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Deutsche Sprichworte
H bis I
Haare und Schaden wachsen alle Tage.

Haar und Unglück wächst über Nacht.

Habe den Doktor zum Freund und den Apotheker zum Vetter, sterben musst du doch.

Hab einen Pfennig lieb wie vier, fehlt dir`s an Wein, so trinke Bier.

Haben Eheleut einen Sinn, so ist das Unglück selbst Gewinn.

Haben ist haben, aber kriegen, das ist die Kunst.

Haben wir nicht Eier, so braten wir das Nest.

Habt Geduld mit anderer Schuld.

Halbe Tat ist Torenrat.

Hält der Buchstabe dich gefangen, kannst du nicht zum Geist gelangen.

Halt du dich wohl, ich kann es nicht.

Halte Fastnacht, dass du gute Ostern habest.

Halte jeden für einen Engel und schließ die Sachen vor ihm als vor einem Diebe.

Halte Rat vor der Tat.

Handel hat Wandel.

Handwerk hat goldenen Boden.

Hans kommt durch seine Dummheit fort.

Hans ohne Sorgen lebt mit der wilden Gans und lässt die Waldvöglein sorgen.

Harren, sehn und schweigen verhütet manchen Krieg.

Harte Schale und weicher Kern.

Hassen mich die einen, so lieben mich die anderen.

Hässliche Weiber hüten das Haus wohl.

Hass und Neid macht die Hölle weit.

Hast du den Faden angefangen, so spinn ihn auch zu Ende.
(Eine angefangene Arbeit muss zu Ende gebracht werden.)

Hast du die Stute gekauft, so führe sie auch in den Stall.
(Wenn man eine Braut hat, sollte man nicht zu lange warten, sondern bald heiraten.)

Hast du einen Edelmann zum Meier, so bekommst du weder Zinsen, Hühner noch Eier.

Hast du einen Gast, so gib ihm, was du hast, ist er ein Mann von Ehr', so verlangt er nicht mehr.
(aus der Eifel.)

Hast du ein Schwert, so hab ich einen Degen.

Hast du Geld, so setz dich nieder, hast du keins, so scher dich wieder.

Hast du kein Geld, so werd ein Amtmann, sagte jener Hofnarr zu seinem Fürsten.

Hast du kein Pferd, so nimm den Esel.

Hast du mich genommen, so musst du mich behalten.

Hast du nicht Pfeile im Köcher, so misch dich nicht unter die Schützen.

Hast Du nichts Gutes zu sagen, sage lieber gar nichts.

Hast ist meist ohne Vorteil.

Hastiger Mann soll trägen Esel reiten.

Hat der Apfel einen Wurm, so fällt er ohne Sturm.

Hat der Arme nicht vollen Tisch, so hat er guten Schlaf.

Hat der Bart Feuer gefangen, dann droht Gefahr dem Kopfe.

Hat der Bauer Geld, hat es die ganze Welt.

Hat die Henne ein Ei gelegt, so gackert sie.

Hat er keine, so will er verzagen, hat er eine, so ist er geschlagen.

Hat man die Gans lange genug gelobt, so schlachtet man sie.

Hätte jeder das Seine, so wärst du so arm wie ein andrer.

Hättich ist ein armer Mann.

Hätt`sie (ihn) die erste Lüge erstickt, sie wäre längst tot.

Haushalt hat ein großes Maul.

Häuslicher Zwist gehört nicht auf die Straße.

Heb kein Zank noch Hader an, mit dem der viel Wort machen kann.

Hehler sind Stehler.

Heimlicher Druck ist unerträglich.

Heimlicher Groll sitzt tief.

Heimlichkeiten sind schwer zu tragen und schlimm zu sagen.

Heimlich Verlöbnis stiftet keine Ehe.

Heim und Herd sind Goldes Wert.

Heirat der Alten ist ein Ladschreiben an den Totengräber.

Heiraten in Eile bereut man mit Weile.

Heiraten ist gut. Aber nicht heiraten ist besser.

Heiraten ist leicht, Haushalten schwer.

Heiraten ist Lotterie.

Heirate über den Mist, so weißt du, wer sie ist.

Heirat ins Blut tut selten gut.

Heiße Suppen muss man blasen.

Heißt man dich auch noch so gern willkommen, so musst du doch beizeiten „Auf Wiedersehen“ sagen.

Hennen, die viel gackern, legen wenig Eier.
Hühner, die viel gackern, legen wenig Eier.
(Umso mehr jemand Aufhebens von seinen Verdiensten macht, umso weniger ist dahinter.)
Herr Hochhinaus und Herr Habenichts passen nicht zusammen.

Heuchelei bekommt`s Geld, und die Wahrheit geht betteln.

Heuchler sind wie faules Holz, welches des Nachts einen Schein gibt, aber nicht wärmt.

Heute Blume, morgen Heu.

Heute ein Faster, morgen ein Fresser.

Heute Freud, morgen Leid.

Heute groß, morgen klein.

Heute haben wir einen Feiertag, aber zu Castell mistet man die Ställe.

Heute Herr, morgen Knecht.

Heute hier und morgen dort.

Heute im Putz, morgen im Schmutz.

Heute ist heute, morgen ist ein unsicherer Tag.

Heute ist nur einmal und nie wieder.

Heute König, morgen tot.

Heute mir, morgen dir.

Heute reich, morgen eine Leich.

Heute rot, morgen tot.

Heute sind wir's, morgen ist's ein andrer.

Heute was, morgen Aas.

Heut` frisch und stark, und morgen im Sarg.

Heut im Putz, morgen im Schmutz.

Heut soll dem Morgen nichts borgen.

Heut und morgen ist auch ein Tag.
(Das bedeutet, man soll sich nicht übereilen, wenn heute etwas nicht klappt, kann es am nächsten Tag etwas werden.)

Hexen weinen nicht.

Hier ist ein Dreier: kauf dir einen Strick.

Hier zieht die Sau den Zapfen raus.
(Man hat nicht aufgepasst und die Nachlässigkeit rächt sich durch einen Misserfolg.)

Hilf dir selber, so hilft dir das Glück.

Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.

Hilft Gott nicht zu jeder Frist, so hilft er doch, wenn's nötig ist.

Hing' man alle Diebe heuer, die Galgen würden teuer.

Hinter den Bergen wohnen auch Leute.

Hinter den Rosen steckt die Schlange.

Hinterher ist man immer klüger.

Hinterm Kreuz versteckt sich der Teufel.

Hinter sich hinaus tragen die Bauern die Spieße.

Hitzige Tränen trocknen bald.

Hochmut kommt vor dem Fall.

Hochmut liebt Demut - nämlich bei den anderen.

Hochmut macht dumm.

Hoffart ist gar leicht gelernt, kostet aber viel zu halten.

Hoffart will Zwang leiden.
(Wer eitel ist, muss dafür büßen.)

Hoffen ist ein süßes Leben.

Hoffen und Harren macht manchen zum Narren.

Hoffnung braucht man nicht zu kaufen.

Hoffnung hilft die schwersten Lasten tragen.

Hoffnung ist das Brot des Elenden.

Hoffnung ist ein Traum der Wachenden.

Hoffnung macht den Schwachen stark.

Hoffnung treibt das Schiff der Narren.

Hoffnung übergibt uns dem Totengräber.

Hoffnung überredet sich, der alte Wolf werde noch fromm werden.

Hoffnung und Mut helfen über manchen Graben.

Höfliche Worte machen die Zähne nicht stumpf.

Höfliche Worte vermögen viel und kosten doch wenig.

Hoher Baum fängt viel Wind.

Hohle Köpfe klappern am meisten.

Honig auf den Lippen, Galle im Herzen.

Honig auf der Zunge macht den Mund nicht süß.
(Das Sprichwort bedeutet, dass jemand viel verspricht, aber nicht die Absicht hat, Versprechen einzulösen.)

Honig im Mund, im Herzen Gall, ist jetzt bräuchlich überall.

Honig im Mund und Galle im Herzen.
(Man stellt sich wohlwollend und hat aber tatsächlich böse Absichten.)

Honig ist der Mücken Tod.

Honigsüße verdrießt, wenn man sie zu viel genießt.

Honig ums Maul und Dreck darin.

Honigworten ist nicht gut glauben.

Hör` auch, was der andre sagt, wenn du hörst, was einer klagt.
(Man muss erst beide Seiten hören, bevor man ein Urteil fällen kann. Wenn nicht, ergreift man eine Partei und ist nicht mehr neutral.)

Horcher und Laurer sind des Friedens und der Einigkeit Gift und Pestilenz.

Hörensagen ist halb gelogen.

Höre viel und rede wenig.
(Wer wenig redet, hört mehr, was die anderen sagen und erfährt so mehr.)

Hülfe Lügen, so würde keiner gehangen.

Hunde an Ketten sind bissiger als alle anderen.

Hunde, die bellen, beißen nicht. (Bellende Hunde beißen nicht.)
(Sprichwort auch in Italien)

Hunde, die den Braten gerochen haben, wollen ihn auch gerne belecken.

Hundert Jahre Unrecht ist noch keine Stunde Recht.

Hunde und Schmeichler beschmutzen gern ihren eigenen Herrn.

Hunde und Verleumder prüfen die Natur von hinten.

Hunger ist das beste Gewürz.

Hunger ist der beste Koch.

Hunger macht saure Bohnen süß.

Hungrige Mücken beißen schlimm.

Hurtig zur Arbeit, hurtig zum Imbiss.

Husaren beten um Krieg und der Doktor ums Fieber.

Hüte dich, dass du den Leuten nicht in den Mund kommst, denn du kommst selten heraus.

Hüte dich vor blonden Frauen und Autos, die die Russen bauen.
(Sprichwort aus der ehemaligen DDR)

Hüte dich vor denen, die dich fürchten.

Hüte dich vor einem Mann, der im Zorne lächeln kann.

Hüte dich vor Kannicht.

Hut in der Hand hilft durchs ganze Land.
Ich achte der Possen nicht, sagte jener Bischof, als er einen Spruch aus der Bibel hörte.

Ich bin gern ein Narr, aber der Narren Narr mag ich nicht sein.

Ich bin nicht so schadenfroh, sagte Hagestolz, als ihm ein Bräutigam zurief: Freu dich mit mir, morgen heirate ich.


Ich bin's so satt, als hätt' ich's mit Löffeln gegessen.


Ich bin über die Erde erhaben, sagte der Dieb, da hing er am Galgen.


Ich brauche keine Hummeln in meinem Bienenkorbe.


Ich denke mein Teil.

Ich denk`s, sagt Faulenz, möcht er nicht ja sagen.

Ich esse, was ich mag, und leide, was ich muss.

Ich frage nach Äpfeln und du antwortest mir von Birnen.


Ich gebe, wie ich's habe, und nehme, wie ich's kriege.


Ich habe keinen Prophetendreck gegessen.


Ich habe schon mehr Blätter rauschen hören.

Ich hatte mich drauf verlassen wie der Bock auf die Hörner.

Ich hoffe noch und zweifle doch.

Ich kann mit allen Sinnen mir selber nicht entrinnen.


Ich kann mit dem Daumen nicht mehr so recht nachkommen.

Ich komme doch noch ins Dorf, sagt der Wolf.

Ich mache mir daraus so viel als aus einem Pappenstiel.


Ich möchte wissen, wie der hieß, der nie von Weibern sich narren ließ.


Ich rede von Enten, und du antwortest mir von Gänsen.

Ich strafe mein Weib mit guten Worten, sagte jener Bauer, da warf er ihr die Bibel an den Hals.

Ich und du tragen Wasser an einer Stange.

Ich wag's Gott vermag's.

Ich weiß wohl, was ich habe, aber nicht, was ich kriege.


Ich will eine Feder aufblasen.

Ich will ihm eine Brille auf die Nase setzen.

Ich wollte, wer gern arm wäre, dass er sein Lebtag müsste arm sein.

Im Alter kommt der Psalter.

Im Ärger ist Wahrheit.


Im Augenblick kann sich begeben, was man nie gedacht im Leben.


Im Becher ersaufen (ertrinken) mehr als im Meer.

Im Bett ist alles wett.

Im Bier- und Weinhaus denk nicht ans Beinhaus.


Im Dorfe Frieden ist besser als Krieg in der Stadt.

Im Dunkeln ist gut munkeln, aber nicht gut Flöhe fangen.

Im Düstern ist gut flüstern, aber nicht gut Flöhe fangen.

Im Dustern ist gut schmustern.

Im Düstern maust die Katze am besten.

Im Garten der Selbstkritik wachsen gesunde Pflanzen.


Im Glück sind wir alle geduldig.

Im Grab ist allen wohl gebettet.

Im Grabe liegt der Fürst nicht bequemer als ein Tagelöhner.

Im Grabe neidet man niemand.

Im großen Wasser fängt man große, im kleinen Wasser gute Fische.

Im Grunde ist jedes Unglück nur so schwer, wie man es nimmt.


Im Hause des Gehängten sprich man nicht vom Strick.


Im Käfig lernt der Vogel singen.


Im Kampfe muss man alles wagen, muss Hiebe geben, Hiebe ertragen.

Im Kloster Ebrach liegt der Teufel und seine Mutter begraben.

Im Kriege schweigt das Recht.

Im Krug kommen mehr um als im Krieg.

Im Leben kommt alles, wie es vom Schicksal bestimmt ist.

Im Leben regiert das Glück, nicht die Weisheit.


Immer fröhlich ist selten reich.


Immer heiter, Gott hilft weiter.


Immer sachte mit den jungen Pferden.


Immer sparen heißt immer darben.


Immer was Neues, aber selten was Gutes.


Im Munde Bibel, im Herzen übel.


Im Reich der Gecken ist die Vernunft ein Schrecken.

Im schönsten Apfel sitzt der Wurm.

Im Spiel gibt`s keine Freundschaft.


Im Spiel lernt man die Leute kennen.


Im Sturm tut es jeder Hafen.


Im Trüben ist gut fischen, aber auch gut entwischen.


Im Wein liegt die Wahrheit.

Im Willen liegt die Schuld, nicht in der Tat.

In allen Gassen hat man Betrug und Laster feil.


In allen Landen sind hohle Fässer und Kübel.


In andrer Leute Küchen ist gut kochen lernen.


In Armer Leute Mund verdirbt viel Weisheit.

In Armut erkennt man den Freund.

In bösen Räten ist das Weib des Mannes Männin.


In den Fasten leeren die Bauern Keller und Kasten.

In den kalten Ofen ist übel blasen.

In der Armut lernt man Freunde kennen.

In der Ehe mag kein Frieden sein, regiert darin das Mein und Dein.


In der Ehe muss jede Frau einige Dinge lernen, die sie schon kann.

In der Ehe suchen die Frauen ihr Glück, die Männer ihre Ruhe.


In der Ernte ist zwischen Pfarrer und Bauern kein Unterschied.

In der Ernte sind die Hühner taub.

In der Gefahr sieht man, was an einem war.

In der Hölle gilt kein Stimmensammeln.


In die Hölle ist es überall gleich weit.


In der Jugend verzagt ist im Alter verzweifelt.


In der Kürze liegt die Würze.


In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt.

In der Liebe versteht man einander nur, wenn man nichts zueinander sagt.
aus Schwaben

In der Nacht sind alle Katzen grau.

In der Not erkennt man den Freund.

In der Not frisst der Teufel Fliegen.

In der Not lernt man den waren Freund erkennen.

In der Ruhe liegt die Kraft.

In der Scheide von Stahl steckt oft eine Klinge von Blei.


In der schlechtesten Scheide ist oft die beste Klinge.

(Auch schlechte Frauen können gute Männer bekommen.)


In der Welt ist nichts so gemein als falsche Worte im guten Schein.


In der Wut tut niemand gut.


In des Armen Tasche verdirbt viel Weisheit.

In eine leere Scheune kommt keine Maus.
In die größten Segel fällt der meiste Wind.

In eigenem Garten ist am besten grasen.

In eigener Sache ist niemand klug.

In eigener Sache kann niemand Richter sein.


In eine leere Scheune kommt keine Maus.

In einem alten Fass liegt oft guter Wein.

In einem Schafstall kann ein Kalb König sein.

In einer alten Scheide steckt bisweilen auch ein guter Degen.

(Das bedeutet, das auch eine ältere Frau noch einen jungen oder guten Mann abbekommen kann.)

In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.


In einer harten Schale steckt oft ein weicher Kern.

In fremdem (anderer Leute) Garten ist gut grasen.


In Gefahr und größter Not ist der Mittelweg der Tod.


In Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf.


In großen Häusern stecken große Sorgen.


In Häusern, wo Bildung herrscht und Sitte, da gehen die Frauen zuerst, die Männer folgen ihrem Schritte.


In Hoffnungen berauschen sich mehr als in Wein.


In jedem Pfäfflein steckt ein Päpstlein.


In jeder Freude ist ein Tropfen Wermut.


In kalten Öfen backt man kein Brot.


In kleinsten Raum, pflanz einen Baum und pflege sein, er trägt dir`s ein.

In Komplimenten ist Sparsamkeit höflich.

In leeren Häusern regieren Poltergeister.

In leere Scheuern*21 kriecht keine Maus.


In Mädchen soll der Teufel wohnen, in Weibern aber Legionen.

(Vergleichbares Sprichwort in Russland: In den Mädchen steckt zwar der Teufel, aber gegen die Weiber sind sie noch Engel.)

In Nöten sieht man den Mann.


In Scherz und Spiel spricht man oft die Wahrheit.


In schönen Büchern blättert man gern.


In schöner Herberg verzapft man auch sauern Wein.


In Schurken und Narren teilt sich die Welt.

In Strumpf gesch... und Wurst gemacht.

In verbotenen Teichen fischt man gern.

In viel Worten ist viel Sünde.


In wichtigen Dingen soll man nicht abenteuern.


Irrender Hirt, irrende Schafe.

Irren ist menschlich, im Irrtum verharren ist teuflisch.

Irrtum ist kein Betrug.

Iss deinen Brei und halt dein Maul.

Iss den selbst gekochten Brei.

Iss, trink, sei fröhlich hier auf Erd`; denk nur nicht, dass es besser werd!

Iss, was gar ist, Trink, was klar ist, Sprich, was wahr ist.


Ist das Bett beschritten, ist das Recht erstritten.

Ist das Fass leer, gehen die Freunde quer.

Ist das Geld die Braut, so taugt die Ehe selten etwas.


Ist das Leben noch so trüb, einmal scheint die Sonne lieb.

Ist das Wasser noch so still, muss der Schiffer an Sturm denken.

Ist der April auch noch so gut, schneit`s dem Bauern auf den Hut.

Ist der Bauch (Magen) satt, wird das Herze froh (fröhlich).

Ist der Gast nicht lieb und wert, so setzt man ihn hinter den Feuerherd.

Ist der Kranke genesen, so zahlt er ungern die Spesen.


Ist der Mann nicht mehr verliebt, dann ist die Ehe meist getrübt.


Ist der Mann unvorsichtig und die Frau eine Törin, so geht alles den Krebsgang.


Ist der Reichtum verloren, ist nichts verloren; ist die Gesundheit verloren, ist etwas verloren; ist die Persönlichkeit verloren, ist alles verloren.


Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

Ist der Tag auch noch so lang, dennoch kommt der Abend.


Ist die Blüte abgefallen, so haut man darum den Baum nicht um.

Ist die Braut nicht reich, so hat sie doch ihr Mütterliches.

Ist die Decke über dem Kopf, so sind die Eheleute gleich reich.
(Dieses Rechtssprichwort bedeutet, wenn früher eine Frau einen Mann heiratet und beide zum ersten Mal ins Bett gehen, gab sie damit auch alle Rechte an ihrem Eigentum auf. Es gab nur noch ein gemeinsames Vermögen über das der Mann ganzheitlich entscheiden und verfügen konnte. Die Frau brauchte in der Ehe die Erlaubnis des Mannes, um über ihr früheres eigenes Gut zu verfügen.)

Ist die Gefahr vorüber, wird der Heilige ausgelacht.

Ist die Henne mein, so gehören mir auch die Eier.

Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse über Tisch und Bänke.

Ist die Maus satt, schmeckt das Mehl bitter.

Ist die Wirtin schön, ist auch der Wein schön.

Ist eine Mutter noch so arm, gibt sie doch ihrem Kinde warm.

Ist gleich der Bock aus dem Hause, so bleibt der Gestank doch darin.


Ist in schönem Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.

Ist kein Block im Wege, so fällt man über einen Span.

Ist man verirrt, wird man verwirrt.

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