügt. Da auch anderes außer Gold glänzt, kann der äußere Anschein trügen. Es nicht immer das enthalten, was die Verpackung annehmen lässt und mehr versprochen als gehalten. Ein Sprichwort in vielen Ländern und Kulturen. Überall wird Gold als wertvoll angesehen, egal wo es ist oder herkommt, in Palästen oder im Dreck. Wo nichts Wertvolles ist, wird versucht, dessen Anschein zu erwecken oder vorzutäuschen, Negatives wird hinter einem positiven Schein versteckt.)

Es ist nicht alles Gottes Wort, was gepredigt wird, es bringt auch mancher seine eigene Ware (mit) zu Markte.

Es ist nicht alles Heiligtum, was die Bauern küssen.

Es ist nicht alles recht, was dem Esel wohlgefällt.

Es ist nicht alles Spuk in des Töchterleins Kammer.

Es ist nicht alles versprochen, was täglich auf dem Markte verkündigt wird.

Es ist nicht alles Zucker in der Liebe.

Es ist nicht alle Tage Jahrmarkt.

Es ist nicht alle Tage Kirmes.

Es ist nicht allezeit Gefahr auf dem Meer.

Es ist nicht allweg gesund, was geht in den Magen durch den Mund.

Es ist nicht allweg gut, die Jungfer zu küssen.

Es ist nicht allzeit Fastelabend*10.

Es ist nicht auf seinem Miste gewachsen.

Es ist nicht der Gänse wegen.

Es ist nicht des Lobes wert, was hoch der Pöbel ehrt.

Es ist nicht gar erdicht't, was der Pöbel spricht.

Es ist nicht gar ohne, was Herr Jedermann sagt.

Es ist nicht gehauen und nicht gestochen.
(Das bedeutet, es wird ohne einen Grund etwas Unsinniges getan.)

Es ist nicht genug, dass das Haus voll Unglück ist, es steht auch noch ein Wagen voll vor der Tür.

Es ist nicht gut, der Poet im Dorf zu sein.

Es ist nicht gut Gäste laden, deren man nicht mächtig ist.

Es ist nicht gut, mit großen Herren Kirschen essen, sie werfen einem den Stiel an den Kopf.

Es ist nicht gut, wenn die Bänke auf den Tischen hüpfen wollen.


Es ist nicht in unseren Händen, dass wir edel geboren werden.

Es ist nicht jede Meinung eine Wahrheit.

Es ist nicht jeder aufgelegt zum Scherz.


Es ist nicht jeder dein Freund, der dich anlacht.


Es ist nicht jedermann auf die Hochzeit geladen.

Es ist nicht leicht, allen Schlingen zu entgehen.

Es ist nicht mehr Betrug als an den Frauleuten.

Es ist nicht mehr die Zeit, da man Esel suchte und Kronen fand.

Es ist nicht Not, dass die Pfaffen heiraten, solange die Bauern Weiber haben.

Es ist nicht Not, dass man den Bach in den Fluss leite.

Es ist nicht Not, dass man den Hund mit Bratwürsten werfe, solange man noch gute Bengel hat.

Es ist nicht Not, dass man der Sonne mit Fackeln helfe.

Es ist nicht Not, dass man die Kapaunen*18 verschneide.

Es ist nicht not, dass man die Sau schere, weil man sie brühen und sengen kann.

Es ist nicht not, dass man die Schafe frage, die Wolle gilt!

Es ist nichts Besseres, als den Erfahrensten zu glauben.

Es ist nichts Böseres als nachlassen.

Es ist nichts Lieberes auf Erden als Frauenliebe, wem's kann werden.

Es ist nicht so leicht, allen Schlingen zu entgehen.


Es ist nicht so leicht verdient, als vertan.

Es ist nichts schlimmer, als wenn aus dem Pracher*26 ein Herr wird.

Es ist nichts so gering und klein, es will bei seinesgleichen sein.

Es ist nichts so lang und breit, man kann davon das End abgehen.

Es ist nichts so bös, es ist zu etwas gut.

Es ist nichts so fein gesponnen, alles kommt ans Licht der Sonnen.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch endlich an die Sonnen.

Es ist nichts so gering und klein, es will bei seinesgleichen sein.

Es ist nichts so schlecht (schlimm), es ist zu etwas gut.

Es ist nichts stolzer als eine volle Tasche.

Es ist nichts teurer, als was man mit Bitten erkaufen muss.

Es ist niemals zu spät, Gutes zu tun.


Es ist niemand allzeit gescheit.

Es ist niemandem eine Traube verwehrt.

Es ist niemand gar gülden.

Es ist niemand gern alt, und doch will jedermann gern alt werden.

Es ist niemand ohne fehl.

Es ist niemand ohne Sorge.

Es ist niemand ohne Unglück.

Es ist niemand schuldig, die Kuh mit dem Kalbe zu behalten.

Es ist niemand so alt, dass er nicht noch etwas lernen könnte.
Niemand ist so alt, dass er nicht noch lernen könne.

Es ist niemand so arm, dass er nicht helfen könnte, und niemand so reich, dass er nicht Hilfe braucht.

Es ist niemand weise genug.

Es ist noch eine Beer im Loch.

Es ist noch jeden Tag Abend geworden.

Es ist noch keine so köstliche Hochzeit gewesen, dass nicht einer über böse (schlechte) Bewirtung geklagt hätte.

Es ist noch kein Gelehrter vom Himmel gefallen.
Es fällt kein Gelehrter vom Himmel.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Es fällt kein Meister vom Himmel.
(Am Anfang muss jeder erst lernen, Können, Erfahrung und Perfektion kommen erst nach langer Lehrzeit und Übung. Nicht umsonst braucht man mehrere Jahre Lehrzeit und als Geselle weiteres Lernen, um später Meister werden zu können. Wenn zwischenzeitlich mal etwas nicht wie gewünscht klappt, kann man sicher nach weiterer Übung und Lernen es nachher besser.)

Es ist noch kein Zwilchsack seiden worden, wenn er auch voll Taler*33 war.

Es ist noch manche Frage, die ihre Antwort nicht hat.

Es ist noch nicht aller Kellen Abend.

Es ist noch nicht aller Tage Abend.
Noch ist nicht aller Tage Abend.

Es ist noch nicht auf der Mühle, was zum Osterkuchen werden soll.

Es ist noch nicht in dem Fasse, worin es gären soll.
Es ist noch nicht in dem Topfe, worin es kochen soll.

Es ist noch nie ein Kleid so feiertäglich gewesen, es ist endlich ein Alltagskleid daraus geworden.

Es ist noch weit vom Lachen, sagte die Braut, da schrie sie.

Es ist nötiger den Mund verwahren (bewahren), denn die Kiste.
(Ursprung des Sprichworts ist in der Bibel, Die Sprüche Salomos 13, 3: „Wer seine Zunge hütet, bewahrt sein Leben; wer aber mit seinem Maul herausfährt, über den kommt Verderben.“)

Es ist nur eine dünne Wand zwischen Wahnsinn und Verstand.

Es ist nur ein Nürnberg.

Es ist nur ein Übergang, sprach der Fuchs, als man ihm den Balg über die Ohren zog.

Es ist oft dem einen zugedacht und dem andern beschert.

Es ist oft einer der Kinder Vormund, ein anderer ihr Erbe.

Es ist recht, dass der Mist stinke.

Es ist richtig mit Leipzig.
(Ein Sprichwort, das sich auf verschiedene historische Kriege und Schlachten bezieht. Entstanden nach der Schlacht am 7.9.1631 im 30jährigen Krieg, in der die Schweden unter Gustav Adolph über die Kaiserlichen unter Tilly siegten. Zuletzt in erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813, bei der die Truppen von Napoleon Bonapartes von der vereinten Streitmacht der Russen, Preußen, Österreicher und Schweden geschlagen wurden. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschlacht_bei_Leipzig)

Es ist Schalk über Schalk gekommen.

Es ist schlechte Zeit, wenn der Teufel Fliegen fangen muss.

Es ist schlecht (vergeblich) kämmen, da kein Haar ist.
Es ist übel zu kämmen, wo kein Haar mehr ist.

Es ist schlimmer, ein Weib zu reizen als einen bissigen Hund.

Es ist schlimm, Feuer im Schoße tragen.

Es ist Schumpe wie Hure.
(Schumpe = Meretrix = Hure)

Es ist schwer, eine Nadel in einem Heuschober zu finden.

Es ist schwerer, eine Träne zu stillen, als tausend zu vergießen.

Es ist schwer, Feuer im Schoße tragen.
(Ursprung des Sprichworts ist in der Bibel, Die Sprüche Salomos 6, 27: „Kann auch jemand ein Feuer unterm Gewand tragen, ohne dass seine Kleider brennen?“)

Es ist schwer, Krähen mit der Schleuder ohne Stein tot werfen.

Es ist schwer, ohne Füße zu tanzen.
Ohn Füße ist bös tanzen.

Es ist schwer stehlen, wo der Wirt ein Dieb ist.

Es ist schwer zu hüten, was jedermann gefällt.

Es ist sehr nötig, dass eine böse Kuh kurze Hörner hat.

Es ist selten ein Gewinn ohne des andern Schaden.

Es ist selten ein Schaden, ohne ein Nutzen dabei.

Es ist so bald etwas erschlichen als errannt.

Es ist so breit, als es lang ist.
Es ist so lang, wie breit.

Es ist so kalt, dass die Elster auf dem Zaun flötet.

Es ist so leicht gelacht wie geschrien.

Es ist soviel nicht wert, dass man darum hadern*14 sollte.

Es ist Torheit, sich gegen das Altwerden schützen zu wollen, indem man an den Gewohnheiten der Jugend festhält.


Es ist übel rupfen, wo weder Haare noch Runzeln sind.

Es ist übel zu schlafen, wenn man sich selber wiegen muss.

Es ist um's Hofleben, wie um die Hühner unter'm Korb.

Es ist unverloren, was man guten Freunden gibt.

Es ist vergebens angeklopft, wo die Taubheit zu(m) Hause ist (gehört).

Es ist verspielt, was der Blinde um's Licht gibt.

Es ist viel Speise in den Furchen der Armen.

Es ist weder Fisch noch Fleisch.
(Die Sprichwörter mit weder Fisch noch Fleisch sollen während der Reformation aufgekommen sein, wo ein Katholik die Fastenzeit nicht hielt, in der nur Fisch gegessen werden durfte und auch der Lutheraner nicht immer Fleisch verzehrte.)

Es ist weder Treue noch Glauben auf Erden.

Es ist wohl eher ein krumm Holz zum Löffel geraten.

Es ist wohlfeiler mit Geld, als mit Bitten kaufen.

Es ist wohl so Grünes als das über Nacht zu Heu geworden.

Es ist Zeit zu reden, Zeit zu schweigen.

Es ist zu gewinnen - wie Honig von Wespen.

Es ist zu langsam das Lot ausgeworfen, wenn das Schiff schon gestrandet ist.
(Früher (bis ins 20. Jahrhundert) wurde auf Schiffen die Wassertiefe mit einem Handlot gemessen. Es bestand aus einer Lotleine und einem meist um 5 kg schweren Gewicht an dessen Ende. Je nach Seillänge bis zum Aufsetzen des Gewichts auf dem Meeresboden wurde die Wassertiefe bestimmt. Nachteil dieser Methode war die begrenzte Wassertiefe, die so gemessen werden konnte und die Verfälschung durch mögliche Wasserströmungen.)

Es ist zu langsam die Grube gefüllt, wenn das Kalb schon ersoffen ist.
(Erst, wenn es zu spät und das Unglück passiert ist, wird etwas für die Sicherheit getan. Verschiedene Sprichwörter haben dieselbe Bedeutung. Meist fällt dabei das Kind in den Brunnen, bevor er abgedeckt oder zugeschüttet ist.)

Es ist zu spät, sagt der Wolf, da war er mit dem Sterz im Eis angefroren.

Es ist zu viel von der Katze begehrt, dass sie bei der Milch sitze und nicht schlecke.

Es kam keine so schöne Sonne, das den Dieb gelüstet an den Galgen zu gehn.

Es kann auch ein schlechter Stock das schönste Glas zerbrechen.

Es kann ein schönes Weib bald alle Zucht entwenden, dem, der nicht bald entweicht und flieht aus ihren Händen.

Es kann jeder seine Haut gerben lassen, wo er will.

Es kann keiner einen betrügen, dieser vertraue ihm dann.

Es kann mich niemand weniger schelten, als ich bin.

Es kann nicht heißer als kochen.

Es kann nicht jeder um Ablass gegen Rom ziehen.

Es kann niemand zwei Breie in einer Pfanne kochen.

Es kann nur einer Papst sein.

Es kann oft einer, was er nicht weiß.


Es kann wohl einer ein Schiff bauen und weiß es doch nicht zu steuern.

Es klagt mancher über Brot, und ein Nachbar leidet Not.

Es klingt nicht wohl auf der Harfe, wenn man Gott lästert.

Es kommen ebenso viel Kalbshäute zu Markt als Kuhhäute.

Es kommen nicht alle Tränen aus dem Herzen.

Es kommt alles an den Tag.

Es kommt alles an den Tag, was man unterm Schnee verbirgt.

Es kommt alles aufs Höchste, sagt der Bettler, wenn ihm die Läuse am Hut herumkriechen.

Es kommt alles in einen Magen.

Es kommt alles, wer nur warten kann.

Es kommt allzeit Pharao, der Joseph nicht kennt.

Es kommt ihm – wie dem alten Weibe das Tanzen.

Es kommt ihm wie den Bauern das Aderlassen.

Es kommt kein Besserer.

Es kommt keine Milch von Höfen, es ist denn eine Maus darin ersoffen.

Es kommt kein Unglück allein.

Es kommt manchem das Glück vor die Tür, wenn er nur auftäte, eh es weiterläuft.

Es kommt mehr Furcht von innen heraus, denn von außen hinein.


Es kommt nicht selten aus einem weißen Ei ein schwarzes Hühnlein.

Es kommt nichts im Schlaf.

Es kommt niemand gern vom Pferd auf den Esel.

Es kommt nur hohen Bergen zu, Schnee und Gras auf eine Zeit zu haben.
(In diesem Sprichwort werden die hohen Berge mit älteren Menschen verglichen,die durch ihr Alter Verstand entwickeln konnten. Seltener sieht man Jugend und Verstand beisammen.)

Es kommt oft anders, als man denkt.

Es kommt, sagte der Bauer, da hatt' er drei Tag auf dem Nachtstuhl gesessen.

Es kommt wohl auch, dass man die Pferde muss hinter den Wagen spannen.

Es können nicht alle nach Rom und den Papst sehen.

Es kostet auch Beine, wenn man auf Stecken reitet.

Es kostet den Bauern was, so er der Edelleute Gevatter sein will.

Es kostet ja kein Geld, hat der Bauer gesagt, da walkte er seinen Jungen durch.

Es kostet mich im Laden mehr, sprach der Mönch, als ihm die Frau einen Blaffert für die Messe gab.
(Ein Blaffert (auch Plappert oder Blaphart) von französisch blafard (bleich, hell), ist eine Münzart. Er wurde als Groschenmünze des Spätmittelalters besondere im oberdeutschen Raum verbreitet. Er entwickelte sich ab 1420 aus dem Schilling, der etwas weniger wert war.)

Es krauen (kratzen) sich viele, da sie's nicht juckt.

Es lacht mancher, der lieber weinen möchte.

Es lässt sich keiner gern in den Kasten sehen.

Es lässt sich nicht alles Holz zu Bolzen drehen.

Es lässt sich wohl ein Kaisergut verzehren.

Es läuft kein Fluss den Berg hinauf.

Es leben gar viele, die nimmer nach Rom kommen.

Es legt kein Krämer aus um eines Käufers willen.

Es legt wohl auch eine kluge Henne in die Nesseln.

Es liebt sich oder es diebt sich.

Es liegt am Tage wie der Bauer an der Sonne.

Es liegt da, wo niemand hin kann.

Es liegt in einem Eimer Wein viel Ehre.
(Wenn man einen Eimer Wein getrunken hat, wird man wahrscheinlich wegen Trunkenheit seine Ehre verlieren, da sie unwiederbringlich in den Eimer gefallen ist.)

Es liegt nicht am wohl Anfangen, sondern am wohl Enden.

Es liegt nicht an viel Worten, sonder an viel tun.

Es liegt viel daran, wer es sagt.

Es lüstet sie alle zu heiraten wie den Hund nach Osterbraten.

Es macht oft ein Bube, dass sein viel fromme Leute entgelten müssen.

Es mag einer seine Sache wohl verschweigen, wenn er will.

Es mag leicht sein, dass einen ein Bauer lobt.

Es mag leicht sein, dass es Dankens wert ist.

Es mag niemand dem andern dienen bei dem Seinen.

Es mag niemand haben und geben.

Es meint es gut, es will es aber niemand gut verstehen.

Es meint jede Frau, ihr Kind sei ein Pfau.

Es mindert sich wie der Kot zu Weihnachten.

Es muss biegen oder brechen.

Es muss ein Ding einen Anfang haben.

Es muss eine geschickte Hand sein, die einem Narren den Kopf waschen soll.

Es muss einer oft können, was er nicht kann.

Es muss ein garstiger Vogel sein, der sein eigen Nest beschmeißt.

Es muss ein guter Freund sein, der einen vor Schaden warnt.

Es muss ein junger Wolf sein, der nie ein Geschrei gehört hat.

Es muss ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frisst.

Es müssen allewege zwei Ungleiche zusammenkommen.

Es müssen sehr enge Netze sein, da nicht ein Fischlein durchwischen kann.

Es müssen starke Augen sein, die eine Batseba ohne Lust anschauen können.
(Batseba ist ein hebräischer Name und bedeutet „Tochter der Fülle“. Eine Frau mit diesem Namen wurde König Davids achte Frau, nachdem der ihren Mann vorher in einem Krieg hatte sterben lassen. Zur Strafe starb ihr erstes gemeinsames Kind. Ihr zweites Kind war Salomo, der nach David König von Israel wurde.)

Es müssen starke Beine sein, die die Welt (gute Tage) ertragen können.

Es muss guter Zunder sein, der fangen soll.

Es müsste ein hartes Herz sein, dass sich durch rotes Gold nicht erweichen ließe.

Es müsste ein hart Wort sein, dass sich nicht sagen ließe.

Es müsste ein schöner Baum sein, daran einen gelüstet zu hängen.

Es müssten starke Beine sein, die gute Tage ertragen können.

Es nähme kein Hund ein Stück Brot von ihm.
(Erklärung des Sprichworts von Dr. C. von Wurzbach 1863 in seinem Buch „Historische Wörter, Sprichwörter und Redensarten“: „Seinen Ursprung hat dieses Sprichwort den Zeiten des geistlichen Bannes zu verdanken. Man behauptete, das ein solcher Bann von dem Betroffenen nicht nur die Menschen, sondern selbst die Hunde ferne halte, und während ihm die ersteren Speise und Trank verweigern, nehmen diese nicht einmal Nahrung aus seiner Hand.“)

Es nimmt einen bösen Ausgang, wenn die Eltern mit den Kindern viel zärteln.

Es nimmt keiner ein Weib, er sei denn unsinnig.

Es nimmt kein Schlachter dem andern eine Wurst ab.

Es nimmt kein Gesell ein altes Weib, auch kein Weib einen alten Mann um Gottes willen.
Es nimmt kein Weib einen alten Mann um Gottes willen.
(Das bedeutet, wenn Frauen, im besonderen junge, alte Männer heiraten, meinen wahrscheinlich viele andere, sie habe es nur wegen des Geldes wegen getan. Diese Meinung vertritt schon Agricola 1534 in seiner Sprichwörtersammlung. Außerdem werden mögliche Kinder einen alten Vater haben, der oft für den Großvater gelten wird und die Kinder vielleicht nicht bis zur Volljährigkeit versorgen kann.)

Es passt ihm wie dem Hund die Wurst.

Es passt - wie die Faust aufs Auge.
Das passt wie die Faust aufs Auge.

Es pflegt nicht leicht ein Krämer einen Markt zu versäumen.

Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die niemand kann.

Es regnet, als gösse man es mit Kübeln herab.

Es regnet bei Sonnenschein: da kommt ein Schneider in den Himmel.

Es regnet gern, wo es schon nass ist.

Es reimt sich eben wie Honig und Galle.

Es reimt sich wie die Igelshaut zum Kissen.

Es reimt sich wie eine Faust auf ein Auge.

Es reimt sich wie eine Haspel in einen Sack.

Es reimt sich wie Glauben und Fühlen.

Es ruft sich nicht wohl, wenn niemand antworten will.

Es sagt ein Storch dem andern Langhals.

Es sammelt sich – wie beim Schneidersjungen die Ohrfeigen.

Es schadet nichts, sagt der Schneider, wenn er die Hosen verschnitten, nur neu Tuch her!

Es schafft alles an ihm bis das, was zum Ärmel aushängt, nicht.

Es scheint, dass Gott etlicher Leben in Zucker einmacht und der anderen in Pökel schlägt.

Es schielt nicht jeder, der einmal über die Seite sieht.

Es schlafen nicht alle, die die Augen zu haben.

Es schläft sich keiner zu einem großen Manne.


Es schlägt nicht immer ein, wenn es blitzt (donnert).


Es schmerzt ihn der Rücken, er kann sich nicht bücken.

Es schwatzt einer den anderen von der Bank und setzt sich dann selbst darauf.

Es schweigen mehr kluge als dumme Leute.


Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.


Essen und Trinken muss sein, und wären alle Bäume Galgen.

Esset, was ihr findet und denkt, was ihr wollt.

Ess ich mit, so schweig ich.

Es sieht ein Ei dem andern gleich.

Es sind böse Hennen, die dem Nachbar die Eier zutragen.
Es sind böse Hennen, die außer dem Nest legen.
Es sind böse Hennen, die außerhalb des Hauses legen.

Es sind böse Hennen, die viel gatzen und wenig Eier legen.
(gatzen = gackern, schnattern, schwätzen, stottern, stockend sprechen.)

Es sind böse Menschen, die ein Schaf auf dem Haupt und ein Fuchs im Herzen haben.

Es sind eben so viele Kalb- als Kuhfelle feil.

Es sind ihrer mehr die ihre Unwissenheit zudecken, als ihr Wissen an den Tag zu geben wissen.

Es sind ihrer viele, die das Kreuz auf der Brust und die Welt im Herzen tragen.

Es sind keine echten Meister, die alle und alles meistern wollen.

Es sind keine Zeiten gewesen, sie kommen wieder.

Es sind mehr die vom Gelde besessen, als dass sie es besitzen.

Es sind nicht alle arm, die zerrissene Mäntel tragen.

Es sind nicht alle Doktoren, die rote Hüte tragen.

Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.

Es (Sie) sind nicht alle gleich, die mit dem Kaiser reiten.

Es sind nicht alle gute Christen, die auch Eier zu schälen bemüht sind.

Es sind nicht alle gute Hausfrauen, die gut spinnen können.

Es sind nicht alle Heilige, die in aller Heiligen Kirchen gehen.

Es sind nicht alle Huren, die einem Manne zu Willen sind.

Es sind nicht alle Jäger, die das Horn gut blasen.

Es sind nicht alle Jäger, die Hörner führen.

Es sind nicht alle Jungfern, die Kränze tragen.

Es sind nicht alle Köche, die lange Messer tragen.


Es sind nicht alle krank, die Ach und Wehe schreien.

Es sind nicht alle krank, die in Ohnmacht fallen.

Es sind nicht alle Landsknechte, die lange Spieße tragen.

Es sind nicht alle Narren, die nicht in den Rat gehen.

Es sind nicht alle Narren geschoren.

Es sind nicht alle Pfaffen, die große Platten tragen.

Es sind nicht alle Spitzbuben, die von Hunden angebellt werden.

Es sind nicht alle Tage Feiertage.

Es sind nicht Freunde, die ferne sind.

Es sind nicht gar alle Narren, die im Rate sitzen.

Es sind nicht viel Worte, die einen schuldig machen.
(Ein Sprichwort, das heute genauso gültig ist wie vor hunderten von Jahren, nur wird es leider in den angeblichen „Sozialen Netzwerken“ nicht ernst genommen. Viele denken, sie könnten anonym ungestraft die schlimmsten Texte verbreiten. Einer weiß es aber immer, das eigene Gewissen, falls noch vorhanden, und viele Stellen im Internet.)

Es sind noch keine Spinnweben darüber.

Es sind noch nicht alle zu Bett, die eine böse Nacht haben werden.
Sie sind noch nicht alle schlafen, die heute eine böse Nacht haben sollen.

Es sind nur die kleinen Sünden, die man beichtet.

Es sind nur drei gute Weiber gewesen: Die eine ist aus der Welt geloffen, die andre ist im Bad ersoffen, die dritte sucht man noch.

Es sind so gute Katzen, die die Mäuse verjagen, als die sie fangen.

Es sind süße Äpfel, welche der Hüter übersieht.

Es sind üble Schützen, die ihr Pulver zu früh verspritzen.

Es sind undankbare Buben, die einen Dorn aus ihren Füßen ziehen, und stecken ihn in eines andern Fuß.

Es sind unglückliche Leute, die Nacht machen, ehe es Abend wird.

Es sind unleidliche Kinder und Hunde, die Nachsicht finden zu jeglicher Stunde.

Es sind viel Anrichter, aber wenig Arbeiter.

Es sind viele, die mit dem Kreuz gehen, aber wenig Kreuzträger.

Es sind viele reiche Bettler auf Erden.

Es sind viele tapfer, wenn die Feinde fort sind.


Es sind viel Mönche, aber wenige verschnitten.

Es sitzt ihm noch zwischen Fell und Fleisch.

Es soll einer neunmal ein Wort im Mund umkehren, eh er es sagt.

Es soll ein jeder Achtung haben: Der Kaufmann, wenn die Ware geht, der Schiffer, wenn der Wind sich dreht, der Winzer, wenn die Traube schwillt, der Bauer, wenn der Roggen gilt.

Es soll keiner ein Weib nehmen, er könne denn drei ernähren.


Es soll kein Junger reden, man niese denn, so soll er sagen: Gott helf!

Es spielen sich eher zehn arm als einer reich.

Es stecken viel Esel in einem Fuchs.

Es steckt ihm im Fleisch und nicht im Haar, man schör` es sonst ab.

Es steckt ihm in der Haut; wär's im Kleide, könnte man's ausklopfen.

Es steckt nicht im Spiegel, was man im Spiegel sieht.

Es steht geschrieben: Sechs oder sieben sollen nicht harren auf einen Narren, sondern essen und des Narren vergessen.

Es steht geschrieben, wo es keine Geiß ableckt und keine Krähe aushackt.

Es steht gut, wenn ein armer Mann Conrad heißt.

Es steht ihm an wie dem Stoffel der Degen.

Es steht ihm, wie dem Esel das Lauteschlagen.

Es steht kein Licht so hoch, der Neidische will's ausblasen doch.

Es steht übel, wenn man dem Esel die Bürde groß macht und das Futter abbricht.

Es steht wohl, wenn der Alte lacht.

Es stinkt in der Fechtschule.

Es stirbt keine Sau ob einem unsaubern Troge.

Es stirbt kein Gut zurück, sondern vorwärts.
(Altes Rechtssprichwort das bedeutet, nur Nachkommen konnten Erben sein. Nur im Ausnahmefall, wenn keine Kinder oder andere Nachkommen vorhanden sind, können auch andere erben.)

Es sucht keiner den andern im Sack, er habe denn selbst darin gesteckt.

Es taugt nichts unversucht.

Es trägt manche ihr Heiratsgut unter den Augen.

Es träumt einen Schuldigen bald vom Teufel.

Es trinken tausend sich den Tod eh einer stirbt von Durstes Not.

Es tu mit Willen jedermann, was er am allerbesten kann.

Es tut einem ehrlichen Manne eine Wunde nicht so weh als eine Ohrfeige.

Es tut ihm nichts, er hat Briefe, dass man sein nicht spotten soll.

„Es tut nichts!“ hat manchen ins Grab gelegt.
(Das passiert, wenn man manche Sicherheitsvorschrift, die man nicht gleich versteht, ignoriert, Handy am Steuer oder zu schnelles Fahren oder zu viel Alkohol und vieles mehr.)

Es übergibt sich niemand leicht.

Es unterbleibt manch guter Kauf aus Mangel des Geldes.

Es verderben wohl neun Spät, eh ein Früh zugrunde geht.

Es verdirbt keiner, er könne denn nicht rechnen.

Es verdirbt viel Weisheit in eines armen Mannes Tasche.
Es verdirbt viel Weisheit in eines Armen Säckel.
In Armer Leute Mund verdirbt viel Weisheit.
Viel Klugheit verdirbt in eines armen Manns Beutel.
(Schon in früheren Zeiten gab es etliche Sprichwörter, die alle dasselbe meinten: Wer arm ist, kann noch so klug und weise sein, er wurde nicht beachtet. Auch heute werden viele kluge nicht gehört, wenn sie keine hohen Posten oder viel Geld haben. Etliche falsche oder nicht nachvollziehbare politische politische und wirtschaftliche und weitreichende Entscheidungen scheinen diese Sprichwörter zu bestätigen.)

Es verliert mancher seinen Haber (Hafer), eh er zum Acker kommt.

Es wächst zum Fenster heraus.
(Ein Geheimnis kann nicht geheim bleiben.)

Es wagt keiner einen Heller*17 an einen Topf, er klopft erst an, ob er klingt.

Es währt nicht ewig, dass zweie Einen raufen.

Es ward nie ein guter Vormund gekoren.
Es wird nie ein treuer Vormund gefunden.
Es wird kein treuer Vormund gefunden.
(Früher war die gängige Meinung, ein Vormund ist nur auf die Bereicherung zulasten vom unter ihrer Verwaltung stehenden Hab und Gut der Pflegekinder aus. Ähnliche andere Sprichwörter aus der gleichen Zeit meinen ebenfalls, Vormünder sind treulos und falsch. Siehe dazu bei Pflegerlieb oder Pflegertreu.)

Es ward wohl schon eher eine üble Scheide gefunden, in der ein guter Degen steckte.

Es wär' ein Schlump, dass man einen Hasen mit der Trommel finge.
(Schlump, nicht nur ein Teil des Bezirks Eimsbüttel in Hamburg und Name einer Straße und eines U-Bahnhofs. Früher war es die Bezeichnung für einen unsympathischen, unordentlichen Menschen, liederlich, nachlässig, einer der schlampig ist.)

Es wäre oft einer fromm, wenn man ihn sein ließe.

Es wäre gut Herrgotte nach ihm schnitzen.

Es wäre gut Teufel nach ihm malen.

Es war ein gut Ross, da wir's hatten.

Es war gut Bier, aber der Zapfen ist ab.

Es war kein Berg so hoch, das Tal war so niedrig.
Es war nie ein Berg so hoch, das Tal war so nieder.

Es war noch kein Feierkleid, das nicht Alltagskleid geworden.

Es wässert ihm der Mund darnach.

Es weht nicht immer ein Wind.

Es weiß es niemand als Kirchenmarktleut.
Es weiß es niemand als nur jedermann.
Es weiß niemand, als nur jedermann.

Es weiß niemand besser, wo der Schuh drückt, als der, der ihn trägt.

Es weiß niemand davon als die jungen Kinder und die alten Leute.

Es weiß niemand, wie ihm sein Tod beschert ist.

Es will alles mausen, was von Katzen kommt.

Es will alles scharren, was von Hennen kommt.

Es will ihm nicht ein, man muss den Nürnberger Trichter holen.

Es will keiner der Katze die Schellen anhängen.

Es will nicht buttern!

Es will oft einer fischen, so krebset er.

Es wird dir bekommen wie dem Hunde das Gras.

Es wird dir glücken wie den Schwaben bei Lücken.
(Das Sprichwort geht auf die Schlacht bei Lucka, einer Kleinstadt im thüringischen Landkreis Altenburger Land, am 31. Mai 1307 zurück. Das Heer des römisch-deutschen Königs Albrecht I., das zu großen Teilen aus Schwaben bestand, wurde vom wettinischen Heer unter Burggraf Friedrich von Nürnberg geschlagen. Das Sprichwort bedeutet, wenn etwas genauso wie den Schwaben bei Lucka glückt, wird es misslingen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Lucka)


Es wird dir im Garten wachsen.

Es wird dir zu Haus und Hof kommen.

Es wird doch Tag, auch wenn der Hahn nicht kräht.

Es wird ihm bekommen, wie dem Hund das Grasfressen.

Es wird ihm in die Blüten regnen.

Es wird ihm kein Kropf wachsen, er redet frei.

Es wird ihm noch kommen wie dem alten Weibe die Milch.

Es wird keine eine Hur von eines Mannes wegen.

Es wird keiner als Meister geboren.

Es wird keiner arm, als wer nicht rechnen kann.

Es wird keiner klug als mit seinem Schaden.

Es wird keine Schlacht geliefert, es bleibt auch einer übrig.

Es wird kein Fresser geboren, er wird erzogen.

Es wird kein Weib stumm geboren; sie wissen alle wohl zu reden.

Es wird kein Zager ein Kaufherr.

Es wird mir zu den Nägeln ausschwären.

Es wird nicht ohne Schreien heilen.

Es wird nichts so fein gesponnen, es kommt endlich an die Sonnen.

Es wird nichts so heiß gegessen, als es aufgetragen wird.
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Es wird schrecklich über Ägypten regnen.
(Ursprung des Sprichworts ist in der Bibel, Das 2. Buch Mose 9, 18: „Siehe, ich will morgen um diese Zeit einen sehr großen Hagel fallen lassen, wie er noch nie in Ägypten gewesen ist von der Zeit an, als es gegründet wurde, bis heute.“ Das bedeutet, es wird ein großes Unglück geschehen, wie es noch nie da gewesen ist.)

Es wird selten von jemand gesprochen, es ist etwas daran.

Es wird überall mit Wasser gekocht.

Es wird viel befohlen, aber wenig gehalten.

Es zog schon mancher ein Füllen auf, das ihm selbst vors Schienbein schlug.

Etwas ist besser als (gar) nichts.

Etwas Verwandtschaft macht gute Freundschaft.

Eulen hecken keine Falken.

Eulen und Licht vertragen sich nicht.

Ewig ist ein langer Kauf.