Logo Sprichworte der Welt
____________

Wetterkarte

Diese Internetseite wird mehrmals wöchentlich aktualisiert und ergänzt. Diese Internetseite erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und alle Angaben sind ohne Gewähr.
Alle enthaltenen Informationen sind bestmöglich und so genau wie möglich wiedergegeben. Falls trotzdem Angaben ungenau sind oder nicht den Tatsachen entsprechen, bitte ich um eine Benachrichtigung.

____________



Deutsche Sprichworte
G
Gaben, die ein Armer einem Reichen gibt, sind Bettelei.

Gaben, die einmal gegeben, soll man nicht wiederum fordern.


Gaben machen kein Christen, sondern der Glaube.


Gaben macht der Wille gut.

Gaben verblenden weiser Leute Augen.

Gaben vom Feind sind selten gut gemeint.


Gabe oder Kauf wandelt nicht das Gut, sondern die Herrschaft.


Gäb es keine Narren, so gäb es keine Weisen.


Galgen und Orden werden oft auf demselben Wege erworben.


Galle bleibt Galle, wenn man sie auch mit Honig bestreicht.


Gämsen steigen hoch und werden doch gefangen.

Gänse und Weiber hören nicht auf zu schnattern und wenn man sie zu Tode füttert.

Ganz bekannt, halb gebüßt.

Ganze Beine sind besser als ein gemästeter Bauch.

Garaus macht böse Hosen.

Garaus, so wird ein voller Bruder draus.

Garnstellen fängt nicht Vögel, sondern Zuziehen.

Gar oft den Armut widerfährt, der sein Gut unnützlich verzehrt.

Garten muss man warten.

Gartenwerk, Wartenwerk.

Gar zu gut ist halb schlimm.

Gar zu höflich sein ist auch eine Grobheit.


Gassenengel, Hausteufel!

Gäste, die nachmittags kommen, bleiben gern über Nacht.

Gast und Fisch bleiben kaum drei Tage frisch.


Gebare jung und tu als ein Alter.


Gegeben gut gehört sich viel.

Geben kann ein jeder, was (wie viel) er will, aber nehmen darf er nur nach Verdienst.

Geben ist seliger denn Nehmen.


Geben und doch behalten gilt nichts.


Geben und Wiedergeben hält die Freundschaft zusammen.

Gebet ohne Inbrunst, Vogel ohne Flügel.

Gebetteltes Brot schmeckt süß.

Gebieten ohne Straf und Macht, macht Herren und Gebot veracht.

Gebot ohne Glauben lehren macht Heuchler.

Gebrannte Kinder scheuen das Feuer.

Gebranntes Kind scheut das Feuer.

Gebrannt ist nicht gebraten.

Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.

Gebrauchter Schlüssel ist immer blank.

Gebrauch tut mehr als Meisterlehr.

Gebt der Frau Flügel, und sie ist entweder ein Engel oder eine Gans.

Geburt ist etwas, Bildung mehr.


Geburt macht nicht edel.

Gecken lassen sich leichtlich schrecken.


Gedanken leiden keinen Zwang.

Gedanken sind frei.
Gedanken sind zollfrei.

Gedanken sind zollfrei, aber nicht höllenfrei.

Gedinge bricht Landrecht.

Gedingt Pferd macht kurze Meilen.

Geduld frisst den Teufel.

Geduldige Schafe gehen viel in einen Stall.

Geduld ist das beste Kraut im Unglück.


Geduld ist das beste Pflaster für alle Schwären.

Geduld ist der Seelen Schild.

Geduld ist die Seelenspeis.

Geduld ist ein edel Kraut, wächst aber nicht in allen Gärten.

Geduld ist ein Pflaster für alle Wunden.

Geduld ist stärker denn Diamant.

Geduld lädt Gewalt zu Haus.

Geduld macht aus einem Feind oft einen Freund.

Geduld überwindet alles.


Geduld überwindet Holzäpfel.

Geduld überwindet Schweinsbraten.

Geduld und Batzen*2 gehen viel in einen Sack.

Geduld und Heiterkeit siegen allezeit.

Geduld und Zeit lindern alle Traurigkeit.

Geduld verdauet alle Not und verschlingt zuletzt den Tod.


Geduld, Vernunft un Havergrüt, de sünd to allen Dingen nüt.

(Sprichwort aus Lübeck.)

Geduld wird alle Wege ebnen.


Geduld zu hoch gespannt wird rasend.

Geehrt werden und kitzeln tut wohl.

Gefahr erhöht den Genuss.


Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden.


Gefahr muss man mit Gefahr überwinden (vertreiben).


Gefährte munter kürzt die Meilen.

Gefahr wird nicht ohne Gefahr vertrieben.

Gefällt der Henne der Hahn, so gefällt ihr auch der Hühnerhof.


Geflickte Freundschaft wird selten wieder ganz.


Gefundenes verholen ist so gut wie gestohlen.

Gefunden, gefunden wiedergib, geschenktes Gut nimmer gib.

Gegen den Backofen ist übel gähnen.

Gegen den Frost hilft kein Zittern.

Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.

Gegen den Wind beweist sich die Freundschaft.


Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Gegensätze ziehen sich an.


Gegenwehr ist nicht verboten.

Gegessen Brot soll man gedenken.

Gehe dem Bach nach und du findest das Meer.

Geheime Unzucht, offene Schande.

Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst.

Gehgemach und Lebelang sind Brüder.

Geh ins Beinhaus und lies eines Edelmanns Kopf heraus.

Geh nicht in Nachbars Haus, du trägst wenig Ehre heraus.

Geh nicht tiefer ins Wasser, als du schwimmen kannst.


Geh nicht zu armer Bursch zu Gast, so du dein Speis nicht bei dir hast.

Gehorchen ist leichter als Befehlen.

Gehorsam ist besser denn Opfer.

Gehorsam macht fromm.

Gehorsam und Geduld wachsen nicht im Frauengarten (Weibergarten).

Geht der Handel nicht so, wie du willst, so geh, wie er will.


Geht der Wagen wohl, so hängt sich der Neid daran.

Geht es an die Steuer zum gemeinen Nutzen, so sucht jederman den Bettelmantel hervor.

Geht’s nicht grad, geht’s krumm.

Geht’s, so ist es gut, geht’s nicht, so ists auch gut.


Geige den Leuten, wie du willst, du geigst selten allen recht.

Geiger und Pfeifer sind keine Scherenschleifer.

Geist ist gut, aber Verstand besser.

Geistlich um den Kopf, weltlich um den Bauch war vor alters junger Nonnen Brauch.

Geizhalses Gut, des Teufels Opferherd.

Geiz ist die größte Armut.

Geiz sucht seinen Himmel im Kot.

Geiz und Ehr treibt über Meer.

Geiz und Verstopfung gehen Hand in Hand.

Gelbe Butter am Spunde ist nicht immer gut auf dem Grunde.

Geld allein macht nicht glücklich.

Geld behält das Feld, spielt den Meister in der Welt.

Geld bringt Gunst, aber nicht Kunst.

Geld, das stumm ist, macht recht, was krumm ist.

Geld, das tät's.

Geld erklärt den Text und die Glosse.

Geld fährt auf hohen Schlitten, Armut muss zu Fuße gehn.

Geld führt den Krieg.

Geld genommen, um Freiheit gekommen.

Geld hat einen feigen Hals.

Geld hat keine Zipfel.

Geld hat manchen an den Galgen gebracht.

Geld heißt Junker.

Geld her, Geld her, klingen die Glocken, wenn gleich der Pfaff tot ist.

Geldhunger, wen machst du nicht zum Unger?

Geld im Beutel vertreibt die Schwermut.

Geld im Säckel duzt den Wirt.

Geld ist der Adel, Geld ist ohne Tadel.

Geld ist der größte Held.

Geld ist der Mann, der`s kann.

Geld ist der Meister.

Geld ist der Nerv.

Geld ist die beste Ware, sie gilt Sommer und Winter.

Geld ist die Losung.

Geld ist die Welt und die Welt ist Geld.

Geld ist Königin, Tugend und Kunst ihre Schüsselwascherinnen.

Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.

Geld kann den Teufel in ein Glas bannen.

Geld kann nicht Unrecht tun.

Geld kann Tugend nicht ersetzen.

Geld macht den Markt.

Geld macht nicht reich, es sei denn reich das Herz zugleich.

Geld macht Schälke.

Geld regiert die Welt.

Geld schließt auch die Hölle auf.

Geld schweigt nicht, wo es ist.

Geldsüchtig, Wassersüchtig.

Geld um Dienst ist nicht dankenswert.

Geld verloren, nichts verloren, Mut verloren, viel verloren, Ehre verloren, alles verloren.

Geld vor, Recht nach.

Geld will einen guten Vormund haben.

Geld wird nicht gehenkt.

Gelegenheit hat vorn langes, hinten kurzes Haar.

Gelegenheit macht Diebe.

Gelegenheit macht Liebe.

Gelehrte Leute sind auch oft große Narren.

Gelehrte Leute und Bienen müssen wohl in acht genommen werden.

Gelehrte Leute wissen's, tapfre tun's.

Gelehrten ist gut predigen.

Gelehrte sagen, ich hab's gelesen, Soldaten, ich hab's getan.

Geliehen Geld soll man lachend bezahlen.

Gelinder Arzt bei faulem Schaden macht Übel ärger.

Gelindes Feuer gibt süßes Malz.

Geloben ist adlig, halten bäurisch.

Geloben ist ehrlich, halten beschwerlich.

Gelübde bricht Landrecht.

Gemach fährt den Berg hinauf.

Gemach geht auch weit.

Gemach in die Kohlen geblasen, so fährt dir kein Staub in die Nasen.

Gemach ins Dorf, die Bauern sind trunken!

Gemach ins Dorf, die Bauern sitzen über den Eiern.

Gemalte Blumen riechen nicht.

Gemalte Rosen duften nicht.


Gemeine Gefahr macht die Leute einig.

(Eine allgemeine Gefahr, die für alle gefährlich ist und alle die gleichen Interessen haben kann alle einigen. Wie sich bei mancher Gelegenheit gezeigt hat, versuchen manche aber, einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen.)


Gemeines Gut geht zumeist verloren.

Gemeines Unglück ist leicht verschmerzt.

Gemeine Verzeihung hat keine Kraft.

Gemein Gebet und gemeiner Fluch vermögen viel.

Gemein Geplärr ist nie ganz leer.

Gemein ist selten ein.

Gemein ist unrein.

Gemeinsam sind wir stark.

Gemeinsam Unglück rüstet wohl.


Genäsch will Streiche (haben).

Genau gedungen und richtig bezahlt.

General oder gar Korporal.

Genieße deine Kraft, man lebt nur, wenn man schafft.

Genug geht viel in einen Sack.

Genug haben ist mehr als viel haben.

Genug ist besser als zu viel.

Genug ist genug, hat der Geiger gegeigt.

Genug ist über einen Sack voll.

Genug macht Unruhe.

Geradedurch, das hält den Stich.

Gerade hat viel Ungerade.

Geradeheraus ist Meister.

Geradeweg, wie der Teufel die Bauern holt.

Geradezu gibt guten Renner.

Geradezu gibt gute Schützen.

Geradezu ist der nächste Weg.

Gerät der erste Wurf nicht, so fällt die Birne beim zweiten.

Gerechte tun das Rechte recht.

Gered't ist gered't, man kann's mit keinem Schwamm auswischen.

Gerhaber (Vormünder) sind Gernhaber.

Gern gesehn kommt ungebeten.

Gerste mit gutem Aufgang wird selten lang.

Gerüchte ist der Klage Anfang.

Gerücht, Glaub' und Augen zum Scherze nicht taugen.

Gesamt Gut, verdammt Gut.

Geschehene Dinge haben keine Umkehr.

Geschehene Dinge leiden keinen Rat.

Geschehenes zum Besten wende, dass Schaden sich mit Nutzen ende.

Geschehen ist geschehen.

Gescheite Hähne frisst der Fuchs auch.

Gescheite Hündlein trägt der Wolf ins Holz.

Geschenke bringen Ränke.

Geschenke haben ihre Schwänke.

Geschenke halten die Freundschaft warm.

Geschenke machen dem Wort Gelenke.

Geschenke müssen sich gleich bleiben oder wachsen.

Geschenk macht leibeigen.

Geschenktem Gaul sieh nicht ins Maul: nimm's, die Haut ist dankenswert.

Geschenkter Essig ist besser als gekaufter Honig.

Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.

Geschenkt und wieder genommen ist gestohlen.

Geschenkt und wieder genommen ist schlimmer als gestohlen.

Geschieht's, man sieht's.

Geschleck will Streiche haben.

Geschrei hat oft gelogen, nicht immer betrogen.

Geschrei macht den Wolf größer, als er ist.

Geschwätziger Feind ist schlimmer, denn der da schweigt.

Geschwätzigkeit bringt Herzeleid.

Geschwind! eh die Katz ein Ei legt und die Bücklinge lammen.

Geschwindigkeit ist keine Hexerei.

Geschwind wie der Wind, wer nicht sieht, der ist blind.

Geschwister vertragen sich gern, sind sie einige Meilen*16 fern.

Gesellensitten und Räuden erben.

Gesellentreue nicht besteht, Eheweibs Treu über alles geht. Brüder und Mütter lieben sehr, aber ein Eheweib noch viel mehr.

Gesellentreue selten besteht, Ehweibstreu über alles geht.

Gesellschaft malt einen am besten.

Gesetze macht man nicht wie Karnickel.

Gesetz muss Gesetz brechen.

Gesetz ohne Strafe, Glocke ohne Klöppel.

Gesetz weicht der Gnade.

Gesinde soll weder finden noch verlieren.

Gesottenem Fisch hilft das Wasser nichts.

Gespalten Geschirr klappert.

Gespalten Holz fängt leicht (gerne) Feuer.

Gespenster musst du nicht zitieren, du wollest dich denn selbst vexieren.
(vexieren - vom lat. vexare = stark bewegen, schütteln, plagen, quälen, alter Ausdruck für: irreführen; ärgern; quälen; necken.)

Gespött zerreißt dir kein Bett.

Gestrenge Herren regieren nicht lange.

Gesunde Beine bedürfen keiner Krücke.


Gesunder Zahn kaut Brot zum Marzipan.


Gesundheit ist der größte Reichtum.

Gesundheit ist leichter verloren als wiedergewonnen.

Gesundheit schätzt man erst, wenn man krank wird.


Gesundheit und Geld durchstreifen die Welt.

Gesund und arbeitsam verzehrt das Seine nimmermehr.

Geteilte Freude ist doppelte Freude.

Geteiltes Leid ist halbes Leid.


Getreuen Diener findet man nicht auf dem Trödelmarkt.

Getreuen Dienst lohnt Gott.

Getreuer Diener ist ein verborgener Schatz.

Getroffene Hunde bellen.

Gevatter übern Zaun, Gevatter wieder herüber.

Gewalt führt die Kuh nicht in den Stall.

Gewalt geht vor Recht.
(Das klagt manch armer Knecht).

Gewalt kann man mit Gewalt vertreiben.

Gewalt macht schnellen Vertrag.


Gewalt schafft Gewalt.


Gewalt soll gütig sein.

Gewalt und Lügen nicht lange trügen.

Gewalt wird leicht vermessen.

Gewalt wird nicht alt.

Gewärmte Essen munden nicht.

Gewarnter Mann ist halb gerettet.

Gewinnen fängt an mit Beginnen.

Gewinnen ist der Abend vor Verlieren.

Gewinn ich nichts, so verlier ich nichts.

Gewinn ist nicht Gewinn, er sei denn gerecht.

Gewinn riecht gut, und wenn er aus dem Abtritt käme.

Gewinn schmeckt fein, so klein er mag sein.

Gewinn wagt alles.

Gewinn will Beine haben.

Gewissen ist die Gewissheit, dass man sich später für gewisse Taten schämen würde.

Gewiss geht vor Ungewiss.

Gewohnheit entschuldigt nicht, sondern erschwert.

Gewohnheit hat leichte Bürde.

Gewohnheit ist die andere Natur.

Gewohnheit ist König über den Verstand.

Gewohnheit ist wie ein eisern Hemd.


Gewohnheit lindert alle Dinge.

Gewohnheit wächst mit den Jahren.

Gewohnheit will Recht haben.

Gewohn's, so kommt's dich nicht hart an.

Gewonnen, wo Geld steht!

Gezwungene Ehe des Herzens Wehe.

Gezwungene Liebe und gemalte Wangen dauern nicht.


Gezwungener Dienst hat keine Kraft.

Gezwungener Eid ist Gott leid.

Gezwungener Wille ist Unwille.


Gezwungen trägt der Esel Säcke, ledig tät` er keinen Schritt.

Gib acht, es sind Schindeln auf dem Dache!

Gib acht ist mehr als Reue.


Gib Arsch, nimm Arsch.

Gib bald, so wird der Dank alt.

Gib blind, nimm sehend.

Gib dem Buben einen Dreier und tu es selbst.

Gib den Armen bei deinem Leben, nach deinem Tod hast nichts mehr zu geben.

Gib den kleinen Finger, und man nimmt die ganze Hand.


Gib einem Buben eine Frau und einem Kind einen Vogel, es ist beider Schade.

Gib einer Frau zehn gute Ratschläge; sie befolgt einen elften.

Gib lieber der Katze als der Maus, so bist du deiner Sorgen los.


Gibmir hat's Genick gebrochen.

Gib nie das Fell, wo du mit der Wolle zahlen kannst.

Gibst du mir, so geb' ich dir.

Gibst du mir, so geh ich mit dir.

Gibst du mir, so halt ichs mit dir.

Gibt der Bauer, so sieht er sauer.

Gibt Gott Häschen, so gibt er auch Gräschen.

Gibt man dem Teufel den kleinen Finger, so will er die ganze Hand.


Gib, und lass jedem das Seine.

Gib wie du willst nehmen, und nimm, wie du willst geben.

Gießen ist ein Schleifstein.

Gift findet man nicht in armer Leute Küchen.

Giftig Verleumder tut frommen Herzen wehe und geht durch Mark und Bein.

Gift wirkt nicht in Gift.

Gissen ist missen.
(gissen = schätzen, missen= verwechseln, verfehlen. Das bedeutet, wer schätzt, der verwechselt oder verfehlt.)

Glatt geschliffen ist bald gewetzt.

Glaube ist besser denn bar Geld.

Glauben, Auge, Glimpf leiden keinen Schimpf.

Glaube nicht alles, was du hörst; liebe nicht alles, was du siehst; rede nicht alles, was du weißt.

Glauben ist leichter als Denken.

Glaube, wenn du's in der Hand hast.

Glaub ist von Dingen, die man nicht sieht.

Gleiche Brüder, gleiche Kappen.

Gleiche Bürde bricht keinem den Rücken.

Gleiche Bürde hält feste Freundschaft.

Gleiche Meinung schafft Vereinigung.

Gleiches Unglück macht Freundschaft.


Gleich und Gleich fängt keinen Krieg an.


Gleich und Gleich gesellt sich gern.


Gleich und gleich gesellt sich gern, sprach der Teufel zum Köhler.

Gleich Vieh leckt sich gern.

Gleich wieder ist die beste Bezahlung.

Glocken und Narren läuten gern.

Glück bringt Neider.

Glück fragt nicht nach Recht.

Glück gebiert Neid, Sicherheit gebiert Gefahr, Vertraulichkeit Verachtung, Wahrheit gebiert Verfolgung.


Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.


Glück hat Tück.


Glück im Spiel, Unglück in der Liebe.

Glück ist blind und macht blind.

Glück ist der Freunde Sommer.

Glück ist der Freunde Sommer und Ernte, Unglück aller Freunde Winter.

Glück lässt sich finden, behalten ist Kunst.

Glücklicher, der gern äße und hat`s nicht, als der`s hat, und mag`s nicht.

Glücklich ist der Mensch, der nicht den Dingen nachschaut, die er nicht hat, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.

Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.

Glücklich über die Bruck, verlacht man den Nepomuk.


Glücklich, wer im Besitz ist.

Glück macht Freunde, aber Not bewährt sie.

Glück macht Freunde, Unglück prüft sie.

Glück und Glas, wie leicht bricht das.

Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über dem fremden.

Glück und Unglück sind zwei Nachbarn.

Glück und Unglück tragen einander auf dem Rücken.

Gnade ist besser denn Recht.

Gnade geht vor Recht.

Goldene Kirchen, hölzerne Herzen.

Golden Gebiss macht`s Pferd nicht besser.

Gold macht taub, Glück macht blind.

Goldner Zaum macht schlechtes Pferd nicht besser.

Gold regiert die Welt.


Gott beschütze mich vor meinen Freunden! Mit meinen Feinden will ich schon selbst fertig werden.


Gottes Allmacht ist allzeit ausgenommen.


Gottes Auge schläft nicht.


Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich klein.


Gottes Wege sind unergründlich.


Gottes Wort wär` nicht so schwer, wenn nur der Eigennutz nicht wär`.

Gott führt wohl in die Grube, aber auch wieder hinaus.

Gott gibt dem Geizhals die Kost, aber der Teufel ist der Koch.

Gott gibt nicht mehr Frost als Kleider.

Gott gibt's den Seinen im Schlafe.

Gott hält die Bäume auf, bevor sie in den Himmel wachsen.

Gott hat mehr, denn er je gab.

Gott hilft dem Arbeitsamen (der arbeitsamen Hand).

Gott hilft dem Fleiß und nicht Hans Unfleiß.

Gott hilft dem Schwachen.

Gott ist ein Herr, der Abt ein Mönch.

Gott ist kein Bayer.

Gott lässt der Ziege den Schwanz nicht länger wachsen, als sie ihn brauchen kann.

Gott lässt genesen, der Arzt kassiert die Spesen.

Gott lässt keinen Deutschen verderben.

Gott lässt wohl sinken, aber nicht ertrinken.

Gottlos, lieblos.


Gott rechnet anders als der Mensch.

Gott schütze uns vor Feuer und Wind und vor Arbeitern, die langsam sind.

Gott sieht das Herz an.

Gott, störe meine Gegner und gib mir Geduld.


Gott straft Buben mit Buben.

Gott verlässt keinen Deutschen: hungert ihn nicht, so dürstet ihn doch.

Gott weiß wohl, warum er der Geiß den Schwanz abgehauen hat.

Gram bricht auch ein starkes Herz.

Graue Haare machen niemand alt, die Haut tut es, wenn sie runzelt.

Graue Haare sind Kirchhofsblumen.

Graue Haare stehen gut auf einem jungen Kopf.

Graues Haar wächst auch auf jungen Kopf.

Greif in den eigenen Busen.

Grobe Säcke näht man nicht mit Seide.

Groß denken und nichts dahinter.
(Wichtig tun und nichts ausrichten, Sprichwort von Amrum.)


Große Anschläge haben kleinen Nachdruck.

Große Bäume geben mehr Schatten als Früchte.

Große Brüste verheißen viel und geben wenig.

Große Diebe hängen die kleinen.

Große Fische fressen die kleinen.

Große Freundschaft und Geschlecht machen krumme Sachen recht.

Große Geister begegnen sich.

Große Herren haben lange Hände.

Große Pracht, kleine Macht.

Große Kirchen, kleine Heilige.

Große Männer sind nicht ohne Feinde.

Großer Herrn Bitten ist Befehlen.

Großer Lärm macht keine Hochzeit.

Großer Sager, kleiner Wager.


Großer Schein ohne Sein.


Großer Stein ist schwer zu werfen.


Großer Wind bringt oft nur kleinen Regen.

Große Städte, große Sünden.

Groß Geld, großer Glaube.

Groß Geld, groß Sorg und Gefahr.

Groß Glück, große Gefahr.


Großsein tut`s nicht allein, sonst holte die Kuh den Hasen ein.

Groß und faul ist auch ein Gaul.

Grüne Fastnacht, weiße Ostern.

Grüne Kirschen werden rot, kleine Kinder werden groß.

Grünes Holz, große Hitze.

(Das bedeutet, in der Jugend sind die Menschen meist hitzig und unüberlegt.)

Grün Holz gibt mehr Rauch als Wärme.


Guck in dein eigen Häfelein.

Gunst bekommt man nicht umsonst.

Gut angegriffen, gut verteidigt.


Gut ausgestellt ist halb verkauft.


Gut Ding will Weile haben.

Gute Antwort bricht den Zorn.

Gute Aufsicht ist halbe Erziehung.


Gute Ausrede ist drei Batzen*2 wert.

Gute Bäume tragen zeitig.

Gute Beine haben oft schlechte Stiefel.


Gute Belohnung macht willige Arbeiter.


Gut edel, Blut arm.

Gute Freunde findet man nicht am Wege.

Gute Freunde sind dünn gesät.


Gute Freunde stehlen die Zeit.


Gute Freunde und treue Nachbarn sind nicht mit Geld zu bezahlen.


Gute Gedanken brauchen wenig Worte.

Gute Gedanken und gute Werke sind Geschwisterkinder, die einander immer bei der Hand führen.

Gute Haushaltung macht kleines Einkommen groß.

Gute Leute sind nicht Nachbarn.

Gute Meinung ohne Taten geben einen magern Braten.


Gute Nacht, Tugend: hab ich Geld, so bin ich lieb.

Guter Anfang, gut Behagen, das Ende muss die Last tragen.

Guter Anfang ist halbe Arbeit.

Guter Bankettier, guter Bankerottier.
(altes Sprichwort, Bankettier von bankettieren - festlich tafeln, jemand der ein Bankett oder Fest veranstaltet. Bankerottier aus dem italienischen - banco rotto gleich zerbrochener Tisch (banco - Bank) (meist der Tisch des Geldwechslers). Wenn der Tisch des Geldwechslers zerbrochen ist, ist er zahlungsunfähig - bankrott. Das bedeutet, wer große und verschwenderische Bankette veranstaltet, wird bald bankrott, das heißt, zahlungsunfähig sein.)

Güter brauchen Hüter.

Guter Dienst bleibt unverloren.

Guter Freund, ein edles Kleinod*13.

Guter Freunde Schelten und Versöhnen findet sich von selbst.

Guter Freund kommt ungeladen.

Guter Gast kommt ungeladen.

Guter Gesell, böser Kindvater.

Guter Herren Bitte ist Mordgeschrei.

Guter Lehrling, guter Meister.

Guter Meister macht gute Jünger.

Guter Name ist schönes Heiratsgut.

Guter Rat ist Goldes wert.

Guter Rat ist teuer.

Guter Rat kommt über Nacht.

Guter Same geht bald auf.

Guter Schein, falscher Schatten.

Guter Soldat erwägt seine Tat.


Guter Umgang verbessert schlechte Sitten.

Guter Wein lehrt gut Latein.

Guter Wille hat geschwinde Füße.

Guter Wille ist kein Erbe.

Guter Wille muss am Ende betteln gehn.

Guter Wille tut viel, aber nicht alles.

Gute Saat, gute Ernte.

Gutes Gewissen ist täglich Wohlleben.


Gutes Wort findet guten Ort.

Gute Tage kosten Geld.

Gute Tage stehlen das Herz.


Gute Tage wollen starke Beine haben.


Gute Tat wird zu guter Nachbarschaft führen.


Gute Vorsätze sind ein gepflasterter Weg zur Hölle.


Gute Vorsätze und Aprilsonne währen nicht lange.


Gute Ware lobt sich selbst.


Gute Worte müssen böse Ware verkaufen.

Gute Worte und nichts dahinter geben sie im Sommer und Winter.

(auch: Viel Lärm und nichts dahinter.)

Gut Exempel, halbe Predigt.

Gute Zeiten machen schlechte Menschen.

Gute Zimmerleute machen wenig Späne.


Gute Zucht, gute Frucht.

Gut Feuer macht fertigen Koch.

Gut Freund, gut Pfand.

Gut gefrühstückt, spürt man den ganzen Tag. Gut geschlachtet, das ganze Jahr. Gut geheiratet, das ganze Leben.
Gut Gewissen und armer Herd ist Gott und aller Ehren wert.
Gut gekaut ist halb verdaut.

Gut genug taugt selten viel.

Gut gesessen ist halb gegessen.

Gut Gespräch kürzt den Weg.

Gut Gewissen macht ein fröhlich Gesicht.

Gut Gewissen und armer Herd ist Gott und aller Ehren wert.

Gut gewonnen ist gut zu halten.

Gut ist der Freunde Rat, aber ihn nicht brauchen ist besser.

Gut Korn geht nicht verloren.

Gut macht Mut, Mut macht Übermut, Übermut tut selten gut.
(Übermut gibt es in verschiedenem Zusammenhang: „Überfluss macht Übermut, und Übermut tut selten gut.“ „Übermut tut selten gut.“ Früher bedeutete er Hochmut, leichtfertig, mutwillig oder tollkühn oder überheblich, was öfter Strafen nach sich zog.)

Gut meinen bringt oft Weinen.


Gut Pferd, das nie stolpert, gut Weib, das nie holpert.


Gut Recht bedarf oft guter Hilfe.


Gut schlafen ist so gut, wie gut essen.

Gut verloren, etwas verloren; Ehre verloren, viel verloren; Gott verloren, alles verloren.

Gut Werkzeug, gute Arbeit.

Über 9000 deutsche Sprichwörter:

A - Argwohn / Arm - AzB - CDa - DenDer A - Der ZDes - DzE - Ei
El - Ez / FGH - I / JK - L / MN - RST - VWa - Wem
Wen - WennWer a - Wer jWer k - Wer zWes - ZDeutsche Mundarten