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Deutsche Sprichworte
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Gaben, die ein Armer einem Reichen gibt, sind Bettelei.

Gaben, die einmal gegeben, soll man nicht wiederum fordern.


Gaben machen kein Christen, sondern der Glaube.


Gaben verblenden weiser Leute Augen.


Gaben vom Feind sind selten gut gemeint.


Gabe oder Kauf wandelt nicht das Gut, sondern die Herrschaft.


Gäb es keine Narren, so gäb es keine Weisen.


Galgen und Orden werden oft auf demselben Wege erworben.


Galle bleibt Galle, wenn man sie auch mit Honig bestreicht.


Gänse und Weiber hören nicht auf zu schnattern und wenn man sie zu Tode füttert.


Ganz bekannt, halb gebüßt.

Ganze Beine sind besser als ein gemästeter Bauch.

Gar oft den Armut widerfährt, der sein Gut unnützlich verzehrt.


Gar zu gut ist halb schlimm.


Gar zu höflich sein ist auch eine Grobheit.


Gäste, die nachmittags kommen, bleiben gern über Nacht.


Gast und Fisch bleiben kaum drei Tage frisch.


Gebare jung und tu als ein Alter.


Geben kann ein jeder, was (wie viel) er will, aber nehmen darf er nur nach Verdienst.


Geben ist seliger denn Nehmen.


Geben und doch behalten gilt nichts.


Geben und Wiedergeben hält die Freundschaft zusammen.

Gebetteltes Brot schmeckt süß.

Gebieten ohne Straf und Macht, macht Herren und Gebot veracht.

Gebot ohne Glauben lehren macht Heuchler.

Gebrannte Kinder scheuen das Feuer.

Gebranntes Kind scheut das Feuer.

Gebrannt ist nicht gebraten.

Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.

Gebrauchter Schlüssel ist immer blank.

Gebrauch tut mehr als Meisterlehr.

Gebt der Frau Flügel, und sie ist entweder ein Engel oder eine Gans.

Geburt ist etwas, Bildung mehr.


Geburt macht nicht edel.

Gecken lassen sich leichtlich schrecken.


Gedanken leiden keinen Zwang.

Gedanken sind frei.
Gedanken sind zollfrei.


Geduld frisst den Teufel.


Geduldige Schafe gehen viel in einen Stall.

Geduld ist das beste Kraut im Unglück.


Geduld ist der Seelen Schild.

Geduld ist ein Pflaster für alle Wunden.

Geduld ist stärker denn Diamant.

Geduld macht aus einem Feind oft einen Freund.

Geduld überwindet alles.


Geduld und Heiterkeit siegen allezeit.

Geduld und Zeit lindern alle Traurigkeit.

Geduld verdauet alle Not und verschlingt zuletzt den Tod.


Geduld, Vernunft un Havergrüt, de sünd to allen Dingen nüt.

(Sprichwort aus Lübeck.)

Geduld wird alle Wege ebnen.


Geehrt werden und kitzeln tut wohl.


Gefahr erhöht den Genuss.


Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden.


Gefahr muss man mit Gefahr überwinden (vertreiben).


Gefahr wird nicht ohne Gefahr vertrieben.


Gefällt der Henne der Hahn, so gefällt ihr auch der Hühnerhof.


Geflickte Freundschaft wird selten wieder ganz.


Gegen den Backofen ist übel gähnen.

Gegen den Frost hilft kein Zittern.

Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.

Gegen den Wind beweist sich die Freundschaft.


Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Gegensätze ziehen sich an.


Gegessen Brot soll man gedenken.

Gehe dem Bach nach und du findest das Meer.

Geh nicht in Nachbars Haus, du trägst wenig Ehre heraus.

Geh nicht tiefer ins Wasser, als du schwimmen kannst.


Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst.


Geh ins Beinhaus und lies eines Edelmanns Kopf heraus.

Gehorchen ist leichter als Befehlen.

Gehorsam und Geduld wachsen nicht im Frauengarten.


Geht der Handel nicht so, wie du willst, so geh, wie er will.


Geht es an die Steuer zum gemeinen Nutzen, so sucht jederman den Bettelmantel hervor.

Geht’s nicht grad, geht’s krumm.

Geht’s, so ist es gut, geht’s nicht, so ists auch gut.


Geist ist gut, aber Verstand besser.


Geiz ist die größte Armut.

Geiz und Verstopfung gehen Hand in Hand.


Gelbe Butter am Spunde ist nicht immer gut auf dem Grunde.

Geld allein macht nicht glücklich.

Geld führt den Krieg.


Geld hat manchen an den Galgen gebracht.

Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.


Geld kann Tugend nicht ersetzen.


Geld regiert die Welt.


Geld schließt auch die Hölle auf.

Geld um Dienst ist nicht dankenswert.

Geld verloren, nichts verloren, Mut verloren, viel verloren, Ehre verloren, alles verloren.

Geld wird nicht gehenkt.


Gelegenheit macht Diebe.

Gelegenheit macht Liebe.

Gelinder Arzt bei faulem Schaden macht Übel ärger.

Geloben ist adlig, halten bäurisch.

Geloben ist ehrlich, halten beschwerlich.

Gemach fährt den Berg hinauf.

Gemach ins Dorf, die Bauern sind trunken!

Gemalte Blumen riechen nicht.

Gemalte Rosen duften nicht.


Gemeine Gefahr macht die Leute einig.

(Eine allgemeine Gefahr, die für alle gefährlich ist und alle die gleichen Interessen haben kann alle einigen. Wie sich bei mancher Gelegenheit gezeigt hat, versuchen manche aber, einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen.)


Gemeinsam sind wir stark.


Gemeinsam Unglück rüstet wohl.


Genau gedungen und richtig bezahlt.

General oder gar Korporal.

Genieße deine Kraft, man lebt nur, wenn man schafft.

Genug ist besser als zu viel.

Geradeheraus ist Meister.


Gerät der erste Wurf nicht, so fällt die Birne beim zweiten.

Gerüchte ist der Klage Anfang.

Geschehene Dinge haben keine Umkehr.


Geschehen ist geschehen.


Geschenke halten die Freundschaft warm.

Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.


Geschrei macht den Wolf größer, als er ist.


Geschwätzigkeit bringt Herzeleid.


Geschwindigkeit ist keine Hexerei.


Geschwister vertragen sich gern, sind sie einige Meilen*16 fern.


Gesellentreue nicht besteht, Eheweibs Treu über alles geht. Brüder und Mütter lieben sehr, aber ein Eheweib noch viel mehr.

Gestrenge Herren regieren nicht lange.

Gesunde Beine bedürfen keiner Krücke.


Gesunder Zahn kaut Brot zum Marzipan.


Gesundheit ist der größte Reichtum.

Gesundheit ist leichter verloren als wiedergewonnen.

Gesundheit schätzt man erst, wenn man krank wird.


Gesundheit und Geld durchstreifen die Welt.

Geteilte Freude ist doppelte Freude.

Geteiltes Leid ist halbes Leid.


Getreuen Diener findet man nicht auf dem Trödelmarkt.

Getreuen Dienst lohnt Gott.

Getreuer Diener ist ein verborgener Schatz.

Getroffene Hunde bellen.

Gewalt führt die Kuh nicht in den Stall.


Gewalt geht vor Recht.

Gewalt kann man mit Gewalt vertreiben.

Gewalt macht schnellen Vertrag.


Gewalt schafft Gewalt.


Gewalt wird nicht alt.

Gewärmte Essen munden nicht.

Gewarnter Mann ist halb gerettet.

Gewinnen fängt an mit Beginnen.

Gewinnen ist der Abend vor Verlieren.

Gewissen ist die Gewissheit, dass man sich später für gewisse Taten schämen würde.


Gewiss geht vor Ungewiss.

Gewohnheit entschuldigt nicht, sondern erschwert.

Gewohnheit hat leichte Bürde.

Gewohnheit ist die andere Natur.

Gewohnheit ist König über den Verstand.

Gewohnheit ist wie ein eisern Hemd.


Gewohnheit lindert alle Dinge.

Gewohnheit wächst mit den Jahren.

Gewohnheit will Recht haben.

Gezwungene Ehe des Herzens Wehe.

Gezwungene Liebe und gemalte Wangen dauern nicht.


Gezwungener Dienst hat keine Kraft.

Gezwungener Eid ist Gott leid.

Gezwungener Wille ist Unwille.


Gib acht, es sind Schindeln auf dem Dache!


Gib acht ist mehr als Reue.


Gib bald, so wird der Dank alt.


Gib blind, nimm sehend.

Gib dem Buben einen Dreier und tu es selbst.

Gib den Armen bei deinem Leben, nach deinem Tod hast nichts mehr zu geben.

Gib den kleinen Finger, und man nimmt die ganze Hand.


Gib einem Buben eine Frau und einem Kind einen Vogel, es ist beider Schade.

Gib einer Frau zehn gute Ratschläge; sie befolgt einen elften.

Gib lieber der Katze als der Maus, so bist du deiner Sorgen los.


Gibst du mir, so geb' ich dir.


Gibst du mir, so halt ichs (geh ich) mit dir.

Gibt der Bauer, so sieht er sauer.

Gibt Gott Häschen, so gibt er auch Gräschen.

Gibt man dem Teufel den kleinen Finger, so will er die ganze Hand.


Gib wie du willst nehmen, und nimm, wie du willst geben.

Gift findet man nicht in armer Leute Küchen.

Giftig Verleumder tut frommen Herzen wehe und geht durch Mark und Bein.

Glaube nicht alles, was du hörst; liebe nicht alles, was du siehst; rede nicht alles, was du weißt.

Glauben ist leichter als Denken.

Gleiche Brüder, gleiche Kappen.

Gleiche Bürde bricht keinem den Rücken.

Gleiche Bürde hält feste Freundschaft.

Gleiche Meinung schafft Vereinigung.

Gleiches Unglück macht Freundschaft.


Gleich und Gleich fängt keinen Krieg an.


Gleich und Gleich gesellt sich gern.


Gleich Vieh leckt sich gern.


Gleich wieder ist die beste Bezahlung.

Glocken und Narren läuten gern.

Glück bringt Neider.

Glück fragt nicht nach Recht.

Glück gebiert Neid, Sicherheit gebiert Gefahr, Vertraulichkeit Verachtung, Wahrheit gebiert Verfolgung.


Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.


Glück hat Tück.


Glück im Spiel, Unglück in der Liebe.

Glück ist blind und macht blind.

Glück lässt sich finden, behalten ist Kunst.

Glücklich ist der Mensch, der nicht den Dingen nachschaut, die er nicht hat, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.


Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.

Glücklich über die Bruck, verlacht man den Nepomuk.


Glücklich, wer im Besitz ist.

Glück macht Freunde, aber Not bewährt sie.

Glück und Glas, wie leicht bricht das.

Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über dem fremden.

Glück und Unglück sind zwei Nachbarn.

Glück und Unglück tragen einander auf dem Rücken.

Gnade ist besser denn Recht.

Gnade geht vor Recht.

Goldene Kirchen, hölzerne Herzen.

Golden Gebiss macht`s Pferd nicht besser.

Gold macht taub, Glück macht blind.

Goldner Zaum macht schlechtes Pferd nicht besser.

Gold regiert die Welt.


Gott beschütze mich vor meinen Freunden! Mit meinen Feinden will ich schon selbst fertig werden.


Gottes Allmacht ist allzeit ausgenommen.


Gottes Auge schläft nicht.


Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich klein.


Gottes Wege sind unergründlich.


Gottes Wort wär` nicht so schwer, wenn nur der Eigennutz nicht wär`.

Gott führt wohl in die Grube, aber auch wieder hinaus.

Gott gibt nicht mehr Frost als Kleider.

Gott gibt's den Seinen im Schlafe.

Gott hält die Bäume auf, bevor sie in den Himmel wachsen.

Gott hilft dem Arbeitsamen (der arbeitsamen Hand).

Gott hilft dem Fleiß und nicht Hans Unfleiß.

Gott hilft dem Schwachen.

Gott ist ein Herr, der Abt ein Mönch.

Gott ist kein Bayer.

Gott lässt der Ziege den Schwanz nicht länger wachsen, als sie ihn brauchen kann.

Gott lässt genesen, der Arzt kassiert die Spesen.

Gott lässt keinen Deutschen verderben.

Gott lässt wohl sinken, aber nicht ertrinken.

Gottlos, lieblos.


Gott rechnet anders als der Mensch.

Gott schütze uns vor Feuer und Wind und vor Arbeitern, die langsam sind.

Gott sieht das Herz an.

Gott, störe meine Gegner und gib mir Geduld.


Gott straft Buben mit Buben.

Gott verlässt keinen Deutschen: hungert ihn nicht, so dürstet ihn doch.

Gram bricht auch ein starkes Herz.

Graue Haare machen niemand alt, die Haut tut es, wenn sie runzelt.

Graue Haare sind Kirchhofsblumen.

Graue Haare stehen gut auf einem jungen Kopf.

Graues Haar wächst auch auf jungen Kopf.

Greif in den eigenen Busen.

Grobe Säcke näht man nicht mit Seide.

Groß denken und nichts dahinter.
(Wichtig tun und nichts ausrichten, Sprichwort von Amrum.)


Große Anschläge haben kleinen Nachdruck.

Große Bäume geben mehr Schatten als Früchte.

Große Brüste verheißen viel und geben wenig.

Große Diebe hängen die kleinen.

Große Herren haben lange Hände.

Große Pracht, kleine Macht.

Große Kirchen, kleine Heilige.

Große Männer sind nicht ohne Feinde.

Großer Herrn Bitten ist Befehlen.

Großer Lärm macht keine Hochzeit.

Großer Sager, kleiner Wager.


Großer Schein ohne Sein.


Großer Stein ist schwer zu werfen.


Großer Wind bringt oft nur kleinen Regen.

Große Städte, große Sünden.

Groß Geld, groß Sorg und Gefahr.


Groß Glück, große Gefahr.


Großsein tut`s nicht allein, sonst holte die Kuh den Hasen ein.

Grüne Kirschen werden rot, kleine Kinder werden groß.

Grünes Holz, große Hitze.

(Das bedeutet, in der Jugend sind die Menschen meist hitzig und unüberlegt.)

Grün Holz gibt mehr Rauch als Wärme.


Guck in dein eigen Häfelein.

Gunst bekommt man nicht umsonst.

Gut angegriffen, gut verteidigt.


Gut ausgestellt ist halb verkauft.


Gut Ding will Weile haben.

Gute Antwort bricht den Zorn.

Gute Aufsicht ist halbe Erziehung.


Gute Ausrede ist drei Batzen*2 wert.

Gute Bäume tragen zeitig.

Gute Beine haben oft schlechte Stiefel.


Gute Belohnung macht willige Arbeiter.


Gut edel, Blut arm.

Gute Freunde findet man nicht am Wege.

Gute Freunde sind dünn gesät.


Gute Freunde stehlen die Zeit.


Gute Freunde und treue Nachbarn sind nicht mit Geld zu bezahlen.


Gute Gedanken brauchen wenig Worte.

Gute Gedanken und gute Werke sind Geschwisterkinder, die einander immer bei der Hand führen.

Gute Haushaltung macht kleines Einkommen groß.

Gute Leute sind nicht Nachbarn.

Gute Meinung ohne Taten geben einen magern Braten.


Guter Anfang, gut Behagen, das Ende muss die Last tragen.

Guter Anfang ist halbe Arbeit.

Guter Bankettier, guter Bankerottier.
(altes Sprichwort, Bankettier von bankettieren - festlich tafeln, jemand der ein Bankett oder Fest veranstaltet. Bankerottier aus dem italienischen - banco rotto gleich zerbrochener Tisch (banco - Bank) (meist der Tisch des Geldwechslers). Wenn der Tisch des Geldwechslers zerbrochen ist, ist er zahlungsunfähig - bankrott. Das bedeutet, wer große und verschwenderische Bankette veranstaltet, wird bald bankrott, das heißt, zahlungsunfähig sein.)

Güter brauchen Hüter.

Guter Dienst bleibt unverloren.

Guter Herren Bitte ist Mordgeschrei.

Guter Lehrling, guter Meister.

Guter Meister macht gute Jünger.

Guter Name ist schönes Heiratsgut.

Guter Rat ist Goldes wert.

Guter Rat ist teuer.

Guter Rat kommt über Nacht.

Guter Same geht bald auf.

Guter Schein, falscher Schatten.

Guter Soldat erwägt seine Tat.


Guter Umgang verbessert schlechte Sitten.

Guter Wille hat geschwinde Füße.

Guter Wille muss am Ende betteln gehn.

Guter Wille tut viel, aber nicht alles.

Gute Saat, gute Ernte.

Gutes Gewissen ist täglich Wohlleben.


Gutes Wort findet guten Ort.

Gute Tage kosten Geld.

Gute Tage stehlen das Herz.


Gute Tage wollen starke Beine haben.


Gute Tat wird zu guter Nachbarschaft führen.


Gute Vorsätze sind ein gepflasterter Weg zur Hölle.


Gute Vorsätze und Aprilsonne währen nicht lange.


Gute Ware lobt sich selbst.


Gute Worte müssen böse Ware verkaufen.

Gute Worte und nichts dahinter geben sie im Sommer und Winter.

(auch: Viel Lärm und nichts dahinter.)

Gute Zeiten machen schlechte Menschen.


Gute Zimmerleute machen wenig Späne.


Gute Zucht, gute Frucht.

Gut gefrühstückt, spürt man den ganzen Tag. Gut geschlachtet, das ganze Jahr. Gut geheiratet, das ganze Leben.

Gut gekaut ist halb verdaut.

Gut genug taugt selten viel.

Gut Gespräch kürzt den Weg.


Gut Gewissen macht ein fröhlich Gesicht.

Gut Gewissen und armer Herd ist Gott und aller Ehren wert.

Gut gewonnen ist gut zu halten.

Gut Korn geht nicht verloren.

Gut macht Mut, Mut macht Übermut, Übermut tut selten gut.
(Übermut gibt es in verschiedenem Zusammenhang: „Überfluss macht Übermut, und Übermut tut selten gut.“ „Übermut tut selten gut.“ Früher bedeutete er Hochmut, leichtfertig, mutwillig oder tollkühn oder überheblich, was öfter Strafen nach sich zog.)

Gut meinen bringt oft Weinen.


Gut Pferd, das nie stolpert, gut Weib, das nie holpert.


Gut Recht bedarf oft guter Hilfe.


Gut schlafen ist so gut wie gut essen.

Gut verloren, etwas verloren; Ehre verloren, viel verloren; Gott verloren, alles verloren.

Gut Werkzeug, gute Arbeit.