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Deutsche Sprichworte
Über 13.000 deutsche Sprichwörter auf 35 Seiten
Es is bis Ez
Es isst sich am besten, wo der Kessel über dem Herde hängt.

Es ist alles beschert Ding.

Es ist alles eitel.

Es ist alles gut genug, was geschenkt wird.

Es ist alles verloren, was man dem Undankbaren tut.

Es ist alle Tage der dritte Teil der Welt feil.

Es ist alle Tage gut Geld annehmen.

Es ist alle Tag Jagetag, aber nicht alle Tag Fahetag.
Es ist allweg Jagetag, aber nicht allweg Fahetag.
(Das bedeutet, man kann alle Tage zur Jagd gehen, aber man wird nicht alle Tage Erfolg haben und etwas erjagen können. Wenn eine Sache einmal nicht gelingt, sollte man es weiter versuchen und man hat ein anderes Mal Erfolg.)

Es ist allzeit das Gerücht größer denn die Wahrheit.

Es ist armer Jungfern Schade, dass sie schön sind.

Es ist auch der Frucht würdig, der die Arbeit tut.

Es ist bald um einen Menschen geschehen, und kostet so viel, zu erziehen.

Es ist bald verzehrt, was man langsam erworben hat.

Es ist beim Weibe verschlossen wie Wasser in ein Sieb gegossen.

Es ist besser arm mit Ehren, denn reich mit Schanden.

Es ist besser, das Kind weine denn der Vater.

Es ist besser, dass einem der Medikus als der Jurist das Leben abspricht.

Es ist besser der Gewalt mit dem Recht widerstehen als mit dem Eisen.

Es ist besser, der Mann werde von seinem Weibe geliebt, als gefürchtet.


Es ist besser, die Armen sitzen vor deiner Tür, als du vor ihrer.


Es ist besser, die Kinder bitten dich als du sie.

Es ist besser einem Herren dienen, der eine Herrschaft vertut, als der eine gewinnen will.

Es ist besser einen Bären loslassen als einen Bären anbinden.

Es ist besser, ein Pferd an einen fremden Zaun binden als an seinen eigenen.

Es ist besser ein Sack voll Gunst als ein Sack voll Geld.

Es ist besser Gewissen ohne Wissen, als Wissen ohne Gewissen.

Es ist besser ichts* denn nichts, sagte der Teufel und aß die Buttermilch mit der Heugabel.

Es ist besser ichts* denn nichts, sprach der Wolf, da verschlang er eine Mücke.

Es ist besser ichts* denn nichts, sagte die Frau und ruderte mit einer Nadel.

Es ist besser ichts* denn nichts, sagte die Mücke und pisste in den Rhein.
*(ichtwas, abgekürzt ichts = veraltet für etwas)

Es ist besser mitmachen, als ein Narr allein sein.
(Das ist ein Sprichwort, mit dem sich hinterher viele herauszureden versuchen. Wie ein anderes Sprichwort meint ist es besser: Durch fremden Schaden wird man klug., denn: Schaden macht zwar klug, aber nicht reich., besonders, wenn es der eigene Schaden sein sollte.  Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher; aber besser ist das Sprichwort: Eine kluge Hand macht nicht alles, was eine närrische Zunge schwatzt.)

Es ist besser mit 'nem ganzen Narren handeln, denn mit 'nem halben.

Es ist besser, sich bei kleinem Feuer wärmen, als an einem großen zu brennen.

Es ist besser, Weiber zu begraben, denn zur Kirche zu führen.

Es ist besser weichen als zanken.

Es ist besser, zehn Kinder gemacht, als ein einziges umgebracht.

Es ist besser, zweien zu nützen, als hundert zu gefallen.

Es ist bös arbeiten und Wasser trinken.

Es ist bös blasen mit vollem Munde.

Es ist bös dem Hund das Bein abjagen.

Es ist bös essen, wo kein Brot ist.

Es ist bös raufen, wo kein Haar ist.

Es ist bös schmieden, eh man gemetzt hat.

Es ist bös wider die schreiben, die da mögen vertreiben.

Es ist Chrysam und Tauf an alten Hunden verloren.
(Chrisam ist ein in katholischen und orthodoxen Kirchen bei der Spendung verschiedener Sakramente verwendetes Salböl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Chrisam] )

Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Es ist dem einen Hunde leid, dass der andre in die Küche geht.

Es ist den Schelmen nicht zu trauen.

Es ist der beste Hausrat, der ein fromm Weib hat.

Es ist dir gedroht wie einer fetten Gans.

Es ist Dockenwerk, auf Stäben reiten, es ist wohl halb zu Fuß gegangen.

Es ist eben Vieh wie Stall, Gurr wie Gaul, Mann wie Ross, Deckel wie Hafen*12, Maul wie Salat.

Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet.

Es ist ein armer Fuchs, der nur ein Loch hat.

Es ist ein böser Pfennig, der einen Gulden*11 schadet.

Es ist ein böses Land, wo der Dieb den Richter an der Kette schleppt.

Es ist ein bös Spiel, da der eine lacht und der andere weint.

Es ist ein Ding, wie man`s achtet.

Es ist eine böse Hand, die den Kopf nicht schützen mag.


Es ist eine böse Sau, die ihre eigenen Ferkel frisst.


Es ist eine ehrliche Schande, um Ehren willen sterben.

Es ist eine kühne Maus, die der Katz ein Nest ins Ohr darf machen.

Es ist eine Sache eher zerbrochen als gebaut.

Es ist eine Sau voll; sind sie alle voll, so fahren wir, sprach der Kutscher.

Es ist eine Schande, lange dienen und doch ungeschickt bleiben.

Es ist eine Schande, was der Pöbel lobt.

Es ist eine schlechte Maus, die nur ein Loch weiß.

Es ist eine Stadt wie sieben Häuser ein Dorf.

Es ist eine üble Prozession, bei der der Teufel die Kerzen hält.

Es ist ein faules Schaf, das die Wolle nicht tragen mag.

Es ist ein gering Mittel, wer wollt' es nicht brauchen?

Es ist ein grober Scherz, der die Taschen leert.

Es ist ein gut Ding um den Tod, er hilft uns ja aus aller Not.

Es ist ein guter Gulden*11, der hundert erspart.

Es ist ein guter Heller*14, so einen Taler*27bringt.

Es ist ein guter Pfennig, der einen Gulden*11 erspart.

Es ist ein guter Taler*27, mit dem man viel Taler*27 erwirbt.

Es ist ein gut Pfand, das seinen Herren löst.

Es ist ein kluges Kind, das seinen Vater kennt.

Es ist ein Kraut, heißt mulier, davor hüt dich semper.
(Aus dem Lateinischen; mulier = Frau, Weib; semper = immer, stets, jederzeit)

Es ist ein magerer Braten, davon nichts tropft.

Es ist ein müßiger Prophet, der verkündet, was in allen Kalendern steht.

Es ist ein Sattel auf alle Gäule.

Es ist ein schlechter Arbeitsmann, der nicht vom Handwerk reden kann.

Es ist ein schlechter Bettler, der nicht eine Türe meiden kann.

Es ist ein schlimmer Brocken, daran man würgen muss.

Es ist ein schlimm Land, wo niemand Ehre findet.

Es ist ein schlimm Wasser, das den Durst nicht löscht.

Es ist ein seltener Mann, der im Feuer nicht verbrennt und unter den Bösen gut bleibt.

Es ist ein Stockfisch, lässt sich aber nicht klopfen.

Es ist ein teures Brot, das einen Kuchen kostet.

Es ist ein übler Bissen, daran man erstickt.

Es ist ein übler Trost, im Unglück nicht allein zu sein.

Es ist ein großer Unterschied zwischen Venedig und Sempach: Venedig liegt im Wasser und Sempach im Kot.

Es ist entweder was Närrisches oder was Herrisches.

Es ist Eselsweisheit, wieder auf das Eis zu gehen, auf dem man gefallen ist.

Es ist etwas Großes, Gottes Wort und ein Stück Brot haben.

Es ist genug, so man sich genügen lässt.

Es ist geschehen, man kann nichts mehr daran verderben, sagte die Maid.

Es ist gleichviel, wie die Kuh heißt, wenn sie nur gute Milch gibt.

Es ist gut, den Schnitt an fremdem Tuche lernen.
(Es ist zum eigenen Vorteil, sich auf anderer Leute Kosten nützliche Übung zu verschaffen.)

Es ist gut genug, bis es besser wird.

Es ist gut großer Herren müßig gehn.

Es ist gut hinter dem Buckler fechten.

Es ist gut Land und Leute einnehmen, wo kein Widerstand ist.

Es ist gut Narren fressen, aber bös verdauen.

Es ist gut, neben seinem Wagen gehen.

Es ist gut wohnen, wo fromme Leute sind.

Es ist hart, ein Besseres riechen und ein Schlechteres kriegen.

Es ist ihm ein Has über den Weg gelaufen.

Es ist ihm nicht um den Zaum, es ist ihm ums Ross.

Es ist ihm nicht ums Herz wie ums Maul.

Es ist ihm nicht ums Schaf, sondern um die Wolle.

Es ist ihm so leid, als wenn dem Esel der Sack entfällt.

Es ist in der Haut, wär's im Kleide, so könnte man's abwaschen (ausklopfen).

Es ist jeder blind für seinen eigenen Buckel.

Es ist kein Ämtlein, es hat sein Schlämplein.

Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Sträuchlein gewesen.

Es ist kein Baum so glatt, er hat einen Ast.

Es ist kein Baum so schön, dass man dran hängen möchte.

Es ist keine Ehre, so man schlimmen Wege vorangehen muss.

Es ist keine Eule, die nicht schwüre, sie hätte die schönsten Jungen.

Es ist keine Herde so klein, sie hat ein räudiges Schaf.

Es ist keine Hure so bös, sie zöge gern ein fromm Kind.

Es ist keine Katze so glatt, sie hat scharfe Nägel.

Es ist keine Kirche so klein, es Jahrs muss einmal Kirmes drin sein.

Es ist keine Kunst, ein Ding zu tadeln: nachtun tut`s, wer`s könnte!

Es ist keine Lüge, oder sie hat einen Boden.

Es ist keine Mutter so bös, sie zöge gern ein fromm Kind.

Es ist keinem zu verdenken, der bezahlt sein will.

Es ist keiner ein Meister allein.

Es ist keiner noch so reich, mit Denken ist ihm der Arme gleich.

Es ist keiner so albern, er weiß seine Not zu klagen.

Es ist keiner so groß, er braucht Dienste.

Es ist keiner so stark, er findet einen Stärkeren.

Es ist keine Scheuer*26 so voll, es geht noch eine Garbe hinein.

Es ist keine Sünde denn Armut.

Es ist keine Suppe so teuer, als die man umsonst isst.
Es ist keine Suppe teurer als die, die man umsonst isst.

Es ist kein Fehl und Laster, es gibt dafür ein Pflaster.

Es ist kein Fuhrmann so gut, er fährt bisweilen aus dem Gleise.

Es ist kein Gelehrter, er hat einen Schiefer.

Es ist kein Geschlecht, darin es nicht Huren und Buben gibt.

Es ist kein Gesetz, es hat ein Loch, wer's finden kann.

Es ist kein Granatapfel so schön, er hat ein böses Kernlein.

Es ist kein gut Spiel, das mit krummen Kolben schlägt.

Es ist kein Hafen*12 so schön, man findet einen so schönen Deckel.

Es ist kein Häuslein, es hat sein Kreuzlein.

Es ist kein Haus ohn' eine Maus.

Es ist kein Heiliger so klein, er will seine eigene Kerze haben.

Es ist kein Hühnchen noch so klein, übers Jahr will's eine Henne sein.

Es ist kein Kinderspiel, so ein alt Weib tanzt.

Es ist kein Kinderspiel, wenn alte Leute auf Stecken reiten.

Es ist kein Loch, er weiß einen Nagel dazu.

Es ist kein Mann, er hat einen Wolfszahn; es ist keine Frau, sie hat ihn au.

Es ist kein Mann so kleine, er hat der Teufelsadern eine.

Es ist kein Mann so klug vom Rat, der nichts von einem Gecken hat; jedoch ist der ein kluger Mann, der seinen Geck verbergen kann.

Es ist kein Meister geboren, er muss gemacht werden.

Es ist kein Meister so gut, er findet einen über sich.

Es ist kein Mensch, er hat einen Wandel, hat er sie nicht alle vier.

Es ist kein Mensch ohne ein Aber.

Es ist kein Messer, das schärfer schiert, als wenn der Bauer ein Edelmann wird.

Es ist kein Narr, der einem eine Narrheit zumutet: es ist ein Narr, der es tut.

Es ist kein Ort, er verrät den Mord.

Es ist kein Pfaff, er hat eine Platte.

Es ist kein Pfäfflein so klein, es steckt ein Päpstlein darein.

Es ist kein Sack so bös, er ist noch einer Bitte wert.

Es ist kein Schlag zu viel als der, der nebenbei geht.

Es ist kein Spiel, es ist ein Übersehens dabei.

Es ist kein Streich verloren, als der nebenbei fällt.

Es ist kein Strom, in den nicht trübe Bäche münden.

Es ist kein süßer Leiden als hoffen.

Es ist kein Tag, er bringt seinen Abend mit.

Es ist kein Tierlein so vergessen, es ruht ein Stündlein auf sein Essen.

Es ist kein Was ohne Weil.

Es ist kein Wasser so tief, man findet den Grund.

Es ist leicht abzuwehren, was davonläuft.

Es ist leicht, eine schöne Frau zu bekommen, aber schwer, schön (sie) zu behalten.

Es ist leicht, ein Feuer anzünden, schwer aber dasselbe zu löschen.
(Das bedeutet, es ist leicht, eine Feindschaft zu erwecken, aber schwer, sich später wieder zu vertragen.)

Es ist leichter gescholten als vergolten.

Es ist leichter tadeln, als besser machen.

Es ist leichter wider den Satan zu streiten als wider ein schönes Weib.

Es ist leichter zwei Herde bauen, als auf einem immer Feuer haben.

Es ist leicht, für gestern klug zu sein.

Es ist leicht geduldig sein, wenn einem wohl ist.

Es ist leicht gesagt, aber langsam getan.

Es ist leicht, man darf's nicht aus einem tiefen Brunnen schöpfen.

Es ist leicht predigen unter dem Galgen.

Es ist leicht zu haben, was niemand begehrt.

Es ist leicht zu schrecken, der sich fürchtet.

Es ist Maul wie Salat, sagt der Esel, wenn er Disteln frisst.

Es ist Maus wie Mine.

Es ist Maus wie Mutter, Sterze haben sie alle.

Es ist mehr als ein Esel, der Martin heißt.

Es ist mir um dich wie dir um mich.

Es ist misslich, wer des andern Schwager ist.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. (Dieses auf dem Bild aber wohl)
Es ist nicht all ein Gespenst,
was in der Tochter Kammer geht.


Es ist nicht allen Bäumen eine Rinde gewachsen.

Es ist nicht alle Rede ein Evangelium.

Es ist nicht alles Butter, was von Kühen kommt.

Es ist nicht alles Erz, was schwer ist.

Es ist (gehört) nicht alles (zum) Evangelium,
was man auf der Kanzel sagt.


Es ist nicht alles Gehirn in einem Kopfe.

Es ist nicht alles geistlich, was schwarze Kappen trägt.

Es ist nicht alles Geld, was klingt.

Es ist nicht alles gleich, wes Mutter das war.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
(Da nicht nur Gold glänzt, kann der äußere Anschein trügen, nicht immer ist es das, was der Anschein verspricht. Es ist nicht immer das enthalten, was die Verpackung annehmen lässt, es wird zu viel versprochen.)

Es ist nicht alles Gottes Wort, was gepredigt wird, es bringt auch mancher seine eigene Ware (mit) zu Markte.

Es ist nicht alles Heiligtum, was die Bauern küssen.

Es ist nicht alles recht, was dem Esel wohlgefällt.

Es ist nicht alles Spuk in des Töchterleins Kammer.

Es ist nicht alles Zucker in der Liebe.

Es ist nicht alle Tage Jahrmarkt.

Es ist nicht alle Tage Kirmes.

Es ist nicht allezeit Gefahr auf dem Meer.

Es ist nicht allweg gesund, was geht in den Magen durch den Mund.

Es ist nicht allweg gut, die Jungfer zu küssen.

Es ist nicht allzeit Fastelabend*9.

Es ist nicht auf seinem Miste gewachsen.

Es ist nicht der Gänse wegen.

Es ist nicht gar ohne, was Herr Jedermann sagt.


Es ist nicht gehauen und nicht gestochen.

Es ist nicht gut Gäste laden, deren man nicht mächtig ist.

Es ist nicht gut, mit großen Herren Kirschen essen, sie werfen einem den Stiel an den Kopf.

Es ist nicht gut, wenn die Bänke auf den Tischen hüpfen wollen.


Es ist nicht jede Meinung eine Wahrheit.


Es ist nicht jeder aufgelegt zum Scherz.


Es ist nicht jeder dein Freund, der dich anlacht.


Es ist nicht jedermann auf die Hochzeit geladen.

Es ist nicht leicht, allen Schlingen zu entgehen.

Es ist nicht mehr Betrug als an den Frauleuten.

Es ist nicht Not, dass die Pfaffen heiraten, solange die Bauern Weiber haben.

Es ist nicht Not, dass man den Bach in den Fluss leite.

Es ist nicht Not, dass man den Hund mit Bratwürsten werfe, solange man noch gute Bengel hat.

Es ist nicht Not, dass man der Sonne mit Fackeln helfe.

Es ist nicht Not, dass man die Kapaunen*15 verschneide.

Es ist nicht not, dass man die Sau schere, weil man sie brühen und sengen kann.

Es ist nicht not, dass man die Schafe frage, die Wolle gilt!

Es ist nichts Böseres als nachlassen.

Es ist nichts Lieberes auf Erden als Frauenliebe, wem's kann werden.

Es ist nichts so lang und breit, man kann davon das End abgehen.

Es ist nicht so leicht, allen Schlingen zu entgehen.

Es ist nicht so leicht verdient, als vertan.


Es ist nichts so bös, es ist zu etwas gut.

Es ist nichts so fein gesponnen, alles kommt ans Licht der Sonnen.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch endlich an die Sonnen.

Es ist nichts so gering und klein, es will bei seinesgleichen sein.

Es ist nichts so schlecht, es ist zu etwas gut.

Es ist nichts stolzer als eine volle Tasche.

Es ist nichts teurer, als was man mit Bitten erkaufen muss.

Es ist niemals zu spät, Gutes zu tun.


Es ist niemand allzeit gescheit.

Es ist niemand gar gülden.

Es ist niemand gern alt, und doch will jedermann gern alt werden.

Es ist niemand ohne fehl.

Es ist niemand ohne Sorge.

Es ist niemand ohne Unglück.

Es ist niemand schuldig, die Kuh mit dem Kalbe zu behalten.

Es ist niemand so arm, dass er nicht helfen könnte, und niemand so reich, dass er nicht Hilfe braucht.

Es ist niemand weise genug.

Es ist noch eine Beer im Loch.

Es ist noch jeden Tag Abend geworden.

Es ist noch kein Gelehrter vom Himmel gefallen.
Es fällt kein Gelehrter vom Himmel.

Es ist (noch) kein Meister vom Himmel gefallen.

Es ist noch manche Frage, die ihre Antwort nicht hat.

Es ist noch nicht aller Kellen Abend.

Es ist noch nicht aller Tage Abend.

Es ist noch nicht auf der Mühle, was zum Osterkuchen werden soll.

Es ist noch nicht in dem Fasse, worin es gahren soll.

Es ist noch nie ein Kleid so feiertäglich gewesen, es ist endlich ein Alltagskleid daraus geworden.

Es ist noch weit vom Lachen, sagte die Braut, da schrie sie.

Es ist nötiger den Mund verwahren denn die Kiste.

Es ist nur eine dünne Wand zwischen Wahnsinn und Verstand.

Es ist nur ein Nürnberg.

Es ist nur ein Übergang, sprach der Fuchs, als man ihm den Balg über die Ohren zog.

Es ist oft dem einen zugedacht und dem andern beschert.

Es ist recht, dass der Mist stinke.

Es ist schlechte Zeit, wenn der Teufel Fliegen fangen muss.

Es ist schlimmer, ein Weib zu reizen als einen bissigen Hund.


Es ist schwerer, eine Träne zu stillen, als tausend zu vergießen.


Es ist schwer, Feuer im Schoße tragen.

Es ist schwer stehlen, wo der Wirt ein Dieb ist.

Es ist schwer zu hüten, was jedermann gefällt.

Es ist selten ein Gewinn ohne des andern Schaden.

Es ist selten ein Schaden, ohne ein Nutzen dabei.

Es ist so breit, als es lang ist.

Es ist so kalt, daß die Elster auf dem Zaun flötet.

Es ist so leicht gelacht wie geschrien.

Es ist Torheit, die Katze im Sack kaufen.

Es ist Torheit, sich gegen das Altwerden schützen zu wollen, indem man an den Gewohnheiten der Jugend festhält.


Es ist unverloren, was man guten Freunden gibt.

Es ist vergebens angeklopft, wo Taubheit zu Hause ist.

Es ist viel Speise in den Furchen der Armen.

Es ist weder Treue noch Glauben auf Erden.

Es ist wohl eher ein krumm Holz zum Löffel geraten.

Es ist wohl so Grünes als das über Nacht zu Heu geworden.

Es ist Zeit zu reden, Zeit zu schweigen.

Es ist zu gewinnen - wie Honig von Wespen.

Es ist zu spät, sagt der Wolf, da war er mit dem Sterz im Eis angefroren.

Es ist zu viel von der Katze begehrt, dass sie bei der Milch sitze und nicht schlecke.

Es kann jeder seine Haut gerben lassen, wo er will.

Es kann nicht heißer als kochen.

Es kann nicht jeder um Ablass gegen Rom ziehen.

Es kann niemand zwei Breie in einer Pfanne kochen.

Es kann nur einer Papst sein.

Es kann oft einer, was er nicht weiß.


Es kann wohl einer ein Schiff bauen und weiß es doch nicht zu steuern.

Es klagt mancher über Brot, und ein Nachbar leidet Not.

Es klingt nicht wohl auf der Harfe, wenn man Gott lästert.

Es kommen ebenso viel Kalbshäute zu Markt als Kuhhäute.

Es kommen nicht alle Tränen aus dem Herzen.

Es kommt alles an den Tag.

Es kommt alles an den Tag, was man unterm Schnee verbirgt.

Es kommt alles aufs Höchste, sagt der Bettler, wenn ihm die Läuse am Hut herumkriechen.

Es kommt alles in einen Magen.

Es kommt alles, wer nur warten kann.

Es kommt allzeit Pharao, der Joseph nicht kennt.

Es kommt ihm – wie dem alten Weibe das Tanzen.

Es kommt ihm wie den Bauern das Aderlassen.

Es kommt kein Besserer.

Es kommt keine Milch von Höfen, es ist denn eine Maus darin ersoffen.

Es kommt kein Unglück allein.

Es kommt manchem das Glück vor die Tür, wenn er nur auftäte, eh es weiterläuft.

Es kommt mehr Furcht von innen heraus, denn von außen hinein.


Es kommt nichts im Schlaf.


Es kommt niemand gern vom Pferd auf den Esel.

Es kommt oft anders, als man denkt.

Es kommt, sagte der Bauer, da hatt' er drei Tag auf dem Nachtstuhl gesessen.

Es kommt wohl auch, dass man die Pferde muss hinter den Wagen spannen.

Es kostet auch Beine, wenn man auf Stecken reitet.

Es kostet den Bauern was, so er der Edelleute Gevatter sein will.

Es kostet ja kein Geld, hat der Bauer gesagt, da walkte er seinen Jungen durch.

Es kostet mich im Laden mehr, sprach der Mönch, als ihm die Frau einen Blaffert für die Messe gab.
(Ein Blaffert (auch Plappert oder Blaphart) von französisch blafard (bleich, hell), ist eine Münzart. Er wurde als Groschenmünze des Spätmittelalters besondere im oberdeutschen Raum verbreitet. Er entwickelte sich ab 1420 aus dem Schilling, der etwas weniger wert war.)

Es krauen sich viele, da sie's nicht juckt.

Es lacht mancher, der lieber weinen möchte.

Es lässt sich keiner gern in den Kasten sehen.

Es lässt sich nicht alles Holz zu Bolzen drehen.

Es lässt sich wohl ein Kaisergut verzehren.

Es läuft kein Fluss den Berg hinauf.

Es legt kein Krämer aus um eines Käufers willen.

Es legt wohl auch eine kluge Henne in die Nesseln.

Es liebt sich oder es diebt sich.

Es liegt am Tage wie der Bauer an der Sonne.

Es liegt da, wo niemand hin kann.

Es liegt nicht am wohl Anfangen, sondern am wohl Enden.

Es liegt viel daran, wer es sagt.

Es lüstet sie alle zu heiraten wie den Hund nach Osterbraten.

Es macht oft ein Bube, dass sein viel fromme Leute entgelten müssen.

Es mag einer seine Sache wohl verschweigen, wenn er will.

Es mag leicht sein, dass einen ein Bauer lobt.

Es meint es gut, es will es aber niemand gut verstehen.

Es meint jede Frau, ihr Kind sei ein Pfau.

Es mindert sich wie der Kot zu Weihnachten.

Es muss biegen oder brechen.

Es muss ein Ding einen Anfang haben.

Es muss eine geschickte Hand sein, die einem Narren den Kopf waschen soll.

Es muss einer oft können, was er nicht kann.

Es muss ein garstiger Vogel sein, der sein eigen Nest beschmeißt.

Es muss ein kalter Winter sein, wo ein Wolf den andern frisst.

Es muss guter Zunder sein, der fangen soll.

Es müssten starke Beine sein, die gute Tage ertragen können.

Es nimmt kein Schlachter dem andern eine Wurst ab.

Es nimmt kein Weib einen alten Mann um Gottes willen.

Es passt - wie die Faust aufs Auge.
Das passt wie die Faust aufs Auge.

Es pflegt nicht leicht ein Krämer einen Markt zu versäumen.

Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die niemand kann.

Es regnet, als gösse man es mit Kübeln herab.

Es reimt sich wie die Igelshaut zum Kissen.

Es reimt sich wie eine Faust auf ein Auge.

Es reimt sich wie eine Haspel in einen Sack.

Es ruft sich nicht wohl, wenn niemand antworten will.

Es sagt ein Storch dem andern Langhals.

Es schadet nichts, sagt der Schneider, wenn er die Hosen verschnitten, nur neu Tuch her!

Es schielt nicht jeder, der einmal über die Seite sieht.

Es schlafen nicht alle, die die Augen zu haben.

Es schläft sich keiner zu einem großen Manne.


Es schlägt nicht immer ein, wenn es blitzt (donnert).


Es schwatzt einer den anderen von der Bank und setzt sich dann selbst darauf.

Es schweigen mehr kluge als dumme Leute.


Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.


Essen und Trinken muss sein, und wären alle Bäume Galgen.

Esset, was ihr findet und denkt, was ihr wollt.

Ess ich mit, so schweig ich.

Es sieht ein Ei dem andern gleich.

Es sind keine echten Meister, die alle und alles meistern wollen.

Es sind nicht alle arm, die zerrissene Mäntel tragen.

Es sind nicht alle Doktoren, die rote Hüte tragen.

Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.

Es sind nicht alle gute Hausfrauen, die gut spinnen können.

Es sind nicht alle Heilige, die in aller Heiligen Kirchen gehen.

Es sind nicht alle Huren, die einem Manne zu Willen sind.

Es sind nicht alle Jäger, die das Horn gut blasen.

Es sind nicht alle Jäger, die Hörner führen.

Es sind nicht alle Jungfern, die Kränze tragen.

Es sind nicht alle Köche, die lange Messer tragen.


Es sind nicht alle krank, die Ach und Wehe schreien.

Es sind nicht alle krank, die in Ohnmacht fallen.

Es sind nicht alle Landsknechte, die lange Spieße tragen.

Es sind nicht alle Narren, die nicht in den Rat gehen.

Es sind nicht alle Narren geschoren.

Es sind nicht alle Pfaffen, die große Platten tragen.

Es sind nicht alle Tage Feiertage.

Es sind nicht Freunde, die ferne sind.

Es sind nicht gar alle Narren, die im Rate sitzen.

Es sind noch keine Spinnweben darüber.

Es sind nur die kleinen Sünden, die man beichtet.

Es sind so gute Katzen, die die Mäuse verjagen, als die sie fangen.

Es sind süße Äpfel, welche der Hüter übersieht.

Es sind üble Schützen, die ihr Pulver zu früh verspritzen.

Es sind undankbare Buben, die einen Dorn aus ihren Füßen ziehen, und stecken ihn in eines andern Fuß.

Es sind viele, die mit dem Kreuz gehen, aber wenig Kreuzträger.

Es sind viele reiche Bettler auf Erden.

Es sind viele tapfer, wenn die Feinde fort sind.


Es sind viel Mönche, aber wenige verschnitten.

Es sitzt ihm noch zwischen Fell und Fleisch.

Es soll ein jeder Achtung haben: Der Kaufmann, wenn die Ware geht, der Schiffer, wenn der Wind sich dreht, der Winzer, wenn die Traube schwillt, der Bauer, wenn der Roggen gilt.

Es soll keiner ein Weib nehmen, er könne denn drei ernähren.


Es soll kein Junger reden, man niese denn, so soll er sagen: Gott helf!

Es spielen sich eher zehn arm als einer reich.

Es stecken viel Esel in einem Fuchs.

Es steckt ihm im Fleisch und nicht im Haar, man schör` es sonst ab.

Es steckt nicht im Spiegel, was man im Spiegel sieht.

Es steht geschrieben: Sechs oder sieben sollen nicht harren auf einen Narren, sondern essen und des Narren vergessen.

Es steht ihm an wie dem Stoffel der Degen.

Es stinkt in der Fechtschule.

Es stirbt keine Sau ob einem unsaubern Troge.

Es stirbt kein Gut zurück, sondern vorwärts.

Es sucht keiner den andern im Sack, er habe denn selbst darin gesteckt.

Es taugt nichts unversucht.

Es trägt manche ihr Heiratsgut unter den Augen.

Es träumt einen Schuldigen bald vom Teufel.

Es trinken tausend sich den Tod eh einer stirbt von Durstes Not.

Es tut ihm nichts, er hat Briefe, dass man sein nicht spotten soll.

Es unterbleibt manch guter Kauf aus Mangel des Geldes.

Es verderben wohl neun Spät, eh ein Früh zugrunde geht.

Es verdirbt viel Weisheit in eines armen Mannes Tasche.

Es verliert mancher seinen Haber (Hafer), eh er zum Acker kommt.

Es wächst zum Fenster heraus.
(Ein Geheimnis kann nicht geheim bleiben.)

Es währt nicht ewig, dass zweie Einen raufen.

Es ward wohl schon eher eine üble Scheide gefunden, in der ein guter Degen steckte.

Es wäre oft einer fromm, wenn man ihn sein ließe.

Es wäre gut Herrgotte nach ihm schnitzen.

Es wäre gut Teufel nach ihm malen.

Es war gut Bier, aber der Zapfen ist ab.

Es war kein Berg so hoch, das Tal war so niedrig.

Es war noch kein Feierkleid, das nicht Alltagskleid geworden.

Es weiß niemand besser, wo der Schuh drückt, als der, der ihn trägt.

Es will ihm nicht ein, man muss den Nürnberger Trichter holen.

Es will nicht buttern!

Es wird dir bekommen wie dem Hunde das Gras.

Es wird dir glücken wie den Schwaben bei Lücken.

Es wird dir im Garten wachsen.

Es wird dir zu Haus und Hof kommen.

Es wird doch Tag, auch wenn der Hahn nicht kräht.

Es wird ihm in die Blüten regnen.

Es wird ihm kein Kropf wachsen, er redet frei.

Es wird ihm noch kommen wie dem alten Weibe die Milch.

Es wird keine eine Hur von eines Mannes wegen.

Es wird keiner arm, als wer nicht rechnen kann.

Es wird kein Fresser geboren, er wird erzogen.

Es wird kein Weib stumm geboren; sie wissen alle wohl zu reden.

Es wird mir zu den Nägeln ausschwären.

Es wird nicht ohne Schreien heilen.

Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Es wird schrecklich über Ägypten regnen.


Es wird überall mit Wasser gekocht.


Es zog schon mancher ein Füllen auf, das ihm selbst vors Schienbein schlug.

Etwas ist besser als (gar) nichts.

Etwas Verwandtschaft macht gute Freundschaft.

Eulen hecken keine Falken.

Eulen und Licht vertragen sich nicht.

Ewig ist ein langer Kauf.

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