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Deutsche Sprichworte
Über 12.000 deutsche Sprichwörter auf 27 Seiten
H bis
I
Haare und Schaden wachsen alle Tage.

Haar und Unglück wächst über Nacht.

Habe den Doktor zum Freund und den Apotheker zum Vetter, sterben musst du doch.

Hab einen Pfennig lieb wie vier, fehlt dir`s an Wein, so trinke Bier.

Haben Eheleut einen Sinn, so ist das Unglück selbst Gewinn.

Haben ist besser als gehabt haben.

Haben ist haben, aber kriegen, das ist die Kunst.

Haben wir nicht Eier, so braten wir das Nest.

Haber (Hafer) und Zinsen schlafen nicht.

Hab ich den Zaun zerrissen, kann ich ihn wieder zumachen.

Habich ist ein besserer Vogel als Hättich.

Habich ist ein schöner Vogel, Hättich nur ein Nestling.

Habt Geduld mit anderer Schuld.

Hagel und Brand segnet Gott mit milder Hand.

Hahnreischaft*13 ist die vornehmste Zunft.

Halbe Tat ist Torenrat.

Halb Fisch, halb Fleisch ist Fisch noch Fleisch: Gar Fisch ist Fisch, gar Fleisch ist Fleisch.

Halbgeburt tritt ein Glied weiter.

Halb gefunden, mein.

Halb Haus, halbe Hölle.

Halb ist oft mehr denn gar.

Halb und halb, wie man die Hunde schiert.

Halt den Knecht, so flieht er.

Halt den Mann, die Kuh will beißen.

Hält der Buchstabe dich gefangen, kannst du nicht zum Geist gelangen.

Halt du dich wohl, ich kann es nicht.

Halte dich ans Hornvieh, aber nicht ans Kornvieh.

Halte Fastnacht*9, dass du gute Ostern habest.

Halte jeden für einen Engel und schließ die Sachen vor ihm als vor einem Diebe.

Halte Rat vor der Tat.

Halt es mit den Lebendigen.

Handel hat Wandel.

Handel und Wandel leidet keine Freundschaft.

Handel und Wandel muss getrieben sein.

Handkauf lacht.

Hand muss Hand wahren.

Handwerk hasst einander.

Handwerk hat goldenen Boden.

Handwerk ist eine tägliche Gült.

Handwerkssachen gehören vor den Rat.

Hangen tut nicht weh, so es Ehren halber geschieht.

Hänge weg, eh das Holz vergeht.

Hänschen, lern nicht zu viel!
Hänschen, lern nicht zu viel, du musst sonst zu viel tun.

Hans kommt durch seine Dummheit fort.

Hans in allen Gassen!

Hans ohne Fleiß wird nimmer weis.

Hans ohne Sorgen lebt mit der wilden Gans und lässt die Waldvöglein sorgen.

Hans Widerborst ist Igels Art, hält jedermann das Widerpart.

Harren ist langweilig, macht aber weise.

Harren, sehn und schweigen verhütet manchen Krieg.

Harr ist des Zorns Arznei.

Harte Schale und weicher Kern.

Hart gegen hart nimmer gut ward.

Hart gegen hart, sagte der Teufel, da sch– er gegen ein Donnerwetter.

Hart Land, harte Leute.

Hart verdient Geld geht zäh heraus.

Harz ist gut zum Geigen.

Hassen mich die einen, so lieben mich die anderen.

Hässliche Weiber hüten das Haus wohl.

Hass und Neiden muss der Biedermann leiden.

Hass und Neid macht die Hölle weit.

Hast du den Faden angefangen, so spinn ihn auch zu Ende.
(Eine angefangene Arbeit muss zu Ende gebracht werden.)

Hast du den Gipfel des Turmes erlangt, so gedenke nicht über die Spitze.

Hast du die Stute gekauft, so führe sie auch in den Stall.
(Wenn man eine Braut hat, sollte man nicht zu lange warten, sondern bald heiraten.)

Hast du einen Edelmann zum Meier, so bekommst du weder Zinsen, Hühner noch Eier.

Hast du einen Gast, so gib ihm, was du hast, ist er ein Mann von Ehr', so verlangt er nicht mehr.
(aus der Eifel.)

Hast du ein Haus, so denk nicht hinaus.

Hast du ein Schwert, so hab ich einen Degen.

Hast du Geld, so setz dich nieder, hast du keins, so scher dich wieder.

Hast du Geld, so spiel, hast du keins, so stiehl.

Hast du Geld, so tritt herfür, hast du keins, so such die Tür.

Hast du gern ein sauber Haus, lass Pfaffen, Mönch und Tauben draus.

Hast du gut gekocht, so magst du gut essen.

Hast du kein Geld, so werd ein Amtmann, sagte jener Hofnarr zu seinem Fürsten.

Hast du kein Pferd, so nimm den Esel.

Hast du Lust zum Süßen, lass dich Bittres nicht verdrießen.

Hast du mich genommen, so musst du mich behalten.

Hast du nicht Pfeile im Köcher, so misch dich nicht unter die Schützen.

Hast Du nichts Gutes zu sagen, sage lieber gar nichts.

Hast du nicht wollen den Karren ziehen, so zieh nun den Wagen.

Hast du's wohl gemischt, so kart es wohl.

Hast du wohl gekocht, so richt wohl an.

Hast hat nicht Sput.

Hastiger Mann war nie Verräter.

Hast ist meist ohne Vorteil.

Hastiger Mann soll trägen Esel reiten.

Hat der Apfel einen Wurm, so fällt er ohne Sturm.

Hat der Arme nicht vollen Tisch, so hat er guten Schlaf.

Hat der Bart Feuer gefangen, dann droht Gefahr dem Kopfe.

Hat der Bauer Geld, hat es die ganze Welt.

Hat der Teufel den Gaul geholt, so nehm' er auch den Zaum.

Hat der Teufel den Hund geholt, so hol' er auch den Strick.

Hat die Henne ein Ei gelegt, so gackert sie.

Hat die Katze Junge, so lernt sie mausen.

Hat einer Geld, so ist er ein Held, und der mit goldnen Äpfeln werfen kann, behält das Feld.

Hat er keine, so will er verzagen, hat er eine, so ist er geschlagen.

Hat man die Gans lange genug gelobt, so schlachtet man sie.

Hat mir's Gott beschert, so nimmt mir's St. Peter nicht.

Hat sich der Magen geschlossen, so kann noch etwas zum Schlüsselloch hinein.

Hätte jeder das Seine, so wärst du so arm wie ein andrer.

Hätte jedes Kind seinen rechten Namen, so hießest du nicht Peter Götz.

Hätten wir alle einen Glauben, Gott und das gemeine Beste vor Augen, guten Frieden und recht Gericht, eine Elle, Maß und Gewicht, gleiche Münze und gutes Geld, so stünd' es wohl in aller Welt.

Hätt' ich Geld, ich wäre fromm genug.

Hätt' ich dein Geld und du meine Tugend!

Hätt' ich Glück und guten Wind, ich führ' in einem Schüsselkorb über den Rhein.

Hättich ist ein armer Mann.

Hättich ist ein böser Vogel, Habich ein guter.

Hätt' sie (ihn) die erste Lüge erstickt, sie wäre längst tot.

Hätt's nicht gemeint, ist der Welt Spruch.

Hauseid soll man verhalten, nicht halten.

Hausfriede ist Hausfreude.

Hausgemach ist über alle Sach.

Haushalt hat ein großes Maul.

Häuslicher Zwist gehört nicht auf die Straße.

Hausmannskost schmeckt wohl.

Haus ohne Mann, Haus ohne Rat; Haus ohne Frau, Haus ohne Staat.

Hauszank und Hauseid machen nicht groß Leid.

Hauszank währt nicht lang.

Hauszins schläft nicht.

Heb kein Zank noch Hader an, mit dem der viel Wort machen kann.

Hechtenzünglein, Barbenmäulein bringen den Reiter um sein Gäulein.

Hehl du mir, so hehl ich dir.

Hehler sind Stehler.

Heimat mein, was kann besser sein?

Heimlicher Druck ist unerträglich.

Heimlicher Groll sitzt tief.

Heimlichkeiten sind schwer zu tragen und schlimm zu sagen.

Heimlich Verlöbnis stiftet keine Ehe.

Heim und Herd sind Goldes Wert.

Heirat der Alten ist ein Ladschreiben an den Totengräber.

Heiraten in Eile bereut man mit Weile.

Heiraten ist gut. Aber nicht heiraten ist besser.

Heiraten ist kein Bauerndienst.

Heiraten ist leicht, Haushalten schwer.

Heiraten ist Lotterie.

Heiraten ist nicht Kappentauschen.

Heirate über den Mist, so weißt du, wer sie ist.

Heirat ins Blut tut selten gut.

Heirat ist ein verdeckt Essen.

Heiße Suppen muss man blasen.

Heißt man dich auch noch so gern willkommen, so musst du doch beizeiten „Auf Wiedersehen“ sagen.

Helf Gott! bricht keinem den Sack.

Heller*14, steh auf, lass den Gulden*11 niedersitzen.

Hennen, die viel gackern, legen wenig Eier.
Hühner, die viel gackern, legen wenig Eier.
(Umso mehr jemand Aufhebens von seinen Verdiensten macht, umso weniger ist dahinter.)

Heraus mit den wilden Katzen aus dem Sack!

Herberge kann niemand bei sich führen.

Herberg schön, der Wirt ein Schalk.

Herodes und Pilatus sind gute Freunde.

Herrendienst erbt nicht.

Herrendienste sind keine Ehgelübde.

Herrendienst geht vor Gottesdienst.

Herrenfeuer wärmt und brennt.

Herrengeld schreit vor aller Welt.

Herrengunst und Lautenklang (Lerchensang) klinget wohl und währt nicht lang.

Herren Hand reicht in alle Land.

Herren können wohl Schaden, aber keinen Schimpf leiden.

Herren lassen sich die Mücken abwehren, aber nicht die Ohrenbläser.

Herren und Narren haben frei reden.

Herren wollen Vorteil haben.

Herr Hochhinaus und Herr Habenichts passen nicht zusammen.

Herrlichkeit bedarf viel.

Herr nicht zu Hause, niemand zu Hause.

Herrn und Heilige gehen über alles.

Herrschaften haben viel Augen und Ohren.

Herr, vertraut mir, was ihr wollt, nur keine Heimlichkeit.

Herzhafte Hand nährt Leut und Land.

Herz, was begehrst du?

Herz, wo Geld.

Heuchelei bekommt`s Geld, und die Wahrheit geht betteln.

Heuchelmann ist am besten dran.

Heuchler sind wie faules Holz, welches des Nachts einen Schein gibt, aber nicht wärmt.

Heute Blume, morgen Heu.

Heute ein Faster, morgen ein Fresser.

Heute Freud, morgen Leid.

Heute für Geld, morgen umsonst.

Heute groß, morgen klein.

Heute haben wir einen Feiertag, aber zu Castell mistet man die Ställe.

Heute Herr, morgen Knecht.

Heute hier und morgen dort.

Heute im Putz, morgen im Schmutz.

Heute ist heute, morgen ist ein unsicherer Tag.

Heute ist nur einmal und nie wieder.

Heute König, morgen tot.

Heute mein, morgen dein, so teilet man die Huben.

Heute mir, morgen dir.

Heute reich, morgen eine Leich.

Heut erfährt man, was man gestern nicht gewusst hat,

Heute rot, morgen tot.

Heute sind wir's, morgen ist's ein andrer.

Heute Trab, Morgen im Grab.

Heute und morgen ist auch ein Tag.

Heute was, morgen Aas.

Heut fasten kocht morgen die Suppe süß.

Heut` frisch und stark, und morgen im Sarg.

Heut im Putz, morgen im Schmutz.

Heut ist der Tag.

Heut ist ein Kaufmann, morgen ein Bettelmann.

Heut oben, morgen unten.

Heut soll dem Morgen nichts borgen.

Heut und morgen ist auch ein Tag.
(Das bedeutet, man soll sich nicht übereilen, wenn heute etwas nicht klappt, kann es am nächsten Tag etwas werden.)

Heut will ich ihn nicht um seine Tochter bitten.

Hexen weinen nicht.

Hier bin ich gewesen, her komm ich nicht wieder.

Hier ist ein Dreier: kauf dir einen Strick.

Hier stehn wir Fische, sagte der Stichling zur Schnecke.

Hierum und darum - gehn die Gänse barfuß.

Hier zieht die Sau den Zapfen raus.
(Man hat nicht aufgepasst und die Nachlässigkeit rächt sich durch einen Misserfolg.)

Hilf beizeit, eh es kommt weit.

Hilf dir selber, so hilft dir das Glück.

Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.

Hilft Gott nicht zu jeder Frist, so hilft er doch, wenn's nötig ist.

Hilft`s nicht allein, so hilft`s doch im Gemein.

Hilft's nicht, so schadt's nicht.

Hing' man alle Diebe heuer, die Galgen würden teuer.

Hin ist hin, da leiht kein Jude mehr drauf.

Hin ist hin; wär' sie nicht hin, so wär' ich jünger, denn ich bin.

Hinkebein spielt den Mann.

Hintenaus hat keine Ehre.

Hintenaus verderbt das Haus.

Hinter dem Ofen ist gut kriegen.

Hinter den Bergen wohnen auch Leute.

Hinter den Rosen steckt die Schlange.

Hinterher ist man immer klüger.

Hinterm Kreuz versteckt sich der Teufel.

Hinter sich hinaus tragen die Bauern die Spieße.

Hinz hat es angezettelt, Kunz muss es ausbaden.

Hiobs Plage war ein böses Weib.

Hitzige Tränen trocknen bald.

Hitzig ist nicht witzig.

Hm, sagte Steffen, da wusst' er nichts anders zu sagen.

Hoch genug macht alte Kriegsleut.

Hochmut kommt nicht von Armut.

Hochmut kommt vor dem Fall.

Hochmut liebt Demut - nämlich bei den anderen.

Hochmut macht dumm.

Hochmut tut nimmer gut.

Hoch schwören zeugt tiefe Lügen.

Hochzeitgehen (Kinderheben) ist ein Ehr, macht den Beutel aber leer.

Hochzeit haben ist besser als Tote begraben.

Hoffart ist allemal Sünde, sie habe ein Helmlein oder trag ein Fähnlein.

Hoffart ist allenthalben Sünde, aber in Augsburg ist sie Wohlstand.

Hoffart ist des Dünkels Wassersucht.

Hoffart ist ein süßes Leben.

Hoffart ist gar leicht gelernt, kostet aber viel zu halten.

Hoffart löscht das Feuer in der Küchen aus.

Hoffart meint, Stuhl und Bänke sollten vor ihr aufstehen.

Hoffart steckt den Schwanz übers Nest.

Hoffart und Armut halten übel Haus.

Hoffart war nie guter Art.

Hoffart will Pein haben.

Hoffart will Zwang leiden.
(Wer eitel ist, muss dafür büßen.)

Hoffen ist ein süßes Leben.

Hoffen und Harren macht manchen zum Narren.

Hoffnung braucht man nicht zu kaufen.

Hoffnung erhält, wenn Unglück fällt.

Hoffnung hilft die schwersten Lasten tragen.

Hoffnung ist das Brot des Elenden.

Hoffnung ist ein Traum der Wachenden.

Hoffnung lässt nicht zuschanden werden.

Hoffnung macht den Schwachen stark.

Hoffnung treibt das Schiff der Narren.

Hoffnung übergibt uns dem Totengräber.

Hoffnung überredet sich, der alte Wolf werde noch fromm werden.

Hoffnung und Mut helfen über manchen Graben.

Höfliche Worte machen die Zähne nicht stumpf.

Höfliche Worte vermögen viel und kosten doch wenig.

Höflichkeit ist nicht Schuldigkeit.

Höflichkeit und Treue Bringt nimmer Reue.

Höflichkeit ziert den Mann und kostet nichts.

Hohe Häuser sind gewöhnlich unterm Dach leer.

Hohe Klimmer und tiefe Schwimmer werden nicht alt.

Hoher Baum fängt viel Wind.

Hohl bis auf die Fußsohl.

Hohle Köpfe klappern am meisten.

Hohn für Lohn, Stank für Dank.

Holz, Haar und Unglück wachsen über Nacht.

Honig auf den Lippen, Galle im Herzen.

Honig auf der Zunge macht den Mund nicht süß.
(Das Sprichwort bedeutet, dass jemand viel verspricht, aber nicht die Absicht hat, Versprechen einzulösen.)

Honig essen ist gesund, zuviel macht speien.

Honig im Mund, im Herzen Gall, ist jetzt bräuchlich überall.

Honig im Mund, Schermesser in der Hand.

Honig im Mund und Galle im Herzen.
(Man stellt sich wohlwollend und hat aber tatsächlich böse Absichten.)

Honig ist der Mücken Tod.

Honigsüße verdrießt, wenn man sie zu viel genießt.

Honig ums Maul und Dreck darin.

Honigworten ist nicht gut glauben.

Hör auch, was der andre sagt, wenn du hörst, was einer klagt.
(Man muss erst beide Seiten hören, bevor man ein Urteil fällen kann. Wenn nicht, ergreift man eine Partei und ist nicht mehr neutral.)

Horcher und Laurer sind des Friedens und der Einigkeit Gift und Pestilenz.

Hörensagen ist halb gelogen.

Höre viel und rede wenig.
(Wer wenig redet, hört mehr, was die anderen sagen und erfährt so mehr.)

Hör und sei nicht taub, aber langsam glaub.

Hügel werfen Berge nicht um.

Hühner, die daheim essen und anderswo legen, soll man am Bratspieß ziehen.

Hühner und Hahnen bleiben Gespanen.

Hülfe Lügen, so würde keiner gehangen.

Hunde an Ketten sind bissiger als alle anderen.

Hunde, die bellen, beißen nicht. (Bellende Hunde beißen nicht.)
(Sprichwort auch in Italien)

Hunde, die einen (den) Braten gerochen haben, wollen ihn auch gerne belecken.

Hunde, die jedermanns Gesellen sind, hat man nicht gern.

Hunde pissen und Weiber weinen, wann sie wollen.

Hundert Jahre Unrecht getan, wird nimmer Recht getan.

Hundert Jahre Unrecht ist noch keine Stunde Recht.
Hunderttausend Jahre Unrecht ist noch keine Stunde Recht.

Hundert Pfund Sorgen bezahlen kein Lot Borgen.

Hundert Stunden Kummer bezahlt keinen Heller*14 Schulden.

Hunde und Schmeichler beschmutzen gern ihren eigenen Herrn.

Hunde und Verleumder prüfen die Natur von hinten.

Hundsbiss heilt Hundshaar.

Hund, so nicht auf einer Spur bleibt, fängt weder Hirsch noch Hasen.

Hunger ist das beste Gewürz.

Hunger ist der beste Koch.

Hunger ist ein guter Redner.

Hunger ist ein scharf Schwert.

Hunger lehrt die Katzen mausen.

Hunger lehrt geigen.

Hungerleiden ist ein gewisses Einkommen.

Hunger leidet keinen Verzug.

Hunger macht hart Brot zu Lebkuchen.

Hunger macht rohe Bohnen zu Mandeln.

Hunger macht Saubohnen zuckersüß.
Hunger macht saure Bohnen süß.

Hungern und Harren stinkt übel in die Nase.

Hunger und Durst singen keinen Alt.

Hungrige Fliegen stechen übel.

Hungrige Flöhe tun wehe.

Hungrige Mücken beißen schlimm.

Hungriger Bauch singt einen bösen Alt.

Huren haben Mausfallen mit Speck darauf.

Hurenlieb so lange währt, als das Feuer auf dem Herd.

Huren sind Kohlen, die schwärzen und brennen.

Hurentränen, Säckelzieher.

Huren und Buben, ein Gespann.

Huren und Buben kommen ungerufen.

Huren und Buben verstehen sich bald.

Huren und Hasen sind schwer zu zähmen.

Hurtig zur Arbeit, hurtig zum Imbiss.

Husaren beten um Krieg und der Doktor ums Fieber.

Hut bei Schleier und Schleier bei Hut.

Hüte dich, dass du den Leuten nicht in den Mund kommst, denn du kommst selten heraus.

Hüte dich vor blonden Frauen und Autos, die die Russen bauen.
(Sprichwort aus der ehemaligen DDR)

Hüte dich vor dem, den Gott gezeichnet hat.

Hüte dich vor dem Hintersten, der Vorderste tut keinem was.

Hüte dich vor dem Landgrafen von Hessen, wenn du nicht willst werden aufgefressen.

Hüte dich vor dem Tier, das Zöpfe hat.

Hüte dich vor denen, die dich fürchten.

Hüte dich vor denen, die niemand leiden kann.

Hüte dich vor den Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen.

Hüte dich vor drei K: der Kanne, den Karten, dem Käthchen.

Hüte dich vor einem Mann, der im Zorne lächeln kann.

Hüte dich vor Kannicht.

Hüte dich vor Knospen an der Stirn, die in der Ehe aufbrechen.

Hütet eurer Zungen ist Alten gut und Jungen.

Hut in der Hand hilft durchs ganze Land.
Ich achte der Possen nicht, sagte jener Bischof, als er einen Spruch aus der Bibel hörte.

Ich bin gern ein Narr, aber der Narren Narr mag ich nicht sein.

Ich bin Herr, sagte der Mann, da saß er unterm Tische.

Ich bin nicht so schadenfroh, sagte Hagestolz, als ihm ein Bräutigam zurief: Freu dich mit mir, morgen heirate ich.

Ich bin's so satt, als hätt' ich's mit Löffeln gegessen.


Ich bin über die Erde erhaben, sagte der Dieb, da hing er am Galgen.


Ich bin wohl eher mit solcher Lauge gewaschen.

Ich brauche keine Hummeln in meinem Bienenkorbe.

Ich denke mein Teil.

Ich denk`s, sagt Faulenz, möcht er nicht ja sagen.

Ich esse, was ich mag, und leide, was ich muss.

Ich feiere keinem Heiligen, dem ich nicht gefastet.

Ich frage nach Äpfeln und du antwortest mir von Birnen.

Ich fürchte mich vor zehn nicht, wenn ich allein bin.

Ich gebe, wie ich's habe, und nehme, wie ich's kriege.

Ich geb's um ein Stück Brot.

Ich habe den Hund lieber zum Freund als zum Feind.

Ich habe den Karren umgeworfen, ich will einen Wagen wieder aufrichten.

Ich habe keinen Prophetendreck gegessen.

Ich habe schon mehr Blätter rauschen hören.

Ich hätte mich auch gern gewärmt, konnte aber nicht zum Ofen kommen.

Ich hatte mich drauf verlassen wie der Bock auf die Hörner.

Ich hoffe noch und zweifle doch.

Ich kann mit allen Sinnen mir selber nicht entrinnen.


Ich kann mit dem Daumen nicht mehr so recht nachkommen.

Ich komme doch noch ins Dorf, sagt der Wolf.

Ich lebe, weiß nicht wie lange, ich sterbe, weiß nicht wann, ich fahre, weiß nicht wohin, mich wundert, dass ich so fröhlich bin.

Ich mache mir daraus so viel als aus einem Pappenstiel.

Ich meinte, es wären lauter Eichen, was die Leute reden, nun sind's kaum Linden.

Ich möchte wissen, wie der hieß, der nie von Weibern sich narren ließ.

Ich muss es haben, und sollt ich's unserm Herrgott unter den Füßen wegnehmen.

Ich nahm' ein Gerstenkorn für die Perle, sprach der Hahn.

Ich rede von Enten, und du antwortest mir von Gänsen.

Ich schämte mich einmal, da kriegt' ich nichts.

Ich strafe mein Weib mit guten Worten, sagte jener Bauer, da warf er ihr die Bibel an den Hals.

Ich und der Esel sind zusammen die Trepp heruntergefallen.

Ich und du tragen Wasser an einer Stange.

Ich und du und Müllers Kuh!

Ich wag's Gott vermag's.

Ich wart des Glücks, hilf Gott und schick's.

Ich warte immer, bis der Geldhusten kommt.

Ich weiß wohl, was ich habe, aber nicht, was ich kriege.

Ich will den Gaul gewinnen oder den Sattel verlieren.

Ich will dir nicht alle Heiligen hertragen.

Ich will eine Feder aufblasen.

Ich will es hinfort den Jungen befehlen.

Ich will euch das Licht halten und zusehn.

Ich will ihm eine Brille auf die Nase setzen.

Ich will keinen Hund beißen, denn ich muss meinen Zahn für den Wolf sparen, sagt der Schafhund.

Ich wollte, wer gern arm wäre, dass er sein Lebtag müsste arm sein.

Ihm hängt der Himmel voll Bassgeigen.

Ihr Groschen galt ehemals einen Batzen*2.

Im Alter kommt der Psalter.

Im Ärger ist Wahrheit.


Im Augenblick kann sich begeben, was man nie gedacht im Leben.


Im Becher ersaufen (ertrinken) mehr als im Meer.

Im Bett ist alles wett.

Im Bier- und Weinhaus denk nicht ans Beinhaus.


Im Dorfe Frieden ist besser als Krieg in der Stadt.

Im Dunkeln ist gut munkeln, aber nicht gut Flöhe fangen.

Im Düstern ist gut flüstern, aber nicht gut Flöhe fangen.

Im Dustern ist gut schmustern.

Im Düstern maust die Katze am besten.

Im Finstern ist gut mausen.

Im Garten der Selbstkritik wachsen gesunde Pflanzen.

Im Glück sind wir alle geduldig.

Im Grab ist allen wohl gebettet.

Im Grabe liegt der Fürst nicht bequemer als ein Tagelöhner.

Im Grabe neidet man niemand.

Im großen Wasser fängt man große, im kleinen Wasser gute Fische.

Im Grunde ist jedes Unglück nur so schwer, wie man es nimmt.


Im Hause des Gehängten sprich man nicht vom Strick.


Im Holz wachsen Würmer, die es fressen.

Im Käfig lernt der Vogel singen.

Im Kampfe muss man alles wagen, muss Hiebe geben, Hiebe ertragen.

Im Kloster Ebrach liegt der Teufel und seine Mutter begraben.

Im Kriege frisst und säuft man.

Im Kriege schweigt das Recht.

Im Krug kommen mehr um als im Krieg.

Im Lande Hessen
Gibt's große Berge und nichts zu essen,
Große Krüg und sauern Wein;
Wer möchte wohl in Hessen sein?
Wenn Schlehn und Holzäpfel nicht geraten,
So haben sie weder zu sieden noch zu braten.

Im Leben kommt alles, wie es vom Schicksal bestimmt ist.

Im Leben regiert das Glück, nicht die Weisheit.


Immerdran verderbt am Ende Ross und Mann.

Immer fröhlich ist selten reich.

Immer heiter, Gott hilft weiter.


Immer nur ein Haar, und der Mann wird kahl.

Immer sachte mit den jungen Pferden.

Immer sparen heißt immer darben.


Immer was Neues, aber selten was Gutes.


Im Munde Bibel, im Herzen übel.


Im Reich der Gecken ist die Vernunft ein Schrecken.

Im schönsten Apfel sitzt der Wurm.

Im Spiel gibt`s keine Freundschaft.


Im Spiel gilt der Narr am meisten.

Im Spiel lernt man die Leute kennen.

Im Sturm tut es jeder Hafen.


Im Trüben ist gut fischen, aber auch gut entwischen.


Im Wein liegt die Wahrheit.

Im Willen liegt die Schuld, nicht in der Tat.

In allen Gassen hat man Betrug und Laster feil.


In allen Landen sind hohle Fässer und Kübel.


In alten Häfen*12 kann man auch Fleisch kochen.

In alten Häusern viele Mäuse, in alten Pelzen viele Läuse.

In andern Landen isst man auch Brot.

In andrer Leute Küchen ist gut kochen lernen.

In Armer Leute Mund verdirbt viel Weisheit.

In Armut erkennt man den Freund.

In bösen Räten ist das Weib des Mannes Männin.


In den Fasten leeren die Bauern Keller und Kasten.

In den kalten Ofen ist übel blasen.

In den Zaum beißen hilft nicht.

In der Armut lernt man Freunde kennen.

In der Ehe mag kein Frieden sein, regiert darin das Mein und Dein.


In der Ehe muss jede Frau einige Dinge lernen, die sie schon kann.

In der Ehe suchen die Frauen ihr Glück, die Männer ihre Ruhe.


In der Ernte ist zwischen Pfarrer und Bauern kein Unterschied.

In der Ernte sind die Hühner taub.

In der Fremde ist gut wanken, aber nicht gut kranken.

In der Gefahr sieht man, was an einem war.

In der Hölle gilt kein Stimmensammeln.


In der Jugend Säcke, im Alter Röcke.

In der Jugend verzagt ist im Alter verzweifelt.

In der Kreuzwoche singt man kein Alleluja.

In der Kürze liegt die Würze.

In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt.

In der Liebe versteht man einander nur, wenn man nichts zueinander sagt.
aus Schwaben

In der Nacht sind alle Katzen grau.

In der Not erkennt man den Freund.

In der Not frisst der Teufel Fliegen.

In der Not lernt man den waren Freund erkennen.

In der Not muss man das Schamhütchen abziehen.

In der Not sind alle Güter gemein.

In der Ruhe liegt die Kraft.

In der Scheide von Stahl steckt oft eine Klinge von Blei.


In der schlechtesten Scheide ist oft die beste Klinge.

(Auch schlechte Frauen können gute Männer bekommen.)


In der Welt ist nichts so gemein als falsche Worte im guten Schein.


In der Wut tut niemand gut.


In der Zeit der Not isst man Pastetenrinden für Brot.

In des Armen Tasche verdirbt viel Weisheit.

Indessen das Gras wächst, verhungert der Gaul.

In die größten Segel fällt der meiste Wind.

In die Hölle ist es überall gleich weit.

In die Hölle kommt man mit größrer Mühe denn in den Himmel.
In eine leere Scheune kommt keine Maus.
In eigenem Garten ist am besten grasen.

In eigener Sache ist niemand klug.

In eigener Sache kann niemand Richter sein.


In eine leere Scheune kommt keine Maus.

In einem alten Fass liegt oft guter Wein.

In einem Schafstall kann ein Kalb König sein.

In einer alten Scheide steckt bisweilen auch ein guter Degen.

(Das bedeutet, das auch eine ältere Frau noch einen jungen oder guten Mann abbekommen kann.)

In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.


In einer harten Schale steckt oft ein weicher Kern.

In eines andern Ohr kann man schneiden wie in einen Filzhut.

In fremdem (anderer Leute) Garten ist gut grasen.

In Gefahr und größter Not ist der Mittelweg der Tod.


In Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf.


In goldnen Häusern hölzern Leben.

In Gottes Namen fängt alles Unglück an.

In Gottes Namen schlug der Mann seine Frau tot.

In Gottes Namen, so beißt dich kein Schaf.

In grauen Haaren steckt auch ein guter Hengst.

In großen Häusern stecken große Sorgen.

In Häusern, wo Bildung herrscht und Sitte, da gehen die Frauen zuerst, die Männer folgen ihrem Schritte.


In Hoffnungen berauschen sich mehr als in Wein.


In Hoffnung schweben macht süßes Leben.

In jedem Pfäfflein steckt ein Päpstlein.

In jeder Freude ist ein Tropfen Wermut.


In kalten Öfen backt man kein Brot.


In kleinen Wassern fängt man auch gute Fische.

In kleiner Haut stecken auch Leute.

In kleinsten Raum, pflanz einen Baum und pflege sein, er trägt dir`s ein.

In Komplimenten ist Sparsamkeit höflich.

In kurzem Rock springt der Sachse wie ein Bock.

In langem Haar stecken auch Fechter.

In leeren Häusern regieren Poltergeister.

In leere Scheuern*26 kriecht keine Maus.


In Mädchen soll der Teufel wohnen, in Weibern aber Legionen.

(Vergleichbares Sprichwort in Russland: In den Mädchen steckt zwar der Teufel, aber gegen die Weiber sind sie noch Engel.)

In Nöten sieht man den Mann.


In Scherz und Spiel spricht man oft die Wahrheit.


In schönen Büchern blättert man gern.


In schöner Herberg verzapft man auch sauern Wein.


In Schurken und Narren teilt sich die Welt.

In solchen Wassern fängt man solche Fische.

In Strumpf gesch... und Wurst gemacht.

Interessen täglich mit aus der Schüssel essen.

In verbotenen Teichen fischt man gern.

In viel Worten ist viel Sünde.


In vierzig Wochen wird sich's zeigen, wie man gespielt hat auf der Geigen.

In wichtigen Dingen soll man nicht abenteuern.

Irrender Hirt, irrende Schafe.

Irren ist menschlich, im Irrtum verharren ist teuflisch.

Irrtum ist kein Betrug.

Iss deinen Brei und halt dein Maul.

Iss den selbst gekochten Brei.

Iss, trink, sei fröhlich hier auf Erd`; denk nur nicht, dass es besser werd!

Iss, trink und haus; mit dem Tod ist alles aus.

Iss, was du magst, und leide, was du musst.

Iss, was gar ist, trink, was klar ist, sprich, was wahr ist.

Ist das Bett beschritten, ist das Recht erstritten.

Ist das Fass leer, gehen die Freunde quer.

Ist das Geld die Braut, so taugt die Ehe selten (et)was.


Ist das Leben noch so trüb, einmal scheint die Sonne lieb.

Ist das nicht eine feine Kurzweil, sagte jener, da warf er Weib und Kind zum Haus hinaus.

Ist das Wasser noch so still, muss der Schiffer an Sturm denken.

Ist der April auch noch so gut, schneit`s dem Bauern auf den Hut.

Ist der Bauch (Magen) satt, wird das Herze froh (fröhlich).

Ist der Finger beringt, so ist die Jungfrau bedingt.

Ist der Gast nicht lieb und wert, so setzt man ihn hinter den Feuerherd.

Ist der Hafen*12 zerbrochen, so wirft man die Scherben in den Kot.

Ist der Kranke genesen, so zahlt er ungern die Spesen.

Ist der Löwe tot, so rauft ihn auch der Hase beim Bart.

Ist der Mann nicht mehr verliebt, dann ist die Ehe meist getrübt.

Ist der Mann unvorsichtig und die Frau eine Törin, so geht alles den Krebsgang.


Ist der Reichtum verloren, ist nichts verloren; ist die Gesundheit verloren, ist etwas verloren; ist die Persönlichkeit verloren, ist alles verloren.


Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

Ist der Tag auch noch so lang, dennoch kommt der Abend.


Ist die Blüte abgefallen, so haut man darum den Baum nicht um.

Ist die Braut nicht reich, so hat sie doch ihr Mütterliches.

Ist die Decke über dem Kopf, so sind die Eheleute gleich reich.
(Dieses Rechtssprichwort bedeutet, wenn früher eine Frau einen Mann heiratet und beide zum ersten Mal ins Bett gehen, gab sie damit auch alle Rechte an ihrem Eigentum auf. Es gab nur noch ein gemeinsames Vermögen über das der Mann ganzheitlich entscheiden und verfügen konnte. Die Frau brauchte in der Ehe die Erlaubnis des Mannes, um über ihr früheres eigenes Gut zu verfügen.)

Ist die Gefahr vorüber, wird der Heilige ausgelacht.

Ist die Henne mein, so gehören mir auch die Eier.

Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse über Tisch und Bänke.

Ist die Maus satt, schmeckt das Mehl bitter.

Ist die Wirtin schön, ist auch der Wein schön.

Ist dir ein Glück beschert, so gaukelt es querfeldein.

Ist eine Mutter noch so arm, gibt sie doch ihrem Kinde warm.

Ist es nicht redlich getan, muss es die Wahrheit niederschlagen.

Ist gleich der Bock aus dem Hause, so bleibt der Gestank doch darin.

Ist in schönem Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.

Ist kein Block im Wege, so fällt man über einen Span.

Ist man verirrt, wird man verwirrt.

Ist's nicht viel, so ist's doch ichts, bewahr' dich Gott vor gar nichts.
(ichtwas, abgekürzt ichts = veraltet für etwas)

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